Mother of Darkness – Das Haus der dunklen Hexe

Blu-ray Review

OT: Darkness Rising

 

 


Wir sind Fünf!

Nachschub für Spukhaus-Freunde.

Inhalt

25 Jahre nachdem Madisons kleine Schwester von der eigenen Mutter getötet wurde, kehrt sie mit ihrem Therapeuten und Verlobten Jake sowie ihrer Freundin Izzy in das alte Haus zurück, in dem alles geschah. Das steht seit der Tat damals leer und soll nun abgerissen werden. Um mit dem Trauma abzuschließen will Maddy ins Haus und die Erinnerungen ein für allemal begraben. Doch schon beim Eintritt fühlt es sich seltsam an. Und auch im Inneren geschehen merkwürdige Dinge. Zeichen erscheinen auf der Wand, alte Fotografien verschwimmen und bald schon entwickelt Izzy aggressive Eigenschaften. Als auch noch ein blutrünstiger Hund auftaucht, der genauso aussieht wie jenes Tier, das Madisons Familie damals hatte, wissen alle: Hier geht’s nicht mit rechten Dingen zu …

Es spukt mal wieder in alten Gemäuern. Dieses Mal trifft es eine junge Frau, die ihr Kindheitstrauma bewältigen möchte und dabei mehr Dämonen begegnet als sie gehofft hat. Begrenzt auf das Szenario des Hauses, in dem der Film praktisch über die volle Laufzeit spielt (sieht man vom Intro und Outro ab), entwickelt Mother of Darkness seine Spannung vor allem in der letzten halben Stunde. Hier gibt’s neben ein paar netten Effekten und Masken dann auch etwas Blut und ein paar Schockmomente. Vor allem der matschige Dämon kann hier überzeugen. Leider zieht es sich bis dahin mäßig interessant dahin und vor allem Hauptdarstellerin Tara Holt sowie ihre Synchronsprecherin gehen dann bald ziemlich auf die Nerven. Weil das Skript die Rolle vornehmlich aufs Schreien und Kreischen reduziert hat, kann Holt (die noch in Camp X-Ray überzeugen konnte) hier nicht wirklich überzeugen. Dankbarer ist die Figur der Izzy. Auch wenn deren Sarkasmus ein wenig anstrengend ist, macht Katrina Law das von allen drei Schauspielern am Besten.
Atmosphärisch geht Mother of Darkness in Ordnung, wenngleich hier weder Kameraarbeit noch Inszenierung aus dem Einerlei herausragen. Die eingefügten visuellen Effekte kommen etwas zu günstig rüber und wirklich logisch ist das Geschehen ebenfalls nicht. Wer aber auf Gruselhaus-Spuker steht, kann 80 Minuten auch schlechter verbringen.

Bild- und Tonqualität

Das Bild von Mother of Darkness fängt direkt mit brutalen Artefakten an, während es aus der Vogelperspektive über den Wald schwenkt. Hier sieht es aus, als habe man nicht in Full HD gefilmt, sondern in SD. Danach ist es dann vornehmlich düster und dunkel, was von relativ schwachen Kontrasten begleitet wird. Farben scheinen praktisch nicht vorzukommen – ausgenommen einiger Rückblicke, in denen stilisierte Farbkontraste für Atmosphäre sorgen sollen. Die Schärfe bleibt den Film über relativ schwach ausgeprägt, dafür läuft der Film verhältnismäßig ruhig.
Akustisch bekommt man durchaus ein paar Surroundeffekte geboten – gerade während der Flashbacks in die Vergangenheit. Die Stimmen kommen recht gut verständlich rüber, wirklich Druck gibt’s aber nicht. Dynamik bleibt also eher außen vor und Mother of Darkness beschränkt sich auf eine dezente Atmosphäre zu den entsprechend schaurigen Momenten.

Bonusmaterial

Das Bonusmaterial von Mother of Darkness beschränkt sich auf Trailer zum Film und einige Programmtipps des Anbieters.

Fazit

Mother of Darkness versucht sich im Gruselhaus-Subgenre und landet dabei im Mittelfeld. Die Atmosphäre ist okay und die Spannung im letzten Drittel angemessen. Leider fehlt es an Innovation und gutem Schauspiel
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität: 55%
Tonqualität (dt. Fassung): 60%
Tonqualität (Originalversion): 60%
Bonusmaterial: 10%
Film: 50%

Anbieter: Tiberius Film
Land/Jahr: USA 2017
Regie: Austin Reading
Darsteller: Tara Holt, Bryce Johnson, Katrina Law, Ted Raimi, Heather Mazur, Myk Watford
Tonformate: dts HD-Master 5.1: de, en
Bildformat: 1,78:1
Laufzeit: 81
Codec: AVC
FSK: 16

Trailer zu Mother of Darkness

Darkness Rising Official Trailer #1 (2017) Katrina Law Horror Movie HD

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