Barbie 4K UHD

Blu-ray Review

Warner Home Video, 26.10.2023
Warner Home Video, 26.10.2023

OT: Barbie

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Seifenblasen

Der erfolgreichste Film des Jahres kommt nun auch ins Heimkino.

Inhalt

Eine Ikone erscheint am Firmament

Barbie lebt in Barbieland und hat dort jeden Tag ihren schönsten Tag. Gemeinsam mit zahlreichen anderen Puppenkolleginnen führt sie eine matriarchalische Gesellschaft an. Die Männer, bzw. Kens dieser Gemeinschaft, bevölkern den Strand und vertrödeln ihre Zeit mit Sport und Spielen. Die Barbies hingegen sind als Ärztinnen, Anwältinnen und Politikerinnen unterwegs, übernehmen damit die Verantwortung für Barbieland. Einer der Kens wäre gerne mit Barbie zusammen, doch die lässt ihn immer wieder abblitzen. Als sie sich eines Abends mit ihrer eigenen Sterblichkeit beschäftigt, verändern sich die Dinge am nächsten Morgen. Plötzlich ist die Dusche zu kalt, die Frühstückswaffel verbrannt und die Milch sauer. Von der „seltsamen“ Barbie erfährt sie, dass sie, um wieder in ihr altes Leben zurückzufinden, das Kind finden muss, das in der realen Welt mit ihr spielt. Barbie setzt sich in ihr Cabrio und düst in die Welt der Menschen. An Bord ist ein blinder Passagier: Ken. Der findet die reale Welt bald ziemlich reizvoll, haben dort doch die Männer das Sagen. Barbie findet derweil raus, warum sie in dieser Krise gelandet ist und will mit der Hilfe ihrer Besitzerin Sasha wieder den alten Zustand herstellen …

„Guten Morgen Barbie“

Okay, ich gebe zu, meine erste Reaktion, als ich von einer Barbie-Verfilmung hörte, war: Ach du meine Güte, wie weit kann Hollywood eigentlich noch runterkommen? Aber manchmal sind Vorurteile eben genau das: VOR-Urteile. Und zwar beVOR man etwas wirklich gesehen, erlebt oder erfahren hat. Als ich dann las, wer die Hauptrollen übernehmen würde, war aber bereits klar, dass es soooooo dumm gar nicht werden kann. Margot Robbie mag optisch die perfekteste Besetzung für die Titelrolle sein, die man sich vorstellen kann. Aber das ist nur eine Seite der Medaille. Denn sie ist gleichzeitig auch eine der intelligentesten und reflektiertesten Schauspielerinnen, die das Filmbusiness in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Ryan Gosling als Ken zu besetzen, setzte dem Ganzen dann die Krone auf. Denn auch Gosling würde sich nicht einfach in einen Film begeben, der am laufenden Band Klischees produziert und sich dabei ernst nimmt. Spätestens als die ersten Erfolgsmeldungen aus den Kinos kamen, war das Interesse ernsthaft geweckt. Denn auch wenn es nicht unbedingt heißt, das Filme gut sind, nur weil die Massen in die Vorstellungen strömen, konnte man doch zumindest annehmen, dass am „Hype“ (habe ich dieses Un-Wort jetzt tatsächlich geschrieben) etwas dran sein musste – und nein, ich werde nicht die Begriffe Barbenheimer oder Oppenbarbie benutzen. Ups, doch passiert.

Sieht sie mich?

Und was auch passiert ist, dürfte als relativ einzigartiges Phänomen in die Filmhistorie eingehen. Dass sich zwei parallel gestartete Filme, die thematisch kaum entgegengesetzter gegenüberstehen könnten, derart gegenseitig befruchten würden, konnte sicherlich niemand ahnen. Und ob sich das in diesem Maße noch mal wiederholen lässt, ist fraglich. Ebenso fraglich, ob Nolans Dreistunden-Epos über den „Vater der Atombombe“ ohne das Barbie-Zugpferd beinahe eine Mrd. Dollar hätte einspielen können und damit nur knapp hinter The Dark Knight Rises als dritterfolgreichster Film des Regisseurs landete. Die rund 1,5 Mrd. Dollar, die Barbie indes einnahm, dürfen mit Fug und Recht als Sensation bezeichnet werden. Und als Pionierstück. Kein (Real)Film einer Regisseurin war jemals erfolgreicher und lediglich Die Eiskönigin 2, ein Film unter ebenfalls weiblicher Regie, liegt mit ein paar Mio. Dollar noch über Barbie. Wobei es sich allerdings zum einen um einen Animationsfilm und zum anderen „nur“ um eine Co-Regie durch Jennifer Lee handelt. Die Adaption der Geschichte rund um die ikonischste Kinderpuppe aller Zeiten wurde indes von Greta Garwig im Alleingang realisiert, nachdem sie in Kooperation mit ihrem Mann Noah Baumberg auch das Drehbuch geschrieben hatte. Und was die beiden da für ein Skript gezaubert haben. Die Story rund um Barbieland, das von Frauen regiert und verwaltet wird, untergräbt jede Erwartungshaltung derer, die (wie ich) Vorurteile hatten. Geschickt verdreht Garwig die gängigen Strukturen unserer realen Welt und lässt die Kens als bloße Abziehbilder mit Waschbrettbauch einem bestimmten Schönheitsideal entsprechen. Dennoch gibt sie weder Barbie noch Ken der Lächerlichkeit preis oder porträtiert sie allzu naiv-dumm. Dass es am Ende zu einem etwas platten Finale mit Versöhnlichkeitsentwurf kommt, verzeiht man gerne, wenn man die vielen subversiven Anspielungen auf unsere heutige Gesellschaft in Betracht zieht.

Ein Schnappatmungs-Notfall

Immerhin hat Barbie maßgeblich dazu beigetragen, dass ein bestimmtes Frauenbild als Ideal angesehen und propagiert wurde. Das Ganze jetzt als Ode an den Feminismus zu inszenieren, als Kampfansage an Sexismus und Chauvinismus, gelingt zunächst vor allem, weil die Zeit wirklich reif war. Und das haben sogar die Mattel-Verantwortlichen verstanden. Die anfänglichen Ressentiments gegenüber der offenen Kritik, die auch am Hersteller der Puppe geübt wird, konnten im Vertrauen auf die Regisseurin und ihren fertigen Film ausgeräumt werden. Barbie nimmt dabei anfangs kein Blatt vor den Mund, wenn Sasha in einer bestimmten Szene die Puppen als „faschistisch und sexistisch“ bezeichnet. Auch an anderer Stelle wird darauf angespielt, wenn die Barbies in Barbieworld selbst beim Ausziehen ihrer Schuhe in Stöckelschuh-Position mit hohen Fersen verharren, weil die Puppen eben nun mal so geformt sind. Die an sich durchaus böse Kritik wird dabei so nett und charmant verpackt und von Margot Robbie derart entwaffnend gespielt, dass es eine Freude ist. Vor allem die erste halbe Stunde in Barbieland ist durchweg großartig. Es beginnt mit einem grandiosen Zitat aus Stanley Kubricks 2001, wenn kleine Mädchen ihre Babypuppen zerdeppern, nachdem (nein, kein Monolith), sondern eine übergroße Barbie vor ihnen erscheint. Der Alltag in Barbieland wird dann in einer kunterbunten und rosaroten Welt gefeiert, in der die Häuser keine Wände haben und die Barbies sich einen „Guten Morgen, Barbie“ von Schlafzimmer zu Schlafzimmer entgegenrufen können. Das Production Design/Szenenbild ist phänomenal und gehört unbedingt oscarprämiert. Sollte nichts dazwischen kommen, ist der Goldjunge für die Kostüme ohnehin sicher.

Die „seltsame“ Barbie weiß einen Ausweg

Leider verflacht Barbie von dem Moment an ein wenig, wenn er in die reale Welt vordringt. Natürlich begegnet unsere Hauptfigur dort den Pograpschern und Nachpfeifern, während Ken es – keine Überraschung – gut findet, dass dort Männer das Sagen haben. Ryan Gosling ist darstellerisch grandios, wenn er sich zunächst über die neuen Optionen des Patriarchats freut, um dann festzustellen, dass es doch gar nicht so ganz einfach ist, „mal eben“ Arzt zu werden. Kein Wunder, dass er nach Hause zurückkehrt, um dort eine Revolution zu entfachen, wo der Boden noch fruchtbar ist. Doch der Kern der Geschichte droht dabei etwas zu verwässern und am Ende vielleicht sogar vor der Huldigung der Marke zu kapitulieren. Denn obwohl der Hersteller Mattel während der Szenen in der Realwelt weiß Gott nicht gut wegkommt und die Verantwortlichen im Konzern als ebenso alte und dumme, aber auch infantile Männer porträtiert werden, die in einem Matrix-Paralleluniversum zu sitzen scheinen, ändert (ACHTUNG: SPOILER!!!) sogar

Spoiler
Sasha ihre zuvor so kritische Meinung.
Da hätte es am Ende durchaus noch etwas konsequent böser zugehen können. Wobei das wiederum für Mattel sicherlich nicht wünschenswert gewesen wäre, denn für den Konzern ist der Film vor allem eins: Eine große, bunte Werbetrommel.

Preis: 19,97 €
(Stand von: 2024/05/29 8:49 pm - Details
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Produktpreise und -verfügbarkeit sind zum angegebenen Datum / Uhrzeit korrekt und können sich ändern. Alle Preis- und Verfügbarkeitsinformationen auf https://www.amazon.de/ zum Zeitpunkt des Kaufs gelten für den Kauf dieses Produkts.
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7 neu von 16,66 €1 gebraucht von 15,66 €
Studio:
Format: Blu-ray
Spieldauer:
Erscheinungstermin: Thu, 26 Oct 2023
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Bild- und Tonqualität BD

„Schicken sie es mir EOD – Ende des Tages“ … Ah ja, liebe deutsche Synchronübersetzer …

Etwas anderes hätte auch verwundert: Bereits die Blu-ray von Barbie liefert ein nahezu perfektes Bild. Und zu keinem anderen Realfilm passt der glattpolierte Look einer Digitalkamera besser als zu diesem. Man muss schon sehr genau hinschauen, um in den größtenteils hellen Szenerien überhaupt digitales Rauschen auszumachen. Und wenn es vorhanden ist, wird es meist konsistent wiedergegeben. Die Schärfe in Close-ups ist sehr gut und offenbart die feinen Poren der Darsteller. Beim Kontrast sind einzig ein paar hell überstrahlende Bereiche auf blonden Haaren oder anderen hellen Oberflächen zu bemängeln. Ansonsten gibt’s knackiges Schwarz und Farben, die jedem Animationsfilm gut stehen würden. Die gesamte Künstlichkeit der Barbie-Welt wird in den leuchtendsten Pink-, Gelb-, Blau- und Grüntönen wiedergegeben. Und egal, um welches Farbe es sich handelt, es gibt nur in den seltensten Momenten mal Probleme mit der Auflösung und damit verbundenen Artefakten. Außerdem sind bei schnellen Wechseln über uniforme Flächen schon mal leichte Banding-Probleme erkennbar (7’47). Die Szenen in der Realwelt wirken hier und da etwas softer und nicht immer ist das Encoding perfekt (Himmel bei 71’07). Ansonsten ein wirklich tolles Blu-ray Bild.

Ken ist fasziniert vom Patriarchat

Wie bei Anbieter Warner und seinen „größeren“ Filmen üblich, gibt’s Dolby Atmos schon für beide Sprachen über die Blu-ray von Barbie. Allerdings unüblich: Mit True HD kodiertem Kern schon für beide Sprachen. Oft muss die englische Tonspur bei der deutschen Blu-ray mit DD+-Codec auskommen. Womit beide nicht auskommen müssen, ist eine dynamikschwache Tonspur. Denn schon das an Kubricks 2001 angelehnte Intro liefert kräftige Score-Elemente, Tiefbass und klar akzentuierte Höhen-Anteile. Auch der Barbie-Song zu Beginn bietet genug Dynamik und wenn das Surfbrett im rosa Fake-Sand versinkt, gibt’s satt Bass – vor allem für eine Komödie. Die Dialoge sind gut differenziert, stehen zentral im Mittelpunkt und bleiben gut verständlich.

Barbie lernt ihre

Hören wir uns auf der Höhen-Ebene um, beginnt es mit Vogel- und Tiergeräuschen während der Szenen der Mädels bei ihrem Spiel. Zerschlägt das blonde Mädchen ihre altmodische Puppe, wuscht es ordentlich von oben. Während des Titel-Vorspanns gibt es erneut Vogelgeräusche, die bewusst so künstlich aus der Retorte klingen wie der Film optisch aussieht. Ähnliche 3D-Sounds gibt es immer wieder. Alles wurde bewusst so gehalten, dass man sich in einer Kunstwelt fühlt. Das Hupen von Barbies Auto, das Fluggeräusch des Jets, das Sternenzwirbeln beim Aufwachen unserer Titelfigur – sämtliche Sounds sind bewusst artifiziell und unterstützen Look und Atmosphäre des Films. Überschlägt sich nach etwas über 26 Minuten Barbies Cabrio, gibt’s Windgeräusche und ein deutliches Wuschen während des Saltos. Der Blitz im Polizeirevier und ein Hubschrauber, der kurz darauf über die Szenerie fliegt, sind weitere Möglichkeiten, das Sounddesign nach oben hin zu öffnen. In der Realwelt gibt’s dann mal das Pingen eines Aufzugs, das Wuschen vor einem Barbie-Sprint oder das Signal einer Alarmanlage. Zurück in der Barbie-Welt werden ein paar lustige Sounds eingespielt, wenn die Konsumgüter am Himmel aufblitzen und während der Battle zum Ende hin setzt es zahlreiche Zisch- und Whoa-Geräusche

Preis: 8,99 €
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Studio:
Format: Blu-ray
Spieldauer:
Erscheinungstermin: Thu, 26 Oct 2023
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Bild- und Tonqualität UHD

Flucht vor den Schöpfern

Barbie wurde mit einer Arri Alexa 65 aufgenommen, der Top-Range-Kamera des Herstellers, die auch häufig für IMAX-Szenen verwendet wird. Aus dem 6.5K-Ausgangsmaterial hat man ein 4K-DI gezogen, was als nativer Datenstrom auch auf der UHD Blu-ray gelandet ist. Warner masterte zudem mit HDR10 sowie einem im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum. Das Master kommt zunächst, nicht überraschend, etwas dunkler daher und lässt die Intro-Szene etwas wärmer erscheinen. Man sieht aber auch hier schon die bessere Auflösung im Sand und Gestein auf dem Boden. Wechselt das Szenario ins pinke Barbieland, kommen die Farben durchweg kräftiger rüber. Das Pink ist satter, grüne und gelbe Töne haben noch mehr Wucht. Beispielhaft sollen die dunkelgrünen „Moosteppiche“ auf der Wiese genannt werden, die bei 19’20 viel saftiger erscheinen und die Rottöne der Treppe, die über die Blu-ray eher orangefarbig und nicht rot sind. Auch die Spitzlichter überzeugen, obwohl verhältnismäßig konservativ gemastert wurde. Schaut man sich die Nacht-Tanzszenen an, werden die Pailletten klarer und funkelnder wiedergegeben. Die grellen Spots haben mehr Zeichnung und liefern dennoch mehr Leuchtkraft und Überstrahlungen auf hellen Bereichen sind praktisch nicht mehr erkennbar. Auch in puncto Auflösung gibt’s hier noch mehr zu sehen. Die Close-ups von Gesichtern erhalten noch mehr Feinheiten, die Struktur auf Barbies rosafarbenem Western-Outfit ist besser erkennbar, ihre Haare bei 80’44 sind sichtbar deutlicher einzeln erkennbar und Probleme, die die Blu-ray noch mit dem Encoding auf uniformen Oberflächen hatte, sind hier kein Thema mehr (Himmel bei 71’07). Alles in allem ein nahezu perfektes 4K-Bild.

Blu-ray (5’46): (Slider ganz nach rechts): Das gegenüber der Blu-ray …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … dunklere Mastering geht mit den Highlights besser um und wirkt insgesamt dynamischer.

Blu-ray (8’35): (Slider ganz nach rechts): Ein ähnliches Bild …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … ergibt sich auch hier.

Blu-ray (19’20): (Slider ganz nach rechts): Die relevanteren Unterschiede …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … gibt’s zum einen bei den roten Treppenstufen, die im laufenden Bild über ein HDR-Display sichtbar roter und weniger orangefarbig sind.

Blu-ray (19’20): (Slider ganz nach rechts): Zum Zweiten sieht man’s in der Auflösung.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Öffnet man beide Screenshots in einem neuen Tab, sieht man gut, dass die Struktur auf den künstlichen Moosflächen detaillierter ist.

Blu-ray (71’09): (Slider ganz nach rechts): Im Übersichtsbild schon mal eingezeichnet, die Stelle, an der die Blu-ray im Encoding schwächelt.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links):

Blu-ray (71’09): (Slider ganz nach rechts): Um es noch deutlicher zu machen, ein Vergleich zwischen der Blu-ray mit mehr Kontrastpegel. Das Bild mit Slider rechts ist der Basis-Screenshot.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Das Bild mit Slider links wurde im Kontrast erhöht. Man sieht gut die Stelle, wo das Encoding das digitale Rauschen nicht im Griff hat.

Blu-ray (19’20): (Slider ganz nach rechts): Nun dieses Bild mit erhöhtem Kontrast …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … gegenüber der 4K-Disk, deren Encoding sichtbar besser ist und das Rauschen fein und homogen auflöst.

Blu-ray (80’44): (Slider ganz nach rechts): Die Auflösung bei Close-ups ist ebenfalls erkennbar besser …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … wenn man die 4K-Scheibe im Vergleich hat.

Blu-ray (80’44): (Slider ganz nach rechts): Das betrifft zum einen die Poren und Details auf dem Gesicht (hier der Stirn).
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Aber auch die feinere Abstufung der Haare.

Keine Änderung beim Ton: Auch die UHD Blu-ray liefert die beiden Atmos-Spuren fürs Deutsche und Englische.
Preis: 19,97 €
(Stand von: 2024/05/29 8:49 pm - Details
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Format: Blu-ray
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Bonusmaterial

Treffen mit der Erfinderin

Sechs Featurettes liefert das Bonusmaterial von Barbie – ein bisschen mager für einen derart erfolgreichen Film. Zumal die einzelnen Beiträge nicht gerade sehr lang geraten sind. Wir bekommen Einblick in die Welt der „komischen“ Barbies, die mit „Weird Barbie“ zusammen leben, dürfen ein bisschen bei der „Barbie Party“ mitmachen und erfahren etwas über die Choreografie der Tänze, das Make-up und die Outfits. Viel mehr als gegenseitiges Wir-haben-uns-alle-lieb-und-finden-uns-toll-Blabla gibt’s hier allerdings nicht zu sehen und zu hören.

Fazit

Barbie ist klasse gespielt, über weite Strecken sehr witzig und entlarvend sowie fantastisch ausgestattet. Die Ressentiments dem Film gegenüber sind größtenteils unangebracht, da er eigentlich eine sehr emanzipierte Geschichte erzählt – und das über weite Strecken sogar überzeugend. Schade, dass dem Film am Ende der Mut etwas ausgeht und man doch vor der Marke aus dem Mattel-Konzern kapituliert. Visuell bietet die Blu-ray schon ein sehr gutes Bild, was von der HDR-Scheibe aufgrund der besseren Auflösung und Farbdifferenzierung aber noch mal getoppt wird. Der Sound ist erstaunlich dynamisch und auch im Höhen-Bereich wird gut unterstützt.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 90%
Bildqualität UHD: 95%

Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (dt. Fassung): 85%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (dt. Fassung): 60%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (dt. Fassung): 80%

Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 85%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 60%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 80%

Bonusmaterial: 40%
Film: 75%

Anbieter: Warner Home Video
Land/Jahr: USA 2023
Regie: Greta Garwig
Darsteller: Margot Robbie, Ryan Gosling, America Ferrera, Will Ferrell, Kate McKinnon, Emma MacKey, Issa Rae, John Cena
Tonformate BD/UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): de, en
Untertitel: de, en
Bildformat: 2,00:1
Laufzeit: 114
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-100
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10
Maximale Lichtstärke: 446 Nit
FSK: 6

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Warner Bros. / Mattel)
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So testet Blu-ray-rezensionen.net

Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.

Dort findet ihr auch das aktuelle Referenz-Gerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:

Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild“verbesserern“ zu verfälschen.

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2 Kommentare
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Dennis

Fand den Film gerade so ok.

David

Hi.

Danke für die Rezension. Werde ich mir mal im Sale auf 4K zulegen.

Aber bei den Vergleichen mit dem erhöhten Kontrastpegel stimmt etwas nicht. Ich vermute, dass da beim ersten Beispiel die falschen Bilder hochgeladen wurden. Zumindest gibt es so, wie es da steht, den Anschein, dass die Blu-ray weniger Kontrast hat und das bessere Encoding hat.

Kann aber auch einfach sein, dass ich es nicht verstehe. 😀