Detective Knight: Rogue 4K UHD

Blu-ray Review

Leonine Distribution, 16.12.2022
Leonine Distribution, 16.12.2022

OT: Detective Knight: Rogue

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Phantomflugzeuge

Bruce Willis bekommt zum Karriereende noch mal eine Trilogie.

Inhalt

Knight und sein Kollege ermittelnEin Raub in Los Angeles ruft die Detectives Knight und Fitz auf den Plan. Doch als die zwei eintreffen, sind die Täter schon in einem Fluchtwagen. Hitzkopf Mercer eröffnet allerdings das Feuer und trifft Fitz schwer. Während Knight seinen Kollegen daraufhin im Krankenhaus besuchen kann, führen ihn die Ermittlungen seines Kollegen Sango auf die Spur eines gewissen Winna, in dessen Flugzeug die vier Räuber geflohen sind. Winna ist für Knight kein Unbekannter, war er doch bereits mal als Informant tätig. Das Verbrecher-Quartett hat sich indes auf den Raub einer bestimmten Sportkarte fokussiert, die über eine Mio. Dollar wert ist. Während der Hochsicherheitsauktion wollen sie diese entwenden, damit Casey, der Anführer der Gruppe, endlich genug Geld hat, um mit seiner Familie ein sicheres Leben zu führen. Erneut sind Knight und Sango ihnen auf der Spur, da Winnas Leibwächter einen Tipp gegeben hat. Doch als Knight während des Raubs in der Auktionshalle Winna laufen lässt, obwohl der wertvolle Informationen haben könnte, wird Sango misstrauisch seinem Kollegen gegenüber …

Casey war mal erfolgreicher Football-Profi

Viel ist gesagt und geschrieben worden, seit bekannt wurde, dass Bruce Willis unter einer bestimmten Form der Aphasie leidet. Hat das Bewusstsein über diese Sprachstörung dazu geführt, dass der einst so beliebte Schauspieler immer mehr (Neben)Rollen in B- und Z-Movies annahm? Wollte er durch sein Mitwirken in dutzenden schlechter Produktionen seine und die Schäfchen seiner Familie ins Trockene bringen? Was auch immer der Grund war. Eine Be- und vor allem Verurteilung über diese Entscheidungen fällt schwer oder ist gar unmöglich. Dass sich Willis zum Ende seiner Karriere noch einmal einer kompletten Trilogie zur Verfügung stellen würde, hätte man vermutlich nicht erwartet – auch wenn man das Ganze so verträglich wie möglich gestaltete und die drei Filme „am Stück“ zwischen Oktober 2021 und Januar 2022 gedreht hat. Mit Detective Knight: Rogue wird die Hauptfigur (tatsächlich Willis) nun eingeführt. Regisseur ist der der Australier Edward John Drake. Für Willis alles andere als ein Unbekannter. Und für die leidgeprüften Fans der letzten Jahre leider auch nicht. Denn Drake hat mit Willis bereits Cosmic Sin, Apex, American Siege und Gasoline Alley gedreht – allesamt innerhalb eines Zeitraums von knapp über einem Jahr.

Knight hat eine dunkle Vergangenheit

Jetzt würde man Bruce Willis nichts mehr wünschen als noch einmal einen wirklich guten und würdevollen Abgang von der Bühne, die er einst so furios betreten hatte. Allein, es ist ihm nicht vergönnt. Denn auch Detective Knight: Rogue reiht sich ein in die zahlreichen Rohrkrepierer der letzten Jahre. Was größtenteils nicht an Willis liegt, sondern am uninspirierten Drehbuch und an der zähen Regie liegt. Drake hält sich mit belanglosen Dialogen zwischen den drei Haupt-Antagonisten auf, die belangloser kaum sein könnten und aus der Mottenkiste für Actionthriller kommen. Das passt jedoch zu den höchst unsympathischen zwei männlichen „Köpfen“ des Gangster-Quartetts, die sich in puncto unprofessionellem Verhalten gegenseitig überbieten und nicht mal ansatzweise dazu angetan sind, ernsthafte Spannung zu erzeugen. Dass man diesen Schergen nur langsam auf die Schliche kommt, ist eher Wunsch des Drehbuchs als nachvollziehbare Dynamik aus Räuber-und-Gendarm-Spiel. Zumal deren Darsteller Beau Mirchoff und Trevor Gretzky überhaupt nicht überzeugen können. Das Gleiche gilt für Bad-Ass Michael Eklund, der als Winna im Hintergrund die Strippen zieht und souveränes Gangstertum mit hysterischer Misanthropie verwechselt. Einzig Keeya King als Sykes überzeugt und steckt ihre beiden männlichen Kollegen locker in die Tasche.

Sango schießt sich den Weg frei

Bruce Willis bekommt immerhin etwas mehr Screentime als zuletzt und gibt sich Mühe, noch einmal den alten knurrigen Cop zu geben. Dass man seiner Figur eine zwielichte Hintergrundstory angedichtet hat, trägt etwas zur Substanz bei, wird aber von absurd schlechten Altersunterschieden in den entsprechenden Flashbacks torpediert. Warum Willis dann in den letzten 15 Minuten des Films mit einer Halloween-Maske durch den Film rennen muss, was inhaltlich keinen Sinn macht und selbst aus Inkognito-Gründen vom Film selbst ad absurdum geführt wird, bleibt das Geheimnis der Macher. Dass der verdiente Darsteller kaum Text zu sprechen hat, dürfte seiner Erkrankung geschuldet sein, hinterlässt aber auch eine fast wehmütige Note. Unabhängig von schwachem Drehbuch und tendenziell überforderten Schauspielern aus der dritten Riege schafft es Edward John Drake lediglich einmal, für etwas Spannung zu sorgen. Während Casey und Michael überfallen werden, gibt’s tatsächlich mal einen Überraschungsmoment, der halbwegs funktioniert. Sämtliche anderen Actionszenen sind wenig inspiriert und auch nicht sonderlich originell umgesetzt. Halbwegs gut umgesetzt hat man das digitale Mündungsfeuer sowie die Patronenhülsen, die von den MPs abgefeuert werden – Detective Knight: Rogue war einer der ersten Filme, die nach dem tödlichen Schuss auf Kamerafrau Halyna Hutchins am Set von Rust in New Mexico gedreht wurden. Entsprechend entschloss man sich, auf Platzpatronen zu verzichten.

Preis: 26,99 €
(Stand von: 2023/02/05 11:24 am - Details
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Studio:
Format: Blu-ray
Spieldauer:
Erscheinungstermin: Fri, 16 Dec 2022
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Bild- und Tonqualität BD

Winna ist der große Unbekannte im Hintergrund

Zweifelsohne digital gefilmt hat man Detective Knight: Rogue für die Intro-Überfall-Szene einen hübsch schmudelligen und sehr körnigen Stil verpasst. Die Blu-ray liefert diesen Look mit einem halbwegs akzeptablem Encoding, das dennoch nicht ganz ohne Clusterbildung und softeren Anteilen im Gewusel des artifiziellen Rauschens auskommt. Weitere digitale Nachbearbeitungen wie Rauschfilter oder Nachschärfungen lassen sich hingegen nicht ausmachen. Sehr wohl aber die Wackelkamera mit zahlreichen Zoom-Spielereien, die schon mal etwas anstrengender geraten. Farben tendieren deutlich ins Gelbliche – nicht nur auf neutralen Oberflächen, sondern auch in den Hauttönen. In Halbtotalen lässt die Schärfe zudem deutlich nach. Auch Randbereiche leiden hin und wieder unter Unschärfen. Die Close-ups der Darsteller sind hingegen recht knackig – trotz der hinzugefügten Körnung. Schwarzwerte sind ebenso wenig knackig wie der Kontrast dynamisch ist. Viele Szenen wirken etwas trüb und dunstig, manchmal sind Kontrastflanken zu harsch und dunkle Bereiche färben sich schon mal grün ein. Dazu überstrahlen helle Oberflächen oft. Nur selten sind Einstellungen so knackig und kontrastark wie im Präsidium nach etwas über 65 Minuten.
Detective Knight: Rogue kommt für beide Sprachen mit einer Tonspur im Format DTS HD-Master. Dolby Atmos wird hier nicht geboten. Entgegen einiger Titel, die Leonine zuletzt veröffentlicht hatte (bspw. Blacklight) hat man die deutsche Synchro in der Dynamik nicht beschnitten – jedenfalls nicht gegenüber der englischen Tonspur. Allerdings sind beide keine Ausgeburt an Dynamik. Weder während der anfänglichen Schießerei in der Tiefgarage noch beim startenden Flugzeug oder den Diskobeats nach 25 Minuten. Stimmen kommen immerhin sehr gut verständlich rüber und wenn während der Auktion die Moderatorin mit deutlichem Hall über die Speaker kommt, wird das sehr räumlich wiedergegeben. Nach gut 61 Minuten während des überraschenden Schusswechsels kommt dann doch mal Dynamik auf und das Heimkino wird rundherum ein bisschen gefordert. Das gilt dann auch für die Kampfszenen, die etwas Bass für die Punches erhalten.

Preis: 14,99 €
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Bild- und Tonqualität UHD

Ein Glück, dass Halloween ist

Detective Knight: Rogue wurde digital gefilmt. Leider war nicht herauszufinden, mit welchen Kameras gearbeitet wurde und ob die UHD Blu-ray mit einem 4K-DI als Basis arbeiten konnte. Leonine stattete sie mit HDR10 sowie einem im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum aus. Doch was hilft all die Theorie und was halfen die Specs, wenn der Anbieter zum wiederholten Male eine UHD Blu-ray technisch vermasselt. So war es zuletzt ein sichtbarer Rauschfilter bei Blacklight und das (vor dem Austausch) viel zu dunkle Bild von Everything Everywhere All at once. Bei Detective Knight: Rogue ist es nun erneut zu dunkel in Schattenbereichen, während jene Bereiche, die über die Blu-ray bereits überstrahlten dies auch bei der HDR-Scheibe noch tun. Schon der Überfall im Intro wird dadurch zum Ratespiel was das Geschehen angeht. Details auf den dunklen Jacken oder Hosen der Angreifer? Fehlanzeige. Es geht zwar nicht komplett so düster und abgesoffen zu wie in der ersten Version von Everything … , aber viel besser sieht es hier auch nicht aus. Schaut man sich die Häuserschlucht bei 10’33 an, sieht man in den dunklen Bereichen schlicht nichts mehr, wo die BD noch Häuser offenbart. Die hellen Streben am Wolkenkratzer in der Mitte überstrahlen dennoch – ein ganz unharmonischer Look, wenn es um die Kontrastierung geht. Durch das deutliche Abdunkeln vermeidet die UHD BD zwar die grünlich-aufgehellten Schwarzbereiche der Blu-ray, versumpft aber nahezu alle Details in Schattenbereichen. Den Gabelstapler bei 38’49 muss man zum Beispiel suchen. Und die Schneeflocken, die in dieser Szene fallen, werden auch nur dort offenbar, wo im Hintergrund Licht zu sehen ist. Spitzlichter in dunklen Nachtaufnahmen geraten zudem nicht wirklich prägnanter als über die BD. Einziger Lichtblick der wirklich nicht sehr gelungenen UHD-BD ist das etwas sauberere Encoding, welches das hinzugefügte Rauschen besser einfängt sowie die auch dadurch hervorgerufene hauchzarte Verbesserung in der Detailtiefe. Ein natives 4K-DI erscheint hier wenig glaubwürdig – dafür ist in Summe zu wenig Detailvorsprung da. Aber die feinen Einzelheiten werden durch das bessere Encoding ein wenig besser abgebildet (Palette bei 68’03).

Blu-ray (1’17): (Slider ganz nach rechts): Zunächst einige Beispiele für die Unterschiede in Sachen Helligkeit.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Hier benötigt es keine Kommentare, um die Differenzen zu sehen.

Blu-ray (3’53): (Slider ganz nach rechts):
UHD HDR10 (Slider ganz nach links):

Blu-ray (11’20): (Slider ganz nach rechts):
UHD HDR10 (Slider ganz nach links):

Blu-ray (13’48): (Slider ganz nach rechts):
UHD HDR10 (Slider ganz nach links):

Blu-ray (22’47): (Slider ganz nach rechts):
UHD HDR10 (Slider ganz nach links):

Blu-ray (10’33): (Slider ganz nach rechts): Die Blu-ray überstrahlt auf den hellen Oberflächen, zeigt aber Differenzierung im Dunklen.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD überstrahlt immer noch, versumpft dazu aber im Dunklen.

Blu-ray (7’02): (Slider ganz nach rechts): Selbst Szenen bei hellem Tageslicht …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … stellt die UHD-BD zu dunkel dar.

Blu-ray (16’21): (Slider ganz nach rechts): Ein Beispiel für die Unterschiede im Encoding.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Auf der Übersicht noch nicht so erkennbar.

Blu-ray (16’21): (Slider ganz nach rechts): Sehr wohl aber, wenn man näher rangeht. Die BD vermatscht im Encoding
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Auch wenn die UHD-BD immer noch nicht perfekt ist, arbeitet sie sauberer. Wirklich mehr Auflösung bietet sie allerdings nicht.

Keine Änderung beim Ton. Auch die UHD Blu-ray arbeitet mit den beiden DTS-HD-Master-Spuren, die schon die Blu-ray bietet.
Preis: 26,99 €
(Stand von: 2023/02/05 11:24 am - Details
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Format: Blu-ray
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Bonusmaterial

Die Blu-ray liefert als Bonusmaterial immerhin noch den Trailer und Programmtipps über das Menü. Die UHD Blu-ray von Detective Knight: Rogue hat schlicht gar nichts an Bord, außer das Untermenü für den Ton. Nicht mal eine Kapitelanwahl hat man der UHD-BD sowie der BD spendiert.

Fazit

Detective Knight: Rogue ist leider nicht der würdige Abgang, den man Bruce Willis gewünscht hätte. Das Drehbuch zu dünn, angefüllt mit unnötigen Dialogen, unlogischen Handlungen und Figuren, denen man ohnehin nicht abnimmt, einen Raub erfolgreich durchführen zu können. Willis ist zwar etwas öfter zu sehen, spricht aber (nachvollziehbarerweise) wenig und hat zum Ende auch noch eine Maske auf. Ob Teil II und III das wirklich übertreffen können, bleibt abzuwarten. Übertreffen könnte man die UHD Blu-ray. Und das ziemlich leicht – indem man sie komplett neu macht. Denn so ist sie mehr oder weniger ungenießbar.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 65%
Bildqualität UHD: 60%

Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (dt. Fassung): 65%
Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 65%

Bonusmaterial: 5%
Film: 55%

Anbieter: Leonine Distribution
Land/Jahr: USA 2022
Regie: Edward John Drake
Darsteller: Bruce Willis, Jimmy Jean-Louis, Lochlyn Munro, Beau Mirchoff, Corey Large, Michael Eklund, Keeya King, Trevor Gretzky
Tonformate BD/UHD-BD: dts-HD-Master 5.1: de, en
Untertitel: de
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 105
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-66
Real 4K: Nein (?? DI)
High Dynamic Range: HDR10
Maximale Lichtstärke: 1056 Nit
FSK: 16

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Leonine Distribution)
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Trailer zu Detective Knight: Rogue

DETECTIVE KNIGHT: Rogue Trailer (2022)


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3 Kommentare
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blooob

die schlechte UHD qualität zieht sich wie ein roter faden bei leonine. die frage ist nur, ob die nicht besser wollen oder können. vielleicht sollte man bei leonine mal zeitnah auf jobsuche gehen nach echten qualifizierten mitarbeitern. klingt hart, ist aber nun mal so.

und timo, wieso „opferst“ du eigentlich deine wenige zeit für so ein offensichtlich schlechten film. imdb 3.6 und schlechte andere bewertungen sollte man schon berücksichtigen.

Ralf248

Definitiv einen Film, den ich mir in der UHD nicht kaufen werde, die Qualität der UHD geht gar nicht. Wer lässt sowas durchgehen oder gehts hier nur noch, um Kohle zu machen?