2012 4K UHD

Blu-ray Review

Sony Pictures, 11.02.2021
Sony Pictures, 25.03.2010

OT: 2012

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Apokalypse so gar nicht nach schwäbischem Prinzip

Sparsam kennt Roland Emmerich nicht – jedenfalls nicht, wenn’s um die Optik in seinen Actionfilmen geht.

Inhalt

Der Präsident im Angesicht der drohenden Katastrophe

Das Jahr 2009: Der indische Wissenschaftler Dr. Satnam Tsurutani geht nach einer Entdeckung davon aus, dass in drei Jahren eine große Sonneneruption sowie eine seltene Sternenkonstellation dafür sorgen wird, dass die Erde bebt und eine Flut biblischen Ausmaßes zu erwarten sei. In Kooperation mit seinem US-Kollegen Adrian Helmsley kann er die Regierungen der Welt von seinen Berechnungen überzeugen. In der Folge lässt man in gemeinsamer globaler Anstrengung riesige Archen bauen, um ausgewählte Menschen und Tierarten zu retten. Als das Jahr 2012 kommt, stellt sich heraus, dass die Berechnungen zu optimistisch waren. Die Erdkruste erwärmt sich bereits rasend und es bleibt nicht mehr viel Zeit. Obwohl die Archen noch nicht ganz fertiggestellt sind, soll die Evakuierung früher beginnen. Freilich nur für die ganz „wichtigen“ Menschen und solche, die sich das Ticket für den Zutritt leisten konnten. Dazu gehört auf keinen Fall der einst mal angesehene Autor Curtis Jackson, der gerade seine zwei Kids von der Ex-Frau für einen Kurzurlaub abgeholt hat. Während das Familientrio im Yellowstone-Park ein paar Abenteuer erleben möchte, beginnt plötzlich die Welt unterzugehen. Stellt sich die Frage, ob es einen Weg für Jackson und seine Kids auf die Archen gibt …

Kate Curtis und ihr Neuer ahnen noch nichts von der Katastrophe

„Ich mach’s kaputt“ – den Schlachtruf von Disneys Animationsheld Randale Ralph hat der Latzhosenträger aus dem 8-Bit-Arcade-Spiel eigentlich gar nicht selbst erfunden, sondern beim Stuttgarter Roland Emmerich geklaut. Denn wo der erfolgreichste deutsche Export-Regisseur in den USA hinlangt, wächst in der Regel kein Gras mehr: 1996 macht er in Independence Day nicht nur das Kapitol kaputt. Zwei Jahre später zertrampelt seine Großechse in Godzilla halb New York und 2004 lässt er die Erde in The Day After Tomorrow gleich komplett erfrieren. Fünf Jahre später war es Emmerich aber immer noch nicht genug und er nahm sich vor, unseren Planeten noch ein zweites Mal untergehen zu lassen. Mit Erfolg – sowohl im monetären als auch im fiktiven Sinne. Fiktiv ließ er gleich mehrere Naturgewalten auf die Erde los, um seine Vision vom finalen Ende der Welt zu inszenieren. Von Tsunamis über Erdbeben bis hin zu Vulkanausbrüchen reicht die Palette, mit der der Regisseur die Menschen auf unserem Planeten heimsuchte. Monetär sorgte ein weltweites Einspiel von knapp 800 Mio. Dollar für volle Kassen bei Columbia Pictures. Es lohnt sich also zweifelsohne, etwas so richtig „kaputt zu machen“ – jedenfalls im emmerich’schen Sinne.

Adrian hat sich verschätzt

Ob es sich künstlerisch gelohnt hat, darf indes etwas bezweifelt werden. 2012 bietet zweifelsohne großes Kino und epische Zerstörung. „Die Mutter aller Katastrophenfilme“ nannte Emmerich sein Werk 2009 in einem Interview mit der Zeitschrift Merian. Das ist in puncto Kaputtmachen sicherlich keine Untertreibung. Und sicher kann man sagen, dass ein solcher Film auf Charakterentwicklung verzichten kann. Am Ende geht’s aber eben auch darum, dass man mit den bedrohten Figuren mitfiebern kann. Dass Spannung auch deshalb erzeugt wird, weil die Hauptcharaktere ein ums andere Mal dem Tod entrinnen. Und hier muss man auch so ehrlich sein dürfen, zu sagen, dass Emmerich noch nie ein guter Schauspiel-Regisseur gewesen ist. Nicht selten waren seine Besetzungen fragwürdig (Maria Pitillo in Godzilla) oder lieferten eigentlich verdiente und beliebte Darsteller in seinen Filmen schwache bis ganz schlechte Leistungen ab (Bill Pullman in ID4). In 2012 ist’s von beidem etwas. Ganz unglücklich gecastet wirkt Oliver Platt als Stabschef und weit unter seinem eigentlichen Niveau agiert John Cusack als Jackson Curtis. Cusack, eigentlich perfekt besetzt als „einfacher Jedermann“ fühlt sich in seiner Rolle sichtbar unwohl und nicht wirklich Zuhause. Und dann ist da auch noch Woody Harrelson. Bitte nicht falsch verstehen, er gehört zu meinen Top-10-Favoriten, was Schauspielkunst und Leinwandpräsenz angeht. Aber als Verschwörungstheoretiker mit dickem Flanellhemd, Gebetsmütze und Zottelmähne ist nicht nur seine Figur an Albernheit kaum zu übertreffen, er spielt leider auch noch unterirdisch. Und als wäre das noch nicht genug, muss man ihn nach 60 Minuten auch noch völlig unpassend mit Maurer-Dekolleté ertragen. Kombiniert mit einem wirklich hanebüchenen Drehbuch und einer Vielzahl an absurden Zufällen, ist 2012 eigentlich ein sündhaft teurer Trashfilm.

Wenn die Erde mit der Zivilisation Mikado spielt

Aber eben auch einer, der über weite Strecken Spaß macht. Denn bei aller Kritik an Drehbuch, Dialogen und Schauspielführung – die Trickeffekte waren seinerzeit (größtenteils) wirklich erste Sahne. Sieht man von ein paar unglücklichen VFX ab, ist die Welt im Film noch nie so beeindruckend untergegangen. Emmerich reicht es nicht, ein bisschen Wasser in Büroräume schwappen zu lassen. Er lässt Flugzeugträger ins Weiße Haus krachen, zerstört die berühmtesten Wahrzeichen, schickt gigantische Flutwellen auf die großen Städte und bricht die Erde auseinander als wäre sie ein Butterkeks. Die Schauwerte sind immens hoch und das Spektakel drückt einen (einmal angefangen) immer wieder in den Sessel.
Wenn, ja WENN man sich auch noch freimacht von esoterischem Quark und religiösen Querverweisen. Da wird für die Rettung der Menschheit nicht nur eine Arche gebaut – nein, da heißt der Sohn des Protagonisten auch noch Noah! Subtil ist anders, Herr Emmerich. Und das ist auch kein Zaunpfahl mehr, sondern ein ganzer Bretterverschlag, mit dem hier gewunken wird. Dass man ganz offensichtlich den Maya-Kalender (bzw. das Ende des 13. Baktuns ihres Langzeitkalenders) auch noch missverstehen will (der in der wissenschaftlichen Lesart eben nicht von einem Weltuntergang im Dezember 2012 spricht), passt zur schlampigen Art des Drehbuchs. Die heutigen Maya im Yucatan jedenfalls wollten im Jahre 2012 vom angeblichen Weltuntergang nichts wissen. Am Ende übrigens belohnt Emmerich die sozial und finanziell besser gestellten Menschen. Jene, die sich ein Ticket für das rettende Boot leisten können. Man könnte ihm unterstellen, dass er damit ein wenig Sozialkritik äußert. Könnte. Aber selbst das will ihm so richtig nicht gelingen.

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Bild- und Tonqualität BD

Eifelturm vs. Antonov – ein ungleicher Kampf

Die 2010er Blu-ray von 2012 war schon nicht die allerbeste Möglichkeit, den Film zu schauen. Dafür war sie grundsätzlich etwas zu dunkel abgestimmt und litt auf vielen Oberflächen unter Kompressionsproblemen. Dazu setzt es schon mal Banding-Artefakte (Sonne zu Beginn und kurz vor den Eruptionen) und die Schärfe ist durchweg mittelprächtig. Während der VFX fällt das zwar noch mehr auf, aber der Film ist an sich ziemlich soft und wenig scharf. Die Farbstimmung ist recht warm gehalten, was ganz gut zum Film passt. Die Szenen mit Regierungsbeamten sind oftmals etwas kühler, was thematisch ebenfalls stimmig ist. Der Kontrast ist bisweilen an den Flanken zu steil, was zu zahlreichen Problemen und Überstrahlungen auf hellen Oberflächen führt.
Was die Blu-ray von 2012 angeht, gibt’s erst einmal sehr Positives zu berichten: Die deutsche DTS-HD-Master-Fassung ist der englischen in puncto Dynamik und Druck hör- und spürbar überlegen. Nimmt man sich exemplarisch den Vulkanausbruch nach einer Stunde, so gibt’s exakt nach 60 Minuten einen Bass-Sweep, der nur über die Synchronspur so tief hinabreicht und durchs Heimkino fegt. Der englischen Fassung geht dieser fast komplett verloren. Auch die Einschläge der großen Brocken (bspw. bei 60’34) sind über die Originalfassung weit weniger vehement und eher auf den Mains zu hören, denn mit LFE-Unterstützung. Die gesamte Sequenz erscheint über den O-Ton zwar sehr räumlich, aber die Dynamik geht ihr fast komplett ab. Das kann die deutsche Version (trotz etwas dünnerer Dialoge) viel viel besser. Wo es dem Original an Druck und Dynamik fehlt, reißt die Synchro echte Löcher ins Heimkino. Zwar hält das nicht ganz mit aktuellen Referenztiteln mit – eben auch, weil die Dialoge zu leise und zu dünn klingen – ist aber weitaus wuchtiger als die englische Fassung mit dem gleichen unkomprimierten Codec. Dass es sich hier nicht nur um die eine Sequenz handelt, hört man dann wiederum gut, wenn die Flutwelle nach 127 Minuten über das Gebirge vom Himalaya donnert. Auch hier kann der deutsche Sound einfach mehr.

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Format: Blu-ray
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Bild- und Tonqualität UHD

Die Tochter des Präsidenten wird herbe Verluste erleben

2012 stammt aus dem Jahr 2009, einer Zeit, in der Digitalkameras zwar mehr und mehr für Filme genutzt, aber noch nicht flächendeckend auf hohem Niveau waren. Emmerich drehte hauptsächlich mit der Panavision Genesis in 1080p. Die 4K-UHD ist also in jedem Fall ein Upscale, da die Original-Auflösung bereits nur in 1920 x 1080 vorlag. Ausgehend von einem 2K-DI wurde also hochskaliert. Und das sieht man dann auch. Beziehungsweise, man sieht es nicht. Denn einen Auflösungsvorsprung gegenüber der Blu-ray gibt es schlicht nicht. Da der Film durchweg relativ soft wirkt, sollte man seinen Anspruch an einen superscharfen Transfer etwas dämpfen. Wenn man hin und wieder meint, es sei etwas knackiger wirkt das eher wie leichtes Edge Enhancement – also einer kleinen Nachschärfung. Hinzu kommt, dass zwar viele visuelle Effekte heute immer noch recht beeindruckend sind, manche aber auch arg artifiziell und gamelike aussehen. Ganz schlimm sind beispielsweise Szenen, in denen die von Cusack gefahrene Stretch-Limousine von oben gefilmt wird, während die Straße überall aufbricht (ab 45’55). Ebenfalls wirken einige Einstellungen bisweilen rauschgefiltert und führen damit zu leicht wachsigen Gesichtern. Nicht wirklich überzeugend ist bisweilen zudem das Encoding, das rund um bewegliche Objekte vor dunklen Hintergründen deutliche Artefakte rund um Figuren zaubert, die da so nicht hingehören. Außerdem ist auch die UHD-BD nicht vor Banding-Problemen gefeit (Taschenlampen unter Wasser Kapitel 15, Oberfläche der Sonne vor den Eruptionen zu Beginn).

Ach du armer Woody Harrelson …

Was die erstaunlich hohe maximale Lichtstärke angeht, mit der 2012 gemastert scheint, so bezieht sich die Angabe ganz offensichtlich ausschließlich auf sehr helle Lichtquellen in dunklen Szenen. So sind beispielsweise Laternen während der Vogelperspektiven auf nächtliches Stadtgeschehen oder auch Reflexionen in Augen bei dunkler Umgebung sehr prägnant. Das war’s in Summe aber auch schon, denn das Bild ist grundsätzlich (noch) sehr viel dunkler abgestimmt als das der Blu-ray schon. Leider bisweilen so dunkel, dass Details auf Anzügen (bspw. auf Ejiofors Jacke im Oval Office) schon mal (noch) stärker versumpfen (18’31). Im Prinzip hangelt sich der Film immer wieder entlang einer schmalen Grenze zum Black Crush. Allerdings ist das Muster auf Ejiofors weißem Hemd in der gleichen Szene dafür besser durchzeichnet. Was also im Schwarz eher Probleme macht, sorgt im Weiß für mehr Abbildung von Struktur. Leider ist HDR im Weiß, bzw. auf hellen Flächen auch nicht immer souverän. So sehen die Wolken bei 55’27 arg flach aus und helle Oberflächen auf VFX-Shots überstrahlen schon mal. Wirklich besser sind eigentlich nur die wesentlich kräftigeren Orangetöne während der zahlreichen Explosionen und Feuersbrünste – das dann aber sehr beeindruckend viel besser. Denn wo die BD fast nur Gelbnuancen darstellt, fetzen Sonneneruptionen und Feuerkugeln nach dem Vulkanausbruch in sattem Orange auf die Netzhaut.

Blu-ray (1’18): (Slider ganz nach rechts): Während der Feuerszenen bei Explosionen oder (wie hier) den Eruptionen auf der Sonnenoberfläche werden die Unterschiede deutlich.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Hier schlägt die höhere Bilddynamik in Verbindung mit den kräftigeren Farben sichtbar zu und lässt die UHD mehr strahlen.

Blu-ray (22’54): (Slider ganz nach rechts): Während der Außenszenen wirkt die Blu-ray etwas flacher und weniger nuanciert in den Farben.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD zeigt mehr Farbdifferenzen im Gras, ist aber durchweg deutlich dunkler.

Blu-ray (56’40): (Slider ganz nach rechts): In Szenen wie dieser werden nur geringfügige Unterschiede im Grading oder der Kontrastdynamik deutlich.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Dafür sieht man hier gut, dass die 4K-Scheibe durchweg dunkler erscheint, wenn mal keine dynamischen Explosionen zu sehen sind.

Damals beeindruckend – heute auch noch

Gab es für Elysium von Sony zuletzt noch Lob, weil man dessen deutsche Tonspur nicht (wie beim Anbieter ansonsten typisch) down-, sondern sogar von 5,1 auf 7.1-DTS-HD-MA upgradete, geht es bei 2012 leider wieder den bekannten Weg. Anstelle der DTS-HD-Master-Spur der alten Blu-ray kommt hier leider erneut nur eine auf 0.6 Mbps mickrig runterkomprimierte Dolby-Digital-Fassung. Umso erstaunlicher, dass sie in den relevanten Actionszenen richtig Gas geben kann. Nehmen wir exemplarisch wieder die Explosion des Vulkans, ist der Kickbass kurz vor dem Sweep bei 59’54 etwas weniger fett und der Sweep wirkt ein bisschen dezenter gegenüber ihrem unkomprimierten Blu-ray-Pendant.
Allerdings: Die deutsche Dolby-Digital-Fassung der UHD-BD klingt immer noch besser und dynamischer als das DTS-HD-Master des O-Tons auf der Blu-ray – und das verdient immerhin ein bisschen Anerkennung. Von allen DD-Spuren, die in den letzten Jahren auf UHD-Blu-ray gebrannt wurden, gehört diese wirklich zu den besten. Die Kritik bleibt dennoch bestehen: Wenn eine unkomprimierte Fassung in DTS-HD-Master vorliegt, sollte diese mindestens genutzt werden, wenn man schon keine neue Atmos-Spur fürs Deutsche mixt. Selbst wenn auch bei 2012 zahlreiche Audiospuren auf der 4K-Scheibe Platz nehmen mussten, ist nach Auslesen der Größe der Disk noch reichlich Platz übrig, die unkomprimierte dt. Fassung zu integrieren – zumal die erneute Integration der englischen DTS-HD-MA-Fassung völlig unnötig gewesen ist. Deshalb: Eine wirklich sehr gute Dolby-Digital-Spur, aber eben „nur“ eine Dolby-Digital-Spur!

Privatjet vs. Vulkanausbruch

Hören wir uns die englische Atmos-Version an, so liefert diese endlich das ab, was die damalige (und auch hier zusätzlich integrierte) englische DTS-HD-Master-Version nicht schaffte: Tiefbass und Dynamik. Gegenüber der hervorragenden deutschen DTS-HD-Master-Spur der Blu-ray ist sie noch eine Spur heftiger, wenn’s um die entsprechenden Actionszenen geht und wirkt bereits auf der regulären Ebene noch etwas luftiger und freier aufspielend.
Wenn wir uns die Höhen-Ebene anhören und zum Gesamtgeschehen hinzu addieren, so nutzt diese direkt zu Beginn bereits den Score, um diesen sehr intensiv mitspielen zu lassen. Auch die Sonneneruptionen branden bereits auf die Heights und auch das Gewitter und die Regenatmosphäre nach zwei Minuten bleiben dort oben. Sehr räumlich und wunderbar direktional über alle vier Höhen-Speaker verteilt ist dann die Fahrt im Aufzug den Berg hinab nach 2’30. Nach neun Minuten knattern dann zwei Hubschrauber äußerst voluminös über die Deckenspeaker, während der Score dort eigentlich fast dauerhaft präsent bleibt und die Räumlichkeit über die gesamte Laufzeit hinweg unterstützt. Wenn’s nach zwölf Minuten erstmals erdbebenmäßig scheppert, wird auch das mit über die Heights geschickt und das Garagentor schwingt ebenfalls hörbar nach oben. Wunderbar auch das Signalhorn des Ozeanriesen sowie das Quietschen, sobald sobald sich dieser zur Seite neigt. Man muss schon die Minuten suchen, in denen mal nichts auf den 3D-Speakern los ist. Auch nach nach 18’00 flappen wieder die Hubschrauber über die Szenerie und sorgen für eine leichte Gänsehaut. Schön, dass auch Naturgeräusche und leisere Sounds integriert wurden – wie beispielsweise das sehr präsente Vogelzwitschern nach 21’30. Wenn nach 36’20 dann der Supermarkt auseinanderbricht, passiert praktisch dasselbe mit dem Heimkino, so vehement scheppert’s von oben und von allen Seiten.

Im Zeichen der Apokalypse hilft Händchenhalten

Von allen Seiten kommt auch die Atmosphäre in der Boxarena, die während der kompletten Szene Zuschauergeräusche und Raunen über die Heights schickt. Nach 44’55 setzt es dann einen der vielleicht vehementesten 3D-Sounds seit es das Format gibt. Während das Haus in seinen Grundfesten erschüttert wird und in sich zusammen fällt, rumpelt, kracht und knirscht es von überall. Auch auf der Flucht mit der Stretch-Limo scheppert es immer wieder massiv von oben. Als Zuschauer und Zuhörer steckt man mittendrin im Weltuntergang. Beispielsweise auch, wenn im Park nach einer Stunde der Vulkan ausbricht. Schon die Explosion ist einfach unglaublich effektvoll vertont und wird in der Folge von fliegenden Feuerbällen, die quer durchs Heimkino fegen noch übertroffen. Man könnte hier noch unzählige weitere Szenen aufzählen, denn 2012 ist voll mit Referenz-Momenten in Sachen 3D-Sound. Nur hin und wieder hat man es übertrieben, wenn bspw. Helikopter von OBEN zu sehen sind, deren Rotoren aber auf die Heights gelegt wurden. Das ist dann nicht mehr wirklich realistisch (macht aber natürlich trotzdem Spaß). Spaß macht auch, dass selbst die feineren Sounds sehr räumlich auf die Heights gelegt wurden – beispielsweise das Bröckeln des Deckenputzes von der Sixtinischen Kapelle nach 90’40. Klasse sind auch die zahlreichen Lautsprecher-Durchsagen, die vor allem in Richtung Finale in den Hallen der Archen zu hören sind. Insgesamt, wie erwähnt, eine der bis dato aktivsten Atmos-Tonspuren überhaupt.

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Bonusmaterial

Vom reichhaltigen Bonusmaterial der Blu-ray von 2012 ist nichts mehr übrig geblieben. Dafür gibt’s ein „neues“ Feature, das auf den Namen „2012 Apokalypse“ hört und im Februar 2012 vom produzierenden Discovery Channel ausgestrahlt wurde. Die Doku geht der Frage nach, was wirklich dran ist, an den Weltuntergangsszenarien, die für das betreffende Jahr vorausgesagt wurden. Man geht auch noch deutlich intensiver auf die verschiedenen Interpretationen des langen Maya Kalenders ein – deutsche Untertitel lassen sich hier einblenden.

Fazit

2012 befreit sich von der halbwegs vorhandenen Tiefe der Figuren in The Day After Tomorrow, deren Schicksale noch zu Herz gingen. Dafür lässt Emmerich die Welt noch viel spektakulärer untergehen als jeder andere Regisseur vor ihm. Ganz klar: Da bleibt auch einfach keine Zeit für emotionale Bindungen zu Figuren oder bewegende Schicksale. Zwischen zerberstenden Staatsgebäuden, absaufenden Sehenswürdigkeiten und auseinanderreißenden tektonischen Platten ist einfach kein Platz für Gefühlsduselei. Das kann man sich angucken und genießen, wenn man das Hirn aber mal so richtig an der Kasse abgibt und zweieinhalb Stunden das Heimkino einreißen möchte. Und das gelingt überraschenderweise sogar mit der deutschen Dolby-Digital-Spur recht gut. Denn die klingt nur unwesentlich schwächer als ihr DTS-HD-MA-Pendant der alten BD – und immer noch besser als die schwachbrüstige DTS-HD-MA-Spur des O-Tons. Der wiederum liegt nun zusätzlich in Dolby Atmos vor und gehört in allen Lagen zu den aktivsten 3D-Tonspuren der letzten Monate. Für O-Ton-Fans lohnt sich die UHD-BD also – wenngleich das visuelle Upgrade aufgrund der 2K-Basis nicht viel an Zugewinn ermöglicht und die Scheibe ein paar Probleme mit überaggressivem HDR auf hellen sowie tendenziell absaufenden Bereichen auf dunklen Oberflächen hat.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 70%
Bildqualität UHD: 70%

Tonqualität BD (dt. Fassung): 90%
Tonqualität UHD (dt. Fassung): 85%
Tonqualität BD (Originalversion): 75%

Tonqualität UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 95%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 90%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 95%

Bonusmaterial: 40%
Film: 50%

Anbieter: Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH
Land/Jahr: USA 2009
Regie: Roland Emmerich
Darsteller: John Cusack, Chiwetel Ejiofor, Amanda Peet, Oliver Platt, Thandie Newton, Danny Glover, Woody Harrelson
Tonformate BD: dts-HD-Master 5.1: de, en
Tonformate UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): en // Dolby Digital 5.1: de
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 158
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-100
Real 4K: Nein (2K DI)
High Dynamic Range: HDR10
Maximale Lichtstärke: 4451
Maximale durchschnittliche Lichtstärke: 514
FSK: 12

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: © 2009 Columbia Pictures Industries, Inc. All Rights Reserved.)
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Trailer zu 2012


So testet Blu-ray-rezensionen.net

Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.

Dort findet ihr auch das aktuelle Referenz-Gerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:

Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild“verbesserern“ zu verfälschen.

23 thoughts on “2012 4K UHD

  1. Avatar ondy

    Einer meiner lieblingsfilme. Musste aber eine neue uhd mir anfertigen, wollte unbedingt die deutsche dtsma beibehalten. Sehr ärgerlich ist das bild. So unscharfe uhds sieht man selten. Für leute die lieber auf den ton achten reicht die bd föllig aus. Die uhd hat leider kein mehrwert. Echt schade bin echt verärgert über das bild und dazu noch ein downgrad auf eac3.

    • Mehrwert gibt’s halt für Freunde des O-Tons. Denn der ist wirklich richtig klasse.

  2. Avatar Didi

    Die Sony Verkaufsstrategie in Deutschland (Nur die UHD – KEINE Blu-ray) ist ohnehin schon grenzwertig, wenn jetzt zum hochgerechneten 4K Bild auch noch ein Ton Downgrade kommt, fühle ich mich in meiner Haltung, Sony Titel erst mal links liegen zu lassen, bestätigt. Zumal die Sony 4K Preise immer noch im oberen Bereich liegen. Sony sollte sich mal von Warner und Universal zeigen lassen wie man er richtig macht…

    • Hi Didi.
      Man muss hier, denke ich, differenzieren.
      Sonys Politik bei UHDs war fast ausnahmslos, dass der dt. Ton ein Downgrade bekam. Da sind Ausnahmen wie ELYSIUM tatsächlich eine Besonderheit.
      Von daher also „leider“ nichts Neues. Und hier immerhin mit einer sehr guten DD-Spur.
      Wofür Sony hier nichts kann, ist das hochgerechnete 4K Bild. Denn wenn nur in 2K gedreht wurde, kann man sich drehen und wenden wie man möchte – 4K wird da durch keinen Prozess der Welt draus. Das kann man jetzt theoretisch der Zeit ankreiden, in der 2012 gedreht wurde. Denn es gab schlicht noch keine 4K-Digitalkameras.

      • Avatar Didi

        Hi Timo,
        damit hast du recht – meine Kritik galt eher der VÖ-Politik von Sony im Allgemeinen und war nicht auf „2012“ bezogen.
        Allerdings verkauft Sony hier alten Wein in neuen Schläuchen, lässt die Blu-ray einfach weg, und verlangt trotzdem den vollen (hohen) 4K Preis. Für mich ist das einfach nicht akzeptabel, und deshalb unterstütze ich das auch (durch einen Kauf) nicht.

        Gerade deshalb finde ich deine Arbeit und deine Rezensionen doppelt wichtig. Danke dafür!
        LG Didi

        • Ja, das hast du Recht. Gerade das Weglassen der BD ist ein Unding, das ich auch nicht nachvollziehen kann.
          Immerhin sind sie ETWAS günstiger geworden. Vor einem halben Jahr lagen die UHD-Titel aus dem Backkatalog ohne Blu-ray noch bei über 30 Euro.
          Aber ich verstehe durchaus, dass man so etwas dann boykottiert 😉

          • Avatar Hans Ingo Trompeter

            Sehe ich anders. Ich kauf ja eine UHD, weil ich eine UHD möchte. Oft habe ich bei Katalogtiteln auch die BD schon. Bei den Mittelerde-UHDs war ich ergo froh, nicht noch die für mich sinnfreien BDs mitkaufen zu müssen, gilt hier für 2012 genauso, der ja mit 19€ recht fair bepreist ist. Schont ja auch die Umwelt…

          • Das kann man natürlich schon so sehen. Und in der Tat sind die neueren Backkatalog-Titel von Sony deutlich günstiger als früher.
            Deutschland ist aber tatsächlich zum einen das einzige Land, in der diese Politik mit den fehlenden BDs betrieben wird (in UK bspw. sind die BDs enthalten) und zum anderen hat derjenige, der NICHT die alte BD besitzt natürlich die Chance, entsprechend zu wählen, wenn über die Blu-ray die Tonspur besser ist und besser klingt.
            Die Wahl hat man dann leider nicht mehr, wenn die UHD einzeln enthalten ist und die dt. Tonfassung ein hörbares Downgrade erhalten hat.

  3. Avatar Hans Ingo Trompeter

    Der iTunes 4K Stream schlägt die BD in Sachen Bild schon mal deutlich, Referenzwerte werden aber nicht erreicht. Ist auch klar: Viel ältere CGI und demzufolge ein 2K DI. Bin auf jeden Fall gespannt auf die Disc.

  4. Avatar Helmut

    Exotenansicht – für mich ist Woody H.’s Rolle eigentlich die beste im Film, weil sie zum Trash-Charakter des Drehbuchs passte, wenn man den Rest ähnlich durchgezogen hätte, könnte man Handlungstwists wie „wir machen ne Bruchlandung irgendwo, aber sind zufällig durch eine riesige Kontinentalverschiebung (!!!!) doch am Ziel auch selbstironisch sehen. Leider nimmt sich der Film im Verlauf immer ernster und versucht sich dann auch noch in sozialen Aussagen. Die drohende Kollision mit dem Mount Everest am Ende hätte dann eigentlich einen „war ja klar „-Kommentar gebraucht, war so eher ein unfreiwilligen Lacher. Wieder mal sehr hilfreiches Review, kein Update meinerseits (Bei Elysium hab ich dagegen zugeschlagen, langsam dürftest du messbaren Einfluss auf Verkaufszahlen haben, lass dich nicht beirren!)

    • Hehe. Aus der Sichtweise kann man es natürlich auch betrachten. Dann hat Harrelson natürlich quasi visionär gespielt 😉
      Und danke für den Zuspruch 🙂

  5. Avatar Andreas St.

    Hallo Timo, wieder eine super Rezension. Danke dafür und das Du mich wieder vor einem Fehlkauf bewahrt hast. Da behalte ich lieber die alte BD, mit dem besseren deutschen Ton und dem nicht so dunklen Bild. Atmos? Ich will nicht sagen egal aber der Upmixer funktioniert ja auch nicht so schlecht.

  6. Avatar Simon

    Oooohjaaaa… 😀 😀 😀

    So einen Film kaufe ich wegen Bombast-Tons und den scheine ich zu bekommen.
    Freue mich schon drauf.

    Preis von <19 Euro ist auch sehr fair.
    So könnten sie mal mit ein paar Filmen von Cameron & Fincher weitermachen.
    (Neues kommt ja nicht raus)

  7. Avatar LKrieger

    Und wieder… Die Deutschen sind ja einer Atmos Spur nicht der Rede wert…
    Dann sag ich auch, danke, nein danke!

  8. Avatar Michael

    Bill Hunt scheint hier wieder einen Herr der Ringe zu machen und spricht in seinem neuen Review zur 2012 UHD auf thedigitalbits von einem neuen 4k scan der Original-Negative. Wo er das schon wieder her hat…

    • Ich weiß natürlich nicht, woher seine Informationen kommen. Aber nach allem, was ich recherchieren konnte. Nach allem, was man vom Kameramann lesen kann, wurde hauptsächlich mit der GENESIS gearbeitet. Und das ist die 2K-Digitalkamera. Welche Szenen mit der ebenfalls verwendeten Analogkamera gedreht wurden und wie groß deren Anteil war, ließ sich nirgends rausfinden.
      Aber wenn ich solche Aussagen hier lese … (Quelle): „Marc and Volker had definitely wanted ‘2012’ to be shot digitally and were pleased with DP Dean Semler’s choice of the Genesis camera. Semler has shot several previous features digitally including ‘Apocalypto’. Marc had been working on digital movies since ‘Coronado’, started at the end of 2000, shooting on the 4:2:2 Sony F900. It was a great experience for them, despite the initial learning curve. “Having the footage immediately retrievable for effects was fantastic without having to go through the whole process of off-line edit, scanning, extracting key codes, pulling and scanning a negative, renaming files – and finally starting two days later.
      “We’ve now built a 400TB server for all footage and digitise every frame shot at full resolution. An automated system uses lines from the EDL to pull the frames, moves them to our network, renames them for FX work and notifies me by email – in two minutes.”
      … dann glaube ich doch eher, dass der Hauptanteil in 2K-Digital gedreht wurde.

      Hier findet man dann eine weitere Entsprechung dazu:
      https://mebucom.de/business/so-authentisch-wie-moeglich.html

  9. Avatar Hans-Ingo Trompeter

    Ich erinnere mich ja dunkel aber deutlich, dass Emmerich nur wenige Szenen digital gedreht hat und die Majorität auf Film festgehalten wurde. Man sieht das auch, es gibt einige Sequenzen die „digital verwaschen“ aussehen und im Look komplett vom Rest abstechen. Insofern wäre eine neue 4K Abtastung nicht undenkbar. Jedenfalls sieht die Disc auf dem 65 Zoll LG OLED schon mal gut aus, und ich bin gespannt, was die grosse Leinwand sagt. Ist nämlich immer noch einer meiner Lieblingsfilme zum Hirnabschalten….

    • Auch hier noch mal kurz auf den Text verwiesen, den ich Michael in seiner Frage verlinkt habe.
      Man findet hingegen leider absolut nichts, was auf die analoge Quelle hinweist.

  10. Avatar Simon

    Hi,

    sooooo … jetzt liegt die Scheibe Player und wahrhaft: Der Ton (En-Atmos) macht unglaublich Spaß. 😀 😀 😀

    Was mich aber überrascht: Bei mir wirkt das Bild bei machen Szenen deutlich „soapig“ …. als ob da eine FI o.ä. am arbeiten wäre.
    Sind das so „Nachschärfungen“, wie sie oben genannt werden?
    An meinen Einstellungen (Player & TV) habe ich nichts geändert und auch bei anderen Scheiben zeigt sie das nicht.

    Gruß

    Simon

    • Wenn es eher soapig wirkt, könnte es an der Kombi aus leichter Filterung und Nachschärfung liegen, ja.

      • Avatar Simon

        OK, danke.

        Da es nur bestimmte Szenen betrifft (z.B. Closeups bei der Flucht Auto, die „Massenpanik“ beim eindringenden Wasser im Schiff, …) kommt vielleicht noch die Verwendung eine bestimmten Kamera/Technik hinzu.
        Dazu habe ich zuwenig Ahnung von der Materie.
        Ich mag aber auch den Soap-Look überhaupt nicht und bin da recht empfindlich (und dementsprechend ignorant ggü. 24Hz-Ruckeln 😉 ).

        Werde mal weiter darauf achten, aber ich erinnere mich an keine Scheibe (außer natürlich Gemini Man, wo das klar ist), bei der ich so einen Effekt hatte.

        Einen schönen Tag dir

        Simon

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