Hard Powder 4K UHD

Blu-ray Review

hard powder 4k uhd blu-ray review cover
Studiocanal Home Entertainment Sales, 11.07.2019
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OT: Cold Pursuit

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Schneise der Zivilisation

Liam Neeson rächt sich (mal wieder).

Inhalt

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Nels geht davon aus, dass die Polizei keine Hilfe ist

Nels Coxman ist ein einfacher Mann. Als Schneepflugfahrer im Wintersportort Kehoe in den Rocky Mountains tut er täglich seine Pflicht und hält den Weg für die Bewohner und Touristen frei. Das macht er in aller Bescheidenheit und wird dafür zum Bürger des Jahres ausgezeichnet. Dann jedoch schlägt das Schicksal zu. Weil man seinen einzigen Sohn Kyle verwechselt, wird er von einem Kerl namens „Speedo“ durch eine tödliche Dosis Heroin vergiftet. Speedo handelte dabei im Auftrag von Drogenboss Viking, treffen sollte es allerdings einen anderen. Nels, absolut überzeugt davon, dass sein Sohn nie etwas mit Drogen zu tun hatte, glaubt den Angaben der Polizei nicht, die das Ganze für eine selbst zugefügte Überdosis hält. Während seine Frau Grace zusammen bricht und ihn alsbald verlässt, sieht Coxman nur noch einen Ausweg, mit seiner Trauer umzugehen: Selbstmord. Just in dem Moment, in dem er die Flinte in den Mund steckt, stolpert er über einen Kumpel von Kyle. Der berichtet davon, dass ein Drogenkartell hinter dem Vorfall steckt. Nels sieht plötzlich wieder Sinn in seinem Leben und beschließt, die Verantwortlichen auszuschalten. Drei Handlanger des Kartellbosses Viking räumt er aus dem Weg, was Letzteren zur Annahme provoziert, die verfeindete Gang des Yuta-Häuptlings White Bull stecke dahinter. Viking, der bisher jeden Konflikt mit dem Native American vermied, tötet einen seiner Männer, was eine Kettenreaktion von Gewalt auslöst …

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Bruder Brock gibt Nels wertvolle Informationen

2014 brachte der norwegische Regisseur Hans Petter Moland (Erlösung) mit der schwarzen Komödie Einer nach dem anderen einen ziemlich bösen Rache-Actioner ins Kino gebracht, dem schnell ein kleines Kult-Label anhaftete und der gerne mal in einem Atemzug mit Fargo genannt wird. Wie es so oft geschieht, wird auch Amerika auf solche Filme aufmerksam und denkt darüber nach, sie für das eigene Publikum neu aufzubereiten. Oft übernahm das in der Vergangenheit ein bekannter US-Regisseur. Doch manchmal vertraut man gerne auf den Original-Filmemacher (siehe Erik van Looy bei The Loft / Loft – Tödliche Affären). Und so durfte nun Moland selbst mit einem etwas größeren Budget und geballter Starpower noch einmal ran.
Leider wurde der Start des Films von einer als rassistisch gebrandmarkten Äußerung Neesons überschattet, die er während eines Interviews mit der britischen Independent tätigte. Neeson, der sein damaliges Verhalten im gleichen Atemzug verurteilte und als „schrecklich“ bezeichnete, wollte damit untermauern, dass Rache immer nur zu mehr Gewalt führe und nie eine Lösung sei. Offenbar erwies er dem Film damit aber einen Bärendienst. Denn im Zuge dessen deutete der eine oder andere Kritiker die Typisierung der im Film porträtierten Drogengang-Kriminellen der Yuta ebenfalls als rassistisch.

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Limbo hat zum letzten Mal getanzt

Außerdem gab es Ressentiments der Kinogänger gegenüber der von Neeson dargestellten Rolle, die viele als abgeklatscht empfanden. Immerhin hatte der Darsteller durch seine 96-Hours-Filme sowie die Ein-Man-gegen-alle-Werke Non-Stop oder Commuter immer wieder in ähnlich gelagerten Filmen agiert – und auch der Einleitungssatz dieses Reviews zielt darauf ab.
Doch wer Hard Powder dann doch eine Chance gibt, der wird bald merken, dass hier zwei Dinge komplett anders sind:
Zum einen ist die Story durchzogen von schwarzem Humor, der vor allem durch sarkastische Sprüche und eben solche Tötungen zum Tragen kommt. Der Tenor ist komplett anders als in den drei Taken-Filmen. Das machen schon Szenen deutlich wie jene in der Leichenhalle, während des Hochpumpens der Liege – typisch (furz)trockener skandinavischer Humor.
Zum anderen ist die Geschichte hier komplexer angelegt. Denn es bleibt nicht bei der simplen Rache, die durch das auslösende Ereignis ihren (moralisch scheinbar gerechtfertigten) Gang nimmt und bis zum Ende nicht hinterfragt wird.
In Hard Powder hat der Vergeltungs-Feldzug des Nels Coxman Konsequenzen. Und die verschweigt der Film bei allen schwarzhumorigen Einlagen nicht. Coxman, der seine Emotionen nach dem Verlust des Sohnes nicht ausdrücken kann, sucht sein Heil darin, den Verantwortlichen zur Strecke zu bringen – eine komplett andere Reaktion als jene seiner Frau. Und eine, die nicht nur seine eigene Familie (oder was davon übrig ist) zerstören und beeinflussen wird.
Ohnehin ist es erstaunlich, dass man hier vor allem auch die innerfamiliären Dynamiken des Bösewichts beleuchtet. Das Geschehen ist viel öfter bei Viking und dessen Erziehungsproblemen mit dem eigenen Filius als bei Nels und seiner Frau Grace. Weil Tom Bateman den Trevor schön fies gibt und dessen Verzweiflung ob Sorgerechts- und Ernährungsfragen für Lacher sorgt, ist das aber kein Schaden – im Gegenteil.

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Viking ist nicht begeistert über Ryans devotes Verhalten in der Schule

Obendrauf agiert Domenick Lombardozzi als Vikings rechte Hand „Mustang“ fernab von sonstigen Klischees entsprechender zweiter Männer in der Reihe der Schergen. Und Emmy Rossum (Shameless) gibt eine herrlich prinzipientreue Polizistin ab, die sich gerne mal mit dem erfahrenen und SEHR liberalen Kollegen „Gip“ rauft.
Darstellerisch ist also schon mal alles im Lot und der Sarkasmus sitzt an den meisten Stellen pointiert (Barbie Girl im Taxi). Außerdem ist das Setting klasse. Gedreht in den kanadischen Rockies kann man sich an den idyllischen Landschaften verschneiter Berge kaum satt sehen. Auch die Schneisen, die Coxman mit dem Schneepflug in die Landschaft schlägt, sind beeindruckend.
Was Hard Powder am Ende etwas fehlt, ist Tempo. Ab und an wirkt der Film etwas redselig und lässt das Pacing vermissen. Bis die unglücklichen Verquickungen zum Chaos führen und das Tempo etwas forciert wird, vergeht relativ viel Zeit.
Zeit, die „nur“ mit den drei ersten Rache-Akten von Nels gefüllt wird. Die fallen zwar durchaus originell aus und scheuen auch nicht vor deutlichem Einsatz von Blut zurück, doch insgesamt hätte gerade die erste Stunde etwas mehr Straffung vertragen – ein neuer Snatch ist das jedenfalls nicht geworden. Aber ein durchaus unterhaltsamer und aufgrund des lockeren Tons vor allem für Freunde des trockenen Humors gelungener Film – dessen Vorwurf des Rassismus im Übrigen ziemlich haltlos ist. Gerade die Porträtierung der Native Americans ist fernab von gängigen Klischees der klassischen Westernfilme – und als (eiskalter) Western ist Hard Powder durchaus zu bezeichnen.

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Nels nimmt seine Gegner ins Visier

Bild- und Tonqualität BD

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Gip ist nicht der magenfesteste unter den örtlichen Polizisten

Der digital gefilmte Hard Powder liefert in den gut ausgeleuchteten Szenen eine bestechende Laufruhe und sehr hohe Detailauflösung (Hand 12’21). Körnung sieht man in diesen Momenten nicht. Anders ist das in den dunkleren Szenen auf den verschneiten Pisten oder in den Innenräumen von Coxmans Haus. Dort hat man eine gewisse, sehr filmisch wirkende Körnung hinzugefügt, was allerdings dort keine Überhand nimmt und einen angenehm analogen Look erzeugt. Während der gezoomten Disko-Szenen nach etwas über 15 Minuten übertreibt man es hier allerdings etwas (17’20). Außerdem gibt’s ein paar wenige Szenen, die erstaunlicherweise ziemlich unscharf sind, was offenbar aber schon aufnahmeseitig verursacht wurde (74’30). Bisweilen sind Szenen in kühleren Innenräumen (bspw. Werkstatthalle) etwas grünlich gefiltert, was für einen etwas schmuddeligen Look sorgt, der in diesen Szenen ebenfalls zum Thema passt. Nicht ganz so so passend ist der bisweilen nicht ganz perfekte Schwarzwert, der dunkle Bereiche schon mal etwas aufgraut.

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White Bull will Rache

Studiocanal ist mal wieder vorbildlich und bereitet schon die Blu-ray mit einem deutschen und englischen Atmos-Soundtrack auf, den die UHD ebenso liefert. Beide Sprachen kommen dabei mit unkomprimiertem True-HD-Kern.
Von Beginn an gefällt für beide Sprachfassungen die Dynamik während der Filmmusik-Sequenzen. Der von feinen Geräuschen und druckvollen elektronischen Beats gleichermaßen durchsetzte Score schiebt ordentlich über Subwoofer und Hauptlautsprecher, lässt aber genug Raum für hoch aufgelöste Klänge am oberen Frequenzspektrum. Prägnant gelingen auch die Schüsse, die trocken und druckvoll den Weg ins Heimkino finden.
Bei der Sprachwiedergabe geht die deutsche Spur in einzelnen Situationen einen etwas anderen Weg. Während Coxmans Ansprache zu seiner Auszeichnung hat man den Hall und die Mikrofon-Verstärker-Akustik betont intim und voluminös angelegt. Die englische Fassung klingt hier offener und weiträumiger – beides funktioniert für sich genommen aber gut und wirkt jeweils authentisch.
Lauschen wir der oberen Ebene mal etwas konzentrierter zu, so wird diese erstmals aktiv, wenn Nels seine Rede vor Publikum hält (ab 4’50) und direkt danach das Flugzeug über die Köpfe hinweg fliegt – ein immer wieder gern genommener Soundeffekt (5’30). Und zwar einer, der auch nach etwas über 30 und 45 Minuten noch einmal gehört wird (33’53, 45’30). Außerdem gibt es etwas Atmosphäre in der Disko sowie ein hörbares Piepen bei der Fahrt mit Speedo im Aufzug (ab 18’00). Zwischendurch bleibt es von oben aber absolut still, da schlicht kein Anlass für 3D-Sounds besteht. Zudem hat man auf die Beimischung des Soundtracks verzichtet, sodass die Heights wirklich ausnahmslos für die wenigen dedizierten Höhen-Effekte genutzt werden – wie beispielsweise dem aufschlagenden Paragliding-Schirm, der zudem hervorragend ausgefadet wird und nicht einfach schlagartig von den Heights auf die untere Ebene übergeben wird (95’00).

Bild- und Tonqualität UHD

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Kim ist unbestechlich und prinzipientreu

Nach widersprüchlichen anfänglichen Angaben über die Auflösung, mit der Hard Powder aufgenommen wurde, scheint sich nun heraus zu kristallisieren, dass die verwendeten ARRI Alexa SXT und Alexa Mini am Ausgang 3.4K lieferten, was am Ende einer Auflösung von immerhin ~7.5 Mio. Pixeln entspricht. Nachdem zunächst angenommen wurde, dass das Ganze über ein 2K DI gemastert wurde, lauten die jüngeren Informationen auf ein 4K DI, was den Film zu einem (fast) nativen 4K-Werk werden lässt.
Gesichert kann gesagt werden, dass ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum sowie die höhere Bilddynamik nach HDR10 und Dolby Vision den Weg auf die Disk gefunden haben. Davon ab läuft der Transfer mit einer Datenrate, die nur selten unter 70Mbps fällt, dafür oftmals jenseits von 120Mbps liegt und bisweilen Peaks von 230Mbps erreicht – kein Wunder, dass die Dreischicht-BD-100 mit 83GB ziemlich vollgepackt ist – zumal die Disk nur den Film enthält.
Gegenüber der Blu-ray fällt der augenscheinliche Unterschied indes sehr gering aus. Gerade in Sachen Color Grading und Bilddynamik kann sich die UHD nicht entscheidend absetzen. Tatsächlich ist die UHD – sowohl per HDR10 als auch per Dolby Vision – in den dunklen Szenen eher flacher als die Blu-ray. Erst wenn Helligkeit dazu kommt, wirkt die Kontrastierung etwas dynamischer. Auffällig ist das geringere Korn und damit das einhergehende weniger stark ausgeprägte Farbrauschen in den dunklen Disko-Szenen. Hier ist die UHD tatsächlich besser. Dazu wirkt sie farblich eine Spur neutraler und liefert etwas gebräuntere Gesichter. Die Differenz zwischen HDR10 und Dolby Vision ist hier allerdings fast vernachlässigenswert. Dolby Vision kann sich gegenüber HDR10 nur geringfügig absetzen und hebt Kontraste in mittleren Helligkeiten ein wenig an.
Generell sichtbar wird der Vorsprung der UHD nur bei großen Bildbreiten oder genauem Hinsehen – und zwar in Sachen Auflösung. Denn augenscheinlich stimmt die Angabe des 4K-DI, was nicht nur am unten gezeigten Beispiel mit dem abgefilmten Fernsehbild zu erkennen ist. Auch Close-ups von Gesichtern sind feiner und zeigen bei entsprechend guter Schärfe des Objektivs/der Aufnahme eine größere Detailtiefe.

Blu-ray (7’21): (Slider ganz nach rechts): Der Unterschied zwischen BD und UHD fällt gering aus.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die Ultra-HD ist etwas dunkler abgestimmt, lässt die Spuren im Schnee etwas kräftiger wirken.

Blu-ray (10’56): (Slider ganz nach rechts): Auch hier sind die Differenzen nicht arg groß.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD lässt etwas gesündere Haut erscheinen, ist vom Kontrast her etwas harmonischer und zeigt bei genauem Hinsehen etwas mehr Farbdifferenzierung im Gesicht.

Blu-ray (17’46): (Slider ganz nach rechts): Eine der Szenen mit etwas deutlicherem Unterschied. Die BD ist etwas gelblicher und wirkt aufgrund des etwas schwächeren Kontrasts flacher.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD kann durch die höhere Kontrastdynamik hier Akzente setzen und lässt „Speedo“ dreidimensionaler vor der Wand erscheinen.

Blu-ray (35’37): (Slider ganz nach rechts): Trotz geringerem Farbumfang ist der Unterschied zur UHD gering.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die Utra-HD lässt die Haube des Jeep etwas kräftiger orange erscheinen. Aber der sonst übliche Unterschied aufgrund eines erweiterten Farbraums ist das nicht.

Blu-ray (84’19): (Slider ganz nach rechts): Die größte Differenz zwischen BD und UHD wird in der Detailtiefe deutlich.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): In diesem Vergleich kommen die Kammartefakte über die UHD wesentlich deutlicher zum Auge. Entsprechend kann man hier ablesen, dass die 4K-Scheibe sichtbar mehr Detailtiefe liefert.

Zur Veranschaulichung des Bildausschnitts das Szenenbild in vollem Umfang
Keine Änderung beim Sound. Auch die UHD von Hard Powder liefert die Atmos-Tracks fürs Deutsche und Englische.

Bonusmaterial

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Thorpe weiß genau, womit er einem Hotel drohen kann

Im Bonusmaterial von Hard Powder finden sich fünf geschnittene Szenen sowie je ein entspanntes Interview mit Liam Neeson und eins mit Regisseur Hans Petter Moland Das Featurette „Willkommen in Kehoe“ läuft dann knapp eine halbe Stunde, schaut hinter die Kulissen des kalten Drehs und erzählt auch, wie es für die teils gleichen Mitarbeiter des Originalfilms war, den „gleichen“ Film noch einmal zu drehen.

Fazit

Hard Powder ist von den bisherigen Rache-Filmen des Liam Neeson der ungewöhnlichste und lockerste. Obwohl Neeson selbst erstaunlich grimmig durch den Film läuft, weiß der sarkastische und schwarzhumorige Witz zu gefallen. Das Tempo hätte allerdings durchweg höher sein dürfen. Action-Szenen sind rar gesät und werden vom außergewöhnlich guten Schauspiel aller Figuren dominiert.
Die UHD punktet mit dem nochmals etwas detaillierteren Bild, das sich allerdings in Sachen Bilddynamik und Color Grading kaum von der Blu-ray absetzen kann und beim Schwarzwert leider den Kürzeren zieht.
Der Atmos-Sound liefert dazu über die reguläre Ebene eine überzeugende und dynamische (wenngleich nicht pausenlos beschallende) Vorstellung ab und wird um ein paar dedizierte und korrekt gesetzte 3D-Sounds ergänzt.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 80%
Bildqualität UHD (HDR10 & Dolby Vision): 75%

Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (dt. Fassung): 80%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (dt. Fassung): 40%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (dt. Fassung): 80%

Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 80%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 40%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 80%

Bonusmaterial: 50%
Film: 70%

Anbieter: STUDIOCANAL Home Entertainment Sales
Land/Jahr: Großbritannien/Norwegen/Kanada/USA/Frankreich 2019
Regie: Hans Petter Moland
Darsteller: Liam Neeson, Tom Bateman, Laura Dern, Micheál Richardson, Tom Jackson, Emmy Rossum
Tonformate BD/UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): de, en, fr
Bildformat: 2,35:1
Laufzeit: 119
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-100
Real 4K: Jein (4K DI vom 3.4K-Master)
High Dynamic Range: HDR10, Dolby Vision
Maximale Lichtstärke: keine Angabe
FSK: 16

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: STUDIOCANAL Home Entertainment Sales)

Trailer zu Hard Powder

HARD POWDER Trailer Deutsch | Jetzt im Kino!

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3 thoughts on “Hard Powder 4K UHD

  1. Avatar Bart

    Mir hat der Film sehr gut gefallen. Aber zum Bild und HDR10. Mieser Schwarzwert, Grauschleier in nahezu allen Innenraumszenen wie Hütten, Disco, Autos etc. Das geht überhaupt nicht. Dazu nervige Unschärfen. Sofern das bei dir auch so war, würde ich mir mal mehr Mut wünschen, das in der Bewertung zu berücksichtigen.

    Danke für die Rezensionen. Für mich eine der wichtigsten Seiten im Netz.

    • Erst Mal besten Dank fürs Lob – freut mich 🙂
      Zu „Hard Powder“ zitiere ich mal kurz aus dem Text:
      „Tatsächlich ist die UHD – sowohl per HDR10 als auch per Dolby Vision – in den dunklen Szenen eher flacher als die Blu-ray“
      Diese Zeile spielt genau auf den gegenüber der BD schwächeren Schwarzwert an. Hätte man natürlich noch deutlicher schreiben können.
      Dadurch, dass die UHD mit 75% im Bild bewertet ist, steht sie im Vergleich schon recht schwach dar (innerhalb ihres Bezugsrahmens anderer aktueller UHDs).
      Wenn man jetzt noch in Betracht zieht, dass die BD mit 80% bewertet wurde und damit innerhalb ihres Bezugsrahmens anderer Blu-rays verhältnismäßig gut dasteht, wird recht deutlich, dass die UHD hier in einigen Punkten wirklich schlechter dasteht. Da sie in gut ausgeleuchteten Szenen und auch in den gut fokussierten Momenten aber durchaus im Bereich einer 80er Wertung liegt, sind die 75% schon recht realistisch eingestuft.
      Wenn für einen selbst aber gerade der Punkt Schwarzwert sehr wichtig ist, wäre die Bewertung (subjektiv) vielleicht eher bei 60% gelandet. Für mich zählt am Ende aber doch eher der (soweit es geht) objektive Durchschnitt. Und von daher sind 75% für das Bild einer aktuellen UHD schon eine ziemlich „Watsche“.
      Ich hab’s im Fazit aber noch mal ein wenig deutlicher gemacht 😉

  2. Avatar Rüdiger Petersen

    Ich muss wirklich schmunzeln wenn ich mir die Werte der UHD anschaue. Und dafür die Mehrausgaben ? Nein Danke. Toll das die Blu-ray gute Werte liefert. Habe den Film im Kino nicht geschaut und freue mich nun auf die Scheibe.

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