Everything Everywhere All at Once 4K UHD

Blu-ray Review

Leonine Distribution, 12.08.2022
Leonine Distribution, 12.08.2022

OT: Everything, Everywhere All at Once

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Wer bin ich und wenn ja, wie viele?

Hier kommt der vermutlich ungewöhnlichste Film der letzten Jahre.

Inhalt

Evelyns Waschsalon läuft eher mäßig

Evelyn Wang führt gemeinsam mit ihrem Mann Waymond einen Waschsalon irgendwo in Amerika. Das Gewerbe ist ziemlich runtergekommen, das Auskommen eher schlecht als recht und nun steht auch noch eine Finanzamtsprüfung auf dem Plan. Doch als wäre das noch nicht genug, taucht ausgerechnet jetzt auch noch Evelyns Vater Gong Gong aus Hongkong auf, um den sich gekümmert werden will. Dass ihre Tochter Joy außerdem beständig versucht, ihre Mutter dazu zu bringen, ihre Freundin Becky zu akzeptieren, führt zu weiteren Verwerfungen in Evelyns Leben. Um zu erklären, warum Evelyn in ihrer Steuererklärung ein Fehler unterlief, besucht sie mit ihrem Mann das Finanzamt. Kaum sitzen sie vor der Inspektorin Deirdre Beaubeirdre, benimmt sich Waymond plötzlich seltsam. Offenbar hat etwas, oder vielmehr jemand, von seinem Körper Besitz ergriffen. Dieser jemand stellt sich als Alpha Waymond vor. Eine andere Version von Waymond aus einem Universum, das sich „Alphaverse“ nennt. Dieser Alpha Waymond erklärt Evelyn, dass es viele Universen gibt und sie selbst als Alpha Evelyn die Anführerin des Alphaverse war. Als solche ist sie zwar verstorben, trieb zuvor aber die Technologie voran, mit der es ermöglicht wird, auf die Fähigkeiten, Erinnerungen und den Körper ihrer Gegenstücke aus dem Paralleluniversum zuzugreifen. Das Multiversum wird allerdings von Jobu Tupaki, der Alphaverse-Version von Joy, bedroht. Alpha Evelyn hatte ihre Tochter zu oft zu Universumssprüngen gedrängt, was dazu führte, dass Jobu nun alle Universen gleichzeitig erlebt und nach Belieben Versensprünge ausführen oder Materie manipulieren kann. Die Auswirkungen, die dies zur Folge hat, könnten katastrophal für das gesamte Multiverse sein. Und Evelyn Wang, die bisher noch überhaupt kein Multiverse-Potenzial entwickelt hat, könnte die einzige sein, die das verhindern kann …

Eine Karaokeanlage kann man halt für einen Waschsalon nicht von der Steuer absetzen

„Der beste Film aller Zeiten“: 96 % positive Kritiken bei Rotten Tomatoes und eine 8,9er Bewertung auf der imdb – als der neue Film der „Daniels“ (Dan Kwan und Daniel Scheinert) am 28. April hierzulande in die Kinos kam, konnte der Vorab-Hype (und ich nutze dieses Wort WIRKLICH sehr ungerne) kaum größer sein. Auf einem anderen Bewertungsportal schlug er sogar den dort bis dato besten Film: Der Pate. Mittlerweile hat sich das Ganze etwas eingependelt, aber mit einer 8,2 auf der imdb steht er immerhin noch in bester Gesellschaft von Stirb Langsam oder Taxi Driver. Was haben diese beiden Regisseure, die bisher stets zusammen arbeiteten (bspw. bei der Extravaganz Swiss Army Man) hier nur erschaffen, dass es die Filmwelt so in Aufruhr versetzte?
Nun, zunächst einmal haben die Daniels seit 2016 an dem Projekt gearbeitet, das sie ursprünglich unter der Prämisse „es geht um eine Frau, die versucht, ihre Steuern zu bezahlen“ auf den Weg gebracht haben. Bereits 2010 hatten sie schon die Idee des filmisch interpretierten Multiverse entwickelt und mussten dann mit ansehen, wie Marvel und Sony eine ganze Menge ihrer Ideen in jeweils eigene Filme einbrachten. Es wuchs die Angst, dass man ihnen ihrerseits Ideenklau vorwerfen würde. Was im Übrigen Unsinn ist, da es hier um eine ganz andere Story-Grundidee geht.

Den Herrn Papa kann man einfach nicht zufriedenstellen

Denn unabhängig davon, aus welcher Richtung man Everything Everywhere All at Once interpretieren und analysieren mag, wird jede Richtung vermutlich irgendwann mal an den Punkt kommen, dass das Chaos und die Überflutung, die uns der Film zumutet eine Metapher dafür ist, was die Gesellschaft heutzutage erlebt. Von der Informationsüberflutung bis hin zu einer gewissen Empathielosigkeit, die spätestens seit der Covid-19-Pandemie über die Welt gekommen ist. Die Daniels scheinen das Gefühls- und Informationschaos der Welt in ihrem Film zu reflektieren und halten uns gleichzeitig den Strohhalm der Empathie entgegen, den Evelyn in all der Unordnung darstellt. Evelyn begibt sich in EEAaO auf eine Reise, die sie selbst aber auch immer wieder ausbremst. Oft hat man das Gefühl, sie wäre gerne lieber diese andere Evelyn aus dem anderen Universum – hat sie vielleicht im Laufe ihres Lebens die falschen Entscheidungen getroffen? Wäre sie lieber in China geblieben als in die USA auszuwandern? Die Tatsache, dass die Antagonistin im Film Evelyns Tochter ist, kann man zudem in eine Richtung deuten, in der es heutzutage schwierig ist, die Generationen untereinander zu vereinen. Die Internet-Generation hat jene der Eltern abgelöst, die schon Schwierigkeiten haben, eine Email zu öffnen. Aus welcher Richtung man Everything Everywhere All at Once auch interpretieren mag, filmisch gesehen ist es eine Wundertüte wie man sie lange, sehr lange nicht mehr zu sehen bekam. Und es zeigt, dass Filme noch Aufsehen erregen können, die nicht aus irgendeinem Superhelden-/Action-/SciFi-Franchise kommen; originär erdachte Stoffe, die mit Fantasie, Mut und Leidenschaft gegen das formelhafte Kino des 21. Jahrhunderts antreten.

Durchaus hilfreich, wenn man mal an die letzten Reste im Nutella-Glas kommen möchte

Dass Dan und Daniel zudem ein echter Besetzungscoup gelang, gehört zu den weiteren Highlights des Films. Michelle Yeoh, Wunschkandidatin der beiden Regisseure, ist unfassbar grandios als Evelyn und Jamie Lee Curtis hat man lange nicht so entfesselt auftreten sehen. Als Beamtin der Steuerbehörde mit (vermutlich) Fatsuit unter dem senffarbenen Pullover beweist sie Mut zur Hässlichkeit und zum zickigen Verhalten. Wirklich charmant ist die Besetzung von Ke Huy Quan als Waymond – erinnert sich noch jemand an Short Round aus Indiana Jones und der Tempel des Todes? Genau DER!
Was man als Zuschauer auf keinen Fall machen sollte, wenn man sich Everything Everywhere All at Once anschaut, ist unaufmerksam sein. Zum einen, weil hier gerne mal (untertitelt) chinesisch gesprochen wird, zum anderen, weil gerade beim Wechsel zwischen den Universen so viel passiert, dass man sekündlich wichtige Dinge verpassen kann. Lässt man sich auf das Tempo, die Erzählstruktur und die völlig chaotischen Wechsel ein, bekommt man ein Feuerwerk an Dialogen, absurdeste Ideen und unglaublich witzige Kampfszenen. Wenn nach einer halben Stunde die modische Sünde der 80er/90er zur Waffe wird, bleibt sicherlich kaum ein Auge trocken – schon interessant, wozu man eine Gürteltasche einsetzen kann. Natürlich ist das immer auch haarscharf an der Grenze zum Albernen entlang – gerade, wenn’s ins Langfinger-Universum geht oder ein Anal-Plug eine tiefgehende Rolle spielt. Aber wenn die Daniels dann ein großartiges Zitat aus Kubricks 2001 einflechten, kann man ihnen absolut nicht böse für die Albernheiten sein. Böse sein könnten den Machern allerdings all jene, die ein Problem damit haben, wenn Tiere comichaft in Action eingebunden werden. So richtig zimperlich geht Everything Everywhere All at Once mit einem vierbeinigen Fellknäuel nach 75 Minuten nicht um. Hat man aber hier einen Sinn für den entsprechenden Humor kann man nur den Hut ziehen vor dermaßen vielen Absurditäten, Irrwitz und entfesselter Spielfreude sämtlicher Beteiligten. Wer sich übrigens fragt, warum hier so durcheinander in Englisch (bzw. Deutsch), Chinesisch, Kantonesisch und Mandarin gesprochen wird – Regisseur Kwan reflektiert damit seine multilinguale Kindheit als Sohn von Einwanderern aus Taipeh und Hongkong in den USA.

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Studio:
Format: Blu-ray
Spieldauer:
Erscheinungstermin: Fri, 12 Aug 2022
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Bild- und Tonqualität BD

Eine Szene, die jeden schmerzen wird, der sich was unter „Kartonschnitt“ vorstellen kann

Der digital gedrehte Everything Everywhere All at Once hat ein mitunter stark stilisiertes Bild. Zunächst fällt auf, dass die Blu-ray verhältnismäßig hell geraten ist. Schwarzwerte könnten knackiger sein. Außerdem ist der dezente Grünfilter, der über dem Geschehen liegt, nicht sonderlich hübsch und verpasst dem eigentlichen Schwarz schon mal eine deutliche Grüneinfärbung (22’22). Ein dezentes digitales Rauschen ist in den dunkleren Szenen erkennbar und bisweilen sind Kontrastflanken etwas steil gesetzt. Die Aufnahmen im Alpha-Kontrollraum wirken zudem etwas weich und unscharf. Natürlich kann man diese Stilmittel als bewusste Wahl sehen, um die ohnehin chaotische Struktur des Films auch visuell zu unterstützen. Schön macht es dadurch halt trotzdem nicht. Besitzer von Cinemascope-Leinwänden sollten wissen, dass sich das Bildformat mitunter wild verändert. Hauptsächlich hat man es mit einem 1,85:1-Format zu tun. Nebenbei gibt’s aber auch 4:3, 2,39:1 oder 2,00:1 – und das in teils fließendem, aufzoomenden oder sich schließendem Wechsel.
Leonine spendiert Everything Everywhere All at Once zwei Dolby-Atmos-Spuren, die über die reguläre Ebene aber durchweg räumlicher sein könnten. Die zahllosen Musik- und Geräuscheffekte werden vornehmlich über die Fronts wiedergegeben und erhalten nur relativ leise Unterstützung von hinten. Außerdem gibt es keine wirklich griffigen direktionalen Effekte von den Rears. Ziemlich cool ist dafür der Bass-Sweep nach 19 Minuten oder auch die agil arbeitende Tiefbassunterstützung in der ersten Kampfszene nach 30 Minuten. Dazu kommen die Dialoge sehr gut verständlich aus dem Center. Dennoch: Insgesamt ist hier einfach zu wenig Räumlichkeit vorhanden. Hören wir uns ein wenig in die Höhen-Ebene ein, so haben die Deckenlautsprecher zunächst wenig Möglichkeiten, aktiv ins Geschehen einzugreifen. Dafür bietet sich auch einfach kein Anlass. Allerdings werden Teile/Details des Scores immer wieder dort abgelegt, um kleine Akzente zu setzen. Das allerdings bleibt über die Dauer des Films dann auch so. Es gibt tatsächlich keinerlei dedizierte 3D-Sounds. Obwohl, doch. Bei 118’00 fliegen mal Blätter hörbar durch die Luft – allerdings ist das eher leise abgemischt und geht im Gesamtgeschehen unter.

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Format: Blu-ray
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Bild- und Tonqualität UHD

Die Tochter im Multiversum-Vernichtungsstyle

Everything Everywhere All at Once wurde mit der ARRI Alexa Mini gedreht. Deren Chip zeichnet open gate mit 3.4K auf. Da der Film wild im Format wechselt, haben wir es mit unterschiedlichen nativen Auflösungen des jeweiligen Bildinhalts zu tun. Von 4:3, das mit 2.8K aufgenommen wird, bis zu 3.2K im Falle des hauptsächlich zu sehenden 1,85:1-Formats. Von den Mischformaten erzeugte man für den weiteren Prozess ein 4K-DI, musste also jeweils leicht hochskalieren. Natürlich sind 2.8K oder 3.4K mit anschließendem 4K-DI immer noch besser als ein 2K-DI, das für die UHD Blu-ray wieder komplett hochgerechnet werden muss. Im Verlauf des Prozesses kamen dann noch die Kontrastdynamik-Formate HDR10 und Dolby Vision sowie ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum hinzu. Doch was helfen all diese schönen technischen Voraussetzungen, wenn Leonine hier schon wieder viel zu dunkel mastert. Nimmt man sich Yeohs Haare bei 51’33, haben diese über die Blu-ray noch eine (wenn auch aufgehellte) Oberfläche. Die UHD Blu-ray zeigt hier eine schwarze und völlig strukturlose Masse. Hautfarben wirken in dieser rötlich-braunen Szenerie regelrecht verbrannt. Jede einzelne Szene, in der es halbwegs schwach ausgeleuchtet zugeht, wird über die UHD Blu-ray zum Ratespiel in Sachen Durchzeichnung. Was bei den ganz hellen Sequenzen noch für ein etwas dynamischeres Bild sorgt, lässt bereits nach, wenn man Evelyn an ihrem Schreibtisch sitzen sieht. Das mag über einen sehr leuchtstarken LCD noch gerade so in Ordnung sein. Über einen OLED wird’s zum Krampf. Da können die Farben in den gut ausgeleuchteten Momenten noch so kraftvoll strahlen und der Grünstich der Blu-ray ist auch deutlich dezenter, aber am Ende verliert diese Disk aufgrund des Mangels an Durchzeichnung / dem versumpfenden Schwarz schnell an Faszination. Und das ist unabhängig, ob man HDR10 oder Dolby Vision gewählt hat.

Blu-ray (24’49): (Slider ganz nach rechts): Die Blu-ray geht in Innenraumaufnahmen mit guter Ausleuchtung in Ordnung.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD Blu-ray ist selbst hier schon etwas zu dunkel.

Blu-ray (46’03): (Slider ganz nach rechts): Einer der 4:3 Shots im Vergleich.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Auch hier tendiert die UHD-BD schon dazu, in den dunklen Bereichen zu versumpfen.

Blu-ray (65’02): (Slider ganz nach rechts): Deutlich wird’s dann dort, wo selbst die Blu-ray dunkel ist.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die linke Gesichtshälfte ist praktisch nicht erkennbar. Auch der Tisch im Vordergrund säuft ab.

Blu-ray (73’28): (Slider ganz nach rechts): Die Farben sind über die Blu-ray okay kräftig.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die 4K-Scheibe intensiviert sie, aber eben auch ein Stück weit durch die dunklere Abstimmung.

Blu-ray (93’41): (Slider ganz nach rechts): In den ausgewiesen hellen Szenen …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … hat die UHD-BD vielleicht etwas mehr Dreidimensionalität, wirkt aber auch nicht so strahlend.

Blu-ray (97’59): (Slider ganz nach rechts): Erneut ein Beispiel …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … für die Probleme der UHD-BD in der Durchzeichnung.

Blu-ray (100’41): (Slider ganz nach rechts): Ganz offenbar haben sich unterschiedliche Untertitelschreiber …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … um Blu-ray und UHD Blu-ray gekümmert 😉

Keine Änderung beim Ton. Auch die UHD-BD liefert Dolby Atmos für beide Tonspuren.
Preis: 26,99 €
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Studio:
Format: Blu-ray
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Bonusmaterial

Die Sache mit dem Kung-Fu

Im Bonusmaterial finden sich neben dem absolut witzigen Audiokommentar der Daniels noch sechs Featurettes, und 13 Minuten an entfernten Szenen, Outtakes und ein Music Visual. Die Featurettes laufen bei den Charaktervorstellungen lediglich ein bis zwei Minuten. „Putting Everything on the Bagel“ geht etwas tiefer und läuft zehn Minuten. Hier kommen die beiden Regisseure auch ausgiebiger zu Wort. Noch ausführlicher geht’s im 40-minütigen „Almost Everything …“ zur Sache – Von der Idee über die Besetzung bis hin zu den Kostümen und der visuellen Gestaltung. in den VFX Breakdowns gibt’s dann  szenenweise Einblicke in die Zusammensetzung der Computeranimationen. Alle Extras sind, wie bei Leonine üblich, nicht untertitelt. Das Mediabook hat außerdem noch ein 24-seitiges Booklet.

Fazit

Everything Everywhere All at Once ist aber mal sowas von nicht jedermanns cup of tea. Hier kann’s nur heißen: Liebe es oder hasse es! Dazwischen wird’s nicht viel geben. Wer aber auch nur im Ansatz denken könnte, dass sich eine Mischung aus Doctor StrangeMatrixRitter der Kokosnuss und Kung Fu Hustle nicht verhält wie Feuer und Wasser oder Nordpol und Nordpol; wer außerdem Zeuge sein möchte, dass ein minutenlanger stummer Dialog zwischen Steinen! brüllkomisch sein kann, der sollte unbedingt ein Auge (oder zwei oder drei) riskieren. Allerdings tut er das bei einem eher wenig hell leuchtenden TV oder Beamer besser über die Blu-ray. Die UHD-BD empfiehlt sich höchstens für Besitzer von sehr lichtstarken Panels.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 70%
Bildqualität UHD: 60% (Abwertung aufgrund mangelhafter Durchzeichnung)

Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (dt. Fassung): 65%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (dt. Fassung): 20%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (dt. Fassung): 60%

Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 65%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 20%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 60%

Bonusmaterial: 70%
Film: 80%

Anbieter: Leonine Distribution
Land/Jahr: USA 2021
Regie: Dan Kwan, Daniel Scheinert
Darsteller: Michelle Yeoh, Jamie Lee Curtis, Stephanie Hsu, James Hong, Ke Huy Quan, Tallie Medel, Jenny Slate
Tonformate BD/UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): de, en
Bildformat: 1,33:1, 1,85:1, 2,00:1, 2,39:1
Laufzeit: 139
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-100
Real 4K: Jein (4K DI vom 2.8- und 3.4K-Master)
High Dynamic Range: HDR10, Dolby Vision
Maximale Lichtstärke: 1041 Nit
FSK: 16

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Leonine Distribution)
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Trailer zu Everything Everywhere All at Once

Everything Everywhere All At Once - Trailer (deutsch/german; FSK 12)


So testet Blu-ray-rezensionen.net

Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.

Dort findet ihr auch das aktuelle Referenz-Gerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:

Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild“verbesserern“ zu verfälschen.

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56 Kommentare
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uNi73

Der Film war klasse, aber ich habe mich – leider – mehrmals gefragt, warum ich ihn für mehr Geld als 4K (inkl. BluRay) erworben habe. 4K Feeling kam absolut nicht auf und ich würde behaupten, das die BluRay absolut reicht. Ich werde wieder vermehrt recherchieren, bevor ich mir teurere 4K Versionen kaufen werde.

Nemesis200SX

das dunkle UHD Bild ist wiedermal Deutschland Exklusiv. Wie bei vielen anderen LEONINE Titeln ist die US UHD merklich heller. Würde mich nicht wundern wenn es bei „The Contractor“ genau so ist. Ich weiß nicht was da bei LEONINE dauernd schief läuft?

Nemesis200SX

Es wundert mich warum Leonine hier überhaupt selbst nochmal Hand anlegt. Bekommen die nicht das fix und fertige Bild geliefert und müssten dann eigentlich nur noch die deutsche Tonspur ergänzen?

ondy

Das waren mit eindeutig zu viele untertitel, nach 50 minuten ausgemacht. Bei mir kommt da einfach kein filmspaß rüber. Hat mich auch genervt bei space bla bla. Komm nicht mehr auf den name. Hab mir gleich die UHD von Doom rein gelegt, mmh glaub da ist die bassspur versaut worden. Hoffe es kommt bald hier Doom unter die lupe.

Sven

Gibt es eigentlich bei der Helligkeit einen Unterschied zwischen HDR10 und Dolby Vision?

Die Vergleichsbilder sind ja alle in HDR10.

Sven

Verdammt.
Schönes Mediabook und dann die 4k Version versaut. Das hat der Film echt nicht verdient.

Ronny

Ich verstehe wirklich nicht, warum die Angabe vorhandener Untertitel nicht ein wichtiger Bestandteil eines Reviews ist.

blooob

ich glaub, ich weiß worauf das bezogen war. die deutsche source hier hat anders als die us source keine hardcoded forced subs im bild, sondern deutsche und englische forced pgs subs. hinzukommt, dass hier die deutsche source deutsche einblendungen hat und für diese stellen gibt es auch englische pgs forced subs.

das ist leider nicht immer der fall. es gibt deutsche blurays, wo auch deutsche einblendungen sind, aber es fehlen dafür komplett die englischen pgs subs. da macht es wenig sinn, wenn da ne englische tonspur drin ist. für o-ton gucker fehlt dann was.

deshalb ne kleine info, welche subs vorhanden sind (full/forced) und ob es deutsche einblendungen gibt, wäre nicht verkehrt. 😉

Ronny

Ich schaue Filme in Englisch immer im O-Ton. Da aber oft genuschelt wird, habe ich immer die engl. Untertitel an. Deshalb ist (nur) fuer mich die Angabe der verfuegbaren UTs wichtig. Ich bin mittlerweile schon so weit, dass ich Blurays von deutschen Labels meide, da sie gerne die engl. Untertitel weglassen. Muessen fuer UTs Lizenzen gezahlt werden oder meinen die Labels nur, dass es keiner in D braucht? Es geht ja sogar noch schlimmer und sie lassen den O-Ton weg… Alle UTs anzugeben macht fuer viele Blurays keinen Sinn, einfach die wichtigsten: O-Ton, deutsch, englisch und evt. was haeufig in D gesprochen wird.

blooob

eigentlich schreit die deutsche UHD nach einer „rückrufaktion“ … das geht ja überhaupt nicht. hier ein vergleich mit der US source und ja timo, ich weiß, solche vergleiche mit solchen links sind nicht gewünscht, aber ich denke man sollte mal ne ausnahme machen.

man sieht gut, dass man nix sieht auf der deutschen UHD -.-

https://slow.pics/c/08Ewud2I

Sirius B

Leider hat die US Disc keinen deutschen untertitel, leider ist mein englisch nicht besonders gut.

Simon

BTW: Wer die US-Disc bestellen möchte, sollte bedenken, dass die beiliegende BD wahrscheinlich CodeA-locked ist.
Für z.B. Bonusmaterial kann das ein Problem sein.

Der Lokator

Apropos, ich habe folgende Filme als Import-Versionen mit englischem Atmos-Ton.
Wenn du willst, kann ich dir die von dir gewollten leihweise zusenden:

Hitman’s Bodyguard 1+2
Basic Instinct
Hacksaw Ridge
American Psycho

Gruß

Der Lokator

PS, die britische 4k Blu-Ray von Shutter Island mit 5.1-Ton habe ich ebenfalls im Angebot.

harryhole

Für mich auch nicht nachvollziehbar und eigentlich unlogisch, warum der O-Ton nochmals angefasst worden sein soll. Nur, deine Meinung zum Ton ist halt mit keinem Review zur US-Ton-Fassung deckungsgleich. Der Atmos-Ton der US-Disc wird von allen, die ich geschaut und gelesen habe, ausdrücklich gelobt. Daher kann’s fasdt nicht anders sein, als dass der O-Ton „angefasst“ wurde. Beim Bild gibt’s unterschiedliche Meinungen.
Fazit für mich:
Ich lasse die deutsche Fassung zurückgehen und hole mir die US-Fassung. LEONINE soll durchaus merken, dass man so nicht mit seinen Kunden umgehen kann.
Danke für die informativen und sehr verlässlichen Reviews.

Doktor Monroe

Mist! Soll heute bereits kommen! Muss versuchen den Amazon Boten abzupassen und die Annahme zu verweigern, eher er das Ding in den Briefkasten steckt.

Simon

Vielleicht zu spät, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass Amazon-eigene Artikel auch nach Versand noch storniert werden können….
Die Fahrer sind ja sowieso immer online und erhalten dann eine entsprechende Nachricht.

Weißt aber auch nicht, ob dass immer klappt.

Luke

Kann es sein das es zurzeit keine4k mehr kommen wo du auch was über die Auflösung redest sondern mehr auf Dynamik ?

dc_coder_84

Zwei Typos:
asdfsaf -> Platzhalter Text übersehen
Nordpol und Nordpol -> Nordpol und Südpol

Sven

Verdammt, jetzt überlege ich auch, ob ich lieber zur US Version greifen soll.
Ich hatte ja gehofft, dass die 4k Version richtig klasse aussehen wird. Schade, jetzt bin ich richtig enttäuscht. Das Mediabook ist schon unterwegs.

Mein HZW2004 gehört zu den leuchtstärkeren OLEDs, vielleicht werde ich es einfach mal morgen Abend ausprobieren.

Beim Ton bin ich schon etwas überrascht, wo doch blu-ray.com den Atmos Sound so gelobt hat.

Ich freue mich trotzdem schon auf morgen. Endlich kann ich den Film nochmal und auch aufmerksamer schauen. Im Kino hat er mich etwas kalt erwischt.

P.S.: Soweit ich weiß ist die US Version eine BD-100 und wir bekommen hier eine BD-66. In deiner Zusammenfassung steht auch BD-100. Bist du da sicher?

Sven

Bei bluray-disc.de steht dass es eine BD-66 ist.
Allerdings haben die auch noch kein Review draußen. Vielleicht ist nur deren Angabe verkehrt.

Sven

Ok, danke dir. Dann ist die Angabe dort, warum auch immer, verkehrt.

blooob

Bei Leonine säuft das Schwarz so richtig ab und bei der US UHD 4K ist es genau das Gegenteil, da gibt es zuviel Helligkeit und blasse Farben. 🙁

Rüdiger Petersen

Wieder ein Top-Film in mieser Qualität……..es ist zum junge Hunde kriegen. Da kann ich nur wieder mit dem Kopf schütteln. Dabei sieht man aber auch immer wieder das es besser geht. Es gibt Filme die einfach klasse aussehen. Ich Frage mich immer woran das liegt. Schauen sich keiner das Endprodukt an oder was ? Dann müssen die doch sehen was die da für ein Käse Fabriziert haben.

AchmetAliY.

Erstmal Lob für das tolle Review und auch das gelunge Themewechsel für die Webseite.
Ich habe von dem Film noch nichts gehört und ich musste hier kommentieren, da ich mir dachte, dass Eastern/Hongkong Kung Fu Filme kaum dem Geschmack des Reviewers entsprechen, wobei es ja doch einige wenige BD-Reviews asiatischer Produktionen gibt ( Parasite / Ip man ).
Es liest sich sehr vielversprechend und wie im Fazit gesagt wurde. Die „Love it or Hate It“-Sache beschreibt für mich den Reiz des Asiancinema gut.
Ich persönlich finde die asiatischen Filmproduktionen mal was anderes als der typische
Hollywoodeinheitsbrei und haben Überraschungen parat.
Es gibt aber deutliche kulturelle Unterschiede, vorallem in Sachen Humor & Darstellung (Gestik / Mimik z.B.)
Ich ging bis zu den Lockdowns sehr gerne ins Kino und fand es immer schade, wie wenige Besucher in diese Filme gingen und wie ruckzuck die aus dem Programm genommen werden, teils innerhalb einer Woche. Da musste man echt schnell sein.
Selbst Parasite wurde relativ schnell aus dem Programm genommen, wobei da der Saal am Eröffnungstag überraschend voll war, aber nach der Oscarprämierung kam der Film wieder rein und dann boomte es anscheinend in meinem Stammkino.

ChuckyChuck

Ach menno was ist das denn mit Leonine und 4k Releases? Ich habe den Film geliebt im Kino und natürlich direkt das 4k mediabook vorbestellt und diese Woche heiß erwartet…

Jetzt überlege ich nur Blu-ray oder die US Version zu bestellen – wo ich so gerne das hübschere Mediabook haben wollte.

Ich hasse es inzwischen wenn ich sehe das ein 4k release von Leonine stammt. Habe crank in 4k gekauft – Schweineteuer und man kriegt nicht mal ein Wendecover dazu ein Bild was bestenfalls wie normale Blu-ray aussieht. Habe auch Drive von denen und da weiß man ja dank deines Tests das Ergebnis.

Danke für deine Arbeit! Vielleicht kannst du Leonine Feedback zukommen lassen dass sie ihre Releases in Zukunft verbessern?…

Erhard M.

Ändern sich die Schrifteinblendungen bei Wechsel auf die englische Tonspur ebenfalls ins Englische?

Armin

Nein, leider nicht.
Das ist, neben den hier angesprochenen „Problemen“, mit der Hauptgrund weswegen ich nun überlege mir doch noch die US UHD zu holen

Armin

Wurde meine Antwort gelöscht?? Oder ist diese nur ausgeblendet solange sie nicht „freigegeben“ wurde?

Armin

Achso. Danke für die Antwort
Wie findest du denn das mit dem eingedeutschten Bildmaster? (Abgesehen von unterschiedlichen Schreibweisen in UHD und BD ).
Ich finde es sehr schade. Im Kino in OmU gesehen (in einem Kino welches eigentlich wenn dann OVs zeigt) und die Lösung fand ich viel besser: Original Bildmaster und alles per Untertitel übersetzt

Armin

Nee, ich meine solche feste Texteinblendungsänderungen wie bei 100’41
Und hierbei meine ich nicht die unterschiedliche Schreibweise, sondern die Tatsache dass der Text fest auf deutsch ist (egal ob man nun auf deutsch oder im Originalton schaut). Streng genommen ist dies ein Eingriff in die Vision der Schöpfer, selbst wenn die gleiche Schriftart verwendet wurde.

Johannes Persian

Ist bekannt, ob das LEONINE-Release mit dem von Lionsgate-Release aus den USA identisch ist oder hat LEONINE ein eigenes Grading vorgenommen ?

Johannes Persian

Ich habe jetzt mal den englischen Reviews vertraut und mir die amerikanische Version bestellt. Schlimmer kanns ja nicht werden. Sobald ich den Namen LEONINE höre, stellen sich bei mir die Nackenhaare auf 😀 Habe von denen noch kein gutes Release in der Hand gehabt. DRIVE haben die ja auch verhunzt. Deren Erfolgsmasche scheint es wohl nur zu sein, die ersten bei irgendeinem Release zu sein.

Thorsten

Knifes Out sieht sehr gut aus.

Wolfgang

Bin nun auch am überlegen, ob ich mir die Lionsgate-Version hole und das Leonine-Mediabook zu Amazon zurück gehen lasse!

Blu-ray.com schreibt darüber hinaus zur Lionsgate-Atmos-Spur, die bei Leonine ja scheinbar auch nur reichlich unspäktakulär ist: „Everything Everywhere All At Once features a spectacularly boisterous Dolby Atmos track that I’d personally rate as reference quality.“
https://www.blu-ray.com/movies/Everything-Everywhere-All-At-Once-4K-Blu-ray/315406/#Review

Bin auch schon bei Drive reingefallen! Bei The Hurt Locker war ich dann schlauer und hab mir die UK-Version in 4K geholt.

Wolfgang

Danke für deine Einschätzung Timo. Ich werd mich überraschen lassen.

Ein weiterer Punkt sind für mich aber auch die Schrifteinblendungen im Film die ich hier bei dir auf den Screenshots gesehen hatte. Da hatte in den Kommentaren weiter oben schon mal jemand gefragt: „Ändern sich die Schrifteinblendungen bei Wechsel auf die englische Tonspur ebenfalls ins Englische?“

Erhard M.

Bluray.com hat auch Wonder Woman 1984 die Höchstwertung für die Dolby Atmos Tonspur gegeben.
Mehr muss man dazu eigentlich nicht mehr sagen…

Wolfgang

Hab mittlerweile die US 4K UHD gesehen. Ton war ordentlich, kann jetzt aber natürlich nicht vergleichen, ob die Tonspur identisch zur deutschen Disc ist.

Ein weiterer Punkt weswegen ich froh bin zur US-Disc gegriffen zu haben ist – und auch hier fehlt mir der direkte Vergleich zur deutschen Veröffentlichung -, dass der Film ja auch von seiner Dreisprachigkeit aus Englisch, Mandarin und Kantonesisch lebt. Und bei den beiden letzteren Sprachen sind im Film eben (fest eingebrannte?) gelbe Untertitel zu sehen. Was nun mal halt auch zur Erfahrung des Films beiträgt, ähnlich wie z.B. auch bei Inglourious Basterds.
Wie ist das denn auf der deutschen Veröffentlichung gelöst? In Deutsch alle drei Sprachen synchronisiert und im O-Ton dann nur zuschaltbare Untertitel?

Johannes Persian

Habe mir die US-Disk gekauft und angeschaut. Konnte keine Probleme mit zu dunklem Bild feststellen (im Gegensatz zu der 4k-Version von HEAT z.B.). Kontraste, Farbsättigung und Bildschärfe sind auf einem hohen Niveau. Eine 4k-HDR-Referenz-Scheibe ist es jetzt sicherlich auch nicht und man sollte den Film definitiv in einem abgedunkelten Raum schauen, um alle Details zu erkennen.

Jedem Fan des Filmes, der der englischen Sprache mächtig ist, kann ich die US-Disk nur ans Herz legen.