Apocalypse Now – Final Cut 4K UHD 40th Anniversary Edition

Blu-ray Review

Studiocanal Home Entertainment, 24.10.2019
apocalypse now blu-ray review cover
Studiocanal Home Entertainment, 24.10.2019

OT: Apocalypse Now

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Mächte des Wahnsinns

Einer der absoluten Filmklassiker der 70er bekommt seine 4K-Würde.

Inhalt

Kilgore liebt Surfen

Das Jahr 1969: Captain Benjamin Willard gehört einer Spezialeinheit an und hat vor Kurzem einen ebenso speziellen Auftrag erhalten. Er soll tief in den Dschungel von Kambodscha vordringen, um dort einen gewissen Colonel Walter Kurtz zu töten. Kurtz hatte sich nach einer unabgesprochenen Liquidation von Doppelagenten, die ihm eine Ermittlung wegen Mordes einbrachten, vom US-Militär losgesagt und ist scheint unkontrollierbar. Mit einer kleinen Gruppe von Anhängern herrscht er wie ein größenwahnsinniger König. Willard muss für seinen Auftrag mitten durch das umkämpfte Kriegsgebiet Vietnams, das er schon ausgiebig kennen gelernt hat und von dem er mittlerweile eine gewisse Abhängigkeit hat. Und der Weg bringt ihn mit den eigenen Truppen und deren Führern zusammen, die offenbar allesamt mittlerweile mehr wahnsinnig als normal sind. Willard stellt sich schon bald die Frage, ob es nicht Kurtz ist, dem man eigentlich folgen sollte …

Willard liebt seine Ruhe

Puh. Und noch mal „Puh“. Ähnlich wie bei 2001 – Odyssee im Weltraum muss man durchaus ein-/zweimal durchschnaufen, bevor man sich an ein Review zu Apocalypse Now macht. Immerhin handelt es sich bei Francis Ford Coppolas Vietnamkriegsfilm von 1979 um eine Legende.
Vermutlich würden 90% aller Filmkritiker (und Filmfans) sein Mammutwerk gemeinsam mit ein paar anderen (möglicherweise Im Westen nichts NeuesFull Metal Jacket und Platoon) in die Top Fünf der besten (Anti)Kriegsfilme aller Zeiten hieven.
Und das mit Fug und Recht. Denn selbst Oliver Stones Platoon schaffte es nicht im gleichen Maße, eine Atmosphäre herzustellen, die derart intensiv den völligen Irrsinn des Vietnam-Kriegs darzustellen in der Lage war. Coppola, der für seine Vision des Films 16 Monate drehen musste und währenddessen nicht nur selbst mit gesundheitlichen Schwierigkeiten kämpfte (Hauptdarsteller Martin Sheen erlitt während der Dreharbeiten einen Herzinfarkt), war am Ende sogar gezwungen, mit seinem Vermögen einzuspringen. Denn die Ausdehnung der Produktion und ein zwischendurch tobender Sturm, der das Set zerstörte, sorgten für eine immense Kostensteigerung.
In diesem Zusammenhang übrigens unbedingt empfehlenswert: Die Dokumentation Hearts of Darkness – Reise ins Herz der Finsternis, die Francis‘ Ehefrau Eleanor am Set drehte und die das Bonusmaterial bereithält.

Der Fotojournalist ist bei Kurtz untergekommen

Aber was soll man sagen: Der Aufwand hat sich gelohnt.
Noch heute sorgt alleine die Erwähnung des Titels „Apocalypse Now“ für Kribbeln auf der Haut von Cineasten. Der Titel ist so legendär und ikonisch wie der Film selbst. Zitate wie „Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen“ oder „Ich muss sie verbrennen, Schwein für Schwein, Kuh für Kuh, Dorf für Dorf, Armee für Armee“ kennt noch heute jeder und beschreiben nur noch deutlicher, welches Wort am Ende hier vollkommen zu Recht Verwendung findet: Kult!
Und weil Apocalypse Now in diesem Jahr 40 geworden ist, hat sich Regisseur Coppola etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Der mittlerweile 80-jährige Filmemacher begab sich noch mal in den Schneideraum und nahm sich sein Baby erneut zur Brust. Schon 2001 hatte man mit Apocalypse Now Redux eine neue Fassung veröffentlicht, die mit knapp 200 Minuten rund 50 Minuten länger war als die Kinofassung. Im Prinzip hatte man (fast) alles wieder in den Film hineingebracht, was ursprünglich auf dem Tisch des Schneideraums aus Laufzeitgründen herausgenommen worden war.
Doch Coppola war so richtig glücklich nicht mit diesem Cut und entschloss sich, für die Wiederaufführung beim Tribeca-Festival eine definitive – „finale“ Version zu realisieren. Konsequenterweise nennt die sich nun Final Cut und ist – Fans der Redux-Fassung werden aufmerken – deutlich kürzer geraten. Mit 183 Minuten reiht er sich zwischen Kino- und Redux-Version ein.

Lucas liebt Ordnung

Die Kinoversion ließ gegenüber der Redux-Fassung beispielsweise bei der (zweiten) Playmate-Szene Federn, die Coppola für den Final Cut wieder komplett entfernte, da sie für ihn thematisch nicht passte und in Sachen Kontinuität nichts für den Film tue. Ebenfalls herausgenommen wurde Kurtz‘ finaler Besuch bei Willard und das Rezitieren aus dem Times Magazin. Hier gibt Coppola an, dass die Times heute einfach nicht mehr den Stellenwert einer gefürchteten Zeitschrift hat, um entsprechende Wirkung für den Film zu entfalten.
Für den Regisseur ist der Final Cut dadurch die am besten ausbalancierte Version geworden und mit dieser ging man sogar für einen limitierten Kino-Release erneut in die Lichtspielhäuser.
Alle drei Schnittfassungen liegen nun im Paket fürs Heimkino vor – und zwar als 6-Disk-Package. Zwei der Scheiben werden auf die UHD-Fassungen verwendet, wobei der Final Cut auf Disk eins und drei je eine eigene Silberscheibe für UHD und BD bekommt. Kinofassung und Redux liegen dann per seamless branching gemeinsam auf den Disks zwei und vier vor (erneut jeweils für UHD und BD). Disk fünf und sechs liefern dann die Special Features auf Blu-ray.

Miller wird den Wahnsinn nicht aushalten

Filmisch gesehen ist das für Fans die ultimative Veröffentlichung – und das auch noch mit dem bisher (mit leichten Abstrichen) besten Bild und Ton. Dazu aber später mehr.
Inhaltlich bleibt Apocalypse Now ungebrochen packend. Kein Heldengemälde erwartet den Betrachter hier. Kein patriotischer Machofilm. Coppola zeigt unverblümt, dass der Krieg seine Soldaten an den Rand des Wahnsinns und darüber hinaus trieb – bis vor Ort praktisch Anarchie herrschte. Der Film führt den Zuschauer ganz tief in menschliche Abgründe. Dorthin, wo die Seele echten Schaden genommen hat, weil die Bilder und Taten nicht zu verarbeiten waren. Und Apocalypse Now tut dies mit einer unterliegenden Metaebene, die ebenso sozial-/politkritisch ist, wie sie den seelischen Zustand einer Nation beschrieb, die noch 1979 moralisch vollkommen am Boden lag.
Da waren die Kriegsheimkehrer, die vergessen wurden und um die sich die „Große Nation“ nicht kümmerte (vgl. dazu auch Tom Cruise‘ Geboren am 4. Juli). Und da waren natürlich die erbitterten Kriegsgegner, die sich im Nachhinein vehement gegen das unrechtmäßige Verhalten ihres Landes aufbäumten.
Möglicherweise schaffte kein anderer Kriegsfilm im Nachgang auf ähnlich intensive Art und Weise den sprichwörtlichen Wahnsinn zu beschreiben, der solchen jahrelangen bewaffneten Kriegen und Konflikten innewohnt. Wie Terrence Malick Jahre später mit Der schmale Grat noch einmal bewies: Es ist eine dünne Linie zwischen Pflichterfüllung und skrupellosen Taten – eine dünne Linie, auf der die Soldaten seinerzeit wandern mussten. Eine Linie, von der einige immer wieder abkamen, was sie in einen Zustand versetzte, bei dem ihnen später niemand half.

Willard im Tarnmodus

Bild- und Tonqualität BD

Kilgore reitet lieber Wellen als Sturmangriffe

Die zuletzt in Deutschland erhältliche Blu-ray von Studiocanal enthielt die Kino- und Redux-Fassung auf jeweils einer Blu-ray sowie zahlreiches Bonusmaterial auf einer dritten Disk. Diese „Disclosure“ genannte Fassung diente als Vergleich zwischen alter Blu-ray und nun im Paket vorhandener neuer Blu-ray.
Denn Studiocanal (und Lionsgate in den USA) ließen sich nicht lumpen und masterten alle drei Filmfassungen für die Blu-rays ebenfalls vom neuen 4K-Master (zum Remastering mehr im nächsten Kapitel).
Die Unterschiede zwischen den alten Fassungen und den neuen 4K-gemasterten Scheiben sind dann auch sofort auffällig. Allerdings ohne rechten roten Faden, den man mit „alles ist jetzt grüner“ oder „alles ist jetzt roter“ bezeichnen könnte.
Vielmehr sieht es so aus, dass Hauttöne in den meisten Innenraumszenen wesentlich wärmer, bzw. orange-roter, manchmal etwas gelber gemastert sind als bei der bisherigen Blu-ray. Auch einige Außenaufnahmen haben diesen deutlich roteren Look. Dann wiederum gibt es Sequenzen, in denen die alte Blu-ray wiederum orangeartiger ist und das neue Color Grading neutraler erscheint. Oft sind das Momente, in denen man Flüsse vor dem Palmenwald-Hintergrund sieht. Auch der Sonnenuntergang in Kapitel 12 zeigt sich nun deutlich neutraler, während hier über die alte BD alles in orangegelbe Farben getaucht war. An wiederum anderer Stelle ist der zuvor eher kühl-graue Nebel rund ums Boot nun einem deutlichen Grün gewichen und das tanzende Playmate hat jetzt eher gelbliche und nicht mehr so rosige Haut. Solche Szenen, die bei hellichtem Tageslicht aufgenommen wurden und den blauen Himmel mit Helikoptern zeigen, sind hingegen von mustergültiger Klarheit und authentischer Kontrastierung. Sie sehen phänomenal aus.
Ganz offensichtlich nahm man das Mastering so vor, dass man immer wieder einzelne Sequenzen genommen und sie so bearbeitet hat, dass es den Damen und Herren an den Reglern (und möglicherweise auch Coppola) so passender und stimmiger vorkam.

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Der Krieg macht seltsame Sachen mit den Männern

Wo das Color Grading sicherlich Geschmackssache ist und vielen Fans die neue Fassung möglicherweise atmosphärischer erscheinen wird, müssen aber auch ein paar negative Aspekte benannt werden. Zum einen sind dunkle Bereiche unter 5% Helligkeit nun teilweise sehr stark rot eingefärbt, wo es zuvor zwar ein wenig ins Grün ging, aber nicht so dramatisch auffiel. Gerade der Beginn des Kapitels vor der Landung der Playmates ist hier ein gutes (oder eher schlechtes) Beispiel dafür. Gleichzeitig sollte man über die Blu-ray den Final Cut vorziehen. Denn dadurch, dass dieser „alleine“ auf eine Scheibe gelangte, während die zweite Film-Blu-ray Kinofassung und Redux-Version enthält, steht ihm einfach mehr Datenrate zur Verfügung.
Selbst wenn für Kino-/Redux-Fassung im Seemless-Branching-Verfahren gearbeitet wurde, ist die notwendige Datenmenge deutlich größer als beim Final Cut. Dies wiederum führt zu einer geringeren Datenrate (etwa 13 Mbps gegenüber 17 Mbps beim Final Cut in der gleichen Beispielszene: Landung der Playmates).
Aufgrund dieser stärkeren Komprimierung leiden Redux und Kinofassung bisweilen unter deutlichen Kompression – sichtbar wird dies vor allem bei hellen Umrissen in dunklen Szenen oder im Falle von aufsteigendem Rauch, bzw. Wassergischt. Dort lassen sich dann Artefakte erkennen, die der bisherigen (vielleicht etwas softer wirkenden) Blu-ray fremd waren. Der Final Cut beseitigt das auch nicht vollständig, ist im laufenden Bild den beiden anderen Versionen aber etwas überlegen.
Sehr gut gelingt allen Versionen die Schärfe und die authentischere Reproduktion des Korns der Original-Filmvorlage. Wo die alte BD bei Details im Hintergrund zu kämpfen hatte, wirkt das Bild hier filmischer. Zugleich wurden die ganzen Blitzer, Drop-outs und Schmutzpartikel entfernt, sodass die neue Blu-ray in diesem Punkt bisher die sauberste Scheibe ist.
Was bleibt ist die Defektfreiheit auf der Habenseite und die schlechtere Kompression auf der negativen Seite. Deshalb gibt’s hier leichten Abzug für die neue Blu-ray. Was das Color Grading angeht, muss jeder selbst entscheiden, welches er für passender hält.

Blu-ray alt (12’18): (Slider ganz nach rechts): Die bisherige Blu-ray ist auf Gesichtern in Innenraumszenen häufig eher grünlich.

Blu-ray neu (Slider ganz nach links): Die neu gemasterte Blu-ray bietet wärmere, sehr orangebraune Hautfarben.

Blu-ray alt (52’03): (Slider ganz nach rechts): Andere Außenszenen sind hingegen bei der alten BD eher rötlich.

Blu-ray neu (Slider ganz nach links): Während hier das neue Color Grading neutraler erscheint.

Blu-ray alt (115’10): (Slider ganz nach rechts): Im späteren Nebel wiederum kommt die ältere Blu-ray neutraler.

Blu-ray neu (Slider ganz nach links): Und das neue Color Grading fällt ins Grünliche.

Blu-ray alt (68’14): (Slider ganz nach rechts): Beim Auftritt des Playmates ist die Haut der Dame etwas rosiger und kühler.

Blu-ray neu (Slider ganz nach links): Die neue Blu-ray ist hier wärmer und überstrahlt ein wenig.

Nicht jeder schafft es lebende aus der Hölle des Vietcong

Was den Ton angeht, so lagen die deutschen Spuren bisher in 2.0 Stereo für die Kinofassung und 5.1 dts-HD-Master für die Redux-Fassung vor. Die neuen Blu-rays enthalten die Kinofassung in Dolby Digital 2.0 (also leider verlustbehaftet), dafür die Redux-Version allerdings in True-HD – also der dts-HD-MA-Version der bisherigen Blu-ray in Sachen Verlustfreiheit ebenbürtig.
Der Final Cut liegt auf der Blu-ray ebenfalls in True HD vor und bietet fürs Englische sogar schon Dolby Atmos.
Von der deutschen DD-Spur für die Kinoversion sollte man zwar keine Wunder erwarten, aber die Stereo-Räumlichkeit geht absolut in Ordnung. Das Zeitlupen-Flappen des Helis zu Beginn wandert schön über die Speaker und die Töne von The End bauen eine erstaunlich breite Bühne auf. Der Tiefton klingt etwas brummelig, aber irgendwie wirkt das fast charmant bei diesem alten Film. Wenn der Helikopter landet, ist das zwar ziemlich laut und präsent, wirkt aber etwas blechern. Und auch Christian Brückners Stimme hätte etwas mehr Volumen verdient.
Das können sowohl der restaurierte Originalmix von 1979 sowie die True-HD-Spur des O-Tons besser.
Wechseln wir auf die Redux-Fassung, so liefert der deutsche Ton richtig ab. Wahnsinn, wie gut und griffig Brückners Stimme nun aus dem Center kommt, wo sie über die Stereo-Spur der Kinofassung noch altbacken vor sich hin blecherte. Auch The Doors The End liefert nun fast Konzertatmosphäre.
Die True-HD-Synchronspur kann sich durchaus mit der englischen Fassung gleicher Kodierung messen. Auch was die Dynamik und Surround-Aktivität angeht. Zwar sollte man hier keinen Film mit Bassattacken eines Godzilla II erwarten, aber was bei Gewittern, MG-Salven oder Explosionen hier geboten wird, ist aller Ehren wert.
Allerdings mit einer kleinen Einschränkung: Die dt. Synchro ist lauter, manchmal etwas schriller bei den Helikoptern und klingt etwas angestrengter als das englische Gegenüber, das insgesamt ausgewogener bleibt.

Kaum sind Frauen da, rasten die Soldaten aus

Womit wir bei der True-HD-Fassung des Final Cuts wären. Jetzt könnte man meinen, diese klänge identisch zur True-HD-Version der Redux-Explosion – tut sie aber nicht. Man merkt, dass hier noch mal Hand angelegt wurde, was die Soundkulisse an sich angeht. Während Redux noch mit zwei sehr unterschiedlich lauten True-HD-Versionen eine Differenz zwischen Deutsch und Englisch aufwies, sind die beiden Sprachen nun komplett aneinander angeglichen. Die Synchro klingt nun auch nicht mehr so aufgeregt in den Actionszenen und erreicht insgesamt die gleiche harmonische Gestaltung wie das Original.
Beim Tiefbass mag man meinen, noch ein bisschen mehr Druch zu bekommen, was daran liegen könnte, dass man mit Meyer Sounds Laboratories neuer „Sensual Sound“-Technologie noch einige tiefere Frequenzen hinzufügte (Quelle).
Spüren kann man derartiges beispielsweise bei der Explosion nach etwas über 90 Minuten, die den Boden etwas mehr kitzelt als die True-HD-Fassung von Redux (94’40). Geradezu sensationell ist die Räumlichkeit der Pfeilbeschuss-Szene. Was einem hier um die Ohren fliegt, macht richtig Spaß (127’30). Herausragend ist auch der wuchtige Donner in Kurtz‘ Lager nach etwas über 90 Minuten (92’50).
Insgesamt präsentiert der Final Cut damit die beste alle Tonspuren für Apocalypse Now – und das schon in der 2D-Version der Blu-ray. Die UHD liefert dann auch fürs Deutsche eine Atmos-Spur für den Final Cut (siehe nächstes Kapitel).

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Der Ritt auf der Walküre

Bild- und Tonqualität UHD

Ankunft bei Kurtz

„Die Zuschauer werden diesen Film auf eine Weise sehen, hören und fühlen können, von der ich immer geträumt habe – und das vom ersten Knall bis zum letzten Seufzer.“
Das sind die Worte Francis Ford Coppolas, die er anlässlich der 4K-Version seines Meisterwerks verlauten ließ.
Und man tat einiges dafür, um diese Worte zu rechtfertigen. Zum ersten Mal überhaupt wurde der Film vom Original Filmnegativ abgescannt, während vorheriges Mastering für digitale Fassungen von Interpositiven ausging.
Elf Monate und weit über 2000 Stunden investierte man, um die Negative zu säubern und die über 300.000 Einzelbilder des Films zu restaurieren. Diese wurden seinerzeit mit drei unterschiedlichen Analogkameras (zwei Arriflex‘, eine Mitchell BNCR) auf 35mm-Filmmaterial aufgenommen und um die absichtlich auf 16mm gedrehten „Newsreel Scenes“ ergänzt. Nach der Restaurierung und Säuberung wurde das Ganze dann nativ in 4K gescannt und mit dynamischem Kontrast in HDR10 und Dolby Vision sowie einem im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum versehen. Beaufsichtigt und freigegeben wurde es dann entsprechend von Meister Coppola selbst, was ihn eben zu vorangestelltem Zitat veranlasste.
Tatsächlich kann man in Sachen Auflösung und Filmlook hier nur wenig Makel finden, weshalb an dieser Stelle Folgendes angesprochen werden soll:
Es gibt vereinzelte weichere Shots. Vor allem jene, die Totale zeigen. Auch zwischendurch ist das Bild mal etwas softer. Hier tragen aber eher die verwendeten Optiken die Schuld, nicht das Mastering der UHD. Außerdem reduzierte Coppola bei einigen Szenen von Marlon Brando bewusst den Detailgrad. Schon damals war der Schauspieler (für alle überraschend) ziemlich korpulent am Set erschienen, was bisweilen mit entsprechender Beleuchtung (und Körperdoubles) kaschiert wurde. Der neue Detailgrad der 4K-Fassung schien Coppola offenbar zu viel davon wieder zu offenbaren.

Der Fotograf ist dem Wahnsinn näher als allem anderen

Bewusst sein sollte dem geneigten Leser natürlich, dass Apocalypse Now NICHT rauschgefiltert wurde. Was man hier zu Gesicht bekommt, ist authentisches und analoges Filmgrain, das genauso dort sein muss, wie es ist. Jede Filterung hätte den 4K-Scan wieder ad absurdum geführt, weil dadurch schlicht wieder Details verloren gegangen wären. Analoges Korn IST Auflösung, IST Bildinhalt.
Schön, dass man hier heutzutage nicht mehr den Weg früherer Blu-ray-Veröffentlichungen geht, die möglichst jedes Rauschen aus analog geschossenen Filmen eliminieren wollten – selbst wenn’s mal richtig heftig wird, wie bei Minute 35’30.
In Sachen Color Grading bleibt die UHD nahe an jenem der Blu-ray, intensiviert Rottöne aber in den entsprechenden Szenen noch mal und liefert einen vor allem im letzten Drittel bei Kurtz recht orangefarbenen Look. Die Durchzeichnung von Details ist gegenüber der neuen Blu-ray besser und die hin und wieder überstrahlenden Bereiche führt HDR10 wieder in die Normalität zurück. Leider ist auch hier eine leichte Roteinfärbung auf sehr dunklen Schwarzbereichen zu erkennen, die Dolby Vision wiederum minimiert. DV ist auch in puncto Durchzeichnung der brennenden Feuer die beste Wahl, da es keinerlei Überstrahlen zulässt und hier am besten aussieht.
Grundsätzlich sei noch gesagt, dass die sichtbare Schärfe nicht exorbitant besser ist, wenn es um vordergründige Objekte geht. Sobald man im Hintergrund aber Palmenwedel sieht, kann man sehr schön nachvollziehen, dass das 4K-Master hier mehr Feinheiten und Auflösung bietet. Außerdem sind die Close-ups von Sheen bei dessen späteren Gesprächen mit Brandos Kurtz richtig knackig – hier sieht man dann doch deutlich die Qualität des 4k-Scan.

Blu-ray (12’18): (Slider ganz nach rechts): Das Bild von Sheen noch einmal zwischen neuer BD und UHD.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD färbt das Gesicht noch etwas rötlicher, ist gleichzeitig kontrastreicher und besser durchzeichnet.

Blu-ray (52’03): (Slider ganz nach rechts): Auch hier noch mal der Vergleich zwischen neuer BD und UHD.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD wirkt noch etwas neutral-grauer und bietet mehr Dynamik in der Wolkenzeichnung.

Blu-ray (68’14): (Slider ganz nach rechts): Gegenüber der etwas überkontrastierenden BD …

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … bietet die UHD eine bessere Abstimmung und überstrahlt nicht. Das Playmate kommt wesentlich harmonischer rüber. Die Hautfarben sind dennoch wärmer als bei der bisherigen Blu-ray.

Blu-ray (147’39): (Slider ganz nach rechts): Gegenüber der hier sehr grünlichen Blu-ray, …

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … fügt die UHD hier ein wenig Braun hinzu.

UHD HDR10 (147’39): (Slider ganz nach rechts): Zwischen HDR10 und Dolby Vision …

UHD Dolby Vision (Slider ganz nach links): … fällt der Unterschied in besser ausgeleuchteten Szenen meist gering aus.

Im Hintergrund deutlich zu sehen: Kurtz macht mit seinen Gegnern kurzen Prozess

Auch beim Sound tut sich noch etwas. Denn obwohl die neue Blu-ray von Redux und dem Final Cut bereits mit einem True-HD-Ton kam, geht es für die UHD-Fassungen noch einen Schritt weiter. Immerhin hat man ja auch einen Ruf zu verteidigen, war Apocalypse Now doch praktisch der erste kommerziell ausgewertete Film, der mit einem 6-Track-Dolby-Stereo-Mix (Stereo-Surround) aufwarten konnte.
Für den deutschen Release der UHD hat man nun ebenfalls eine deutsche Atmos-Mischung angefertigt – allerdings eben ausschließlich für den Final Cut. Bei der Kinofassung und der Redux-Version wurden die Tonspuren für beide Sprachen von der Blu-ray übernommen (allerdings jeweils ohne den englischen DD-2.0-Mix).
Der deutsche Ton liegt bei Redux und Kinofassung also erneut in 5.1 True HD (Redux) und DD 2.0 Stereo (Kinofassung) vor. Die entsprechende Beschreibung der Tonqualität findet ihr oben im Kapitel über den Sound der Blu-ray.
Wenden wir uns also hier ausschließlich der Atmos-Fassung zu, die dem Final Cut spendiert wurde. Diese ist auf der regulären Ebene zunächst einmal komplett identisch mit dem hervorragenden Sound der True-HD-Fassung von der Blu-ray. Die Räumlichkeit ist also auf dem gleichen Niveau, die Stimmen haben Timbre und die echten Actionsequenzen sind von erstaunlicher Dynamik.

Was wird Willard erwarten?

Addieren wir die Heights hinzu, so hat man bei Dolby sehr gute Arbeit geleistet. Erwartungsgemäß rekrutieren sich die ersten echten 3D-Sounds dann aus Hubschraubergeräuschen nach 9’25, wenn Willard zur Einsatzbesprechung geflogen wird. Klar sollte allerdings sein, dass der Final Cut mit 180 Minuten nicht eben kurz ist und gerade zu Beginn sehr viel von Dialogen getragen wird. Eine inflationäre Nutzungsmöglichkeit der Höhen-Speaker gibt’s deshalb zunächst nicht. Dafür hat man sehr genau darauf geachtet, wie die Hubschrauber an die Heights „übergeben“ und wieder zu den regulären Speakern zurück gegeben werden – hier wird oft trennscharf gearbeitet, was ein schön immersives und nicht zu breiiges Erlebnis ermöglicht (ab 26’10, 44’04). Bisweilen erwartet man eventuell Rotoren-Geräusche (bspw. wenn die Soldaten in den Helis sitzen), bekommt sie aber oft auch deshalb nicht, weil die Musik sehr stark im Vordergrund spielt.
Tja, und dann gibt es da diese EINE Situation, bei der man bei der deutschen Atmos-Fassung leider nicht die gleichen Signale auf den Heights platziert, wenn Stimmen im Spiel sind. Offenbar hat man hier keinen eigenen Mix mehr erstellen wollen/können, der die deutsche Synchro in diesen Momenten auf die 3D-Speaker setzt. Denn während die Originalfassung ab 53’40 mit leisem Vogelgezwitscher einsetzt, dann den Hubschrauber liefert und in einer phänomenal-immersiven und alle Speaker umfassenden Sequenz Kilgore sein Surfbrett über die Helikopter-Lautsprecher zurückfordert, bleibt das bei der Synchro komplett auf der regulären Ebene – schade.
Umso schöner und aktiver wird’s dann bei BEIDEN Fassungen, wenn der Dschungel nach einer guten Stunde anfängt, sich mit tierischem Leben zu füllen. Hier trumpfen die Heights groß auf. Während der Playmate-Aktion gibt’s allerdings nur den Hubschrauber von den Heights, während die kochende Atmosphäre auf die reguläre Ebene beschränkt bleibt.

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Das sagenumwobene Surfboard

Eine interessante Situation setzt es dann nach gut 74 Minuten: Als Laurence Fishburne mit einem anderen auf einem der Boote diskutiert, werden sie von einem Helikopter überflogen, der im Englischen auf den Heights landet. Man hört noch kurz das Bruchstück eines englisch gesprochen Satzes von Fishburne, weil die englische Atmos-Fassung das offenbar nicht akkurat getrennt hat. Hier kommt der Heli bei der dt. Version genauso von oben, man hat aber diesen ganz kurzen Sprachfetzen von Fishburne entfernt – also eigentlich sauberer gearbeitet als das englische Original.
Weitere explizite (und mal etwas Abwechslung von den Hubschrauber-Sounds) gibt’s nach etwas über 94 Minuten, wenn mehrfach Raketen vom Boden aus abgeschossen werden (ab 94’08), was einige Minuten später in einem wahren Feuerwerk mündet (ab 101’18). Eine neuerliche Abwechslung gibt es zu hören, wenn plötzlich hunderte von Pfeilen auf die Bootsfahrenden einstürzen und diese von den Heights mit dedizierten Sounds herunter fallen (ab 127’28). Nach knapp 155 Minuten gelangt dann erstmalig ein Hauch von Filmmusik auf die Heights, was allerdings in der Gesamtkomposition kaum auffällt. Das war’s im weitesten Sinne.
Grundsätzlich werden die Heights zwar adäquat bedient, wenn man bedenkt, was der Film optisch dafür hergibt. Was fehlt, sind aber atmosphärische Dschungelgeräusche, die man nur sehr selten mal wahrnimmt. Außerdem ist da diese eine Stelle, die der deutsche Atmos-Sound leider komplett verschweigt. Schade, dass genau das der effektvollste 3D-Sound-Moment des ganzen Films ist, der ansonsten fast nur Helikoptergeräusche zu bieten hat.

Bonusmaterial

Die Luft-Kavallerie hilft aus

Alleine das Bonusmaterial umfassend zu beschreiben, würde ein komplettes Review ausgiebig füllen. Deshalb möchte ich es an dieser Stelle auf eine Aufzählung mit kleineren Anmerkungen beschränken.
Zunächst einmal findet sich eine vierminütige Einführung von Francis Ford Coppola vor dem Final Cut, die er deutlich als seine Lieblingsversion des Films betitelt. Des Weiteren finden wir den Audiokommentar von Francis Ford Coppola bei der Redux-Fassung.
Die erste dedizierte Bonus-BD enthält dann das größtenteils schon bekannte, aber dennoch sehr reichhaltige Bonusmaterial zur Kino- und Redux-Fassung. Unter anderem sehen wir hier ein Interview mit John Milius sowie ein Gespräch zwischen Martin Sheen und Francis Ford Coppola. Beide Unterhaltungen laufen zusammen fast zwei Stunden. Dazu kommt ein Casting-Featurette sowie der Mitschnitt der Radiosendung „Mercury Theatre on the air“: Herz der Finsternis. Die Featurettes „Hollow Men“, „Die verlorene Szene: Affen auf dem Sampan“, „Zerstörung des Camps von Kurtz“, „Die Entstehung des 5.1-Sounds“ sowie die „Geister-Helikopter-Flugszene“, Das Special über den Synthie-Soundtrack von Bob Moog, die Musik oder den Schnitt von Apocalypse Now sind ebenfalls bekannt und liegen teils auch nur in SD-Auflösung vor. „Die endgültige Mischung“, „Apocalypse damals und heute“ sowie die Szenen vom Filmfestival in Cannes, 2001″ beschließen die erste Bonusscheibe.
Disk #6 liefert dann das neue Bonusmaterial sowie die 1080p-Fassung der oben bereits angesprochenen 96-minütigen Dokumentation „Hearts of Darkness“ von Coppolas Ehefrau Eleanor, die beinahe genauso spannend ist wie der eigentliche Film.
Ganz neu ist das Question & Answer mit Francis Ford Coppola und Steven Soderbergh auf dem Tribeca Film Festival, das noch einmal 47 Minuten Einblicke in die erneute Arbeit am Film gibt. Das Feature über die „Restaurierung eines Mythos“ ist mit knapp unter drei Minuten leider ziemlich kurz ausgefallen. Hier hätte man sich als Technikfan durchaus mehr gewünscht. Immerhin dürfen wir Coppola aber bei seiner finalen Begutachtung des restaurierten Films mit Dolby Vision und Dolby Atmos begleiten und bekommen ein paar Statements der Dolby-Techniker.
„Apocalypse Now: Eine 40-jährige Reise“ fasst noch einmal die bisherigen Heimkino-Veröffentlichungen zusammen und in „Sensual Sound“ kommen die Techniker von Meyer Sound zu Wort, welche für die neue Tonabmischung mit erhöhtem LFE-Anteil verantwortlich waren. Fotoarchive und diverse Trailer, Spots und Teaser komplettieren das erschöpfende Angebot.

Fazit

Apocalypse Now ist und bleibt ein Klassiker. Da gibt’s nicht viel drumherum zu reden. Und weil die UHD den Film audiovisuell in ihrer bisher besten Form präsentiert, kann es hier nur ein Fazit geben: Das Ding muss in jede Sammlung. Lediglich jene, die auf eine perfekte Blu-ray-Umsetzung der Kino- und Redux-Fassung gehofft haben, müssen mit leichten Abstrichen leben – und man muss das neue Color Grading mögen.
Beim Ton gibt’s nicht viel zu Mäkeln. Die Atmos-Fassung des Final Cut auf der UHD liefert Coppolas Meisterwerk in einer Qualität, die man bisher für eine Synchro des Films noch nicht hatte. Da kann man über diese EINE Szene durchaus hinwegsehen, die nicht über die Heights geliefert wird. Ohnehin fallen die 3D-Effekte gering aus, was letztlich am Film und dem auf weiten Strecken sehr ruhigen Geschehen selbst liegt. Hier gibt’s einfach nicht genug Möglichkeiten, auf den drei Stunden Laufzeit auch entsprechende Signale zu liefern.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD (alt): 75%
Bildqualität BD (neu – alle Fassungen): 70%
Bildqualität UHD (HDR10, Dolby Vision – alle Fassungen): 80%

Tonqualität BD (Kinofassung) (dt. Fassung): 60%
Tonqualität BD (Redux & Final Cut) (dt. Fassung): 80%

Tonqualität BD/UHD (Kinofassung & Redux) (Originalversion): 85%

Tonqualität UHD (Final Cut) 2D-Soundebene (dt. Fassung): 85%
Tonqualität UHD (Final Cut) 3D-Soundebene Quantität (dt. Fassung): 40%
Tonqualität UHD (Final Cut) 3D-Soundebene Qualität (dt. Fassung): 70%

Tonqualität BD/UHD (Final Cut) 2D-Soundebene (Originalversion): 85%
Tonqualität BD/UHD (Final Cut) 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 45%
Tonqualität BD/UHD (Final Cut) 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 70%

Bonusmaterial: 100%
Film: 100%

Anbieter: STUDIOCANAL Home Entertainment Sales
Land/Jahr: USA 1979
Regie: Francis Ford Coppola
Darsteller: Marlon Brando, Robert Duvall, Martin Sheen, Frederic Forrest, Laurence Fishburne, Aurore Clément, Dennis Hopper, Harrison Ford
Tonformate BD (Final Cut): Dolby Atmos (True-HD-Kern): en // Dolby True HD: de // Dolby Digital 2.0: en
Tonformate BD (Kinofassung 1979): Dolby True HD: en // Dolby Digital 5.1: en (Restaurierter Originalmix von 1979)  // DD 2.0: en // DD 2.0 (Stereo): de
Tonformate BD (Redux-Fassung): Dolby True HD: de, en // DD 2.0: en
Tonformate UHD (Final Cut): Dolby Atmos (True-HD-Kern): de, en // Dolby Digital 2.0: en
Tonformate UHD (Kinofassung 1979): Dolby True HD: en // Dolby Digital 5.1: en (Restaurierter Originalmix von 1979) // DD 2.0 (Stereo): de
Tonformate UHD (Redux-Fassung): Dolby True HD: de, en
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 147 (Kinofassung) / 196 (Redux) / 182 (Final Cut)
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: 2x BD-100
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10, Dolby Vision
Maximale Lichtstärke: 1000 Nit
FSK: 16

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: STUDIOCANAL Home Entertainment Sales)

Trailer zu Apocalypse Now

APOCALYPSE NOW: FINAL CUT HE Trailer Deutsch | Ab 24. Oktober als DVD, Blu-Ray, UHD & Digital!

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8 thoughts on “Apocalypse Now – Final Cut 4K UHD 40th Anniversary Edition

  1. Avatar Rolf

    Direkt mal bestellt

  2. Avatar Alex

    Erstmal danke für die Reviews :). Mir ist das mit der stärkeren komprimierung nicht nur bei der normalen BluRay aufgefallen. Auch bei der UltraHD Disc fällt ein deutlicher Unterschied zwischen der Redux/Kinofassung und der Final Cut Disc auf. Die Bitrate für Bild und Ton sind irgendwo zwischen 25-30% weniger (Sony X700 Anzeige). Was finde ich sich das mal mehr oder weniger sichtbar in der Bildschärfe niederschlägt.
    Der neue Final Cut ist zwar nicht schlecht aber bevorzuge doch die Redux.

    Bis auf dieses Manko ist die Box aber sehr hochwertig

  3. Avatar Luca

    Danke für die tolle Rezension 😀
    Ich habe mir die normale blu ray Version bestellt, jedoch ist bei mir ab 1:59:16 ca der Ton weg (Final cut, sowohl deutsch als auch englisch true hd, die 3. englische tonspur funktioniert).
    Auch ein Umtausch hat nichts gebracht, hier ist der gleiche Fehler. Könnten sie bei Gelegenheit vielleicht mal überprüfen ob es bei ihnen auch so ist?

    • Hallo Luca.
      Der Ton ist bei mir nicht (komplett) weg. Man kann allerdings in der dt. Fassung nach dem Aufstehen des letzten Franzosen vom Tisch feststellen, dass dessen erste drei Schritte fehlen. Interessanter Makel, der mir beim Schauen nicht aufgefallen ist. Die Zikaden zirpen im Hintergrund allerdings weiter. Den gleichen Fehler hat aber auch die Redux-Fassung an dieser Stelle.
      In der englischen True-HD-Fassung fehlt aber gar nichts – auch nicht die ersten Schritte des Franzosen.

  4. Avatar Luca

    Dankeschön fürs Ausprobieren. Das ist wirklich komisch, auf Amazon schreibt jemand das es an meinem Player (ps4) liegt. Ich hatte aber bisher noch nie Probleme und weiß jetzt nicht was ich tun soll, da ich die blu ray so wahrscheinlich nicht reklamieren kann.
    Übrigens habe ich gestern den Film nochmal geschaut, und ab dem tonaussetzer einfach die redux Fassung in die ps4 getan, dort hat alles funktioniert und ich konnte den Film endlich mal zu Ende schauen 😀

    • Wie lang ist denn die Sequenz, in der du nichts hörst? Was passiert da im laufenden Bild? Ist das auch ab der Stelle, da der letzte Franzose vom Tisch aufsteht?
      Ich finde es vor allem deshalb erstaunlich, weil es ja scheinbar genau DIE Stelle ist, an der eben diese drei Schritte in der dt. Fassung nicht vertont sind. Das kann ja eigentlich kein Zufall mehr sein.

  5. Avatar Luca

    Hallo, ich habe die blu ray jetzt einfach nochmal reklamiert und mein Geld zurück erhalten. Den Film habe ich ja jetzt gesehen und ich könnte mit den ja wieder kaufen wenn ich einen neuen blu ray Player hab.
    Der Ton ist wirklich ab da weg gewesen, also bis zum filmende. Ich fand es auch wirklich erstaunlich, weil ich sonst noch nie Probleme mit der ps 4 hatte. Im laufenden Bild habe ich auch keinen Unterschied feststellen können, alles normal.
    Kannst du mir denn empfehlen einen neuen blu ray Player zu kaufen? Ich will demnächst auf einen HD-Projektor umsteigen, da mir die 4K noch zu teuer sind, und ich die Qualität von normalen blu Rays immer noch sehr gut find.
    Findest du das sinnvoll? Vor allem suche ich nach einem blu ray Player mit cinch Anschluss für den subwoofer Kanal um meine Bass shaker besser zu benutzen. Wäre super wenn du mir da was empfehlen könntest. LG

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