Beverly Hills Cop 4K UHD

Blu-ray Review

Paramount Home Entertainment Germany, 03.12.2020

OT: Beverly Hills Cop

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Axel F

Die 80er-Jahre-Action-Kultkomödie erlebt ihre Premiere als 4K-Disk.

Inhalt

Grinsekatze

Detroit in den 80ern: Axel Foley ist Afroamerikaner. Und ein Cop. Ein ziemlich guter Cop, aber mit sehr unkonventionellen Methoden. Mit diesem treibt er seinen Chef schon mal an den Rand des Wahnsinns. Als er Besuch von einem alten Freund bekommt, der vor einem halben Jahr aus dem Knast entlassen wurde, machen die beiden erst einmal ordentlich einen drauf. Mit ungefähr zwei Promille Alkohol im Blut geht’s dann nach Hause. Dort allerdings warten zwei Schergen, die mit Axels Freund ein Hühnchen zu rupfen haben. Am Ende der Nacht liegt Axel bewusstlos auf dem Boden, während sein Freund mit zwei Schüssen getötet wurde. Da er ihm davon erzählt hat, dass er das letzte halbe Jahr in Beverly Hills verbracht hat, macht sich Axel auf den Weg und ermittelt auf eigene Faust in der sonnigen Gegend weit weg von Detroit. Er will wissen, wo sein Freund hineingeraten war und wer ihn umgebracht hat. Mit seiner Neugier halst er sich aber auch schnell Feinde in der Unterwelt auf. Und das Beverly Hills Police Department findet auch nicht witzig, dass ein fremder Cop in ihren Gefilden wildert …

Axel ballert sich den Weg frei

Es war irgendwann im April 1985. Knapp ein Jahr, nachdem ein kleiner Junge, noch nicht ganz im Teenager-Alter, mit seiner Oma Wolfgang Petersens Unendliche Geschichte im Kino gesehen hatte. Nun, ein Jahr später fühlte der Knirps sich schon mächtig erwachsen. Und der Slogan unter dem Plakat mit dem coolen Typ mit der Knarre lockte ziemlich: „Ich lös‘ den Fall auf jeden Fall!“ – knackiger konnte man einen Film kaum anpreisen.
Dumm nur, dass alle Versuche, die werte Großmama doch zum gemeinsamen Kinobesuch zu bewegen, im Sande verliefen. Ob es ihr wirklich darum ging, dass der Enkel für die FSK-Freigabe ab 12 noch nicht alt genug war? Oder war ihr der Hauptdarsteller etwa nicht geheuer?
Wie es auch sei. Beverly Hills Cop bekam ich erst einige Jahre später zu sehen. Ohne meine Oma.
Was ich sah, war damals einfach cool. Die Story vom Working-Class-Cop, der die versnobten Kollegen aus der reichen Stadt westlich von Los Angeles mal so richtig aufmischt, lieferte flotte Sprüche, nette Gags und (ein bisschen) Action. Also von allem irgendwie etwas. Ja, sogar ein bisschen zeitgenössische Sozialkritik war dabei.

Alte Schulfreundin in Beverly Hills

Zunächst aber lässt Martin Brest seinen Film mit der größtmöglichen Authentizität beginnen. Die Bilder, die er von den Seitenstraßen der Autostadt Detroit zeigt, lassen erkennen, dass sein Werk stets ein hemdsärmeliges bleiben wird. Brest zeigt nicht den Glamour und Glitter, sondern jene Gegenden, in denen die hart arbeitende Bevölkerung wohnt; oder auch jene, die ohne Job sind. Das Schöne daran: er tut dies nicht auf deprimierende Art und Weise, sondern zeigt die Menschen in fröhlichen oder einfach alltäglichen Situationen.
Es ist die Gegend, aus der auch Axel stammt. Und die Gegend, in die der unkonventionelle, aber erfolgreiche Cop jeden Abend nach Hause fährt. Beverly Hill Cop legt damit den geerdeten Grundstein und definiert damit die Wurzeln seiner Figur.
Davon ab ist er aber natürlich auch ein Actionfilm. Schon die Eingangsszene, in der ein ausgewachsener Truck gefühlt 20 Autos demoliert, gerät zu einem Highlight der 80er Jahre – Straßensperre mit fünf Polizeifahrzeugen inklusive. Und wenn Foley während dieser ganzen Zeit im Anhänger des Lkw durch die ganzen Zigaretten wirbelt, ist das ein großer Spaß. Im Finale wird dann außerdem zünftig aus allen Rohren gefeuert.
Für damalige Verhältnisse und Drehbücher ist der Film außerdem überraschend. Denn das Eingangsmotiv des vermeintlich kriminellen afroamerikanischen Typen, der in Wahrheit ein Undercover-Cop ist, war seinerzeit noch nicht abgegriffen, sondern ziemlich originell.
Ebenso originell wie das (natürlich bewusst inszenierte) Aufeinandertreffen der unterschiedlichen Kulturen – und wenn’s nur die Unterschiede zwischen der Working Class von Detroit und den Anzugträgern aus Beverly Hills sind. Da kommt der krachlederne afroamerikanische Cop aus der Arbeiterstadt Detroit mit seiner rostigen Schrottkarre in ein Beverly Hills, das von Sportwagen, Luxusschlitten, Cabrios und Mode-Eskapaden sondergleichen dominiert wird. Großartig sind Murphys Blicke, wenn er Damen hinterher schaut, deren Mode er im Leben noch nie gesehen hat. Oder wenn er den beiden Typen begegnet, die im Michael-Jackson-Lederkostüm an ihm vorbeilaufen. Kein Wunder, dass er bei dem Anblick einen Lachanfall bekommt. Gleichzeitig spielt Beverly Hills Cop süffisant, bisweilen sogar etwas zynisch mit Rassismus-Klischees.

Alles in Butter, in Beverly Hills

Das alles würde aber in der Form nicht funktionieren, wenn Eddie Murphy nicht wie entfesselt aufspielen würde. Der Darsteller, den das damals noch junge Produzenten-Duo Bruckheimer/Simpson favorisiert hatte, war allerdings gar nicht erste Wahl des Studios Paramount selbst. Die hatten eigentlich vor, den Film mit Sylvester Stallone zu besetzen. Für den damals auf harte Actionrollen abonnierten Star musste allerdings das Drehbuch umgeschrieben und das Budget angepasst werden. Als das dann doch zu teuer wurde, trennte man sich wieder von der Idee, überließ Sylvester Stallone einen Teil der für ihn umgeschriebenen Geschichte (die er kurz darauf als City-Cobra verwirklichte) und kehrte zu Murphy zurück. Für den wurde natürlich wiederum das Skript geändert, damit der Humor im Vordergrund steht. Und wenn der zuvor durch Die Glücksritter und Nur 48 Stunden bekannt gewordene Darsteller sein loses Mundwerk öffnet, gibt’s kein Morgen mehr.
Dass der Film in Deutschland mit über 4 Millionen Kinozuschauern (mit mir wäre es noch einer mehr gewesen) ebenso erfolgreich war, liegt ebenfalls an Murphys Plappermaul. Nur, dass dieser hierzulande in einer noch extrovertierteren Synchro auftrat als seine Stimme im Original vermuten ließe. Randolf Kronberg, dessen „privates“ Sprechorgan eher tief war, spricht den Eddie Murphy mit einer falsettartigen Kopfstimme derart hyperaktiv und mit maschinengewehrartigem Tempo, dass man schon genau hinhören muss, um jedes Wort zu verstehen. Selbst aus heutiger Sicht ist die Synchro immer noch herausragend und erstaunlicherweise gar nicht nervtötend. Sie gehört einfach zu Axel Foley.
Und dann dieser Soundtrack. Von allen kultigen Song-Compilationen, die Filme der 80er begleiteten (und davon gibt’s einige), gehört jene zu Beverly Hills Cop sicherlich zu denen mit dem größten Wiedererkennungswert und Hitpotenzial. Schon die Eröffnung mit Glenn Freys Heat is on gibt eine zackige Marschrichtung vor. Und wenn die Pointer Sisters mit Neutron Dance anstimmen, gibt’s kein Halten mehr. Zudem ist es nicht allzu häufig, dass der eigentliche Score selbst zum Hit wird. Aber Harold Faltermeyers Axel F gehört auch heute noch zu den bekanntesten Synthesizer-Melodien, die jemals für Filme komponiert wurden.
Bis auf die etwas dünne Story passt hier in Summe eigentlich so ziemlich alles.
Dennoch: Im Nachhinein betrachtet ist es vermutlich gut, dass meine Oma damals nicht mit mir in den Film gegangen ist. Ich vermute, sie wäre schon nach fünf Minuten des hektischen Gefuchtels und der sich überschlagenden Synchro schreiend aus dem Kino gerannt.

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Format: Blu-ray
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Bild- und Tonqualität BD

Axel nimmt’s mit Humor

Die bisherige Single-Disk-Blu-ray ist von November 2011. Seit April 2020 gibt’s auch eine Remastered-Edition in der Trilogie-Box, die mir zum Test (und damit für Screenshots) allerdings nicht zur Verfügung stand. Die Remastered-Fassung, die dem UHD-Set beiliegen dürfte, nutzt bereits den 4K-Scan, auf dem auch die UHD-BD basiert.
Im Grunde ist es aber umso interessanter, das Bild der UHD-BD mit der alten Blu-ray zu vergleichen, um die deutlichen Differenzen heraus zu arbeiten. Denn immerhin gibt es die Remastered BD bisher nicht „solo“ außerhalb der Trilogie.
Die 2011er Blu-ray litt unter teils massiver Rauschfilterung. Selbst wenn die Eröffnungsszene (die Totale auf Detroit) noch mächtig körnig erscheint, hat man in der Folge die Szenen aus den Detroiter Vorstadt-Straßen teils brutal rauschgefiltert. Feststehende Schmutzpartikel trüben zusätzlich den Eindruck und die Szene mit den spielenden Kids nach 1’18 hält die Figuren wirklich nur noch als Aquarellbild fest, so massiv schlägt dort die Filterung zu Buche. Texturen, Oberflächen, Zäune oder andere Details – Schärfe sucht man hier durchweg umsonst. Der Fairness halber sei erwähnt, dass diese Szenen die qualitativ schlechtesten bleiben. Sobald das echte Filmgeschehen beginnt, gibt’s eine authentischere Körnung und auf Vordergründen auch mal etwas schönere Detailauflösungen – selbst wenn der Kühlergrill des Trucks in der Verfolgungsjagd nach knapp sieben Minuten nie wirklich sauber reproduziert wird. Leider fallen selbst in Halbtotalen die soften Gesichter hinter der immer noch leichten Körnung auf – beispielsweise Mickeys Stirn beim Wiedersehen mit Axel. In den besseren Szenen gelingen die Farbkontraste ganz gut, wenn heller betonte Bereiche auf dunkle Ecken treffen, versumpfen Details im Schwarz allerdings auch schon mal. Gerade Murphys Gesicht ist nicht immer perfekt durchzeichnet. Obendrauf gibt’s eine Menge sichtbarer Überschärfungen durch die dem Rauschfilter folgende Nachschärfung und eine Menge überstrahlender Bereiche auf hellen Oberflächen. Von vielen Blu-rays bekannter Blockbuster der 80er gehört die 2011er von Beverly Hills Cop zu den schwächsten.

Victor Maitland wiegt seine Hände in U

Mehr als einen 2.0 Dolby Digital Ton hat man Beverly Hills Cop seinerzeit nicht spendiert. Und der ist ganz schön dünn. Lediglich die Songs können noch einigermaßen überzeugen. Aber die Actiongeräusche zu Beginn klingen dermaßen flach, dass man auch den TV-Lautsprecher als Ausgabe nutzen könnte. Ein potenter AV-Receiver macht hier eigentlich keinen Sinn. Berstendes Blech der vom Truck zusammen gefalteten Fahrzeuge klingt als geschähe es irgendwo auf dem Mond und als einziges herausragendes Soundelement hört man die Kette, an der sich Axel festhält, etwas ausgeprägter.
Das Ganze wird dann zwischen 16’05 und 16’19 plötzlich auch noch dünner und klingt zudem phasenverschoben – gar nicht schön und ein echter Ton-Bug.
Während Murphys kultige Synchro durchweg gut verständlich ist, sind ein paar der anderen Stimmen (bspw. jene der blonden Dame am Hotel-Empfang) zischelnd und spitz.
Fürs Englische gibt’s immerhin einen 5.1-Track in DTS-HD-Master. Und der klingt wesentlich besser. Nicht perfekt. Aber besser. The Heat is on erhält nun etwas Fundament vom Bass und Glenn Freys Stimme kommt klarer aus dem Center. Während der Actionszene zu Beginn bleiben Surroundeffekte aber auch eher verhalten und werden von Pointer Sisters Neutron Dance überspielt. Im Finale gibt’s dann eine zünftige Schießerei, die auch mal ein bisschen Dynamik liefert. Insgesamt die bessere Wahl, aber eben auch nicht wirklich gut.
Schade ist, dass man für die UHD exakt die gleichen Tonspuren genutzt hat – sowohl fürs Deutsche als auch fürs Englische.

Bild- und Tonqualität UHD

Hat sich am Büfett bedient: Zack

Beverly Hills Cop wurde 1984 mit Panaflex-Kameras auf 35-mm-Film aufgenommen und erfuhr 2019 für die 4K-Remastered BD und die nun etwas später veröffentlichte UHD-BD einen neuen Scan. Das Ganze bekam dann von Paramount noch einen im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum und die höhere Kontrastdynamik nach statischem HDR10.
Wer das Bild der 4K-Remastered Blu-ray aus der Trilogie-Box von April 2020 kennt, der kann sich die UHD-BD fast zusammen reimen. Gerade in puncto Kolorierung und Detailgrad sind sie doch sehr ähnlich. Nicht jedoch beim Kontrast. Denn die remastered Blu-ray war in vielen Teilen zu hell. Und das revidiert die UHD-BD wieder. Sie verbessert die Kontraste und den Schwarzwert merklich. Geblieben ist hingegen ein (meist) authentischeres Filmkorn als bei der alten Blu-ray. Die Eröffnungsszene (die übrigens später aufblendet) ist feiner gekörnt und nicht so grob. Es wuselt dort deshalb nicht mehr ganz so auffällig. Dennoch bleiben diese Szenen der ersten Minuten qualitativ außerordentlich schwach. Auch die UHD-BD holt hier kaum mehr Detailtiefe raus, wenngleich die Schmutzpartikel entfernt wurden und die aquarellartigen Hintergründe auch Geschichte sind. Mickeys Stirn beim Wiedersehen mit Axel ist aber immer noch etwas weich und hin und wieder ist das Bild sogar softer als jenes der alten Blu-ray – so zum Beispiel während der Szenen mit Murphy nach etwa 4’20. Sein Gesicht, die Stirn und die Haut auf den Armen sieht hier doch ein bisschen gefiltert aus. Allerdings ist das weit entfernt von den extrem aquarellartigen Hintergründen der alten BD. So manche Einstellung ist auch einfach kameraseitig schon schlecht gewesen. Die Totale vom Hotel bei 20’43 ist beispielsweise wirklich nicht gut aufgelöst. Abgesehen von kameraseitigen Problemen und ein paar wenigen, möglicherweise rauschgefilterten Szenen ist die UHD-BD zwar kein Referenzbeispiel für eine 4K-Scheibe eines Films der damaligen Zeit, aber in Summe die bisher beste Möglichkeit, den Film im heimischen Kino zu sehen. Selbst wenn nicht immer die volle Konsistenz bewahrt wird, macht der filmische Look vieles wieder wett und in der Tiefe gibt’s deutlich mehr Details als bei der verwaschenen 2011er BD. Und genau darauf konzentrieren sich dieses Mal die Screenshot-Vergleiche. Da vor allem in der Tiefe des Bildes die deutlichsten Unterschied zu Tage treten.

Blu-ray 2011 (59’05): (Slider ganz nach rechts): Nein, Pflanzen sind nicht natürlich, wenn sie durchweg neongrün erscheinen (Der Pause-Balken der alten BD lässt sich leider nicht ausblenden).

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD bietet deutlich mehr Farbdifferenzierung, fügt auch Brauntöne zwischen all das Grün und hat die natürlicheren Pflanzenfarben.

Blu-ray 2011 (74’59): (Slider ganz nach rechts): Hautfarben sind über die alte BD vor allem in Beverly Hills wärmer gewesen.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD ist hier durchweg etwas kühler abgestimmt.

Blu-ray 2011 (5’30): (Slider ganz nach rechts): Im Bildausschnitt gut zu erkennen, wie texturlos und verwaschen die alte BD gewesen ist. Aquarell-Künstler hätten ihre Freude dran. Heimkino-Fans eher nicht.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD holt natürliche Körnung zurück und verzichtet auf Filterung. Das Ergebnis: Sichtbare Texturen und Details.

Blu-ray 2011 (5’30): (Slider ganz nach rechts): Aber nicht nur im Bildhintergrund, auch bei der im Fokus liegenden Front ist die alte BD detailarm und soft. Die Beifahrerseite des Trucks verschwimmt völlig.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD holt die Riefen des Kühlers zurück und ist auch ansonsten klarer und texturierter.

Das Bild in voller Größe
Blu-ray 2011 (77’31): (Slider ganz nach rechts): Ein weiteres Negativ-Beispiel für die Detailarmut der alten Blu-ray. Die Lamellen haben keinerlei Definition und die Wand wirkt, als hätte man sie mit Wasserfarben bemalt.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Auch hier ist die 4K-Abtastung der UHD-BD klar im Vorteil.

Blu-ray 2011 (77’31): (Slider ganz nach rechts): Das Gleiche gilt auch hier für das im Fokus stehende Objekt. Die Rückleuchten vom Benz sind flach und die Schrift auf dem Kennzeichen offenbart deutlich die Nachschärfung.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Harmonischer und authentischer ist auch hier die UHD-BD.

Auch hier zum Vergleich das Bild in voller Größe
Der Ton der UHD-BD ist identisch mit jenem der Remastered-BD und jenem der alten Blu-ray – inklusive des Tonbugs zwischen 16’05 und 16’19.
Preis: 24,49 €
(Stand von: 2020/12/02 2:51 pm - Details
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Format: Blu-ray
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Bonusmaterial

Das Trio ist nicht immer einer Meinung

Das Bonusmaterial der UHD von Beverly Hills Cop enthält auf der UHD den Audiokommentar von Martin Brest sowie die neuen Featurettes. Dieses sind unter anderem zwei entfernte Szenen. Vier Hinter-den-Kulissen-Interviews/Featurettes, die allerdings nur kurz laufen und mehr wie ein mit Interviews unterlegter Langtrailer sind, kommen hinzu.
Das BHC-Mixtape ’84 fügt dann sechs der Songs aneinander. Allerdings inklusive der entsprechende Szene aus dem Film.
Die BD enthält zusätzlich die Extras der alten Blu-ray. Als da wären: „Beverly Hills Cop: Die Geburt eines Phänomens“ (knapp 30 Minuten), „Casting Beverly Hills Cop“ (rund 10 Minuten) und „Beverly Hills Cop – Die Musik“ (etwa acht Minuten).

Fazit

Sagen wir, wie es ist: Die alte 2011er Blu-ray war eine visuelle Katastrophe. Viel schlechter kann man eine Blu-ray nicht machen. Schon die remasterte BD von Anfang 2020 revidierte die heftige Rauschfilterung. Und die UHD-BD bietet nun noch mal gesteigerte Kontrastwerte und den über weite Strecken filmischeren Look. Ein audiovisueller Leckerbissen wird dennoch nicht draus. Dafür ist das Bild auch schon von der Ausgangslage her zu schwach. Über den deutschen Ton (inklusive lupenreinem Bug) hüllen wir ohnehin lieber den Mantel des Schweigens.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD (2011): 50%
Bildqualität UHD: 75%

Tonqualität BD/UHD (dt. Fassung): 50%
Tonqualität BD/UHD (Originalversion): 70%

Bonusmaterial: 60%
Film: 70%

Anbieter: Paramount Home Entertainment Germany
Land/Jahr: USA 1984
Regie: Martin Brest
Darsteller: Eddie Murphy, Lisa Eilbacher, Steven Berkoff, Judge Reinhold, Ronny Cox
Tonformate BD/UHD: dts-HD-Master 5.1: en // Dolby Digital 2.0: de
Bildformat: 1,78:1
Laufzeit: 105
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-66
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10
Maximale Lichtstärke: keine Angabe
FSK: 12

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Paramount Pictures)
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6 thoughts on “Beverly Hills Cop 4K UHD

  1. Avatar Daniel Hofmann

    Moin Timo,
    lange Nacht gehabt? 😉 Der Anfang liest sich noch a bissl krum. Ich glaub, da musst nochmal drüber lesen!

    • Alter, wie peinlich. Das kommt davon, wenn man einmal die Spracheingabe nutzt.
      Danke fürs Aufmerksammachen. Aus „Kopf“ sollte jetzt „Cop“ und aus „Excel“ „Axel“ geworden sein. Mega peinlich.

  2. Avatar alvaro

    Kannst du mir die Sprachen des Albums sagen?

    • Sprachen des Albums? Was meinst du genau?
      Die anderen Sprachen, außer Deutsch und Englisch, die auf der UHD-BD sind?

  3. Avatar alvaro brito perez

    Ja und ja, er hat Spanisch. Danke

  4. Avatar Ralf Menzer

    Eine UHD, die kein Mensch braucht und schon gar nicht wegen diesem nervenden Eddie Murphy.
    Bilder mit dem Slider: Da kann ich nicht gerade eine bessere UHD heraus sehen.
    Aber egal, sowas kommt mir nicht ins Regal. Hat Paramount nicht bessere im Regal zu bieten?

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