Howard the Duck 4K UHD

Blu-ray Review

Plaion Pictures, 16.02.2023

OT: Howard the Duck

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Tierisch drauf

Ei, der Daus: Die 80er wie sie leiben und leben.

Inhalt

Ein tierischer Musikliebhaber

Howard ist ein zufriedener Enterich. Mit Zigarre im Mundwinkel, einer Playduck in der Hand und ein paar Unterhaltungssendungen im Fernsehen ist er glücklich. Und so geht es den allermeisten Einwohnern in Duckworld, einem erdähnlichen Planeten mit Zwillingsmond. Eines ganz besonders entspannten Abends sitzt Howard wie immer in seinem Sessel, als dieser plötzlich von seinem Wohnhaus in den Weltraum gezogen wird. Durch die Galaxien und schwarze Löcher hindurch geht es, bis er schließlich auf der Erde landet. In Cleveland, Ohio. Und weil Cleveland, Ohio in den 80ern kein friedliches Plätzchen ist, beobachtet Erpel Howard, wie ein paar Halbstarke eine Frau drangsalieren. Mit gekonnter Enten-Martial-Arts schlägt er die Typen in die Flucht und Beverly, so der Name der Geretteten, nimmt den scheinbar obdachlosen Retter erst einmal mit nach Hause. Da Beverly einen Wissenschaftler namens Phil Blumburtt kennt, erhofft sie sich von ihm, dass er Howard eventuell helfen kann, wieder nach Hause zu finden. Doch als endlich klar ist, wie man das bewerkstelligen kann, geht beim Versuch, Howard wieder heimzuschicken etwas vollkommen schief …

In edlem Zwirn

Wenn Drehbuchautoren mal so richtig ausgelassen gefeiert und dabei über die Stränge geschlagen haben; wenn sie auch am nächsten Morgen noch so richtig bekifft sind – ja dann überlegen sie, wie es wäre, doch mal eine sprechende Ente von der Größe eines Kleinkindes zu einem Filmhelden zu machen; sie von einem Entenplaneten per Energiestrahl auf die Erde zu schicken, wo sie bei einer freakigen Rocksängerin landet. Und dann stellen sie fest: Hey, das müssen wir uns gar nicht ausdenken, dazu gibt’s eine Comic-Vorlage von Marvel. NUR: Weil etwas im Comic funktioniert, bedeutet das nicht, dass man daraus auch einen funktionierenden Film machen kann. Und so gingen die Fans des Comics reihenweise auf die Barrikaden. Ein junger James Gunn beispielsweise fühlte sich augenblicklich auf den Arm genommen, nachdem er als Fan der Vorlage voller Vorfreude ins Kino gegangen war. Von dieser Vorfreude war nach dem Besuch der Vorstellung aber nichts mehr übrig. Und so verschaffte der Regisseur der Guardians of the Galaxy seinem Comic-Helden späte Gerechtigkeit und nutzte die Post-Credit-Szene des ersten GotG-Teils, um Howard auf seine Weise zu inszenieren. Dass der Film überhaupt gedreht wurde, ist George Lucas zu „verdanken“. Der Star-Wars-Macher war vom Erfolg seiner SciFi-Trilogie so beseelt, dass er vermutlich dachte, er könne einfach alles anfassen und zu Gold machen. Im Falle von Howard the Duck ging das allerdings mächtig in die Hose. Die Produktionskosten von 37 Mio. Dollar wurden so gerade eben wieder eingespielt – zieht man die Abgaben an die Kinos ab, ein kolossaler Flop, der vermutlich effektiv nicht mal die Hälfte seiner Kosten eingespielt hat. Natürlich ging es auch nicht so ab, wie eingangs süffisant beschrieben. Vielmehr war es ein Trio aus Lucas und seinen American-Graffiti-Autoren Willard Huyck und Gloria Katz, die ihre Köpfe zusammensteckten, weil Lucas den Comic so gut und witzig fand. Außerdem betonte der Star-Wars-Macher die Nähe zum Film Noir – wovon im fertigen Werk leider nichts mehr zu sehen ist. Und vielleicht hätte es sogar etwas werden können, wenn man auf die Autoren Huyck und Katz gehört hätte, die das Ganze als Animationsfilm realisieren wollten. Lucas aber bestand auf einer Realverfilmung, zu der ILM die Tricks beisteuern sollte. Für den dabei herausgekommenen Mix aus Kinderfilm, Sexklamotte und Horrorfilm mit SciFi-Anleihen muss man heute allerdings vermutlich ebenso bekifft sein wie die Autoren es damals waren – jedenfalls hilft’s, sich nicht an jeder einzelnen Stelle dieses infantilen und oft peinlichen Films zu ärgern. Schaut man sich im nüchternen und rationalen Gemütszustand die erotische Annäherung zwischen Beverly und Howard nach 44 Minuten an, käme der heutigen Jugend nur ein Wort in den Sinn: Cringe. Und das spiegelte sich auch damals schon im wirklich seltsamen Marketing für den Film wider. Lea Thompson, die Mutter von Marty aus Zurück in die Zukunft, darf hier zwar (fast) blankziehen und sicherlich war sie durch diese Szenen der feuchte Traum einiger Teenager der 80er Jahre, aber es muss schon eine sehr seltsame Erfahrung für sie gewesen sein, diese Sequenzen zu drehen. Ansonsten gibt sie sich durchaus Mühe, im stereotypen Drehbuch zu bestehen. Als Glam-Punkgirl macht sie eine gute Figur und wäre auch bei Joan Jett und den Blackhearts gut aufgehoben gewesen. Dass der Film selbst (wie nicht wenige Streifen der 80er) den Punkrock zum Bösen-Klischee verarbeitet, war damals schon ärgerlich und ist es heute erst Recht. Brauchte man in Filmen der damaligen Zeit einen fiesen Bösewicht, reichte es, einem Darsteller einen Iro zu verpassen. Punkrock war so „outlaw“, dass man gar nichts weiter hinzu addieren musste.

Was die Darsteller angeht, ist selbst der spätere Oscargewinner Tim Robbins nur schwer zu ertragen. Sicherlich gab ihm Howard the Duck die Gelegenheit für komplett irres Overacting, aber wenn er sich mit Howard nach etwas über 22 Minuten in Donald Duck’scher Fantasiesprache unterhalten will, ist man kurz davor, die Augen vor Fremdscham zu verschließen. Ein wenig trägt dazu auch die typisch aufgeregte Synchro der 80er bei, die den Film noch alberner wirken lässt als er im Original rüberkommt. Die Tricks, die Lucas so stolz von ILM produzieren ließ (speziell jene, die vom dämonischen Jenning nach etwas über 80 Minuten ausgehen), sahen damals schon altbacken aus und wirken aus heutiger Sicht wirklich antiquiert. Die Ausdruckslosigkeit von Howards Gesicht trug ebenfalls zu den zahlreichen negativen Kritiken bei, die dem Film reihenweise vernichtende Reviews und sieben Nominierungen für die Goldene Himbeere (unter anderem für den Film, die Regie, das Drehbuch und Tim Robbins in der Nebenrolle) einbrachte. Aus heutiger Sicht zählt hier einzig und allein der Trashfaktor. Wer sich in geselliger Runde für die Fremdscham-Momente und die angestaubte Optik begeistern kann, der wird seinen Spaß haben. Natürlich auch all jene, die sich Howard the Duck aus nostalgischen Gründen erneut anschauen wollen, da er ihnen damals als Teenager gut gefallen hat. Für diese ist die 4K-Scheibe ein willkommenes Upgrade, denn sie sieht, wie in den nächsten Kapiteln beschrieben ist, ziemlich gut aus.

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Studio:
Format: Blu-ray
Spieldauer:
Erscheinungstermin: Thu, 16 Feb 2023
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Bild- und Tonqualität BD

Howard bringt sich in die misslichsten Lagen

Die bisherige Blu-ray von Howard the Duck datiert aus dem Jahre 2013 und ist damit rund zehn Jahre alt. Für die damaligen Verhältnisse war sie okay. Man filterte nicht sämtliches Rauschen weg, sieht die analoge Körnung durchaus, hat aber hier und da nachgeschärft, was zu leichten Artefaktsäumen führt. Die Farben wirken oftmals etwas blass und tendieren meist ins wärmere Orange. Der Himmel wirkt oft schmuddelig und wie kurz vor einem Gewitter. Die Übersicht über die Straße bei 20’13 wirkt dermaßen schmuddelig, dass man üblen Smog-Notstand befürchtet. Außerdem ist das Material nicht frei von Verschmutzungen und der Bildstand oft etwas wacklig. Die Körnung, die man hier zu Gesicht bekommt, wirkt über das Encoding auch nicht allzu glücklich. In Summe eine befriedigende, aber nicht wirklich sehr gute Blu-ray. Die neue Blu-ray basiert sichtbar auf dem 4K-Scan von 2021 und dem aktuellen Grading, das auch die UHD Blu-ray nutzt. Man sieht es ihr gegenüber der alten Blu-ray in praktisch jeder Szene an – schon alleine, weil sie in jeder Szene rundum deutlich! mehr Bildinhalt bietet, trotz identischem Bildseitenverhältnis von 1,85:1. Hervorragend gelungen ist vor allem die Defektfreiheit, die in Kombination mit einem relativ ruhigen Bildstand für ein sehr homogenes Bild sorgt. Nicht jede Szene ist jedoch bis ins Feinste aufgelöst und scharf. So sieht man bei 20’13 nicht jede Schrift und jedes feine Detail in perfekter Auflösung. Gegenüber der alten Blu-ray fällt auf, dass die Nachschärfungen nicht mehr stattfanden. Auf der anderen Seite wirken die Oberflächen gegenüber der alten Blu-ray etwas gefiltert. Die Körnung ist zwar auch etwas feiner, nicht selten aber fällt sie sichtbar geringer aus, was für eine gewisse Rauschminderung spricht. Wie schon bei der alten Scheibe gibt’s ein paar sehr glattgebügelte Szenen in Phils Labor nach etwa 22 Minuten, in denen die filmische Körnung, die ansonsten besser und authentischer wiedergegeben wird, fast vollständig verschwindet. Das Encoding geht in Ordnung und hat nur auf wenigen uniformen Hintergründen mal etwas mit leichten Vermatschungen zu kämpfen. Allerdings nichts, was im laufenden Bild massiv auffallen würde. Von der Grundhelligkeit her ist die Blu-ray etwas zu hell eingepegelt, was in Außenszenen bei Tageslicht schon mal für etwas flaue Kontraste und einen milchigeren Eindruck sorgt (81’33). Dennoch punktet die neue Blu-ray hier mit mehr Bilddynamik als die deutlich blassere alte Scheibe. In Summe trotz der vermuteten leichten Rauschfilterung die bessere Wahl gegenüber der alten BD.

Blu-ray alt (3’31): (Slider ganz nach rechts): Deutlich zu erkennen, wie viel kleiner der Bildausschnitt der alten Blu-ray war.
Blu-ray neu (Slider ganz nach links): Die neue BD hat mehr Bildinhalt und lebhaftere Farben.

Blu-ray alt (20’12): (Slider ganz nach rechts): In zahlreichen Einstellungen hat die alte BD einen wärmeren, orangelastigen Look.
Blu-ray neu (Slider ganz nach links): Die neue BD ist neutraler und im Kontrastumfang sichtbar besser.

Blu-ray alt (27’31): (Slider ganz nach rechts): Der rote Pullover ist mehr Orange.
Blu-ray neu (Slider ganz nach links): Die neue BD zeigt hier ein kräftiges Rot, wirkt aber über das Bild gesehen etwas softer.

Blu-ray alt (75’57): (Slider ganz nach rechts): Die alte BD hatte einen ziemlich schmutzigen Himmel – allerdings mit sichtbar vorhandener Körnung. Dafür aber mit leichten Überschärfungen.
Blu-ray neu (Slider ganz nach links): Die neue BD zeigt erneut beeindruckend mehr Bildinhalt, der Himmel ist klarer, dafür die Körnung weniger vorhanden. Der Schmutzpartikel wurde hier nicht komplett rausgefiltert.

Blu-ray alt (75’57): (Slider ganz nach rechts): Geht man näher ran, werden die Überschärfungen deutlicher. Mehr Auflösung ist in der alten BD nicht vorhanden.
Blu-ray neu (Slider ganz nach links): Auch wenn eventuell leicht gefiltert hinterlässt die neue BD einen homogeneren Eindruck.

Blu-ray alt (82’28): (Slider ganz nach rechts): Während der leuchtenden Farbhighlights bietet die alte BD erstaunlicherweise etwas mehr Farben.
Blu-ray neu (Slider ganz nach links): Die neue BD ist hier etwas blasser.

Beim Ton gibt’s klingt die Synchro zunächst mal gut verständlich. Allerdings auch etwas dünn. Das gilt vor allem für die Stimmen und den Score, während die Songs, bei denen die Band auf der Bühne steht, durchaus etwas voluminöser klingen. Außerdem geht’s hier nie dumpf oder muffig zu. Eher im Gegenteil: Die Betonung liegt auf den Höhen und manchmal klingen Dialoge etwas spitz. Die gespielten Songs, bspw. nach etwas über 30 Minuten, geraten allerdings angenehm druckvoll. Der Score rauscht hier und da schon mal etwas (48’45) und schwankt dann auch ein wenig. Schüsse bleiben durchweg dünn und die Explosion nach knapp 83 Minuten hat wenig Dynamik. Hört man sich im Vergleich den englischen 5.1-Soundtrack an, so liefert dieser immerhin Subwoofer-Unterstützung, was für ein Mehr an Fundament in den (wenigen) Actionsituationen sorgt. Die generellen Effektgeräusche (Schüsse etc.) sind aber auch dort ziemlich dünn.

Bild- und Tonqualität UHD

Was wird da aus Jenning

Howard the Duck wurde 1986 analog auf 35 mm Film aufgenommen. 2021 hat Universal ein frisches 4K-Remaster davon erstellt und Plaion Pictures hat die UHD Blu-ray nun in Deutschland lizensiert. Hierzulande sogar mit Dolby Vision, das die US-Disk nicht bietet – im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum natürlich inklusive. Gegenüber der Blu-ray ist die 4K-Disk grundsätzlich besser aufgelöst und man erkennt auch mehr Details. Stimmt der Fokus der Kamera nicht oder hat man bewusst leichte Absoftungen in der Postproduktion vorgenommen (12’52), dann kann natürlich die UHD Blu-ray auch nicht zaubern. Und all jene Szenen, die über die BD schon etwas gefiltert wirkten, sind auch hier recht soft. Das erste Treffen zwischen Phil und Howard ist deshalb auch über die UHD Blu-ray eher kornarm und weich. Wenn Körnung aber zu sehen ist, geht die 4K-Scheibe damit noch besser um. Sie bildet es feiner und homogener ab, leidet auch nicht unter Vermatschungen wie zuletzt die Paramount-Scheibe von Doppelmord. Ein sehr filmischer Look, der gut zu gefallen weiß. Durch die leichte Abdunklung gegenüber der Blu-ray werden Tageslichtszenen authentischer und kontrastreicher wiedergegeben, was der UHD-BD einen sichtbaren Vorsprung vor der BD verschafft. Allerdings dürften Spitzlichter durchweg prägnanter sein. Auch über die 4K-Disk wirken die hellen Lichtpunkte der Nachteinstellung bei 40’44 eher matschig und trübe. Auch hier dürfte das dem Ausgangsmaterial geschuldet sein, dass nicht perfekt fokussiert ist. Dafür ist an dieser Stelle der Himmel dunkler schwarz und weist etwas weniger Farbrauschen auf. Geht der Schwenk auf den Mond, sieht man von diesem mehr differenzierte Grauanteile, wo die Blu-ray weitgehend ins Helle überstrahlt. Hier kommen auch schon die Farben besser zum Tragen. Das „Guardian Bank“ ist sichtbar kräftiger Blau und die roten Punkte rechts im Bild sind famos kirschrot. Apropos Farben: Die Blu-ray mag für sich genommen schon recht satte Farben haben, um dem 80er-Jahre-Look gerecht zu werden. Die UHD Blu-ray übertrifft das jedoch sowohl in der Intensität als auch in der Differenzierung deutlich. Die grüne Wiese bei 77’39 ist satter und hat mehr Schattierungen und wenn man sich den roten Mantel und den gleichfarbigen Regenschirm von Beverly bei 12’52 anschaut, dann möchte man die Blu-ray im Vergleich schon wieder in die Hülle packen. Das gilt auch für die spektakuläreren Lichteffekte – bspw. die Blitze, die aus Jennings Händen schießen oder auch die Explosion bei 82’50, die mehr Farbintensität und bessere Differenzierung der Funken ermöglicht.

Blu-ray (3’31): (Slider ganz nach rechts): Während der dunkleren Szenen ist die Blu-ray etwas matter.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD Blu-ray kann die HDR-Dynamik für mehr Kontrastumfang einsetzen. Auch die Farben kommen etwas kräftiger rüber.

Blu-ray (20’12): (Slider ganz nach rechts): Die Blu-ray ist trotz neuem Master flacher und wirkt weniger scharf.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die 4K-Disk holt durch die stärkere Kontrastdynamik mehr aus dem Bild.

Blu-ray (22’47): (Slider ganz nach rechts): Tim Robbins Haut ist weniger kräftig.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Hier ist mehr Leben drin – auch in der Leuchteinheit im Hintergrund.

Blu-ray (27’31): (Slider ganz nach rechts): Gegenüber der weniger intensiven Blu-ray …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … holt die 4K-HDR-Scheibe mehr aus dem Bild. Sie wirkt in Summe dreidimensionaler, der rote Pulli ist kräftiger.

Blu-ray (75’57): (Slider ganz nach rechts): Auch hier erscheint die BD eher flach und trüber.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD zeigt mehr Kontrast und die homogenere Körnung.

Blu-ray (75’57): (Slider ganz nach rechts): Geht man näher ran, werden auch die Auflösungsvorteile deutlich.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Hier kann die 4K-Disk die BD deutlich distanzieren. Vor allem auch in der Darstellung der Körnung.

Blu-ray (82’28): (Slider ganz nach rechts): Während der leuchtenden Farbhighlights kann sich die Blu-ray von der UHD Blu-ray verabschieden.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die HDR-Scheibe zeigt die Farben kräftiger und mit mehr Durchzeichnung.

Blu-ray (82’53): (Slider ganz nach rechts): Dasselbe Bild bei der Explosion.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Auch hier liefert die UHD-BD deutlich mehr Differenzierung und Durchzeichnung bei stärkerer Farbintensität.

Keine Differenz beim Ton. Die UHD Blu-ray liefert dieselben Tonspuren wie die Blu-ray.
Preis: 22,67 €
(Stand von: 2024/07/22 9:35 am - Details
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Studio:
Format: Blu-ray
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Erscheinungstermin: Thu, 16 Feb 2023
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Bonusmaterial

Das Bonusmaterial von Howard the Duck besteht aus den bisher bekannten sieben Featurettes, bekam aber zusätzlich noch sechs (alte) Interviews spendiert – und zwar mit Tim Robbins, Lea Thompson, Jeffrey Jones, Komponist Thomas Dolby sowie dem Regie-Autoren-Duo Huyck/Katz. Bei den Featurettes, die neueren Datums sind als die Interviews, darf der Fokus auf dem Making-of „Ein Blick zurück“ liegen, das in knapp einer halben Stunde von der Entwicklung der Geschichte über die Besetzung und die Musik des Films geht. Außerdem erfährt man etwas über die Stimmfindung von Howard oder die komplizierten Stunts mit dem Ultraleichtflieger.

Fazit

Howard the Duck ist kein guter Film. Das werden selbst die Fans zugeben müssen. Dafür sind Drehbuch, Darstellerleistungen und digitale Trickeffekte einfach zu schwach. Dennoch kann man dem Ganzen einen gewissen trashigen Charme nicht absprechen. Und mit ein wenig Bierlaune kann man sicher Spaß mit der Ente aus Duckworld haben. Visuell darf man dies nun in der qualitativ bisher bestmöglichen Art genießen. Schon die neue Blu-ray sieht gut aus, wird von der UHD Blu-ray aber in allen Belangen übertroffen. Hier und da wirkt das Bild etwas gefiltert und nicht jeder Fokus sitzt perfekt. Dafür passen die kräftigen Farben zum Geschehen und auch der Kontrastumfang ist gut. Die deutsche Tonspur geht in Ordnung und ist immerhin nicht muffig.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD (alt): 60%
Bildqualität BD (neu): 70%
Bildqualität UHD: 75%

Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (dt. Fassung): 60%
Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 65%

Bonusmaterial: 60%
Film: 40%

Anbieter: Koch Films
Land/Jahr: USA 1986
Regie: Willard Huyck
Darsteller: Lea Thompson, Tim Robbins, Jeffrey Jones, Ed Gale, Paul Guilfoyle, Chip Zien
Tonformate BD/UHD: dts HD-Master 7.1: en // dts HD-Master 2.0 (Stereo): de, en
Untertitel: de, en
Bildformat: 1,85:1
Laufzeit: 110
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-66
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10, Dolby Vision
Maximale Lichtstärke: 1000 Nit
FSK: 16

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Koch Films)
*Affiliate-Links sind mit * gekennzeichnet. Für Einkäufe über diese Affiliate-Links erhalten wir eine Provision. Für den Käufer entstehen keine Mehrkosten. Infos zum Datenschutz findet ihr hier.


So testet Blu-ray-rezensionen.net

Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.

Dort findet ihr auch das aktuelle Referenz-Gerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:

Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild“verbesserern“ zu verfälschen.

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12 Kommentare
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Steppke

Nun ja, Filmgeschmack ist eben… Geschmackssache. Ich bin auch mit Howard aufgewachsen und mag ihn einfach. Dennoch wirkt er natürlich wie eine krude Mischung aus Kinderfilm, Sci-Fi und Komödie.

Andererseits bleibt es für mich ein Rätsel, was Leute an einen Film wie „Poltergeist“ finden, den ich bei meiner allerersten (!) Sichtung vor einiger Zeit entnervt abschaltete, weil ich nicht wusste was der Film nun sein wollte: Satire, Grusel oder pure Langeweile…

Björn

Kein guter Film? Der Film ist großartig – alle Charaktere sind sympathisch, die Effekte sind für die damalige Zeit wirklich gut und Lea Thompson ist auch dabei. Und einer der besten Soundtracks. Lieber 10 Mal Howard the Duck hintereinander als den seelenlosen CGI-Quark Avatar 2.

der name ist nicht howard

man muss das bloss von der neuerlichen marvel linie sehen und betrachten. star lord guardians of the galaxy the collector thanos uvam… da fuehlt man seine howard the duck vernarrtheit doch gleich in bester gesellschaft und garnicht so kindlich comichaft sondern eher blockbustermaessig und milliarden an dollars wert in bester gesellschaft…. kleiner scherz…..

Axel Gerhartz

Ich liebe diesen Film. Bin damit aufgewachsen und er wandert mindestens einmal im Jahr in den Player.
Dazu war Lea Thomson so ziemlich mein erster Crush ♥️
Den Humor find ich heute noch Bombe…. Kann da aber sehr einfach gestrickt sein

Sven

Einer meiner Lieblingsfilme aus meiner Kindheit. Ich werde wohl mal zuschlagen, wenn die UHD im Angebot ist.

dc_coder_84

Krass, jetzt haben sie ja den Film trotzdem getested. Mir haben sie noch erzählt, das ihnen das wahrscheinlich zu trashig ist.

dc_coder_84

Das Fell von Howard sieht in HDR auch deutlich besser, kontrastreicher und deteilreicher aus als in SDR.

dc_coder_84

Hab ihn auch oft als Kind angesehen, aber er mir heute noch gefällt? Hmmm… müsste den Film erstmal leihen als Stream, dann könnte ich es definitiv sagen.

dc_coder_84

Ihr Stapel der Schande kann ihre Entscheidung absolut nicht verstehen 😉

Hans Müller

Ich finde den gut!
Typisch 80ger. Ja, wahrscheinlich Kinderzeit Bios.
Das Cover ist nur zu überladen und nicht wirklich oldschool.
Es muss keine VHS Nachmache sein, aber wäre gut wenn die im alten Stiel bleiben wurden.
Ich glaube die Leute wollen die Filme in der neusten Technik, aber nicht im neuen Gewand sehen.
Aber kann sein das die Zielgruppe zu klein wäre und man die neuen Generationen mit erreichen will. Schlecht für uns aber besser so als gar nicht.

Hans-Ingo Trompeter

Tja, wieder so eine UHD aus der Rubrik „braucht man nicht“. Immerhin kommen hierzulande bald die noch fehlenden Star Trek Filme. Und aus den USA drohen demnächst Dragonslayer und Dragonheart als UHDs. Kürzlich habe ich Robocop, Robin Hood-Prince of Thieves und The Adventures of Baron Munchhausen aus USA bzw. England geholt. Wir kriegen in D Entenfilme….. ein Jammer!