Avengers: Endgame 4K UHD

Blu-ray Review

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©Marvel Studios 2019/Walt Disney Studios, 07.09.2019
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©Marvel Studios 2019/Walt Disney Studios, 07.09.2019

OT: Avengers: Endgame

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Alles hat EIN Ende

Mit dem 22. Film des MCU kommt die dritte Phase (fast) zu einem Ende …

Inhalt

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Eine Nachricht an die Lieben  ©Marvel Studios 2019

Es ist geschehen: Trotz der gemeinsamen Anstrengungen der beiden Avengers-Gruppen um Tony Stark und Steve Rogers konnte Thanos die sechs Infinity-Steine in seinen Handschuh integrieren und mit einem Fingerschnipp dafür sorgen, dass das halbe Universum ausgelöscht wurde. Nicht nur die 50% des gemeinen Volks zerfiel daraufhin zu Staub. Auch Drax, Mantis, Groot und Quill sowie T’Challa, Bucky, Wanda, Sam, Dr. Strange, Nick Fury und Peter Parker lösten sich vor den Augen ihrer Freunde in Luft auf. Von den 14 Millionen Möglichkeiten, wie das Ganze ausgehen konnte, wurde es nicht die von Strange einzig errechnete Möglichkeit, die in Thanos den Verlierer sah.
Die Besiegten lecken sich derweil ihre Wunden oder schließen (im Falle der antriebslos vor sich hintreibenden Benatar, auf der sich Stark und Nebula befinden) mit ihrem Schicksal ab. Wäre da nicht Captain Marvel, würde es auch so laufen. Doch die von Fury im letzten Moment aktivierte Superheldin holt Stark und Nebula auf die Erde zurück. Dort beschließen Rogers, Hulk, Banner, Natasha, Rhodes und Rocket, Thanos erneut aufzuspüren und mit dessen Infinity-Steinen die Ereignisse wieder rückgängig zu machen. Als sie eine Energiesignatur empfangen, die auf den erneuten Einsatz der Steine hindeutet, gehen sie davon aus, dort auf Thanos zu treffen. Doch was sie finden, wird ihnen nicht gefallen. Die Umkehr der Geschehnisse und damit das Erreichen der einen Möglichkeit aus 14 Millionen scheint für immer verloren …

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Natasha bläst Trübsal  ©Marvel Studios 2019

Zum Einstieg in das Review mal etwas Provokation: Avengers: Endgame ist weder in den USA noch im Rest der Welt der erfolgreichste Film aller Zeiten!
Okay, zusammengenommen dann schon. Mit etwas unter zehn Mio. Dollar weltweiter Mehreinnahmen hat der 22. Film des MCU dann doch James Camerons Avatar: Aufbruch nach Pandora abgelöst und steht derzeit bei 2,796 Mrd. Dollar. Dass er in den USA nur auf Platz zwei rangiert (hinter Star Wars: Das Erwachen der Macht) und auch im Rest der Welt für sich genommen nur den Silber-Rang innehält, interessiert dann auch nicht mehr.
Und es ist ja auch ein bisschen verdient. Immerhin kündigte sich dieses Finale dann über die 21 vorhergehenden Filme lange genug an und schürte entsprechende Erwartungen. Da brauchte es dann nur noch den ultragemeinen Cliffhanger aus Avengers: Infinity War und die Fangemeinde war angestachelt genug, um nun aber mal wirklich wissen zu wollen, wie Marvel das Ding noch drehen wollte.

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Thor und Cpt. Marvel verstehen sich  ©Marvel Studios 2019

Dass man es irgendwie rumdrehen und ungeschehen machen wollte, schien außer Frage. Immerhin war klar, dass Endgame gut drei Stunden Zeit der Kinogänger in Anspruch nehmen sollte. Und das wäre dann doch ein bisschen viel gewesen, wenn man nur einem fett gewordenen Thor und einem Steve Rogers als Leiter einer Selbsthilfegruppe zugeschaut hätte.
Die Brüder Russo, die erneut auf dem Regiestuhl Platz nahmen, behielten sich aber durchaus vor, den Abschluss der Saga mit einem Zeitsprung auszubremsen und eine völlig veränderte Welt zu präsentieren. Eine Welt, in der das Leben praktisch zum Erliegen kam: Dreck türmt sich auf den Straßen und gigantische Frachter liegen leblos in den Häfen. Eine Welt, in der Stark als liebender Familienvater zu sehen ist; in der Thor dem Alkohol frönt und Hawkeye zum gnadenlosen Rächer mutiert. Das gefiel im Kino nicht jedem. Vor allem der außer Form befindliche Thor mit hohem Albernheitsfaktor stieß vielen Zuschauern sauer auf und kratzt in diesem Punkt tatsächlich an der Glaubwürdigkeit der Figur.
Dass sich aber ein Tony Stark mit seiner kleinen Familie vor den Gefahren irgendwelcher fixer Ideen schützen möchte, wirkt umso realistischer. War es nicht Tony, der in der Benatar im All trieb und schon eine Abschiedsnachricht an Pepper verfasste? War er es nicht, der sich schon Jahre zuvor dazu entschloss, seine Waffenproduktions-Firma still zu legen, um sich mit seiner Technologie vollkommen in den Dienst der Menschheit zu stellen – und nicht gegen sie?
Es mag ungewöhnlich sein, ihn plötzlich selbst als Vater zu sehen, wo seine Erinnerungen an die eigenen Eltern eher von deren Abwesenheit zeugten. Doch im Sinne einer Charakter-Entwicklung scheint das absolut glaubwürdig.

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Hulk und Bruce haben sich geeinigt – oder sollte man sagen: Vereinigt?  ©Marvel Studios 2019

Und es ist Zeit für diese Momente. Denn im Gegensatz zum Vorgänger Avengers: Infinity War muss Endgame nicht mehr den Überblick über zahlreiche Schauplätze und noch wesentlich mehr Figuren bewahren. Für dieses hektische Abhaken von Ereignissen, Actionszenen und Charakterverwicklungen wurde Infinity War nicht zu Unrecht kritisiert. Der Hauptteil des Films wird mit einem reduzierten Cast – in etwa auf dem Level des ersten Avengers-Film – bestritten, was zwar sicherlich ein paar reizvolle Charaktere sowie deren Fähigkeiten außer Acht lässt, aber eben konzentrierter und zielgerichteter wirkt.
Und so beginnt Avengers: Endgame ruhig und andächtig – quasi im Angesicht des Todes. Vor allem Tony und Thor sind kaum wieder zu erkennen. Letzterer ist zerfressen von Schuldgefühlen und begeht bei der nächsten Begegnung mit Thanos eine zynische Verzweiflungstat, die man von ihm vorher nicht hätte erwarten dürfen.
Tony wird zum desillusionierten Familienvater und selbst der sonst so fröhlich-unbekümmerte Scott Lang muss erst einmal verkraften, dass er fünf Jahre und damit das Ende der Welt verpasst hat. Die Superhelden werden plötzlich zu normalen Menschen. Sie wirken sterblich, verletzlich und ungeschminkt. Eine notwendige Zäsur vor dem sich nach gut 35 Minuten ankündigenden neuen Aufbäumen.
Und wenn es dann ab der 68. Minute losgeht, zieht Endgame mit einem Zeitreise-Element tatsächlich eine Trumpfkarte aus dem Ärmel. Zunächst könnte man noch denken, sie verwursten einfach alte Einstellungen aus den vorherigen Filmen. Doch gerade dieses Aufeinandertreffen der Figuren aus den unterschiedlichen Zeiten sorgt für amüsante und sehr charmante Rückblicke auf das MCU – ziemlich genial gemacht und erdacht.

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Können Tony und Steve ihre Differenzen beiseite schaffen?  ©Marvel Studios 2019

Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Avengers: Endgame ist kein redseliges Drama mit abgehalfterten Superhelden geworden. Und wenn die Russos eins in den vorherigen drei Marvel-Verfilmungen gelernt haben, dann ist es, Action in perfektem Maße zu inszenieren. Dennoch muss man in der ersten Stunde durchaus erst einmal damit zurechtkommen, dass die Grundstimmung deprimierend ist und es viele erzählerische Elemente gibt.
Auch strukturell ist es ab und an etwas zerfahren, während die unterschiedlichen Gruppen auf die Suche nach den Steinen gehen. Immer wieder springt die Handlung von einer zur nächsten und wieder zurück. Das bremst mitunter den Erzählfluss. Immerhin bleibt man innerhalb seiner Zeitreise-Geschichte aber stringent und konsequent. Hier gilt es, besonders gut aufzupassen, wenn Bruce Banner seine Erklärung abgibt (Ja, „Zurück in die Zukunft“ hat uns Blödsinn erzählt). Noch mehr Obacht sollte man dann geben, wenn die Älteste (Tilda Swinton) kurz darauf von den unterschiedlichen Zeitlinien spricht.
Weniger Aufmerksamkeit darf man indes dem (erneut) ärgerlichen, ja regelrecht frechen Product-Placement schenken. Ärgerlich nicht nur, weil es so unverhohlen gezeigt wird, sondern weil’s keinen Sinn macht. Da liegt die Erde fast vollkommen brach und still, das öffentliche Leben ist praktisch zum Stillstand gekommen und alles ist verdreckt, aber dieses Fahrzeug, mit dem Steve, Natasha und Scott bei Tony auftauchen sieht aus wie aus der Zukunft (und ist natürlich auch noch aus dem Ei gepellt glänzend). Ja, wir haben es mit Superhelden zu tun. Aber selbst denen dürften mittlerweile die Mittel ausgegangen sein. Sorry, aber so etwas kann einem echt die Stimmung vermiesen. Bei dem zu erwartenden gigantischen Einspiel des Films braucht man nicht auch noch solch ein deplatziertes Product-Placement.

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Der verbliebene Rest der Avengers  ©Marvel Studios 2019

Wenn man hier aber zweimal die Augen kurz zukneift, sind diese Szenen auch schnell vorbei und spätestens nach zwei Stunden ist das dann auch vergessen. Denn natürlich gibt’s dann endlich diesen Gänsehautmoment nach 137 Minuten, wenn sich die große Schlacht ankündigt. Ach was, 137. Minute … eigentlich ist der finale Kampf ein einziger Gänsehautmoment – bis hin zur Kamerafahrt nach 158 Minuten durch praktisch alle bisher an den Filmen beteiligten Helden und Nebenfiguren – herrlich.
Die Choreografie der Actionszenen ist dabei so gelungen wie eh und je, wenn die Russos auf dem Regiestuhl sitzen. Ob das die gigantisch angelegte Schlacht ist oder auch der Kampf um den Handschuh. Einzig die große Stärke Thanos‘ stößt ein bisschen auf. Immerhin kämpft er noch ohne die Steine und wirkt aufgrund der konzertierten Aktionen diverser Avengers gegen ihn dann doch etwas zu wehrhaft. Dennoch: Visuell und in Sachen Bombast ist das ein absolutes Fest.
Dass sich Avengers: Endgame zum Schluss noch mal etwas Zeit nimmt, um in ruhigeren Szenen abzuschließen, sorgt für ein paar sehr emotionale Momente und wird glücklicherweise auch nicht so ausgewalzt wie bei Herr der Ringe: Rückkehr des Königs.
Am Ende ist Endgame vielleicht nicht der beste Film des MCU, aber ein sehr würdiger Abschluss einer Story, die vor mehr als 20 Filmen mit Iron Man begann.

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Natürlich gibt’s auch was fürs Auge  ©Marvel Studios 2019

Bild- und Tonqualität BD

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Thor ist ein wenig außer Form  ©Marvel Studios 2019

Die Blu-ray von Avengers: Endgame hat von Beginn an eine Eigenschaft, die auch jene des Vorgängers auszeichnete: Sie ist perfekt ruhig. Körnung gibt’s hier absolut nicht – egal, welche Bildhelligkeit oder welche Dunkelheit gerade herrscht. Dunkler ist es aber in der Tat. Im Vergleich zum Vorgänger finden sich weniger Farben ein und die bunt-poppigen Allszenen sind quantitativ auch geringer. Vor allem der Endkampf wird auf grauem Untergrund ausgefochten und integriert nur wenige Farbtupfer. Für etwas Farbkontrast sorgen allerdings die Reisen durch die Zeit, die den Zuschauer auch optisch ins Geschehen saugen. Außerdem sind unterschiedliche Szenarien natürlich auch mit unterschiedlichen Farbabstimmungen selbst versehen. Von eher grünlichen Umgebungen über warme Brauntöne bis hin zu kühleren Grau-/Blaubereichen. Trotz dieser Differenzierung – je nach Setting – wurden Farben aber in den vorherigen Filmen schon mal kräftiger genutzt.
Ganz hervorragend ist auch die Schärfe in Close-ups. Sieht Tony Stark bspw. den Feuerball, in dem Cpt. Marvel zur Rettung heran naht, wird das von seinen blutunterlaufenen Augen extrem plastisch und dreidimensional widergespiegelt (7’50). Kurze Zeit später überzeugt dann auch der Schwarzwert bei der nächtlichen Landung des geschundenen Iron Man. Schaut man sich die CGIs an, so fügen sie sich weitgehend nahtlos ins Bild ein. Am besten lässt sich dies natürlich am „neuen“ Hulk festmachen, der als komplett virtuelle Figur beständig in Interaktion mit den Realdarstellern ist. Während seine Hände hier und da etwas weicher wirken, hat man besonderes Augenmerk auf das detaillierte Gesicht gelegt – inklusive Dreitagebart-Stoppeln. Flächigere Texturen wie Raumschiffe bleiben allerdings etwas softer.
Kritisch anzumerken ist hier eigentlich nur die in ganz wenigen Szenen ganz leicht bemerkbare Farbverlaufsproblematik (roter Hintergrund des Marvel-Logos beim Auf- und Abblenden rund um die Schrift (2’28).

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Ein bisschen Musketier-Feeling  ©Marvel Studios 2019

Es bleibt dabei: Auch Avengers: Endgame erhält nur einen komprimierten Dolby-Digital-Plus-Soundtrack fürs Deutsche, während die Blu-ray mit unkomprimiertem dts-HD-Master für den Originalton aufwartet. Das ist nach wie vor ärgerlich – gerade in Anbetracht der gigantischen Einnahmen aus den zu erwartenden Verkäufen der Videoveröffentlichung des Films.
Nähern wir uns aber zunächst neutral den beiden Tonspuren und kommen noch einmal auf Infinity War zu sprechen. Bei dem war vor einem Jahr leider eine ähnlich starke (wenn auch nicht ganz so drastische) Komprimierung vorgenommen worden wie beim unsäglich flach klingenden Black Panther. Umso ärgerlicher: Auch der verlustfreie Originalton litt darunter, war sogar noch etwas leiser eingepegelt. Es liegt also nicht an der reinen Datenrate der Tonspuren, sondern schlicht daran, dass man seitens Disney/Marvel offenbar ungerne echte Dynamik abmischt.
Hören wir uns nun Endgame an, so muss man allerdings konstatieren, dass man (hoffentlich) aus den Fehlern und der Kritik an den letzten Titel etwas gelernt hat. Denn wo der Vorgänger nur leidlich dynamisch und wenig differenziert war, kommt schon nach knapp zwei Minuten Freude auf, wenn das Gewittergrollen den Subwoofer respektabel kitzelt. Die auf 0.8 Mbps festgesetzte DD+-Spur holt – so viel Lob muss sein – das Maximum aus ihrer Kodierung/Komprimierung heraus. Wirklich kein Vergleich mit Infitinty War oder gar Black Panther. Direkt im Anschluss an das Grollen kommt schon der Titelsong richtig gut und die Dialoge sind praktisch perfekt harmonisch eingebettet. Das wird vor allem während Tonys Aufzeichnung an Pepper deutlich, da er dort mehr flüstert als spricht und der umgebende Score ihn dennoch nicht übertönt. Da dieses Mal die Lautstärke auch nur wenig angehoben werden muss, um auf Referenz-Level zu kommen, wurde auch hier hörbar eine Veränderung bewirkt.

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Thanos weicht von seinem ursprünglichen Plan ab und wird noch radikaler  ©Marvel Studios 2019

Besonders erfreulich ist der Zuwachs an Dynamik bei Szenen wie der Rückholung Starks durch Cpt. Marvel, was auch hier ordentlich Druck ausübt (ab 8’20). Wenn die verbliebenen Helden dann nach einer Viertelstunde in den Hyperraum vordringen, wird auch das dynamisch begleitet (15’00 bis 15’34).
Hinzu kommt eine sehr atmosphärische Räumlichkeit, die schon die Pfeil-und-Bogen-Übungen Hawkeyes mit seiner Tochter zu Beginn begleiten und besonders auffällig ist, wenn die Avengers Thanos in seinem „Schrebergarten“ besuchen (ab 16’25).
Ja, das ist noch nicht ganz das Niveau einer verlustfreien Dolby-Atmos-Spur, die bspw. Ready Player One begleitet, aber im Marvel-Kanon der letzten paar Jahre nimmt Avengers: Endgame eine willkommene Ausnahmeposition ein.
Und wer hier noch skeptisch an die Sache geht, der höre sich Clints ersten Sprung auf die Quantenebene an, der sogar einen richtig fulminanten Bass-Sweep beinhaltet (ab 59’50). Richtig heftig geht’s natürlich zu, wenn Thanos die Avengers kurz vor dem Finale angreift (122’42) und die Raketen praktisch alles dem Erdboden gleichmachen.
Jetzt kann man natürlich kritisieren, dass die englische Fassung in dts-HD-Master das noch besser macht. Denn sie macht es noch besser. Sie klingt etwas aggressiver und noch ein Stückchen wuchtiger, bebt im Bass noch etwas mehr und ist eine Spur lauter. Auch das ist übrigens ein Fortschritt. Denn der O-Ton von Infinity War war mindestens genauso schwach wie dessen deutsche Synchro.
Das ist hier nicht mehr der Fall und beide Tonspuren machen für sich genommen wirklich Spaß. Wenngleich natürlich die ganz kritischen Fans unter den Heimkino-Freunden hier am liebsten absolute Perfektion erhofft hatten.
Bleibt zu hoffen, dass Disney/Marvel diesen Weg in den Abmischungen nun weiter verfolgt und die schwachen Dynamiken in Zukunft der Vergangenheit angehören.

Bild- und Tonqualität UHD

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Das Hauptquartier vor dem großen Finale  ©Marvel Studios 2019

Ja, auch Avengers: Endgame wurde mit digitalen Kameras aufgenommen. Und zwar erneut mit einer Arri Alexa 65, die (open gate) im IMAX-Format aufnehmen kann. Die Kamera zeichnet mit 6.5K auf, was (nicht ganz verwunderlich bei der Vielzahl an gerenderten Szenen) jedoch für das Digital Intermediate auf 2K herunter skaliert und für die UHD wieder hochgerechnet wurde. Auch hier gibt es – wie schon bei der UHD von Infinity War – keine Szenen im geöffneten 16:9-Format zu sehen. Die volle Laufzeit wird im Format von 2,39:1 bestritten.
Disney-typisch landete als einziges HDR-Format auch nur HDR10 auf der Scheibe. Das dynamische Dolby Vision findet sich hier nicht. Sehr wohl aber ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum.
Letztere ist im laufenden Bild dann aber sehr zurückhaltend integriert worden. Selbst bei genauem Hinsehen wirken bspw. die roten Elemente in den Zeitreise-Anzügen eher aufgrund der dunkleren Abstimmung der UHD etwas kräftiger als aus dem Grund, dass sie im Farbraum weiter in Richtung intensives Rot verschoben wurden. Am auffälligsten ist die erweiterte Farbdarstellung noch auf Wiesen, die weniger Gelbanteil haben. Das grundsätzliche Color-Timing wurde ebenfalls nicht verändert. So sehen die leicht grünlichen Szenen in Caps Selbsthilfegruppe-Szenen immer noch identisch grün aus.
Ansonsten gibt es eine Sache, die hier massiv auffällt und heraus sticht: Spitzlichter.
Ob das der Glanz in Starks Augen ist, bevor er sie nach gut sechs Minuten für einen kurzen Moment schließt oder (im direkten Vergleich sehr auffällig) die Laternen bei der Totalen des Hauptquartiers entlang der Straßen (43’20). Während die Blu-ray diese ausgerissen und matschig darstellt, liefert die UHD hier absolut definierte Highlights von herausragender Helligkeit. Ähnliches gilt auch für Lichter in Büros, Feuerelemente, virtuelle Spotlights in Hologrammen oder funkelnde Sterne im All.
Des Weiteren wirkt die UHD insgesamt noch ruhiger und beherrschter. Hautfarben gelangen noch etwas natürlicher und gesünder, ohne je zu übertreiben. Allerdings leidet auch hier HDR10 ein kleines bisschen unter einer etwas flacheren Bilddynamik im Schwarz. Bei Mischbildern in dunklen Bereichen wirkt die BD ein wenig knackiger in den Farb- und Graukontrasten. Allerdings ist das bei Weitem nicht so schlimm wie zuletzt bei Hellboy – Call of Darkness. Und die vorzüglichen Spitzlichter lassen darüber auch hinwegsehen. Übrigens ist die UHD sehr gut hochskaliert worden, was man an der tatsächlich höheren Auflösung in Details erkennen kann. Kleine Schriften im Hintergrund sind klarer skizziert und lesbarer. Auch feine Details auf Gesichtern wirken ein bisschen dreidimensionaler.

Blu-ray (43’20): (Slider ganz nach rechts): Einer der wenigen Shots, die über die BD soft und gräulich wirken.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD holt hier im direkten Vergleich mehr Kontrast aus dem Bild, liefert satteres/dunkleres Grün und vor allem die genialen Spitzlichter der Laternen an der Straße. Deutlich besser im laufenden Bild zu sehen als über den Screenshot.

Blu-ray (67’12): (Slider ganz nach rechts): Die BD zeigt sich im direkten Vergleich bisweilen etwas zu hell.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD zeichnet dann bspw. die Wolken besser und differenzierter durch.

Blu-ray (145’50): (Slider ganz nach rechts): In dunklen Momenten wirkt allerdings die BD etwas dynamischer.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD sumpft zwar nicht ab und fällt auch nicht ins Clipping, wirkt aber etwas weniger kontrastreich und flacher. Sie macht es mit den prägnanteren Lichtern in den kleinen Feuern wieder wett. Auch hier ist das im laufenden Bild etwas deutlicher als der Screenshot die Möglichkeit hat, es einzufangen.

Blu-ray (36’28): (Slider ganz nach rechts): Obwohl die Blu-ray Gesichter schon sehr angenehm wiedergibt, …

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … gefällt die UHD hier mit noch mehr Kraft und wärmeren Hauttönen.

Blu-ray (58’31): (Slider ganz nach rechts): Neutrale Flächen zeigen keinen Unterschied zwischen BD und UHD. Die rote Farbe wirkt hier zwar etwas schwächer …

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … doch die UHD scheint hier nur etwas intensiver zu sein, weil sie dunkler abgestimmt ist. Wirklich tieferes Rot ist nur sehr eingeschränkt vorhanden. Dennoch kommt die Szene eindrucksvoller rüber, weil das Rot metallischer zu glänzen scheint.</em

Blu-ray (58’11): (Slider ganz nach rechts): Zoomen wir etwas ins Bild, zeigt sich die doch etwas schwächere Auflösung der BD. Wer erkennt die Zahl über dem zweiten Drehschalter? Wer die Zahlen unten rechts?.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD kann trotz „nur“ hochskaliertem 4K hier die deutlicheren Zahlen und Buchstaben liefern: „R“ in „Ram“ oder die „43“ unten rechts sowie die immerhin angedeutete „2“ im Zahlenfeld über dem zweiten Drehschalter.

Um darzustellen, wie sehr für den obigen Vergleich eingezoomt wurde, das Bild im vollen Ausschnitt
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Thanos wirft seine Kämpfer in die Schlacht  ©Marvel Studios 2019

Wie schon bei zahlreichen anderen Marvel-UHDs, so liefert auch Avengers: Endgame für den Originalton ein Upgrade auf Dolby Atmos mit True-HD-Kern, während der deutsche Ton bei DD+ verharren muss. Die reguläre Ebene der Atmos-Spur klingt gegenüber der dts-HD-Master-Version der Blu-ray praktisch identisch gut. Hier gibt’s keine echten Unterschiede zu hören. Deshalb konzentrieren wir uns direkt auf die Höhen-Ebene und auf deren Integration ins Gesamtgeschehen.
Oft wird sie benutzt, um etwas mehr generelle Atmosphäre zu schaffen. So wurde beispielsweise der alte Rocksong, der während der Szenen mit Tony und Nebula spielt, dezent mit nach oben gemischt. Ähnliches geschieht auch später immer mal wieder (48’50, 57’40, 92’20, 98’57).
Erster dedizierter 3D-Sound ist das knirschend-quietschende Metall bei 8’42, wenn Carol Danvers das havarierte Schiff einfliegt. Einen zwar kurzen, aber sehr vehemente Effekt gibt’s dann beim Angriff auf Thanos, wenn War Machine durchs Dach bricht (17’27).
Da Endgame danach aber vor allem auf das Erzählen der Geschichte konzentriert ist, passiert längere Zeit erst einmal nichts. Möglichkeiten wie beim mehrfachen (unkontrollierten) Zeitsprung von Ant-Man hätte es sicherlich gegeben. Aber keine, die sich zwingend aufgedrängt hätten. Dafür senken sich sowohl das Schiff von Nebula und Rocket sowie (erneut) War Machine ziemlich effektvoll herab (ab 48’04). Etwas Regen und den auf den Blechdächern laufenden Clint gibt’s nach knapp einer Stunde (54’57) und ein bisschen Scheppern nach 61’32. Kurz bevor dann alle den Sprung durch die Zeit wagen, wird der Mechnismus schön von oben präsentiert und wirkt wie eine rotierende Guillotine (66’55).

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Die Avengers mal komplett im Ant-Man-Look  ©Marvel Studios 2019

Leider bleiben die Fights und Auseinandersetzungen in der Vergangenheit praktisch komplett auf die Front beschränkt. Auch wenn die beiden Caps von oben herunterstürzen und das Glas zerbricht. Hier wäre in einigen Szenen mehr drin gewesen. Auch wenn Nebula ihre Überlagerungen hat und an Thanos verrät, wären 3D-Sounds möglich gewesen. Immerhin taucht die Kamera in ihre Projektion hinein (88’20). Und wenn dann nach fast einer Stunde endlich mal wieder ein 3D-Sound aktiviert wird, erschrickt man förmlich, weil der dann so heftig gerät (Shutdown-Sequenz 120’10). Auch die Geschosse kurz darauf geraten drastisch (122’40) und in der Folge der Zerstörung wird es dann endlich mal aktiver. Und vehementer – wie beim Blitz kurze Zeit später (128’00) oder bei Hulks Kraftanstrengung (129’40). Auf dem Schlachtfeld gibt es dann ebenfalls immer wieder ziemlich dramatische 3D-Sounds, die mitunter für fast erschreckende Dynamik sorgen (135’17, ). Fast hat man den Eindruck, der Film hätte sich seine ganze Atmos-Aktivität fürs Finale aufgespart. Plötzlich zischen von überall die Superhelden zu Boden oder quietschen Raumschiffe über die Köpfe. Und wenn Scarlet Witch gleich mehrfach von oben ins Bild wuscht, ist das schon cool. Ja, die finale Schlacht macht akustisch in Teilen schon Spaß, selbst wenn die Sounds weiterhin etwas zu isoliert bleiben und im Schlachtengetümmel mehr los sein hätte können, ja müssen. Die Konzentration liegt hier eindeutig auf der regulären Ebene, während man die Heights nur für Akzente nutzte. Viele Käufer werden das anhand einer solch epischen Schlacht dann doch etwas schade finden.

Bonusmaterial

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Als er noch knackig im Saft stand: Donnergott Thor

Das Bonusmaterial von Avengers: Endgame hätte durchaus etwas üppiger ausfallen dürfen. Auf gut eine Stunde beläuft sich die Gesamtlaufzeit sämtlicher Featurettes, die sich auf der Bonus-Blu-ray des 3-Disk-UHD-Sets befinden.
Beginnend mit „In Gedenken an Stan Lee“, das für sieben Minuten lang dem Schöpfer der zahlreichen Marvel-Charaktere wehmütigen und sehr charmanten Tribut zollt (und Dreharbeiten zu seinen Cameos integriert), geht es weiter über ein bisher unveröffentlichtes Featurette über das Casting und die Arbeit von Robert Downey jr. (der seinerzeit keinen sonderlich guten Ruf hatte) zu je einem eigenen kleinen Charakter-Extra zu Captain America (ohne den die Avengers-Filme wohl nicht möglich gewesen wären) und Black Widow. Diese zwei Figurenvertiefungen schildern ausführlich die Auftritte der Beiden in den vergangenen Filmen und führen auch noch mal aus, wie man sie vom Comic auf die Leinwand transferierte. In „Die Russo Brüder: Die Reise zu Endgame“ bekommen wir dann das Regie-Duo noch einmal näher vorgestellt und vollziehen ihren Weg über alle vier Filme, die sie fürs Franchise gedreht haben. Zwei weitere Featurettes kümmern sich um die wichtigen Frauenfiguren des MCU sowie um den für den Film verfettet dargestellten Thor. Während Ersteres aufarbeitet, wie viel Frauenpower mittlerweile im Franchise steckt, darf man bei Letzterem noch mal ein wenig lachen, wenn Hemsworth in seinem Fatsuit vor und hinter der Kamera steht. Obendrauf gibt’s noch Pannen vom Dreh sowie sechs entfernte Szenen. Der Audiokommentar, den die Russos mit den Drehbuchautoren Christopher Markus und Stephen McFeely abhalten, ist nur über die Film-Blu-ray anwählbar. Er ist nicht auf der UHD enthalten.

Fazit

Avengers: Endgame führt zu Ende, was man mit Iron Man elf Jahre zuvor begonnen hatte. Erzählerisch nicht ganz ohne Längen überzeugt die Action praktisch ohne Einschränkung. Optisch und tricktechnisch wird fast durchweg überzeugende Arbeit geleistet und die Charakterisierung der Figuren lässt noch mehr Emotionalität zu als im schon nicht gerade kühlen Vorgänger. Bleibt zu hoffen, dass das Marvel-Universum nicht mit Endgame untergeht und auch die Phase Vier noch für gute Unterhaltung sorgen kann.
Technisch kann die Blu-ray wesentlich mehr überzeugen als die Disney/Marvel-Titel der letzten zwei Jahre. Das Bild ist klasse und der Ton holt aus seiner DD+-Spur alles raus, was der Komprimierung möglich ist.
Die UHD bietet ein zwar gegenüber der Blu-ray in weiten Teilen etwas dynamischeres und differenzierteres Bild mit den deutlich besseren Spitzlichtern, schwächelt aber etwas im Schwarz und setzt sich nicht entscheidend ab. Der englische Atmos-Sound hätte mehr Sorgfalt und eine etwas flächendeckendere Nutzung verdient gehabt – selbst wenn das Finale dann nachzuholen versucht, was zwei Stunden lang ziemlich unterentwickelt blieb.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 95% (innerhalb ihres Bezugssystems)
Bildqualität UHD: 90% (innerhalb ihres Bezugssystems)

Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (dt. Fassung): 90% (im Rahmen einer DD+-Wertung)
Tonqualität BD (Originalversion): 90% (im Rahmen einer dts-HD-MA-Wertung)

Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 90%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 60%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 80%

Bonusmaterial: 60%
Film: 80%

Anbieter: Walt Disney Company/Marvel Studios
Land/Jahr: USA 2019
Regie: Anthony & Joe Russo
Darsteller: Robert Downey Jr., Chris Hemsworth, Mark Ruffalo, Chris Evans, Scarlett Johansson, Josh Brolin, Don Cheadle, Benedict Cumberbatch, Elizabeth Olsen, Zoe Saldana, Tom Holland, Cobie Smulders, Samuel L. Jackson, Anthony Mackie, Hayley Atwell, Brie Larson, Idris Elba, Sebastian Stan, Tom Hiddleston, Karen Gillan, Dave Bautista, Chris Pratt
Tonformate BD: dts-HD-Master 7.1: en // Dolby Digital Plus 7.1: de
Tonformate UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): en // Dolby Digital Plus 7.1: de
Bildformat: 2,35:1
Laufzeit: 181
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Real 4K: Nein (2K DI)
High Dynamic Range: HDR10
Maximale Lichtstärke: keine Angabe
FSK: 12

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Marvel Studios)

Trailer zu Avengers: Endgame

AVENGERS: ENDGAME – Neuer Trailer (deutsch/german) | Marvel HD

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16 thoughts on “Avengers: Endgame 4K UHD

  1. Avatar Tim

    Welchen Grund hat es das das UHD Review später kommt?

    • Anbieter Disney hat mich irrtümlich zunächst nur mit einer Blu-ray bemustert. Die UHD wurde jetzt nachträglich los geschickt, ist aber noch nicht eingetroffen.

      • Avatar Tim

        …ahhhh.
        Alles klar.

  2. Avatar Tim

    Das Wochenende kann kommen.
    Danke dir.

  3. Avatar Timreh

    Mal was anderes…du schreibst: „das ist noch nicht ganz das Niveau einer verlustfreien dts:X-Spur, die bspw. Ready Player One begleitet,“

    Aber RPO hat doch garkeine DTS:X Spur? 🙂

    • Du hast vollkommen Recht. Hatte aus dem Gedächtnis heraus geschrieben. Und da RPO von Universal ist und Universal lange Zeit ausschließlich dtsX verwendet hat, meinte mein löchriges Gedächtnis, dass es dann auch dort so war.
      War natürlich aber Atmos. Ist korrigiert. Danke für den Hinweis.

  4. Avatar Timbo128

    Auch mit Atmos eine der besten Tonspuren die ich kenne 😉

  5. Avatar DaVóy

    Film würde ich mit 70/100 bewerten, wie seinen Vorgänger.

  6. Avatar Rüdiger Petersen

    Bin mit der Bild und Tonqualität sehr zufrieden obwohl mir Feuer und Rauch aus den Ohren kamen als ich sah das schon wieder nur Dolby Digital Plus aufgespielt ist . Aber im laufenden Film haben sich schnell meine Zweifel in Luft aufgelöst. Die Effekte sitzen und es rummst ganz ordentlich. Auch das hochskalierte 4k Bild auf meinem 65 Zoll UHD Gerät sieht einfach Klasse aus. Sehr gefreut hat mich wie ausführlich der Film von Timo beschrieben ist. Für mich immer der optimale Gradmesser eines Films. Ein Film der einfach Spaß macht.

  7. Avatar Vader774

    Nur als Info.

    Diesmal ohne papphülle , sonst sind alle marvel Filme mit.

    Da hat Disney gepennt.

  8. Avatar Sascha

    Lohnt sich den der Griff zur UHD oder kann man auch ruhigen Gewissens zur BD greifen? Wie sieht es bei der UHD mit der HDR Umsetzung aus? Da der Streifen (mal wieder) nur in 2K hochskaliert wurde, hätte ich zumindest gerne bzgl. HDR einen „Kaufanreiz“ 🙂

    • Hast du dir den Text zur UHD-Bildqualität durchgelesen und die Bilder angeschaut?
      Die HDR-Spitzlichter sind im Text ja extra erwähnt. Und die Auflösung ist ja trotz „nur“ 2K DI sichtbar besser. Für mich ist die UHD (trotz der „nur“ 90% innerhalb ihres Bezugssystems) die bessere Disk. Dazu gibt’s Atmos für den O-Ton – ist ja für Manche auch ein Argument.

      • Avatar Sascha

        Ja, habe mir das Review sogar mehrfach durchgelesen 😉 Dem Review von Captain Marvel z.B. habe ich für mich entnommen, dass die BD völlig ausreicht – so habe ich es zumindest im Text verstanden respektive interpretiert… 🙂 sorry wenn die Frage vielleicht etwas „überflüssig“ war, aber für mich (persönlich) war leider nicht klar, ob die UHD hier (bild)technisch einen entscheidenden Vorsprung/Vorteil hat. Nichts für Ungut 🙂 Also kann man sagen, dass die UHD etwa auf dem Niveau spielt wie bereits bei Infinity War?! Das würde mir völlig ausreichen.
        By the way bist Du in meinen Augen der beste (und auch objektivste) Film Kritiker, den ich kenne. Ich nehme nahezu all deine Reviews der UHDs sowie vereinzelte BDs als Referenz für meine Einkäufe. Daher freue ich mich auch schon sehr auf das kommende Wochenende, wenn ich Bad Boys 2 – einer der geilsten Actioner, ohne Sly oder Arny – durch mein Heimkino jage. 🙂

        • Ich wollte dich mit meiner Antwort gar nicht angreifen. Wenn das so rüber kam, tut’s mir leid 😉
          Jep. Ich würde ENDGAME auf dem Niveau von INFINITY WAR beschreiben. Insgesamt sind beide auf einem sehr ähnlichen Level. Und sie gehören zu den am besten hochskalierten UHDs mit 2K DI.

          • Avatar Sascha

            Nee nee, alles gut. 😉 ja klasse…das ist für mich ein fundiertes Argument zum Kauf – ich danke Dir!

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