Love and Monsters [Netflix]

Blu-ray Review

Netflix, 14.04.2021

OT: Love and Monsters

 


Eine Menge Bobs

Endlich mal wieder ein richtiges Highlight fürs Heimkino.

Inhalt

Joel ist draußen immer etwas aufgeschmissen

Sieben Jahre ist es her, dass ein Asteroid-Ereignis dazu führte, dass die Menschheit sämtliches zur Verfügung stehendes Explosivmaterial gen Weltall schickte, um den astronomischen Körper zu vernichten. Dumm nur, dass der Fallout an chemischen und nuklearen Stoffen die kaltblütigen Tiere mutieren ließ. So entwickelten sich Ameisen, Frösche, Tausendfüßler oder Nacktschnecken zu reißenden und gigantischen Monstern, die daraufhin fast die gesamte Weltbevölkerung auslöschten. Die wenigen Überlebenden gründeten in unterirdischen Bunkern und Zufluchtsräumen kleinere Kolonien. Auch Joel gehört zu denjenigen, die überlebt haben. Allerdings ist er schwer unglücklich. Denn vor sieben Jahren hatte er seine Freundin Aimee während einer Evakuierungsaktion verloren, ihr aber versprochen, dass er sie irgendwann wiedersehen würde. Dumm ist, dass Joey die Welt außerhalb des Bunkers nicht betreten kann, da er in gefährlichen Situationen praktisch vor Angst erstarrt. Es war deshalb stets an allen anderen, die Welt draußen zu betreten und auf die Jagd nach Essbarem zu gehen. Doch dann wird seine Kolonie von einem Ameisenmonster angegriffen und Joel fasst den Entschluss, Aimee in ihrer Kolonie zu (be)suchen. 135 km muss er dafür überwinden. Nachdem er bei einem Angriff durch eine große Kröte von einem Hund gerettet wird, streunen die beiden eine Zeit lang gemeinsam durch die Welt. Die kurze Begegnung mit zwei weiteren Vagabunden bereichert Joey und bestärkt sein Vorhaben, Aimee zu finden. Doch selbst wenn er sein Ziel erreicht – wird sie noch die gleiche Person sein wie vor sieben Jahren …?

Joel findet einen echten Freund

Bereits seit 2012 geisterte ein Skript in Hollywood herum, dessen Grundidee es war, Mad Max mit Zombieland und einer Love-Story für junge Twens zu verknüpfen. Ein nicht ganz ungewagter Spagat, der dann auch sechs Jahre lang unrealisiert auf Eis lag. Dann jedoch hatte der Südafrikaner Michael Matthews mit dem vor heimischer Kulisse angesiedelten Neo-Western Five Fingers for Marseille bewiesen, dass er ein gutes Gespür für weiträumige Szenarien bei gleichzeitig erstaunlicher Figurentiefe hat. Im wuchtigen Finale des Films zeigte er außerdem, dass er Spannung ziemlich gut aufbauen und entladen kann. Gleichzeitig sagte dann auch Dylan O’Brien zu, der durch die Maze-Runner-Reihe sowie die TV-Serie Teen Wolf zum Jungstar avancierte und hier die Hauptrolle übernehmen sollte. Wie so vielen anderen Filmproduktionen traf auch Love and Monsters das Covid-19-Schicksal. Mehrfach verschoben entschloss sich das produzierende Studio Paramount im August 2020, dass man den Film im Oktober 2020 per Video on Demand verfügbar machen wolle, während er an einem Wochenende immerhin in knapp 400 Kinos der USA lief. Das wiederum führte zu einem Einspiel von gerade einmal knapp einer Mio. Dollar. Auf den VoD-Plattformen hingegen lief er extrem erfolgreich und sorgte gleichzeitig für eine hervorragende Mundpropaganda. Zum Gelingen trugen auch die (fast) durchweg positiven Kritiken bei. Und finanziell muss sich Paramount auch keine Sorgen machen, denn den Markt außerhalb der USA übernahm Netflix. Und die lassen sich in der Regel nicht lumpen, wenn’s um die Höhe von Vermarktungsgeldern geht.

Die Welt draußen ist voller Gefahren und riesiger Kaltblüter

Und Paramount ließ sich zuvor nicht lumpen, als es um das Budget des Films ging. Rund 30 Mio. Dollar hat man spendiert, um die fantastische Welt der Postapokalypse auferstehen zu lassen. Und WAS ist das für eine Welt. Es ist schon fast unglaublich, was man an tricktechnischer Opulenz und Finesse erzielen kann, wenn die richtigen Künstler mit der richtigen Motivation am Werk sind. Wenn man sich die schiere Größe und das Design anschaut, zweifelt man keine Sekunde daran, dass die Apokalypse tatsächlich stattgefunden und die Natur sich mit Macht alles wieder zurückerobert hat.
Ja, für 30 Mio. Dollar kann man NICHT gleichzeitig nach Australien reisen, um dort zu drehen (was man getan hat) UND gleichzeitig jeden computergenerierten Effekt zur Perfektion treiben. Und so sind die praktischen Masken wirklich sensationell, die Location sowie das Produktionsdesign phänomenal, aber die CGI-Darstellungen nur mittelmäßig. Oft passen die Schatten nicht und die Computereffekte wirken etwas einkopiert (66’45). Aber sei’s drum. Love and Monsters macht das mit einer Unmenge an Charme wieder wett. Das fängt schon in der Intro-Sequenz an, in der uns Hautdarsteller Dylan O’Brien mit treffsicherem Sarkasmus darüber aufklärt, warum die Welt (wie wir sie kennen) aufhörte zu existieren. Mit zackigen Animationen und Stakkato-Infos ballert uns der Protagonist die Fakten um die Ohren und wir können uns ein Schmunzeln kaum verkneifen. Ohnehin sind Filme, bei denen sich eine Hauptfigur direkt an den Zuschauer (der hier als Aimee-Ersatz fungiert) wendet, oftmals ziemlich unterhaltsam. Was hier vor allem deshalb funktioniert, weil das Skript wirklich super witzig geraten ist und Dylan O’Brien perfekt besetzt ist.

Kurzzeitige Weggefährten

Durfte er in der Maze-Runner-Serie noch cool und abgeklärt fighten und agieren, ist er hier der 18-jährige Junge, der seit sieben Jahren im Bunker sitzt und bei jeder gefährlichen Situation völlig schockerstarrt – und das, wo er doch so gerne auch ein kämpfender Held wäre. Schon in den ersten knapp zehn Minuten ist er einerseits so witzig und andererseits so charmant-ängstlich, dass man ihn nur mögen kann. Weil auch die romantischen Szenen zwischen ihm und Jessica Henwick in den Rückblicken super funktionieren, hat Love and Monsters schon nach einer Viertelstunde alle Sympathien auf seiner Seite. Hier wirkt nichts verkrampft, nichts “billig”, nichts ärgerlich gekünstelt. Nein, das wirkt frisch und unverbraucht; kurzweilig und super getimt.
Kaum betritt Joel dann die Welt draußen und trifft auf seinen vierbeinigen Freund, wird Matthews Film zu einem wunderbaren Mix aus Survival-Abenteuer meets Roadmovie meets Junge, der viel über sich selbst erfährt meets Coming-of-Age. Dabei bewahrt sich der Film stets eine Leichtigkeit und Lockerheit, die man einem derart jungen Regisseur in seinem gerade mal zweiten Langfilm wirklich nicht zutrauen würde.
Immer wieder fühlt man sich an den ersten Men in Black erinnert, der einen ähnlich witzig-lockeren Ton anschlug und mit ähnlichem Sarkasmus (und sehr ähnlichen Monstern) aufwartete. Und das ist beileibe nicht als Kritik gemeint, dass man hier irgendwie abgekupfert hätte. Vielmehr wird Love and Monsters alle Fans von MIB ebenso unterhalten – eben WEIL Matthews derartige Vorbilder eher humorvoll zitiert als sie zu kopieren.
Zum guten Gelingen tragen außerdem kurzzeitig auftretende Nebenfiguren wie der von Michael Rooker gespielte Clyde bei. Als Survival-Spezialist und Vagabund bringt er Joel ein paar wichtige Überlebensregeln bei und hat ebenso wie O’Brien merklich Spaß an seiner Rolle.
Und wem das noch nicht genug ist: Die Actionszenen sind äußerst dynamisch gefilmt und profitieren von spannenden Thrill-Momenten ebenso wie von rabiaten Attacken – nette Glitsch- und Glibbereffekte inklusive. Das Produktionsdesign ist klasse. Und das Setting in Australien tut sein Übriges dazu, das eingangs erwähnte Natur-erobert-sich-ihren-Platz-zurück-Szenario glaubwürdig zu gestalten.
Extrem schade, dass Love and Monsters es pandemiebedingt nicht ins Kino geschafft hat – er wäre auch dort zum weltweiten Erfolgsfilm geworden. Gut, dass Netflix nun einsprang und ihn hierzulande für uns anbietet.

Bild- und Tonqualität

Vielleicht die einzige Mav1s, die noch Saft hat

Love and Monsters wurde digital gefilmt – und zwar mit Kameras vom Typ ARRI Alexa. Ausgehend vom hoch aufgelösten Material kam aller Wahrscheinlichkeit allerdings nur ein 2K-DI zum Einsatz. Das könnte – abgesehen von möglichen Lizenzproblemen – auch der Grund dafür sein, dass Netflix ihn nur in 1080p anbietet und nicht in 4K – obwohl es in den USA eine 4K-UHD-Blu-ray mit HDR10 und Dolby Vision gibt. Also muss man hier zunächst mal vorlieb nehmen, mit einem Full-HD-Stream, der mit gerade einmal 3 Mbps läuft und auf Hintergründen leider bisweilen stehende Rauschmuster offenbart. Ganz mies fallen diese als flimmernde Artefakte im Himmel bei 10’26 auf. Dort wabert es sehr deutlich und absolut unschön. Zudem sieht man auf Bewegungen von Gesichtern immer mal wieder softe bis wachsige Effekte, wenn die Kamera aus der Halbtotalen film. Drei Mbps sind einfach nicht genug, um ein Full-HD-Bild (das über Blu-rays bisweilen die zehnfache Datenrate liefert) halbwegs überzeugend rüberzubringen. Immerhin Farben und Kontraste gehen in Ordnung. Aber dass man hier auf einen 4K-Stream verzichtete, ist sehr ärgerlich.
Beim Ton von Love and Monsters muss man Folgendes wissen, bevor man voreilig Kritik übt: Auch die bisherige US-UHD-Blu-ray enthält KEINEN Atmos-Sound, sondern lediglich eine DTS-HD-Masterspur auf der regulären Ebene. 3D-Sound ist also schlicht nicht vorhanden. Was in diesem Falle aber nicht viel macht, denn die 2D-Surroundaktivität von Love and Monsters gehört zum Besten, was man in den letzten Monaten (wenn nicht Jahren) hören durfte. Und, Überraschung: Netflix schafft es, diese Räumlichkeit UND die Dynamik der englischen Originalspur nicht nur ins Deutsche zu transferieren, sondern auch auf den hier genutzten, stärker komprimierten Dolby-Digital-Plus-Codec. Von ALLEN Netflix-Action-Titeln der letzten Jahre liefert dieser hier mit Abstand die beste Vorstellung. Ob das die Angriffe der Monster sind, die mit unglaublich direktionalen und hervorragend ortbaren Geräuschen aus allen Lautsprechern punkten oder aber die teils vehementen Dynamikattacken von Handgranaten oder plötzlich aus dem Dickicht springenden Mutanten-Viechern sind – Love and Monsters bietet eine beeindruckende Vorstellung auch über den Stream.

Fazit

Love and Monsters läuft 109 Minuten lang. Abzüglich des Abspanns sind das effektiv 103 Minuten. 103 Minuten absolute Kurzweil, Spannung, Witz und eklige Tiermutationen. Zuletzt gab’s nicht viele wirklich überzeugende Filme. Selbst vermeintliche Blockbuster blieben hinter den Erwartungen zurück. Umso schöner, dass es auch noch derart unterhaltsame Ausnahmen gibt. Absoluter Pflichtfilm für Netflix-Nutzer!
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität: 60%

Tonqualität (dt. Fassung): 90%
Tonqualität (Originalversion): 90%

Film: 85%

Anbieter: Paramount Pictures / Netflix
Land/Jahr: USA 2020
Regie: Michael Matthews
Darsteller: Dylan O’Brien, Jessica Henwick, Michael Rooker, Dan Ewing, Ariana Greenblatt
Tonformate: Dolby Digital Plus: de, en
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 109
Datenrate: 3 Mbps
Altersfreigabe: 12

(Copyright der Cover und Szenenbilder liegt bei Anbieter Netflix)

Trailer zu Love and Monsters

„Love and Monsters“ mit Dylan O’Brien | Offizieller Trailer | Netflix


So testet Blu-ray-rezensionen.net

Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Streams, BDs und UHD-BDs bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.

Dort findet ihr auch das aktuelle Referenz-Gerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:

Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild”verbesserern” zu verfälschen. Streaming-Filme werden zudem über mehrere unterschiedliche Apps Kontrolle geschaut, um etwaige deutliche Differenzen auszumachen.

15 thoughts on “Love and Monsters [Netflix]

  1. Michael

    Is’ gebongt.

  2. Christian Mantey

    Netflix wird teurer, kauft Filme für Millionen auf.
    Bietet jeden Müll in 4k an.
    Und wenn mal was gutes dabei ist, gibt es das nur in HD.

  3. Ronny

    Oh mein Gott. Ich warte noch immer auf Spannung und Witz! Das Ding ist einfach nur albern und langweilig. Der Ton allerdings ist gar nicht schlecht.

  4. Christian

    Klingt sehr interessant.
    Schade, dass das Bild nix kann. Aber auf den Ton freu ich mich dann schon mal.
    Hab noch überlegt ob der Film was fürs Heimkino is oder obs auch das Wohnzimmer tut.
    Aber bei der Tonspur sollte ich wohl doch das Heimkino wählen.
    Danke fürs Review

  5. Ronny

    Danke für diese Tipp. Der Film hat mich positiv überrascht. Die Bildqualität bei Netflix im HD Bereich ist aber mittlerweile abenteuerlich schlecht. Es gibt keine HD-Inhalte mit vernünftiger Datenrate mehr – es ist alles kaputt komprimiert. Ich hab zuerst gedacht, mein WLAN wäre beeinträchtigt, als ich die Datenrate für diesen neuen Film sah. Aber offenbar legen die meisten Menschen zu wenig Wert auf Bildqualität. Von massenhaften Beschwerden hab ich jedenfalls bisher nichts gehört.
    Angesichts des ständig steigenden Preises ist das schon eine Frechheit. Bei anderen Streamern ist es aber nicht besser. Hab auf Disney+ jetzt einige Katalogtitel geguckt – gruselig, was da an Bildqualität geliefert wird. Manchmal weniger als 1,5 Mbps für einen 1080p Film! Als Kunde ist man da angeschissen, wenn man keine Datenträger mehr möchte und trotzdem Qualität haben will.

    • Ja, leider ist es einfach so, dass die Mehrzahl der Menschen keinen großen Wert auf die Bildqualität zu legen scheint.
      Die Streaming-Anbieter fühlen sich demnach bestätigt, weil sie kaum negative Resonanz bekommen. Sollte (was zu befürchten steht) die physische Disk nach und nach aussterben, bleibt für den qualitätsverwöhnten Filmliebhaber nicht mehr viel Genuss übrig.

      • Ronny

        So sieht es aus. Den Beweis hab ich auf Facebook bekommen. Habe nur kurz bei Netflix kommentiert, wie schlecht die Bildqualität ist und eine Latte von Nutzern meinte mir erzählen zu müssen, dass auf ihren “Big Screen” Fernsehern das Bild super aussehe.
        Es wundert mich aber auch nicht. Die Mehrzahl der Menschen hat sämtliche Bildverbesserer am TV eingeschaltet, Rauschfilter, Pixelfilter, Zwischenbildberechnung, Motion-Blur – der ganze Rotz halt – und sie finden das alle gut. Dazu am besten noch Farbeinstellung Dynamisch, weil das dann so schöne helle leuchtende Farben sind.
        Da würde ich als Streamer auch Kohle sparen und den Leuten komprimierten Mist anbieten – die Fernseher filtern das dann schon wieder glatt. Hilfe.

        • Schön umschrieben und leider wahr :/

          • David H.

            Tja, der Wille nach einem guten Heimkino hat sich leider nie richtig durchgesetzt. Und ein richtig schönes HK mit Leinwand, fetter Atmos-Anlage etc. kann sich halt auch nicht jeder leisten, geschweige denn, dass er den Platz dafür hat. Ich kenne in meiner Umgebung leider auch kaum jemanden, dem gute Bild- und Tonqualität so wirklich wichtig ist, um dafür ein kleines Vermögen auszugeben. Zwar sind immer alle ziemlich begeistert, wenn sie bei mir sind und schauen, aber für sich selbst zu Hause muss es kaum jemand haben. Daher müssen wir “Nerds” wohl damit leben. :-/

            Und das es die Streaming-Anbieter können haben sie ja auch schon das ein oder andere Mal bewiesen. “Preacher” auf Prime sieht z. Bsp., trotz nur HD, Spitze aus. Aber wo kein Kläger da kein Richter und wo keine Nachfrage, da auch keine allzu große Mühe.

            Was mich aber bei Amazon z. Bsp. dennoch nicht so sehr ärgert, da sie preislich immerhin noch auf akzeptablen Niveau sind und bei ihren eigenen und exklusiven Sachen schon meistens Mühe geben. Und UHD ist auch schon mit drin, wenn vorhanden. Netflix ärgert mich da schon mehr, aufgrund des unverschämten Preises beim UHD-Abo.

  6. blooob

    Joar, leider nur HD. Es überrascht mich daher überhaupt nicht, wenn Leute diesen Film in UHD incl. Dolby Vision mit der deutschen Tonspur von Netflix “alternativ” aus dem Internet runterladen. Auch wenn das nicht ganz legal ist, aber man wird quasi dazu ‘genötigt’ !

    Anmerkung des Blogbetreibers: Habe hier ein “alternativ” an die Stelle einer anderen Formulierung gesetzt, damit es nicht gar so eindeutig wird. Denn es ist schon etwas mehr als “nicht ganz legal” 😉

    • Ronny

      Wer schreibt da unter meinem Namen einen anderen Beitrag… 😀

  7. Ralph

    Vielleicht ist der Start des neuen
    Sony Bravia core streaming Dienst ja eine neue Hoffnung auf
    qualitative Dienste in naher Zukunft. Da müsste Panasonic
    doch bald nachziehen ?
    Trotzdem habe ich richtig Angst
    das die Blu Ray ausstirbt.

  8. Martin

    Was für ein pubertärer Klamauk. Ok, soll es ja auch sein. Was aber gar nicht geht, ist dieses den ganzen Film durchziehende digitale Störgeräusch, das irgendwie eine Gefahr oder ein Ungemach oder irgendein Drama begleitet oder ankündigen soll oder einfach mal so nervt. Es durchzieht den ganzen Film. Ich dachte schon, dass was mit meinem Rechner nicht stimmt, aber da hat sich irgendein Sounddesigner wirklich einen von der Palme gewedelt.

  9. Gerry

    Wenn man sieht was aus einer Low Budget Produktion entstehen kann, also ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Ich denke das man hier ruhig eine Serie daraus machen könnte. Klar das bei dem Film abstriche machen musste, ich fand es jetzt nicht so schlimm, wichtiger finde ich in diesem Fall das ich unterhalten wurde und das klappte ganz gut.

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