Die Tribute von Panem – The Hunger Games 4K UHD

Blu-ray Review

OT: The Hunger Games

Tribute von Panem - Hunger Games 4K UHD Blu-ray Review Cover
Studiocanal, 24.05.2017

 


Brot und Spiele

Eine weitere Romantrilogie, die das Licht der (Heimkino)Welt erblickt – nun auch in ultrahoch aufgelöster Form.

Inhalt

Tribute von Panem - Hunger Games 4K UHD Blu-ray Review Szene 1
Katniss und Gale – Abschied für immer?

Für ihre Aufstände in der Vergangenheit müssen die 12 Distrikte von Panem am Tag der Ernte ein Mädchen und einen Jungen zwischen 12 und 18 Jahren „anbieten“. Diese insgesamt 24 jungen Menschen werden zunächst in die Hauptstadt, das Kapitol, gebracht. Dort werden sie ausgebildet dem privilegierten Publikum vorgestellt und anschließend in einer großen Naturarena gesetzt. Einmal auf sich gestellt, gilt dort nur noch das Recht des Stärkeren. Denn bei den sogenannten „Hungerspielen“ treten die zwei Dutzend Teilnehmer gegeneinander an – auf Leben und Tod. Derjenige, der überlebt, erhält die Freiheit und Reichtum. Dem Volk werden die Hungerspiele als Unterhaltung präsentiert und Machtinhaber Coriolanus Snow dient es zur Demonstration seiner Kontrolle über die Distrikte. Als für die kommenden Spiele die junge Primrose Everdeen aus Distrikt 12 ausgewählt wird, tritt an ihrer Stelle Prims ältere Schwester Katniss an, um die jüngere Verwandte vor dem Tod zu bewahren. Gemeinsam mit dem Bäckersohn Peeta vertreten die Zwei ihren Distrikt. Eigentlich stehen ihre Chancen gegen die teils gut ausgebildeten Kämpfer der einstelligen Distrikte schlecht. Doch Katniss erweist sich als Überlebenskünstlerin, die noch dazu ein paar Gönner unter den Zuschauern hat, die helfend eingreifen dürfen. Werden Katniss und Peeta am Ende übrig bleiben, um dann gegeneinander kämpfen zu müssen …?

Tribute von Panem - Hunger Games 4K UHD Blu-ray Review Szene 2
Katniss bei ihrer Lieblingsbeschäftigung

Suzanne Collins gehört zu den Autoren, die sich während der letzten zwei Jahrzehnte mit dystopischen Mehrteilern einen Namen machten. Dass ihre Romantrilogie Die Tribute von Panem (Orig. The Hunger Games) schon zwei Jahre nach dem letzten Band der Vorlage für das große Kino adaptiert wurde, liegt zum einen an der extrem spannenden Ausgangsprämisse, zum anderen aber wohl größtenteils daran, dass man der „Twilight“-Serie ein deutlich erwachseneres und düsteres Szenario entgegensetzen wollte.
Dass Collins sich dabei unverblümt beim japanischen Vorbild „Battle Royale“ bedient, kritisierten nicht nur die Rezensenten. Doch in den USA ist halt immer Platz für ein Remake – selbst wenn das Remake hier bereits die Romanvorlage ist. Gary Ross (Pleasantvillle) übernahm die Regie für den ersten Teil und die zuvor lediglich durch Indie-Filme bekannte Jennifer Lawrence besetzte man als Kampf-Amazone Katniss Everdeen. Beides sicherlich ein Wagnis, wenngleich Lawrence ein Jahr zuvor mit der Mystique aus X-Men: First Class eine Rolle in einem großen Actionfilm übernommen hatte.
Für die Rolle der Katniss waren aber auch anderen Namen wie Saoirse Ronan, Chloe Grace Moretz oder Abigail Breslin im Gespräch. Im Übrigen auch Shailene Woodley, die zwei Jahre später mit Die Bestimmung eine andere dystopische Filmreihe anführen durfte. Dass es ein Glücksfall war, Lawrence zu besetzen, zeigt nicht nur deren kometenhafter Aufstieg zur mittlerweile bestbezahlten Schauspielerin, sondern auch die Tatsache, dass man für die Panem-Reihe weltweit die Kinos stürmte – und das, wo Verfilmung und Vorlage vor Logikfehlern nur so strotzen.
Sollte man wirklich glauben, dass Peeta in Distrikt 12 für Brot und Torten zuständig ist? Für TORTEN? In einem Distrikt, der zu arm ist, um sich das Schwarze unter den Nägeln leisten zu können? Und wie kommt es, dass seit Jahrzehnten Hungersnot herrscht, wenn in den einzelnen Distrikten doch die Technologien und die Arbeitskraft zur Verfügung stehen? Reden wir besser auch nicht darüber, wie, bzw. woher der Spieleleiter die Wolfmutationen herholt und wieso scheinbar digitale Kreaturen Menschen zerfleischen können (das Buch erklärt das tatsächlich schlüssiger).

Tribute von Panem - Hunger Games 4K UHD Blu-ray Review Szene 3
Effie zieht die Lose

Immerhin ist da ja noch der Feminismus-Anspruch der Trilogie. Man muss Die Tribute von Panem zugute halten, dass er bei den Geschlechterrollen ziemlich unisex und offen zu Werke geht. Wer genau männlich und weiblich ist, spielt hier zunächst kaum eine Rolle. Frauen dürfen ebenso stark sein wie die Männer und bekleiden (im Buch noch mehr als im Film) ebenbürtige Positionen.
Katniss Everdeen jedoch soll als Sinnbild für einen freien Willen und die Selbstbestimmung der Frau stehen.
Ähm … Moment. Eben jenes Mädchen, das nach den ersten 15 (tatsächlich freien) Minuten vom Kapitol (und später von der Revolution) stetig in Rollen gezwungen wird? Das man instrumentalisiert, wo man nur kann und das am Ende doch alles mitmacht, was man von ihr verlangt? Dessen einzigen freien Willen (am Ende die giftigen Beeren zu schlucken) man ihr auch noch nimmt, nur damit sie zum Schluss eine biedere Familie mit dem Langeweiler der Geschichte gründen kann? Wo ist Alice Schwarzer, wenn man sie braucht …?
Jetzt aber Schluss mit der (nicht ganz unpolemischen) Kritik, denn eins kann Die Tribute von Panem durchaus, wenn man sich nicht über die angesprochenen kleinen Details ärgert: Unterhalten.
Sieht man mal von den unfassbar miesen visuellen Effekten beim Einzug der Tribute ins Kapitol ab, gibt’s ordentlich was fürs Auge. Die schön düsteren Distrikte, die aussehen wie verlassene Gefängnisbezirke, stehen im krassen Kontrast zur Hauptstadt, in der die Dekadenz immer wildere Auswüchse in Sachen Kostüme, Schminke und Frisuren angenommen hat. Das Alberne an dieser völlig überzogenen Darstellung muss man zwar mögen, wird dann aber mit einem herrlich überdrehten Stanley Tucci als Moderator Caesar belohnt, dessen Zähne wohl für jeden Hersteller von Haftcreme ein Traum wären. Woody Harrelson gibt dazu den muffeligen Ex-Hunger-Games-Gewinner, der Katniss und Peeta mit Tipps versorgt (wenn er nicht gerade volltrunken ist) und Lenny Kravitz (ja, der Bluesrocker Lenny Kravitz) darf als Visagist und Modedesigner vom Dienst mit goldenem Lidstrich eine kleine Kost seines durchaus vorhandenen Schauspieltalents abgeben. Jennifer Lawrence merkt man zwar an, dass sie sich in dem engen Drehbuch-Korsett eingezwängt fühlt, doch sie ist es am Ende, die den Film emotional greifbar macht. Und das, obwohl sie kaum eine Entwicklung durchmacht. Weder nötigt man ihr ab, proaktiv zu morden, noch stellt man sie vor die Wahl einen lieb gewonnenen Teilnehmer töten zu müssen. Die möglichen Konflikte und inneren Dynamiken, die der Figur eigentlich zu Grunde liegen könnten, umgeht der Film in weiser Voraussicht, dass das große Publikum damit ein Problem haben könnte.

Tribute von Panem - Hunger Games 4K UHD Blu-ray Review Szene 4
In Distrikt 12 fürs Brot zuständig: Der auserwählte Peeta

Was bleibt ist die Action. Die kann durchaus überzeugen und vermittelt im Wald dann auch eine angemessene Spannung. Begleitet von der kongenialen Filmmusik kommt während der Sequenzen in der Arena mit Abstand am meisten Atmosphäre auf. Egal, ob hier vor den absurden Wolfshunden oder einer Feuerwand davongelaufen wird – rasant ist das allemal.
Wobei man durchaus auch mal fragen darf, wo der Großteil der 80 Mio. Dollar hingeflossen ist, wenn die visuellen Effekte doch eher mittelmäßig ausfielen, Jennifer Lawrence mit knapp 500.000 $ noch nicht so hoch dotiert war wie jetzt und gut die Hälfte des Films in einem Wald spielt?
Die Tribute von Panem ist kein guter Film. Aber es ist ein erfolgreicher Film, was wiederum beweist, dass der Zweck bisweilen die Mittel heiligt. Denn wenn man mit derart wenigen, verhältnismäßig einfach gedrückten Knöpfen für einen derart großen Hype sorgen kann, dann haben die Macher natürlich alles richtig gemacht. Und weil es am Ende zumindest nicht knietief im romantischen Kitsch versinkt, hat diese vornehmlich aufs weibliche Zielpublikum schielende Trilogie in vier Filmen der „Twilight“-Serie zumindest eins voraus: Keine Vampire!

Bild- und Tonqualität BD

Tribute von Panem - Hunger Games 4K UHD Blu-ray Review Szene 5
Letzte Besprechung vor dem Einzug in die Arena

Der auf 35mm Film gedrehte Tribute von Panem – The Hunger Games nutzt ein durchaus sichtbares Korn, das filmisch wirkt, ab und an auf Hintergründen aber schon mal etwas zu stark auffällt. Gerade in den Szenen im Wald zu Beginn oder während des Trainings später sorgt die Körnung auch auf Gesichtern für leichte Unruhen. Beim Kontrast liegen Licht und Schatten relativ eng beieinander. Zum Teil gibt es einen hohen Umfang bei Außenaufnahmen, der für ein sehr plastisches Bild sorgt, zum Teil wirken Innenraumszenen in Distrikt 12 ziemlich matt. Der erhöhte Helligkeitswert während der Auslosung zu Beginn ist so gewollt und stellt dar, dass es in Katniss‘ Lebensbereich nicht viel anderes als Grautöne gibt. Ganz anders natürlich die Szenen vor dem Live-Publikum des Kapitols. Dort knallen die Farben und die schwarzen Haare von Moderator Caesar Flickerman sind abgrundtief – ohne jedoch an Details zu verlieren. Bei der Schärfe ist solange alles gut, wie die Figuren nicht aus dem Fokus der Kamera rutschen. Nimmt man bspw. Elizabeth Banks weiß geschminktes Gesicht, so meint man, jede einzelne Pore und jeden einzelnen Strich mit der Farbe ausmachen zu können. Im späteren Verlauf gibt’s aber auch schon mal Szenen, in denen selbst Naheinstellungen nicht knackig sind. Ab und an, wenn die kühlen Filter übernehmen, ist der Schwarzanteil in den Haaren oder Schatten schon mal ein wenig bläulich eingefärbt (71’11, 74’40). Das sieht leider nicht ganz so schön aus. Die VFX-Shots fallen gegenüber den analog gefilmten Elementen teils deutlich ab. So ist der Einzug der Tribute ins Kapitol nach gut 33 Minuten arg weich und verhindert dennoch nicht, dass die digitalen Hintergründe als solche entlarvt werden.

Tribute von Panem - Hunger Games 4K UHD Blu-ray Review Szene 6
Peeta kann ganz schwere Dinge ganz doll weit werfen

Akustisch gefallen die beiden dts-HD-Master-Spuren von Tribute von Panem in Englisch und Deutsch mit einer von Beginn an sehr weiträumigen Bühne, die schon im Wald für authentische Windgeräusche und erstaunliche Dynamik sorgt (6’10). Die Stimmen sind jederzeit sehr gut verständlich und der Gesang, der über dem Score liegt, wird ebenfalls sehr räumlich dargestellt. Klasse auch die über die Lautsprecher zu hörende Stimme von Effie Trinket (15’20), die realistisch nachhallt. Das gleiche gilt für Snows Stimme vor den Massen nach dem Einzug der Tribute (34’00). Bisweilen atemberaubend ist der Score des Films. Egal, ob es perkussive Trommeln, elektronische Sounds oder die Gesänge sind – hier wird stets demonstriert, wie differenziert und akzentuiert eine dts-HD-MA-Spur klingen kann. Die Kanone, die davon zeugt, dass Tribute gestorben sind, kommt recht wuchtig aus den Frontlautsprechern. Extrem dynamisch und basskräftig wird’s wenn der Waldbrand Katniss einschließt und die Flammen äußerst kräftig agieren (78’05).

Bild- und Tonqualität UHD

Die Tribute vTribute von Panem - Hunger Games 4K UHD Blu-ray Review Szene 7
Katniss muss wider Willen um ihr Überleben kämpfen

Wie oben bereits erwähnt, wurde Die Tribute von Panem – The Hunger Games analog auf 35mm Filmmaterial gedreht. Von diesem wurde ein 2K-Scan zu einem Digital Intermediate verarbeitet, das die Grundlage für die UHD liefert. Somit haben wir es entgegen der Fortsetzung Catching Fire, die in 4K abgetastet wurde, mit einem hochskalierten 4K-Signal zu tun, das noch dazu mit der sichtbaren Körnung, die schon die Blu-ray aufwies zurechtkommen muss. Während der entsprechend grobkörnigen Szenen tritt es aufgrund der höheren Auflösung noch etwas deutlicher auf (74’44). Die bessere/höhere Auflösung ist auf geringeren Bildgrößen nur marginal zu erkennen, sorgt aber insgesamt für einen subjektiv etwas klareren Bildeindruck während der gut kontrastierten Szenen. Erstaunlicherweise hat die UHD trotz HDR und erweitertem Farbraum im Rahmen von Rec.2020 nicht in jeder Sequenz auch kräftigere Farben. Während die Szenen im Fernsehstudio tatsächlich dynamischer und kräftiger wirken, werden Brauntöne gegenüber der BD verhaltener dargestellt. Hier hätte man es genau anders herum erwartet (siehe Vergleichsbilder unten).
Beim Ton hat man Die Tribute von Panem – The Hunger Games für die Sychronisation beim dts-HD-MA-Sound belassen, der auch auf der BD zu finden ist. Die Originalfassung bekam jedoch ein Upgrade auf Dolby Atmos mit True-HD-Kodierung. Die Höhenspeaker bekommt man erstmals kurz während des Applauses nach knapp zwei Minuten zu hören. Ebenso dezent wie schön hat man den Ton während der anfänglichen Szenen im Wald in die dritte Dimension getragen. Die Vögel zwitschern leise, der Wind lässt Blätter rauschen und man hat das Gefühl, dass man mittendrin ist (ab 4’00). Beeindruckend vor allem dann, wenn das Hovercraft über den Köpfen schwebt und den Wald zum Leben bringt (ab 6’00). Erstaunlich ist die Tatsache, dass man hier das 3D-Soundformat nicht nur zum Klotzen, sondern vor allem auch für die leisen und zurückhaltenden Töne genutzt hat. So hört man die „Du-Du-Du“-Gesänge des sanften Scores zu Beginn ebenfalls von oben, was eine tolle Kino-Atmosphäre erschafft, die eben nicht nur mit Actiongeräuschen voll ist. So hört man bspw. auch das knisternde Entfalten der ausgewählten Tribute über das Mikrofon von den Height-Speakern – klingt wirklich klasse (17’15). Natürlich sind die Höhen-Lautsprecher aber auch zur Stelle, wenn’s gewaltig wird, wie beim Einzug Peetas und Katniss‘ (ab 32’12) in die Arena. Auch Präsident Snows Stimme gelangt praktisch allgegenwärtig ins Heimkino (ab 34’12). Wenn die 24 Auserwählten dann in die Kampfarena kommen, übernimmt erneut der lebendige Wald mit zirpenden Grillen, Vögeln und Windgeräuschen aus allen Richtungen. Die „Todeskanone“ kommt mehrheitlich über die Frontspeaker, verhallt aber ebenfalls ein wenig auf den Heights. Heftig hingegen ist die Vertonung der Tracker-Jacker-Killerwespen, die bei Minute 87 dermaßen raumfüllend im Heimkino herumschwirren, dass man selbst nach ihnen zu schlagen beginnt. Auch der Waldbrand zuvor wird extrem plastisch transportiert – vor allem, wenn brennende Bäume niederstürzen (78’15).

Bildvergleich Die Tribute von Panem BD vs UHD 1
Die Blu-ray wirkt ein wenig kraftloser, hat aber noch mehr Zeichnung in dunklen Details. Die rote Farbe des Hemdes ist aufgrund des etwas geringeren Farbraum-Umfangs etwas blasser
Bildvergleich Die Tribute von Panem BD vs UHD 2
Die UHD ist vornehmlich etwas dunkler, hat aber dennoch dynamische Spitzlichter. Der Kontrastumfang wirkt deshalb etwas höher und der erweiterte Farbraum lässt das Rot intensiver wirken. Allerdings saufen auf den dunklen Flächen Details etwas ab
Bildvergleich Die Tribute von Panem BD vs UHD 3
Bei den Brauntönen und Mischfarben zeigt sich ein erstaunliches Bild. Hier ist die Blu-ray sichtbar farbiger, was man aufgrund des erweiterten Farbraums eher bei der UHD vermuten würde …
Bildvergleich Die Tribute von Panem BD vs UHD 4
… die wirkt aber beim ersten PANEM eher kühler und reduziert in den braunen Tönen. Im direkten Vergleich ist das erstaunlich flau, relativiert sich aber über den gesamten Film

Bonusmaterial

Die Tribute vTribute von Panem - Hunger Games 4K UHD Blu-ray Review Szene 8
Katniss‘ Schatten – auch später in der Arena: Die junge Rue

Die Extras von Die Tribute von Panem – The Hunger Games liegen komplett auf der Blu-ray vor, da es hier auch keinen Audiokommentar gibt, der es auf die UHD hätte schaffen können. Insgesamt 14 Featurettes hat man auf die BD gepackt und noch um einen „Propaganda-Film“ und ein „Scrapbook“ erweitert. Die Featurettes sind leider nicht komplett abspielbar, sie müssen einzeln aufgerufen werden. Die Qualität und der umfassende Inhalt entschädigt dafür jedoch. Von der Entstehung des Films über die Mode, den Regisseur, Das Casting, die Stunts oder die Waffen in der Arena wird so ziemlich jedes Detail ausführlich behandelt. Der erste Abschnitt „Die Enstehung“ ist zudem nochmals in neun Abschnitte unterteilt, die hier auch komplett abspielbar sind und insgesamt schon zwei Stunden Laufzeit aufweisen. Viel mehr an Extras kann man sich eigentlich nicht wünschen.

Fazit

Die Tribute von Panem – The Hunger Games war extrem erfolgreich (alleine über 400 Mio. $ Einspiel in den USA), weshalb die Macher im Grunde nicht zu kritisieren sind. Ob dem intellektuell hinterfragenden Zuschauer diese Dystopie mit all ihren Logikbrüchen und vertanen Chancen gefällt, sei aber mal dahingestellt. Atmosphärisch ist er, (in Teilen) gut gespielt ist er auch und hübsch anzusehen allemal. Die UHD liefert dazu das (meist) kräftigere, besser aufgelöste Bild und eine englische Dolby-Atmos-Spur, die zum effektvollsten gehört, was zuletzt in Sachen 3D-Sound realisiert wurde.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 70%
Bildqualität UHD: 70%

Tonqualität BD (dt. Fassung): 85%
Tonqualität BD (Originalversion): 85%
Tonqualität UHD (dt. Fassung): 85%
Tonqualität UHD (Originalversion): 90%

Bonusmaterial: 90%
Film: 60%

Anbieter: Studiocanal
Land/Jahr: USA 2012
Regie: Gary Ross
Darsteller: Darsteller: Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Liam Hemsworth, Woody Harrelson, Elizabeth Banks, Lenny Kravitz, Philip Seymour Hoffman, Stanley Tucci, Donald Sutherland, Willow Shields, Amanda Plummer,
Tonformate BD: dts-HD-Master 5.1: de, en
Tonformate UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): en // dts-HD-Master 5.1: de
Bildformat: 2,35:1
Laufzeit: 143
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Real 4K: Nein (2K DI vom 35mm Original)
FSK: 12

Trailer zu Die Tribute von Panem

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