M:I-3 – Mission: Impossible 3 4K UHD

Blu-ray Review

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Paramount Home, 15.07.2018

OT: Mission: Impossible III

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Hasenpfote

Der aktuell mittlere Teil der gesamten Serie auf UHD – wie schlägt er sich?

Inhalt

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Lindsay ist in Gefahr

Ethan Hunt hat sich nach den Geschehnissen rund um den abtrünnig geworden Ex-Kollegen Sean Ambrose aus dem operativen Dienst zurückgezogen und arbeitet nun als Ausbilder. Mit der wunderbaren Julia will er zudem eine Familie gründen. Doch dann taucht John Musgrave auf, der ihm berichtet, dass die gemeinsame Kollegin Lindsey vom psychopathischen Waffenhändler Owen Davian gefangen gehalten wird. Zwar gelingt es Hunt (der natürlich nicht nein sagen kann) mit seinem Team, Lindsey in Berlin zu befreien. Doch eine Sprengkapsel in ihrem Gehirn explodiert und tötet sie. Hunt, jetzt wirklich sauber auf Davian, setzt alles daran, ihn dingfest zu machen und handelt dabei auf eigene Faust. Es gelingt ihm auch tatsächlich, ihn festzunehmen und in die USA zu überführen. Doch dabei kann Davian entkommen. Ethan wird vom IMF festgenommen, was insbesondere deshalb ein schlechter Zeitpunkt ist, weil Davia seine mittlerweile geheiratete Julia entführt hat …

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Auf welcher Seite steht IMF-Direktor Brassel?

Bevor J.J. Abrams, der Schöpfer der Kultserien LOST und Alias unfassbar viel Geld an die Hand bekam, um quasiparallel die Reboots von Star Trek und Star Wars auf den Weg zu bringen, gelang ihm innerhalb eines Franchise doch tatsächlich so etwas wie ein Flop. Denn der von ihm inszenierte Mission: Impossible 3 ist von allen, bisher fünf produzierten, Teilen der mit Abstand wenig erfolgreichste in den Kinos gewesen. In den USA spielte er nicht einmal seine Produktionskosten von 150 Mio. Dollar wieder ein, was in Hollywood eigentlich vorausgesetzt wird – selbst wenn es weltweit dann doch noch reicht, um in die schwarzen Zahlen zu kommen. Vor allem in Deutschland sorgte der dritte Teil für einen Knick in der vom Erfolg verwöhnten Serie. Hatten den ersten Teil noch 4,4 Mio. und den zweiten immerhin 3,3 Mio. Zuschauer gesehen, wollten in Abrams‘ neuerlichem Aufguss nur noch 1,2 Mio. Besucher. Doch woran liegt`s?
Für Deutschland scheint die Antwort einfach, ließ sich Cruise doch seit 2001 immer wieder sehr öffentlichkeitswirksam vor den Scientology-Zug spannen. Der sektenähnlichen Kirche war er 1986 beigetreten, ließ es aber erst nach dem Wechsel ins neue Millennium deutlich „raushängen“. In Deutschland führte dies sehr erbitterten Diskussionen. Aber auch in den USA wurde der Film von einer Scientology-Kontroverse begleitet, warf man Cruise doch vor, er habe versucht, die Ausstrahlung einer scientology-kritischen Episode von South Park zu verhindern. Die Konsequenz darauf waren diverse Aufrufe zum Boykott des Films. Aber sind das die einzigen Gründe?

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Julia hat Ethan gezähmt

Sechs Jahre hatte man sich Zeit gelassen, das Action-Franchise auf eine möglichst neue Stufe zu heben, nachdem De Palma für den fulminanten Start und John Woo für den explosiven Overkill gesorgt hatten. J. J. Abrams war dabei nur dritte Wahl, nachdem zunächst David Fincher! geplant war und zwischenzeitlich Joe Carnahan den Stoff für über ein Jahr entwickelte. Doch kreative Differenzen sorgten für den Bruch und Tom Cruise inthronisierte den Schöpfer von Alias, weil er offensichtlich dessen Serie so klasse fand.
Abrams nutzte die Chance, von Beginn an einen ganz anderen visuellen Ton anzuschlagen. Waren es bei Woo die Zeitlupenszenen und bisweilen artistischen Actioneinlagen, setzte der junge J. J. auf Handkamera, schnelle Schnitte und überkontrastiertes Bild. Sein Mission: Impossible 3 startet dabei fulminant – und zwar gerade WEIL es keine Actionszenen ist, sondern eine intime Sequenz, in der vor allem eins klar wird: Mit Bösewicht Owen Davian wird nicht zu spaßen sein. Der Kniff, direkt das Scheusal des Films einzuführen und zu demonstrieren, mit welcher Inbrunst der leider viel zu früh verstorbene Philip Seymour Hoffman diesen spielt, legt die Messlatte für die Spannung von Beginn an hoch. Schon der erste, SEIN erster Satz des Films: „Wir haben dir ’ne Sprengkapsel ins Gehirn geschossen“ erzeugt Gänsehaut. Und Hoffman macht so weiter. In jeder gemeinsamen Szene mit Cruise stiehlt er ihm die Show. Der zweite Glücksfall war das Engagement von Simon Pegg als Sidekick Benji. Der bis heute in dieser Rolle wieder zu findende Pegg brachte genau die Art von (britischem) Humor, die dem Film als Entspannung gut tat und sich vom albernen Billy Baird im Vorgänger wohltuend absetzte.

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Luther könnte treuer an an Ethans Seite kaum stehen

Außerdem zeigte Abrams, dass er durchaus in der Lage ist, Action zu inszenieren – und das sogar elegant. Das Eindringen in den Vatikan durch Ethan versprüht eine Menge vom alten Agentenfilm-Flair und liefert eine ausgewogene Mischung aus Rasanz, coolen Gadgets und typischen Cruise-Stunts. Schön übrigens, dass die versammelten Darsteller rund um Cruise dafür sorgen, dass der um ihn herum inszenierte Egotrip in Teil 2 deutlich abgefedert wird. Und weil am Ende auch noch die Story selbst überzeugen kann – gerade weil sie wesentlich intimer und weniger global angelegt ist und gegenüber dem Vorgänger sogar eine Struktur hat. Dankenswerterweise hat man die in Teil 2 übertrieben oft eingesetzte Masken-Scharade wieder deutlich zurückgefahren und nutzt sie hier nur noch für echte Knalleffekte – die dann aber wieder für Überraschungen gut sind.
Was man Mission: Impossible 3 vorwerfen darf, ist seine Nähe zu zwei Filmen, die Matt Damon 2002 und 2004 zum Actionstar machten. Denn in der Post-Bourne-Ära schien das Publikum verwöhnt von der rohen und unmittelbaren Inszenierung der beiden Filme um den Agenten ohne Gedächtnis. Ein klassisch-smart inszenierter Agenten-Streifen hatte es da offensichtlich schwer und vielleicht war das Publikum auch etwas müde in Sachen Ethan Hunt.
Heute und im Nachgang betrachtet, ist M:I 3 vielleicht der am meisten unterschätzte Film der Serie, dessen Schauspieler voller Spiellaune arbeiten und dessen Schauplätze internationales Flair verströmen.

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Mission: Impossible 3 fährt schon mal schwere Geschütze auf

Bild- und Tonqualität BD

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Ethan will Lindsay befreien

Mission: Impossible 3 ist, obwohl ein frühes Werk von J. J. Abrams, angereichert mit dessen Stilmitteln. Von den überzogenen Kontrasten und extrem geblbraun gefilterten Aufnahmen über die teils starke Körnung bis hin zu den von ihm so geliebten und in seinem ersten Star Trek auf die Spitze getriebenen Lens-Flare-Effekten ist auch hier schon alles vorhanden. Die Blu-ray, die 2008 ebenfalls in einer Collection mit den beiden Vorgängern erschien und genauso MPEG-2-kodiert ist wie Teil I und II, gibt das weitgehend authentisch und unverfälscht wieder. Das muss man nicht schön finden, ist im Original-Material aber so angelegt. Schön – vor allem im Gegensatz zu M:I und M:I 2 – ist das vollständige Ausbleiben von Drop-outs, Verschmutzungen oder Blitzern. Hier kommt der BD zugute, dass der Film gerade mal zwei Jahre alt war, als man ihn für das Full-HD-Zeitalter digitalisierte. Von den Stilisierungen und einigen MPEG-2-Artefakten in Bewegungen mal abgesehen, leidet lediglich die Schärfe in vielen, sichtbar weich gefilterten Szenen etwas. Sehr gut gelungen dagegen ist der Schwarzwert, der knackig rüberkommt.
Akustisch gibt’s auch im dritten Teil für beide Sprachen noch Schonkost in Form von Dolby Digital 5.1. Und dazu klingt es in Mission: Impossible 3 auch noch wesentlich weniger dynamisch als im Vorgänger, werden außerdem die Effektlautsprecher weniger bedient. Ebenfalls nicht so schön: In Actionszenen gehen Stimmen etwas unter. Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Es ist eine Menge los, bisweilen gibt’s pausenlose Action am Stück. Doch für einen Film von 2006 fehlt es an Feinzeichnung, Homogenität und immersivem Rundum-Erlebnis. Das ist zwar immer noch wesentlich besser als der altbackene Sound im ersten Teil, aber eben lange nicht so lebhaft wie bei Woos M:I 2.

Bild- und Tonqualität UHD

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Aparte Ergänzung im Team: Maggie Q als Zhen Lei

Bei Mission: Impossible 3 kamen einige Kameras zum Einsatz. Von den Arriflex 235 und 435 bis zu den Klassikern „Panaflex“ von Panavision. Es wurde also überwiegend analog und auf 35mm gefilmt. Lediglich für einige wenige Aufnahmen kam eine Sony CineAlta HDC-F950 zum Einsatz. Jene Kamera, die George Lucas erstmalig für seine Episode III einsetzte. Für die Veröffentlichung auf Ultra-HD-Disk wurde jedoch kein neuer 4K-Scan vorgenommen, der nativ auf die Scheibe gepresst wurde. Es kam also ein 2K Digital Intermediate zum Einsatz, das für die 4K-UHD nun hochskaliert wurde.
Natürlich spendierte man aber einen erweiterten Dynamikbereich (auch hier in HDR10 und Dolby Vision) sowie einen im Rahmen von Rec.2020 vergrößerten Farbraum.
Eins vorweg: Die Bildqualität der UHD liegt am Ende auf dem gleichen und guten Niveau von Teil I und Teil II. Allerdings ist eben die Blu-ray von M:I 3 schon wesentlich besser, weshalb hier der Unterschied nicht so gravierend auffällt. Farben sind noch ein wenig wärmer abgestimmt, die generelle Helligkeit wurde etwas reduziert, was gerade in den hellen Sequenzen für mehr Punch sorgt. Glücklicherweise sind die über die BD schon mal überstrahlenden hellen Bereiche auf Gesichtern etwas reduziert worden, was trotz Abrams‘ Überkontrastierung für ein homogeneres Bild sorgt. Bei Schärfe und Auflösung ist der Unterschied allerdings kaum sichtbar. Close-ups, die über die BD schon knackig waren, liefern hier noch mal ein kleines Extra an feinen Details, ohne aber letzte Reserven aus der 4K-Scheibe zu holen.
Bei der Farbdarstellung gibt’s allerdings auch mal einen unschönen Effekt. Explodiert nach etwas über 20 Minuten der Tank, entwickelt sich langsam aus einer hellgelben Wolke eine orangen, aus der Hunt dann im Hubschrauber auftaucht. Während die orangene Feuerwalze authentisch und kräftiger wirkt als über die BD, sieht man in der gelben zuvor einen Art metallischen Effekt. Wo bei der BD einfach alles weiß überstrahlt und im Prinzip unsichtbar bleibt, hinterlässt die UHD hier einen seltsam-unnatürlichen Eindruck (22’26).
Dieses Manko macht allerdings die wesentlich bessere Komprimierung wieder wett. Denn beispielsweise kommt die BD beim schwierigen Schwenk über die fein gemauerte Wand in Rom immer wieder aus dem Tritt – ein Verhalten, das der UHD völlig fremd ist (40’30).
Übrigens: Das Bildformat ist nicht so deutlich verschoben wie bei Teil 1 und 2, wurde nur oben und unten einen Hauch beschnitten.

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(0’33): Blu-ray: Die Blu-ray zeigt die von Abrams bekannten überstrahlten Kontraste, die für überrissene Spitzhelligkeiten sorgt. Relativ deutlich ist das Korn im Hintergrund
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HDR10: Per HDR10 wird das Überstrahlen der Kontraste etwas zurückgenommen. Die dunklere Abstimmung verringert die Sichtbarkeit des Korns etwas. Farben werden etwas intensiver, aber nicht dramatisch
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Dolby Vision: Per DV kommen in dunklen Szenen Farben noch etwas dramatischer und intensiver. Das ist sicher Geschmackssache, aber an dieser (zugegeben sehr intensiven) Szene ist HDR10 der ausgewogensten Fall
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(62’08): Sehr helle Szenen wirken über die Blu-ray etwas kraft-, kontrast- und farblos
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Hier punktet die UHD mit dem wesentlich kräftigeren Bild. Plötzlich werden Farbdifferenzierungen sichtbar, wo über die BD alles im Hellen versumpfte
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(22’27): Blu-ray: Die Explosion über die Blu-ray könnte etwas mehr Dramatik vertragen …
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HDR10: Was HDR10 dann locker mitbringt. Die gesamte Wolke wirkt voluminöser und kräftiger, vielleicht sogar dreidimensionaler aufgrund der besseren Schattierungen
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Dolby Vision: DV reduziert im direkten Vergleich mit HDR10 die Spitzhelligkeiten am oberen Rand etwas, was dafür sorgt, dass es dort weniger überreißt. Ansonsten ist das Bild sehr identisch mit jenem von HDR10
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(22’26): Blu-ray: Praktisch die gleiche Szene wie oben, nur ein paar Bilder vorher. Die BD hat in der entstehenden Explosion zwar keine Zeichnung mehr und überstrahlt komplett. Doch als Bildmangel kann man das nicht bezeichnen
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HDR10: Ein durchaus seltsame Phänomen per HDR10 auf der UHD. Sie versucht, im überstrahlten hellen Bereich noch Zeichnung zu finden und lässt das ganze künstlich metallisch aussehen. Im Screenshot nicht mal so gut festzuhalten, wie es im laufenden Bild drastisch auffällt
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Dolby Vision: Auch DV bekommt das nicht wesentlich besser hin, nimmt aber den sehr metallisch-glänzenden Effekt in den Schattierungen der Explosion etwas zurück
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(33’41): Bei der Auflösung ist die Blu-ray schon nicht übel
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Die UHD kann hier kaum dazu gewinnen. Die Schrift ist etwas fetter, weil die Scheibe dunkler abgestimmt ist. Aber das führt hier sogar eher zu etwas weniger gut erkennbaren Schriften. Einige Buchstaben wirken geschlossener. Das war’s aber dann auch.
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Eine erfolgreiche Rettung?

Auch bei Teil III nichts Neues: Die deutsche Fassung liegt in Dolby Digital vor und unterscheidet sich demnach nicht von der Blu-ray. Die Fans der Originalspur erhalten auch hier eine 5.1-Dolby-True-HD-losless-Spur, die zwar ohne 3D-Atmos-Sound auskommen muss, sich qualitativ aber von der komprimierten DD-Fassung der Blu-ray unterscheidet. Allerdings nicht so deutlich wie es bei den beiden Vorgängern der Fall ist.
Ja, die True-HD-Fassung klingt offener, lauter und etwas druckvoller. Aber damit ist der Mangel an Räumlichkeit dann doch nicht zu egalisieren. Auch die True-HD-Kodierung ändert nicht, dass die Rearspeaker erstaunlich wenig mit einbezogen werden. Gerade im direkten Vergleich mit M:I 2 fällt der dritte Teil akustisch doch hörbar ab.
Das soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass die erste relevante Actionszene mit Explosionen und großkalibrigen Automatikwaffen nicht deutlich vehementer ausfällt als über die BD, aber die rückwärtigen Kanäle bleiben doch erstaunlich unterrepräsentiert und auch die Differenzierung könnte besser sein (ab 16’26). Die dynamischste und spektakulärste Szene tut sich nach etwas über einer Stunde auf. Denn die Befreiungsaktion Davians feuert dann doch noch aus allen Rohren und lässt die Rears dann auch mal entscheidend am Spiel teilnehmen.

Bonusmaterial

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Wird die Beziehung halten?

Beim Bonusmaterial von Mission: Impossible 3 macht sich ein wenig Enttäuschung breit. Abgesehen vom Audiokommentar, den J. J. Abrams gemeinsam mit Tom Cruise einsprach und der auch auf der UHD vorliegt, ist auch die Blu-ray „film only“. Das ist vor allem deshalb schade, weil für die amerikanische Veröffentlichung eine dritte Disk beigepackt wurde, die mit zahlreichen Featurettes angefüllt ist.

Fazit

Mission: Impossible 3 hat nicht nur aufgrund seines eher geringen finanziellen Erfolges einen etwas zweifelhaften Ruf. Eigentlich zu Unrecht, denn J. J. Abrams‘ Film unterhält prächtig, hat mehr Story als der Vorgänger und integriert allmählich auch etwas Selbstironie. Wer allerdings mit der Wackelkamera nichts anfangen kann und auf die Spielereien der abrams’schen Inszenierung nicht steht, der wird auch im Nachhinein mit dem dritten Teil nicht warm werden.
Die UHD liefert ein gutes Bild mit kleinen Mankos, ist deshalb aufgrund einer bereits recht guten BD am ehesten entbehrlich, weil die Verbesserung vornehmlich den englischen True-HD-Sound betrifft.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 75%
Bildqualität UHD: 80%

Tonqualität BD/UHD (dt. Fassung): 80%
Tonqualität BD (Originalversion): 80%
Tonqualität UHD (Originalversion): 85%

Bonusmaterial: 20%
Film: 75%

Anbieter: Paramount Home
Land/Jahr: USA 2006
Regie: J. J. Abrams
Darsteller: Tom Cruise (Ethan Hunt), Philip Seymour Hoffman (Owen Davian), Ving Rhames (Luther Stickell), Billy Crudup (John Musgrave), Michelle Monaghan (Julia), Jonathan Rhys Meyers (Declan), Keri Russell (Lindsey), Laurence Fishburne (John Brassel), Simon Pegg (Benji Dunn), Maggie Q (
Tonformate BD: Dolby Digital 5.1: de, en
Tonformate UHD: Dolby True HD 5.1: en // Dolby Digital 5.1: de
Bildformat: 2,35:1
Laufzeit: 123
Codec BD: MPEG-2
Codec UHD: HEVC
Real 4K: Nein (2K DI)
High Dynamic Range: HDR10, Dolby Vision
FSK: 12

Trailer zu Mission: Impossible 3

Mission: Impossible III – Trailer

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