Godzilla Limited UCE Edition 4K UHD

Blu-ray Review

Warner Home, 06.05.2021

OT: Godzilla

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Giganten

Das 2014er Reboot von Godzilla im UHD-BD-Check.

Inhalt

Brody entdeckt etwas

15 Jahre nachdem seine Frau bei einem fundamentalen Kraftwerksunglück in Japan ums Leben kam, ist Joe Brody immer noch nicht die bösen Geister des Verlusts los. Mittlerweile ist er überzeugt davon, dass damals keine Naturkatastrophe schuld war – zumal die Strahlenwerte auf normalem Niveau zu sein schienen. Joes Sohn Ford schenkt seinem Vater, der nie so richtig für ihn da war, keinen Glauben und möchte ihn nach Hause holen. Doch Brody will unbedingt noch einmal zurück in das alte gemeinsame Haus mitten im Sperrgebiet. Kaum angekommen, werden sie festgenommen und auf das Gelände des ehemaligen Kraftwerks gebracht. Dort experimentieren die Wissenschaftler an einem massiven unbekannten terrestrischen Organismus, der alsbald aus seinem Kokon ausbricht und die Anlage zum zweiten Mal in Schutt und Asche legt. Der M.U.T.O. bleibt aber nicht lange allein, sondern ruft sich flugs ein paarungswilliges Weibchen herbei. Da militärische Maßnahmen praktisch verpuffen oder von dem Wesen absorbiert werden, ruht die letzte Hoffnung auf einem anderen urzeitlichen Tier, das das Gleichgewicht eventuell wieder herstellen kann: Godzilla.

Juliette Binoche spielt (kurz) mit

„Size Does Matter“ – so titelte der Filmverleih vor 23 Jahren, als Roland Emmerich seine frei interpretierte Variante von Godzilla auf die Kinobesucher losließ. Falls der Regisseur aus Stuttgart Gareth Edwards 2014er Auferstehung des Filmmonsters gesehen haben sollte, so könnte man es ihm nicht übel nehmen, wenn er vor Neid erblasst wäre. Denn einerseits greift Ewards den Mythos Godzilla deutlich akribischer auf, nimmt dazu den zugrundeliegenden Kosmos ernster und andererseits bekommt das Wort „Größe“ in diesem Film eine neue Definition. Gegen Edwards „Gojira“ nimmt sich Emmerichs Echse wie eine kleine Kröte aus. Auch die Spur der Zerstörung, das Effekt-Beiwerk, nimmt in Godzilla ganz neue Ausmaße an – es ist schon erstaunlich, was man für viel Geld alles in Schutt und Asche legen kann, selbst wenn’s nur virtuell ist.

Ford wird zum unfreiwilligen Helden

Und dennoch waren da die Kritiker. Diejenigen, die sagten, dass man kaum was von der Titelfigur sähe, dass nicht permanent irgendwas zu Bruch ginge und zwischendurch „nur geredet“ würde. Denjenigen kann man nur antworten: Das ist gut so!
Edwards ist eben nicht irgendein 08/15-Blockbuster-Regisseur wie ein Michael Bay, sondern hat durchaus gelernt, wie man Filme inszeniert (siehe sein Spielfilmdebut Monsters), Spannung aufbaut und seine Figuren führt. Die Tatsache, dass man von Godzilla zunächst nur wenig sieht, ist kein Manko, sondern einer der herausragenden Eigenschaften des Films. Geschickt zeigt Edwards mal den Schwanz oder die Rückenstacheln, lässt seinen gigantischen Helden im Nebel verschwinden und macht den Zuschauer ebenso zum passiven Späher wie Elle Brody, vor deren Nase sich beim ersten Zweikampf Godzillas mit einem der M.U.T.O.s die Türe schließt. Freunde des hektischen Eventkinos: Das nennt man Spannungskurve! Und da diese sich am Ende in einem furiosen Showdown entlädt, die digitalen Kreaturen-Tricks über jeden Zweifel erhaben sind und das Militär endlich mal nicht so heroisch daherkommt, wie sonst üblich, ist Godzilla ein rundum gelungenes Monster-Flick.

Ein Kuss für den Weg

Natürlich ist das alles nicht logisch (war auch das Original von 1954 nie), natürlich ist’s albern, dass ein dahergelaufener Kampfmittelräumer plötzlich ein Einsatzteam leitet und selbstverständlich unterlaufen den Tricktechnikern auch schon mal Fehler in den Größen-Proportionen – das alles lässt sich aber verschmerzen, wenn man dagegenhält, dass sämtliche Darsteller sympathisch rüberkommen, die Geschichte an sich schlüssig inszeniert ist und die Spannung mitunter zum Greifen ist. Apropos Darsteller: Die Besetzung mit teils hochkarätigen Darstellern, von denen man sich überraschend früh wieder verabschieden muss, ist ebenfalls ein Plus des Films. Wann gewinnt man schon mal eine Arthouse-Darstellerin wie Juliette Binoche für einen Blockbuster, nur um sie in ihrer dritten Szene sterben zu lassen? Auch Breaking-Bad-Star Bryan Cranston ist top besetzt und gibt Godzilla durch seine Bekanntheit noch mal einen Schub. Elizabeth Olsen spielt um Längen glaubwürdiger als Maria Pitillo in Emmerichs Version und Aaron Taylor-Johnson (Kick-Ass) ist ein sympathisch unheldiger Held. Schade, dass man dieses darstellerische Niveau im Nachfolger Godzilla II: King of Monsters nicht aufrecht erhalten konnte.

Preis: 36,99 €
(Stand von: 2021/06/17 4:38 am - Details
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3 neu von 36,99 €1 gebraucht von 32,97 €
Studio:
Format: Blu-ray
Spieldauer:
Erscheinungstermin: Thu, 06 May 2021
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Bild- und Tonqualität BD

Stenz guckt entgeistert

Das Bild der Blu-ray von Godzilla ist grundsätzlich zu dunkel, in den meisten Szenen dafür aber sehr scharf und stabil. Während der bebenden Angriffe wackelt die Kamera ebenfalls, was schon mal zu etwas Schwindel beim Zuseher sorgt. Der Kontrastumfang ist meist sehr gut, es sei denn, im Dunkeln taucht Streulicht auf, dann wird’s schon mal etwas flauer und Schwarz nimmt eine bläuliche Färbung an. Größtes Manko der Blu-ray bleibt aber die relative Düsternis, die in den weniger gut ausgeleuchteten Innenräumen Details zu verschlucken scheint (20’00). Außerdem wirkt vor allem Aaron Taylor-Johnsons Gesicht in solchen Momenten ziemlich matt und texturenarm. Auch die nächtlichen Auftritte und Kämpfe von Godzilla und den M.U.T.O.s sind arg dunkel. Sehr schön gelingen indes die Farben in den gut ausgeleuchteten Momenten. Sie wirken ebenso kräftig wie ausgewogen.

Was sieht man denn da im Nebel?

Was darf man vom Tonsektor eines Filmes erwarten, dessen Monster groß – und zwar richtig GROSS ist? Natürlich Großes! Und der Sound von Godzilla hält, was er verspricht: Schon die Atombombenexplosion zu Beginn feuert einen Bass-Sweep ins Heimkino, dass der eine oder andere Subwoofer überfordert sein dürfte. Auch der Einsturz des Kraftwerks reicht, um die Erde zum Beben zu bringen. Im Übrigen gelang es 2014 endlich mal, eine englische UND deutsche dts-HD-Master-Spur auf die Scheibe zu packen – und das sogar in 7.1. Godzilla ist dauerhaft effektvoll, selbst wenn’s mal „nur“ die ebenfalls toll aufgelöste Filmmusik ist. Die EMP-Wellen, die von dem M.U.T.O. ausgehen, lassen die Hosenbeine derart flattern, dass man wirklich mal einen Grund dafür hat, Rücksicht auf die Nachbarn zu nehmen. Bereits bis dahin ist so ziemlich alles, was der Tonsektor hergibt, gänsehauterregend. Erst Recht, wenn Godzilla erstmalig sein berühmtes Gekreisch loslässt. Eins der Highlights und mithin ein akustischer Ausnahmemoment ist die Geräuschkulisse des M.U.T.O. kurz vor dem Abriss der Brücke (ab 77’00) – beeindruckend, was sich die Sound-Designer hier ausgedacht haben. Einziges Manko (allerdings nur der deutschen Tonspur): Stimmen klingen in lauten Actionmomenten schon mal etwas übersteuert/verzerrt.

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Bild- und Tonqualität UHD

Eine Echse so groß wie ein Hochhaus

Godzilla wurde 2014 mit einer Kamera vom Typ ARRI Alexa Plus 4:3 aufgezeichnet. Die Originalauflösung lag in 2.8K vor, was für das Digital Intermediate allerdings auf 2K reduziert wurde. Was im Prinzip damals gang und gäbe war – zumal die zahlreichen VFX ebenfalls nicht in 4K angefertigt wurden. Für die UHD-Blu-ray musste entsprechend hochskaliert werden. Zusätzlich gelangte natürlich ein HDR-Format (hier nur HDR10) und ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum auf die UHD-BD. Die wichtigste Frage ist natürlich zunächst: Kann die UHD-BD mehr Helligkeit aus dem Bild holen und auch die mitunter sehr dunkel erscheinende Blu-ray übertrumpfen? Die Antwort ist ein klares Jein.
Einige Kommandozentralen-Einstellungen sind nach wie vor wirklich düster. Andere Szenen wie jene von Taylor-Johnson bei 69’49 zeigen auf der Schattenseite seines Gesichts deutlich mehr Textur. Und das, ohne dass seine hell beleuchtete andere Seite überstrahlt. Hier ist das Kontrastverhältnis wesentlich ausgewogener und seine Augenreflexionen kommen richtig gut zur Geltung. Zwar sind weder die maximale Lichtstärke von 492 Nit, noch die (laut Metadaten) 92 Nit maximale Durchschnittshelligkeit echte Giganten des HDR-Masterings, aber im Gegensatz zur Blu-ray holt die UHD-BD sichtbar mehr Punch und Dynamik aus dem Bild. Wer auf uniformen Hintergründen genau schaut, wird auch das teils vorhandene Digitalrauschen als feiner erkennen, während die Blu-ray hier durch die stärkere Kompression zu deutlicheren Artefakten neigt. Ein echter Auflösungsgewinn lässt sich aufgrund des 2K DI aber nicht ausmachen. Von der Farbgebung her zeigt sich die Ultra-HD-Blu-ray teils etwas wärmer und weniger gräulich. Einige Oberflächen bekommen mehr Braunanteile und Hautfarben sind oft etwas kräftiger. Die Unterschiede fallen hier zwar nicht gewaltig aus, machen aus Godzilla aber einen insgesamt harmonischeren Film.

Blu-ray (27’55): (Slider ganz nach rechts): Gut zu erkennen: Die BD ist gegenüber der UHD-BD sichtbar dunkler und kühler/grauer abgestimmt.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die 4K-Scheibe bietet sichtbar mehr Dynamik und etwas mehr Braunanteile im Laub.

Blu-ray (39’09): (Slider ganz nach rechts): Auch hier ist der Unterschied in der Bilddynamik gut zu erkennen.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD zeichnet auf den dunklen Bereichen besser durch und hat mehr Punch im Himmel.

Blu-ray (89’56): (Slider ganz nach rechts): Und auch bei diesem Beispiel ist die Differenz in der Bilddynamik erkennbar.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links)

Blu-ray (94’37): (Slider ganz nach rechts): Bei diesem Bildvergleich bitte beachten: Die Belichtung und das Augenmerk liegen auf der Sonne und dem hellen Himmelsbereich um die Sonne herum. Im laufenden Film ist die Umgebung im Flugzeug nicht ganz so dunkel. Man sieht im Himmel und bei der Sonne gut, dass die BD weniger gut durchzeichnet, wenn’s hell wird.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD zeigt den Sonnenkranz deutlicher, liefert mehr Farbanteile im Himmel

Sieht die Stadt vor lauter Wolkenkratzern nicht: Godzilla

Gegenüber der Blu-ray wartet die UHD-Blu-ray mit einer akustischen Neuerung auf. Zwar betrifft das lediglich den O-Ton, doch immerhin bleibt die deutsche Fassung beim formidablen DTS-HD-Master in 7.1 und wurde nicht auf Dolby Digital gedowngradet. Fürs Englische gibt’s nun allerdings eine Atmos-Spur, die das damals in einigen Kinos bereits gelieferte Hörerlebnis zum ersten Mal ins Heimkino transportiert. Ja, es ist schade, dass man das für die deutsche Fassung nicht ebenfalls umsetzen konnte, aber freuen wir uns doch zunächst über den O-Ton mit 3D-Sound-
Über die reguläre Ebene zeigt sich dieser mit den beiden DTS-HD-Masterspuren fast identisch. Mit ein klein wenig Wohlwollen kann man der Atmos-Fassung noch etwas mehr Zupacken im ganz tiefen Bassbereich unterstellen. Ansonsten schenken sich beide Fassung hier nichts. Bezieht man die 3D-Tonaktivität mit ein, so hört man erstmalig Höhensignale, wenn die anfängliche Explosion die Bäume in Wallung versetzt und schließlich über die Kamera hereinbricht. Nach knapp acht Minuten setzt es dann ein krachendes Gewittergrollen von oben und zwei Minuten später hört man Lautsprecherdurchsagen und ein hochfahrendes Tor. Alles 3D-Sounds sind präzise gesetzt und die reguläre Geräuschkulisse der unteren Ebene koppelt nicht hinein. Wenn dann bei 10’44 das Büro wackelt, gibt’s erstmalig RICHTIG fetzig was oben auf die Ohren, auf dass man sich unwillkürlich duckt und in Deckung geht. Sehr prägnant und sehr griffig ist der Helikopter ab 27’57 und die verrückt spielenden Oberlichter bei 32’00 machen ebenfalls Spaß. Insgesamt ist das alles zudem sehr gut an die reguläre Ebene angebunden, sodass stets eine deutliche Steigerung der Immersion erreicht wird.
Sämtliche Alarmsirenen des Films (und das sind nicht wenige) werden über die Heights platziert und wenn nach etwas über 35 Minuten das erste M.U.T.O. zu neuem Leben erwacht, bebt nicht nur der Boden, sondern es gibt auch ziemlich coole 3D-Sounds – in sich zusammen knickender Kran inklusive.
Und von da an geht’s ja erst richtig los, denn sobald die M.U.T.O.s und Godzilla ins Geschehen eingreifen, werden immer wieder deren krakeelende Laute von oben auf den Zuschauer herunter geschickt. das macht stets richtig Eindruck und vermittelt eine unglaublich packende Atmosphäre – nette Gimmicks wie das Spielhallen-Geräusch bei 64’00 inklusive.

Preis: 36,99 €
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Bonusmaterial

Noch haben’se Spaß

Das Bonusmaterial von Godzilla liegt auf der beiliegenden Blu-ray vor. Im Prinzip teilt es sich in zwei Bereiche auf: „MONARCH: Freigegebene Geheimakten“ liefert insgesamt drei Featurettes mit einer Laufzeit von insgesamt gut 14:30 Minuten. „The Legendary“ Godzilla“ bietet vier Featurettes und läuft zusammen ca. 40 Minuten.
Der Bereich „MONARCH: Declassified“ beginnt mit „Operation: Lucky Dragon“, die 2:44 Minuten Fake-Archivmaterial zur Arbeit der fiktiven Monarch-Organisation liefert. „Monarch: The M.U.T.O. File“ läuft 4:29 und öffnet die (ebenfalls gefaketen) Akten zu Godzilla. „The Godzilla Revelation“, das mit 7:25 Minuten am längsten dauert, kommentiert in einer Art Nachrichtensendung die Geschehnisse rund um die M.U.T.O.s und die Organisation MONARCH.
Im Bereich „The Legendary Godzilla“ kümmert sich das erste Feature „Godzilla: Eine Naturgewalt“ etwas über 19 Minuten um den Mythos der Hauptfigur. Es geht darum, wie Edwards die Figur zum Leben erweckte, deren Umrisse bereits jedes kleine Kind kennt, wie er dabei dem Kosmos treu blieb und es geht vor allem um den politischen Hintergrund des Originalfilms. „Ein ganz neues Ausmaß der Zerstörung“ kümmert sich 8:24 Minuten um die Zerstörungsszenarien des Films. „Ins Nichts: The H.A.L.O. Sprung“ läuft fünf Minuten und blickt hinter die Kulissen des Absprungs derjenigen, die die Bombe entschärfen sollen – optisch sicher eins der Highlights des Films. „Alter Feind: Die M.U.T.O.s“ letztlich legt sein Augenmerk 6:49 Minuten lang auf die Gegner Godzillas, die ein wenig wie eine Mischung aus den Tripoden aus War of the Worlds und gewissen Tentakel-Monstern aus dem Computerspiel Half Life erinnern.

Fazit

Godzilla ist auch sieben Jahre nach seinem Erscheinen noch ein höchst unterhaltsamer, ziemlich gigantischer Kaputtmach-Streifen von Gareth Edwards. Mit phänomenaler Soundkulisse und einen nun deutlich dynamischeren und helleren Bild weiß die UHD-BD des Films rundum zu überzeugen. Fehlt eigentlich nur eine deutsche Atmos-Spur.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 70%
Bildqualität UHD: 80%

Tonqualität BD/UHD (dt. Fassung): 95%

Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 100%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 75%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 90%

Bonusmaterial: 70%
Film: 80%

Anbieter: Warner Home
Land/Jahr: USA 2014
Regie: Gareth Edwards
Darsteller: Aaron Taylor-Johnson, Ken Watanabe, Bryan Cranston, Elizabeth Olsen, Juliette Binoche, Sally Hawkins, David Strathairn
Tonformate BD: dts HD Master 7.1: de, en
Tonformate UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): en // dts-HD-Master 7.1: de
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 123
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-100
Real 4K: Nein (2K DI)
High Dynamic Range: HDR10
Maximale Lichtstärke: 498
FSK: 12

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Warner Bros.)
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Trailer zu Godzilla


So testet Blu-ray-rezensionen.net

Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.

Dort findet ihr auch das aktuelle Referenz-Gerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:

Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild“verbesserern“ zu verfälschen.

5 thoughts on “Godzilla Limited UCE Edition 4K UHD

  1. Kisi

    Ich liebe diesen Film Sound in Deutsch und Englisch super der Hauptdarsteller Gigantisch und die Verpackung sehr Edel.
    Der zweite machte auch Spass und ich hoffe Teil 3 im Kino zu sehen.
    Wie immer eine klasse Review von dir.

  2. Ingo

    Vielen Dank Timo für die Rezension! Ich habe ihn nie gesehen und wollte mir immer die 3D Version kaufen. Diese soll ja auch ganz gut umgesetzt sein. Nun komme ich mit dem besseren 4K Bild und Atmos Ton doch wieder ins grübeln welche Version ich mir dann anschaffen sollte.

  3. dc_coder_84

    Interessant, meistens ist ja andersrum, die Blu-ray hat das hellere und die 4K Blu-ray das dunklere Bild. Hier ist es genau andersrum.

  4. vanjx

    Ich habe mir die Steelbook Edition gestern gekauft, wirklich richtig hübsch, mit Postkarten und Poster drin, bin wirklich begeistert.
    Bekommt ein Ehrenplatz in meinem Film Regal.
    Ach ja, der Film ist auch super, für mich der beste Godzilla Film. 🙂

    • Andreas Mummert

      aber ist bei uns ja glaube ich gar kein Steelbook, sondern die Amaray im Schuber oder?
      Das es meistens bei uns keinen Deutschen Atmos Ton gibt, ist sehr ärgerlich. Natürlich toll für die O-Ton Hörer!

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