Westworld – Staffel eins: Das Labyrinth 4K UHD

Blu-ray Review

Westworld 4K UHD Blu-ray Review Cover-min
Warner Home, 23.11.2017

OT: Westworld


„Ein geiler Urlaub!“

Eine der ersten Serien überhaupt, die auf UHD erscheint – wie gut ist Westworld?

Inhalt

Westworld 4K UHD Blu-ray Review Szene 7
Dolores freut sich immer wieder über das neuerliche Auftauchen dieses Hosts

Dolores ist ein Host. Ein Android in einer Welt von Androiden. Sie lebt täglich aufs Neue ein Leben in Westworld. Der Wildwest-Park ist bevölkert von künstlichen Lebewesen, die nur dafür entwickelt wurden, um gut zahlenden Gästen ein authentisches Erlebnis zu verschaffen. Die von den Hosts „Newcomer“ genannten Gäste dürfen soweit gehen, Androide zu erschießen oder sich Prostituierte zu nehmen. „Getötete“ Kunstmenschen werden über Nacht von den Technikern der Firma wieder instand gesetzt. Außerdem wird das Erinnerungsvermögen gelöscht, damit sie aufs Neue wieder in die Geschichte entlassen werden können. Die Hosts selbst können Gäste weder verletzten noch ihnen sonstwie Schaden zufügen. Dieser feuchte Erlebnis-Traum der Superreichen bekommt einen Knacks, als sich einige der künstlichen Lebensformen plötzlich seltsam zu benehmen beginnen. Offenbar behalten einige von ihnen ihre Erinnerung, scheinen ein Bewusstsein zu entwickeln. Im Hintergrund arbeitet der Wissenschaftler Bernard Lowe an einer Lösung und vermutet das Problem in einem System-Update, hinter dem der Schöpfer der Idee, Dr. Robert Ford, steckt. Der wiederum hat seine ganz eigene Entwicklung in der Firma hinter sich und hütet ein Geheimnis. Ein solches hat auch der Mann in Schwarz, der als zahlender Gast schon lange im Park unterwegs ist und ebenso gnadenlos wie mörderisch sein unbekanntes Ziel verfolgt …

Westworld 4K UHD Blu-ray Review Szene 12
Der „Man in Black“ hat Dolores schon mehrfach missbraucht

Westworld war 2017 DAS Serien-Ereignis. Basierend auf der Original-Geschichte von Michael Crichton, die der Autor 1973 eigens für den dann von ihm realisierten Film verfasst hatte, entspinnt die erste Staffel auf zehn Folgen ein sehr ähnliches Szenario, wie der Film mit Yul Brynner. Mehr noch als damals stellt die Serie die Frage nach der Menschlichkeit und nach dem, was uns als Menschen ausmacht. Zugleich taucht sie tief ein in die Philosophie von Moral. Wie weit würde man selbst gehen, wenn man in eine quasi-virtuelle Welt eintauchen könnte, in der Moral nicht nötig ist? In der man nicht bestraft wird für Dinge, die jenseits gängiger Gesetze und Regeln geschehen. Dabei schlägt sich die Serie von Beginn an eher auf die Seite der Hosts und lässt nur bedingt den Gedanken daran zu, dass diese Welt auch ihre Reize und Schönheit haben kann. Es ist die ultimative Realitätsflucht und eine ebensolche Kapitalismuskritik. Interessant ist natürlich, dass Westworld futuristische Unterhaltung kritisiert, das Ganze aber in einer Unterhaltungsserie transportiert. Das muss aber nicht heißen, dass man keinen Spaß an der Show haben darf. Im Gegenteil: Das Auseinanderklamüsern der verschiedenen Handlungsstränge und ihrer Mysterien lädt zum Miträtseln ein und fasziniert durchweg. Die Frage, die sich früh stellt und immer wieder für Überraschungen sorgt, ist nicht nur jene nach den Hintergründen für die einzelnen Fehlleistungen der Androiden, sondern auch bald jene danach, wer aus Fleisch und Blut und wer aus künstlichem Material besteht. Immer wieder streut die Serie kleinere Details, legt Fährten und führt dann doch wieder in die Irre.

Westworld 4K UHD Blu-ray Review Szene 16
Ist für die Storylines verantwortlich: Lee Sizemore

Jonathan Nolan (der Bruder von Christopher) und seine Frau Lisa Joy, die für die Drehbuchvorlage verantwortlich zeichnen, nennen neben dem 73er Kinofilm aber auch heutige Computerspiele wie GTA oder Red Dead Redemption als Inspiration. Und gerade in Letzerem wähnt man sich schon alleine aufgrund des Settings. Um das zu erreichen, wurden viele Aufnahmen im Castle Valley und in Moab im Staate Utah gedreht. Die dortige Landschaft sorgt für epische Aufnahmen im Stile der alten Western und die Sets passen sich perfekt ein. Für die Ankunftsszene der Gäste im Park wurde übrigens die gleiche Lok benutzt, die schon in Lone Ranger zum Einsatz kam. Setting, Story und Unterhaltung würden aber nicht passen, wenn die Darsteller nicht ihr Bestes geben würden. Und schauspielerisch setzt Westworld tatsächlich neue Maßstäbe. Nicht nur konnte man ein gutes Dutzend hochkarätiger A-Darsteller für die Show begeistern, liefern diese doch allesamt beeindruckende Leistungen ab. Vor allem jene, die als Hosts unterwegs sind, müssen teilweise von einer Sekunde auf die andere ihre Mimik verändern oder sie verrückt spielen lassen, weil die Schaltkreise der Androiden durchdrehen.
Dazu gibt’s ziemlich grafische Masken und (wer HBO-Serien kennt, weiß das) eine Menge nackte Haut. Die jüngeren Pay-TV-Serien aus US-Produktion bemühen sich um eine möglichst authentische Darstellung, weshalb Nackheit eben auch dazu gehört. Dass die Shoot-outs und Messerstechereien im Wild-West-Szenario ziemlich plastisch dargestellt werden, irritiert zu Beginn etwas, unterstützt aber noch mehr den Aspekt dessen, ob die zahlenden Gäste in dieser Welt wirklich jeden moralischen Skrupel verlieren. Einen mindestens ebenso kontroversen Diskurs startet Dolores in Episode acht, in der sie William und dessen Kumpel Logan mit der Frage abbügelt, was an der Welt der Menschen denn so schön und erstrebenswert sei, wenn diese nach Westworld flüchten müssen. Da bleibt nicht nur den beiden Parkbesuchern die Spucke weg, auch der Zuschauer schnauft für einen Moment durch. Nach und nach offenbart sich dann, dass Westworld auf mehreren Zeitebenen erzählt wird. Zudem gibt es vermehrt Hinweise darauf, wer der Mann in Schwarz ist und was ihn motiviert, seit 30 Jahren im Park unterwegs zu sein. Zwar werden solche Rätsel nicht offensichtlich geklärt, aber Zuschauer, die Spaß am Knobeln haben, werden die Details entsprechend zusammen puzzeln. Und im Falle des Parkschöpfers Robert Ford hält die Serie einige Überraschungen bereit, die sein direktes Umfeld betreffen und Episode sieben zu einem absoluten Highlight werden lassen.
Apropos Highlight: Die Filmmusik, die hauptsächlich von Komponist Ramin Djawadi stammt, ist nicht nur in der Titelmelodie wirklich herausragend. Gerade die reduzierten Popsongs, die das automatisierte Klavier wiedergibt und deren Repertoire von Radiohead über The Cure bis hin zu Amy Winehouse reicht, geben nach und nach einen Ausblick auf die Stimmung der darauf folgenden Episode und charakterisieren auch die einzelnen Darsteller, die in diesem Moment im Fokus stehen.

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Auf diesem Weg gelangen Hosts und Newcomer nach Westworld

Bild- und Tonqualität BD

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William scheint moralisch noch nicht völlig ohne Grenzen zu sein

Westworld hat über die Blu-ray ein in den meisten Einstellungen recht scharfes Bild mit einer guten Detailauflösung. Der Kontrastumfang ist in den Labors und Räumen der Wissenschaftler besser. Dort herrschen kühle Farbtöne und viel Schwarz. In der Wild-West-Welt lässt die Bilddynamik etwas nach. Hier dominieren Brauntöne, die nur von dezenten Farben durchwirkt sind. Ein angenehmes, aber sichtbares Korn unterstützt den sehr filmischen Look der Serie, der sich von üblichen TV-Produktionen absetzt – Kunststück, hatte man sich doch entschlossen, die Show auf 35mm-Film zu drehen. Das Korn wird auf dunkleren Bereichen etwas gröber, ist allerdings nur manchmal störend, wenn bspw. in Episode vier die schwarze Kleidung des Man in Black in blaues Rauschen verfällt. Leider gehen auf dunklen Elementen auch schon mal Details etwas verloren. Das wiederum gilt für die Szenen in der Fabrik sowie auch für jene in der Fantasywelt.
Zwar liegt der deutsche Ton auf der Blu-ray von Westworld nur in Dolby Digital vor, dennoch weiß der Sound zu gefallen. Die Synchronstimmen kommen glasklar rüber und die Atmosphäre in der Spielwelt ist wirklich räumlich. Wenn der Man in Black in Episode 2 nach 13 Minuten gleich mehrere Gegner erledigt und die Kamera dabei auf dem Delinquenten am Galgen bleibt, kommen die Schüsse von überall her. Allerdings, so viel Kritik muss sein: Die englische dts-HD-Master-Fassung macht das alles noch dynamischer, druckvoller und differenzierter. Schüsse fallen präziser, haben mehr Punch und der Filmscore wirkt breiter aufgestellt.

Bild- und Tonqualität UHD

Westworld 4K UHD Blu-ray Review Szene 8
Maeve stellt sich selbst die unbequemen Fragen und traut sich bald selbst nicht mehr

Da man sich entschloss, Westworld möglichst filmisch wirken zu lassen und deshalb auf 35mm-Film drehte, hätte man natürlich einen 4K-Scan des Materials vornehmen können. Hätte. Hat man aber nicht. Zwar wurden die visuellen Effekte in 3K gerendert, das Digital Intermediate wurde dennoch auf 2K gesetzt. Die UHD ist also „nur“ hochskaliert. Dafür sind natürlich auch hier ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum sowie die höhere Bilddynamik an Bord. Allerdings leistet sich Anbieter Warner hier einen durchaus peinlichen und nicht ganz so unbedeutenden Lapsus. Denn die Ultra HD liefert tatsächlich Dolby Vision – mithin also ein echtes Pfund, mit dem man wuchern könnte. Immerhin gibt’s noch nicht allzu viele Disks mit dem dynamischen HDR-Format. Aber was macht Warner? Sie verschweigen es. Entweder wissentlich (was schwer verständlich wäre) oder unwissentlich (was peinlich wäre). Kein Aufdruck auf der Hülle weist darauf hin, keine Pressemitteilung lieferte die Info. Man musste entsprechende Meldungen aus den USA wahrnehmen, bevor die ersten Redakteure es auch für die deutsche UHD bescheinigen konnten: Dolby Vision ist an Bord. Wie an anderer Stelle hier schon zu lesen war, fehlt diesem Blog leider die entsprechende Hardware-Kette für Dolby Vision, weshalb die Bewertung sich auf das HDR10-Format beschränkt, das im Bilddatenstrom ebenfalls enthalten ist. HDR10 zeigt sich allerdings bei der UHD von Westworld mit zwei Gesichtern. Zum einen sind da die Szenen, die in den Räumen/Labors des Konzerns spielen. Diese liefern kaum Farben und haben sehr starke Kontrastübergänge. Dort ist die Ultra-HD sichtbar überlegen, bietet das homogenere Bild mit kräftigerem Schwarz und vermeidet ein Überstrahlen von hellen Flächen. Hier wirkt einfach alles plastischer und dreidimensionaler. Während der Szenen in der Spielwelt kommen dann Farben ins Spiel, die von der Ultra-HD etwas kräftiger wiedergegeben werden. Sonnenuntergänge sind oranger, rote Kleider roter und das braune Felsmassiv noch etwas knackiger. Allerdings hat die höhere statische Variante von HDR hier ein paar Probleme mit der Durchzeichnung auf dunklen Bildanteilen. Fallen Schatten auf Gesichter, liefert die Blu-ray hier mehr Details. Hintergründe wiederum zeichnet die UHD besser durch.

Westworld BD vs. UHD Bildvergleich 1
Die Blu-ray zeichnet auf dunklen Bildanteilen in Gesichtern etwas besser durch, verschweigt aber Details im Hintergrund (siehe Schatten auf dem Stein hinten links).
Westworld BD vs. UHD Bildvergleich 2
Die UHD hält auf dem Stein im Hintergrund mehr Informationen bereit, lässt im Schattenbereich von Ed Harris‘ Gesicht allerdings ein paar Einzelheiten vermissen. Die höhere Auflösung lässt die Gesichtsfalten etwas markanter wirken
Westworld BD vs. UHD Bildvergleich 5
Auch hier zeigt sich die Blu-ray ein wenig heller und klarer, dunkelt das Gesicht nicht ganz so stark ab. Das lässt zwar den Schwarzwert etwas bläulich erscheinen, zeigt aber mehr Details auf dem Gesicht. Deutlich erkennbar am Blütengesteck im Haar: Der etwas geringere Farbraumumfang
Westworld BD vs. UHD Bildvergleich 6
Die UHD präsentiert das sattere Schwarz und die kräftigeren Rottöne. Auch das Gesicht wirkt noch ein bisschen betonter. Zudem wirken die Klunker am Hals schärfer und klarer umrandet. Allerdings zum Preis, dass in dunklen Bereichen ein paar Informationen untergehen
Westworld BD vs. UHD Bildvergleich 3
Während der sehr kontraststarken Szenen in den Räumen des Konzerns dominieren Schwarzweiß-Übergänge. Die Blu-ray, die während der Mischhelligkeiten die Nase etwas vorne hat, übertreibt es hier etwas mit den Spitzlichtern und überstrahl auf Hopkins‘ hoher Stirn. Außerdem wirken Schwarzwerte hier ein wenig grünlich
Westworld BD vs. UHD Bildvergleich 4
Hier hinterlässt die UHD den besseren und kontrastreicheren Eindruck. Sie verliert auf den Spitzlichtern nicht den Überblick und lässt Schwarz in einer authentischeren Farbe erscheinen, vermeidet den leichten Grünstich. Insgesamt wirkt das Antlitz von Hopkins dreidimensionaler
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Der Mann in Schwarz will Antworten

Beim Ton ändert die Ultra-HD von Westworld nichts – insofern es um die Synchronfassung geht. Die bleibt leider bei Dolby Digital. Das englischsprachige (oder -verständige) Publikum darf sich über ein Upgrade auf Dolby Atmos (True-HD-Kern) freuen. Jetzt könnte man meinen, dass eine Serie, die dann doch sehr stark von Dialogen lebt, nicht gerade eine Vorlage für räumlichen 3D-Sound ist. Doch hier sieht man sich zumindest ein wenig getäuscht. Denn schon die Titelmelodie (und meist auch der Rest vom Score) gelangt zusätzlich von oben ins Heimkino. Ob das nun authentisch ist oder nicht, das soll jeder für sich entscheiden. Aber es macht schon Spaß, in diesem Maße ins akustische Geschehen einbezogen zu werden. Soundeffekte gibt’s natürlich auch. So zum Beispiel das Aufflackern des Lichts direkt zu Beginn, während Dolores auf dem Stuhl sitzt. In der untersten Etage fällt das Wasser hörbar von oben (Episode 1, 19’38) und Stimmen, die die Host in ihrem Kopf zu hören scheinen sowie Geräusche, die deren Erinnerungs-Flashbacks begleiten, umhüllen den Zuschauer von allen Seiten (Episode 3, 15’35). Auch die Schüsse in Episode drei nach etwa 20 Minuten sind hörbar 3D-basiert, während das Bild langsam in die Dunkelheit ausfadet. Diese und ähnliche Effekte gibt es dann immer wieder im Verlauf der zehn Folgen, was gerade deshalb Spaß macht, weil Visionen und Flashbacks der Hosts häufiger werden, je weiter die Serie voranschreitet.
Abgesehen von den Höheneffekten ist die UHD mit ihrer True-HD-Kodierung auch auf der regulären Ebene noch mal räumlicher und dynamischer. Im direkten Vergleich mit der deutschen Dolby-Digital-Variante scheint sie dann sogar aus einer anderen Zeit zu kommen (was streng genommen ja auch stimmt). Hier hat die hiesige Fassung dann doch deutlich das Nachsehen.

Bonusmaterial

Westworld 4K UHD Blu-ray Review Szene 19
Theresa und Elsie sind sich nicht wirklich grün

Das Bonusmaterial von Westworld liegt zur Abwechslung mal auf Blu-ray UND UHD vor. Ein paar kurze Featurettes wie „Über die Serie“ und „Eine Einladung ans Set“ geben erste Kommentare der Macher preis, bleiben aber oberflächlich. „Große Momente“ analysiert anhand mehrerer Schlüsselszenen die Rolle von Menschen und Hosts im Park. „Willkommen in Westworld“ läuft mit sieben Minuten dann etwas länger und stellt die eher philosophischen Aspekte heraus. „Die erste Woche am Set“ zeigt in gut zehn Minuten, in welcher Umgebung man drehte und stellt dabei auch Verbindungen zu Filmklassikern her, die ebenfalls dort realisiert wurden. Des Weiteren geht man auch auf die Kostüme ein. „Die Entstehung der Titelsequenz“ nimmt sich 14 Minuten Zeit, um die Idee hinter dem visuell einzigartigen Design des Vorspanns zu schildern. Sowohl Komponist als auch das Design-Department kommen hier zu Wort. „Die Gefahren künstlicher Intelligenz“ versucht sich an einer kleinen Analyse, allerdings brach das Feature auf der uns zur Verfügung stehenden Disk nach etwa zwei Minuten replizierbar mit Pixelblöcken ab und sprang hilflos hin und her. Wenn das von anderen Käufern ebenfalls entdeckt wird, sollte man hier den Anbieter kontaktieren. „Der Schlüssel zu den Akkorden“ ist ein Feature über die Filmmusik und das automatisierte Klavier im Saloon. Es zeigt, wie Komponist Ramin Djawadi die populären Songs bekannter Interpreten auf ihre Grundelemente runterbrach und sie für die Klavierklänge der Serie modifizierte. Hauptfeature des Bonusmaterials ist dann „Die Entstehung der Geschichte“. das 30-minütige Featurette streift noch mal alle Aspekte. Vom Inhalt über die Schauspieler bis hin zu den tollen Sets. Verpatzte Szenen runden das Angebot an Extras ab.

Fazit

Westworld taucht ein in eine faszinierende Welt aus Philosophie, Gewalt und Moral. Wie gut die Serie und wie vorzüglich das Schauspiel ist, sieht man vor allem dann, wenn man nach dem Ende der zehn Folgen noch einmal Episode eins anschaut – Wahnsinn, was für eine Charakterentwicklung sich hier ereignet hat, während das Grundgerüst sich (eigentlich) ständig wiederholt.
Die UHD bietet einen wirklich lohnenswerten (englischen) Atmos-Ton und das in manchen Situationen deutlich bessere und schärfere, in anderen Momenten etwas weniger gut durchzeichnete Bild.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 75%
Bildqualität UHD: 75%

Tonqualität BD/UHD (dt. Fassung): 75%
Tonqualität BD (Originalversion): 80%

Tonqualität UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 85%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 75%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 80%

Bonusmaterial: 60%
Serie: 90%

Anbieter: Warner Home
Land/Jahr: USA 2016
Regie: Jonathan Nolan u.a.
Darsteller: Ed Harris, Sir Anthony Hopkins, Evan Rachel Wood, Thandie Newton, James Marsden, Jeffrey Wright, Luke Hemsworth, Sidse Babett Knudsen, Jimmi Simpson, Clifton Collins jr., Rodrigo Santoro, Shannon Woodward
Tonformate BD: dts-HD-Master 5.1: en // Dolby Digital 5.1: de
Tonformate UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): en // Dolby Digital 5.1: de
Bildformat: 1,78:1
Laufzeit: 618
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Real 4K: Nein (2K DI)
High Dynamic Range: HDR10, Dolby Vision
FSK: 16

Trailer zu Westworld

One thought on “Westworld – Staffel eins: Das Labyrinth 4K UHD

  1. Ralph

    Ich könnte heulen!
    In der deutschen Synchro nur Dolby Digital anstatt Dolby Atmos wie im Original ist ein echtes Armutszeugnis!
    Fast hätte ich gekauft, so reicht mir die gestreamte Fassung bei Amazon.

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