Cosmic Sin – Invasion im All 4K UHD

Blu-ray Review

Koch Films, 12.05.2021
Koch Films, 12.05.2021

OT: Cosmic Sin

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Erstkontakt

Bruce Willis hat’s schon wieder getan …

Inhalt

Haben Aliens Bruce Willis‘ Körper als Wirt okkupiert?

Das Jahr 2524: Die Menschheit ist zwar mittlerweile in der Lage, den Kosmos zu kolonialisieren, doch das hält sie immer noch nicht davon ab, sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen. Nun sind es eben „neue Welten“, die sich im Streit gegen andere Kolonien behaupten wollen. Im Zuge dessen vernichtete James Ford (bekannt als „Blutgeneral“)  durch den Abwurf einer Q-Bombe fünf Jahre zuvor 70 Mio. Leben. Kein Wunder, dass man ihn im Nachgang von seinen Diensten entließ. Doch nun könnten seine Dienste wieder benötigt werden. Denn im Heracles-System gab es offensichtlich einen „Erstkontakt“ mit einer fremden Spezies. Und General Eron Ryle will unbedingt Ford in seinem Team, die Sache zu untersuchen sowie, wenn nötig, sich zur Wehr zu setzen. Gut, dass Ford bestechlich ist und im Angesicht der Wiederherstellung seiner Reputation den Selbstmordtrip eingeht. Doch was den Trupp auf dem fremden Planeten erwartet, ist nicht mit ein paar MGs zu lösen. Da müssen dann schon größere Kaliber ran. Und damit hat Ford ja Erfahrung …

Nein, das ist nicht Optimus Prime

Puh. Eine Wertung von 2.5 auf der imdb, 1,5 Sterne bei den Kundenbewertungen eines großen Onlinehändlers – so richtig froh scheinen die Zuschauer mit Bruce Willis‘ jüngstem Ausflug ins Filmgenre nicht zu sein. Und damit scheint der einst so charakterstarke Mime sich nach einer Anhäufung von schlechten Filmen immer weiter ins Aus zu katapultieren. Oder er tut lediglich nur noch Freunden einen Gefallen. Denn wo Willis zuletzt mehrfach mit dem Hard-Kill-Regisseur Matt Eskandari zusammen arbeitete, scheint er nun zu Edward Drake zu wechseln, in dessen nächsten drei! Filmen Willis demnächst seine Fleischmütze zur Schau stellt. Da Willis aber derzeit ohne inflationär Filme dreht (oder sich kurz in solchen blicken lässt), ist vermutlich auch das keine sehr überraschende Meldung. Fast ein Dutzend Produktionen sind aktuell mit ihm bereits in Produktion oder kurz vor der Fertigstellung. Eins kann man ihm nicht vorwerfen: Faulheit.
Wobei, vielleicht doch. Denn die Tatsache, DASS er in Filmen mitspielt bedeutet ja nicht, dass er sich auch Mühe gibt. Eher im Gegenteil wirkt er mitunter derart gelangweilt in seinen Rollen, dass man sie doch besser einem weniger bekannten Darsteller übertragen hätte, der wenigstens noch enthusiastisch ans Werk geht. Selbst wenn die jeweiligen Filme dann weniger bekannt geworden wären, hätte man wenigstens eine gute Tat getan.
Cosmic Sin schickt Willis (und mit ihm Frank Grillo) in einen futuristischen Kampf gegen Außerirdische. Das ist immerhin mal ein etwas anderes Genre als der ewige Cop- oder sonstwas Thriller, in dem man ihn in den letzten (gefühlt) 20 Rollen beim Langweilen zugesehen hat. Aber leider auch nicht besser. Zum einen gibt’s nicht viel Futuristisches zu sehen (im Jahre 2500 fahren immer noch Pick-ups aus dem 21. Jahrhundert auf den Straßen) und zum anderen geben sich die versammelten B-Movie-Darsteller (unter ihnen auch Jigsaw-Ziehsohn Costas Mandylor) Mühe, noch schwächer zu agieren als Willis es ohnehin schon tut. Und das ist das schon wenig erquicklich anzuschauen.

Frank Grillo schwirrt im All herum

Dazu ist Cosmic Sin wirr geschrieben und inszeniert. Dass es moralisch höchst fragwürdig zugeht und stets zuerst geschossen wird, bevor Fragen gestellt werden, passt da ins klischeehafte Bild eines machohaften SciFi-Quarks, der schon in den 80ern oldschool gewesen wäre. Damals hätte man sich aber vielleicht noch Mühe gegeben, die Erde zumindest ETWAS nach außerirdischem Planet aussehen zu lassen. Budgetbedingt müssen hier mit Beton ausgekleidete Lagerhallen sowie ein Waldgebiet ausreichen, um einen fremden Planeten zu verkörpern. Ein paar billige CGIs retten das dann auch nicht mehr. Das Gleiche gilt fürs Aliendesign, das praktisch keins ist. Denn die Außerirdischen sind (natürlich) in der Lage, menschliche Körper als Wirte zu benutzen, um möglichst nicht aufzufallen (was der Film als Erzählelement aber gar nicht nutzt). Entsprechend ist es schlicht die leichteste Möglichkeit gewesen, die Aliens im Menschenkleid mit bleicher Schminke und grunzenden Geräuschen auftreten zu lassen – könnten am Ende auch Zombies sein. Dass auch noch die Action auf der Strecke bleibt, weil mehr Zeit mit dümmlichen (oder wahlweise sexistischen) Dialogen verbracht wird, lag vermutlich ebenfalls am geringen Budget.
Man muss schon ein ganz besonders hart gesottener Willis-Fan sein, um Cosmic Sin etwas abgewinnen zu können. Denn der einst so charismatische Darsteller schafft es auch hier nur, glatte zwei Gesichtsausdrücke zu präsentieren, während die Kamera ein bisschen umherwackelt, um in den zahlreichen zähen Szenen wenigstens etwas Dynamik zu erzeugen. Wenn’s nach knapp 70 Minuten eine Aussprache zwischen Aliens und Fords Team gibt, verweilt das Geschehen minutenlang auf dem endlos wirkenden Monolog der Außerirdischen, während Willis‘ gelangweilt vor sich hin starrt. Selbst die 88 Minuten (inkl. Abspann) sind hier noch zu lang geraten, um die zweieinhalb vorhandenen Actionszenen über die Zeit zu retten. Nee, Bruce, Costas, Frank und Edward: Das war nix.

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(Stand von: 2021/06/17 4:51 am - Details
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Studio:
Format: Blu-ray
Spieldauer:
Erscheinungstermin: Wed, 12 May 2021
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Bild- und Tonqualität BD

Armageddon in Sachen billiges Setdesign

Die erste Auffälligkeit des Bildes der Blu-ray von Cosmic Sin zeigt sich nach knapp einer Minute, wenn die Wolken eine etwas seltsame Rauschstruktur aufweisen. Rauschen ist auch später immer mal ein Thema, wenn der Film es intendiert, um rein von der Atmosphäre für etwas schmuddelige Stimmung zu sorgen. Der Schwarzwert ist hier und da nicht ganz sauber und tendiert schon mal leicht ins Grünliche oder Bläuliche. Gut ausgeleuchtete Close-ups sind indes sehr kontrastreich und äußerst scharf. Beispielsweise jene Naheinstellungen von Willis in der Kneipe nach etwas über 15 Minuten. Hin und wieder gibt’s allerdings Randunschärfen und die CGIs sind durchweg sichtbar softer.
Die Blu-ray kommt (ebenso wie die IHD-BD) mit einem DTS-HD-Master-Soundtrack, der ganz zu Beginn im zu hörenden Filmsong deutlich mehr Dynamik vertragen dürfte. Das Geballer nach knapp vier Minuten ist da schon druckvoller und verhallt auch relativ räumlich über die Rearspeaker. Hier und da vermisst man mal ein paar Sounds, wo man (bspw. während der Kneipenschlägerei) welche vermuten dürfte. Dialoge gelangen dafür sauber zum Ohr und geben sich eigentlich keine Blöße. In den späteren Fightsequenzen im All oder gegen die Alians gibt’s dann auch mal etwas mehr Dynamik, wobei sich das in Summe leider in Grenzen hält.

Preis: 10,00 €
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Bild- und Tonqualität UHD

Viel Geld fürs Aliendesign war nicht übrig

Cosmic Sin gehört zu den Titeln, über die in Sachen originäre Aufnahmetechnik und Auflösung nichts herauszufinden war. Es ist davon auszugehen, dass hier hochauflösende Digitalkameras zum Einsatz kamen, die durchaus in 4K oder mehr aufzeichneten, jedoch war über den weiteren Prozess nichts herauszubekommen. Das Grading indes fand in Deutschland statt und wurde mit HDR10 sowie HDR10+ vorgenommen. Selbstverständlich gab’s auch einen im Rahmen von Rec.202 erweiterten Farbraum.
Die größte Herausforderung für das HDR-Mastering und -Encoding bestand vor allem in dem sehr schwierigen Quellmaterial. Es gibt Rauschen der Kamera (in den dunklen Szenen), bewusst vorgenommene Stilmittel wie Nebel oder digitales Rauschen sowie das teils extreme Spiel mit digitaler Schärfe und schwach produzierter CGI. So sieht man beim beim Wechsel in die dritte Filmsequenz nach 5’40 nach wie vor unschöne Rauschmuster am Bildrand links oben und in der Mitte. Das ist über die Blu-ray zwar auch zu sehen, aber durch die geringere Helligkeit schwächer. Schwächer ist auch die Körnung der Blu-ray, bzw. deutlicher bei der UHD-Blu-ray – insbesondere in Szenen wie der ersten mit Frank Grillo, in der Kontraste bewusst überhöht sind und vielleicht auch eine aufgerissene ISO für entsprechend wuselige Eindrücke sorgt. Das Encoding ist grundsätzlich aber gut und die Kontrastdynamik deutlich eindrucksvoller als bei der Blu-ray. Wirklich DEUTLICH eindrucksvoller. Sobald es ins All geht und man die hellen Lichtpunkte verteilt sieht, ist die Spitzenhelligkeit (Werte bis 4319 Nits werden hier erreicht) sensationell. Auch rotes Laserlicht, sprühende Funken oder Glanz in den Augen oder auf der Lackierung des Bikes nach 14 Minuten sind wirklich klasse. Dazu ist die Durchzeichnung in dunklen Szenen bedeutend besser und man sieht wesentlich mehr – wenngleich hier und da mit einer Grüntendenz auf den schwarzen Oberflächen. Die Differenz zwischen der Blu-ray und der UHD-Blu-ray ist allerdings frappant und selbst für ungeübte Augen klar ersichtlich. Dem HDR kann man hier nur ein Kompliment aussprechen, was lediglich durch das teils suboptimale Ausgangsmaterial etwas getrübt wird.

Blu-ray (14’01): (Slider ganz nach rechts): Hier liegt die Belichtung auf dem Bike und der direkten Umgebung (nicht auf dem Hintergrund) Es ist gut zu sehen, wie dunkel die BD gegenüber der strahlenden UHD-BD erscheint.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die 4K-Scheibe ist hier in allen Belangen dynamischer.

Blu-ray (50’04): (Slider ganz nach rechts): Auch in dieser Einstellung lässt sich die Differenz gut ablesen.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Trotz des stark stilisierten Bildes ist erkennbar, wie viel dynamischer und kontrastreicher die UHD-BD ist.

Blu-ray (64’17): (Slider ganz nach rechts): Wenn es dunkel wird, ist der Unterschied noch größer. Hier eine der nächtlichen Szenen, in denen man den Hintergrund auf der BD kaum erkennen kann.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Ganz anders die UHD-BD. Tatsächlich hebt sie dadurch auch das digitale Rauschen wieder etwas hervor, aber das ist über die BD ebenso vorhanden, verschwindet aber in der Dunkelheit.

Keine Änderung beim Ton. Der Sound bleibt identisch mit jenem der Blu-ray.
Preis: 17,99 €
(Stand von: 2021/06/17 4:51 am - Details
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Format: Blu-ray
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Bonusmaterial

Im Bonusmaterial finden sich vier Trailer sowie eine Behind-the-Scenes-Fotogalerie. Das war’s.

Fazit

Cosmic Sin ist eine der größten Gurken, die Willis zuletzt abgeliefert hat. Das Drehbuch ist dumm, die Action mau, die Tricks mies und die Darsteller unterirdisch. Immerhin holt die UHD in puncto Bilddynamik deutlich mehr aus dem (schwierigen) Material als die Blu-ray. Viel mehr Positives gibt’s hier aber nicht zu sagen.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 70%
Bildqualität UHD: 80%

Tonqualität BD/UHD (dt. Fassung): 75%
Tonqualität BD/UHD (Originalversion): 75%

Bonusmaterial: 20%
Film: 30%

Anbieter: Koch Films
Land/Jahr: USA 2021
Regie: Edward Drake
Darsteller: Frank Grillo, Bruce Willis, Brandon Thomas Lee, Corey Large, C.J. Perry, Costas Mandylor
Tonformate BD/UHD: dts-HD-Master 5.1: de, en
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 88
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-66/BD-100
Real 4K: Ja/Nein (?? DI)
High Dynamic Range: HDR10, HDR10+
Maximale Lichtstärke: 4319
FSK: 16

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Koch Films)
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Trailer zu Cosmic Sin

COSMIC SIN Official Trailer (2021) Bruce Willis, Frank Grillo Sci-Fi Movie HD


So testet Blu-ray-rezensionen.net

Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.

Dort findet ihr auch das aktuelle Referenz-Gerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:

Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild“verbesserern“ zu verfälschen.

14 thoughts on “Cosmic Sin – Invasion im All 4K UHD

  1. Jan

    „Cosmic Sin ist eine der größten Gurken, die Willis zuletzt abgeliefert hat. Das Drehbuch ist dumm, die Action mau, die Tricks mies und die Darsteller unterirdisch.“
    WIE SCHLIMM müsste es denn noch werden, dass Du weniger als 30% für den Film vergibst?! ¯\_(ツ)_/¯

    • Für Wertungen unter 30% muss mich der Film auch noch (gesellschafts-)politisch richtig ärgern. Polit-Propaganda wie CHINA SALESMAN, beispielsweise.

  2. Rüdiger Petersen

    Ich falle schon lange nicht mehr auf diesen Murks herein. Keine Filme mehr mit Bruder Willis oder Nicolas Cage. Da kannst man sein Geld direkt aus dem Fenster werfen.

    • dc_coder_84

      Mandy mit Nicolas Cage wurde doch ganz gut bewertet, oder nicht?

  3. Michael

    Oh, scheint also gar nicht so übel zu sein

  4. Frank

    Da kommst Du aber früh mit. 30% für diesen Film, der wirklich nichts hat wo man überhaupt Punkte vergeben kann.

    • Siehe meine Antwort an Jan. Und 30%, mal ehrlich, sind schon ziemlich mies und passen sich auch ungefähr der User-Wertung in der imdb an.
      Es ist halt ein schlecht umgesetztes SciFi-B-Movie mit schwachen Darstellern und billigen Effekten. Und auch wenn die Outfits aussehen wie aus den 80ern, so hat man sich da wenigstens Mühe gegeben. Ich halte dem Film zugute, dass ein paar der Beteiligten scheinbar wenigstens Spaß am Dreh hatten und er mich (außer der mangelnden Qualität) eben nicht auch noch richtig verärgert hat. Für letztere Filme sind dann die Wertungen unter 20% reserviert.

  5. Björn

    Ich hab nur knapp 25 Minuten durchgehalten. Daher sind 30 Prozent schon viel zu viel. Ich wüsste nicht, wie man das 88 Minuten durchstehen kann. Höchstens mit viel Schnaps. Immer einen zischen, wenn Willis gelangweilt die Augen verdreht. Biste nach 88 Minuten Hackedicht. In den 80ern waren die B-Movies wenigstens noch unterhaltsam geschrieben und die Action damals oft sogar gut choreografiert, selbst bei absoluten Billigheimern für die Videotheken sah es mehr nach Film aus, als das was Drake oder Brian A. Miller oder jetzt Eskandari immer so abliefern. Der digitale Look macht es nicht besser. Sieht daher alles ziemlich nach Fan-Film aus dem Hobbykeller aus, in den sich zufällig Bruce Willis verirrt. Der wird dann beim Kaffeetrinken am Tisch kurz abgefilmt und irgendjemand hält ihm ein Pappe mit Text hin, die er dann eindeutig nur abliest. Manchmal merkt man: Er weiß gar nicht, worum es geht. Er liest einfach ab. Die Darsteller spielen auch alle nicht miteinander. Es gibt wohl nur einen Take und jeder liest kurz seinen Text vor. Dann werden noch zwei Ballereien in einer Lagerhalle inszeniert und fertig ist der Müll. Selbst der Schnitt ist mies, weil ja auch alles völlig unkoordiniert choreografiert ist. Cosmic Sin, Breach und der ganze andere Müll – dann lieber ein 80er Actionfilm mit Michael Dudikoff…

  6. dc_coder_84

    Selbst die Rezensionen auf Amazon sprechen eine sehr eindeutige Sprache.

  7. Bernd

    Lieber Timo,
    deiner Zusammenfassung stimme ich vollends zu, eine Gurke!
    Die Bewertungsspanne beträgt 0 bis 100 %.
    Geht’s noch schlechter? Schlimmer geht wohl immer.
    Daher sollte der Film mit 5 % oder 10 % gewertet werden?
    Insgesamt finde ich, dass du bei deinen Bewertungen noch strenger mit schlechten Filmen sein solltest,
    wenn eine 50 % Bewertung gibst, dann sieht es ja schon ziemlich düster aus….
    Also, etwas mehr Mut beim Nutzen der vollen Bewertungsspanne!
    Wir sind ja hier nicht bei den Weinführern, wo 70 von 100 Punkten schon Essig bedeutet.
    VG
    Bernd

    • Hallo Bernd.
      Ich bin doch einigermaßen erstaunt, dass sich doch so viele an der Bewertung für Cosmic Sin stören, obwohl sie zu den niedrigsten gehört, die man auf dem Blog so findet.
      Ein paar wenige (die mich, wie gesagt, auch gesellschaftspolitisch geärgert haben) sind noch drunter. Ich halte dann doch immer noch jedem Filmemacher zugute, dass er mit seinem Werk nicht vorsätzlich schlechte Unterhaltung produzieren wollte. Und am Ende geht’s mir da gar nicht so sehr um Mut, sondern eher um eine gewisse Fairness. Und 30% ist halt für meine Verhältnisse schon sehr mies 😉

  8. dc_coder_84

    Ich störe mich nicht an dieser Wertung, ich fand nur Interstellar mit 70 % zu niedrig bewertet. Aber Filmrezensionen sind halt auch immer ein Stück subjektiv. Ich hätte Interstellar 90 % gegeben.

  9. Gast

    Limitiert auf 2.000 Stück wirkt bei solchen Gurken dann doch eher wie ein Entgegenkommen, um Schlimmeres zu verhindern…

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