I am Legend 4K UHD

Blu-ray Review

Warner Home Video, 15.12.2016

OT: I am Legend

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Wer bin ich, dass ich bin?

Will Smith ist der einzige Überlebende einer Virus-Epidemie, oder …?

Inhalt

König und Gefolgshund von New York

Biologe Robert Neville ist Überlebender einer Pandemie. Als scheinbar einziger Mensch in New York hat er ein Virus überlebt, das vor drei Jahren praktisch alles Leben auslöschte. Ein Virus, das aus einem Stoff erwuchs, mit dem man eigentlich den Krebs heilen wollte. Die wenigen, die von Virus verschont wurden, obwohl sie infiziert waren, haben sich zu lichtempfindlichen Zombies verwandelt. Wesen, die in der Nacht auf die Jagd gehen und die Neville und sein Hund Sam stets meiden. In all der Zeit hat der Wissenschaftler nicht aufgegeben, ein Heilmittel für die Infizierten zu finden. Um dies zu erreichen, fing er nach und nach Exemplare der „Nachtsucher“ und forschte an deren Blut und Genetik. Als er jedoch ein bestimmtes weibliches Exemplar entführt, findet das Alphatier der Nachtsucher das offensichtlich gar nicht witzig. Die Situation eskaliert und Neville gerät in Bedrängnis. Doch dann taucht eine weitere Überlebende auf …

Robert und Sam: Stets wachsam

Der Roman I am Legend von Richard Matheson gehört im SciFi-Genre zu den am häufigsten verfilmten Vorlagen und diente schon sehr unterschiedlichen Filmen als Basis. Weiter gefasst basiert sogar Romeros Zombie-Urfilm Night of the Living Dead auf Mathesons Geschichte.
Nimmt man’s enger, reichen die Adaptionen vom recht werksgetreuen The Last Man on Earth mit Vincent Price als Robert Neville über den stark vom Kalten Krieg und der Angst vor Kommunisten befruchteten Omega-Man mit Charlton Heston (der bereits deutlich von der Buchvorlage abwich) bis zum trashigen I am Omega mit Mark Dacascos. Dessen deutscher Titel Zombie Virus – Planet der Toten (sowie das produzierende Studio „Asylum“) offenbarten schon, dass die Zielgruppe eine ganz andere war.
Im gleichen Jahr wie I am Omega allerdings gab es auch eine Big-Budget-Hollywoodproduktion: I am Legend. Als Filmdirigenten verpflichtete man Francis Lawrence, der als Kult-Videoclip-Regisseur galt und zwei Jahre zuvor mit Constantine eine ziemlich düstere Comic-Adaption auf die Leinwand zauberte. Zwar konnte der mit Keanu Reeves besetzte Film nicht alle Kritiker restlos überzeugen, zeigte aber, dass Lawrence durchaus gut für zwei Stunden visuell beeindruckende Unterhaltung gut war.
Und er konnte schon mal üben, wie Endzeit so auszusehen hat. Zwar geht’s in I am Legend weniger teuflisch zu, aber apokalyptisch ist eben auch dieses zweite Werk mit Will Smith in der Hauptrolle.

Vor der Pandemie

Smith ist dabei einer von vielen Darstellern, die während der Jahre vor dem eigentlichen Dreh bereits mit dem Projekt in Verbindung gebracht wurden. Tom Cruise, Michael Douglas und zuletzt sogar Arnold Schwarzenegger waren bereits mit einer Neuverfilmung assoziiert worden. Letzterer sogar unter der Regie von Ridley Scott. Doch aus all dem wurde dann doch nichts.
Was aber auch nicht schlimm ist. Denn Smith macht seine Sache hervorragend. Ich kann mich an einige weniger wohlwollende Kritiken aus der Zeit der Kinoveröffentlichung erinnern, die vor allem den zweiten Teil des Films wenig wohlwollend besprachen. Zu „gewöhnlich“ und „bombastisch“ ging es da zu.
Tatsächlich teilt sich der Film etwas in zwei Hälften auf. Zum einen ist da die erste knappe Stunde, in der Lawrence ein sehr überzeugendes und (seinerzeit) tricktechnisch durchaus gelungenes Szenario entwarf, für dessen Dreh knapp ein halbes Jahr lang mehrere Straßenzüge New Yorks und New Jerseys in der Nacht und an den Wochenende gesperrt wurden. Glaubwürdig vermittelt I am Legend die Einsamkeit Nevilles und vermittelt anschaulich, wie es sich als letzter Überlebender wohl im Alltag leben würde. Smith, der physisch seinerzeit auf der Höhe war wie kaum ein anderer, gab dabei einen trotz der vergangenen Erlebnisse (zunächst) durchweg lebensmutigen und straight eingestellten Kämpfer und keinen deprimierten, in Selbstmitleid versinkenden Misanthropen. Diese Art der Charakterisierung führte dazu, dass man sich augenblicklich mit ihm identifizierte und mit Spannung seinem Alltag folgte. Dabei funktioniert der Film auch heute noch gerade in den ruhigeren, meditativen Szenen – bspw., wenn er mit seiner Hündin Sam ein paar Golfabschläge in die menschenleere Stadt zimmert.

Man könnte bequemer schlafen

Smith legt über weite Strecken einen One-Man-Show par excellence hin und der Film steigert sich nach 26 Minuten in eine mordsmäßig spannende Sequenz. Fünf Minuten lang begleiten wir Neville und Sam durch die dunkle Lagerhalle, in der jeden Moment das Chaos in person der aggressiven Infizierten ausbrechen könnte. Fünf Minuten lang kaut man an den Nägeln, weil man ahnt, dass in der nächsten Sekunde ein zünftiger Jumpscare für Schock sorgen wird. Und er kommt, der Schock. Zwar dürfte aus heutiger Sicht niemand mehr wirklich von den CGIs der Infizierten überzeugt sein, dennoch verfehlt deren Auftritt seine Wirkung nicht. Und nach dem Kidnapping einer der Infizierten ahnt man auch, wohin sich der Film entwickeln könnte (und es im Director’s Cut auch tut).
Leider ergeht sich I am Legend aber in der zweiten Hälfte nicht nur in konventionelles Hollywood, sondern in eine äußerst aufgesetzt wirkende Pseudo-Religiosität. Da will unser Protagonist in einem Anflug von Selbstopferung seine Trauer in Aggression den Infizierten gegenüber katalysieren und wird aus nahezu aussichtsloser Situation von einer jungen (fast jungfräulich wirkenden) Dame gerettet als landete ein Engel auf Erden. Kein Wunder, dass sie ihm in der Folge etwas von der „Gott hat es ihr gesagt“ erzählt…
Man kann versuchen, I am Legend unabhängig von den zweifelsohne vorhandenen religiösen Untertönen zu schauen. Man kann es ignorieren wie das auch heute noch unverschämte Product Placement eines feuerwehrroten US-Muscle-Cars. Aber man kann es nicht wegdiskutieren. Und deshalb darf man es auch kritisieren. Zumal die eigentlich extrem spannende und kontroverse Seite des Romans (das Thema des „Wer ist denn jetzt eigentlich das Monster“) in I am Legend einer Utopie weicht. Einer Utopie eines Neuanfangs ohne all die Probleme der Vergangenheit. Die Düsternis des Romas und auch der beiden ersten Verfilmungen erreicht Lawrence‘ Interpretation zu keiner Zeit.
Zumindest wirkt aber der Director’s Cut im Finale wesentlich passender und konsequenter als die arg kitschige Kinofassung. Nur dort wird auch näher auf eine mögliche vorhandene Intelligenz der Nachtsucher eingegangen. Leider bekommt man diesen aber nur auf der Blu-ray und dort auch nur in englisch.

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Bild- und Tonqualität BD

Robert beginnt, den Verstand zu verlieren

Der analog gefilmte I am Legend gehört zu jenen Blu-rays aus der Anfangszeit des Formats. Sie datiert vom Mai 2008 und war seinerzeit noch VC-1 kodiert. Dazu läuft sie mit einer verhältnismäßig niedrigen Datenrate von (meist) unter 20 Mbps. Das naturgemäß vorhandene Korn der aufnehmenden Analog-Kameras wurde teils sichtbar gefiltert. Zwar führte das zu einem größtenteils sehr ruhigen Bild, doch gerade Close-ups wirken hier und da etwas soft. Smith‘ oder auch Bragas Stirnoberflächen wirken mitunter etwas wachsig. Zwar nimmt das nie die Ausmaße einer Predator-Blu-ray an und für Gegner von analoger Filmkörnung wird das genauso in diesem Maße wünschenswert sein, doch es ist auch nicht weg zu diskutieren. Gleichzeitig gibt es aber immer noch Momente, die sehr deutliche Unruhen offenbaren. So wuselt es auf einigen CGI-Elementen stark sichtbar, was für den Moment durchaus vom Geschehen ablenkt (Autoscheibe 4’55). Auch in Himmelshintergründen wird’s mal etwas lebhafter (57’10). Farblich passt die Blu-ray jedoch sehr gut. Sowohl die kräftigen Gesichtstöne bieten dynamische Farben als auch vor allem der rote GT 500, dessen Neuwagenlackierung aus dem urwüchsigen New York förmlich heraus knallt. Schwarzwerte sind meist knackig und die Durchzeichnung ist gut.

Anna sieht die Dinge anders als Robert

Mit gerade einmal 448 kbps läuft der deutsche Dolby-Digital-Sound, der leider zu den am stärksten komprimierten Tonspuren großer Kinohits gehört. Nichtsdestotrotz bemüht sich die DD-Spur redlich, um nicht unterzugehen. Tatsächlich tut sie’s sogar erstaunlich gut. Vor allem in puncto Räumlichkeit hält der komprimierte Sound durchaus, was das Szenario verspricht. Ob’s die um den Zuschauer herum fahrenden Sounds des Muscle-Cars zu Beginn sind oder die trampelnde Wildtierherde – Surround kann die DD-Spur. Spätestens, wenn nach 6’55 der Löwe auftaucht und aus den hinteren Lautsprechern sein Gebrüll nach vorne prescht, gibt’s kein Vertun mehr: Diese deutsche Tonfassung kann trotz der starken Kompression wirklich überzeugen. Auch die feinen Naturgeräusche der Stadt (zirpende Grillen, zwitschernde Vögel, Froschgeräusche) gelangen präsent ans Ohr und entfalten eine sehr authentisch wirkende Kulisse. Man wähnt sich tatsächlich irgendwo auf einer Waldlichtung, nicht in der urbanen Großstadt. Smith‘ Stimme könnte vielleicht ein wenig offener und klarer klingen. Da er aber nicht sonderlich viel Text hat, kann man über dieses Manko ganz gut hinwegsehen. Die englische Fassung ist ebenfalls in DD anwählbar, was allerdings keinen Sinn macht, da auch noch eine unkomprimierte Dolby-True-HD-Fassung vorliegt. Und warum sollte man diese dann nicht nutzen? Zumal sie eben doch noch dieses Mehr an Druck, Dynamik und Volumen liefert, was der komprimierten Synchro systembedingt nun mal fehlt. Sie wirkt insgesamt noch besser aufgelöst, kann aus den V8-Motorengeräuschen noch mehr Nuancierung holen und der Löwe springt einem in der siebten Minute dermaßen brutal in den Nacken, dass man um sein Leben fürchten muss. Wirklich wunderbar tönt auch der Helikopter bei 63’48, der sich auch ohne Dolby-Atmos-Spur sehr immersiv über den Köpfen zu bewegen scheint. Wenn dann kurz darauf die Brücke zum Einsturz gebracht wird, rappelt’s noch mal richtig im Karton und der LFE-Channel darf seine Existenz beweisen. Ja, auch das ist über den O-Ton brachialer und noch vehementer. Aber dennoch: Hut ab vor dieser Dolby-Digital-Spur.

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Bild- und Tonqualität UHD

Kurze Unterredung unter Alpha-Männchen

I am Legend wurde seinerzeit analog gefilmt. Zum Einsatz kamen zwei unterschiedliche ARRI-Kameras (Arriflex 235 und 435) sowie zwei unterschiedliche Panavision Panaflex (Millennium XL und Platinum). Aus dem gemischten Kameramaterial, das auf 35 mm Film aufzeichnete, wurde für die BD ein 2K-Master gezogen. Und dieses kam auch hier zum Einsatz. Wir haben es also mit einer hochskalierten 4K-Disk zu tun. Die Chance, für die UHD-BD ein neues 4K-Master anzufertigen, wurde nicht genutzt.
Auf die Scheibe kam dann noch das statische HDR-Format HDR10 sowie ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum.
Auffällig ist von Beginn an eine Zunahme der Bilddynamik – vor allem auf Himmels-Hintergründen. Das ist bisweilen wirklich sehr deutlich und beeindruckend (2’27). Allerdings erkauft sich die UHD dies mit einem sehr unnatürlich wirkenden Korn, das schwarmartig ausfällt und deutlich künstlicher als über die Blu-ray wirkt. Schon in der nächsten Einstellung ist es dann allerdings so, dass die Körnung im Himmel per UHD natürlicher erscheint als über die Blu-ray. Apropos Körnung: Unruhen, die über die BD zu sehen sind, werden von der 4K-Scheibe ebenfalls gezeigt. Das sind nicht nur die Hintergründe, sondern auch Heckscheiben der Fahrzeuge (4’55) oder immer mal wieder helle Bereiche auf Gesichtern. Die deutliche Rauschfilterung der Blu-ray gibt es über die UHD-BD allerdings nicht so deutlich zu beklagen. Hier wirken Gesichter weniger wachsig und authentischer. Die Hauttöne sind durchweg kräftiger braun und wirken deshalb natürlicher. Allerdings gibt es hin und wieder Probleme in der Durchzeichnung auf dunklen Flächen – immerhin zu Gunsten eines oftmals knackigeren Schwarzwertes.
Was die reine Auflösung angeht, so kann man von einem 2K DI eines analog aufgenommenen Filme nicht wirklich mehr erwarten als von der Blu-ray, die auf dem gleichen Master basiert. Wo soll es auch her kommen. Allerdings ist die Kompression besser, was man gut an den typischen leichten Artefakten rund um feine Details auf der Blu-ray erkennen kann. Die UHD gibt die Zahlen der Uhr bei 7’28 deshalb etwas klarer und weniger umsäumt von leichten Kompressionsproblemen wieder. Ebenfalls besser ist die weniger starke Neigung zum Überstrahlen. Nimmt man bspw. die Lamellen der Jalousie bei 15’38 im Hintergrund, so zeichnet die UHD diese besser und konturierter durch, während die BD dort Schwierigkeiten hat, sämtliche Lamellen klar vor dem Hintergrund abzugrenzen.

Blu-ray (2’30): (Slider ganz nach rechts): Hier bitte ausschließlich die Augen auf Himmel und Wolken richten, auf denen die Belichtung des Screenshots liegt.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD zeigt den wesentlich dramatischeren Himmel mit mehr Zeichnung. Allerdings auch mit einer in dieser Szene sehr unnatürlichen Körnung und einem eher seltsam anmutenden Look.

Blu-ray (18’53): (Slider ganz nach rechts): Auch hier wurde die Belichtung des Screenshots exakt auf den Bogen gelegt. Man sieht bei der Blu-ray dezentes Überstrahlen und weniger Zeichnung.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD arbeitet die Struktur und die dreidimensionalen Elemente des Bogens sichtbar besser heraus.

Blu-ray (64’30): (Slider ganz nach rechts): Hautfarben wirken über die Blu-ray stets ein wenig gelblich.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD präsentiert wärmere, bräunere Hauttöne, was insgesamt natürlicher wirkt.

Blu-ray (89’39): (Slider ganz nach rechts): Ähnliche Farbunterschiede gibt’s im Finale beim Chef der Nachtsucher. Auch hier wirkt die BD im Vergleich gelbbetont.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD ist hier betonter und sichtbar rötlicher, was mehr Dramatik erzeugt.

Blu-ray (7’30): (Slider ganz nach rechts): In puncto Auflösung sind auf den ersten Blick keine echten Differenzen erkennbar.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD, die dunkler abgestimmt ist, kann sich hier nicht wirklich absetzen.

Blu-ray (7’30): (Slider ganz nach rechts): Nehmen wir einen Bildausschnitt, wird es nur bedingt deutlicher.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Was der Screenshot nicht ganz darzustellen in der Lage ist: Zahlen erscheinen aufgrund der besseren Kompression ruhiger, weniger artefaktumsäumt und deshalb klarer.

Beim Ton der UHD ändert sich für den deutschen Zuschauer leider nichts. Es bleibt bei Dolby Digital mit 448 kbps. Der O-Ton-Hörer bekommt nun dts-HD-Master anstelle von Dolby True HD – was wiederum praktisch nur durch den Codec-Wechsel selbst auffällt. Denn rein qualitativ muss man schon sehr sehr genau hinhören, um zwischen der dts-HD-MA- und der True-HD-Fassung einen Unterschied heraus zu hören.
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Studio:
Format: Blu-ray
Spieldauer:
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Bonusmaterial

Robert kann mit dem Gottes-Gerede von Anna zunächst nichts anfangen

Der Bonusbereich hält über die Blu-ray das bereits bekannte Material bereit. Im Making-of-Teil beginnt es mit „Eine lehrreiche Geschichte“. Das 20-minütige Featurette beleuchtet die wissenschaftlichen Aspekte des Films und seiner Story. Man hört, dass das Team tatsächlich vom CDC (Centers for Disease Control and Prevention) in Labore der Level-3-Stufe eingeladen wurden, um sich vor Ort ein Bild von der Gefährlichkeit von Viren und der Forschung an ihnen zu machen. Gerade vor dem Hintergrund von Covid-19 sind einige der Aussagen des Filmteams und der Wissenschaftlicher wirklich beängstigend und fast prophetisch. „Die Entstehung von …“ ist dann ein 21-teiliges Featurette, das in knapp 52 Minuten über zahlreiche Produktionsaspekte aufklärt. Besonders beeindruckend: Arbeit und Manpower, die nötig waren, um „mal eben“ eine 5th Avenue zu sperren und die Fußgänger in Schach zu halten. Vier animierte Comics sowie die alternative Filmfassung (Dir. Cut) ergänzen das Material. Die Bonus-Featurettes sind deutsch untertitelt.
Die UHD enthält ein exklusives Feature, den Audiokommentar von Francis Lawrence, den er mit Drehbuchautor Akiva Goldsman eingesprochen hat.

Fazit

I am Legend beginnt mit einem visuell beeindruckenden Szenario und wirkt aufgrund seiner Pandemie-Thematik heutzutage aktueller denn je. Schade, dass sich der Film im letzten Drittel arg auf religiöse Symbolik konzentriert und die Original-Aspekte der Romanvorlage lediglich im Director’s Cut ankratzt. Die Kinofassung hingegen wählt das typische Hollywood-Ende, ist allerdings die einzig wählbare Option auf der UHD-BD.
Beim Bild schlägt die hochskalierte 4K-Scheibe ihre BD-Schwester zwar in den meisten Aspekten, innerhalb ihres eigenes Bewertungsrahmens gibt’s aber auch Anlass für Kritik, weshalb die Bewertung niedriger ausfällt als erhofft.
Der deutsche Ton ändert sich auf der UHD-Blu-ray nicht. Das ist zwar ärgerlich, weil es ein stark komprimierter DD-Sound ist. Der allerdings schlägt sich innerhalb seiner Möglichkeiten tatsächlich sehr respektabel.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 85%
Bildqualität UHD: 80%

Tonqualität BD/UHD (dt. Fassung): 85% (im Rahmen von Dolby-Digital-Wertungen)

Tonqualität BD (True-HD-Originalversion): 90%
Tonqualität UHD (dts-HD-Master-Originalversion): 90%

Bonusmaterial: 80%
Film: 70%

Anbieter: Warner Home Video
Land/Jahr: USA 2007
Regie: Francis Lawrence
Darsteller: Will Smith, Alice Braga, Dash Mihok, Charlie Tahan, Salli Richardson, Willow Smith
Tonformate BD Kinofassung: Dolby True HD: en // Dolby Digital 5.1: de, en
Tonformate BD Langfassung: Dolby True HD: en // Dolby Digital 5.1: en
Tonformate UHD: dts-HD-Master 5.1: en // Dolby Digital 5.1: de
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 100/104 (Langfassung nur BD)
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-66
Real 4K: Nein (2K DI)
High Dynamic Range: HDR10
Maximale Lichtstärke: 1261
FSK: 16

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Warner Home Video)

Trailer zu I am Legend

I Am Legend (2007) Official Trailer #1 - Sci-Fi Thriller
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9 thoughts on “I am Legend 4K UHD

  1. Avatar dc_coder_84

    Ich würde gerne die 5. Welle als weiteren UHD Nachzügler vorschlagen.

  2. Avatar dc_coder_84

    Cool 🙂 Forrest Gump wäre auch ganz nice. Ist ja ein Klassiker würde ich mal behaupten.

  3. Avatar dc_coder_84

    Eine Liste mit Filmen bei denen sich die UHD nicht lohnt gegenüber der Standard Blu-ray wäre auch mal ganz interessant.

    • Schwierige Sache, das.
      Ich gebe zwar Bewertungen ab und spreche sicher auch Empfehlungen aus. Wenn ich jetzt aber eine Liste mache, wo ganz klipp und klar steht: Film X lohnt sich auf UHD gegenüber der BD, aber Film Y nicht. Dann ist das ein ziemlich starres Korsett, in das subjektiver Geschmack eines Dritten (also des potenziellen Käufers) gar nicht mehr stattfindet. In den Fazits schreibe ich deshalb ja oft auch noch, aus welchem Grund ich denke, dass sich eine Scheibe lohnt oder nicht. Da muss dann eigentlich jeder für sich auch noch ein bisschen entscheiden, ob das für ihn selbst relevant ist oder nicht.
      Deshalb tue ich mich schwer mit so einer Liste, weil sie zu fest und definiert erscheint und sicherlich auch (begründeten) Anlass zur Kritik geben könnte.

  4. Avatar Ralph

    Danke für die Erwähnung des Audiokommentars. Das ist für mich eine ganz neue Information. Den würde ich mir gerne mal anhören. Schade, dass die alternative Fassung nicht enthalten ist.

  5. Avatar Klaus

    Hallo,
    liegt das an meinem Firmenmonitor, oder säuft das schwarz der UHD vollkommen ab?

    • Hi Klaus.
      dc_coder_84 hat das schon recht gut formuliert. Die Screenshots fokussieren sich in der Regel auf das, was in der dazugehörigen Bildunterschrift beschrieben wird. Auf diesen Aspekt ist dann die Belichtung gelegt, da die Screenshots nicht dieselbe Dynamik erreichen wie das LIVE-Bild. Deshalb ist immer wichtig, die dazugehörige Bildunterschrift sowie auch den eigentlichen Text „Bildqualität UHD“ hinzu zu ziehen. Dann wird in der Summe ein ganzes Bild draus.

  6. Avatar dc_coder_84

    @Klaus: Die Screenshots haben einen kleineren Kontrastumfang als der original Film. Insofern sind die Screenshots alleine nicht aussagekräftig und es kommt immer auch auf den Begleittext zum Screenshot an. Die Screenshots variieren je nachdem ob die Kamera auf eine helle oder eine dunkle Stelle im Bild fokussiert wurde. Es kann durchaus sein, dass auf den Screenshots keine Durchzeichnung ist, allerdings im Quellmaterial schon.

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