Harry Potter und die Kammer des Schreckens 4K UHD

Blu-ray Review

Warner Home, 07.12.2017
Warner Home, 02.12.2021

OT: Harry Potter and the Chamber of Secrets

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Das zweite Jahr

Und es geht weiter, mit den 4K-Rezensionen zu den Potter-Filmen.

Inhalt

Dieses Mal geht’s per Auto nach Hogwarts …

Harry ist kurz davor, nach Hogwarts zurückzukehren, als der Elf Dobby bei ihm auftaucht. Dobby ist unruhig und versucht, Harry davon abzuhalten, die Zauberschule zu besuchen. Angeblich wartet dort großes Unheil auf ihn. Harry allerdings hört nicht auf Dobby und wird (nachdem ihn mal wieder sein Onkel eingesperrt hat) von den Weasley-Brüdern aus seinem Zimmer gerettet. Als sie alle in Hogwarts angekommen sind, müssen sie sich zunächst mit dem Schwindler-Professor Lockhart herumschlagen und hören dann, dass die „Kammer des Schreckens“ wieder geöffnet wurde. Zur gleichen Zeit beginnt Harry Stimmen zu hören, die er nicht deuten kann. Gewisse Missverständnisse führen dazu, dass man ihn verdächtigt, der Erbe Slytherins zu sein. Und das ist nun wirklich kein Kompliment. Harry muss also dafür sorgen, dass sein Name wieder reingewaschen wird. Und dabei könnte es hilfreich sein, das Rätsel um die Kammer des Schreckens zu lösen …

Obwohl der Zug wohl bequemer gewesen wäre

Wer die Rezension zum ersten Teil gelesen hat, weiß, was an dieser Stelle steht und kann direkt zur technischen Besprechung des Films gehen.
Ungefähr so lange wie es die 4K UHD Blu-ray von Harry Potter gibt, gibt’s den Wunsch, dass diese hier ins Review kommen. Von allen Filmen/UHD Blu-rays, die in Anfragen immer wieder genannt werden, stehen die Zauberlehrling-Episoden nach wie vor auf den vordersten Plätzen. Diejenigen, die bisher angefragt haben, kennen meine Antwort, die ich hier gerne auch öffentlich kundtue: Ich mag die Filme nicht. Und zwar wirklich nicht. Von den sage und schreibe über 12 Mio. Besuchern, die der erste Teil seinerzeit in Deutschland verbuchen konnte, war ich … keiner. Ich habe die Filme zu meiner Zeit in einem Duisburger Printverlag, als ich schon für die Rezensionen des Magazins HEIMKINO zuständig war, bis auf spätere Ausnahmen stets an einen Kollegen weitergegeben, der mit dem Kosmos vertraut war und sich jedes Mal drüber gefreut hat. Ich habe sogar mal kurz versucht, in die Bücher zu kommen. Auch das hat nicht geklappt. Diese Zauberer-Geschichte ist einfach nicht meins und ich fand die Verfilmungen seinerzeit auch technisch eher mittelmäßig. Gesehen habe ich die ersten zwei Teile dann privat, als die DVDs erschienen. Mit Einzug der Blu-ray kam ich dann bis Teil V, habe den sechsten dann übersprungen, empfand 7.1 als äußerst zäh und erst 7.2 wieder halbwegs akzeptabel. Allerdings ist Letzterer nun wahrlich kein Kinderfilm mehr und die FSK-12-Freigabe ziemlich diskussionswürdig. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich werde mich bei den acht Reviews der Filme nun komplett auf den technischen Aspekt konzentrieren und mir meinen höchst subjektiven Senf sparen. Die Fans der Filme wissen ja eh, was sie an ihren Schätzen haben und sind viel interessierter daran, ob sich die Upgrades von BD auf UHD-BD lohnen.
Also: An all die Muggels da draußen: Ihr wisst eh, was sie an euren Schätzen habt und seid sicher viel interessierter daran, ob sich die Upgrades von BD auf UHD-BD lohnen.

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(Stand von: 2022/10/03 4:51 pm - Details
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Format: Blu-ray
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Format: Blu-ray
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Erscheinungstermin: Thu, 07 Dec 2017
  • Dieser Artikel hat Deutsche Sprache und Untertitel.
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Bild- und Tonqualität BD

Die Kammer wurde wieder geöffnet

Wie der erste Teil auch, wurde Die Kammer des Schreckens analog aufgenommen. Und die in der Hogwarts-Box enthaltene Blu-ray ist jene aus dem Jahr 2009, die auch die Extended Fassung enthielt. Das Bild jedoch ist auch gegenüber der 2007er Erstauflage unverändert. Was zunächst mal so schlimm nicht ist, da sie (wie auch jene vom ersten Teil) ganz okay aussieht. Nach heutigen Maßstäben aber auch nicht mehr. Denn auch Teil II leidet etwas unter Versumpfungen auf dunklen Bereichen und etwas harschen Kontrastierungen. Schwarzwerte sind zudem nicht perfekt und oftmals etwas gräulich – beispielsweise in der Winkelgasse nach gut 16 Minuten. Die analoge Körnung bleibt ähnlich wie im ersten Teil gut sichtbar und wurde nur selten mal etwas sichtbarer gefiltert. Wie schon im ersten Teil fällt das meist auf, wenn Close-ups mal softer wirken. Auffällig ist, dass die ganz deutliche Orange-Einfärbung beim zweiten Teil weniger ins Gewicht schlägt und es auch nicht mehr so heftig blau-magenta-farbene Sequenzen gibt. Das allerdings auch, weil es weniger Szenen in der großen Halle gibt. Die finale Sequenz dort ist erneut ziemlich orangelastig und ein paar Magenta-Einschläge gibt’s dann doch (57’58). Insgesamt fällt die Farbgebung gerade auf Gesichtern dennoch neutraler aus als beim ersten Teil.

Zwei, die sich nicht mögen

Mehr als Dolby Digital gibt es auch bei Harry Potter und die Kammer des Schreckens fürs Deutsche nicht. Allerdings klingt diese einen Hauch besser als jene von Teil 1. Sie ist eine Spur dynamischer und vor allem klingt’s räumlich. Und das durchaus mal überraschend deutlich – bspw. wenn nach 8’47 Ron und seine Brüder im alten Ford von hinten heranfliegen. Brechen sie dann kurz darauf das Fenster aus dem Haus, gibt es sogar ein wenig Dynamik. Kein Vergleich natürlich mit der englischen DTS-HD-Master-Fassung, die hier alternativ wählbar ist und dann doch noch mal hörbar mehr Pfund in die Waagschale legen kann. Besonders gut hört man das, wenn Ron nach 14 Minuten mit einem überzeugten „Winkelgasse“ in grünem Rauch verschwindet und der Tiefbass spürbar vehementer zur Sache geht und auch länger nacharbeitet. Richtig creepy sind die schmatzenden Geräusche der großen Spinnen nach 107 Minuten, die sich über beide Tonspuren ziemlich gänsehauterregend über alle Speaker ergießen. Und wer mal hören möchte, wie unterschiedlich die Dynamik der deutschen zur englischen Tonspur ist, der nimmt sich den zuschnappenden Basilisk nach 130’55. Was der hier über die englische Fassung reißt, ist schon beachtlich für eine fast 15 Jahre alte Abmischung. Nach wie vor ziemlich dünn sind die deutschen Dialoge, die gegenüber den Originalstimmen dann doch sehr deutlich das Nachsehen haben.

Bild- und Tonqualität UHD

Geeignetes Werkzeug

Wie oben bereits erwähnt, wurde auch Die Kammer des Schreckens noch komplett analog gefilmt. Zum Einsatz kamen hier die gleichen Panavision-Kameras unterschiedlicher Sorte wie beim ersten Teil. Für die UHD-BD-Umsetzung hat man das 35mm-Filmmaterial auch hier 2017 noch mal in 4K abgetastet, was im Nachgang mit HDR10 und einem im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum gemastert wurde. Auch die UHD-BD vom zweiten Teil reißt nicht mehr die Bäume aus dem vorhandenen Material, die vielleicht gar nicht mehr drin sind. Denn auch hier fällt der Schärfezugewinn nicht überdeutlich aus, was sicherlich auch teils am gewünschten, etwas weichen Look liegt. In den Farben kann die Scheibe aber noch ein paar Körner drauf legen. In der Außenansicht bei 38’00 bekommt der Himmel im rechten Bereich hellblaue Anteile und im linken strahlt er sichtbar mehr, weil mehr feuerrotes Orange zu sehen ist. Zu Beginn sind die Aufnahmen bei Harrys Onkel etwas neutraler getönt und sein Haus bspw. weniger farbintensiv. Sobald die Gemeinschaft in Hogwarts ist, gibt es viele Varianzen. Mal ist die UHD-BD betont wärmer und bräunlicher in der Farbgebung, mal wiederum neutraler. Hier hat man offenbar sehr selektiv gearbeitet, um den gewünschten Look zu erzielen. Die Außenaufnahmen ab 57’56 sind bspw. wiederum kühler, bzw. grünlicher gehalten, wo es über die BD deutlich ins Magenta ging. Das lässt in Zusammenwirkung mit den etwas harmonischeren, weniger harschen Kontraste auch die schrecklichen Greenscreen-Effekte weniger auffällig erscheinen. Auch wenn man sich Rupert Grints Kopf immer noch unschön vom Hintergrund abschält. Auf der anderen Seite ist die Schneeszene bei 77’22 über die bisherige Blu-ray sichtbar neutraler weiß und bekommt über die UHD-BD einen deutlichen Blaueinschlag. Blendet das Geschehen dann an die große Tafel, stellt sich allerdings ein schönerer Kontrastübergang zu dem goldbraunen Inneren ein. Dennoch ist die Farbgebung in diesen zwei kurzen Schneeszenen sehr deutlich anders. Und wieder ganz umgedreht anders ist es nach 89’55, wenn Harry in einer Vision Tom Riddle begegnet. Die Blu-ray ist hier etwas grünlich in den schwarz-weißen Bildern, während die UHD-BD eher eine leichte Sepiatönung annimmt. Und wenn’s am Ende dann wieder sehr orangelastig wird, ist die UHD-BD wiederum neutraler – und zwar deutlich (Maggie Smith bei 150’52). Durchweg auffällig ist übrigens die höhere Helligkeit und damit verbundene HDR-Dynamik, die im Schwarz etwas besser durchzeichnet, in den hellen Bereichen aber erstaunlich kräftig ist.

Blu-ray (7’55): (Slider ganz nach rechts): Es beginnt mit dem Haus des Onkels.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD ist hier etwas weniger farbig.

Blu-ray (57’56): (Slider ganz nach rechts): Nach dem Quidditch-Spiel: Man erkennt, dass Emma Watsons Haare und auch die Haut von Rupert Grint einen Magenta-Einschlag haben.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD fügt hier mehr Grün hinzu und wird dadurch neutraler.

Blu-ray (77’22): (Slider ganz nach rechts): In Folge die beiden Szenen mit Schnee. Hier ist die BD in beiden Sequenzen neutraler.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Während die UHD-BD hier schon sehr kühl ist …

Blu-ray (77’31): (Slider ganz nach rechts): …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … ist sie in dieser Einstellung vor schwarzem Himmel noch blauer.

Blu-ray (150’52): (Slider ganz nach rechts): Wohingegen Maggie Smith in der finalen Szene über die BD wieder viel zu orangelastig ist.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Und die UHD-Blu-ray hier wesentlich neutraler und stimmiger ist.

Blu-ray (29’29): (Slider ganz nach rechts): Bei Snapes Zeitung ist wiederum die BD kühler.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Und die UHD-BD sichtbar wärmer.

Blu-ray: (Slider ganz nach rechts): Die Zeitung im Close-up.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Man sieht dann doch, dass die 4K-Scheibe durch mehr Auflösung und besseres Encoding die Buchstaben deutlicher abbildet und weniger verschmiert.

Tom Riddle – Freund oder Feind?

Und es bleibt auch bei Die Kammer des Schreckens nicht beim Upgrade fürs Bild. Denn auch hier bekommen wir nun eine deutsche DTS-HD-Master-Spur, die rein von der Dynamik der Effekte und der Musik her der englischen von der Blu-ray entspricht. Das heißt, dass sämtliche Soundeffekte, die über die bisherige Blu-ray noch eher dünn klangen, nun (fast) das gleiche Fundament haben und (fast) genauso zupacken wie jene vom O-Ton der BD (ein ganz klein wenig leiser ist sie allerdings abgemischt). Ob das die Momente sind, in denen Ron und Harry durch den Kamin in die Winkelgasse „beamen“ oder sämtliche Szenen mit dem Basilisk, der nun genauso kräftig zupackt. Das ist insgesamt eine ganz neue Erfahrung und macht einen ganz anderen Spaß. Die deutschen Dialoge klingen grundsätzlich nicht anders, wurden in ihrer Lautstärke aber etwas angehoben. Das englische Original bekam auch hier eine DTS:X-Spur. Und auch diese fetzt die bisherigen DTS-HD-Master-Fassung noch mal in Grund und Boden. Wir reden ja wirklich nicht über eine schwachbrüstige DTS-HD-MA-Spur, die da im Englischen auf der Blu-ray und im Deutschen auf der 4K-Scheibe ist, aber was man dem 20 Jahren alten Film da 2017 noch mal per neuem Mix zugute kommen lassen konnte, ist schon erstaunlich. Wenn der Basilisk hier nach 131 Minuten zu- und daneben schnappt, reißt es den Zuschauer förmlich vom Sofa. Aber die Dynamik und der Druck sind noch nicht alles. Denn das Surroundgefüge ist noch mal ein ganz anderes. Sucht er Harry Potter eine halbe Minute später in den Gängen, macht die Kamera eine 180°-Drehung und man hört das Schlangenwesen von hinten. Und zwar derart präsent, dass einem ein Schauer über den Rücken läuft. Bei den DTS-HD-Master-Versionen (egal, ob Deutsch oder Englisch), bleibt’s hier frontlastig. Man hat also noch mal richtig Arbeit investiert und auch die regulären Surroundeffekte viel weiträumiger gestaltet.

Für Ginny wird’s gefährlich

Addieren wir die Höhenebene der DTS:X-Fassung von Die Kammer des Schreckens hinzu, so hören wir Dobby ganz leise von oben, während Onkel Vernon unten nach Erklärungen für die Geräusche sucht. Und natürlich fliegt auch Ron im alten Fort über die Heights ins Heimkino hinein. Selbstredend gilt das für sämtliche Szenen mit dem fliegenden Auto. Richtig aggressiv wird es gar, wenn der Hogwarts Express nach etwas über 24 Minuten über die Kamera rauscht und der Baum kracht ebenfalls sehr bedrohlich rund um das Auto herum zusammen. Die sprechende Karte bei 34’35 schimpft ziemlich laut über die Heights und die blauen Wichtel flattern und schnattern ebenfalls sehr vernehmlich von oben und schwirren dem Zuschauer dabei auch über die regulären Surrounds sehr räumlich um die Ohren. In den Szenen, in denen Harry die Stimmen hört, werden die Höhen-Speaker natürlich ebenfalls sehr direktional mit eingebunden. Während des Quidditch-Matches flitzt und flirrt es dann nur so um die Köpfe und wenn wir dann einen Sprung zu den Szenen mit der Spinne machen, so vernimmt man Aragogs Stimme mit schönem Hall ebenfalls von oben, was auch genau da ist, wo seine zahlreichen Verwandten kurz darauf erscheinen und sich hörbar herab spinnen. Bricht bei 122’10 die Decke über Harry zusammen, rumpelt es gewaltig aus den Heights und in den Szenen mit dem Basilisk faucht dessen Organ des Öfteren gruselig von oben herab. In der oben bereits beschriebenen Szene, in der die Schlange Harry sucht, wird’s dann richtig schaurig. Hier kommen die grollenden und schnüffelnden Sounds ganz unmittelbar und rundherum zum Einsatz.

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Bonusmaterial

Das reichhaltige Bonusmaterial früherer Editionen enthält die Hogwarts-Express-Box zwar nicht, dafür aber eine Menge an Karten, Pins, Booklets und Postern. Die UHD-BDs enthalten ohnehin keine Boni und die BDs lediglich das von ihnen bekannte. So weisen sie auch im Falle von Teil II die In-Movie-Experience auf, die aber lediglich für den englischen Ton aktivierbar ist. Die Extended-Fassungen von Teil I ist zudem NICHT auf der 4K-Scheibe enthalten, sondern nur auf der regulären Blu-ray. Zusätzlich in der Hogwarts-Express-Box enthalten ist der erste Teil im Maximum-Movie-Mode – allerdings hat die lediglich eine englische Tonspur.

Fazit

Harry Potter und die Kammer des Schreckens ist visuell etwas individueller gestaltet, was das Re-Grading der UHD-Blu-ray angeht. In den allermeisten Szenen wirkt das stimmiger als über die alte BD, hin und wieder erscheint es etwas fragwürdig. In Summe aber durchaus die bessere Wahl – schon alleine, weil die Kontrastierung viel harmonischer ist und weniger im Schwarz versumpft. Außerdem bekommt man eine sehr gute DTS-HD-Master-Spur fürs Deutsche und eine fantastische DTS:X-Spur für den O-Ton. Auch hier gilt es: Das Upgrade lohnt sich.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 70%
Bildqualität UHD: 80%

Tonqualität BD (dt. Fassung): 70%
Tonqualität UHD (dt. Fassung): 80%

Tonqualität BD (Originalversion): 85%
Tonqualität UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 100%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 65%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 85%

Bonusmaterial: 40%
Film: Bewertung entfällt

Anbieter: Warner Home Video
Land/Jahr: USA 2002
Regie: Chris Columbus
Darsteller: Daniel Radcliffe, Rupert Grint, Emma Watson, Robbie Coltrane, Richard Harris, Alan Rickman, Maggie Smith, John Hurt, John Cleese, Ian Hart, Tom Felton, Jason Isaacs
Tonformate BD: dts-HD-Master 7.1: en // Dolby Digital 5.1: de
Tonformate UHD: DTS:X (dts-HD-Master-Kern): en // dts-HD-Master 5.1: de
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 161 (Kinofassung) / 174 (Ext. Fassung – nur Blu-ray)
Codec BD: VC-1
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-100
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10
Maximale Lichtstärke: 2856
FSK: 6

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Warner Home Video)
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Trailer zu Harry Potter I-VI

Harry Potter - Die Jahre 1-6 Trailer


So testet Blu-ray-rezensionen.net

Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.

Dort findet ihr auch das aktuelle Referenz-Gerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:

Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild“verbesserern“ zu verfälschen.

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2 Kommentare
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Alex

Danke, dass du dich quälst, Timo! 😉
Von dem neuen Color-Grading bin ich schon etwas entsetzt. Gerade der zweite und dritte Screen-Shot-Vergleich sehen in meinen Augen furchtbar aus. Vermutlich ist’s im laufenden Bild nicht so auffällig, aber besonders dieses Grün im zweiten Screen-Shot in Verbindung mit dem vermatscht aussehenden Texturen-Brei und deutlich weniger Durchzeichnung auf dem Pfosten links … Puh.
Wenn’s im dritten Screen-Shot zwar wiederum (auch nicht besser wirkend) blauer statt grüner wird, ist auch hier deutlich mehr Matsch als Textur erkennbar.
Ich bin sehr auf deine (technische) Review von Cuaróns deutlich düsterer geratenen dritten Teil gespannt!