Alienoid 4K UHD

Blu-ray Review

Capelight Pictures, 20.01.2023
Capelight Pictures, 20.01.2023

OT: Oegye+in 1bu

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#197A

Kunterbunter, manchmal konfuser, aber immer fantasievoller Genremix aus Südkorea.

Inhalt

Der Magiepriester sorgt für mächtig Wind

Aliens sind unter uns. Und das schon sehr lange. Leider sind’s nicht mal die guten Außerirdischen, sondern jene, die sich in ihren Heimatwelten Verbrechen haben zu Schulde kommen lassen. Die Strafe lautet: Verbannung auf die Erde und ab in einen menschlichen Wirtskörper. Das lief jahrhundertelang eigentlich ganz gut und ohne große Komplikationen. Die Menschen selbst ahnten von alldem nichts. Und damit das so bleibt, gibt es den Außerirdischen Guard, der mit seinem Kumpel, dem fliegenden Roboter „Thunder“ abtrünnige Außerirdische, die sich aus den Wirtskörpern befreien wollen, festsetzen – und wenn sie dafür in die Vergangenheit reisen müssen. Vom letzten Trip haben sie allerdings ein Baby mitgebracht, was nicht nur gegen die Regeln ist, sondern vor allem Guard vor ungelöste Probleme stellt. Und als wäre das nicht genug, müssen sie verhindern, dass ein inhaftierter Häftling namens Controller aus seinem Wirt befreit wird. Der hatte auf dem Heimatplaneten eine echte Rebellion verursacht und hat nun offenbar vor, sämtliche außerirdischen Häftlinge aus ihren menschlichen Wirtskörpern zu erlösen. Jahrhunderte vorher möchte Kopfgeldjäger und Magier Mureuk eines speziellen Dolchs habhaft werden. Auf diesen haben es jedoch auch andere abgesehen. Unter ihnen eine Frau mit einer Waffe …

Die zwei hätten die Klinge auch gerne

Dong-hoon Choi ist zwar mittlerweile ein verdienter Filmregisseur (sein Debüt gab er bereits 2004), doch zahlreiche Videospielfans dürften ihn noch viel eher kennen. Choi gehörte zum Dreier-Team, das den Playstation-Hit Little Big Planet mitverantwortet hat, eines der erfolgreichsten Rätsel-Spiele für die PS3 überhaupt. Wer es gespielt hat, kann vermuten, dass Choi ein wirklich kreativer Kopf ist, denn genau das bekam man mit LBP (wie das Spiel in Fankreisen gerne genannt wird): Kreativität. Der Wunsch, Filmemacher zu werden, erwuchs in ihm, als er 1994 eher per Zufall Pulp Fiction gesehen hatte. Die Geschichte zu Alienoid entwickelte er nach und nach. Erstmalig hatte er sich schon während des Studiums mit der Figur des Dosa, eines koreanischen Chi-Meisters beschäftigt. Außerdem interessierte er sich schon immer für die Yogei, Monsterfiguren aus koreanischen Volksmärchen. Aus diesen zwei Motiven sponn er sich dann noch das Thema mit den Außerirdischen hinzu und ließ seiner Fantasie einfach freien Lauf. Herausgekommen ist ein wilder, korrigiere: Ein sehr wilder Genremix aus SciFi, Martial Arts, Komödie und Action, indem zeitreisende Roboter, außerirdische Straftäter, gestaltwandelnde Katzenmenschen und taoistische Mönche aufeinander treffen.

Thunder-Pinky holt das Baby aus der Vergangenheit wieder nach Hause

Und wer das koreanische oder auch fernöstliche Kino kennt, der weiß auch, dass es gerne über die Stränge schlägt. Das gilt bei Alienoid praktisch auf allen Ebenen. Vom übertriebenen und mitunter albernen Humor über die ausufernden visuellen Effekte bis hin zu den extravaganten Kostümen. Wer sich die Mühe macht, den Überblick über alle vorkommenden (Neben)Figuren zu halten, wird schnell das Handtuch werfen – zumal munter in der Zeit hin- und hergesprungen wird. Deshalb lässt man das lieber und misst der eigentlichen Geschichte gar nicht allzu viel Bedeutung bei. Bei Alienoid geht „style“ definitiv weit über „substance“ und Regisseur Choi zelebriert das auf unnachahmliche Weise sowie mit zahlreichen Überraschungen. Bitte auch nicht die Logik in diesem Geflecht aus erzählerischer und visueller Extravaganz suchen. Denn jeder, der das tut, wird alsbald aufgeben. Vielmehr sollte man sich ganz unvoreingenommen auf die fast zweieinhalb Stunden Film einlassen – ganz ähnlich, wie es der eine oder andere bei Everything Everywhere All at Once getan hat und mit einem „WTF“-Gefühl aus dem Film gekommen ist. Alienoid liefert ähnliche viele Mindfuck-Momente und überzeugt in Teilen auch visuell. Gerade die Szenen im Raumschiff und einige Momente der Alienfights gefallen mit guten VFX, während die Tentakel im Krankenhaus oder die beiden Kätzchen leider etwas weniger gelungen sind. Dennoch macht es Spaß, wenn man sich drauf einlassen mag. Vor allem die Auseinandersetzungen zwischen den Aliens geraten unterhaltsam, rasant und optisch überzeugend. Das gilt auch für das Kreaturendesign an sich, das einige neue Ideen beinhaltet und nicht (nur) zusammengeklaut wirkt.

Wenn Guard zur Sache schreitet,

Was die Humornote angeht, geht’s nicht ganz so arg albern zu wie in anderen koreanischen Produktionen. Der Witz, den vor allem Mureuk einstreut, ist gar nicht mal weit weg von den Gags aus westlichen Filmen und hysterisch wird’s eigentlich nie – manchmal sogar wirklich nett, wenn die Pistolenlady den Wächtern aus der Vergangenheit den Effenberg zeigt und diese das als Richtungsweisung missinterpretieren. Ohnehin sind die Szenen, die im 14. Jahrhundert spielen, grundsätzlich etwas unterhaltsamer. Die Figuren sind schriller, die Kämpfe wirklich klasse choreografiert und das Setdesign ist beeindruckend. Dagegen profitieren die Szenen in der Gegenwart einzig von den Auseinandersetzungen der Roboter und den Szenen innerhalb des Raumschiffs. Der Rest ist relativ belanglos und wirkt optisch auch etwas beliebig. Hier wird zudem versucht, den beiden Hauptfiguren Tiefe zu verleihen, was aber weitgehend scheitert. Immerhin: Im Inneren des Raumschiffs sieht es wirklich klasse aus und die Fights der beiden Mechanoiden machen wirklich Spaß. Vermutlich wird dem einen oder anderen nicht unbedingt passen, dass Alienoid zwischen zwei so dermaßen unterschiedlichen Zeitebenen wechselt, man kann aber nicht sagen, dass es nicht harmoniert, denn prinzipiell hat Dong-hoon Choi das sehr schlüssig verbunden und vermeidet allzu hektische Schnittwechsel. Das Ende ist im Übrigen offen, ein zweiter Teil wurde bereits abgedreht.

Preis: 32,99 €
(Stand von: 2023/02/05 10:12 am - Details
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Produktpreise und -verfügbarkeit sind zum angegebenen Datum / Uhrzeit korrekt und können sich ändern. Alle Preis- und Verfügbarkeitsinformationen auf https://www.amazon.de/ zum Zeitpunkt des Kaufs gelten für den Kauf dieses Produkts.
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13 neu von 32,95 €1 gebraucht von 33,90 €
Studio:
Format: Blu-ray
Spieldauer:
Erscheinungstermin: Fri, 20 Jan 2023
  • Im Jahr 2022 sind der stoische Guard und sein formwandlerischer Roboter Thunder Wächter für außerirdische Kriminelle, die seit Jahrhunderten in den Körpern ahnungsloser Menschen auf der Erde gefangen gehalten werden. Ausbrecher werden von den zeitreisenden Wächtern gnadenlos gejagt. Parallel befinden sich im Jahr 1391 der Tao-Magier Muruk und die kampfstarke Ean im einem Wettlauf um die Goldene Klinge. Die Dinge spitzen sich zu, als Superschurke Controller entkommt und nichts weniger im Sinn hat als die Auslöschung der Menschheit
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Bild- und Tonqualität BD

Thunder ist ein niedliches Kerlchen

Der digital gedrehte Alienoid lockt mit sehr kräftigen Farben direkt von Beginn an. Vor allem die Gewänder der in der Vergangenheit spielenden Momente. Auch die Wiesen sehen saftig auf und leuchten in kräftigem Grün. Gleichzeitig passen die Hell-Dunkel-Kontraste wirklich hervorragend. Der Schwarzwert ist für eine Blu-ray schön satt und sorgt für meist eindrucksvoll dunkle Haare. Die Laufruhe ist durchweg hoch. Selbst in dunkleren Szenen gesellt sich maximal eine geringe Menge an digitalen Rauschens hinzu. Hier und da wirkt das Bild (nicht untypisch für fernöstliche Produktionen) mal etwas glatter und künstlicher. Dennoch liegt die Schärfe auf einem sehr guten Niveau. Erst bei schwierigen Feinheiten lässt die Auflösung sichtbar nach (Haus- und Pavillondächer bei 16’34). Auch das Encoding dürfte noch etwas souveräner sein und dazu gibt’s bei 40’29 stehende Rauschmuster im Himmel. Am Rande(Achtung: Wortwitz) bemerkt gibt es immer wieder Randunschärfen am unteren Bildbereich.

Zweikampf im Aufzug

Die enthaltene Blu-ray sowie auch die UHD Blu-ray kommen mit einer deutschen Tonspur in DTS HD-Master und einer Atmos-Fassung für den koreanischen O-Ton. In der deutschen Synchro beginnt die Tonspur während der Intro-Actionszene mit äußerst räumlichen und direktionalen Effekten. Die lassoartigen Schwingsounds sind beeindruckend. Auch Thunders Stimme bewegt sich sehr präzise um den Zuschauer herum und ist hervorragend ortbar. Zuschauer, die es mögen, wenn Stimmen sehr stark über die Lautsprecher wandern, werden hier ein Musterexemplar finden. Die Energieschüsse, die Guard dann abfeuert, setzen dezente Dynamikakzente und sind wunderbar trocken vertont. Die Fahrt durch das Dimensionstor sorgt dann für ein wenig Tiefbass, der ebenfalls recht trocken wiedergegeben wird, aber nicht bis in die tiefsten Frequenzen herabreicht. Noch etwas knackiger geraten Fußtritte während der Martial-Arts-Szenen. Aber auch die feineren Sounds wissen zu überzeugen. Wenn sich nach gut 35 Minuten der farbige Kristall materialisiert, werden die glasartigen Geräusche sehr klar und präzise wiedergegeben. Insgesamt fehlt’s ein wenig an der Dynamik, die noch mehr Lautstärke-Spreizung hätte liefern können. Kurze Soundattacken stechen zwar aus der Grundlautstärke heraus, doch gerade während der größeren Actionszenen fehlt es an dynamischen Tonsprüngen, Druck und auch im Hochtonbereich könnte es noch etwas prägnanter sein. Dazu ist die deutsche Spur etwas leise eingepegelt und fordert eine leichte Anhebung.

Das Raumschiff des Außerirdischen schneidet sich durch die Stadt

Der koreanische O-Ton liegt, wie erwähnt, in Dolby Atmos vor und ist wesentlich lauter eingepegelt. Gute sechs dB lauter geht’s hier zu, was zunächst den Eindruck erweckt, es wäre auch mehr Dynamik vorhanden. Reduziert man die Lautstärke aber auf das Niveau der deutschen Spur, verhält sich die Lautstärke-Dynamik sehr ähnlich. Etwas mehr Präsenz kann man dem O-Ton allerdings durchaus unterstellen. Wenn wir hier die Höhen-Ebene für sich betrachten, so ist es zunächst einzig der Score, der hörbar von oben mitspielt, während die Kämpfer unhörbar mit Pfeil und Bogen schießen und das Fahrzeug vom Himmel fällt. Die Stimme, die während des Scans nach zweieinhalb Minuten zu hören ist, wandert allerdings dann sehr deutlich von vorne links nach vorne rechts und auf die rückwärtigen Heights. Das macht dann durchaus Spaß. Nach knapp 13 Minuten gesellt sich ein kurzer Schrei von oben hinzu, während weiterhin die Filmmusik sehr präsent ist. Bei 30’32 gibt’s dann erneut die Stimme von Thunder aus den Heights und ab 35’40 ist der Frauen-Chor sehr griffig auf die Heights gelegt worden. Ab 49’00 kommt die Stimme ein weiteres Mal äußerst präsent von oben und nach 52 Minuten saust ein Pfeil zischend über unsere Köpfe hinweg. Die Stimmen der Aliens selbst werden ebenfalls über die Heights wiedergegeben (66’45, 74’50). Bei 71’30 braust dann das Alien-Schiff über die Höhenlautsprecher und kann hier auch mal andere Akzente setzen. Leider fehlt die 3D-Soundunterstützung während der zahlreichen Martial-Arts-Fights, die durchaus auch mal Überkopf stattfindet und dort Holz oder ähnliches zerbersten lässt. Stimmen alleine auf die Höhen-Speaker zu legen, wirkt auf Dauer etwas uninspiriert. Nach 63 Minuten hört man dann noch mal etwas Klopfen und Schaben im Inneren des Holzsarges.

Preis: 14,99 €
(Stand von: 2023/02/05 10:12 am - Details
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6 neu von 14,95 €0 gebraucht
Studio:
Format: Blu-ray
Spieldauer:
Erscheinungstermin: Fri, 20 Jan 2023
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Bild- und Tonqualität UHD

Die Frau, aus deren Hand Donner knallt

Alienoid wurde digital gefilmt. Zum Einsatz kam eine ARRI Alexa Mini und eine Alexa SXT Plus. Ob vom Ausgangsmaterial nun ein 2K- oder 4K-DI erstellt wurde, ließ sich nicht abschließend klären. Capelight schickt die UHD Blu-ray darüber hinaus mit HDR10 und Dolby Vision ins Rennen. Die Farbgebung der UHD-BD ist im direkten Vergleich mit der Blu-ray grünbetont. Das lässt sich beispielsweise gut an den grauen Steinen oder dem Schotterboden bei 24’03 ablesen. Für sich genommen fällt das natürlich weniger auf als im direkten Vergleich mit der Blu-ray. Dem Film verleiht das vor allem während der Szenen im 14. Jahrhundert einen etwas mystischeren Touch. Farben sind insgesamt gleichzeitig sichtbar kräftiger. Der rote Nebel, aus dem der Jeep erscheint, wirkt über die Blu-ray eher orangerot, während die UHD Blu-ray hier ins Kirschrot geht (83’02). Viel kräftiger und satter sind auch das Pink und Gold der Muschel bei 35’35. Was die Auflösung angeht, ist es gar nicht so leicht, eine definitive Aussage zu treffen. Die Aussagen, ob hier ein 4K- oder 2K-DI zum Einsatz kam, widersprechen sich. Schaut man die schwierige Szene der Dächer bei 16’34 an, so sieht man über die UHD-BD noch Details/Zacken am ganz hinteren Haus und eine wesentlich deutlichere Struktur der Dachkonstruktion des Hauses in der Mitte/links. Während dessen Dach über die Blu-ray verschwimmt und vermatscht, zeigt die UHD-BD hier dreidimensionale Strukturen. Beinahe wirkt es etwas nachgeschärft, was sich aufgrund fehlender Randüberschärfungen allerdings nicht verifizieren lässt. Auch der hellgrüne Baum in der Mitte lässt über die 4K-Disk mehr Plastizität vermuten. Bei einer weiteren Vogelperspektive auf die Skyline sind allerdings nur bedingt mehr Details erkennbar. Gegenüber der Blu-ray hat die UHD-BD ein etwas besseres, aber immer noch kein perfektes Encoding. Die schwierigen Cyan-Blau-Übergänge bei 138’34 leiden auch über die 4K-Disk unter leichter Clusterbildung im Digitalrauschen. Das war das Gute an Eigenschaften. Doch es gibt auch eine Kehrseite. Immer wieder zeigt sich ein ganz deutliches Banding auf den hellen Himmelshintergründen, dass die Blu-ray nicht offenbarte. So zum Beispiel bei 12’52, 21’21, 21’56, 22’01, 22’07 oder 65’32. Die stehenden Rauschmuster bei 40’29 zeigen sich hier ebenfalls.
UPDATE: Auf Nachfrage bei Anbieter Capelight wurde der UHD-Stream bereits so angeliefert. Die Bandingprobleme sind also im gelieferten Ausgangsmaterial bereits enthalten gewesen. Das Master kam von CJ, dem koreanischen Produzenten und wurde dort gegradet. Die Vermutung ist, dass hier die Helligkeit beim Grading zu stark aufgerissen wurde, während man nicht in HDR Kontrolle geschaut hat.

Blu-ray (35’27): (Slider ganz nach rechts): Die Blu-ray sieht so schlecht nicht aus, wenn’s um die Farben geht.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Dennoch holt die UHD Blu-ray hier mehr Strahlkraft und Lebendigkeit raus.

Blu-ray (45’00): (Slider ganz nach rechts): Bei den Hauttönen ist die Blu-ray etwas rötlicher.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Zumindest im direkten Vergleich mit der UHD Blu-ray, die eine leichte Grüntendenz hat.

Blu-ray (64’32): (Slider ganz nach rechts): Gut zu sehen, dass die BD etwas blasser ist.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD macht einen knackigeren Kontrast, ist farbintensiver, aber auch hier etwas grünlicher.

Blu-ray (71’35): (Slider ganz nach rechts): Was der Screenshot nicht darstellen kann …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … ist die etwas größere Strahlkraft der UHD Blu-ray – gut ablesbar im laufenden Film an den roten Augen.

Blu-ray (87’44): (Slider ganz nach rechts): Das Raumschiffinnere ist eines der spektakulärsten Elemente des Films.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD Blu-ray liefert hier mehr Farbsättigung und wirkt knackiger.

Blu-ray (21’56): (Slider ganz nach rechts): Während der Verfolgungsszene nach 20 Minuten zeigen sich bei der Blu-ray im Himmel keine Probleme.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD beginnt hier mit deutlichen Banding-Schwierigkeiten zu kämpfen. Gerade im oberen Wolkenbereich zu erkennen. Wer es auf dem kleineren Vergleichsbild nicht sieht, lädt sich beide Fotos in Originalgröße nebeneinander runter und kann es besser erkennen.

Blu-ray (22’06): (Slider ganz nach rechts): Noch deutlicher wird’s leider in dieser Szene. Die Blu-ray ist frei von Banding.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD hat hier massive Probleme.

Keine Änderung beim Ton der UHD Blu-ray, sie kommt ebenfalls mit der deutschen DTS-HD-Master-Spur und der koreanischen Atmos-Fassung.
Preis: 32,99 €
(Stand von: 2023/02/05 10:12 am - Details
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Format: Blu-ray
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  • Im Jahr 2022 sind der stoische Guard und sein formwandlerischer Roboter Thunder Wächter für außerirdische Kriminelle, die seit Jahrhunderten in den Körpern ahnungsloser Menschen auf der Erde gefangen gehalten werden. Ausbrecher werden von den zeitreisenden Wächtern gnadenlos gejagt. Parallel befinden sich im Jahr 1391 der Tao-Magier Muruk und die kampfstarke Ean im einem Wettlauf um die Goldene Klinge. Die Dinge spitzen sich zu, als Superschurke Controller entkommt und nichts weniger im Sinn hat als die Auslöschung der Menschheit
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Bonusmaterial

Das Bonusmaterial von Alienoid fällt etwas spärlich aus. Neben einigen Trailern gibt’s eine knapp einminütige Vorstellung der einzelnen Darsteller, die sich ans deutsche Publikum richten. Dazu zwei sehr kurze Making-of-Trailer und ein Character-Trailer, die aber kaum mehr als ein paar Worte zum Film liefern. Untertitel gibt’s durchweg und das Booklet des Mediabooks enthält ein Interview mit dem Regisseur.

Fazit

Alienoid wird für viele Fans des eher westlich geprägten Mainstreamkinos nicht unbedingt auf Gegenliebe stoßen. Jeder, der aber nur ein bisschen Freude an extravagantem Kino empfindet sowie Fans des Asia-Cinemas werden hier einen vor Fantasie nur so strotzenden Film sehen, der selbst über zweieinhalb Stunden unterhalten kann. Während die Blu-ray einen guten Eindruck hinterlässt und die UHD Blu-ray eigentlich mit besseren Kontrasten und Farben locken kann, leidet die höher aufgelöste Disk unter teils sehr deutlichem Banding.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 70%
Bildqualität UHD: 65% (10 % Abwertung aufgrund deutlicher Banding-Probleme)

Tonqualität BD/UHD (dt. Fassung): 80%

Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 80%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 40%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 70%

Bonusmaterial: 30%
Film: 70%

Anbieter: Capelight Pictures
Land/Jahr: Südkorea 2022
Regie: Dong-hoon Choi
Darsteller: Yoon Byung-hee, Lee Dong-Hee, Kim Eui-sung, Lee Hanee, Yoo Jae-myung, Shin Jeong-geun
Tonformate BD/UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): kor // dts-HD-Master 5.1: de
Untertitel: de, en
Bildformat: 2,35:1
Laufzeit: 143
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-100
Real 4K: ?? (?? DI)
High Dynamic Range: HDR10, Dolby Vision
Maximale Lichtstärke: 661 Nit
FSK: 16

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Capelight Pictures)
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Trailer zu Alienoid

ALIENOID Trailer (Deutsch)


So testet Blu-ray-rezensionen.net

Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
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1 Kommentar
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Bernd Scholz

Ich hatte null Langeweile bei diesem Film, nur sollte man auf Pause stellen wenn man mal zum kleinen Örtchen muss, den Fehler hatte ich gemacht und musste ein Kapitel zurück. Ansonsten von der Technik war der Disc schon sehr gut.