13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi 4K UHD

Blu-ray Review

Paramount Pictures, 11.07.2019

OT: 13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi

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Bis zum Morgengrauen

Michael Bay und seine Version vom Krieg.

Inhalt

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Jack Silva ist gerade neu in Begasi angekommen

Das Jahr 2012: Libyen gilt für die USA als eines der gefährlichsten Länder der Welt. Dennoch unterhält man vor Ort noch ein diplomatisches Büro und lässt es von einem CIA-Außenposten bewachen, der unweit untergebracht ist. Der Geheimdienst wiederum wird von einem Team privaten Paramilitärs des Global Response Staff beschützt. Für das ist just ein neuer Kollege eingeflogen worden, Jack Silva. Kaum ist er vor Ort und wird vom CIA-Vorsteher unterwiesen, wie passiv er sich mit seinen Kollegen doch bitte zu verhalten habe, kommt der US-Botschafter Chris Stevens nach Bengasi. Gegen jede Empfehlung will er vor Ort diplomatische Beziehungen aufbauen. Doch das soll sich rächen. Am 11. September dringen bewaffnete Terrormilizen vor und greifen die Einrichtung an. Weil diese selbst kaum geschützt ist, ist es nun an den sechs Männern um Jack Silva, den Botschafter und die Zivilisten vor den umherfliegenden Kugeln und Geschossen zu schützen – zumindest solange, bis Verstärkung eintrifft …

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Sona Julliani analysiert, koordiniert und flickt zur Not auch mal Wunden

Der 11. September 2012 – elf Jahre nach den Anschlägen auf das WTC in New York. Der als Bengasi-Anschlag in die Geschichtsbücher eingehende Überfall auf das US-amerikanische Interims-Konsulat in der gleichnamigen Stadt zog eine Welle der Kritik hinter sich her. Der damaligen Außenministerin Hillary Clinton wurde vorgeworfen, nicht genug für die Sicherheit des US-Botschafters und seines Stabs vor Ort getan zu haben. Zudem habe man es versäumt, rechtzeitig Verstärkung zu entsenden.
Ob diese Kritik berechtigt ist oder nicht, soll nicht Gegenstand dieser Rezension sein.
Sehr wohl aber Michael Bays Film zu diesem Thema. Denn mit 13 Hours – The Secret Soldiers of Benghazi inszeniert der Krachwumm-Regisseur von Transformers & Co. das erste Mal seit Pearl Harbor mal wieder einen auf (politischen) Tatsachen beruhenden Film. Stand zu befürchten, dass er erneut ein romantisches Kitschgemälde vor kriegerischem Hintergrund auf die Leinwand bannen würde (Pearl Harbor gehört diesbezüglich zu den am häufigsten von Kritikern runtergeputzten Kriegsfilmen überhaupt), darf man zunächst aufatmen. Denn basierend auf dem Buch 13 Hours: The Inside Account of What Really Happened in Benghazi von Mitchel Zuckoff zeichnet Bay ein realistisches Szenario ohne jede Romantisierung. Auch hält er den ansonsten so gerne genutzten Patriotismus überraschend im Zaum.
Eigentlich hält er sogar die Politik außen vor. Denn 13 Hours kümmert sich keinen Deut um die Hintergründe – weder um jene der Angreifer, noch um jene des US-Außenministeriums.

13 HOURS: THE SECRET SOLDIERS OF BENGHAZI
Es wird schon mal staubig und gefährlich in Bengasi

Und so nutzt Bay die reale Geschichte schlicht dafür aus, einen (nach gemächlichem Beginn) atemlosen Actionfilm aufs Publikum los zu lassen, dessen Szenario unerbittlich ist. Erstaunlicherweise wollte das im Kino kaum jemand sehen. Mit gerade einmal 69 Mio. Dollar weltweitem Einspiel war 13 Hours Michael Bays mit Abstand am schwächsten performender Kinofilm. Ob’s daran lag, dass er in den USA zu einer maximal unglücklichen Zeit während der Vorwahlen zum US-Wahlkampf 2016 startete, in denen Hillary Clinton und Donald Trump erbitterte Gegner waren? Stimmen wurden laut, die vermuteten, dass sich nur politische Hardliner von dem Film angesprochen fühlten, da sie in ihrer Sichtweise (Clinton sei schuld) bestätigt fühlen würden – zumal exakt diese Klientel im Zuge des Marketings offensiv umworben wurde.
Tatsächlich dürften gerade die Hardliner enttäuscht sein. Denn – wie erwähnt – Politik spielt hier praktisch keine Rolle und Hillary kriegt NICHT ihr Fett weg. Es geht vielmehr (typisch Bay) um das Hohelied auf Soldaten und Kameradschaft. Um die Liebe zur Waffe und um klassische Rollenverteilung (anders ist dann auch nicht zu erklären, warum die einzige Dame – immerhin eine Top-Agentin – innerhalb des Films zur Krankenschwester degradiert wird).

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John „Tig“ Tiegen versucht, den Angreifern Herr zu werden

Dass sich Bay dabei mit fortschreitender Zeit immer mehr in Computerspiel-Ästhetik verirrt und 13 Hours wie eine Call-of-Duty-Version des Kriegs gegen den Terror anmutet, ist anhand seiner Vita kaum verwunderlich – eine Kathryn Bigelow (Zero Dark Thirty) erreicht er in Sachen Differenziertheit und Ambivalenz ohnehin zu keiner Zeit. Und so ist es am Ende tatsächlich egal (was für die vier Opfer des Anschlags sowie deren Angehörige schmerzhaft sein dürfte), ob der Film auf Tatsachen beruht. Es hätte genauso eine erfundene Geschichte sein können. Für den Betrachter jedenfalls wird kaum erlebbar, welche Umstände um dieses Ereignis herum gegolten haben.
Bays Adaption der Romanvorlage ist ein lupenreiner Actionfilm mit viel Geballer, viel Kameradschaft und bisweilen nervenzerrender Spannung. Denn wenn man die inhaltlichen Mängel und Bays Militär-Werbeoptik mal beiseite lässt, sorgen die zahlreichen Scharmützel natürlich für angemessene Kurzweil und spektakuläre Bilder. Außerdem wird’s durchaus gewalthaltig. Nicht umsonst fuhr sich 13 Hours in den USA das ungeliebte R-Rating ein. Aber Krieg ist nun mal kein Wattebausch-Schmeißen und dann dürfen auch mal Körper zerteilt und Kopfschüsse in Zeitlupe gezeigt werden.
Darstellerisch passt das Ganze. Mit John Krasinski hat man sogar einen Hauptdarsteller gewählt, der eigentlich mehr drauf hätte, als das Stereotyp eines Elite-Soldaten zu geben. Das zeigte er zuletzt nicht nur in seinem eigenen Film A Quiet Place, sondern auch in einer ganz ähnlich gelagerten, aber ungleich differenzierteren Rolle als Jack Ryan in der gleichnamigen Prime-Original-Serie nach Tom Clancy.

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Botschafter Stevens (Mitte) und seine beiden Beschützer geraten unter Beschuss

Bild- und Tonqualität BD

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Glen checkt die Lage vor Ort

13 Hours ist ein Michael-Bay-Film – das sieht man ihm an. Und das geht auch in Ordnung. Schnelle Kamerawechsel, hastige Schnitte, Zooms, Ultrazooms, bewusste Unschärfen – alles Stilmittel des Action-Regisseurs. Dazu kommen die üblichen überhöhten Kontraste, die das bild immer mal wieder sehr krass dynamisch erscheinen lassen. Ab und an ist das etwas zuviel des Guten und lässt Details im Dunklen schon mal absaufen. Die Farben sind ebenfalls typisch Bay und zeigen sehr häufig starke Gelbfilter. Ab und an fällt es auch mal in eine Blaufilterung – je nachdem, welche Beleuchtung gerade gewählt wird. Wirklich natürlich sehen Bay-Filme aber nie aus. Erstaunlich hoch ist die Bildruhe in den weniger schnell geschnittenen Szenen. Während bei den vielen Zooms und den düsteren Aufnahmen schon mal etwas Körnung sichtbar ist. Aufgrund der ständigen Bewegung der Kamera treten bisweilen auch leichte Unschärfen auf, die schon aufnahmebedingt sind und nicht durch die Blu-ray verursacht.

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Die Nacht wird nicht ohne Opfer auskommen

Wie so oft in den letzten Jahren hat es Anbieter Paramount auch bei 13 Hours wieder nicht geschafft, dem deutschen Ton mehr als eine schnöde und auf 640 kbps komprimierte Dolby-Digital-Spur mitzugeben. Gleichzeitig glänzt der Originalton mit einer unkomprimerten Dolby-Atmos-Fassung (True-HD-Kern) – einen viel größeren Abstand zwischen zwei Tonformaten kann man rein technisch kaum bieten.
Betrachten wir uns das Ganze aber mal unvoreingenommen:
Die DD-Fassung ist zunächst einmal zu leise. Man muss deutlich höher einpegeln als bei üblichen Referenzpegeln. Dialoge dominieren zu Beginn und dürften etwas offener klingen. Etwas brummelig tönen sie aus dem Center. Davon ab kann der deutsche Sound aber durchaus Akzente setzen. Hat man ihn einmal rund 10 dB lauter eingepegelt, offenbart er während des wummernden Scores in Actionszenen auch ganz guten Schub und stellt eine verhältnismäßig gute Dynamik her. Viel besser wird es aber noch, wenn das Konsulat gestürmt wird. Die noch entfernten Schüsse werden erstaunlich präzise aus den Effektlautsprechern wiedergegeben und klingen richtig klasse – inklusive der Querschläger. Werden die Raketenwerfer abgefeuert, gibt richtig was auf die Ohren. Das ist für eine DD-Tonspur aller Ehren wert.
Wechselt man während dieser Sequenz auf die englische Atmos-Fassung, merkt man allerdings, was absoluter Tiefbass und perfekte Präzision ist. Was die Projektile und Geschosse der Panzerfäuste sowie die späteren Salven aus den MGs hier abliefern, ist absolut referenzwürdig. Wären nicht die etwas schwachen Dialoge, gäbe es hier für die reguläre Ebene volle Punktzahl.
Das bekommt die DD-Fassung dann doch nicht im gleichen Maße hin, auch wenn sie sich beachtlich zu schlagen weiß.

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Selbst mit der hoch technisierten Ausrüstung sind die Special Forces immer noch gnadenlos in der Unterzahl

Wechseln wir auf die Höhen-Ebene, bzw. betrachten sie zusätzlich zum Gesamtgeschehen, so braucht es keine drei Minuten, bis die Heights das Flugzeug sowie die darauf folgenden Lautsprecher-Durchsagen im Flieger und am Flughafen sehr deutlich von oben präsentieren. Außerdem werden auch atmosphärische Geräusche wie zirpende Zikaden, rauschender Wind, Verkehrslärm und das Treiben in der Einsatzzentrale leise mit nach oben gemischt. Zwar ist das direkt nicht hörbar, erweitert aber unbewusst das Raumgefühl. Und selbst wenn es in den zahlreichen eher dialoglastigen folgenden gut 35 Minuten nicht ausgiebig Anlass für eine flächendeckende Atmos-Beschallung gibt, setzt der 3D-Sound immer wieder kurze Akzente wie bspw. einen Feuerwerkskörper (13’32) oder einen Ventilator (15’32).
Während des beginnenden Überfalls auf das Konsulat zischen dann aber mehrfach die Geschosse der Panzerfäuste durch die Luft und während der Explosion nach 44 Minuten gibt es eine von allen Lautsprechern ausgeführte Sog-/Druckwelle. Die gibt es dann gleich in mehreren Detonationen und auch in der Folge setzt es immer wieder direktionale Effekte wie das Motorengeräusch des Mercedes nach knapp 55 Minuten, wenn unsere Protagonisten über die Kamera hinweg fahren.

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„Oz“ ist ein Meister seines Fachs

Kurz darauf pfeffern dann Schüsse aus der Entfernung ins Heimkino, was extrem satt von den Höhenspeakern wiedergegeben wird (ab 56’30) – sensationell.
Die Kampfhandlungen werden dann auch weiterhin bisweilen heftigst unterstütz. Mit Feuereffekten, krassen Schüssen aus Sniper-Gewehren oder Schutt, der über die sechs Special-Forces-Männer hereinbricht – wirklich still ist es von oben nur, wenn mal gerade niemand in Kämpfe verwickelt ist. Regelrecht brutal sind die Schüsse auf das gepanzerte Fahrzeug nach gut 75 Minuten. Man fühlt sich fast selbst in diesem Fahrzeug und geht in Deckung, wenn es hier gleich mehrfach auch von oben einschlägt (ab 75’18).  Ähnlich übrigens wie bei den Raketen nach fast zwei Stunden – was hier an Vehemenz über die Atmos-Speaker abgefeuert wird, sucht seinesgleichen. Außerdem bleiben alle Effekte stets absolut sauber verortet. Man kann den Weg der Raketen und andere 3D-Sounds aus den vier Höhen-Speakern praktisch komplett verfolgen – richtig klasse!

Bild- und Tonqualität UHD

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Verbrannte Erde ist alles, was bleibt

Michael Bay ist auch heute noch ein kleiner Fan von analogen Filmaufnahmen. Trotz der Integration einiger Shots mit den Filmkameras Arriflex 235 und 435 entschloss er sich gemeinsam mit Kameramann Dion Beebe hier allerdings dafür, hauptsächlich digital zu schießen. Vornehmlich aufgrund der zahlreichen Nachtaufnahmen und Szenen in der „blauen Stunde“ kurz bevor das Sonnenlicht komplett verschwindet. Hier hatte er wesentlich mehr Flexibilität mit den digitalen Kameras. Hauptsächlich kamen hier Red Epic Dragons zum Einsatz, aber auch eine kleinere Sony Alpha 7s für die etwas „dreckigeren“ Aufnahmen. Unabhängig von der hohe 6K-Auflösung der Red Epics finalisierte man das gemischte Material nur über ein 2K-DI, was für die UHD wieder hochskaliert wurde.
Hinzu gesellt sich ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum sowie eine höhere Bilddynamik nach HDR10 und Dolby Vision.
Letzteres, so viel vorweg, ist die bessere Variante, die UHD zu schauen. Doch dazu später.
Grundsätzlich punktet die UHD in jeder Situation mit einem harmonischeren Look. Die teils drastischen Farben werden wieder zu einer etwas natürlicheren Variante verändert, was vor allem bei den grünen Grasflächen deutlich wird, die über die BD fast neonfarben sind. Hauttöne geraten weniger gelb, sondern sind wärmer/gebräunter. Auch das wirkt insgesamt angenehmer. Dazu ist der Kontrastumfang durchweg höher und lässt auch im Schwarz (wie zuletzt bei einigen UHDs) nicht nach. Die vielen dunklen Szenen der zweiten Filmstunde bleiben gut durchzeichnet, sind knackiger schwarz, verschlucken aber keine Details. Zusätzlich werden die deutlich besseren Spitzlichter hier besonders auffällig. Glanz in Augen, Lichter auf dem Gelände – alle punktuell-hellen Quellen kommen wesentlich prägnanter rüber. Genau hierfür wurde HDR erfunden – klasse.
Die Detailtiefe und Schärfe ist aufgrund der nur hochskalierten UHD erst bei großen Bild-Diagonalen oder Schriften auffällig.
Zwischen Dolby Vision und HDR10 hat – wie oben erwähnt – DV die Nase vorn. Der Grund dafür ist die etwas weniger übertriebene Darstellung von Hauttönen. Während HDR10 hier in einigen Szenen arg rotbraun wirkt, lässt Dolby Vision das Geschehen natürlicher wirken. Auch in der Dunkelheit wirkt DV souveräner. Dennoch sind beide Fassungen ein sichtbares Upgrade zur Blu-ray.

Blu-ray (4’46): (Slider ganz nach rechts): Die Blu-ray zeigt sich häufig mit gelblich-grünen Eindruck.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD stellt den Asphalt neutraler dar und das Erdreich wird intensiv brauner wiedergegeben – insgesamt zeigt sich auch die etwas dunklere Abstimmung.

Blu-ray: (Slider ganz nach rechts): Die Blu-ray hinterlässt in dunklen Szenen schon einen guten Eindruck.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD bleibt – entgegen einigen Vertretern der letzten Zeit – plastisch und verbessert sogar den Schwarzwert. Dazu wirken die wenigen Farben noch etwas besser ausdifferenziert.

Blu-ray (29’13): (Slider ganz nach rechts): Die Blu-ray hat in sonnigen Szenen einen sehr gelben Teint. Auch die Hausflächen im Hintergrund bieten wenig Differenzierung.

UHD Dolby Vision (Slider ganz nach links): Die UHD bräunt die Gesichter und bietet mehr Farb-Nuancen im Hintergrund.

Blu-ray (16’45): (Slider ganz nach rechts): Ein ähnliches Bild hier: Krasinskis Antlitz wirkt im direkten Vergleich gelblich. Die türkise Farbe im Hintergrund hat Schwimmbad-Charakter und ist fast neonartig.

UHD Dolby Vision (Slider ganz nach links): Dunkler und ohne Neon-Charakter: Das Türkis auf der Wand. Die Hautfarbe sieht dazu natürlicher/gesünder aus.

Blu-ray (24’17): (Slider ganz nach rechts): Erneute Neonfarben: Hier die Grasflächen über die Blu-ray. Die Häuser im Hintergrund liefern zudem scheinbar nur eine Farbe.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Zwar etwas dunkel, aber mit natürlicherem Grün: Das Gras. Der Hintergrund liefert mehr Differenzierung.

Blu-ray (35’50): (Slider ganz nach rechts): Die BD mal aus der Nähe betrachtet: Schriften sind etwas weicher und verwaschener.

UHD Dolby Vision (Slider ganz nach links): Zwar kann auch die UHD die kleine Schrift im unteren Bereich nicht wirklich lesbar machen, aber man erahnt etwas, das über die BD nur Matsch ist – mit etwas Fantasie lassen sich die Zahlen 490 links unten erkennen.

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Zur Veranschaulichung des Zoom-Bereichs im obigen Bild das Szenenfoto in kompletter Größe
Keine Änderung beim Ton der UHD: Auch hier gibt’s Atmos fürs Englische und Dolby Digital fürs Deutsche.

Bonusmaterial

Fehlanzeige. Nicht mal ein Trailer findet sich hier. Gähnende Leere im Menü.

Fazit

Michael Bays 13 Hours ist kein differenzierter Kriegs-, sondern ein lupenreiner Actionfilm. Dessen ständiges und ziemlich arrogantes Kompetenzgerangel ALLER Beteiligten nervt zwar gewaltig, aber die Kampfsequenzen sind wirklich atemlos und extrem packend inszeniert. Nichts für den Feinschmecker-Abend, aber sehr wohl etwas, um mal die Birne frei zu blasen.
Ob man die UHD braucht, wo sie doch „nur“ ein hochskaliertes 2K-Bild mit HDR10 und Dolby Vision liefert und keinerlei Verbesserung beim Ton?
Ja, man braucht sie! Vor allem, wenn man den Film ohnehin noch nicht hat. Denn das Bild ist durchweg besser als das der Blu-ray. Mit besserem Schwarzwert, sichtbar höherem Kontrastumfang und tollen Spitzlichtern in den dunklen Szenen der zweiten Stunde bietet die Scheibe bisweilen echtes Show-Potenzial.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 85%
Bildqualität UHD (HDR10): 85%
Bildqualität UHD (Dolby Vision): 90%

Tonqualität BD/UHD (dt. Fassung): 85%

Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 95%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 85%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 95%

Bonusmaterial: 0%
Film: 65%

Anbieter: Universal Pictures Germany/Paramount Pictures
Land/Jahr: USA 2015
Regie: Michael Bay
Darsteller: James Badge Dale, John Krasinski, Max Martini, Pablo Schreiber, Toby Stephens, Dominic Fumusa Matt Letscher
Tonformate BD/UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): en // Dolby Digital 5.1: de
Bildformat: 2,35:1
Laufzeit: 144
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-66/BD-100
Real 4K: Ja (2K DI)
High Dynamic Range: HDR10, Dolby Vision
Maximale Lichtstärke: keine Angabe
FSK: 16

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots: © Paramount Pictures. Alle Rechte vorbehalten)

Trailer zu 13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi

13 HOURS: THE SECRET SOLDIERS OF BENGHAZI | Offizieller Trailer #3 | DE

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