Burning 4K UHD

Blu-ray Review

Capelight Pictures, 11.10.2019
Capelight Pictures, 17.01.2020

OT: 버닝 / Beoning

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Von imaginären Katzen und brennenden Gewächshäusern

Vielschichtiges Meisterwerk aus Südkorea oder doch ein Hauch von Nichts?

Inhalt

Jungso lebt mehr oder weniger in den Tag hinein

„Du bist total hässlich!“ – nett war es nicht, was Jong-su seiner Klassenkameradin Hae-mi seinerzeit zu verstehen gab. Nun trifft er sie mitten im Getummel der Großstadt wieder und erkennt sie kaum. Hae-mi ist nicht mehr hässlich. Ganz im Gegenteil. Und so verbringen die beiden Zeit miteinander. Sie erzählt im von einer geplanten Reise nach Afrika. Gleichzeitig bittet sie ihn, sich in ihrer Abwesenheit um ihre Katze zu kümmern. Vor ihrer Abreise schlafen Hae-mi und Jong-su miteinander. So etwas wie Liebe ist aber nicht im Gespräch. Ein paar Wochen später erhält Jong-su einen Anruf von Hae-mi, dass sie am nächsten Tag zurückkehre und gerne von Jong-su abgeholt würde. Der staunt nicht schlecht, als ihm nicht nur Hae-mi (auf deren Wiedersehen er sich gefreut hatte) gegenüber steht, sondern auch Ben. Ben hatte Hae-mi in Afrika kennengelernt. Nun trifft sich das Trio zu Dritt. Doch aus Ben und dessen seltsamem Hobby wird Jong-su wirklich nicht schlau …

Als er auf Hae-mi trifft, scheint sich Jungsu zu verlieben

Gut ein Jahr vor dem Oscar-Abräumer Parasite überzeugte schon ein anderer Film aus Südkorea mit seiner ungewöhnlichen Erzählweise und den stark entwickelten Figuren: Lee-chan Dongs Burning. Der für seine sehr ausgewählten Filme bekannte Regisseur, der in bisher 20 Jahren erst sechs Kinowerke inszenierte, wird allenthalben als Meister seines Fachs bezeichnet. Und das zu Recht. Denn spätestens mit seinem dritten Film, Oasis, überzeugte er Kritiker und heimste bei den 2002er Festspielen von Venedig gleich vier Preise ein.
So nimmt es nicht Wunder, dass Burning seine Weltpremiere auf einem Filmfestival hatte – und zwar den 2018er Filmfestspielen von Cannes. Genau ein Jahr, bevor dort Parasite ebenfalls Premiere feierte.
Für Lee-chan Dong ist Burning erst der zweite Film, der nicht auf einer originären Geschichte aus seiner Feder stammt. Tatsächlich stammt die Vorlage von keinem Geringeren als Haruki Murakami, dem wohl bedeutendsten zeitgenössischen japanischen Autor. Scheunenabbrennen heißt die Kurzgeschichte aus dem Sammelband Der Elefant verschwindet. In der Vorlage sind es also Scheunen, keine Gewächshäuser. Und in der Vorlage passiert noch deutlich weniger als im Film selbst. So wenig, dass Lee-chan Dong den Vorschlag, eben jene Geschichte zu verfilmen, zunächst mit den gleichen Gedanken („da passiere ja nichts“) kommentierte. Um der Story mehr Inhalt zu verpassen, verknüpfte er das Motiv des Mannes, der auf einen angeblichen Scheunenabbrenner trifft, mit einer Dreiecks-Geschichte.

Ben findet Hae-mi niedlich

Und er will seinen Film als Kommentar auf die Wut der jugendlichen Südkoreaner verstanden wissen – ein Land, dessen Jugendarbeitslosigkeit immer mal wieder Werte zwischen 10 und 13 Prozent erreicht. Die Wut wird in Burning meist unterschwellig eingeschoben. Man spürt Jong-sus Eifersucht auf Ben. Auf den jungen Mann, der alles zu haben scheint und sich keinerlei Sorgen machen muss. Und auf einen Mann, der bei Hae-mi aufgrund seiner souveränen und selbstsicheren Art ankommt. Während man beobachtet, wie Ben mit Hae-mi flirtet, schwillt auch dem Zuschauer langsam der Kamm.
Das könnte allerdings auch jenem Zuseher passieren, der sich nicht auf den Film einlassen kann oder mag. Denn 148 Minuten sind heute (mal abgesehen von epischen Schlachtgemälden wie Avengers: Endgame) durchaus eine Herausforderung an gängige Sehgewohnheiten. Und Burning macht ausgiebig Nutzen von seinen zweieinhalb Stunden Spielzeit. Er beobachtet seine Protagonisten, schildert ihren Alltag, folgt ihnen länger als eigentlich nötig und schwelgt bisweilen in Bildern von epischer Breite, die er in langsamen Schwenks auskostet. Eine halbe Stunde ist vorbei und es ist noch nicht viel mehr passiert, als dass sich Jong-su und Hae-mi kennen gelernt haben, miteinander schliefen und Jong-su die nicht auftauchende Katze füttert. Taucht Hae-mi dann mit Ben auf, scheint die Handlung etwas in Fahrt zu kommen. Doch immer noch weiß man nicht so richtig, ob man es hier mit einem Drama, einem Thriller oder wasauchimmer zu tun bekommt.

Ein bisschen Dope und ein Sonnenuntergang – das Trio schlägt Zeit tot

Anspielungen und Metaphern – das sind die Stilmittel von Burning. Man weiß um eine Katze, die man nicht sieht; Hae-mi spielt gerne mit ihren Fähigkeiten in der Pantomime und dann ist da noch dieser Brunnen, der angeblich nicht existiert. Kryptische Andeutungen, schemenhafte Schilderungen. Alles scheint im Ungewissen zu bleiben. Selbst Bens oder Hae-mis Existenz könnte man ab einem bestimmten Punkt in Frage stellen. Was bliebe, wäre ein Nichts.
Und dieses NICHTS macht sich der Film zu eigen. Denn ebenso leer wie der Film inhaltlich wirkt, sind seine Protagonisten. Eine Jugend, die sich alleine fühlt. Von allen verlassene junge Menschen, die weder wissen, woher sie kamen, noch wohin es gehen wird. Jong-su hat nicht mal seine Eltern. Und Hae-mi scheint ebenfalls einsamer zu sein als zunächst gedacht. So ist es auch nur verständlich, wenn ihre angebliche Katze wohl eher imaginär ist.
Kein Wunder, dass beide irgendwie fasziniert sind von dem cosmopolitischen und souveränen Ben. Von dem Typen, der sich scheinbar alles leisten kann und der so in sich ruhend wirkt. Doch was steckt hinter ihm? Ist er der, der er vorgibt zu sein?
Das und noch viel mehr darf der Zuschauer selbst entwirren – oder auch nicht. Denn, wie erwähnt: Man muss sich auf zweieinhalb Stunden gefilmte Langsamkeit durchaus einlassen können. Helfen könnte dabei, dass mit Steven Yeun ein äußerst bekanntes Gesicht mitspielt. Der Darsteller des Glen aus The Walking Dead passt perfekt in seine Rolle. Als in Seoul geborener, aber in den USA aufgewachsener internationaler Star gibt er der Figur des Ben genau den weltgewandten Anstrich, der ihn von den beiden Provinzlern Jong-su und Hae-mi unterscheidet. Letzere werden vom jungen Nachwuchstalent Yoo Ah-in und der Debütantin Jun Jong-seo gespielt, die ihrerseits großartig besetzt sind und ebenso spielen.

Bild- und Tonqualität BD

Ben erzählt Jong-su von seinem „Hobby“

Burning hat nicht GANZ das blitzsaubere, ultrascharfe Bild, das Parasite aufweist. Immer wieder gibt es ein paar Sequenzen (wie die zweite Szene des Films in der Nebenstraße), in denen eine gewisse Körnung zu sehen ist. Das ist nicht dramatisch und wirkt trotz digitaler Herkunft auch nicht arg unnatürlich. Später wird es allerdings auch mal heftiger und vermengt sich mit Farbrauschen –. beispielsweise im schwarzen Pulli von Ben bei 76’50. Während der hellen Szenen sind Farben kräftig und auch die Kontraste passen. Sobald es mal etwas dunkler wird, lässt es der Schwarzwert allerdings etwas an Kraft und Knackigkeit vermissen. Die Schärfe gelingt durchweg gut, aber nicht herausragend. Einige Einstellungen wirken vor allem in Bewegungen etwas soft, was zu leicht wachsigen Gesichtern führt. Interessant ist immer wieder die Farbgestaltung selbst, die das Geschehen gerade in Schwarzelementen gerne mal ins Bläuliche taucht oder in anderen Szenen sehr erdig bleibt. Wirklich gar nicht schön, ist das massive Farb-/Helligkeitsauflösungsproblem beim Aufblenden zu Beginn von Kapitel sieben. Hier weiß die BD vor lauter Rauschen und Banding kurze Zeit überhaupt nicht, was sie tun soll.
Burning kommt für beide Sprachen mit einer dts-HD-Master-Kodierung. Dolby Atmos wird weder für die BD noch für die UHD geliefert. Was aber kein großer Verlust ist – jedenfalls in puncto möglicher Nutzung von 3D-Sounds. Denn der Film ist akustisch ähnlich dezent wie inszenatorisch. Umgebungsgeräusche auf den Straßen, quietschende Autobremsen, das Rauschen der Stadt – viel mehr gibt’s zunächst nicht zu hören. Zumindest wenn man von den Stimmen absieht. Letztere entfallen wirklich hervorragend verständlich aus, stehen sehr präsent im Raum und wurden vor allem von sehr guten Synchronsprechern eingesprochen.
Ab und an wird es dann aber doch urplötzlich dynamisch. So zum Beispiel nach knapp einer Stunde, wenn die Szenerie in eine Diskothek wechselt und die Beats wummernd ins Heimkino pumpen. Im Sinne seiner Erzählung und der getragenen Bilder macht der Ton das sehr gut. Er ist halt nur nicht spektakulär.

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Bild- und Tonqualität UHD

Ahnt Ben, dass er verfolgt wird?

Burning wurde komplett digital aufgenommen – und zwar mit Kameras vom Typ ARRI Alexa XT Plus. Diese zeichnet mit 3.4K auf, was im Nachgang allerdings über ein 2K DI gemastert und als hochskaliertes Signal auf die UHD gelangte. Capelight spendierte HDR10 als Kontrastdynamik und einen im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum.
Das Bild der UHD ist durchweg eindrucksvoller, was vornehmlich an den hellen HDR-Werten liegt (Spitzenwerte bei über 800 Nits). Die nächtlichen Straßenbeleuchtungen oder eindrucksvolle LED-Bremslichter eines Fahrzeugs bei 56’36 brennen sich förmlich in die Netzhaut, bleiben aber trotzdem besser definiert und klarer abgegrenzt. Die Farben sind stets etwas kräftiger, Hauttöne wirken noch etwas kräftiger gebräunt. Aber auch die UHD ist nicht vor leichten Makeln gefeit:
Minimales Banding beim Tanz vor dem Sonnenuntergang (68’50) oder bei 76’55 trüben etwas den Eindruck. Beim Schwenk über die Stromkabel artefaktet es zudem drumherum (71’35). Der Schwarzwert kurz darauf ist ebenfalls nicht gerade knackig, was er mit der BD aber gemein hat.
Deutlich besser (wenn auch nicht perfekt) bekommt die UHD das Aufblenden bei Kapitel sieben hin. Zwar sieht das immer noch unglücklich aus, doch der Junge schält sich früher aus dem schwarzen Hintergrund heraus und die UHD fängt die Situation deutlich eher als die BD. Es gibt hier auch kein brutales Banding im schwarzen Nachtimmel oben, wie es die BD noch offenbart. Auch die Körnung in dunklen Szenen oder auf dunklen Hintergründen ist besser/homogener/geringer als bei der BD. Allerdings hat man den Eindruck, als wäre hier doch ein dezenter Rauschfilter zum Einsatz gekommen, denn an feinen Linien wie Strommasten oder den an ihnen angebrachten Kabeln wirkt das Ganze etwas soft(er). Auch reichen Auflösung und Kompression nicht aus, um den Vogelschwarm in der Ferne ohne Artefakte um ihn herum abzubilden. Das jedoch sieht man dann auch nur, wenn man mit der Nase auf dem Screen sitzt oder sehr breit projiziert, bei gleichzeitig geringem Betrachtungsabstand

Blu-ray (11’57): (Slider ganz nach rechts): Die Blu-ray wirkt im direkten Vergleich flacher und zweidimensionaler.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD strahlt und leuchtet mehr. Hautfarben sind intensiver.

Blu-ray (8’28): (Slider ganz nach rechts): Das gleiche Bild in den etwas dunkleren Szenen.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Auch hier arbeitet die UHD Details und Highlights besser heraus.

Blu-ray (65’08): (Slider ganz nach rechts): Über die Blu-ray macht es nicht den Anschein, dass hier kurz vor Sonnenuntergang gefilmt wurde.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD bekommt diese Lichtstimmung weseentlich besser hin.

Blu-ray (80’38): (Slider ganz nach rechts): Die im Text beschrieben Stelle am Beginn von Kapitel 7. Die Blu-ray liefert hier einen Wust aus Farbrauschen, Banding und anderen Artefakten. Im Screenshot nicht mal festzuhalten sind die drastischen Banding-Probleme im schwarzen Himmel hinter dem Jungen

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD stellt den Jungen deutlich früher und qualitativ besser dar. Beide Disks bekleckern sich hier allerdings nicht mit Ruhm. Die UHD macht es aber besser und vermeidet einen Teil der Artefakte.

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Bonusmaterial

Jong-su sucht das Gewächshaus

Während die nun ausschließlich erhältliche Amaray-Fassung der UHD keine weiteren Blu-rays mehr enthält, lockte das limitierte Mediabook vor knapp einem Jahr mit gleich vier Disks. Okay, die DVD des Films kann man sich in einer Box mit UHD und Blu-ray eigentlich schenken. Aber neben der BD mit dem Film lag auch noch eine zweite Blu-ray mit „Peppermint Candy“, der zweiten Regie-Arbeit von Lee Chang-dong bei. Dazu gesellen sich die beiden (allerdings sehr kurz ausgefallenen) Featurettes „Hinter den Kulissen“ und „Die Schauspieler von Burning“. Diesen entlockt man aber nur wenig mehr als ein paar kurze Aussagen der Beteiligten. Enthalten sind sie sowohl auf der BD als auch auf der UHD, sodass man auch beim Kauf der Amaray-Box noch in den Genuss dieser kurzen Extras kommt. Allerdings fehlt hier das spannend betextete 24-seitige Booklet.

Fazit

Burning ist ein filmisches Mysterium von schwelgerischer Länge und Vieldeutigkeit. Wer offen für solche Erzählungen und für die Suche zwischen den Zeilen ist, wird hier wunderbar bedient. Alle anderen werden vor Langeweile vermutlich die Schnellspul-Taste bedienen. Und so wird der Film seine Zuschauer in zwei Lager spalten. Eins ist klar: Er ist deutlich weniger zugänglich als Parasite.
Die UHD ist zwar nicht so berauschend gut wie jene von Parasite, macht aber einige Fehler der Blu-ray wieder wett und liefert insgesamt das sichtbar prägnantere, hellere, und dynamischere Bild. Sie ist die bessere Wahl.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 70%
Bildqualität UHD: 80%

Tonqualität BD/UHD (dt. Fassung): 80%
Tonqualität BD/UHD (Originalversion): 80%

Bonusmaterial: 50%
Film: 80%

Anbieter: capelight pictures
Land/Jahr: Südkorea 2018
Regie: Lee Chang-dong
Darsteller: Yoo Ah-in, Steven Yeun, Jun Jong-seo, Kim Soo-kyung, Choi Seung-ho, Mun Seong-kun,
Tonformate BD/UHD: dts-HD-Master 5.1: de, en
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 148
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-66
Real 4K: Nein (2K DI)
High Dynamic Range: HDR10
Maximale Lichtstärke: 885 Nit
FSK: 16

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: capelight pictures)

Trailer zu Burning

BURNING (2018) Official US Trailer | Steven Yeun Movie

 

One thought on “Burning 4K UHD

  1. Avatar Jacob

    Super, vielen Dank für das Review! Hatte vor einiger Zeit vergeblich nach einem review gesucht weil ich die Bluray oder die 4K kaufen wollte.

    Hab ich alles richtig gemacht mit der 4K 😀

    Und ich finde den Film sehr gut. Deutlich komplizierter als Parasite

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