Doom – Der Film 4K UHD [Uncut]

Blu-ray Review

Universal Pictures, 11.08.2022

OT: Doom

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Wenn’s dich töten will, ist’s ’ne Gefahr

Die Videospiel-Adaption von 2005 gibt’s zwei Jahre nach der Blu-ray auch als 4K-Fassung.

Inhalt

Guck mal grimmig, Dwayne … okay, reicht!

Die Forschungsstation Olduvai auf dem Mars hat den Schlüssel für die restlose Erforschung des menschlichen Erbguts in den Händen. Man muss nur noch diesen einen Selbstversuch wagen. Kurze Zeit nach diesem mehren sich auf der Erde seltsame Anzeichen. Man fürchtet, dass dort oben irgendetwas gehörig schief gelaufen ist und verhängt eine Quarantäne über Olduvai. Gleichzeitig schickt man eine mobile Eingreiftruppe zur Station, die nach dem Rechten sehen soll. Was den Kollegen Space Marines aber vor Ort geboten wird, sprengt jede Vorstellungskraft. Blutrünstige Kreaturen greifen die Männer und Forscherin Grimm an, eines hässlicher als das andere. Es ist nun an den Söldner Sarge und Reaper, zu verhindern, dass die Monster einen Weg in die Freiheit finden und den Mars in eine Katastrophe stürzen …

Guckt genauso grimmig: Karl Urban

15 Jahre hatte es gedauert, bis man 2020 die Videospielverfilmung, in der Dwayne Johnson und Karl Urban gegen allerlei Kreaturen zu Felde zogen, hierzulande endlich auf Blu-ray veröffentlicht hatte. Zwar gab es ganz zu Anfang des HD-Zeitalters mal eine HD DVD (ihr erinnert euch, das ist dieses in roten Amarays ausgelieferte Format, das von Toshiba, Microsoft und NEC vorangetrieben wurde) doch die Blu-ray, die im August 2009 mal erschien, durfte aufgrund von Featurettes, in denen Spieleelemente von Doom enthalten waren, nie offiziell beworben werden – immerhin waren die Videogames indiziert. Erst als im Dezember 2019 deren Indizierung aufgehoben wurde, war der Weg frei, eine Neuveröffentlichung der Verfilmung auf den Weg zu bringen – für einige „endlich“, für andere vermutlich eher „unnötig“. Denn, so viel ist klar: Doom war nur teilweise ein Liebling der Fans. Viele der Zocker der Spiele warfen der Geschichte vor, dass sie den Ursprung für die Kreaturen komplett veränderte. Wo die Games deren Herkunft direkt aus der Hölle verorten, nachdem Forschungsarbeiten ein Portal zum jenseitigen Ort der Bestrafung geöffnet hatten, sind es nun menschliche Mutanten, die nach der Injektion eines Serums zum Vorschein treten.

Pinky koordiniert … ähm … irgendwas

Die Kritiker wandten sich ohnehin kopfschüttelnd ab und verrissen Bartkowiaks Film fast unisono. Kein Wunder, dass Dwayne Johnson in der Folge für die Goldene Himbeere als schwächster Darsteller nominiert wurde und der Film an sich in die Top-Ten-Liste der Time für die schlechtesten Computerspiel-Verfilmung aufgenommen wurde.
Schade, denn eigentlich waren die Voraussetzungen nicht schlecht. Doom ist nun mal hauptsächlich ein Actiongame mit Horrorinhalten. Es war also durchaus nachvollziehbar, dass man Dwayne Johnson (der damals noch deutlich öfter unter seinem Ringnamen „The Rock“ geführt wurde) in der zweiten Hauptrolle neben Karl Urban besetzte, welcher seinerseits kurz zuvor schon in Riddick – Chroniken eines Kriegers Actionerfahrung sammeln durfte.

Mit Beil im Kopf lebt es sich viel ausgelassener

Und ganz so schlimm ist es eigentlich auch nicht. Sieht man davon ab, dass Dwayne Johnson nicht mal einen Hauch seines späteren Schauspielcharmes offenbart und seine Rolle derart bierernst nimmt, dass es unfreiwillig komisch wirkt; sieht man des Weiteren davon ab, dass Rosamund Pike als Wissenschaftlerin sich wohl wie im falschen Film gefühlt haben muss und sieht man davon ab, dass der Film 2005 ein übler Rückfall in die machohaften Dialoge der 80er-Jahre-Videotheken-Klopper war, kann man durchaus Spaß mit diesem Edel-Trash haben. Vor allem die Actionszenen rocken und die Masken gefallen ebenso. In der Unrated Fassung gibt’s noch dazu ein bisschen mehr Glibber während einer Obduktion am offenen Bauchraum. Und es gibt diese heute schon fast legendäre Ego-Shooter-Szene, die erstmalig ausgedehnt echtes Videospiel-Gefühl in einem Film verfrachtete. Dass man sie in ihrer Länge etwas beschränkte (und nicht, wie von einigen im Nachhinein gefordert, den ganzen Film so gestaltete) dürfte schlicht Gesundheitsgründe haben. Selbst die gebliebenen gut fünfeinhalb Minuten sorgten schon für ein paar flaue Mägen bei den Zuschauern. Doom-Fans dürfen sich nun darüber freuen, dass Universal nach der Veröffentlichung der Blu-ray vor zwei Jahren nun noch eine 4K-Fassung mit DTS:X-Sound nachlegt.

Bild- und Tonqualität BD

Big Fu**ing Gun

Doom war 2006 auf HD DVD schon dunkel. Und dunkel ist er jetzt auch auf Blu-ray (die mit jener von 2020 identisch ist). Immer wieder saufen Details im Schwarz ab, was schon bei Gesichtern unter seitlicher Ausleuchtung zum Problem wird (6’08). Gleichzeitig hat man dem analog gefilmten SciFi-Actioner eine seinerzeit typische Rauschfilterung zuteil werden lassen. Und die fördert leider immer wieder wachsartig weiche Gesichter zutage, während die Körnung des Originalmaterials dennoch nicht komplett behoben ist. Hier wäre es authentischer und schlüssiger gewesen, man hätte die Digital Noise Reduction sein lassen und lieber auf die originale Filmkörnung gesetzt. Die Farbgebung besteht praktisch nur aus intensiven Blau-, Grau- und ein paar wenigen Brauntönen. Das passt gut zum Thema des Films, lässt aber nur wenig Differenzierung zu. Hauttöne sind durchweg etwas zu rosig und oft viel zu kräftig geraten, während Lippen (vor allem jene von The Rock) fast pink erscheinen. So richtig hält das Bild mit dem heutigen Niveau nicht (mehr) Stand.
Akustisch fährt Doom allerdings heute noch genauso heftig auf wie seinerzeit vor 15 Jahren. Erstaunlich laut eingepegelt zündet selbst die „nur“ dts-Spur fürs Deutsche hier wirklich ein beachtliches Feuerwerk ab. Die Räumlichkeit ist von Beginn an vorzüglich und außerdem gibt’s hier noch richtig satten Bass, wo Soundmixe in den letzten Jahren gerne mal familienkompatibel komprimiert wurden. Selbst bei Zimmerlautstärke hört und spürt man den Sub ordentlich zupacken. Leider sind die deutschen Stimmen im Verhältnis zu leise abgemischt. Man muss also entweder relativ laut hören und dann die Wände wackeln lassen oder hebt eventuell den Center etwas an. Was auch immer man tut, sobald geschossen und gestorben wird, sind Dialoge eh egal. Projektile schlagen rundherum ein, das Rattern der Schnellfeuergewehre kommt eindringlich ins Heimkino und das Grunzen der Kreaturen ist auch akustisch furchterregend.

Preis: 11,99 €
(Stand von: 2022/11/29 11:35 am - Details
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7 neu von 9,50 €1 gebraucht von 8,57 €
Studio:
Format: Blu-ray
Spieldauer:
Erscheinungstermin: Thu, 07 May 2020
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Bild- und Tonqualität UHD

Interessante Verwandlung

Doom wurde 2005 mit Arriflex-Kameras auf 35 mm Filmmaterial gedreht. Für die Blu-ray wurde seinerzeit ein 2K-DI angefertigt, das nun offenbar immer noch die Basis für die UHD Blu-ray bildet. Eine neuerliche Abtastung in 4K-Auflösung hat man augenscheinlich nicht vorgenommen, was sich im laufenden Bild dann entsprechend äußern sollte. Hinzu kamen ein HDR-Mastering mit HDR10 sowie ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum. Trotz der nahezu identischen Auflösung zeigt sich von Beginn an, dass Doom vom 4K-Remaster und dem HDR-Grading profitiert. Zunächst einmal hat man die teils vorhandene Blaubetonung zurückgefahren, was zu neutral-graueren Innenräumen führt und im späteren Verlauf sehr deutlich durch eine angenehmere Braunfärbung ersetzt wird. Die starke Farb-Überbetonung der Blu-ray wurde glücklicherweise auch bei den Gesichtern zurückgefahren. Dwayne Johnsons Lippen sind jetzt nicht mehr pink, sondern etwas neutraler rot. Die Uniformen erscheinen nicht mehr im Blau-Ton, sondern im neutraleren Dunkelgrau. Die steilen Kontrastflanken wurden harmonisiert, sodass im Dunklen viel mehr Zeichnung ist. Allerdings etwas auf Kosten des Schwarzwertes, der über die UHD Blu-ray etwas gräulicher erscheint. Dennoch: Wenn man sieht, wie viel mehr an Details man in der Steinwand rechts sowie im Hintergrund bei 25’32 erkennt, wird niemand die Blu-ray vermissen. Schöner Nebeneffekt: Man sieht endlich mehr von den gorigen Masken und abgetrennten Gliedmaßen (81’46). Die generelle Farbgebung mischt, wie gesagt, etwas mehr an warmem Braun hinzu, was Übersichtsaufnahmen wie jener bei 44’10 viel besser steht. Einzig die Doom-Monster wirken jetzt nicht mehr ganz so hübsch fleischig. Trotz der nicht wirklich höheren Auflösung ist Doom dennoch sichtbar schärfer, denn er kommt ohne die massive Rauschfilterung der Blu-ray aus. Gesichter werden endlich wieder plastisch und lebensecht, ohne auszusehen wie Abbildungen aus Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett – Schweißperlen und Lichtreflexionen sind allesamt wieder da, wo sie über die Blu-ray im Wachsfilter verschwanden (78’00). Das bessere Encoding und die nicht vorhandene Filterung zeigen dann auch Feinheiten wie die Strickware von Samantha sehr viel deutlicher (68’23). Mankos: Die Aufhellung des Schwarzwertes zugunsten der Durchzeichnung ist hier und da vielleicht etwas zu deutlich und die First-Person-Shooter-Sequenz im Finale kommt fast durchweg eingezoomt daher – man sieht hier also rundherum weniger (siehe Screenshotvergleich).

Blu-ray (00’53): (Slider ganz nach rechts): Schono bei der Eröffnungsszene mit dem Mars versumpft die Blu-ray.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Und schon hier zeigt die UHD Blu-ray eine bessere Durchzeichnung.

Blu-ray (16’14): (Slider ganz nach rechts): Im Film noch deutlicher als hier im Screenshotvergleich. Überbetonte Farben im Gesicht, bläuliche Uniformen, die noch dazu versumpfen.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD Blu-ray neutralisiert die Farben auf ein realistischeres Niveau und zeichnet im Schwarz besser durch.

Blu-ray (25’33): (Slider ganz nach rechts): Sehr deutlich wird der Unterschied dann hier. Über die Blu-ray ist im Hintergrund und auch auf der Wand rechts kaum etwas zu erkennen.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Ganz anders sieht es bei der UHD Blu-ray aus.

Blu-ray (59’19): (Slider ganz nach rechts): Auch von den Bluteffekten …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … sieht man nun mehr …

Blu-ray (81’45): (Slider ganz nach rechts): … ebenso hier …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … mehr Maskerade für Gore-Fans …

Blu-ray (78’01): (Slider ganz nach rechts): Mal abgesehen von der schlechteren Durchzeichnung ist die Blu-ray in Close-ups nicht scharf.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Wer sich dieses Close-up im Vergleich mal auf einem großen Bildschirm anschaut, wird merken, was die fehlende Rauschfilterung insgesamt an Detailvorsprung und Plastizität rausholt.

Blu-ray (95’08): (Slider ganz nach rechts): Das Gesicht zu gelblastig, die Haare kaum durchzeichnet.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Auch hier liegt die UHD Blu-ray vorne.

Blu-ray (93’38): (Slider ganz nach rechts): Die Blu-ray zeigte in den First-Person-Szenen mehr Bildinhalt.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD Blu-ray ist hier gezoomt.

Was 2005 an Handheld-Gaming-Devices so als zukunftsmodern erachtet wurde

Für den Ton hat man bei Universal noch einmal Hand angelegt. Beide Sprachfassungen (Deutsch und Englisch) kommen jetzt mit einer DTS:X-Spur, die insgesamt bereits breiter und etwas räumlicher aufgestellt ist als die DTS-Variante der alten Blu-ray (Score bei 44’10). Im Tiefbass der finalen Explosion und auch zwischendurch zwar etwas weniger druckvoll, überzeugt das Grollen zu Beginn nach der Einblendung des Logos auf dem Planeten durchaus. Dort setzen auch erstmalig 3D-Sounds ein, wenn die Buchstaben des Filmstudios langsam verschwinden. In der Folge wird vor allem der Score oft auf die Heights gelegt. Nach knapp vier Minuten hört man den Helikopter leise außerhalb der Baracken flappen und wenn die Mannschaft ihre Reise durch den Ark antritt, wuscht es ziemlich cool von oben. Bei 22’53 gibt’s dann die ersten Höhen-Effekte während der Inspektionen der Station und wenn’s nach 41 Minuten rundherum feucht wird, hört man die Akustik auch von oben widerhallen. Fallen dort nach knapp 44 Minuten Schüsse, werden auch diese hörbar von der Decke zurück geworfen.
Im weiteren Verlauf ist es immer wieder die Filmmusik, die von oben mitspielt und dann, nach 68 Minuten auch die BFB, die Akzente setzt. Plötzlich schmilzt es von der Decke, was ziemlich nett klingt. Zwar setzt es hier nicht dauerhaft 3D-Sounds, was schade ist, aber dafür ist die reguläre Ebene insgesamt umhüllender und überzeugt mehr als die alten Tonspuren. Schade, dass der Tiefbass etwas reduziert wirkt.

Preis: 22,99 €
(Stand von: 2022/11/29 3:41 pm - Details
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Produktpreise und -verfügbarkeit sind zum angegebenen Datum / Uhrzeit korrekt und können sich ändern. Alle Preis- und Verfügbarkeitsinformationen auf https://www.amazon.de/ zum Zeitpunkt des Kaufs gelten für den Kauf dieses Produkts.
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4 neu von 22,99 €0 gebraucht
Studio:
Format: Blu-ray
Spieldauer:
Erscheinungstermin: Thu, 11 Aug 2022
(* = Affiliate-Link / Bildquelle: Amazon-Partnerprogramm)

Bonusmaterial

Das Bonusmaterial von Doom ist erneut identisch mit dem von damals bekannten (was an derselben Blu-ray liegt, die man dem Set beigelegt hat), das man bisher hierzulande nicht zu Gesicht bekam. Insgesamt sechs Featurettes findet man hier. In „Grundausbildung“ geht’s um das militärisch angehauchte Training, dass die Darsteller durchlaufen haben, um ihre Figuren authentisch rüber zu bringen. „Rock Make-up Formation“ lässt uns am Make-up-Prozess teilhaben, den Dwayne Johnson für seine Kreaturen-Szenen durchlief. „Meister-Monster-Macher“ kümmert sich hingegen gut zehn Minuten um die Arbeit an den Kreaturen selbst. „Schieß-Sequenz“ hautnah nimmt sich dann den Aufbau der Ego-Shooter-Sequenz vor und „Doom-Phänomen“ lässt die Darsteller und Macher reflektieren, was sie mit dem Videospiel und Gaming an sich verbinden. „Spiel weiter!“ gibt dann ein paar (seinerzeit frühzeitige) Einblicke in Doom 3.

Fazit

Doom ist eigentlich ein überraschend spaßiger Streifen, wenn man ihn nicht allzu ernst nimmt. Und jetzt kann man auch endlich was vom Inhalt sehen. Die UHD Blu-ray zeichnet immens viel besser durch, ist authentisch körnig, nicht mehr wachsweich gefiltert und farblich stimmiger. Allerdings gibt’s im Finale während der First-Person-Sicht aufgrund eines sichtbaren Zooms weniger Bildinhalt zu sehen und Schwarzwerte könnten knackiger sein. Der DTS:X-Sound ist insgesamt räumlicher angelegt, klingt offener und addiert ein paar nette 3D-Sounds hinzu – ebenfalls ein Gewinn.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 60%
Bildqualität UHD: 75%

Tonqualität BD (dt. Fassung): 80%
Tonqualität UHD 2D-Soundebene (dt. Fassung): 80%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Quantität (dt. Fassung): 50%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Qualität (dt. Fassung): 70%

Tonqualität BD (Originalversion): 85%
Tonqualität UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 85%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 50%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 70%

Bonusmaterial: 40%
Film: 55%

Anbieter: Universal Pictures Germany
Land/Jahr: USA 2005
Regie: Andrzej Bartkowiak
Darsteller: Karl Urban, Rosamund Pike, Dwayne Johnson, Ben Daniels, Razaaq Adoti
Tonformate: dts HD-Master 5.1: en // dts 5.1: de
Tonformate UHD: DTS:X (DTS-HD-Master-Kern): de, en
Bildformat: 2,35:1
Laufzeit: 113
Codec BD: VC-1
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-66
Real 4K: Nein (2K DI)
High Dynamic Range: HDR10, Dolby Vision
Maximale Lichtstärke: 997
FSK: 18 (ungeschnitten)

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Universal Pictures Germany)
*Affiliate-Links sind mit * gekennzeichnet. Für Einkäufe über diese Affiliate-Links erhalten wir eine Provision. Für den Käufer entstehen keine Mehrkosten. Infos zum Datenschutz findet ihr hier.

Trailer zu Doom

Doom - Trailer HD deutsch


So testet Blu-ray-rezensionen.net

Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.

Dort findet ihr auch das aktuelle Referenz-Gerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:

Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild“verbesserern“ zu verfälschen.

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12 Kommentare
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Lex

Ich habe den Film schon des öfteren gesehen weil ich ihn sehr mag und mir wird es von daher vermutlich sofort negativ auffallen das sie die 1st Person Szene verpfuscht haben.
Ich werde den Gedanken nicht los das sich der Film in dieser Version nun anfühlt wie ein Bonbon mit Kot, anstatt süßer Creme, im Kern zu lutschen. Erst lecker und dann kommt das böse erwachen.
Bin sehr froh und dankbar das ich das hier früh genug erfahren habe denn nun werde ich von einem kauf erst mal zurück treten.

Kartenlehrling

Ist die Deutsche Version nachträglich aufgehellt worden?
Weil wenn man auf englische Seiten geht, dann wird das viel zu dunkle Bild und
das absaufen ins Schwarz bemängelt?!

Rüdiger Petersen

Ich hatte mir damals die Uncut-Fassung aus dem Ausland kommen lassen die eine Deutsche Tonspur hatte. An der Bild und Tonqualität ist nichts zu bemängeln im Gegenteil denn gerade die Tonspur greift richtig durch. Zu der Zeit war ja auch Dwayne Johnson noch nicht so bekannt. Den Film ansich finde ich super.

ondy

Super klasse das du DOOM so schnell zur hand hattest. Mir ist auch aufgefallen das der tiefbass zurück geschraubt wurde. Hast du auch mal ein vergleich zur englischen dtsx und englischer dtsma fir angehört? Toll wer es von dir eine bass anaslyse von filmen zu machen, wie weit die bassspur in den keller geht und ob neu aufgelegte ton mixes die gleichen werte haben. Ich persönlich finde die englische dtsx besser im bass als die englische dtsma. Aber fie deutsche dtsx ist schwächer im bass als die alte deutsche dts.

blooob

bei der deutschen DTS:X sind ganz leise stimmen vom center auf dem LFE. bei der o-ton DTS:X nicht. ^^

Turboflocki

Hallo Timo! Erstmal ein großes Lob für deine umfassenden Reviews, v.a. für 4k sehr hilfreich. Meine Frage zu Doom wäre: Wie störend empfindest du den Zoom bei der FPS-Sequenz? Ist schließlich die beste Szene des Films…

Turboflocki

Einige bekannte Review-Seiten haben es nichtmal bemerkt. Spricht für deine akribischen Reviews!

Turboflocki

Hab mir gestern den Film in 4k angesehen und als erstes die FPS-Sequenz gecheckt. Nach 3 Durchläufen war mir übel. Der Zoom ist durchgehen recht stark und es fühlt sich nicht richtig an. Es ist z.B. nicht mehr sichtbar, wie die Kettensäge in die Metalltreppe schneidet, man sieht nur mehr ein paar Funken. Wer selbst Ego-Shooter spielt und den Film kennt wirds mehr merken. Konnte die Disc gottseidank retournien.

Nemesis200SX

Du bist ja recht gut vernetzt. Kann man in Erfahrung bringen warum man sich dazu entschieden hat die 1st Person Szenen zu zoomen?