Nope 4K UHD

Blu-ray Review

Universal Pictures, 10.11.2022
Universal Pictures, 10.11.2022

OT: Nope

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Tödliche Wolke

In Jordan Peeles jüngstem Film erleben die Protagonisten ein schlechtes Wunder.

Inhalt

OJ ahnt noch nicht, was ihm bevorsteht

OJ Haywood betreibt mit seinem Vater Otis und Schwester Emerald eine Pferderanch in Kalifornien, die Haywood Hollywood Horses. Als einzige Afroamerikaner dressiert die Familie dort Tiere für Filmproduktionen. Als an einem sonnigen Tag plötzlich willkürlich Gegenstände aus dem Himmel auf die Erde fallen, trifft eine Münze Otis. Noch auf dem Weg zum Krankenhaus stirbt er. Die Münze darf der Sohnemann mit nach Hause nehmen. Offizielle Erklärung für das Phänomen: Aus einem Flugzeug gefallen. Nach dem Ereignis versucht OJ die Ranch irgendwie am Laufen zu halten. Einem gewissen „Jupe“ bietet er sie gar zum Verkauf an. In seiner flippigen Schwester Em, die seiner Meinung nach lieber singen und schauspielern würde, sieht er kaum eine Hilfe. Als er eines Nachts einem getürmten Pferd hinterher fährt, sieht OJ ein Objekt am Himmel, das er durchaus für ein UFO hält – oder auch nicht. Seine Schwester allerdings sieht darin eine Chance: Würde man es filmen und damit nachweisen können und würde man es auf YouTube streamen, dann müsste man sich über Geld keine Sorgen mehr machen. Doch steckt wirklich ein Flugobjekt unbekannter Herkunft dahinter …?

Em(erald) ist OJs flippige Schwester

Jordan Peele hat sich mit zwei Filmen einen Ruf erarbeitet, den ein Regie-Newcomer zuletzt 1999 in ähnlicher Form auslösen konnte: M. Night Shyamalan war das damals, dessen Sixth Sense allerdings bereits seine eigentlich dritte Regiearbeit war. Was der indischstämmige Filmemacher damals fürs Horrorgenre und fantastische Genre war (und leider auf Dauer nicht einhalten konnte), ist nun Jordan Peele. Bisher allerdings war es dem afroamerikanischen Regisseur wichtig, seinen Filmen einen sozialkritischen Subtext zu verpassen, der auf subtile und intelligente Weise den alltäglichen Rassismus in den USA widerspiegelte. Diesen Pfad verlässt er nun und geht mit Nope – Schweiß steht den bisherigen Fans seiner Filme auf der Stirn – in Richtung Shyamalans Signs. Der SciFi-Grusler mit Mel Gibson, unterlegt mit christlichen Motiven, war für viele Fans der Punkt, an dem Shyamalans Karriere den Berg runter ging. Jordan Peele wünscht man Gleiches selbstverständlich nicht. Und zum Glück tappt er auch nicht in dieselbe Falle wie M. Night. Dessen dogmatisches Festhalten an überraschenden Schlusstwists stand ihm mehr und mehr im Weg. Auch Peele nutzt finale Wendungen gerne, bzw. gab Get Out und Us/Wir durch die letzten Minuten eine Auflösung. Allerdings auf eine deutlich interpretationswürdigere Art und Weise und keineswegs so klar und deutlich wie Shyamalan. Nope entfernt sich von diesem Schlusstwist allerdings und erzählt am Ende eine deutlich konventionellere Geschichte – klar, dass das nicht allen Kritikern und Fans schmeckte.

Ricky „Jupe“ Park hat Traumatisches erlebt

Eröffnet wird das Ganze mit einer äußerst beklemmenden Szene. Die Sitcom, die vom blutrasenden Hauptdarsteller gesprengt wird, ist ein direkter Faustschlag in den Magen, der von dumpfen Tiefton-Schlägen begleitet wird. Auch die erste Szene auf der Ranch gerät bedrückend, weil sie im wahrsten Sinne des Wortes aus heiterem Himmel kommt. In der Folge lässt sich Peele allerdings etwas mehr Zeit, seine geheimnisvollen Details zu streuen. Zunächst verwendet der Film ein wenig Zeit darauf, die Beziehung zwischen OJ und Em zu sortieren. Die Dynamik zwischen dem betont wortkarg agierenden Kaluuya und der quirligen Palmer bietet dabei überraschend viel humoristische Einschübe – auch etwas, das man von Get Out und Us nicht so kannte. Mit zunehmender Spielzeit zieht Peele allerdings die Spannungsschraube etwas an und entwickelt nach 40 Minuten einen ersten richtig packenden Moment – begleitet und initiiert übrigens vom sensationellen Sounddesign, das hier schon mal Erwähnung finden soll. Denn Nope lebt ein gutes Stück von den Geräuscheffekten, die den Zuschauer ständig in den Mittelpunkt nehmen und immer wieder für schaurige Momente sorgen. Wo wir gerade bei der Technik des Films sind. Hoyte van Hoytema (Interstellar, Dunkirk, Tenet) gelangen unter Verwendung der IMAX-Kameras unglaublich spektakuläre Szenen. Wenn die hügelige und sandige Landschaft von Santa Clarita, Kalifornien im Bild ist, wird das mit epischen Einstellungen eingefangen. Aber auch und vor allem die Nachtszenen beeindrucken. Regisseur und Kameramann wollten irgendwie einfangen, wie das menschliche Auge diese lichtarme Szenerie in der kalifornischen Steppe wahrnimmt. Mit einem ganz speziellen Zwei-Kamera-Aufbau haben sie es geschafft. Jeder, der den Film sieht, wird merken, wie sehr sich die Nachtszenen von anderen Filmen unterscheiden.

Wieso fällt ständig der Strom aus?

Dass Peele aber auch anders kann als sich Anleihen bei Die unheimliche Begegnung der dritten Art zu holen und sie mit etwas Sarkasmus zu unterlegen, zeigt er beeindruckend, wenn er die Intro-Sequenz nach rund 60 Minuten noch mal aufnimmt und blutig-brutale Bilder findet, die gerade deshalb so schockierend wirken, weil die Filmmusik an dieser Stelle komplett fehlt – eine verstörende Sequenz, die dem Film zur Hälfte für einen Moment einen komplett anderen Ton verpasst. Das Gleiche gilt für die Verdauungsszene nach etwas über 70 Minuten, die sich über OJs und Ems Ranch zu einem Ereignis wahrhaft biblischen Ausmaßes mit apokalyptisch anmutenden Bildern steigert. Diese beiden Sequenzen stechen heraus, aus einem Film, der im Grunde viel weniger kryptisch ist als Peeles zwei Vorgänger. Denn thematisch wohnt Nope schlicht die menschliche Sehnsucht nach dem Spektakel inne, die Neugier aufs Unbekannte. Und noch genauer: Die Frage nach dem, was passiert, wenn Geld und Ausbeutung ins Spiel kommen. Genau hier ist die Metapher auf das Hollywood-Business zu finden, die Selbstreflexion über das Geschäft mit dem Film. Interessant, dass er dabei tradierte Motive wie die Ranch-Cowboy-Attitüde alter Westernfilme , die OJ repräsentiert, der modernen Gedankenwelt Ems gegenüberstellt, die vor allem an die Profit- und Ruhmanhäufung durch Veröffentlichung spektakulärer Bilder in sozialen Netzwerken denkt. Es finden sich also Referenzen an das gute alte John-Wayne- und Clint-Eastwood-Kino, die von deutlichen Zitaten aus SciFi-Klassikern und Filmen über das Nutzungsverhalten in social networks flankiert werden. Außerdem schließt Peele eine Brücke zum Jahr 1878, in dem es Eadweard Muybridge gelang, mit zahlreichen installierten Fotokameras ein Pferd vor weißem Hintergrund „in Bewegung“ zu filmen.

Ein Trio, das gerne die „unmögliche“ Aufnahme hätte

Filmen ist ohnehin eines der Hauptmotive in Nope, in dem erstmalig eine IMAX-Kamera von einer IMAX-Kamera in Szene gesetzt wurde. Auch hier gibt es die interessante Gegenüberstellung von Tradition und Moderne. So werden jüngste Überwachungs- und Digi-Cams ebenso eingesetzt wie eben die (hier) handgekurbelte IMAX MKII aus der guten alten Analogzeit – selten verneigte sich ein Film so deutlich vor der Arbeit der Kamera-Operateure beim Film.
Dass Peele inhaltlich früh preisgibt, um was es geht und das im späteren Verlauf auch nur noch moderat modifiziert, hat ihm zum Kinostart durchaus Kritik eingebracht. Allerdings tut man ihm damit Unrecht. Denn wer an Nope mit der Einstellung herangeht, einen weiteren Get Out oder gar einen (noch kryptischeren) Wir zu bekommen, obwohl es dem Regisseur gar nicht darum ging, diese zwei Werke fortzuführen, der kann nur enttäuscht werden. Wer sich aber auf einen Film einlassen kann, der sich einerseits vor dem Filmemachen verneigt, es andererseits aber kritisch hinterfragt, der liegt hier durchaus richtig.

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Format: Blu-ray
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Erscheinungstermin: Thu, 10 Nov 2022
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Bild- und Tonqualität BD

Kurz vor der Vorstellung seines Lebens

Schon die Blu-ray von Nope überzeugt mit einem fast in jeder Situation absolut erhabenen Bild. Aufgrund der Verwendung von hoch- und höchstwertigen Analogkameras (siehe Kapitel „Bildqualität UHD“) könnte man eine gewisse Körnung vermuten, sieht sie aber selbst in den frühabendlichen Einstellungen nur völlig unauffällig. Beginnen wir mit dem Negativen, kann man das bei Sonnenschein etwas zu helle Bild kritisieren. Hier und da geht Zeichnung im Himmel verloren. Davon ab fällt es schwer, überhaupt Kritikpunkte zu finden. Die Kontrastierung ist während der allermeisten Szenen ansonsten herausragend gut, die Schärfe in Close-ups ist phänomenal und die Farben leuchten um die Wette – unabhängig, ob es die Greenscreen während der Arbeiten im Studio zu Beginn des Films ist oder ob es die bunten Klamotten von Em sind. Der sandige Boden rund um die Ranch wird farbneutral wiedergegeben und das Encoding leistet gute Arbeit, wenngleich nicht perfekte (Himmel bei 82’44).

Was passiert da oben in den Wolken?

Nicht selten bekommt man bei Anbieter Universal Pictures für die größeren Hit-Filme schon auf der Blu-ray eine Dolby-Atmos-Tonspur für beide Sprachen – so auch bei Nope. Und die beginnt schon während der ersten Bilder mit einem ziemlich kräftig-pumpenden Tiefbass. Abgesehen davon darf man sich auf eine phänomenale Tonspur freuen, denn das Sounddesign ist absolut großartig. Schon lange gab es keine so aktive und einhüllende Surroundkulisse mehr, die nicht nur die Pferde in der Reithalle äußerst räumliche darstellt, sondern auch deren Geräusche in freier Wildbahn. Jedes Mal, wenn Wind dazu kommt, läuft dem Zuschauer ein kleiner Schauer über den Rücken, weil es von den Rears so aktiv über die Schulter bläst. Wenn sich dann das erste Unheil aus dem Himmel ankündigt und mit Einschlägen auf den Boden seinen Lauf nimmt, geht man unwillkürlich in Deckung. Das Sounddesign während der Anfangs-Credits ist ebenfalls sensationell. Mit Windgeräuschen beginnt es und steigert sich nach und nach über perkussive Drums zu einer dynamischen Soundwand. Genial ist auch die Sprinkleranlangen-Sequenz nach 40 Minuten, die den Zuschauer derart in die Mitte eines benässten Raumes stellt, dass man sich ein Handtuch wünscht – ganz zu schweigen von den gruseligen Sounds, die die Spannung hier erst möglich machen. Greift nach 50 Minuten der Tiefbass mal so richtig ein, gibt’s auch für den Sub kein Halten mehr. Für echte Referenzmomente sorgt dann das Soundgefüge nach 70 Minuten.

OJ will’s wissen

Hören wir uns auf der Höhen-Ebene um, so bekommt diese nach zweieinhalb Minuten erstmalig Informationen in der Reithalle. Wir hören die Sprinkleranlage und das Wiehern der Pferde. Besonders gruselig ist dann der pfeifende, fast winselnde Wind nach 4’40, dem zahlreiche Zisch- und Wuschgeräusche folgen, als das ursprüngliche Unheil seinen Lauf nimmt. Extrem gruselig sind dann die 3D-Sounds während der Titelsequenz nach etwa sieben Minuten. Wer hier alleine aufgrund der Akustik keine Gänsehaut bekommt, sollte seinen Puls überprüfen. Nach etwas über 28 Minuten hört man dann ein fieses Gekreische im Wind aus den Höhenspeakern, während der Wind ohnehin in den meisten Szenen ganz leise von oben mitsäuselt. Korrekt verortet hört man Em dann nach 29’15 von oben herab sprechen, da sie sich über der Kameraposition befindet. Zehn Minuten später knarzt es bedrohlich von oben, was von flatternden Papierblättern gefolgt wird, die extrem direktional über alle Deckenlautsprecher wandern. Das Gleiche Umherwandern kann auch der Sprinkler bei 42’10 erneut, dem man kreisrund über alle Heights folgen kann. Jede Szene, die dann Nachts und draußen spielt und in der das Unheil aus dem Himmel zu kommen scheint, werden die Deckenspeaker mit deutlichen Windgeräuschen aktiv und bekommen auch mal etwas Musikunterstützung. Nach 50 Minuten geht dann noch einmal so richtig was ab, auf den Heights und zwischendrin gibt’s immer wieder coole dedizierte Sounds, die den Gruselfaktor erhöhen. Platzt nach 59 Minuten ein Luftballon über dem Zuschauer, hat man sich vermutlich bei einem 3D-Soundeffekt noch nie so erschreckt. Die folgende Sequenz enthält gleich mehrere solcher dynamischer Knalleffekte. Bei Minute 69 kommt dann noch ein vollkommen neues Sounddesign hinzu – ein durchdringendes Signal, dem kurz darauf wabernde und reißende Geräusche folgen, die unglaublich intensiv begleiten, was im Bild zu sehen ist. Die klagenden Schreie nach 78 Minuten ergänzen die zahlreichen innovativen 3D-Sounds um eine weitere Komponente. In der langen Sequenz nach etwas über 100 Minuten gibt’s dann erneut zahlreiche 3D-Sounds, die das Gesamtgefüge wunderbar ergänzen.

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Bild- und Tonqualität UHD

Lockvogel

Nope wurde praktisch ausschließlich analog gedreht. Einzig für die Day-for-Night-Sequenzen der großen Landschafts-Nachtaufnahmen wurde eine ARRI Alexa 65 Digitalkamera genutzt – im Infrarot-Modus, übrigens. Ansonsten kamen Panavision-70- und 35-mm-Kameras zum Einsatz (die 35er wurden für die Gordys Sequenzen genommen) und rund 35 Prozent des Films wurde mit IMAX-Kameras gefilmt – hier vornehmlich die spektakulären Szenen. Ausgehend von dem 70- und 35-mm-Film- sowie dem 6.5K-Digitalmaterial wurde ein 4K-DI gezogen. Da die IMAX- und 70-mm-Kameras eine unglaubliche Fülle an Detailinformationen bieten, dürfte man der 4K UHD Blu-ray den Auflösungsvorsprung durchaus ansehen. Universal masterte außerdem mit HDR10-Grading und einem im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum. Lässt man die UHD-BD von der Leine, ist sie zunächst etwas dunkler gemastert als die Blu-ray. Das hilft in den arg hellen Einstellungen (bspw. im Himmel oder beim Hintergrund bei 8’10) die Zeichnung zu verbessern. Wolken werden deutlicher, die Lampion-Lampen bei 8’10 haben sichtbar(er) zwei unterschiedliche Stoffmuster und das Bild wirkt angenehmer, nicht mehr so gleißend. Gleichzeitig sind die wenigen Einstellungen, die über die BD im Schwarz zu wenig souverän und aufgehellt sind, nun knackig schwarz. Zeichnung gibt’s hier im Hintergrund ohnehin nicht (81’37). Ebenfalls auffällig ist die deutlich bessere Detailauflösung. Wer auf der Blu-ray noch ein Schindeldach hinter dem Jupiter’s Claim Schild bei 14’54 sieht, skaliert im eigenen Gehirn hoch. Die UHD-BD zeigt diese Schindelung dagegen sichtbar. Ebenso deutlich wird’s bei den kleinen Büschen, die auf dem Bergrücken im Hintergrund zu sehen sind – bzw. eben NICHT zu sehen sind, wenn man die BD im Vergleich sieht (ebd.). Auch die Autokennzeichen im Vordergrund sind viel knackiger und dreidimensionaler. Sämtliche IMAX-Aufnahmen sind ein absoluter Genuss in puncto Auflösung und liefern ein nicht mehr verbesserbares Bild. Einstellungen wie jene bei 21’47, bei der die Sonne weitgehend hinter dem Berg verschwunden ist, wirken jetzt authentisch dunkel, nicht so unrealistisch hell wie über die BD. Farben sind grundsätzlich etwas wärmer und der rote Anzug von Jupe ist knalliger (66’20). Obendrauf gibt’s ein besseres, in schwierigen Situationen sichtbar souveräneres Encoding (Himmel bei 82’44).

Blu-ray (66’30): (Slider ganz nach rechts): Gegenüber der sehr hellen Blu-ray …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … kommt die 4K-HDR-Scheibe satter, dynamischer, dramatischer rüber.

Blu-ray (71’43): (Slider ganz nach rechts): Zum Teil wirkt die Stimmung anders. Die Blu-ray wirkt, als wäre es noch zwei Stunden früher am Tag.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD Blu-ray stimmt dagegen mehr auf das ein, was OJ im Park erwartet.

Blu-ray (89’20): (Slider ganz nach rechts): Die ganz leicht grünliche Betonung aus dem Gesicht …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … weicht bei der UHD Blu-ray.

Blu-ray (14’54): (Slider ganz nach rechts): Die Blu-ray ist hier lediglich heller.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD Blu-ray lüftet eine Art Grauschleier und stellt das Bild in Summe sichtbar dynamischer und plastischer dar.

Blu-ray (14’54): (Slider ganz nach rechts): Geht man in derselben Szene näher ran, werden die Auflösungsunterschiede deutlich.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die 4K-Disk löst viel besser auf.

Blu-ray (100’46): (Slider ganz nach rechts): Die IMAX-Szenen liefern dann geballte visuelle Kraft.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Auch hier punktet die 4K-Disk mit mehr Dreidimensionalität.

Blu-ray (100’46): (Slider ganz nach rechts): Geht man hier näher ran …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … wird der Auflösungsunterschied sehr deutlich.

Keine Änderung beim Ton. Auch die UHD-BD liefert die beiden Atmos-Spuren.
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Format: Blu-ray
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Interview mit den beiden Hauptdarstellern Daniel Kaluuya und Keke Palmer

Daniel Kaluuya in Nope

blu-ray-rezensionen.net:
Keke und Daniel, vielen Dank für die Möglichkeit dieses Interviews.
Daniel, Nope ist die zweite Zusammenarbeit zwischen ihnen und Jordan Peele. Für Get Out, so sagt man sich, wurden sie ausgewählt, weil sie in einer Probeszene auf den Punkt genau weinen konnten. War dieses Mal ein Vorsprechen nötig oder hatte Peele sie schon lange zuvor angesprochen und ausgewählt?
Daniel Kaluuya
Jordan Peele trat schon frühzeitig an mich heran und hat mir von dem Projekt erzählt. Ich musste also nicht den üblichen Weg gehen. Allerdings ist es oft schwieriger, wenn man nicht über Auditions geht, da man sich in den Vorsprechen eine gewisse Sicherheit hohlen kann. Wird man direkt besetzt, ist man sich unsicherer, ob man der Wahl entsprechend gerecht wird.

blu-ray-rezensionen.net:
Wie war das bei ihnen, Keke?
Keke Palmer:
Auch ich kenne Jordan schon lange und wurde direkt angesprochen. Musste also nicht durch Auditions gehen.

blu-ray-rezensionen.net:
Get out und Us waren Filme mit starkem sozialpolitischem Hintergrund – subversive Kommentare auf den latenten Rassismus in unserer Gesellschaft. Nope entfernt sich davon etwas und begibt sich mehr auf eine Meta-Ebene die Filmindustrie selbst betreffend. Was hat sie beide an der ganz anderen Story interessiert?
Daniel Kaluuya:
Für mich war es ganz klar der große Anspruch des Projekts. Nope ist viel größer angelegt als Get Out oder Us. Ich kannte mich in dem Genre vorher nicht aus und musste deutlich aus meiner Komfortzone heraus kommen – auch, weil OJ ein für mich eher ungewöhnlicher Charakter war.
Keke Palmer: Es ist immer großartig, wenn man seinen Horizont erweitern kann und in diesem Fall war das eine sehr große Produktion, die ich in der Form noch nicht kannte. Das alleine war spannend genug.

Keke Palmer ist Em

blu-ray-rezensionen.net:
In Nope haben es die Geschwister OJ und Em mit einer möglicherweise außerirdischen Entität zu tun, die vermutlich für den Tod ihres Vaters verantwortlich ist. Was ist Ihre persönliche Meinung zu fliegenden Untertassen, Kornkreisen & Co und was würden sie tun, wenn sie eine überirdische Erfahrung machen würden?
Daniel Kaluuya:
Ohne schon eine gesehen zu haben, ist es immer die Frage, ob es nicht doch noch etwas da draußen gibt. Manchmal hat man ja bei ganz profanen Dingen schon das Gefühl, eine überirdische Erfahrung zu machen. Ich hatte mal Mäuse im Dachgeschoss, das war eine echt beängstigende Geräuschkulisse (lacht). Wenn ich wirklich ein UFO sehen würde, würde ich erst einmal beobachten. Und solange wir im Weltall genug Platz haben – so what. Solange sie nicht feindselig sind.

blu-ray-rezensionen.net:
Okay, eine kurze Frage an sie beide: Würden sie Area 51 inspizieren – ja oder nope?
Keke Palmer: Nein, ich glaube nicht. Ich denke, wenn sie mich da nicht haben wollen, gibt es einen Grund dafür (lacht).
Daniel Kaluuya:
Ja, da geht’s mir ähnlich. Meine Neugierde würde nicht ausreichen, um das Risiko des Entdecktwerdens einzugehen.

blu-ray-rezensionen.net:
Ich weiß nicht, ob sie The Walking Dead gesehen haben, aber ich habe den Showrunnern noch immer nicht verziehen, dass und wie sie Glenn getötet haben. Wie war es mit Steven Yeun zu drehen? Wie geht es seinem Kopf??
Keke Palmer:
Oh ja, das war wirklich eine ganz schlimme Episode in TWD. Steven ist aber so ein großartiger Kollege. Es hat einfach großen Spaß gemacht.
Daniel Kaluuya: Seinem Kopf geht’s übrigens gut.

blu-ray-rezensionen.net:
Da ich Redakteur für einige Heimkino-Zeitschriften und -Blogs bin und dort auch Augenmerk auf Bild- und Tonqualität lege: Wie wichtig ist der Sound bei Filmen wie NOPE?
Daniel Kaluuya:
Sound ist so unglaublich wichtig. Wenn der Sound bei einem Film nicht stimmt, komme ich gar nicht erst in die Geschichte. Schlechter Sound heißt Abbruch des Films. Und in Nope haben die Sounddesigner absolut Herausragendes geleistet. Alleine die Geräusche der Erscheinung sind fantastisch.

blu-ray-rezensionen.net:
Das bringt uns zur letzten Frage: Wenn Jordan Peel erneut anklopfen und fragen würde – ja oder nope?
Beide:
Ja.

Bonusmaterial

Im Bonusbereich von Nope finden sich zunächst fünf unveröffentlichte Szenen. Dazu gibt’s eine Gag Reel und das Making-of mit dem Titel „“. Für fast eine Stunde erzählen Peele und andere Beteiligte, was sie an der Geschichte so mochten und warum gerade das Geheimnisvolle sie reizte. Es gib tiefe Einblicke in die Produktion, die unter Corona-Bedingungen stattfand – inkl. eingehender Betrachtung der Gordy-Szene, in der Schimpansen-Darsteller Terry Notary (The Square) erneut zeigt, warum er neben Andy Serkis der Beste auf seinem Gebiet ist. In „Nennen wir es Jean Jacket“ geht es dann um das fremde Objekt an sich und „Der geheimnisvolle Mann von Muybridge“ geht man ein wenig der legendären Pferde-Bewegungsstudie des Schwarzen Reiters auf den Grund.

Fazit

Nope ist anders als Peeles vorherige Filme – und das bewusst. Das sollte man wissen, bevor man sich in den Film begibt. Und deshalb sollte man auch nicht gleich den Stab über dem Regisseur brechen oder es mit dem langsamen Abstieg M. Night Shyamalans vergleichen. Herausragend ist die Kameraarbeit, die fantastische Bilder liefert. Außerdem funktioniert die Dynamik zwischen Kaluuya und Palmer sehr gut. Natürlich darf man gespannt sein, welches Genre sich Peele als nächstes vornimmt oder ob er wieder zum Tenor von Get Out und Wir wechselt. Die UHD Blu-ray liefert gegenüber der Blu-ray das sichtbar detailreichere und kontrasttechnisch souveränere Bild. Die beiden Atmos-Spuren sind fantastisch und werden in Zukunft vermutlich öfter in Heimkino-Vorführungen zu hören sein.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 85%
Bildqualität UHD: 90%

Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (dt. Fassung): 100%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (dt. Fassung): 75%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (dt. Fassung): 95%

Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 100%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 75%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 95%

Bonusmaterial: 60%
Film: 70%

Anbieter: Universal Pictures
Land/Jahr: USA 2022
Regie: Jordan Peele
Darsteller: Daniel Kaluuya, Keke Palmer, Steven Yeun, Michael Wincott, Brandon Perea, Wrenn Schmidt, Barbie Ferreira, Terry Notary
Tonformate BD/UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): de, en
Untertitel: de, en
Bildformat: 2,20:1, 1,78:, 1,33:1
Laufzeit: 130
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-100
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10
Maximale Lichtstärke: 197
FSK: 16

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Universal Pictures)
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Trailer zu Nope

Nope | Offizieller Trailer #2 deutsch/german HD


So testet Blu-ray-rezensionen.net

Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.

Dort findet ihr auch das aktuelle Referenz-Gerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:

Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild“verbesserern“ zu verfälschen.

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Skynet Cinema

Next Level mit dem Interview! Gerne mehr davon, wenn sich zukünftig weitere Gelegenheiten ergeben.

Oliver Rockenbach

Hallo Timo,

Wir müssen uns dringend mal treffen. Einladung in mein Heimkino steht.

„Platzt nach 59 Minuten ein Luftballon über dem Zuschauer, hat man sich vermutlich bei einem 3D-Soundeffekt noch nie so erschreckt“

Du scheinst ein sehr sehr schreckhafter Mensch zu sein oder hast eine Superanlage. Bei mir kommt ein laues Lüftchen beim Ballonplatzen.

Manchmal komm ich echt nicht klar mit deinen Tonbewertungen. Sorry. Viele Grüsse

Doktor Monroe

Ich fand Nope durchaus sehenswert. In diesem Filmjahr, das entweder wieder extrem schwach ist, oder in dem ich einfach die falschen Filme gucke, eines von beiden, könnte Nope es am Ende sogar in meine Top Ten schaffen.

Mir gefällt wie der Film sich entwickelt. Die erste Hälfte wirkt wie eine sehr lang gezogene, aber doch sehenswerte Episode der Twilight Zone, während die zweite Hälfte mich eher an den weißen Hai erinnert (!)

Bilder und Atmosphäre sind insgesamt beeindruckend. Es gibt zwar Handlungselemente die aus meiner Sicht entweder komplett unnötig sind, völlig ins leere laufen oder aber, das ist auch eine Möglichkeit, deren Bedeutung ich einfach nicht richtig einordnen kann. In der Folge habe ich aber viel über entsprechende Auslegungsmöglichkeiten und somit auch über den Film reflektiert und das ist etwas was dieser Tage relativ selten vorkommt. Schon allein deshalb erhält Nope von mir einen Extrapunkt.

Bild und Ton der UHD Scheibe sind m.E. extrem gut. Gehört zum besten das die vergangenen Monate zu bieten hatten. Ich bin regelrecht ein bisschen erstaunt das Du das Bild „nur“ mir 90 % bewertet hast.

Heiko

Hallo, hat die Blu-ray auch die IMAX-Szenen in 1,78:1? Danke im Voraus, auch für das tolle Review!

Harun D.

Ich habe die 4K-Scheibe bei einem Gewinnspiel gewonnen und so sogar ein paar Tage eher sehen können 🙂 Technisch absolut erhabene Produktion. Für mich der beste Film von Jordan Peele und einer der besten Filme des Jahres. Kommt der vll. sogar in die Referenzliste für Bild und Ton? Tolle Ergänzung mit dem Interview!

Stefan B.

Bei Nope muss ich einfach etwas unterteilen. Der Film war am Ende dann doch ein „echter“ Peel, da ich mich auch hier irgendwie nie so richtig wohl gefühlt habe – so wie schon bei Get out und Wir hat man irgendwie immer eine beunruhigendes Gefühl. Irgendetwas stimmt nicht, irgendetwas ist da noch hinter dem, was ich gerade sehe. Ich fand Nope jetzt beim ersten mal auch noch nicht so gut wie die beiden Erstlingswerke, aber die Stimmung fand ich sehr sehr gut und die Gier und das „falsche“ Vertrauen war überragend gemacht. Klischees ja, aber eben sehr bewusst und eben auch wieder so gar nicht. Das andere betrifft die technische Seite. Der Ton ist Hammer! Punkt! Passt perfekt zum Film und vieles spielt sich im Ton ab, wobei die dazugehörigen Bilder wieder etwas anderes zeigen wollen. Tolle Atmos Spur, ohne das ich Atmos habe. Das Bild ist ebenfalls großartig – bei dem Kameramann wundert es nicht – und spielt auch in der oberen Liga – Kino eben. Ganz rauschfrei fand ich es nicht, habe bei einigen Schwenks – in den Tagszenen – etwas Rauschen bemerkt, aber nichts weltbewegendes. Werde ihn mir nochmals anschauen. Kleine subjektive Empfehlung für @Hans-Ingo – Us ist der beste der 3 Filme von Mr. Peel.

Lazarus

Ha. Sehr schönes Interview. Nette Idee das in die Review zu packen.

Den Film finde ich übrigens ziemlich super. Da wird echt viel mit der Metaebene gespielt.

Hans-Ingo Trompeter

Nichts finde ich an einem Film unangenehmer als nervtötend überzeichnete Charaktere und überflüssige Subplots. Leider ist Nope voll davon. Der Charakter von Frau Palmer killt den Film schon bei seinem ersten Auftritt, wie überhaupt in dem Film „normale“ Menschen gar nicht erst vorkommen. Klischeebehaftete Nerds wo man hinguckt. Und warum ruft niemand sowas wie die Nationalgarde oder sonstige Hilfe? Hätte ich ja gemacht… Was soll der überflüssige Plot mit dem Vergnügungspark? Antwort: den Film mit seiner dünnen Grundidee in der Laufzeit (mit etwas Blut) aufpeppeln. Nachdem mich Jordan Peele mit Get Out begeistert hat („Us“ habe ich noch nicht gesehen), war ich hier doch schwerst enttäuscht ob des doch recht schlichten „Unheimliche Begegnung der 3. Art“ – Verschnitts, der mich nie abgeholt hat. Bin da froh, den Film für kleineres Geld bei iTunes geholt zu haben, dort fehlt zwar der deutsche Atmos Ton, aber es klingt trotzdem beeindruckend bei gleichzeitigem Top-Bild.

Womble

„Und warum ruft niemand sowas wie die Nationalgarde oder sonstige Hilfe?“

Weil jeder Protagonist unbedingt die Hoheit über „das Spektakel“ haben möchte.
Wenn man hier die Feds ruft, dann gehört das Phänomen allen und ist nichts besonderes mehr, was man monetarisieren kann.

„Was soll der überflüssige Plot mit dem Vergnügungspark?“

Gordy, der angeblich zahme und dressierte TV-Affe, läuft Amok, offenbar weil Ballons wegen der heißen Scheinwerfer laut platzen. Nur dem kleinen Jupe tut er nichts, will nur eine „explodierende Ghettofaust“ mit ihm machen. Jupe, glaubt, dass er durch dieses Erlebnis einen besonderen Draht zu Tieren hat und somit auch Jean Jacket zähmen kann. Was aber in die Hose geht.Wir als Zuschauer erfahren aber durch die Szene im Park eindrücklich, was Jean Jacket wirklich ist.