The Dark Knight Rises 4K UHD

Blu-ray Review

The Dark Knight Rises 4K UHD Blu-ray Review Cover
Warner Home, 04.01.2018

OT: The Dark Knight Rises


„Ja, den gibt’s auch in Schwarz!“

Der Abschluss von Nolans Batman-Trilogie in 4K – lohnt das Upgrade?

Inhalt

The-Dark-Knight-Rises-4K-UHD-Blu-ray-Review-Szene-6.jpg
Bruce Wayne hat sich in seinem Anwesen seit acht Jahren vor der Öffentlichkeit versteckt

Der Sieg über den Joker ist acht Jahre her. Gotham lebt seitdem mit der Lüge, Batman trage die Schuld am Tode Harvey Dents. Der schwarz bemantelte Gerechtigkeits-Kämpfer hat sich seitdem konsequenterweise nicht mehr blicken lassen – ebenso wie sein Alter Ego: Bruce Wayne. Der Geschäftsmann lebt zurückgezogen in seinem Haus und leckt sich die Wunden, die er seinerzeit davongetragen hat. Noch scheint es ihn auch nicht zu stören, dass ein Terrorist namens Bane offensichtlich Vorbereitungen dafür trifft, eine großangelegte Offensive gegen Gotham zu reiten. Bane, der aufgrund einer alten Verletzung nur mit einer Maske auftritt, die ihn mit Schmerzmitteln versorgt, nimmt sich als erstes den Geldadel vor. Bei einem Angriff auf die Börse löscht er dabe auch fast Waynes gesamtes Kapital aus, was Bruce dazu zwingt, das Cape wieder anzulegen. In einem Zweikampf mit dem bulligen Widersacher unterliegt Batman. Bane bricht ihm das Rückgrat und lässt ihn in einem grubenartigen Minen-Gefängnis zurück. Von dort soll Wayne mitansehen, wie Gotham untergeht. Und wie es scheint kann der einstige Beschützer der Stadt nichts dagegen unternehmen …

The-Dark-Knight-Rises-4K-UHD-Blu-ray-Review-Szene-3.jpg
Bane versetzt Goham in Angst

Vier Jahre nach The Dark Knight (der nach Usern der Plattform imdb immer noch auf Platz 4 der besten Filme liegt) bringt Christopher Nolan seine Batman-Trilogie mit The Dark Knight Rises zum Abschluss. Dabei hatte er nach dem Tod von Heath Ledger als Joker im zweiten Teil noch gezögert, überhaupt einen dritten Teil zu inszenieren. Doch nachdem ihn die Story überzeugte, setzt sich Nolan dann doch auf den Regiestuhl. 250 Mio. Dollar bekam er dafür an die Hand, was genug Geld sein sollte, um ein weiteres Spektakel auf die Leinwand zu bringen. Mit etwas Abstand zum Kinostart seinerzeit kann man The Dark Knight Rises auch durchaus attestieren, dass er genau das geschafft hat. Mit teils spektakulären Szenen (Banes „Rettung“ aus dem Flugzeug zu Beginn) und bisweilen brutalen Fights schlägt der Film immer wieder wuchtig zu. Womit er sich schon mal grundlegend vom Vorgänger unterscheidet. Nolan tat gut daran, den künstlerischen Stil des zweiten Teils nicht einfach kopieren zu wollen. Denn daran hätte die Fortsetzung nur scheitern können. Anstatt einen völlig irren und psychopathischen Widersacher zu wählen, ging man den eher klassischen Schritt, der Hauptfigur einen schier übermenschlichen Gegner gegenüber zu stellen. Einen Typen, der schon äußerlich unbesiegbar scheint und der durch seine gruselige Gesichtsmaske etwas von einem Monster hat. Die Physis von Tom Hardy, der für seine Rolle als Bane auf den schon trainierten Körper aus Warrior noch einmal 15kg Masse auflegte, ist beachtlich, hat aber rein gar nichts mit dem Joker aus The Dark Knight zu tun. Vielleicht war aber genau das das Problem. Viele Zuschauer vermissten die Elemente, die den Vorgänger ausgemacht hatten und – seien wir ehrlich: JEDER Bösewicht nach Heath Ledger hätte es sehr sehr schwer gehabt.

The-Dark-Knight-Rises-4K-UHD-Blu-ray-Review-Szene-7.jpg
Welche Ziele verfolgt Selina?

Tom Hardy kann nichts dafür. Er macht seine Sache gut. Aber irgendwo fehlt der Figur doch etwas die Leidenschaft, die man noch in Ledgers Part gelegt hatte. Allerdings ist das nicht das einzige Problem von The Dark Knight Rises. Vielmehr krankt das Drehbuch an zu ambitionierten und zahlreichen Details. Als Zuschauer kann man da schnell schon mal den Überblick verlieren – gerade was die Machenschaften im Hintergrund oder die Kommentare auf die aktuelle (Finanz)Politik angeht. So ärgert man sich schnell über das überhebliche Auftreten der Stadtväter und ist gar schockiert über das weinerliche „mich mag keiner mehr“-Getue von Bruce Wayne. Es dauert keine halbe Stunde und man ertappt sich dabei, dass man Bane und seinem Feldzug Erfolg wünscht. Denn das, was er zu zerstören versucht, will sich beim Zuschauer überhaupt nicht als rettungswürdig erweisen. Eine Stadt, die in ihrer Korruption und Arroganz erstickt und deren einstiger Beschützer nichts anderes tut als sich selbst zu bemitleiden – da kann man schon mal nachvollziehen, wenn das jemand zerstören möchte. Genervt darf man übrigens auch über die deutsche Synchronstimme von Bane sein. Der zuvor als Stammsprecher von Hardy etablierte Torben Liebrecht, dessen Stimm-Organ weit tiefer reicht, wurde hier ausnahmsweise durch Tobias Kluckert ersetzt. Dessen Interpretation des Schurken grenzt aber bisweilen ans Lächerliche und findet sich im Original so nicht wieder. Auf diese Weise konterkariert er die bullige Statur Banes, was nicht zu dessen Schrecken beiträgt. Gerade die Endungen mancher Sätze zieht Kluckert tonal bewusst nach oben, was wie ein hysterischer Sing-Sang wirkt, der überhaupt nicht zu Bane passen will.

The-Dark-Knight-Rises-4K-UHD-Blu-ray-Review-Szene-9.jpg
Kommentar zur wirtschaftlichen Lage der Nation: Bane legt die Börse lahm

Doch es ist ja nicht alles schlecht am Abschluss der Batman-Trilogie. Und wenn man ihn mit dem heutigen Abstand von fünf Jahren noch einmal schaut, kann er als alleinstehender Film durchaus überzeugen. Hervorragend gelungen ist die Integration von Catwoman, die tatsächlich von der sonst so „niedlichen“ Anne Hathaway gespielt wird. Dass sie auch durchtrieben und sarkastisch kann, zeigt sie in The Dark Knight Rises eindrucksvoll. Ebenso ragt Joseph Gordon-Levitt heraus, der als John Blake nicht nur eine Überraschung mitbringen wird, sondern auch als einer der wenigen Darsteller mit Leidenschaft durch den Film marschiert.
Leidenschaft bewiesen die Macher natürlich wieder im Hinblick auf die Actionszenen. Selbst wenn diese im dritten Teil eher rar gesät sind, beeindrucken sie durchaus. So muss man die anfängliche Flugentführungs-Szene in der Form auch erst einmal inszenieren. Nicht nur, dass man hier mit zwei echten Fliegern drehte zerlegte man einen davon auch noch in seine Einzelteile. Die Stunts an der Außenhülle des Flugzeugs sind wirklich aller Ehren wert. Dagegen – sorry für die direkten Worte – kackt der erste Zweikampf zwischen Batman und Bane mächtig ab. Wenn die zwei sich mit schwerfälligen Hieben beharken, mag das vielleicht rüberbringen, dass sich hier mit Bane ein echter Fleischkoloss als Gegner stellt, doch das ändert auch nichts daran, dass die Szene bis auf das zugegeben ziemlich schockierende Finale arg schleppend wirkt. Dass sich daran ein äußerst schleppender Mittelteil anschließt, der zwar auf der Meta-Ebene einiges an Wahrheiten bereithält, scheint da nur konsequent. Es dauert schon arg lange, bis der lädierte Batman wieder ins Geschehen eingreifen darf. Dadurch funktioniert natürlich das Bedrohungsszenario umso besser, wenn man irgendwann wirklich das Gefühl hat, dass Gotham verloren scheint. Gut, dass in dieser Zeit die übrigen Figuren für Spannung sorgen. Gerade Catwoman/Selina weiß den Zuschauer am Ball zu halten. Wenn dann im Finale eine echte Überraschung präsentiert wird, ist das vielleicht dieser eine Winkelzug zuviel, wenngleich man damit wirklich nicht rechnen konnte.

The-Dark-Knight-Rises-4K-UHD-Blu-ray-Review-Szene-8.jpg
Man sieht sich immer zweimal im Leben

Bild- und Tonqualität BD

The-Dark-Knight-Rises-4K-UHD-Blu-ray-Review-Szene-1.jpg
Ein ungleicher Kampf

Wie alle Filme Christopher Nolans so wurde auch The Dark Knight Rises vollständig analog aufgenommen. Gegenüber The Dark Knight wurde auch die Anzahl an IMAX-Szenen noch einmal erhöht. So liefert der Abschluss der Trilogie nun satte 70 Minuten an formatfüllenden Hochauflösungs-Sequenzen, während der Vorgänger „nur“ auf 40 Minuten kam. Erneut sind es diese Momente, die qualitativ besser dastehen und in Sachen Kontrastierung und Farbauflösung. Sie wirken schärfer und plastischer. Schwarz ist noch eine Spur satter und weist auch nicht den Orangestich auf, der bei den Cinemascope-Szenen zu sehen ist. Letztere sind bisweilen (und je nach Einstellung) nur mäßig scharf (Stryvers Gesicht 19’28) und weisen zudem Randunschärfen auf (37’57). Das analoge Filmkorn ist beiden gleich und gehört zum Look der Nolan-Filme. Gerade in den 35mm-Szenen ist das Bild aber deutlich schwächer als jenes der Blu-ray von The Dark Knight.
Beim Ton hat man seitens Warner Home noch deutlich gepatzt als beim direkten Vorgänger. Zwar lieferten beide seinerzeit nur eine Dolby-Digital-Spur für die deutsche Fassung, doch während diese beim zweiten Teil in sich noch stimmig und recht dynamisch war, demonstriert sie bei The Dark Knight Rises, wie sehr man danebenlangen kann. Nicht nur sind die Dialoge viel zu leise abgemischt, wirken sämtliche Actionszenen eher wie ein Sturm im Wasserglas denn wie ein Blockbuster-Bombardement.
Es beginnt bei der Lautstärke, die rund 10 dB unterhalb derer des Originalsounds liegt, der in dts-HD-Master vorliegt. Doch das wäre natürlich leicht erledigt, indem man schlicht am Volumen-Regler dreht. Tut man dies, erhält man aber immer noch nicht die detaillierte Feinarbeit der Effekte oder gar die Dynamik der Sounds. Wenn nach gut fünfzig Minuten „The Bat“ an den Polizisten vorbeidonnert, ist der deutsche Ton im Vergleich zum Original schlicht eine absolute Frechheit. (50’47).
Aber auch schon die Scharmützel hinter der Bar nach rund 20 Minuten liefern ein eindrucksvolles Statement, wie großartig der englische Sound klingt. Da verhallen die Schüsse aus dem Präzisionsgewehr mit deutlichem Nachhall und mit Frequenzen, die der deutschen Spur vollkommen fehlen (22’25). Die Sirenen der Polizei-Fahrzeuge klingen authentisch und raumfüllend, während sie im Deutschen eher das Gefühl eines Modell-Fahrzeugs vermitteln. Das Tropfen in den Kanalschächten, das die Original-Fassung kurz darauf liefert, ist über die hiesige Version dermaßen leise, dass man es mit den Ohren wirklich „suchen“ muss (23’05) und die Schüsse mit der darauffolgenden Explosion liefern weder den Hall, noch die brutale Inbrunst der Originalfassung.

Bild- und Tonqualität UHD

Auch bei The Dark Knight Rises wurde das Original-Filmmaterial in 4K neu abgetastet und für die UHD über ein 2K Digital Intermediate auf die Disk gebannt. Damit hat man zwar immer noch nicht die Probleme behoben, die das Ausgangsmaterial aufgrund der unterschiedlichen Formate nun mal hat und muss immer noch mit Schärfereduktion bei den 35mm-Szenen leben, doch insgesamt wirkt das Bild knackiger und schärfer. Nach dem kleinen Debakel bei der UHD von The Dark Knight war natürlich die Angst groß, dass man auch hier bei den Farben völlig daneben greift. Doch zumindest teilweise kann hier Entwarnung gegeben werden. Während TDK unter einem massiven Grünstich zu leiden hat, hat man bei TDKR die Farben sogar ein wenig reduziert. Davon profitieren gerade wieder die IMAX-Szenen, die bisweilen Referenzniveau haben. Exemplarisch ist hier die Nacht-Sequenz zu nennen, in der „The Bat“ erstmalig startet. Hauttöne und das Schwarz der Nacht kommen realistisch und beeindruckend rüber. Und wo die Blu-ray teils mit einem sichtbaren Orange arbeitet, wirkt die UHD natürlicher. Sie hellt das Bild gleichzeitig in vielen Szenen etwas auf, was hier aber nur marginal zu Lasten des Schwarzwertes geht. Interessanterweise gibt es wiederum einige Sequenzen, in denen die Ultra-HD die etwas dunklere Wiedergabe hat – gerade bei IMAX-Szenen über die Häuserschluchten der Stadt. Die Auflösung ist auch hier sichtbar besser. Und dafür braucht man nicht einmal den Screenshot-Vergleich der dritten Bildreihe unten. Dafür reicht auch das bloße Auge, das bei den IMAX-Szenen noch mal ruhigere Einstellungen ausmachen und auch bessere Kanten erkennen kann.
The Dark Knight Rises BD vs UHD Bildvergleich 1
Die Blu-ray ist in den dunkleren Cinemascope-Szenen durchaus deutlich rotorange. Zudem sind Grautöne ein wenig grünlich (siehe Wand rechts neben Catwomans Gesicht)
The Dark Knight Rises BD vs UHD Bildvergleich 2
Die UHD hat die natürlichere, in den Farben reduziertere Wiedergabe und stellt die Wand rechts neutralgrau dar.
The Dark Knight Rises BD vs UHD Bildvergleich 3
In den Details ist die Blu-ray schon mal eine Spur zu dunkel, was die Tiefe auf Banes Gesicht etwas reduziert
The Dark Knight Rises BD vs UHD Bildvergleich 4
Die UHD ist auch hier farblich reduzierter und heller – das allerdings ohne den Schwarzwert an sich zu verschlechtern. Insgesamt wird das Bild der Ultra-HD stimmiger
The Dark Knight Rises BD vs UHD Bildvergleich 5
Dass ein 4K-Scan von IMAX-Szenen seine Wirkung nicht verfehlt, ist bei den vielen Aufnahmen zu erkennen, die die Details zwischen oder an den Skyscrapern zeigen. Während die Blu-ray hier zwar gut ist …
The Dark Knight Rises BD vs UHD Bildvergleich 6
… ist der Vorsprung der UHD in jedem Detail zu sehen. Ob das die Leiter ist, die Abgrenzung der Ziegel in der roten Wand oder die klareren Linien des gelben Geländers oberhalb der Belüftungsrotoren – sämtliche Details sind deutlich dreidimensionaler und besser definiert
The Dark Knight Rises BD vs UHD Bildvergleich 7
Hier das Komplettbild, aus dem der obige Ausschnitt stammt.
Beim Sound von The Dark Knight Rises geht es der UHD gleich wie jener von The Dark Knight und alle Fans von verlustfreiem Mehrkanal-Klang dürfen aufatmen. Denn auch hier wurde die schwache bis schlechte Dolby-Digital-Spur gegen eine verlustfreie dts-HD-Master-Fassung ausgetauscht. Nimmt man sich mit dieser nun noch mal die oben angesprochenen Szenen zur Brust, ist eine deutliche bis massive Steigerung zu hören. Zwar erreicht auch die deutsche dts-HD-Version in der Szene mit „The Bat“ noch nicht ganz die Vehemenz der Originalspur (welche identisch zur Blu-ray bleibt), doch die Verbesserung ist eklatant. Nun dürfen auch die deutschsprachigen Zuschauer erfahren, was es heißt, wenn das Heimkino erbebt und die Gläser im Schrank zu wackeln beginnen. Zwar ist das Problem der zu leisen Stimmen damit ebenfalls nicht behoben, doch auch die klingen wesentlich besser eingebettet. Hier ist also ein echter Mehrwert zur Blu-ray zu verzeichnen.

Bonusmaterial

The-Dark-Knight-Rises-4K-UHD-Blu-ray-Review-Szene-10.jpg
Einer der wenigen nicht korrupten Cops: John Blake

Wie schon bei The Dark Knight, so ist auch bei der UHD-Fassung von The Dark Knight Rises das Bonusmaterial identisch. Das heißt, dass auf der Filmdisk nur die „Second-Screen“-Experience abgelegt wurde. Die funktioniert über eine Smartphone-App, die parallel zum Film aktiviert und gestartet werden muss. Sie schaltet dann kleinere Featurettes oder Charakter-Profile frei – allerdings nur für Geräte mit ios-Betriebssystem. Android-Nutzer bleiben hier außen vor.
Das eigentliche Bonusmaterial liegt dann auf der zweiten Disk, die in zwei Hauptfeatures aufgeteilt ist. Eines beschäftigt sich 60 Minuten lang mit der kompletten Historie des Batmobil – und zwar von den ersten Comic-Versionen bis hin zum Tumbler, der sogar für karitative Zwecke eingesetzt wurde, als man ein Kinder-Hospital mit ihm besuchte. Kernstück ist aber „Ending The Knight“, das (in 15 Einzelfeatures aufgeteilt) nahezu alle Aspekte des Drehs beleuchtet. Nervig nur, dass jedes Feature einzeln angewählt werden muss und nicht alles am Stück abgespielt werden kann.

Fazit

The Dark Knight Rises ist ein guter Film. Gegenüber dem direkten Vorgänger ist er aber überambitioniert, eröffnet mindestens zwei Story-Stränge zu viel und hat den schwächeren Bösewicht (nicht physisch, wohlgemerkt). Dennoch macht der Abschluss der Trilogie Sinn und führt offene Handlungsstränge zusammen. Wer sich ein zweites oder drittes Mal mit dem Film beschäftigt, wird zudem mehr Zeit für die versteckten Metaphern haben und diese entsprechend besser würdigen können.
Die UHD ist insgesamt wesentlich besser als jene von The Dark Knight, wenngleich sie darunter leidet, dass die Cinemascope-Szenen vom Ursprung her deutlich schwächer sind als beim Vorgänger. Dafür liefert sie aber als Ausgleich einen dts-HD-Master-Sound fürs deutsche Publikum, der die ärgerlich schwache DD-Spur der Blu-ray vergessen lässt.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 80-90% (mit deutlichen Vorteilen bei den IMAX-Szenen)
Bildqualität UHD: 80-90% (mit deutlichen Vorteilen bei den IMAX-Szenen)

Tonqualität BD (dt. Fassung): 70%
Tonqualität UHD (dt. Fassung): 90%

Tonqualität BD/UHD (Originalversion): 95%
Bonusmaterial: 70%
Film: 75%

Anbieter: Warner Home
Land/Jahr: USA 2012
Regie: Christopher Nolan
Darsteller: Christian Bale, Gary Oldman, Tom Hardy, Joseph Gordon-Levitt, Anne Hathaway, Marion Cotillard, Morgan Freeman, Sir Michael Caine, Matthew Modine, Liam Neeson, Eric Roberts
Tonformate Blu-ray: dts HD-Master: en // DD 5.1: de
Tonformate UHD: dts HD-Master: de, en
Bildformat: 1,78:1 // 2,35:1
Laufzeit: 165
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Real 4K: Ja (4K DI vom 4K Scan)
High Dynamic Range: HDR10
FSK: 12

Trailer zu The Dark Knight Rises


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.