Bad Boys for Life 4K UHD

Blu-ray Review

Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH, 28.05.2020
Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH, 28.05.2020

OT: Bad Boys for Life

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Opapas

Fast zwei Jahrzehnte dauerte es, bis sich Marcus und Mike noch einmal als MPD-Cops zusammen raufen.

Inhalt

Cool wie eh und je: Sonny und Tubbs … ähm … Mike und Marcus

Marcus ist just zum ersten Mal Opa geworden. Ein Zeichen dafür, dass er endlich mal etwas kürzer treten möchte. Tatsächlich schlägt er sich sogar mit dem Gedanken, den Polizeidienst zu quittieren. Ganz zum Leidwesen von Mike, der immer noch seinem jüngeren Alter Ego hinterher weint und am liebsten weiter knackige 25 wäre.
Etwa zur gleichen Zeit bricht Isabel Aretas aus einem Gefängnis in Mexiko aus und schwört gemeinsam mit ihrem Sohn Armando Rache für das, was Polizei, Justiz und Behörden ihrem Mann und ihrer Familie angetan haben. Unter den potenziellen Opfern findet sich neben Richtern und Anwälten auch Mike. Mama befiehlt, dass es ihn als Letzten treffen soll. Doch Sohnemann hat seine eigene Auslegung von der Art und Weise, wie er Dinge erledigt. Und das bringt Mike und Marcus bald nicht nur an die Grenzen dessen, was sie psychisch, sondern auch physisch ertragen können …

Was wäre Mike ohne Porsche? Ob er wieder von Produzent Jerry Bruckheimer stammt?

17 Jahre. Genau so lange ist es her, dass Will Smith und Martin Lawrence in Bad Boys 2 gemeinsam auf Verbrecherjagd gingen und Drogenboss Johnny Tapia zur Strecke brachten.
In 17 Jahren kann viel passieren. Fast drei US-Präsidenten könnten ihre volle Amtszeit absolvieren. Ein Neugeborenes wird zum (fast) Erwachsenen und Porsche ist mittlerweile drei Modelle des 911 weiter in der Zukunft.
Apropos Porsche: Der Zuffenhausener Automobilhersteller dürfte Bad Boys for Life nicht unwesentlich unterstützt haben, wenn man sieht, wie werbewirksam das jüngste Modell des „Plattkäfers“ bereits in der Intro-Sequenz in Szene gesetzt wurde.
Aber zurück zu Bad Boys 3. Es ist tatsächlich wahr geworden, was Fans seit fast 20 Jahren erhofften: Mike und Marcus sind zurück.
Bereits 2008 und 2009 wurde relativ deutlich berichtet, dass man mit einem Drehbuch beschäftigt sei. Immer wieder wurde jedoch auch auf die Kosten verwiesen. Immerhin waren Will Smith und Michael Bay damals nicht die günstigsten Vertreter ihrer Zunft. Verspätungen um Verschiebungen um Hinauszögerungen folgten.
Bis 2017 der damalige Regisseur absprang und Lawrence verkündete, dass das Ganze nicht mehr stattfinden solle (Quelle). Story zu Ende.

Vom Verräter in „Matrix“ zum integeren Beamten in Bad Boys: Joe Pantoliano

Oder eben doch nicht. Denn Sony Pictures organisierte mit den beiden Belgiern Adil El Arbi und Bilall Fallah zwei junge und frische Typen als Regisseure, die gemeinsam in Belgien mehrere kleine Genrewerke fabriziert hatten.
Die Dreharbeiten begannen dann tatsächlich im Januar 2019 und der Kinostart erfolgte genau ein Jahr darauf.
In die Hände gespielt haben dürfte der Produktion, dass Will Smith mittlerweile nicht mehr ganz so teuer bezahlt wird und Michael Bay sich lediglich als Cameo-Darsteller einfand. Auf diese Weise sank das Budget (ausgehend vom zweiten Teil) von 130 Mio. Dollar auf schlanke 90 Mio. Dollar.
Und weil 2020 bis dato so ein Corona verkorkstes Kinojahr war, stellen die knapp über 400 Mio. Dollar Einspiel von Bad Boys for Life den bisher erfolgreichsten Film des Jahres dar. Glückwunsch an die beiden Herren aus Belgien.
Und wenn man sich das Spektakel so anschaut, ist auch klar, warum der Film abgeräumt hat. Denn Michael Bay vermisst man beispielsweise zu keiner Zeit. Und das liegt nicht (nur) daran, dass Bilall und Adil den Look der beiden Vorgänger und des berühmten Regisseurs 1:1 übernommen haben.
Vielmehr gelingt es ihnen, abseits von der altbekannten Optik, frischen Wind in den Film zu hauchen. Fast schon hemmungslos kann man ihren Erzählstil beschreiben, der sich zudem eines überraschend witzigen Drehbuchs bedient.
Letzteres ist umso erstaunlicher als dass die gut 15 Jahre Zeit, in der man das Skript immer wieder angefasst, geändert und umgeschrieben hat, auch genau in die verkehrte Richtung hätten gehen können.
Tatsächlich jedoch hat man die Zeit genutzt, die verstrichenen Jahre der beiden Cops selbstironisch zu reflektieren. Die Macho-Attitüde des ersten und zweiten Teils wird immer wieder gebrochen, wenn Mike und Marcus auf junge Kollegen treffen, deren Hintergründe auf völlig anderen Rollenbildern aufbauen.
Das ist im Sinne der persönlichen Missverständnisse zwischen den Figuren selbst dann noch unterhaltsam, wenn die Integration der Spezialeinheit „AMMO“ nur als unglücklich und dünn betrachtet werden kann.

AMMO geht die Sache anders an

Rein von der Substanz her fehlt dem Quartett, das mit Mike und Marcus zusammenarbeitet, einfach ein bisschen mehr Hintergrund, um für sich wirken zu können.
Immerhin ist Paola Núñez in der Rolle von AMMO-Chefin Rita klasse besetzt. Der mexikanische TV-Serien-Star bietet vor allem Mike immer wieder herrlich Paroli.
Dazu kommt, dass Lawrence (trotzdem er sichtlich außer Form ist) und Smith immer noch wunderbar zusammen harmonieren. Ihre gemeinsamen Momente sind so herrlich oldschool, dass man sich sofort 20 Jahre in der Zeit zurück versetzt fühlt. Für die Szenen in Marcus‘ Nissan Quest möchte man die beiden wirklich knutschen. Auch die Sequenz, in der in Parallel-Montagen gezeigt wird, wie Mikes Alltag nach der Genesung gegenüber Marcus‘ Rentnerdasein aussieht, hält ein paar echt gute Gags bereit.
Und sogar die emotionalen Momente überzeugen, wenn bspw. klar wird, dass Mike nichts anderes im Leben hat als sein phrasenhaftes Bad Boys for Life. Zum ersten Mal steht man als Zuschauer auf der Seite des zögerlichen Marcus, der genug „von dem ganzen Scheiß“ hat.
Einige Fans werden jedoch bemängeln, dass man sie zwischendurch zu lange voneinander trennt. Das sind dann bisweilen auch die Momente, in denen Bad Boys for Life etwas durchhängt. selbst wenn es bisweilen köstlich ist, Mike bei seinen Anflügen von Midlife-Crisis zuzuschauen.

Bad Guy in Motorradkluft: Armando

Man sollte allerdings nicht mit dem allerstärksten Bösewicht rechnen. Zwar hat man beiden Antagonisten ein ziemlich knackiges Gewaltpotenzial ins Drehbuch geschrieben, was vor allem Jacob Scipio Gelegenheit zu ein paar sehr eleganten Kampf- und Killszenen gibt, Figurenzeichnung ist aber erst einmal nicht das Ding von Isabel Aretas und ihrem Sohnemann.
Dafür hält sich das Drehbuch eine durchaus dicke Überraschung für das Finale auf, was ja auch nicht die schlechteste Variante ist.
Wo wir aber gerade bei „aufheben“ sind: Abgesehen vom Intro und ein paar kurzen Actionmomenten wartet Bad Boys for Life mit seinen beiden intensivsten Actionszenen bis deutlich in die zweite Filmhälfte hinein.
Das mag dem einen oder anderen Fan der Serie nicht ganz so gefallen, wird aber dann immerhin mit zwei wirklich packenden Momenten belohnt, von denen die Verfolungshatz nach 75 Minuten vielleicht sogar noch die virtuosere und witzigere Sequenz ist.
Was Bilall und Adil hier abfackeln, steht den bay’schen Filmen in nichts nach und wird natürlich von den ständigen Zickereien zwischen den beiden Hauptfiguren ergänzt.
Was allerdings (neben dem dreisten Porsche-Werbefilm-Gehabe) kolossal nervt, sind Burnetts immer wiederkehrende Gottesanbetereien. Spätestens beim zweiten Mal verdreht man die Augen und beim dritten Mal hat man ein „Jetzt reicht’s aber mal“ auf den Lippen. Zudem wirkt die marvel’sche Mid-Credit-Sequenz ein bisschen gewollt und aufgesetzt.

Mike hat das Zielen noch nicht verlernt

Bild- und Tonqualität BD

Hat einen Grund, warum er nicht gerne im Außendienst ist: Dorn

Was wäre so ein Bad-Boys-Film nur ohne die drastisch stilisierten und gefilterten Bilder. Auch im dritten Teil ist man sich nicht zu schade, ganz tief in die Mottenkiste der Amateurfotografie zu greifen und Farbverlaufsfilter über den Himmel zu legen – schön, wenn sich manche Dinge niemals ändern.
Selbst Wolken am blauen Himmel wirken noch fast neonartig überzogen, während sie ohnehin leicht überstrahlen. Man kann’s der Blu-ray nicht anlasten, dass auch Bad Boys for Life aussieht wie der feucht gewordene Urlaubstraum von Florida-Reisenden. Die Disk setzt den gewollten Look wirklich gekonnt und ohne große Probleme um. Zudem ist sie blitzsauber und relativ rauscharm. Einziges Manko sind die nicht immer ganz scharfen Close-ups. Besonders Lawrence‘ etwas speckig gewordenes Antlitz wirkt schon mal etwas soft und der bewusst hohe Kontrastumfang lässt helle Reflexionen auf den Gesichtern der beiden schon mal schweißartig überstrahlen.
Wie beschrieben: Das sind weitgehend Stilmittel, die hier genutzt wurden und die von der BD authentisch dargestellt werden. Mögen muss man das aber trotzdem.
Wenn es etwas dunkler wird, nimmt die Körnung schon mal zu, wie bspw. auf der Stirn von Isabel bei Minute 100’00. Auch das passt aber irgendwo zum dramatischen Look des Films.

Rita hat’s drauf

Bad Boys for Life kommt über die Blu-ray mit unkomprimierten dts-HD-Master-Spuren für beide Sprachen. Und beide Sprachen langen ordentlich zu.
Es beginnt schon mit dem Blitz des Produzenten-Teams und wenn dann die fetten Beats zur Intro-Sequenz pumpen, hat der Subwoofer im äußersten Tiefbassbereich wirklich gut zu tun. Die Szenen, in denen der 911 mitunter brutal in akustische Szenen gesetzt wird, reißen sämtliche Dynamik-Messlatten und wenn er mal kurz über den Sand flitzt, bitzelt dieser fast einzeln greifbar aus den Rears.
Ähnlich wirkungsvoll geht es beständig in jeder der Actionszenen zu. Und immer wieder sind es die Motorengeräusche der diversen Fahrzeuge. Vor allem auch die Motorräder, die nach 75 Minuten über die Bildfläche rattern, sind satt vertont. Geht es mit Explosionen weiter, kommt durchaus Fundament hinzu, da der Subwoofer weiterhin satt hinunter spielt (78’52).
Die zahlreichen Schießereien sind angefüllt mit Querschlägern, präzisen direktionalen Schüssen und wuchtigen Einlagen bei größeren Kalibern. Die Stimmen bleiben in dem Gewirr der Actionszenen dennoch gut verständlich und wirken nie zu dünn. Auch die Filmmusik spielt hervorragend mit, weshalb der dts-HD-Master-Mix zu den derzeit ausgewogensten und dynamischsten überhaupt gehört. Die deutsche Fassung ist im Tiefbass zudem schon über die Blu-ray etwas zupackender und voluminöser als die englische Version.

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Studio:
Format: Blu-ray
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Bild- und Tonqualität UHD

Für ein allerletztes Mal

Bad Boys for Life wurde mit einer ganzen Reihe von (digitalen) Kameras aufgenommen. Von der ARRI Alexa Mini über die SXT hinüber zur Blackmagic Cinema Camera und der Canon EOS 5D Mark III bis hin zur Red Monstro und der Sony CineAlta Venice reicht die Spannweite. Entsprechend unterschiedlich waren die Auflösungen am Ausgang, die von 2.8K bis 8K reichten. Ob’s an der Varianz unterschiedlicher Auflösungen lag oder andere Gründe hatte: Für das Digital Intermediate wurde auf 2K runtergerechnet, bevor für die UHD wieder hochskaliert wurde.
Da auch das Bad-Boys-Sequel mit dem IMAX enhanced Label versehen ist, kommt auch hier ein Bildverbesserungs-Algorithmus zum Einsatz, bei dem das Material entrauscht wird. Dies geschieht nach den Maßgaben der jeweiligen Filmemacher. Während dieses von Rauschen befreite Bild auf sämtlichen TVs wiedergegeben wird, schalten IMAX-Enhanced-zertifizierte Fernseher zusätzlich noch in einen kalibrierten Wiedergabemodus. Derzeit sind das allerdings nur bestimmte Sony-TVs.
In der Praxis zeigt sich ziemlich zügig, dass hier zwar ebenfalls dezent gefiltert wurde, aber wachsartig weiche Gesichter weitgehend ausbleiben. Zumindest so lange, wie es die nicht ohnehin schon schwächer fokussierten Einstellungen sind. Tatsächlich ist während der dunklen Szenen sogar immer noch ein leichtes Rauschen erkennbar, allerdings weniger als über die BD (100’00).
Dafür kann die UHD von Allem noch etwas mehr. Sie übertreibt’s mit den Farben noch mehr, sie hebt die Kontraste noch einmal sichtbar an und sie packt das Schwarz noch mal eine Stufe niedriger, auf dass die Bilddynamik wirklich extrem gespreizt erscheint.
Wirklich spritzig geraten zudem die Spitzlichter, die der Blu-ray deutlich den Rang ablaufen. Wenn es Nacht wird in Miami glänzen und strahlen die Laternen und hell erleuchteten Hochhäuser um die Wette (31’10). Klar ist, dass auch das Bild der UHD gewollt stilisiert ist. Klar ist auch, dass die Ultra-HD das mit HDR noch dramatischer hinbekommt. Wer auf diesen Look steht, wird zur vollsten Zufriedenheit bedient. Der Disk kann man jedenfalls keinen Vorwurf machen, dass Bad-Boys-Filme nun mal aussehen wie Bad-Boys-Filme.

Blu-ray (1’00): (Slider ganz nach rechts): Die Blu-ray ist schon farbintensiv.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Über die UHD kommt das Ganze aber noch mal kräftiger. Mehr Ocker im Gelb, mehr Neon im Türkis.

Blu-ray (38’43): (Slider ganz nach rechts): Während die Blu-ray für sich genommen nicht schlecht aussieht…

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … zeigt die UHD eindrucksvoll, wie gut Dreidimensionalität mittels höherem Kontrastumfang funktionieren kann.

Blu-ray (89’49): (Slider ganz nach rechts): Auch hier wirkt die BD für sich genommen schon dynamisch.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD dramatisiert den Himmel aber nochmals sichtbar.

Blu-ray (102’06): (Slider ganz nach rechts): Hier liegt die Belichtung mal auf dem Ausschnitt mit der Glaskuppel.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Gegenüber der BD zeigt die UHD mehr Kontrast und mehr Farbnuancierungen.

Blu-ray (1’02): (Slider ganz nach rechts): Noch ein Vergleich, der schon in der Totalen erkennen lässt, dass die BD im Hintergrund nicht ganz so scharf detailliert ist.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD wirkt in den Hochhäusern knackiger, plastischer, konturierter.

Blu-ray (1’02): (Slider ganz nach rechts): Lassen wir das Moirée durch das Übersprechen mit der Screenshot-Kamera mal beiseite, sieht man bei der BD, dass sie nicht so sauber auflöst.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD lässt die Linien und Konturen klarer erkennen. Die Fenster sind abgegrenzter und die Reflexionen genauer.

Armando hat sie alle im Visier

Bad Boys for Life erhält, wie zahlreiche Sony-Veröffentlichungen, für die UHD ein Upgrade auf immersiven 3D-Sound.
Da die Disk mit IMAX enhanced ausgestattet ist, bedeutet das in diesem Fall: DTS:X. Wer über eine IMAX-enhance-fähige Kette verfügt, bekommt also auch hier (analog zu Jumanji: Next Level und Zombieland 2) ein spezielles Bass-Management (von dem allerdings keiner so genau weiß, was es macht und wie es funktioniert).
Alle anderen bekommen die reguläre Subwoofer-Ausgabe – sollte man meinen. Doch wie schon bei Jumanji: Next Level, so ist auch hier zu hören und zu spüren, dass der Tiefbass der herkömmlichen dts-HD-Spur der Blu-ray definierter, satter und weiter in den Keller reichend ist als über die DTS:X-Fassung, wenn diese NICHT über eine IMAX-enhanced-Kette abgespielt wird. Selbst wenn man bei der UHD von der US- auf die deutsche Fassung wechselt, merkt man das. Denn der Tiefbass der Synchro spielt mindestens auf dem Niveau (wenn nicht, wie oben erwähnt, noch etwas besser) wie jener der englischen dts-HD-Master-Spur.
Tatsächlich kommt hier noch hinzu, dass der Sub über die DTS:X-Fassung polternder und undifferenzierter agiert. Er mischt scheinbar mehr höhere Frequenzanteile hinzu und kappt dafür jene aus dem tiefsten Keller ab.
Und es beschränkt sich dieses Mal nicht nur auf den Sub. Auch die generelle Soundkulisse ist leiser und weniger knackig. Die DTS:X-Fassung ist hörbar weniger dynamisch als ihre dts-HD-Master-Pendants. Ärgerlich für Fans des O-Tons, die hier nicht nur lauter machen, sondern dennoch auf Dynamik und Tiefbass verzichten müssen.
Sobald ein Leser dieser Zeilen, der über eine IMAX-enhanced-Kette verfügt, das für sich einmal getestet hat, freue ich mich über Rückmeldung, ob der Tiefbass dort wenigstens gleich gut agiert wie über die reguläre dts-HD-Master-Spur.
Nach einer gewissen Anhebung der Lautstärke (zirka 3 dB) macht aber auch die DTS:X-Fassung noch einigermaßen Spaß. In puncto Räumlichkeit ohnehin. Und ebenso bezogen auf die Höhen-Aktivität.

Kurze Zeit der Entspannung

Mit dem Simpson-Bruckheimer-Blitz vor dem eigentlich Film fängt’s schon mal ganz gut an, was die Atmos-Aktivität angeht. Dazu gesellen sich die Polizeisirenen im Intro, die mal leiser und mal lauter über die Heights kommen und nach 1’35 von einem Helikopter ergänzt werden. Auch in der Szene der Gefängnis-Wäscherei gibt’s räumliche Atmosphäre durch austretende Dämpfe und wenn nach 5’55 die Sirene losgeht, schaut man unweigerlich erst einmal nach oben. Ein paar nette Soundeffekte gibt’s dann noch durch die Waschmaschine und den Zeitlupenwurf des Molotow-Cocktails kurz darauf.
Bei 15’54 flitzen ein paar vereinzelte Kugeln extrem räumlich über die Köpfe hinweg, wenngleich das Motorgeräusch des Bikes kurz zuvor auf den Heights nichts verloren hat. Nach etwas über 20 Minuten dann wieder einzelne Schüsse aus einem Sniper-Rifle und wenn nach 31’55 der Ventilator eine Fehlfunktion hat, ist man geneigt, selbst mal im Sicherungskasten nachzuschauen, so deutlich kommt das Spratzeln der Kurzschluss-Signale. Ebenso deutlich wie die Querschläger während der Schießerei nach knapp 42 Minuten. Hier geht’s dann wirklich mal rabiat zu – inklusive in Zeitlupe fliegender Projektile, die sich anhören wie anrauschende Raketen.
Gleich zweimal setzt es feierliche Fanfaren nach etwas über 71 Minuten und fünf Minuten später wuscht das Feuer der Explosion sehr effektvoll über die Köpfe hinweg (77’42). In dessen Folge hören wir immer wieder Sounds während der Verfolgungsjagd und wenn der Helikopter nach 80 Minuten auftaucht und daraufhin schwere Geschütze abgefeuert werden, wird es für einige Minuten mal so richtig aktiv auf den Heights. Die Bude abreißen tut dann der Passagier-Jet nach 91’37. Hier ist Obacht mit dem Volumen-Regler gefordert. Etwas feiner geht’s nach 98 Minuten in dem baufälligen Anwesen zu, in dem es überall ächzt und knarzt. Vier Minuten später geht’s dort allerdings ins Finale, was wiederum für reichlich Schuss-Action, Querschläger und umher spritzenden Schutt sorgt.

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Preis: 22,99 €
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Format: Blu-ray
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Bonusmaterial

Mike zeigt’s den Jungspunden

Das Bonusmaterial von Bad Boys for Life kommt zunächst mit knapp acht Minuten an erweiterten und alternativen Szenen. Outtakes & Patzer schließen sich an, bevor es mit dem Making-of „Fahren oder Sterben“ für 14 Minuten darum geht, die Rückkehr der Crew zum Franchise zu beschreiben und sich über die wunderbar-familiäre Stimmung am Set zu freuen.
„Es ist verdammt noch mal an der Zeit“ nimmt sich dann knapp sieben Minuten Zeit, um noch mal einen Rückblick auf die vergangenen Filme zu werfen.
Weitere kurze Featurettes schließen sich an und beleuchten die Stunts, das Regie-Duo sowie die Bösewichte des Films. Außerdem gibt’s „Easter Eggs“, die sich in der Offenlegung der Referenzen an die ersten beiden Teile ergehen.

Fazit

Bad Boys for Life hat vermutlich selbst die Macher überrascht. Mit einem Kinoeinspiel, das in Summe mehr ist als beide Vorgänger zusammen erwirtschaftet haben, hätte wohl keiner gerechnet. Der Grund ist allerdings klar: Die Zickereien von Mike und Marcus machen immer noch Spaß und die verstrichene Zeit seit dem letzten Film integriert das Drehbuch mit geschickten Seitenhieben auf verweichlichte neue Polizeiarbeit und machohafte oldschool-Methoden. Bis auf die teils weinerlichen und arg gottesfürchtigen „Anfälle“ von Marcus macht der dritte Teil durchweg Spaß.
Visuell und akustisch trifft das ebenfalls zu. Und die UHD schlägt die BD aufgrund der NOCH dramatischeren Farb- und Kontrastgestaltung. Der deutsche Ton ist spitze, die englische dts:X-Variante mit IMAX enhanced Label ist im Bass allerdings hörbar kastriert, wenn man es über nicht IMAX-enhanced-fähige Ketten abspielt.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 85%
Bildqualität UHD: 90%

Tonqualität BD/UHD (dt. Fassung): 95%
Tonqualität BD (Originalversion): 90%

Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 85%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 70%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 80%

Bonusmaterial: 70%
Film: 75%

Anbieter: Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH
Land/Jahr: USA 2020
Regie: Adil El Arbi, Bilall Fallah
Darsteller: Will Smith, Martin Lawrence, Joe Pantoliano, Vanessa Hudgens, Alexander Ludwig, Paola Nuñez
Tonformate BD: dts-HD-Master 5.1: de, en
Tonformate UHD: dts:X: en // dts-HD-Master 5.1: de
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 124
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-66
Real 4K: Nein (2K DI)
High Dynamic Range: HDR10
Maximale Lichtstärke:
FSK: 16

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots: © 2020 Columbia Pictures Industries, Inc. and 2.0 Entertainment Borrower, LLC. All Rights Reserved.)

Trailer zu Bad Boys for Life

Bad Boys for Life - HD Trailer

 

19 thoughts on “Bad Boys for Life 4K UHD

  1. Avatar Kinoenthusiast

    Freu mich schon sehr auf den Film, das mit dem IMAX Enhanced verschwindet hoffentlich schnell wieder vom Markt einfach nur Schwachsinn, das man jetzt bestimmte Hardware benötigt um die entsprechende Qualität zu bekommen. Aber ist der Film nicht in Real 4K? Habe irgendwo gelesen das der Film in Real 4K sein soll. Ansonsten wie immer Top Review

    • Derzeit steht er bei der IMDB und allen relevanten US-Review-Seiten mit einem 2K DI drin.
      Wenn du aber deine Quelle findest, dann kann ich vielleicht abschätzen, wer in Summe vertrauenswürdiger ist 😉

      • Avatar Kinoenthusiast

        Die Quelle ist von 4kfilme.de, aber klar die anderen Seiten sind vertrauenswürdiger, habe mich bloß schon auf eine native 4K Auflösung gefreut.

        • Die News auf 4kfilme.de basierte damals noch relativ stark auf Annahmen. Auch das Tonformat wurde falsch prognostiziert.
          Im Vergleich der beiden Disks sieht der Auflösungsvorsprung auch nicht zwingend danach aus, dass hier ein 4K DI im Spiel gewesen ist.

  2. Avatar Jochen

    Schon witzig, dass er in Dolby Atmos in den US-Kinos läuft und dann in DTS:X auf die Bluray kommt.

    • Das liegt begründet im IMAX Enhanced System, das mit DTS kooperiert. Deshalb würde eine IMAX-enhanced-Scheibe auch kein Dolby Vision auf der UHD als dynamisches HDR-Format haben.

  3. Avatar Simon

    Hmmm,

    ich bin immer ein Freund von der O-Ton-Spur gewesen (und wurde meistens dafür „belohnt“).
    Jetzt muss ich doch mal in die Syncro reinhören.
    Gute Gelegenheit, den Film nochmal reinzulegen. 😀 😀

    Danke für das gute Review

  4. Avatar David

    Hi.

    Danke für die vielen tollen Rezensionen!

    Hier verstehe ich aber absolut nicht, warum der Film durchaus gute Kritik bekommt. Nicht nur auf der Seite hier. Ich empfand die Handlung als absoluten Kritikpunkt. ALLES hat gewirkt, als hätte man es an den Haaren herbeigezogen und irgendwie etwas daraus gemacht, was 12-jährigen Kinobesuchern gefallen könnte. Mich hat es teilweise an die aktuellen Fast-and-Furious-Teile erinnert. Familie hier. Maßlos überzogener und überzeichneter Bösewicht da. Die maßlos übertriebene und absolut unrealistische Action war auch absolut fehl am Platz (und ja: ich weiß noch, dass das im zweiten Teil auch nicht viel realistischer war…). Zudem wirken die beiden für mich nicht mehr so gut im Zusammenspiel, wie in den beiden Teilen davor.

    Und genau das haben aber auch fast alle über den Film gedacht, die ihn ebenfalls gesehen haben und die ersten beiden Teile aus der Kindheit/Jugend kennen. Also: Die, mit denen ich gesprochen habe.

    Zudem kommt das richtig schlechte CGI. Ich weiß nicht, was an dem Film „gut“ sein soll. „Mehr“ ist für mich persönlich oft eben doch „weniger“. Vielleicht werde ich langsam zu alt… 😀

  5. Avatar Bitter

    Das hat nix mit dem Alter zu tun….. Habe mir grad den verlinkten Trailer angesehen…mir auch ein Rätsel wie man das old school oder nur ansatzweise lustig finden kann.
    Nichtsdestotrotz ein wie immer schön zu lesendes Review zur technischen Seite! 🙂

    • Ich denke, dass Filmgeschmack einfach zu sehr individuelles Ding ist. Man liegt da einfach sehr oft sehr weit auseinander.
      Für mich war Teil III deutlich unterhaltsamer als der nervige zweite Teil – schon alleine, weil sehr humorvoll mit der Dynamik zwischen den „alten“ Cops und der jungen Nachwuchsgeneration umgegangen wird. Das haben andere Filme schon weit weniger treffend und augenzwinkernd hinbekommen.
      Obgleich eine 75er Wertung ja noch einiges an Luft nach oben lässt.

  6. Avatar Simon

    Hi,

    ich sehe das so wie Timo.
    Worauf ich auch noch hinweisen will: Oftmals findet eine Bewertung auch in Bezug auf sein Genre statt.
    „… an den Haaren herbeigezogen und irgendwie etwas daraus gemacht, was 12-jährigen Kinobesuchern gefallen könnte. …Familie…Maßlos überzogener und überzeichneter Bösewicht da. Die maßlos übertriebene und absolut unrealistische Action…“
    Das ist eigentlich schon fast eine vollständige Liste der „Must-Haves“ für diese Art von Filmen.

    Aber: Was war denn diesbezüglich bei den ersten beiden anders?
    – Buddy-Switch, Club Hell, „treffen sich mal zum Quickie“, …fliegende Leichen, Arschschon-Ring, … mehr kann sich ein 12jähriger nicht wünschen.
    – Marcus‘ Familie (Theresa, Schwester, Tochter + Reggie, …) waren immer schon als Kontrast zu Mikes Playboy dabei.
    Waren Fouchet & Tapia weniger überzogen (oder die „Haitianer“)?
    – Die Brückenverfolgungsszene (über anscheinend die längste Brücke der Welt) mit fliegenden Autos und explodierendem Boot weniger übertrieben & unrealistisch? Oder gar der spontane Verwüstungszug durch die kubanischen Slums?

    Bad Boys for Life ist natürlich nicht der beste Film aller Zeiten, aber die „Verrisse“, die man hier und da liest, kann ich nicht nachvollziehen. Nach meinem Eindruck sind die entweder von Leuten, die mit den Genre insgesamt nichts anfangen können oder die die ersten beiden schon laaange nicht mehr gesehen haben. 😉

    Gruß

    Simon

    • Avatar David

      Hi. Danke für´s Antworten.

      Ich habe ja geschrieben, dass die Action im zweiten Teil nicht besser war. Und das mit dem „für 12-jährige“ sollte weniger auf den Humor, sondern mehr auf die meiner Meinung nach wirklich lieblose Machart vom Film bezogen sein. Was dazu geführt hat, dass es sich einfach nicht gut angefühlt hat, war der maßlos vergeigte Schnitt. Es hat sich einfach nicht professionell angefühlt. Es wirkte für mich wie ein Film, der in allem nochmal einen „draufsetzen“ wollte, daran aber wirklich absolut gescheitert ist. Ich finde wirklich, dass sich die Kinobesucher heute mit handwerklich schlechter umgesetzten Filmen schneller zufrieden geben.

      Bezogen auf die Story war es aber der Teil dem „verschollenen Bruder“ der auf einmal dann doch der Gute ist, weil er eben der Bruder ist. Solch einen Schmarrn meine ich. Das hat mich an die F&F-Teile erinnert. Ich musste mir im Kino wirklich mehrmals an den Kopf fassen, weil ich´s nicht fassen konnte, was da bitte an Handlung gerade passiert.

      Aber wie ihr es sagt: Die Geschmäcker sind verschieden & vielleicht sollte ich mir den zweiten Teil auch wirklich nochmal anschauen. 🙂

      • Avatar Simon

        Guten Morgen David,

        hm, ich glaube, BB2 nochmal zu sehen, ist eine gute Idee. 😀

        „Schnitt“ ist immer sehr viel mehr Geschmackssache als objektive Wissenschaft – aber ich weiß, dass gerade Bay (und gerade BB2) nicht von allen für seinen Schnitt gelobt wird.
        Was mich aber eher in meiner Meinung bestätigt: Du sprichst vom „Bruder“, der „auf einmal der Gute“ sei.
        Zu dem Zeitpunkt muss sich deine Meinung zum Film bereits so stark gefestigt haben, dass du nicht mehr den Film selbst gesehen hast, sondern nur noch weitere „Häkchen“ auf deine Merkliste. 😉

        Es ist der SOHN – sehr wichtig, weil das eine ganz anderer Dynamik auch zum Täterpaar hat – und er ist beileibe nicht „der Gute“ geworden, sondern wandert offensichtlich für sehr lange Zeit in den Knast (vom klassischen Mid-Credit-Sequel-Opener abgesehen).
        Er will halt keinen mehr umbringen, seine Beziehung zu seinem Vater reparieren und seine Vergehen sühnen… ist gar keine schlechte Message und passt zur Charakterentwicklung seines Vaters.

        Aber wie gesagt: Lass uns beide einfach nochmal alle 3 neu schauen …. ist ja ein schönes Hobby und bestimmt entdecken wir wieder Neues.

        Einen schönen Tag dir

        Simon

  7. Avatar Michael

    Gehöre zu der Fraktion, die den Film leider ziemlich mies fand, also eher Team David. Dafür bin ich großer Fan vom zweiten Teil und finde als (wegduck) Fan von Bay-Action die Action im zweiten Teil um ein Vielfaches besser. Schön aber, dass man hier sowas anmerken kann, ohne entfreundet oder beschimpft zu werden. Ist eben wirklich alles Geschmackssache, und das Schöne ist ja, dass das Angebot mittlerweile so breit ist, dass jeder was für sich finden kann. Ich persönlich empfand Teil 3 als ziemlich notdürftig aneinandergereihte Abfolge von Slapstick-Momenten, die aber nicht mehr so zündete wie in den ersten beiden Teilen, dazu eine recht schwache Krimistory. Und die Auflösung am Ende hielt ich für superschwach und einfallslos, es kann aber sein, dass mich das deshalb so störte, weil ich den Gemini Man schon so öde fand, und dieser ja thematisch ähnlich endete.

    • Schließe mich an. Find’s super, dass hier unterschiedliche Meinungen ohne Anfeindungen ausgetauscht werden. Klar sind Filme immer Geschmackssache, aber eine gewisse Diskussion darf ja durchaus stattfinden. Gibt ja immer auch Argumente für beide Seiten. Und solange sie so freundlich ausgetauscht werden, wie es hier der Fall ist, finde ich das super.
      Weiter so! 😉

  8. Avatar Heimkineast

    Imax enhanced mit fetten schwarzen Balken? Für mich ist das eher Imax verarscht. Gibt es überhaupt schon eine echte „enhanced“ Scheibe?

    • Tatsächlich bezieht sich IMAX enhanced nicht zwingend auf im IMAX-Format gedrehte Filme. Das scheint nach wie vor eher ein „Nebenprodukt“ der Spezifikationen zu sein. Zumal einfach viel zu wenig Filme im IMAX-Format gedreht werden. Und WENN, dann sind’s meist auch nur kurze Sequenzen.
      Zwingende Voraussetzung fürs IMAX-enhanced-Label sind demnach nur die bestimmte, nach gewissen Vorgaben umgesetzte Bildbearbeitung (DIGITAL REMASTERING TECHNOLOGY – DMR) sowie die spezielle Soundbearbeitung, die hauptsächlich das Bass-Management betrifft. Im Grunde ist das alles relativ schwammig und wenig definiert.

  9. Avatar Nils

    Meine UHD weisst im Kapitel 14 einen Bildfehler auf: Für einen kurzen Zeitraum ist im unteren linken Bereich ein roter Punkt sichtbar – gut zu erkennen bei Laufzeit 1:39:55. Mein Panasonic UHD-Player, als auch meine Xbox One S stellen den Fehler dar.
    Disc-Problem oder wohl mal wieder ein genereller Master-Fehler?

    • Hi Nils.
      Wenn’s ein Fehler in der Disk ist, wäre es der Zweite dieser Art. Einen anderen roten Punkt gibt’s bei STAR WARS EP. VII nach 125’00. Ebenfalls nur auf der UHD.
      Da das die Szene ist, in der die Körnung auf Hintergründen und der Stirn der beiden Darsteller besonders deutlich wird, habe ich offenbar nicht auf den Bildbereich unten links geachtet.
      Vielleicht kann das noch mal ein anderer Leser mit einem anderen Setup (Player) bei der UHD verifizieren und hier posten.

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