Mamma Mia! – Der Film 4K UHD

Blu-ray Review

Mamma Mia Der Film 4K UHD Blu-ray Review Cover
Universal Pictures, 05.07.2018

OT: Mamma Mia!

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Money, Money, Money!

Der Sommerhit von 2008 erscheint zum zehnjährigen Jubiläum auf UHD.

Inhalt

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Sophie will ihren Vater vor der Heirat ausfindig machen

Die 20-jährige Sophie steht kurz vor ihrer Hochzeit mit dem attraktiven Sky und hat vor, die Feierlichkeiten im Hotel ihrer Mutter Donna auf einer griechischen Insel abzuhalten. Was ihr zu ihrem Glück fehlt, ist der Vater, der sie zum Traualtar führt. Doch Donna hat sich immer ausgeschwiegen, wer der Herr Papa ist. Als Sophie die Tagebücher ihrer Mutter findet und sie liest, ist sie dann aber doch überrascht. Denn es kommen gleich drei Herren in Frage. Kurzerhand lädt sie das Trio zu den Feierlichkeiten ein – selbstverständlich, ohne ihrer Mutter davon etwas zu sagen. Entsprechend wenig begeistert ist diese, als die drei Herren plötzlich auftauchen, denn für Donna bedeutet das, mit den alten Geschichten konfrontiert zu werden. Sophie aber ist sich sicher: Sie wird den Richtigen erkennen …

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Mutter Donna erinnert sich an Sophies Kindheit zurück

Mit 609 Mio. Dollar war die Film-Adaption des erfolgreichen Broadway-Musicals der große Überraschungshit im Kinojahr 2008. Auch in Deutschland avancierte Mamma Mia! mit 4.3 Mio. Zuschauern zum absoluten Sommerhit – strategisch klug gestartet, direkt nach der Fußball-EM (und nicht parallel).
Dass so viele Leute auch aus Deutschland den Film sehen wollten, liegt sicherlich daran, dass Musicals hierzulande einen hohen Stellenwert haben, aber durchaus auch am Film selbst. Mit Leichtigkeit und lockerer Note transportierte Theater-Regisseurin Phyllida Lloyd in ihrem Langfilm-Debüt das Bühnenstück auf die Leinwand und erzeugte eine ganz eigene Atmosphäre – und das, obwohl sie viele Teile des Films im Studio und nicht in Griechenland drehen ließ. Was aber sicher auch zum Erfolg beitrug, war die mutige Besetzung mit Schauspielern, denen man die Sing-Sang-Rollen gar nicht zugetraut hatte. Ex-James-Bond Pierce Brosnan, Stellan Skarsgard oder Colin Firth hatte man sicher nicht unbedingt auf dem Schirm, wenn es um Rollen in einem Musikfilm ging – schon gar nicht, wenn man bedenkt, dass sie allesamt tatsächlich selbst gesungen haben. Dass dabei nicht jeder Ton sitzt, ist gerade das Charmante an Mamma Mia! Dafür kommen die Performances sichtbar von Herzen und treffen ebenfalls dorthin.
Und wenn die damals immerhin schon 59-jährige Meryl Streep ganz spontan zu einem Sprung-Spagat auf dem Bett ansetzt, darf man ruhig mal den Hut ziehen. Und bevor die Unkenrufe kommen: Nein, es war kein Body-Double am Werk.

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Donnas Freundinnen stehen der Mutter beim Abschied von der Tochter ins Eheleben bei

Wo schon die Schauspieler darstellerisch und in Sachen Sangeskunst überzeugen und aufgrund ihrere Gute-Laune-Performance wirklich anstecken, tun dann die Songs der schwedischen Kult-Band ihr Übriges dazu. Man muss nicht mal ein großer ABBA-Fan sein, um sich bei den ersten Klavier-/Keyboard-Tönen von Mamma Mia oder dem griffigen Refrain vom Money, Money, Money plötzlich mitwippend oder gar -singend wieder zu finden. In den 70ern hätte sich so mancher harter Rocker sicher dafür geschämt – heute geht das als Nostalgie und „Guilty Pleasure“ durch.
Ganz nebenbei wird auch noch eine anrührende Geschichte um die Suche einer jungen Frau nach ihrem Vater kurz vor ihrer eigenen Hochzeit erzählt. Und weil das alleine nicht ausreicht, gibt es drei mögliche Kandidaten. Wie sich Amanda Seyfried zwischen diesen potenziellen Vätern hindurch singt – das berührt tatsächlich Tanzbein UND Herz. Hinzu kommt natürlich die Urlaubs-Stimmung, die sich in den vielen Szenen einstellt, die auf unterschiedlichen griechischen Inseln gedreht wurden. Das passte seinerzeit natürlich ohnehin wie die Faust aufs Auge, da der Film ja im Sommer in die Kinos kam.
Im Gegensatz zum perfekten Schauplatz macht aber gerade das Unperfekte der Darbietungen die Seele des Films aus. Und deshalb ist Mamma Mia! auch heute, zehn Jahre nach seinem Debüt, sehenswert.
Mal schauen, ob der Fortsetzung, die dieser Tage startet, ähnliches gelingt – immerhin sind die gleichen Darsteller an Bord.

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Ja, das hat Meryl Streep im Alter von 59 Jahren höchstselbst gemacht!

Bild- und Tonqualität BD

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Harry, Bill und Sam – die drei möglichen Vater-Kandidaten

Mamma Mia! wurde damals analog gefilmt und mit gewissen Farbfilterungen belegt, um den tollen europäischen Urlaubslook zu kreieren. Auffällig sind die teils drastischen Unschärfen im Hintergrund (4’38) und am unteren Bildrand (21’15). Bisweilen hat man das Korn der analogen Herkunft drastisch rausgefiltert. Dazu kommt ein gewisser Weichzeichner weshalb gerade während der sonnigen Szenen Objekte schon mal ausfransen und Halos an hellen Objekträndern auftauchen (Seyfrieds Kleid 5’55). Auffällig wird die Filterung immer dann, wenn kurze Bewegungen ins Spiel kommen. Hier zieht der Filter dann nicht mit und die Körnung tritt als sichtbare Unruhe auf. In Halbtotalen hat man das Bild oft belassen, weshalb hier dann deutlich mehr Korn zu sehen ist. Farben sind stets lebhaft, manchmal wirken Hauttöne arg braungebrannt – vor allem wenn die Umgebung dunkler ist. In einigen Einstellungen geht zudem die Differenzierung komplett verloren. Hier gibt’s dann weder Schärfe, noch ausgewogene Farben oder realistische Kontraste (27’53). Außerdem kann man oft sehen, welche Aufnahmen im Studio und welche vor Ort auf den Insel gedreht wurden – die Qualität ist leider arg schwankend.
Akustisch liefert Mamma Mia! fürs deutsche Publikum eine reguläre dts-Spur, während der O-Ton in dts-HD-Master vorliegt. Beiden Tonversionen ist gleich, dass sie die Stimmen während der regulären Dialoge sehr klar und deutlich rüberbringen. Die Naturumgebung wird atmosphärisch eingebunden und erhöht noch die Urlaubs-Stimmung. Allerdings werden die Surround-Speaker nur sehr selten direktional mit einbezogen.
Konzentration gilt aber natürlich den Songs selbst. Interessanterweise ist die dts-HD-MA-Spur hier nicht mal lauter als die reguläre dts-Fassung und auch in Sachen Dynamik und Feinzeichnung ist die Ähnlichkeit so ausgeprägt, dass man schon feine Ohren haben muss, um Differenzen rauszuhören. Allgemein kommen die Songs ausgewogen ausgepegelt rüber und werden vom Subwoofer satt unterstützt. Stimmen sind auch hier klar und übersteuern zu keiner Zeit.

Bild- und Tonqualität UHD

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Sophie und ihre besten Freundinnen Ali und Lisa

Zum zehnjährigen Jubiläum bekam Mamma Mia! nun ein Upgrade auf UHD spendiert. Da der Film auf 35mm Filmmaterial basiert, wäre es natürlich möglich gewesen, ihn in 4K neu abzutasten und über ein 4K Digital Intermediate auf die Disk zu bringen. Dies war/ist bisher bei den allermeisten Filmen die Praxis, die schon ein paar Jahre älter sind und auf analogem Filmmaterial basieren. Hier allerdings wurde lediglich ein 2K Digital Intermediate angefertigt. Leider war nicht sicher herauszubekommen, ob die UHD auf dem alten Master basiert, auf das schon die 2008er Blu-ray zurückgriff oder ob hier ein neuer Scan angefertigt wurde. Unabhängig davon liefert natürlich auch diese UHD die höhere Kontrastdynamik – allerdings nur nach HDR10, nicht nach Dolby Vision, wie irreführenderweise auf dem Cover steht.
Ebenfalls enthalten, ein erweiterter Farbraum im Rahmen von Rec.2020.
Es steht also zu vermuten, dass der größere Sprung zwischen BD und UHD bei den kräftigeren Farben und dem lebhafteren Kontrast stattfindet, was sich auch zu bestätigen scheint, sobald man einen ersten Blick auf die Szenen mit schwacher Schärfe wirft. Die sind in der Tat unverändert schwach. Ob das die erwähnten Hintergründe sind oder aber die Weichzeichner-Elemente, die auch hier für Heiligenscheine sorgen. Das Master ist ganz offenbar identisch mit jenem der Blu-ray – selbst wenn manche (bessere) Einstellungen über die 4K-Scheibe tatsächlich mehr Detailtiefe aufweisen (40’27).
Und so ist es tatsächlich so, dass die Unterschiede in der Tat durch HDR10 und den erweiterten Farbraum entstehen – und die sind durchaus beachtlich. Denn im direkten Vergleich merkt man plötzlich, wie gelbstichig die Blu-ray eigentlich ist. Wie überbetont die Kontraste auf Hautpartien sind. Hier hat man bei der UHD erstaunlich gute Arbeit geleistet und vor allem Hauttöne drastisch neutralisiert. Wesentlich angenehmer und vor allem natürlich kommen sie jetzt rüber, die Hautfarben. Auch das wunderbare Meer vor den griechischen Insel wirkt nun authentischer und nicht so gleichbleibend grünlich. Gleichzeitig sorgt der erweiterte Kontrastumfang dafür, dass die Bilder in hellen Szenen nicht mehr so milchig-trüb aussehen. Auch die farbigen T-Shirts wirken nun, als hätte man sie gerade neu gekauft, während die Blu-ray den Eindruck vermittelt, sie wären schon zigmal gewaschen. Wer also vor allem natürlichere Farben haben möchte, die gleichzeitig aber mehr Kraft haben ,wo sie es brauchen, der findet in der UHD seinen Spielpartner. Die Unterschiede sind hier schon eklatant groß zur Blu-ray und lassen die UHD trotz ihrer Mängel in Sachen Schärfe und Konsistenz bei der Detailtiefe zur wesentlich besseren Disk werden.

Mamma Mia BD vs UHD Bildvergleich 1
(14’51): Man braucht zunächst gar keine Hauttöne, um den deutlichen Gelbgrün-Stich der BD zu sehen.
Mamma Mia BD vs UHD Bildvergleich 2
Die weißen Mauern sehen über die UHD wesentlich neutraler und nicht so grüngelb aus. Auch die grünen Sträucher sind authentischer
Mamma Mia BD vs UHD Bildvergleich 3
(5’56): Jetzt aber doch Hauttöne: Man sieht schon ohne Vergleich, dass hier Gelbtöne dominieren und das Bild irgendwie matt aussieht
Mamma Mia BD vs UHD Bildvergleich 4
Die UHD liefert wesentlich realistischere Hauttöne und hat – trotzdem sie den Grüngelb-Stich entfernt – das kräftigere Grün im Tshirt der Dame links. Auch der Kontrastumfang selbst ist besser, das Bild nicht mehr so trüb
Mamma Mia BD vs UHD Bildvergleich 5
(104’21): Ein weiteres Beispiel für die deutliche Einfärbung der BD. Pierce Brosnan erscheint visuell alles andere als authentisch. Sein Gesicht ist gelb, die Wand im Hintergrund grün eingefärbt
Mamma Mia BD vs UHD Bildvergleich 6
Die UHD ist zwar ein wenig dunkler auf der Schattenseite des Gesichts, aber die Farbgebung ist einfach durch die Bank besser und neutraler
Mamma Mia BD vs UHD Bildvergleich 7
(68’09): Ein schönes Beispiel, wie stark die BD das Meer gleichförmig einfärbt – alles ist irgendwie türkisgrün
Mamma Mia BD vs UHD Bildvergleich 8
Die UHD zeigt viel mehr Schattierungen und Farbdifferenzierungen im Meer. Auch hier sind die Hauttöne wieder angenehmer
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Ob da eine alte Liebe aufflammt?

Auch beim Ton tut sich, ausgehend von der Blu-ray, etwas. Universal spendierte der UHD fürs Deutsche und Englische jeweils einen dts:X-Sound und damit eröffnet sich auch für Mamma Mia! eine zusätzliche akustische (Höhen)Ebene. Doch dazu später. Denn zunächst mal ist die reguläre Ebene hörbar offener und luftiger als es die schon nicht schlechten dts- und dts-HD-MA-Fassungen der bisherigen Blu-ray sind. Gerade die Songs wirken hier noch mal spektakulärer und öffnen den Raum auch noch ein Stück weiter. Dennoch sind die Stimmen prägnant auf dem Center und stehen mittig auf der Bühne. Der Sub bekommt noch mal ein Quäntchen mehr Druck, was der Dynamik gut tut.
Was die Heights angeht, so gibt’s hier natürlich keinen Raum für „echte“ 3D-Soundeffekte. Was sollte da auch in Mamma Mia! passieren, dass es von oben kracht, rumst oder sonstwas tut. Ergo ging man den nachvollziehbaren Weg, die Musiknummer von oben mitspielen zu lassen.
Steht an dieser Stelle ansonsten oft, dass 3D-Sound eigentlich nur Sinn macht, wenn er über das visuelle Geschehen im Bild nachvollziehbar ist, so muss man ab und an auch mal „Fünfe grade sein lassen“. Denn im Falle eines Musicals macht es einfach Spaß, wenn die zusätzlichen Speaker dazu genutzt werden, die Songs auch nach oben zu erweitern. Und genau das tun die dts:X-Spuren ausgiebig. Sämtliche Musical-Nummern werden aus den Heights begleitet und sorgen so dafür, dass man noch mehr animiert wird, mit zu singen – oder zumindest zu summen. Dass man sich dabei durchaus Gedanken gemacht hat, WIE man die Songs aus der zusätzlichen Ebene einbindet, merkt man daran, dass sie nicht „einfach“ vollumfänglich nach oben gemischt wurden, sondern meist gewisse Instrumenten-Gruppen oder aber bspw. der Chorgesang genutzt wird. Die Hauptstimmen bleiben weiterhin nur auf dem Center. Auf diese Weise fühlt man sich tatsächlich noch mehr Mittendrin, weshalb die dts:X-Fassungen hier ausdrücklich gelobt werden und einen deutlichen Mehrwert zur bisherigen BD darstellen.

Bonusmaterial

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Die Party am Vorabend der Hochzeit beginnt

Da der UHD von Mamma Mia! die 2008er Blu-ray beiliegt, ist das Bonusmaterial natürlich unverändert identisch mit dem der damaligen Veröffentlichung – einzig der Audiokommentar mit Phyllida Lloyd liegt zusätzlich nun auch auf der UHD vor. Die BD liefert dazu acht Minuten an unveröffentlichten Szenen sowie die unvermeidlichen Patzer. Eine unveröffentlichte Musicalnummer „The Name of the Game“ zeigt Seyfried und Skarsgard vor nächtlichem Meeres-Hintergrund. Das Making-of besteht aus drei Teilen und läuft insgesamt 25 Minuten. Es schildert die Anfänge der Produktion, nimmt uns mit hinter die Kamera, zu den Locations und wirft einen Blick auf den anstrengenden Casting-Prozess. Auch die Arbeit an den Choreografien und Songs wird dargestellt – sehr aufschlussreich und charmant.
Obendrauf gibt’s die Anatomie einer Musicalnummer anhand von „Lay All Your Love On Me“: In „Wie man Sängerin wird“ schauen wir zunächst Benny zu, wie er die alte Band zusammen trommelte, um die Musik für den Film aufzunehmen. Danach geht es vor allem den Herren an den Kragen, die allesamt höllisch nervös waren. In „Ein Einblick in Mamma Mia!“ bekommt man indes nicht viel Neues zu sehen. Zum Schluss wartet dann noch das Musikvideo zu „Gimme! Gimme! Gimme!“ sowie das Cameo von Björn Ulvaeus in „Waterloo“ – und, natürlich: Das U-Control-Feature, das Universal seinerzeit oft integrierte. In diesem Falle handelt es sich dabei um ein Bild-im-Bild-Feature mit einblendbaren Kurzvideos vom Set mit Kommentaren und Kurz-Interviews.

Fazit

Ohne Mamma Mia! hätte es jüngere Musicals wie La La Land oder Greatest Showman vermutlich nicht gegeben. Die Adaption des ABBA-Musicals reaktivierte seinerzeit das Genre und machte es gerade auch für Schauspieler interessant, die bisher so gar nicht daran dachten, singend vor die Kamera zu treten.
Die zum 10-jährigen Jubiläum veröffentlichte UHD trägt dem Film mit den wesentlich natürlicheren Farben Rechnung und liefert einen tollen dts:X-Sound mit sehr offenem Klangbild.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 65%
Bildqualität UHD: 70%

Tonqualität BD (dt. Fassung): 75%
Tonqualität BD (Originalversion): 75%

Tonqualität UHD 2D-Soundebene (dt. Fassung): 80%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Quantität (dt. Fassung): 70%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Qualität (dt. Fassung): 80%

Tonqualität UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 80%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 70%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 80%

Bonusmaterial: 60%
Film: 80%

Anbieter: Universal Pictures
Land/Jahr: USA/Großbritannien 2008
Regie: Phillyda Lloyd
Darsteller: Meryl Streep, Pierce Brosnan, Colin Firth, Stellan Skarsgård, Dominic Cooper, Amanda Seyfried
Tonformate BD: dts-HD-Master 5.1: en // dts 5.1: de
Tonformate UHD: dts:X: de, en
Bildformat: 2,35:1
Laufzeit: 109
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Real 4K: Nein (2K DI)
High Dynamic Range: HDR10
FSK: 6

3 thoughts on “Mamma Mia! – Der Film 4K UHD

  1. ralph

    Hallo,
    Wie ich schon beim Patriot bemerkte kann ich auch hier
    die Farbstiche der Blu Ray nicht
    nachvollziehen.
    Über Panasonic ub900 und Sony Af8 geschaut sind die Farben
    der alten Blu Ray ähnlich der hier
    gezeigten uhd Screenshots.
    Kann es sein das Sony mit Blu Ray
    anders umgeht als LG ?
    LG
    Ralph

    • Die gelblichen Farben der bisherigen Blu-ray sind tatsächlich schon seinerzeit bemängelt worden. Hier finden sich im Netz relativ viele Hinweise darauf. Auch als ich die Disk damals erstmalig rezensiert habe, fiel es mir bereits auf. Da schaute ich noch über einen hochpreisigen Denon-Player auf einem Philips-TV.
      Es besteht natürlich immer die Möglichkeit, dass ein TV sehr anders mit Farben umgeht als ein anderer. Aber das ließe sich nur rausfinden, wenn man das Equipment mal entsprechend abgleicht.
      Wie erwähnt wurden UB900 und LG-OLED in meinem Fall aufs maximal Mögliche kalibriert. Und da die Farbstiche auch nur bei vereinzelten Disks auftreten, die dafür entsprechend bekannt sind, ragen diese BDs entsprechend sichtbar heraus.
      Allerdings muss man so etwas natürlich im direkten Vergleich sehen. Die Screenshots als Momentaufnahme sind nie zu 100% exakt. Dafür ist ja noch die ein weiteres Medium (nämlich die DSLR) dazwischen. Sie geben aber einen Eindruck davon, wie unterschiedlich BD und UHD bei gleichen Einstellung des Equipments sind.

  2. David Hilbert

    Also das mit dem Gelbstich der alten BD kann ich auch nicht ganz nachvollziehen, hab dafür aber auch nicht ganz das Auge für. 😉

    Was das Upgrade angeht gehe ich aber absolut mit. Die Farbwiedergabe durch HDR hat meine Erwartungen sogar übertroffen. Ein absoluter Traum. Schade, dass man das perfekte Bild durch das fehlende 4K-Master verpasst hat. Aber es lohnt sich dennoch sehr zu wechseln. 🙂

    Auch wegen dem irre guten Ton!

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