Deathcember – 24 Doors to Hell

Blu-ray Review

Busch Media Group, 04.12.2020

OT: Deathcember

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Türchen öffne dich

24 mal noch schlafen und dann ist Weihnachten …

Inhalt

Konsumkritik auf blutige Art und Weise

Eigentlich erscheint Deathcember ja vier Tage zu spät. Eigentlich ist es ja eine Horror-Anthologie, die als Adventskalender fungiert. Auf der anderen Seite aber auch ganz schön, dass nun schon der 4. Dezember ist. Denn dann kann man vier Türchen direkt aufmachen und muss sich nur dann für die nächsten 20 noch etwas gedulden. Oder gehört ihr etwa zu denjenigen, die am 01. Dezember schon alle 24 Türchen aufmachen?
Dann geht’s euch nämlich so wie dem Jungen in der ersten Geschichte A Door too Far. Der kann es nämlich kaum erwarten und reißt alle Kläppchen auf einmal auf, um sich die ganze Schokolade einzuverleiben. Und weil er im Laden um die Ecke gleich noch einen zweiten Adventskalender leert, verflucht ihn der Besitzer. Mit einem äußerst bittersüßen Ergebnis.
Die Anthologie beginnt mit einem ebenso kurzen, wie ironischen Beitrag, der Schokoladen-Vielfraße aufs Korn nimmt.
Hinter Türchen #2 versteckt sich All Sales Fatal, der ebenfalls humorvolle Untertöne anschlägt, wenn er das konsumgeile Verhalten der Menschen aufs Korn nimmt und sich dabei eine besonders aggressive Vertreterin als Zielscheibe aussucht. Außerdem bekommt auch Gendern noch sein Fett weg und das Ganze gipfelt in einem höchst vergnüglichen Fight im Superstore. In jedem Fall eine der witzigsten und gelungensten Horror-Kurzfilme innerhalb einer Anthologie der letzten Jahre..

Der dritte Film ist optisch der außergewöhnlichste

Im dritten Beitrag, 3rd, führt uns der Regisseur ins Jahr 2389. Dort gedenkt man am 24 Dezember nicht mehr einem gewissen Jesus Christus, sondern verbeugt sich vor der Revolutionsführerin Kim Jong-suk. Ein sehr spiritueller Beitrag, dessen Inhalt sich am Ende nicht so ganz erschließt, der aber visuell und in puncto CGI-Qualität für einen Kurzfilm absolut beeindruckend ist.
Beitrag IV geht dann wieder in die Vollen und beginnt gleich mit einer ganzen Gruppe am Boden liegender und blutender Weihnachtsmänner. Sein Titel X-Mas on Fire ist Programm.
Auch hier geht’s herrlich ironisch zu, wenn man zum einen Quentin Tarantinos Reservoir Dogs zitiert und diesen zum anderen dafür nutzt, sich über Rassismus-Klischees lustig zu machen. Die Gags des vierten Kurzfilms zünden durchweg und machen X-Mas on Fire zu einem der gelungensten Beiträge in solchen Anthologien überhaupt. Nicht zuletzt, weil man wie irrsinnig zwischen den Zeiten hin und her springt – und zwar bis zum Finale, in dem die Zeile „Schlaf in himmlischer Ruh'“ aus „Stille Nacht“ eine ganz neue Bedeutung bekommt. Als „Mr. Handsome“ fungiert hier übrigens der 80er/90er-Jahre-Kult-Drehbuch-Autor Steven E. de Souza.

Kurzfilm #5 gehört zu den außergewöhnlichstend der Anthologie

Hinter Tor #5 wartet die Geschichte von einem kleinen Jungen, der für tot erklärt wurde, dann aber in ein Wachkoma fällt. Von nun an feiert die Familie jedes Jahr seinen Geburtstag. Jahr für Jahr. Jahr um Jahr. Doch der Kleine wacht nicht auf, während um ihn herum die Gratulanten und Familienmitglieder das Zeitliche segnen. Stets aus der gleichen Weitwinkel-Perspektive gefilmt, ist „Villancicos“ einer der außergewöhnlichsten Beiträge und ein surrealer Alptraum.

Drei verführerische Damen mit wenig erbaulichen Absichten

Im sechsten Film, Joy to the Girls, warten drei Grazien in einem Hotelzimmer auf einen eingeladenen Herren. Der wähnt sich für den Moment im siebten Himmel, während die hübschen Damen um ihn herum tanzen und ihn frivol anschauen. Doch seine Erregung wird bald blankem Entsetzen weichen. Regisseurin Sonia Escolano inszeniert eine kleine, blutige Emanzipationsgeschichte – allerdings ohne echten Knalleffekt am Ende.

Liebevoll in 4:3 und s/w gefilmt: Hunchback of Burg Hayn

Der 7. Dezember gehört „The Hunchback of Burg Hayn“. Hier wird die klassische Glöckner-von-Notre-Dame-Geschichte erzählt, in der ein Buckliger für ein Verbrechen zahlen soll. Kurz vor dessen Hinrichtung wird er aber begnadigt und von allen gefeiert. Der Schwarz-Weiß-Stummfilm nutzt ein mittelalterliches Setting, ist schön atmosphärisch gefilmt und erstaunlich gut gespielt. Ebenfalls ein kleines Highlight mit einem wunderschönen unterlegten Score.

Ab heute gehört Mark zur Familie

„Family Matters“ gehört als achter Film der Anthologie zu den etwas zäheren Vertretern.
Mark wird von seiner Partnerin zum Festessen bei der Familie eingeladen. Es stellt sich heraus, dass diese ihm einen Parasiten einpflanzen, auf dass er nun in den Kreis der Engsten aufgenommen werde.
Ein wenig zu kurz gerät die Story, um ihre Wirkung zu entfalten. Auch die Parasiten-Effekten hätten etwas ausgiebiger ausfallen dürfen.

Kurzfilm #9 ist alles andere als jugendfrei

Türchen #9 beherbergt Crappy Christmas. Ein liebevoll in oldschool Knet-Stop-Motion gedrehter Film, dessen Inhalt alles andere als niedlich ist. Würde man das, was die Rape&Revenge-Story hier in Knetoptik bietet, mit realen Darstellern sehen, würde sicherlich nicht das Uncut-Logo auf der BD prangen – ein ziemlich unchristlicher Beitrag, der die Kirche aber mal ganz scharf an den Pranger stellt und mit einem Knalleffekt aufhört. Unbedingt sehen!

Wird bald den Zorn der Stieftochter spüren

Eine Familienzusammenkunft zu Weihnachten. Alle kommen zusammen. Der Trinker, der erfolgreiche Unternehmer, der Normalo mit seiner blinden Frau. Und einer nach dem anderen wird umkommen, weil jemand nicht der ist, der er vorgibt zu sein. Five Deaths in Blood Red ist stylish gefilmt und hält immerhin eine Punchline parat, die nicht ganz vorhersehbar ist – gehört damit zu den kurzweiligeren Short-Stories.

 

Sie hätte da mal eine Frage an Santa

Hinter Kapitel #11 versteckt sich mit „Kill Santa“ eine kleine Rachegeschichte zweier Schwestern, die noch ein Hühnchen mit dem Weihnachtsmann zu rupfen haben. Beschränkt auf den Schauplatz eines Einkaufscenters geht’s hier Santas Vertreter auf Erden an den Kragen. Kurz und schmerz-, aber auch etwas ideenlos geht es hier zu. Da hätte man sicher noch etwas mehr draus machen können.

Krampus-Santa ist am Start

Hinter Tür #12 verbirgt sich Bad Santa, in dem eine Familie am Vorabend der Bescherung mit dem ungeduldigem Sohn Leo klarkommen muss.
Der Vater droht ihm mit dem Krampus, der dann auch wirklich erscheint. Doch die Nacht endet mit einer Überraschung für alle …
So ganz schlüssig ist Filmchen 12 nicht. Aber immerhin recht amüsant und annehmbar gespielt.

Der südkoreanische Beitrag ist bisweilen etwas surreal

Kurzgeschichte #13 hört auf den Namen Santa is coming und spielt in Südkorea. Ein alkoholisierter Vater vernachlässigt sein kleines Mädchen. Während diese mit ihren Puppen immer aggressiver umgeht. Die Kurzgeschichte hat eine durchaus verstörende Wirkung, wenn man ihr noch etwas mehr Zeit für Entfaltung arg hastige Punchline gegeben hätte.

Viel Atmosphäre in Kurzstory #14

Tor #14 offenbart die Geschichte Christmas Miracle.
Eva vermisst ihren toten Sohn. Als man ihr den Weg zu dessen Todesstätte zeigt und ihr befiehlt, zu graben, öffnet sich das Grab …
Hier wird ganz eindeutig Jesus‘ Auferstehung in stimmungsvolle 4:3-Schwarz-Weiß-Bilder getaucht, die viel Atmosphäre versprühen, aber in Summe auch etwas zu kurz geraten sind.

Ruggero Deodato killt schon zu Beginn den Nikolaus

Tor #15 hält den eigentlich prominentesten Regie-Vertreter bereit: Ruggero Deodato. Er erzählt eine schwarzhumorige Prank-Geschichte, die blutig beginnt und bitter aufhört. Ganz nett gefilmt und pointiert erdacht, aber leider dilettantisch gespielt kann die Story leider am Ende nur bedingt überzeugen.

Jack wird von seinem Vater nicht beachtet

Story #16 erzählt von einem Vater, der sich nicht um seinen Sohn Jack kümmert, den er alleine erzieht. Auch die Babysitterin vergrault der misanthropische Dad, während er sich nur darüber aufregt, dass ständig jemand seine Chips leer ist. Jack indes hat Wünsche zu Weihnachten formuliert – und die fallen tödlich aus.
Zwar wirkt die Story mit dem abweisenden Vater etwas konstruiert, aber im zweiten Teil kann die Kurzgeschichte Spannung und Atmosphäre erzeugen. Damit liegt sie solide im vorderen Drittel.

Hinter Türchen Nummer 17 versteckt sich der vielleicht prominenteste deutsche Regisseur, Andreas Marschall. Sein „Pig“ beginnt mit einer ausgelassenen Discoszene. Wir erfahren von einem offensichtlichen Vergewaltiger, der von einer Gruppe Frauen in die Mangel genommen wird. In Rückblicken wird erzählt, welches Schicksal die Damen erlitten haben und aus welchem Grund sie sich zusammengeschlossen haben. Marschall inszeniert den Kurzfilm mit einem deutlichen Hang zur Fetisch-Atmosphäre und setzt starke visuelle Bilder, um das Leid der Frauen zu schildern. Dabei nutzt er (bewusst oder unbewusst) Close-Ups auf die Gesichter der Damen, während diese von ihren Peinigern missbraucht werden. Es gab mal eine Erotikserie von einem Videokünstler, der Frauen auf die gleiche Weise beim Orgasmus gefilmt hat. Von daher ist diese Gegenüberstellung schon sehr provokant. Seine Geschichte endet zudem mit einem echten Überraschungseffekt, der verdeutlicht, dass das mit der Rache auch mal in die Hose gehen kann. Seine Schlusszeile ist dann wieder schön provokant.

Story #18 hält mit Lucky McKee wieder einen prominenten Vertreter bereit, der mit Filmen wie The Woman bekannt wurde. Er entführt uns in ein Schwarz-Weiß-Szenario und zurück in die Westernzeit. Zwei Cowboys, einer von ihnen verletzt, sitzen am Lagerfeuer und diskutieren, wo der Bär wohl sein mag, der einen von ihnen das Bein zerfleischt hat.
Viel Atmosphäre und wunderschöne Aufnahmen der dunklen Umgebung rund um das Lagerfeuer sowie des sternbeleuchteten Nachthimmels lassen diese Geschichte zu einem kleinen Highlight werden. Außerdem wird die Spannung zwischendurch intensiviert, weil die beiden unheimliche Geräusche am oberen Ende der Felswand hören, vor der sie sitzen. Man ahnt dass eine unbekannte Gefahr lauert …

Noch albern sie rum

Beitrag #19 kommt vom Serben Milan Todorovic und hört auf den Namen „December the nineteenth“. Todorovic erzählt von zwei Frauen, die sich vielsagende Blicke zuwerfen, während eine Familienfeier um sie herum eher Langeweile erzeugt. Gemeinsam gehen sie auf die Eisbahn und schwelgen etwas in der Erinnerungen. Sie kommen sich näher und der Film suggeriert, dass es gleich erotisch wird. Doch eine Eisbahn hat nun mal so ihre Tücken. Trotz der Ernst wirkenden Filmmusik im Hintergrund kann man sich der slapstickartigen blutigen Unfälle, die diese Geschichte bereithält, nicht entziehen und hat ein permanentes Schmunzeln im Gesicht. Großer Spaß.

Er hasst Weihnachten

Hinter Tür 20 versteckt sich die Story über einen Kerl, der sein Domizil in einer verschneiten Hütte im Wald bezieht, weil er dem „verfickten Weihnachtsdreck“ entfliehen möchte. Doch da hat er sich zu früh gefreut, denn Weihnachten erreicht jeden …
Mit bisweilen surreal wirkenden Kameraeinstellungen erwirkt der 20. Beitrag eine düstere Stimmung, die tatsächlich auch den Weihnachtsfan zum -muffel werden lassen könnte. Jedenfalls möchte man ungerne diese Weihnachtselfen begrüßen – eine der blutigsten Storys unter den 24. Kurzfilmen – immerhin hat Walking-Dead- und The-Woman-Aktrice Pollyanna McIntosh hier inszeniert.

Sie fühlt sich in der Familie nicht wohl

Story #21 erzählt von einer Weihnachtsfeier innerhalb der Familie. Eher trostlos geht es zu – vor allem für Rose, die nun wirklich zu alt ist, um sich auf den Schoß ihres Onkels zu setzen. Für sie wird das Fest zum Alptraum.
Was es heißt, wenn man innerhalb der stupiden Familie zum Amokläufer wird, lotet diese Beitrag bis zum blutigen Finale aus. Und vermutlich kann (fast) jeder nachvollziehen, wie es Rose hier geht.

Frauenpower

Beitrag #22 kümmert sich um die Vorstadtkids und lässt ein bisschen 80er-Jahre-Stimmung aufkommen, wenn drei Freunde auf ihren Bikes von einer Party nach Hause fahren. Man unterhält sich über die wichtigen Teenagerdinge und erzählt sich Gruselgeschichten. Natürlich wird der Horror Realität und es endet fatal.
Von den 24 Beiträgen ist dieser einer der charmantesten – was auch an den gut aufspielenden Jungdarstellern liegt.

ökhj

Am 23. Tag des Dezembers begrüßt uns ein optisch ganz herrlich auf 50er-Jahre getrimmter Beitrag von John Cook Lynch. Eine Familie sitzt um den Weihnachtstisch herum und zieht an Knallbonbons mit einer gewissen ängstlichen Spannung, die eher an Russisch Roulette erinnert. Und tatsächlich: Die Kurzstory endet mit einem echten Knalleffekt und noch einer dicken Überraschung obendrauf – witzig, stylisch und mit einem ziemlich heftigen Gore-Effekt.

An dieser Stelle endet (für heute) diese Rezension. Denn so wie der Adventskalender 24 Türen hat, so wird dieses Review noch 2 Aktualisierungen bekommen. Jeden Tag gibt’s eine Kurz-Rezi zu einem weiteren Kurzfilm – bis an Heiligabend alle Geschichte auserzählt sind und der ganz alltägliche (Familien)Horror das Regiment bei uns allen übernimmt.
Also: Bleibt gespannt, welche Überraschungen Busch Media in Deathcember noch für den geneigten Genre-Fan bereithält.
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Bild- und Tonqualität

Wir nehmen eine ganz unauffällige Verkleidung

24 Kurzgeschichten, 24 Produktionsherkünfte, 24 unterschiedliche Herangehensweisen – das Bild von Deathcember ist ähnlich variabel wie seine Geschichten. Von der extrem ruhigen und scharfen ersten Story über die extrem hell-überrissene zweite Geschichte, die noch dazu sehr softe Texturen hat, bis hin zu Schwarz-Weiß-Bildern und differierenden Bildseitenverhältnissen. Einige Filme (wie bspw. der Schwarz-Weiß-Beitrag) sind knackscharf, andere (wie der erwähnte zweite Film) deutlich schwächer aufgelöst. Farben kommen bisweilen kräftig, manchmal aber auch verwaschen rüber. Aber von einer Anthologie sollte man nicht unbedingt erwarten, dass alles gleich (gut) aussieht.
Beim Ton von Deathcember hat man die Wahl zwischen dem deutsch synchronisierten Ton in 5.1-DTS-HD-Master oder dem jeweiligen O-Ton in gleicher Kodierung. Je nachdem, was man sich hier auswählt, kann man die deutschen Untertitel entweder nur zu den fremdsprachigen Filmchen auswählen oder zu allen. Akustisch fällt zunächst der erstaunlich hochwertige Score des Titelthemas auf, der auch einem echten Hollywood-Film gut im gestanden hätte.

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Bonusmaterial

Im Bonusmaterial von Deathcember gibt’s ein 23-minütiges Making-of, das ein wenig hinter die Produktion von Episode 1, 6, 7, 17 und 4 schaut. Nett zu sehen, wie klein die Teams teilweise waren. Outtakes schließen sich an, die wiederum aus anderen Episoden generiert werden. Und die „Deathcember Suite“ kümmert sich um den hochklassigen Score von Andrew Scott Bell.

Fazit

Deathcember ist eine große bunte Überraschungstüte mit einer Menge Humor, einigem Splatter und viel Atmosphäre. In der Qualität durchweg hochwertiger als zahlreiche andere Horror-Anthologien gibt’s eigentlich nur 3-4 echte Ausfälle unter den 24 Kurzfilmen. Für Horrorfans auf jeden Fall eine Empfehlung. Aber, wie uns die erste Geschichte eindringlich erklärt: Immer nur häppchenweise genießen!
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität: 60-80%
Tonqualität (dt. Fassung): 70%
Tonqualität (Originalversion): 70%
Bonusmaterial: 50%
Film: 70-90%

Anbieter: Busch Media Group
Land/Jahr: USA 2019
Regie: Lazar Bodroza, BJ Colangelo, Steve de Roover, Ruggero Deodato, Sonia Escolano, Isaac Ezban, Rémi Fréchette, Florian Frerichs, Sadrac González-Perellón, Trent Haaga, Jürgen Kling, Ama Lea, John Lynch, Andreas Marschall, Annika Marx, Pollyanna McIntosh, Lucky McKee, Bob Pipe, Julian Richards, Jason Rostovsky, Lee Sang-woo, Dominic Saxl, Chelsea Stardust, Milan Todorovic, Michael Varrati, Vivienne Vaughn, Sam Wineman
Darsteller:Cash K. Allen, Wes Allen, Soledad Amido, Jackie Rae Aubel, AJ Bowen, Blake Borders, Johanna Bros, Barbara Crampton, Steven E. de Souza, Richard Glover
Tonformate: dts HD-Master 5.1: de, Originalsprache
Bildformat: 1,66:1 / 1,78:1 / 2,20:1 / 2,39:1
Laufzeit: 145
Codec: AVC
FSK: 18 (Uncut)

(Copyright der Cover und Szenenbilder liegt bei Anbieter Busch Media Group)
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Trailer zu Deathcember

DEATHCEMBER - 24 Doors to Hell - Offizieller deutscher Trailer

2 thoughts on “Deathcember – 24 Doors to Hell

  1. Der Name

    uncut? muesste das bei dem titel oder genre nicht genau andersrum beworben werden? ;p

  2. Ralph

    Sehr interessante Rezension, die mich als Horrorfilm-Fan natürlich sehr anspricht.
    Ein Tipp: Wenn Du dieses Jahr noch einen Horrorfilm besprechen solltest, dann sollte das unbedingt „Possessor“ von Brandon Cronenberg sein! Ich habe die UHD heute aus den USA erhalten. „Possessor“ ist ein herausragender Film; einer der besten, die ich dieses Jahr gesehen habe. Die Blu-ray, die der UHD beiliegt, ist übrigens codefrei und enthält (leider nur wenige) Extras.

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