Mission: Impossible 7 Dead Reckoning Teil Eins 4K UHD

Blu-ray Review

Paramount Home, 02.11.2023

OT: Mission: Impossible 7 – Dead Reckoning Part 1

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Schlüsselerlebnisse

Zum siebten Mal muss Ethan Hunt in eine unmögliche Mission. Und Tom Cruise darf erneut seinen Hals riskieren.

Inhalt

Sie ermitteln wieder

Die Welt hat sich geändert. KI übernimmt nicht mehr nur das Schreiben von Texten oder die Analyse von Nutzerdaten, sondern steuert U-Boote. So wie im Fall der russischen Sewastopol, deren künstliche Intelligenz mit einem zweiteiligen kreuzförmigen Schlüssel aktiviert wird. Die allerdings dreht scheinbar plötzlich durch, als sie der Mannschaft vortäuscht, ein feindliches Ziel anzugreifen, nur um den Torpedo auf sich selbst zu lenken und das Boot zu zerstören. Kurz darauf soll Ethan Hunt, beauftragt vom CIA-Direktor Eugene Kittridge die treulose Ex-MI6-Agentin Ilsa Faust in der arabischen Wüste zu finden. Sie habe eine Hälfte des Aktivierungsschlüssels, den Ethan sicherstellen soll. Von Kittridge erfährt er daraufhin, dass die KI eine eigene Identität entwickelt habe und nun die Möglichkeit hat, die Verteidigungs- und Finanznetze der Welt zu manipulieren. Auf diese Information folgend ist es Ethans Plan, Schlüssel und damit die dahinterstehende KI zu vernichten. Allerdings sind hinter den Schlüsselteilen eine Menge Kräfte her, von denen die professionelle Diebin Grace noch die sympathischste zu sein scheint …

Ilsa schließt sich dem Team an

„Die einzige Filmreihe, die mit jedem Teil besser wird“ – Der Werbespruch, mit dem Paramount seinen Feldzug für den aktuellen und siebten Teil des Mission: Impossible-Franchises geführt hat, ist gar nicht allzu weit hergeholt. Zum einen spülten die Filme nach und nach immer mehr Geld in die Kassen des Hollywoodstudios, zum anderen konnte man auch künstlerisch eine stetige Steigerung innerhalb der Serie erfahren. Mission: Impossible 6 – Fallout bot 2018 die perfekte Mischung aus Spannung, Action und Humor. Viel besser konnte man einen Actionfilm eigentlich nicht inszenieren. Und das schlug sich im Einspiel nieder. Knapp 800 Mio. Dollar standen am Ende zu Buche. Bis zum zweiten Top Gun der bis dato erfolgreichste Film von Tom Cruise. Kein Wunder, dass die Erwartungen an die als Zweiteiler geplanten Fortsetzungen entsprechend hoch waren. Paramount konnte aufgrund des Erfolgs von Fallout ohnehin schnell von einer Fortsetzung des Franchise überzeugt werden. Doch dann kam eine gewisse Pandemie mit dem Namen Covid-19. Und alles wurde anders. Die Dreharbeiten, bei denen die zwei Teile am Stück (back to back wie es neudeutsch genannt wird) abgefilmt werden, sollten am 26. Februar in Venedig starten. Am 24. Februar erließ man aufgrund der Pandemie jedoch ein Versammlungsverbot für Venedig. Die Ausweichlösung Rom, zu der das gesamte Team dann weiterzog, musste 14 Tage später ebenfalls verlassen werden. Erst im Juli 2020 wurde mit einer Ausnahmegenehmigung in London weiter gedreht und auch die norwegische Regierung verfuhr so, als man dort drehen wollte. Allerdings musste sich das Team komplett von der Öffentlichkeit isolieren, was dazu führte, dass Cruise für 700.000 Dollar ein Schiff mietete, das im Hafen als abgeschottetes Hotel diente. Dennoch mussten die Arbeiten in der Folge des Öfteren wegen positiver Covid-Tests abgebrochen werden. Insgesamt siebenmal unterbrach man, weshalb zum einen die Drehzeit um fast ein halbes Jahr überzogen wurde und zum anderen die Kosten immens stiegen. Der logistische Aufwand hinter dieser chaotischen Produktion, immer wieder die Drehorte nach Erlaubnissen und Ausnahmegenehmigungen zu wechseln, muss exorbitant gewesen sein. Und es zahlte sich leider nicht aus. Mit 567 Mio. Dollar Einspiel an den Kinokassen schmierte der siebte Teil finanziell ab.

Paris arbeitet für eine der vielen Interessenten des Schlüssels

Nicht nur der logistische Aufwand des Films war gigantisch, auch erneut die Arbeit, die Tom Cruise in die Darstellung seines Helden investierte. Während sämtliche Versicherungen des Landes die Hände über dem Kopf zusammenschlagen oder wahlweise dankend abwinken, sobald Mr. Cruise auf der Besetzungsliste eines Films erscheint, ist für den mittlerweile 61-jährigen Darsteller kein Stunt zu gefährlich und keine Herausforderung zu groß. Dafür nimmt er sich Zeit, bis alles perfekt sitzt. Über 100 Probesprünge waren es in Vorbereitung auf den Freifall-Flug mit später Fallschirm-Öffnung bei Fallout. Für den Motorrad-/Fallschirm-Stunt in Dead Reckoning gab man sich mit solch einer „lächerlichen“ Zahl nicht zufrieden. 500 Fallschirmsprünge und über 13.000 Motorcross-Jumps über unterschiedliche Entfernungen sowie eine ungezählte Anzahl an Probesprüngen mit Bike über eine Rampe, festgeschnürt an Seilen waren nötig, um diese Sequenz zu planen. Dabei ging es natürlich nicht nur um die Sicherheit von Cruise, sondern auch darum, das Ganze möglichst spektakulär in Szene zu setzen (interessantes Video dazu, das man allerdings nur schauen sollte, nachdem man den Film gesehen hat). Im fertigen Film sieht das zwar wirklich beeindruckend aus, doch zumindest mir geht es so, dass mich die waghalsigen Aktionen am Burj Khalifa (M:I 4) und festgeschnallt am Militärtransporter (M:I 5), bis heute unerreicht schweißgebadet zurücklassen.  

Von wem hat Grace den Auftrag?

Mission: Impossible 7 – Dead Reckoning besteht aber natürlich nicht nur aus Stunts, sondern auch … aus Action. Okay, das geht nicht selten einher. Aber die Reihe ist nun einmal bekannt und auch deshalb so beliebt, weil sie aus einer Menge Geld das Maximum an Rasanz und Spannung herausholt. Im siebten Teil beginnt es bereits mit einer echten Nägelkau-Sequenz. U-Boot-Szenarien bieten schon aufgrund der klaustrophobischen Umstände stets eine tolle Basis für Thrill. Und das nutzt man hier für eine tolle Intro-Szene. Was dem Film und der Unterhaltung gleichermaßen guttut, ist die dezent gesteigerte Humor-Note. So gerät die Autoverfolgung in Rom spätestens mit dem Duell Fiat 500 vs. Humvee zu einer wirklich witzigen Sequenz, die von der ziemlich beeindruckenden Chemie zwischen Hayley Atwell und Tom Cruise lebt. Ohnehin ist die Besetzung mit der als Peggy Carter aus dem MCU bekannten Akteurin eine tolle Wahl gewesen. Sie spielt mit Cruise mindestens ebenbürtig und darf als Gegenspielerin die erfrischenden Akzente setzen. Geschickt schafft es der Film, hier eine Beziehung aufzubauen, die nachvollziehbar ist und sogar zu berühren weiß. Die im Vorfeld oft diskutierte Zug-Sequenz bildet den Höhepunkt des Films. Und sie ist schlicht beeindruckend inszeniert und gefilmt, da gibt es gar nichts. Dass man mit Bildern arbeitet, die an ein sehr bekanntes Adventure-Game erinnern … geschenkt. Selbst wenn es Kreise bis in die höchste Ebene der Uncharted-Riege zog und der Co-Regisseur von Among Thieves Vergleichsbilder auf Twitter postete, um das Ganze als „schönste Form der Schmeichelei“ zu bezeichnen. McQuarrie stritt daraufhin ab, dass er vom Videospiel beeinflusst worden sei, das er nicht einmal kenne. Ob da nun jemand von jemandem geklaut hat oder nicht: Die Szene ist großartig und macht Spaß – schweißnasse Hände inklusive.

Tom Cruise mal wieder ohne Netz und doppelten Boden

Aber auch abseits der Ultra-Action weiß McQuarrie, wie er Spannung erzeugen kann. Selbst eine zunächst verhältnismäßig unspektakuläre Sequenz wie jene am Flughafen nach etwas über 40 Minuten schafft es durch Einfallsreichtum und coole Kameraeinstellungen für kurzzeitiges Atemstocken zu sorgen. Dafür sorgt aber auch die Story an sich, die ein topaktuelles Thema anfasst. Wenn es um eine KI geht, die ein Bewusstsein entwickelt, macht das im Zeichen der scheinbaren Selbstverständlichkeit von ChatGPT und Deepfakes nicht nur Angst, sondern wirkt überhaupt nicht weit hergeholt. Die Sequenzen nach etwas über 90 Minuten, in denen die Sprachsteuerung der KI die Stimme von Benji übernimmt, sind im Zeichen von artifiziell generierten Voices deutlich näher an der Realität als man vielleicht denken mag. Deutsche Synchronsprecher können davon ein Lied singen, gibt es doch Denkmodelle, nach denen diese in Zukunft vielleicht durch Automaten ersetzt werden könnten. Natürlich fehlt in der Realität noch die sich autonom machende Entität dahinter und natürlich gibt’s Optimisten, die davon ausgehen, dass alles ganz toll wird. Aber pessimistische Szenarien gibt es nun mal ebenso. Gut, dass der Film ein paar Momente einschiebt, in denen er sich ein wenig über KI lustig macht, beispielsweise, wenn Benji dem Autopiloten des SUV aus bayerischer Produktion nicht so ganz über den sprichwörtlichen Weg traut. Das entspannt das an sich beängstigend wirkende Szenario etwas. Was im Hinblick auf den zweiten Teil vielleicht sein musste, aber mitunter hier einfach zu viel des Guten (bzw. Schlechten) ist, ist die unübersichtliche Vielzahl an Widersachern und Auftraggebern, die die Geschichte mitunter ausbremsen und gezwungen kompliziert machen. Dennoch: Auf den zweiten Teil darf man mit Ungeduld warten. Denn so ganz Unrecht hat Paramount nicht: Die Serie schafft es ziemlich gut, sich mit jedem Film noch ein bisschen zu steigern.

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Bild- und Tonqualität BD

Und er rennt und rennt und rennt

Im Gegensatz zum Vorgänger gibt’s bei Mission: Impossible – Dead Reckoning keine Szenen im IMAX-Format. Ob sich die Blu-ray aber qualitativ besser schlägt als die wahrlich nicht gute BD von Fallout, wird sich im Folgenden zeigen. Denn Teil VI erwies sich mitunter als unanständig stark verrauscht – vor allem in den dunkleren Cinemascope-Szenen. Der inkonsistente Look war es, der hier negativ auffiel. Denn die IMAX-Szenen waren sehr klar und rauscharm. Dead Reckoning beginnt schon mal mit maximal schwierigen Szenen, denn es geht unter Wasser. Die dort anzutreffenden, geringen Kontrastumfänge bei gleichzeitig feinsten Farbabstufungen sind für die meisten 8-Bit-Scheiben eine echte Herausforderung. So auch hier. Banding-Probleme sieht man schon nach etwas über 30 Sekunden, bevor der Bug des U-Boots auftaucht. Das hat man zwar auch schon schlimmer gesehen, aber wegdiskutieren lässt es sich nicht. Zumal das Encoding hier nicht perfekt arbeitet und das digitale Rauschen harmonischer ausfallen dürfte. Besser gerät es in den dunklen Szenen nach dem Wechsel aus dem arktischen Szenario ins warme Innere eines dunklen Gebäudes. Solche sehr düsteren Szenen hätte im Vorgänger noch unter mangelndem Schwarz zu leiden gehabt, was hier aber erfolgreich vermieden wird. Auch der Rauschfaktor nimmt hier nicht zu und das Bild bleibt homogen. Die Schärfe ist hier auch noch nicht auf perfektem Niveau, liefert allerdings immer mal wieder recht knackige Close-ups. Vor allem Ving Rhames‘ Gesicht zeigt seine ausgeprägten Furchen und Poren sehr deutlich. Kontraste und Farben gehen in Ordnung, sind aber weder herausragend prächtig, noch krass dynamisch. Erneut klarkommen muss man mit McQuarries ausgeprägtem Hang zu Lens-Flare-Effekten.

Schlüsselkampf (*muahaha*)

Und wie so üblich bei Paramount, gibt’s Dolby Digital fürs Deutsche und Dolby Atmos fürs Englische über die Blu-ray von Mission: Impossible – Dead Reckoning. Allerdings war es zuletzt bei Transformers: Aufstieg der Bestien so, dass selbst die deutsche Dolby Digital Fassung den englischen Atmos-Sound schlug und vor allem in sich selbst eine hervorragende Umsetzung lieferte. Hören wir uns also halbwegs unvoreingenommen die komprimierte Synchro an. Zunächst einmal gibt es nicht allzu viel auszusetzen. Sie ist keineswegs so dünn und komprimiert wie die Disney-Abmischungen der letzten Jahre. So gelangt die Filmmusik durchaus wuchtig ins Heimkino, während Tritte und Schläge in Kampfszenen ebenfalls recht satt klingen. Die Stimmen stehen zentral im Raum, wirken nicht komprimiert oder dünn und die Surrounds werden aktiv einbezogen. Springt Cruise dann mit dem Bike den Felsen hinunter, kommt der plötzlich einsetzende Wind sehr kraftvoll, ja dynamisch zum Ohr. Das klingt für sich genommen zwar nicht so brachial wie die DD-Fassung von Aufstieg der Bestien, doch für sich genommen kann man nicht meckern. Immer in Betracht gezogen, dass es natürlich schön gewesen wäre, wenn auch die BD bereits eine deutsche Atmos-Fassung erhalten hätte. Die englische Atmos-Variante ist dieses Mal übrigens nicht schlechter/schwachbrüstiger/weniger dynamisch als die deutsche DD-Version, sondern kann durchaus noch mal mehr Pfund ins Spiel bringen und kommt während der Soundeffekte noch spritziger rüber.

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Bild- und Tonqualität UHD

Ein gar schurkisches Pärchen

War es bei Fallout noch ein bisschen komplizierter mit den verwendeten Kameras, da ein Mix aus fünf Geräten teils analoger und digitaler Herkunft zum Einsatz kam, hat man es sich für Dead Reckoning einfacher gemacht. Zwar nutzte man auch hier insgesamt drei Geräte, doch diese waren allesamt digital. Zum Einsatz kamen die ARRI Alexa Mini LF, die Sony CineAlta Venice und die Z CAM E2-F6. Deren Auflösung lang zwischen 4K und 6K, was fürs Kino auf ein 4K-DI zusammengeführt wurde, das auch für die UHD Blu-ray die Basis liefert. Paramount masterte zudem in HDR10 und Dolby Vision samt eines im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum. Im Gegensatz zur Blu-ray fällt die sichtbar dunklere Abmischung auf, die vor allem die dunklen Szenen in Amsterdam zu Beginn von Kapitel 2 zu einem eher düsteren Vergnügen werden lässt. Ein abgedunkelter Raum wäre hier empfehlenswert. Farben kommen deshalb zumeist „nur“ etwas dunkler rüber, wobei Gelb und Braun durchaus mehr Tiefe und Kraft haben und nicht nur dunkler erscheinen. Was die höher aufgelöste und mit mehr Datendurchsatz laufende 4K-Scheibe sichtbar besser beherrscht, sind die Szenen unter Wasser zu Beginn. Das Encoding kommt mit dem Rauschen etwas besser klar und lässt die Farbabstufungen ebenfalls gleichmäßiger erscheinen. Womit wir direkt mal zur Auflösung gehen. Denn was diese anbelangt, muss man eigentlich nicht zweimal hinschauen. Man nehme das Gitter vor dem hellen Fensterchen rechts bei 7’23. Wo die Blu-ray das Gitter maximal erahnen lässt, zeigt die 4K-Disk dieses griffig und sehr deutlich. Das Encoding ist besser als jenes der Blu-ray Paramount-typisch aber nicht perfekt. So sieht man auf der weißen Wand im Hintergrund bei 28’05 immer noch leichte Ansammlungen und kein sonderlich feines Digitalrauschen. Das ist vor allem deshalb unverständlich, da man einen 100-GB-Rohling mit nur knapp 70 GB Filmmaterial vollgepackt hat. Mit einer höheren Datenrate und besserem Encoding hätte man die Disk-Kapazität auch ausreizen und das Rauschverhalten homogener gestalten können. Sehr konservativ hat man außerdem die Spitzlichter abgemischt, die hier nur bedingt glanzvoller aus dem Dunkel hervorstechen, wenn man es mit der Blu-ray vergleicht. In Summe ist das Bild zwar besser als jenes der Blu-ray, das aber vor allem durch die höhere Auflösung und nicht wirklich durch ein WOW-HDR-Grading.
Bei den Screenshots habe ich dieses Mal leider die Timecodes nicht notiert.

Blu-ray: (Slider ganz nach rechts): Zunächst einmal ist die UHD Blu-ray …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … gegenüber der Blu-ray ein Stück dunkler.
Blu-ray: (Slider ganz nach rechts): Doch es lohnt sich genauer hinzusehen. So wie hier auf dem Gitter/Jalousie vor dem erleuchteten Fenster. Die Blu-ray zeigt diese Querstreben praktisch nicht.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Sehr wohl aber die 4K-Disk. Hier lohnt es sich, die beiden Bilder getrennt in voller Größe in einem neuen Tab zu öffnen.
Blu-ray: (Slider ganz nach rechts): Auch hier zunächst nur die Demonstration, dass die UHD Blu-ray …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … dunkler abgestimmt ist.
Blu-ray: (Slider ganz nach rechts): Näher an die Wand heran, zeigt sich das eher mittelprächtige Encoding.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Welches die UHD Blu-ray jedoch auch nicht immens viel besser/homogener hinbekommt.
Blu-ray: (Slider ganz nach rechts): Wirklich anders sind die Farben nicht.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Hier kann man hauptsächlich von dunkleren Farben, aber nicht von kräftigeren sprechen.
Blu-ray: (Slider ganz nach rechts): In der Übersicht noch einmal der Helligkeitsunterschied …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): …

Blu-ray: (Slider ganz nach rechts): … im Close-up dann …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … die besser aufgelösten Querfugen auf dem Dach. Allerdings macht das Encoding der Auflösung hier in der Tiefe des Bildes wieder einen Strich durch die Rechnung.

Blu-ray: (Slider ganz nach rechts): Auch hier …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … wieder nur ein dunkleres, nicht aber sonderlich kräftigeres Bild.

Blu-ray: (Slider ganz nach rechts): Dafür hier eine Einstellung …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … in der man schon in der Totalen einen Unterschied zu erkennen blaubt.

Blu-ray: (Slider ganz nach rechts): Im Close-up wird’s dann deutlich:
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die 4K-Disk löst das Kopfsteinpflaster, die Menschen und vor allem die Schrift auf der Tafel besser auf.

Blu-ray: (Slider ganz nach rechts): Auch hier praktisch keine Differenz …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … in der Bilddynamik, lediglich ein dunkleres Bild. Keine stärkere Farbdifferenzierung, nicht wirklich mehr Kontrast.

Blu-ray: (Slider ganz nach rechts): Im Close-up fällt auf …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … dass die 4K-Disk den Rauch der Lok besser encodiert.

Nein, nicht Nathan Drake, Tom Cruise

Beim Sound der UHD-BD bietet Dead Reckoning gegenüber dem Vorgänger Fallout eine Neuerung – und das ist gut so. Der aktuelle M:I-Teil liefert eine Atmos-Fassung auch fürs Deutsche. Und obwohl die englische Atmos-Spur auf der Blu-ray nicht deutlich schwächer ist, als es bei Transformers: Aufstieg der Bestien war, so ist sie es im Vergleich zur deutschen Atmos-Variante. Das ist schön für Fans der Synchro, weniger toll für Freunde des O-Tons. Aber die hiesige Atmos-Variante ist noch einmal dynamischer und kräftiger als die englische. Die sieben Sprengungsgeräusche nach etwas über 144 Minuten sitzen dermaßen trocken und krachend-präzise im Heimkino, dass es für potente Anlagen über die nächsten Monate eine Referenzszene sein dürfte. Akustisch kann man Mission: Impossible – Dead Reckoning also schon mal gar nichts vorwerfen. Das macht wirklich durchgängig Spaß, auch wenn’s viele leisere Szenen gibt und es nicht zum zweieinhalbstündigen Dauerfeuerwerk wird. Hört man sich auf der Höhen-Ebene um, so finden sich dort zunächst nur dezente Beimischungen der Filmmusik. Nacht etwas über zwei Minuten gibt’s ganz leise Sonargeräusche und die abgeworfenen Torpedos blubbern ebenfalls. Allerdings auch diese sehr, sehr leise und im Verbund mit den anderen Lautsprechern der regulären Ebene quasi nicht hörbar. Was etwas schade ist, da die Unterwasser-Aktionen durchaus das Potenzial für mehr individuelle Sounds gehabt hätten. Nach knapp unter 13 Minuten hört man dann recht gut den Wind in der Wüste über die Heights, der den herannahenden Sturm ankündigt. Knapp eine Minute später, wenn die Reiter mittendrin sind, wird es dann richtig satt. Es weht, rauscht und sandet aus allen Rohren … ähm … Speakern. Man wird als Zuschauer praktisch mitten in den Sturm hinein versetzt. Auch ein paar der Schüsse fetzen dann um die Ohren. Wenn dann nach 28! Minuten der Titel-Vorspann des Films läuft, hört man die typischen Töne von Lalo Schifrins Melodie schön von oben mit und direkt im Anschluss startet der Transporter beeindruckend über die Heights. Nach gut 40 Minuten hört man dann die Förderbänder immer mal wieder von oben. Doch für den ersten richtig dynamischen 3D-Sound nach dem anfänglichen Sandsturm muss man bis zur 66. Minute warten, wenn der Fiat 500 krachend einen Überschlag vollzieht und kurz darauf der Humvee über die Kamera braust. Der Helikopter nach 68 Minuten zerschneidet die Luft dann ebenfalls äußerst druckvoll. Richtig windig wird es noch einmal, wenn Cruise dann DEN Stunt des Films hinlegt (130’30) und auch später noch einmal, wenn sich die zwei auf dem Zugdach kloppen. Die intensivste und vom 3D-Sound her mit Abstand coolste Szene erfolgt nach 138 Minuten, wenn der Zug in den Tunnel einfährt, es rauscht und rumort und man auch die Pfeife des Zugs immer wieder hört. Sieben Minuten später poltert es dann im lockeren Zugabteil, weil die ganzen Einzelteile und später auch das Klavier umher fallen. Insgesamt ist das für einen derartigen Film über zweieinhalb Stunden Laufzeit etwas wenig und zahlreiche optisch entsprechende Szenen werden nicht mit passendem 3D-Sounddesign unterstützt.

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Bonusmaterial

Abgesehen vom Audiokommentar, den Regisseur McQuarrie mit seinem Cutter Eddie Hamilton eingesprochen hat, wurden sämtliche Extras auf die dritte enthaltene Blu-ray-Disk ausgelagert. Dort findet sich allerdings ein überschaubares Maß an Extras, das anhand einer dritten Blu-ray etwas enttäuschend anmutet. Sechs Featurettes, die in die Setpieces „Abu Dhabi“, „Rom“, „Venedig“, „Feier Fall“, „Speedflying“ und „Zug“ aufgeteilt sind, nehmen die jeweiligen Actionszenen oder Schauplätze auseinander. Immerhin ist es erstaunlich, dass die Flughafenszenen tatsächlich vor Ort gedreht wurden und man dem Team dafür einen Teil des Airports zur Verfügung stellte. Schaut man sich die Rom-Sequenzen an, wird deutlich, wie sehr Cruise sich in diese Arbeit einfindet. Er fährt einhändig und mit Handschellen an seine Filmpartnerin gefesselt in einem Fahrzeug ohne Türen vermutlich souveräner als 90 % sämtlicher Amateur-Drifter. Das Featurette „Freier Fall“ ist dann das oben bereits über YouTube verlinkte.

Fazit

Mission: Impossible 7 – Dead Reckoning bietet zweieinhalb Stunden nahezu perfekte Action-Unterhaltung. Auch wenn die Gegenspieler irgendwann unübersichtlich werden, darf man davon ausgehen, dass sich das im zweiten Teil entsprechend in Wohlgefallen auflösen wird. Der Cliffhanger zu diesem fällt zwar moderat aus, dennoch ist alleine die Hintergrundstory spannend genug, um das Warten zu rechtfertigen. Fürs Heimkino gibt’s erst einmal ein gutes Bild und einen auf der regulären Ebene sehr druckvoll-dynamischen Sound, dem’s aber obenrum ein wenig an Ideen fehlt.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 80%
Bildqualität UHD: 80%

Tonqualität BD (dt. Fassung): 80%
Tonqualität UHD 2D-Soundebene (dt. Fassung): 95%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Quantität (dt. Fassung): 50%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Qualität (dt. Fassung): 90%

Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 90%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 50%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 90%

Bonusmaterial: 60%
Film: 90%

Anbieter: Paramount Home
Land/Jahr: USA 2023
Regie: Christopher McQuarrie
Darsteller: Tom Cruise, Ving Rhames, Haley Atwell, Simon Pegg, Rebecca Ferguson, Sean Harris, Angela Bassett, Vanessa Kirby, Cary Elwes, Pom Klementieff
Tonformate BD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): en// Dolby Digital 5.1: de
Tonformate UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): de, en
Untertitel: de, en
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 164
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-100
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10, Dolby Vision
Maximale Lichtstärke: 997 Nit
FSK: 12


So testet Blu-ray-rezensionen.net

Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.

Dort findet ihr auch das aktuelle Referenz-Gerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:

Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild“verbesserern“ zu verfälschen.

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27 Kommentare
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Thor

Danke für das tolle Review!
Es wird dann vermutlich die Bluray werden.

Dani Selk

Ganz ehrlich, was ne unterdurchschnittliche UHD BluRay. Hab den Film zwar für die Sammlung bestellt, aber das Geld ist die Scheibe definitv nicht wert.
Für mich persönlich sieht die SDR Blu-Ray bis auch ein paar Tagesszenen durchgehend besser aus! Enttäuschend!
Schaue seit einer Woche auf einem 77G3, kalibiriert mit AutoCal (Calman Home).
Viele Grüße

Bifi

4K auf physischem Medium ist und bleibt eine Mogelpackung!
Habe in meiner großen Sammlung lediglich 15 UHDs, bei denen das Upgrade aber deutlich gelohnt hat, beispielsweise „In The Line Of Fire“. Ansonsten greife ich zu 98% weiterhin zur bluray.

Axel

Die dümmste Szene, fand ich, war die Verfolgungsjagd in Italien. Cruise und die Neue wechseln vom schwarzen Sportfahrzeug zum gelben Fiat, und obwohl es keinen Grund gibt hektisch weiterzufahren, wird hektisch weitergefahren. Damit man ja wieder erwischt und weiter verfolgt werden kann.

Esai Morales als Gesicht für die „Entität“, als auch Grace hätte man ebenso komplett weglassen können.

Positiv überrascht war ich von Pom Klementieff. Kannte ich Sie sonst nur von Guardians of the Galaxy als ruhigen Charakter, war ich von ihrem Schauspiel trotz weniger Worte mehr als Baff.

Insgesamt trotzdem leider schwacher Film.

Bifi

Fand den Teil leider auch bedeutend schwächer als die übrigen Teile.
Phantom Protokoll ist bisher mein Favorit, gefolgt von Fallout.

Markus Roesgen

Hallo Timo, hab gerade die ersten 15′ des Films gesehen und gleich nochmal einen Blick in die Review geworfen. Ich habe „nur“ den UB900 ohne DV, erwäge aber den 9004 noch zu kaufen, da ein solch hochwertiges Gerät wohl nicht mehr kommen wird. Leider hast Du diesmal keinen Vergleich zwischen HDR10 und DV vorgenommen. Kannst Du trotzdem etwas dazu sagen?

Jacob

Das einzige was gerade bei Paramount „leider“ aber sehr oft vorkommt ist, dass z.B. die Kompression z.T. deutlich besser ist in DV als in HDR10.

Markus_K

Hallo Timo und vielen Dank dir, dass du hier wieder ein klasse Review zusammen getragen hast, das beim Lesen sehr viel Spaß macht! 🙂 Den Film selbst werde ich mir mit Sicherheit noch anschauen. Doch bin ich jetzt schon gespannt auf weitere Besprechungen von dir und wünsch dir bis dahin eine gute Zeit :). Falls du mir darauf antworten möchtest: was ist denn bei dir als nächstes dran?

ondy

Gran Turismo wird meine neue soundreferenz werden. Ich war echt baff

Markus_K

Danke euch

Dirk

Was ich mir wünschen würde: „Harry und Sally“, „Erbarmungslos“ und „Der Clou“.

Dirk

Ergänzung: „Die Truman Show“, „Duell“ (Anm.: von Steven Spielberg). „Sleepy Hollow“, „Die Firma“. Vielen Dank!

Jens

Danke für das Review, insbesondere den Link zum Making of Bike Stunt.
Das Making Of schlägt dabei den Film fast schon um Längen.

Alexander

Mmhh, für mich der schlechteste Teil der M:I-Reihe. Die Geschichte finde ich zu konstruiert. Das lief bei den Vorgängern besser.
HAL 9000 hatte mir als Gegner besser gefallen, als die Entität.
Der weibliche Sidekick Grace sprach mich schauspielerisch gar nicht an. Die Rolle der Ilsa Faust ist überflüssig ins Drehbuch geschrieben worden, nur um ihr einen würdelosen Abgang zu verschaffen.
Schade.
Das Schauspielern im Allgemeinen empfand ich diesmal echt sehr mäßig; vielleicht liegt es auch langsam am fortschreitenden Alter, vor allem der Herren. Die Rolle des Benji Dunn würde ich sogar als overacting bezeichnen, besonders auffällig beim Entschärfen der A-Bombe.
Die Figur der weißen Witwe mochte ich bisher; in diesem Teil wurde sie aber auch zu wenig in Szene gesetzt, teilweise schon slapstickartig. Schade.

Mir ist der Film zu lang geraten; die Kameraschnitte sind teilweise echt gruselig. Alles baut nur noch auf die nächste Actioneinlage auf. Die Actionsequenzen selber sind nicht originell, alles bereits dagewesen. Der Klamauk war in großen Teilen nicht witzig.

Die Rolle der Paris war für mich positiv hervorzuheben: War sie mit von der Partie, hatte ich Spaß.
So wie ich – rein technisch – die Umsetzung der UHD in Farbe und Atmos-Ton als gelungen bezeichne.

War Teil 6 für mich tatsächlich der beste M:I-Teil der Reihe (nach Teil 1) , fiel es mit diesem Teil deutlich ab. Man sieht, dass Geld in die Hand genommen wurde, um das Drehbuch zu realisieren, ein wenig mehr Aufmerksamkeit auf das Storytelling, und vielleicht auch ein Drehort weniger, hätten dem Film gutgetan. Manchmal ist weniger eben doch mehr.

Thomas Kapun

die Mission Impossible Teile ist für mich einer der ganz wenigen Filmreihen die qualitativ immer noch sehr gut abliefern! Für mich ist „Dead Reckoning“ auch etwas minimal schwächer als „Fall Out“!

Von den späteren Mission Impossible Teilen hat mir Rogue Nation am wenigsten gefallen, wobei wie gesagt auch noch ein sehr guter M:I. Teil!

Teil 1 und Teil 4 „Phantom Protokoll“ gefallen mir am besten! Teil 2 für mich am schlechtersten, aber da sind glaub ich alle der Meinung! Teil 3 finde ich stark wird aber leider teilweise etwas unterschätzt!

Oliver

Die Weiße Witwe ist in diesem Teil doch deutlich präsenter als in Fallout und Slapstick sehe ich in dem Film nicht, eher den angenehmen M:I Humor, der seit dem vierten Film präsent ist. Wobei ja eben der vierte Film der Reihe am meisten Klamauk einsetzt.
Und Ilsas Schicksal hat mich persönlich sehr berührt, ja, ich vergoss eine Träne.

Sunny

Waren zu fünft als MI-Fans im Kino und allesamt enttäuscht (dies war auch der Grundtenor des anderen Kinopublikums später im Foyer). Für uns alle einer der schwächsten Teil überhaupt – gerade im Bereich Action, Stunts und vor allem bei der Kampfchoreographie. Besonders der Kampf auf der kleinen Brücke war an Fremdschämen kaum zu überbieten. Und auch der eigentliche Höhepunkt der Stunts war doch eher lame – mal angesehen davon, dass Cruise es selbst gemacht hat. Benji war sehr schnell super nervig und Luther auch nur das ewig gleiche Beiwerk, das „alles“ „sofort“ öffnen und umgehen kann. Oft waren die Szenen einfach zu lang und overacted oder aus anderen bekannten Game-Franchises geklaut (Mini-Verfolgungsjagd / Zugszene). Positiv und meine Highlights waren Hayley Atwell (tolles Acting – bringt gute Unterhaltung rein) und Vanessa Kirby als Mittelsfrau. Auch Pom Klementieff hätte ich mir Martial Arts Fighterin und Upgrade/Überläuferin für die Crew und zukünftige Filme gut vorstellen können. Aber am Ende wird MI:DR1 es als erster MI-Film NICHT in mein Filmregal schaffen, weil es einfach keinen Grund für mich gibt ihn mir noch einmal anzuschauen.

Oliver

Kann die Kritik an den Actionszenen Null nachvollziehen. Und die ewigen Argumente, ob etwas geklaut ist, ist auch lahm. Kunst kopiert sich nämlich ständig, es ist nur eine Frage wie es dargeboten wird.
Die Autoverfolgungsjagd durch Rom ist einfach nur geil, weil guter Witz und gute Gags platziert werden (im Übrigen erinnerte es nicht eher an die Verfolgungsjagd im Bondfilm „In tödlicher Mission“ von 1981, was die Wahl des Gefährte betrifft (Klein und gelb).
Die gesamte Zugszenerie ist spektakulär und was am Kampf Ilsa gegen Gabriel zum Fremdschämen sein soll, erschließt sich mir nicht.

Oliver

Habe den Film zweimal im Kino geguckt, bin ja auch Fan der Reihe und als noch längerer James Bond Fan (seit meiner Grundschulzeit in den 80ern), toppen seit 1996 die M:I Filme die Bondfilme mit Brosnan und Craig. Lediglich Teil 2 finde ich nicht so berauschend.
Ich kaufe mir aber die einfache Blu-ray und steige dann wohl erst nach dem achten Film auf UHD um. Wobei für mich jetzt nur der qualitative Unterschied von BD auf UHD des ersten Films erheblich ist.

Wolfgang

Danke für das Review. Film hatte ich im Kino gesehen und fand ihn Klasse! Handgemachte Action ist halt irgendwie nicht zu toppen.

Beim Lesen sind mir ein paar Kleinigkeiten aufgefallen.
> nur um den Torpedo auf sich selbst z lenken
zu

> von denen die professionelle Diebin Gabriel noch die sympathischste zu sein scheint …
Ist die Diebin nicht Grace (Hayley Atwell)?

> was dazu führte, dass Cruse für 700.000 Dollar ein Schiff mietete,
Cruise

Heiko

Danke für die – wie immer – lesenswerte Rezension.
Bestätigt meine Entscheidung, die 13 Euro günstigere Blu-ray zu kaufen – Bild und deutscher Ton sind super!
Meinst Du mit Rauschen ggf. das künstlich hinzugefügte Filmkorn? Auf meiner Kombi aus Panasonic 65JZ1500 und DP-UB824 kam das für meine Begriffe angenehm authentisch bzw. filmisch rüber.
Liebe Grüße

Hans-Ingo Trompeter

Nachdem Teil 1 an der Kinokasse ja von Barbenheimer ziemlich ausgebremst worden ist und die Damen und Herren Schauspieler immer noch streiken, ist Teil 2 (derzeit zu 40% abgedreht) auf 2025 verschoben worden und wird auch einen neuen Titel bekommen. Zum Glück hält sich der Cliffhanger ja in Grenzen.
Schöne UHD von Teil 1, stimme Deinem Review zu. Zum Glück keine IMAX-Formatwechsel wie zuvor.