Pakt der Wölfe 4K UHD

Blu-ray Review

Studiocanal, 11.05.2023
Studiocanal, 11.05.2023

OT: Le Pacte des loups

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Im Land der Bestie

Europäischer Kultfilm in 4K-Restaurierung.

Inhalt

Kommen, um die Bestie zur Strecke zu bringen: Grégoire de Fronsac und Mani

Frankreich im Jahre 1764: Eine Bestie geht um. Sie hinterlässt ausgeweidete Körper und die Menschen im Gebiet Gévaudan leben in Angst und Schrecken. Um der Sache auf den Grund zu gehen, entsendet König Ludwig XV. den Schöngeist und Naturwissenschaftler Grégoire de Fronsac. Fronsac und sein stiller Begleiter, der Irokese Mani, sollen das Monster erledigen und nach Paris bringen. Gemeinsam kommen sie beim Marquis Thomas d’Apcher unter, der sich den Recherche-Arbeiten anschließt. Die Befragungen, die die beiden durchführen, lassen sie Abstand von der Theorie nehmen, es handle sich um einen Wolf. Dafür sind auch die Bisswunden viel zu groß. Während ihrer Nachforschungen begegnet Fronsac der hübschen Sylvia, die im örtlichen Bordell als Kurtisane dient. Gleichzeitig verliebt er sich in die junge Marianne de Morangias, deren Bruder Jean-François Fronsac mit Ablehnung begegnet. Als Beauterne, ein weiterer Gesandter des Königs aus dessen Garde, hinzugezogen wird, ordnet dieser an, dass ein Wolf erlegt und als Bestie tituliert werden soll. Fronsac kehrt nach Paris zurück. Doch das Morden geht weiter …

Erregt Fronsacs Aufmerksamkeit: Marianne

Zwischen 1764 und 1767 wurde das Gebiet Gévaudan in Südfrankreich von mysteriösen Todesfällen gebeutelt, an deren Ende bis zu 100 Menschen ihr Leben verloren haben sollen. Die Bestie des Gévaudan wurde auch deshalb so gefürchtet, weil ihr Biss oftmals zunächst den Hals der Opfer packte. Der hohe Blutverlust ließ die Opfer fast blutleer erscheinen. Und da man sie dabei beobachtete, wie sie Blut vom Opfer oder auch vom Boden aufleckte, war die örtliche Kirche – vertreten durch den Bischof von Mende – zügig der Ansicht, Gottes Zorn sei über die Menschen gekommen. Die wahre Identität der Bestie wurde nie zweifelsfrei belegt. Manche Untersuchungen vermuteten tollwütige Wölfe, andere eine importierte Hyänen-Art und wiederum andere einen entlaufenen Löwen. Dennoch ist die Legende in Frankreich immer noch präsent, sodass sich Crying Freeman Regisseur Christophe Gans um die Jahrtausendwende mit der Idee beschäftigte, eine Filmadaption zu realisieren. Dafür vertraute man ihm die für französische Verhältnisse gigantische Summe von 30 Mio. Euro an, um die aufwändigen Sets sowie die kostenintensiven Spezial- und Maskeneffekte zu realisieren. Pakt der Wölfe schaffte in der Folge, was kaum ein anderer französischer Film bewerkstelligte: Er war in den USA erfolgreich. Bis heute gilt er dort als der sechsterfolgreichste französische Film aller Zeiten. Und mit einem weltweiten Einspiel von 70 Mio. Dollar gehört er auch weltweit zu den einträchtigsten Filmen des Landes.

Mag die Jagd: Mariannes Bruder Jean-Francois

Pakt der Wölfe hält sich in vielen Details erstaunlich eng an die Fakten (bspw. bei den Personen und im Grunde auch bei der Bestie, wenn man einer der Theorien folgt), addiert dazu aber eine gute Prise asiatisches Actionkino und fühlt sich auch im Mystery- und Fantasygenre wohl. Bis heute hat Gans‘ Film von seiner Faszination und Atmosphäre kaum etwas eingebüßt. Geschickt spielt er mit der Spannung der Zuschauer, endlich einen Blick auf das grausame Wesen werfen zu dürfen und füllt die Zeit zwischen den spannungsgeladenen Kreaturen-Hatz-Szenen wahlweise mit stimmungsvollen Bildern aus toll dekorierten Innenräumen oder mit Kampfszenen, die der Choreografie des asiatischen Kinos kaum nachstehen. Hier zeigt sich auch ein wenig der heimliche Star des Films. Während Samuel Le Bihan als Christopher-Lambert-Verschnitt zum einen eine undankbarere Rolle inne hat und darin nicht selten etwas blass aussieht, stiehlt im Marc Dacascos ein ums andere Mal die Show. Auch Vincent Cassel geht in seiner Fiesewicht-Rolle vollkommen auf. Ihm wünscht man von Beginn an die mittelalterliche Pest an den Hals. Und wenn ein Darsteller solcherlei Emotionen provoziert, hat er’s gut gemacht. Abseits der Darsteller lebt Pakt der Wölfe aber vor allem vom Produktionsdesign und seiner tollen Atmosphäre. Ikonisch ist schon das erste Auftreten der beiden Abgesandten. Wenn sie mit hochgeschlossenen Kragen im strömenden Regen auf dem Ross erscheinen, umweht sie eine unnachahmlich geheimnisvolle Aura. Das Geheimnisvolle wird noch dadurch verstärkt, dass Gans seine Kreatur erst spät offenbart und während der Erinnerungen von Opfern unscharfe Schwarz-Weiß-Bilder nutzt oder ihr Antlitz lediglich in Spiegelungen von Augen zeigt. Sieht man sie dann nach 90 Minuten in voller Pracht, ist das Design auch heute noch ansprechend. Die Bewegungen machen allerdings dann doch deutlich, dass der Film bereits 22 Jahre auf dem Buckel hat. Macht aber nichts, denn das trübt den Spaß, den man auch heute noch an diesem wegweisenden europäischen Genrefilm hat, keineswegs.

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Format: Blu-ray
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Bild- und Tonqualität BD

Geheimnisvolle Sylvia

Die letzte(n) Blu-rays kamen über Ascot Elite und EuroVideo in den Jahren 2011 und 2014. Beide müssten meines Wissen nach das gleiche Master genutzt haben und lediglich Repacks gewesen sein. Zum Vergleich mit den neuen Scheiben kommt hier die 2011er Fassung zum Einsatz, die Ascot Elite vertrieb. Auch diese enthielt seinerzeit bereits die Kinofassung und den Dir. Cut als Alternative zur Auswahl nach dem Druck auf die Start-Taste. Beiden gleich ist das miserable Bild. Viel schöner kann man das nicht umschreiben. Schon Close-ups wirken seltsam gefiltert und dazu überschärft (8’23), während Objekte und Details im Hintergrund kaum erkennbar sind. Ganz schlimm wird es, wenn der Regen über den grünen Hügeln liegt und man weder die Regentropfen (eher Bindfäden) noch das Gras der Wiesen erkennen kann. Das Bild versumpft zu einem Konglomerat aus Matsch und Überschärfung (3’44). Die Farbauflösung ist so schlecht, dass sie im Verbund mit dem Korn fiese Artefakte bei Verläufen offenbart (Dekolleté bei 2’10) und mitunter aussieht wie ein Infrarotbild (132’29). Auch bei uniformen Flächen tun sich diese unschönen Farbbereiche hervor, die auch damit zu kämpfen haben, dass das Encoding zu keiner Zeit Herr über die verbliebene Körnung ist. Besonders schlimm wird’s, wenn Szenen bei Feuerschein spielen. Dazu kommen sichtbare Versumpfungen im Schwarz und eine durchgängige (möglicherweise aber gewollte) Grün-Dominanz, die kaum Farbabstufungen ermöglicht – ein Bild, das damals auch zum Abgewöhnen der Blu-ray-Technik hätte herhalten können.

Ein Alptraum?

Die neue Blu-ray, die ebenfalls auf dem neuen Master basiert, hält nun „nur“ noch den Director’s Cut bereit, nicht mehr die Kinofassung. Wer Letztere (auch) haben möchte, muss zur teureren 4-Disk-Collector’s-Edition greifen, die exklusiv im Plaion-Shop zu bekommen ist. Allerdings bekommt er über die Kinofassung KEIN remastertes Bild. Rein visuell ist der Unterschied der neuen Dir.-Cut-Blu-ray zur alten BD wie Tag und Nacht. Schaut man sich die Waldszene nach knapp 13 Minuten an, konnte man über die alte Blu-ray weder Äste wirklich ausmachen, noch Farbabstufungen auf den Bäumen erkennen oder gar das Laub am Boden identifizieren. Über die neue Blu-ray ist das Laub braun, das Moos hat eine natürlichere Farbgebung und die Bäume weisen Farbschattierungen auf, die zuvor unbekannt waren (13’05). Die Äste sind als solche erkennbar und sogar das Laub kann man nun halbwegs identifizieren. Der Himmel sowie die Flechten an den Bäumen geraten allerdings etwas cyanfarben. Manis Mantel und Hut sind nun nicht mehr grünlich, sondern liefern authentische Brauntönung des Leders. Lediglich seine Haare erhalten eine sichtbare Blautendenz. Die Leiche der vom Biest getöteten Dame liegt in braunem Herbstlaub, nicht mehr in einer trüben grünen Suppe und ihre Haut erhält mehr Rosaanteile. Die Farbauflösung ist nun in der Lage, schwierige Verläufe durchzuzeichnen (angesprochenes Dekolleté bei 2’10 oder rote Jacke bei 15’02), wo es vorher nur Farbmatsch gab. Sehr beeindruckend für diesen Unterschied der vorletzte Screenshot-Vergleich unten. Vor allem Innenräume profitieren mit wesentlich realistischerer Farbgebung und viel mehr Farbdifferenzierung. Das wirkt alles wesentlich authentischer und echter. Ebenso wie die Körnung, die jetzt filmisch erscheint und nicht gefiltert und nachgeschärft. Klasse auch: Die Kontrastierung ist harmonischer und dennoch dynamischer. Sie zeichnet im Himmel oder auf Schnee durch, wo die alte Disk überstrahlte (22’35 und 53’23). Das Bild der alten Blu-ray war zudem bisweilen stark eingezoomt, was von der neuen nun durch den frischen Scan wieder zurück zu mehr Bildinhalt geführt hat. Sieht man von den teils cyanfarbenen Highlights sowie dem gleichfarben Himmel ab (der allerdings nicht oft wolkenlos zu sehen ist), schlägt die neue Blu-ray die alte wirklich um Längen. Wer mit Cyan kein Problem hat, kann die Bewertung (unten) noch ein paar Prozentpunkte anheben.

Blu-ray (2011) (3’06): (Slider ganz nach rechts): Man weiß nicht so recht, wo man anfangen soll: Überkontrastierender Himmel, grüner Felsen, überschärfte Details.
Blu-ray (2023) (Slider ganz nach links): Die neue Blu-ray macht hier praktisch alles besser. Der Himmel hat Zeichnung, der Felsen ist neutralgrau und die Farben wirken stimmiger. Lediglich das Cyan im Himmel der neuen Blu-ray ist auffällig.

Blu-ray (2011) (12’39): (Slider ganz nach rechts): Grünlich, fade und kaum Bilddynamik: die alte BD.
Blu-ray (2023) (Slider ganz nach links): Bis auf die etwas bläulichen Haare und den leichten Cyan-Schein am Hemd stimmt die Farbgebung hier viel besser. Dazu das wesentlich klarere und dynamischere Bild.

Blu-ray (2011) (12’45): (Slider ganz nach rechts): Viel weiter auseinander können zwei Screenshots in puncto Farbdifferenzierung kaum sein.
Blu-ray (2023) (Slider ganz nach links): Die neue Blu-ray wischt  mit der alten den Boden auf.

Blu-ray (2011) (12’45): (Slider ganz nach rechts): Beim näheren Hinsehen wird deutlich, wie matschig die alte BD war …
Blu-ray (2023) (Slider ganz nach links): … und was die neue Disk hier aus dem Material holt.

Blu-ray (2011) (36’17): (Slider ganz nach rechts): Wachsiges Gesicht, überstrahlendes Feuer, trübes orangerot in der Jacke.
Blu-ray (2023) (Slider ganz nach links): Da braucht man kein zweites Hinsehen.

Blu-ray (2011) (53’04): (Slider ganz nach rechts): Überstrahlender Himmel und Schnee über die alte Disk.
Blu-ray (2023) (Slider ganz nach links): Zeichnung in Himmel und Schnee bei der neuen Scheibe.

Blu-ray (2011) (64’00): (Slider ganz nach rechts): Farblich trist und kühl, an den Konturen brutal überschärft – die alte BD.
Blu-ray (2023) (Slider ganz nach links): Was für ein harmonisches Bild im Gegensatz dazu über die neue Blu-ray.

Blu-ray (2011) (64’00): (Slider ganz nach rechts): Bei näherem Hinsehen zeigen sich matschige Steine in der Wand und praktisch nicht vorhandene Auflösung.
Blu-ray (2023) (Slider ganz nach links): Ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Blu-ray (2011) (132’28): (Slider ganz nach rechts): Eine besonders böse Szene über die alte Blu-ray. Die Farbauflösung ist praktisch nicht vorhanden.
Blu-ray (2023) (Slider ganz nach links): Die neue reduziert die arg bunten Farben und hat keine Vermatschungen. Das wird bei näherem Hinsehen noch deutlicher (nächstes Bild).

Blu-ray (2011) (132’28): (Slider ganz nach rechts): Zur Veranschaulichung habe ich hier die Helligkeit am Screenshot nach oben gepusht. Die alte Blu-ray weist absolute Farbmatsche auf. Ein katastrophales Bild.
Blu-ray (2023) (Slider ganz nach links): Sicher aufgrund des Ausgangsmaterials keine Referenzszene. Aber abgesehen von der Unschärfe löst die neue Blu-ray die Farben hier akkurat auf.

Blu-ray (2011) (135’24): (Slider ganz nach rechts): Man muss indes …
Blu-ray (2023) (Slider ganz nach links): … mit dem Cyaneinschlag der neuen Scheibe leben. Gut, dass es nur sehr selten strahlend blauen Himmel gibt.

Die Atmosphäre in den Sets ist klasse

Der Ton von Pakt der Wölfe macht es zwar besser als das Bild, hat aber seine Mankos. Die deutsche Synchro klingt teilweise nicht glücklich eingepegelt. Die Erzählstimme des Marquis hört sich an wie in einen hohlen Eimer gesprochen und sie neigt auch zum Verzerren. Besser machen es die Soundeffekte.  Schon die Kamerafahrt zu Beginn und kurz vor dem Angriff der Bestie auf die Frau gerät unglaublich räumlich und dynamisch. Das Gleiche gilt für die Attacken des Monsters. Während des Stockkampfes nach sechs Minuten schwingen die Hiebe über alle Speaker und die Schläge geraten recht druckvoll. Manchmal wirkt das Geschehen fast etwas zu aggressiv eingepegelt. Kämpft Mani nach 25 Minuten in bester Hongkong-Kino-Manier mit zahlreichen Gegnern und -innen, sitzen die Fußtritte satt im Heimkino und die perkussiven Instrumente verteilen sich wunderbar räumlich. Sobald aber wieder Stimmen zu hören sind, muss man oft mit einem wirklich nicht sehr harmonischen Ton leben – auch wenn die regulären Sprechstimmen nicht so unangenehm überpegelt wirken wie der Erzähler zwischendurch. Die neue Blu-ray liefert an dieser Stelle den gleichen Ton, ist aber etwas leiser eingepegelt. Wobei, Stopp! Es ist nicht komplett der gleiche Ton. Denn bei der bisherigen Dir.-Cut-Fassung liefen die beiden zusätzlichen Szenen im O-Ton. Dies wurde nun neu synchronisiert. Und in den fünf relevanten Rollen (Sylvia, Jean-Francois, Marianne, Gregoire, Thomas) bekam man tatsächlich noch einmal die Originalsprecher. Lediglich Madame de Morangais und Henry Sardis erhielten neue Stimmen, da die Originalsprecher nicht mehr verfügbar waren. Rein akustisch ist der französische O-Ton, der für die neue Blu-ray (und natürlich auch UHD Blu-ray) eine Wiederbelebung in Dolby Atmos spendiert bekam, dennoch die beste Wahl. Im Original ist die Erzählstimme zu Beginn ganz wunderbar integriert. Satt, aber nicht übersteuert. Die Räumlichkeit kommt noch einmal beeindruckender rüber und wirkt freier spielend. Die dynamischen Attacken sind noch etwas sauberer. In puncto 3D-Sounds hat man die Erzählstimme mit nach oben gelegt sowie auch die Windgeräusche während der Kamerafahrt. In der Folge differenziert man allerdings nicht sonderlich zwischen Geräuschen, die eigentlich dort oben nichts verloren haben und solchen, die wirklich Sinn machen. Die gesamte Soundkulisse (teils auch die Dialoge) ist nach oben erweitert worden. Das macht die Angelegenheit zwar räumlicher und offener, aber nicht unbedingt effektvoller. Hier und da knallen Schüsse bei der Jagd etwas dedizierter von oben. Aber auch hier: Die Kamera ist meist unterhalb der Geschehnisse.

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Bild- und Tonqualität UHD

Vertrauen sich blind

Pakt der Wölfe wurde 2001 mit analogen Kameras vom Hersteller Panavision auf 35 mm Filmmaterial aufgezeichnet. Für die Kino-Neuaufführung im letzten Jahr sowie die UHD Blu-ray wurde Pakt der Wölfe komplett neu bearbeitet. Als einer der früheren Filme, die ein 2K-DI spendiert bekamen, hätte man aus dem Material nicht mehr viel rausholen können, wenn man hier simpel hochskaliert hätte. Entsprechend ging man zurück ans Original-Kinonegativ und begann einen ganz frischen 4K-Postprozess. Man sortierte und scannte die ungeschnittenen Original-Negative in 4K-Auflösung und überarbeitete sogar die meisten der Spezialeffekte neu in 4K. Wie schon seinerzeit leitete Cutter Sébastien Prangère die Schnittarbeiten, die mehrere Wochen dauerten. Unter der Aufsicht von Christophe Gans arbeitete Prangère mit dem Labor Hiventy zusammen und das finale Ergebnis wurde von Gans abgesegnet. Studiocanal ließ in HDR10 und Dolby Vision graden – selbstredend mit einem im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum. Dass der Film davon maßgeblich profitieren konnte, lässt sich schon aus der Kritik zur neuen Blu-ray (siehe oben) herauslesen. Was aber hat die 4K-Fassung der Full-HD-Variante noch voraus? Tatsächlich nicht schrecklich viel. Da der Film an sich nicht unbedingt Demonstrationsmaterial für unglaubliche Detailtiefe bietet, kann die 4K-Scheibe hier nur bedingt ihre höhere Auflösung ausspielen. Es ist vor allem das Encoding, das die Körnung sauberer wiedergibt und feineres Korn zulässt. Das wiederum sorgt für etwas klarer abgegrenzte Fenster an den alten Steingebäuden und lässt auch das Mauerwerk ein wenig dreidimensionaler erscheinen. Feine Verästelungen von nicht laubbewachsenen Bäumen wirken außerdem detaillierter (135’37). Die grundsätzlich etwas dunklere Abstimmung wirkt dem leichten Cyan-Einschlag entgegen, da der Himmel etwas abgedunkelter und weniger farbig rüberkommt. Ohnehin nimmt die HDR-Scheibe die Farbigkeit in den schwierigen dunklen Bildanteilen mit viel Farbanteilen noch etwas zurück, was in der Szene mit den drei Rotroben-Trägern nach 132’42 für eine nochmals harmonischere Darstellung sorgt. 

Blu-ray (3’26): (Slider ganz nach rechts): Gegenüber der teils sehr hellen Blu-ray…
UHD Blu-ray (Slider ganz nach links): … kommt die 4K-Scheibe etwas dunkler, aber nie! zu dunkel daher. Durch die Abdunklung fällt das Cyan im Himmel weniger deutlich auf, dafür intensiviert sich die Plastizität des Granitsteins.

Blu-ray (12’59): (Slider ganz nach rechts): Auch die bläulichen Haare …
UHD Blu-ray (Slider ganz nach links): … werden etwas reduzierter wiedergegeben.

Blu-ray (13’05): (Slider ganz nach rechts): Dem Wald steht gegenüber der helleren Blu-ray …
UHD Blu-ray (Slider ganz nach links): … die etwas dunklere Abstimmung ebenfalls gut.

Blu-ray: (Slider ganz nach rechts): Schaut man näher hin …
UHD Blu-ray (Slider ganz nach links): … wird die Struktur der Baumrinde noch deutlicher.

Blu-ray (36’35): (Slider ganz nach rechts): Die Blu-ray ist im Gesicht einen Hauch orangelastiger.
UHD Blu-ray (Slider ganz nach links): Die HDR-Disk intensiviert das Rot und ist beim Gesicht stimmiger. Das Feuer lodert etwas dynamischer.

Blu-ray (53’22): (Slider ganz nach rechts): Noch einmal ein Bild zum Unterschied beim Cyan-Einschlag.
UHD Blu-ray (Slider ganz nach links): Nimmt man den Schneerand auf der Brüstung im Hintergrund, sieht man deutlich, dass die UHD Blu-ray hier dezenter cyanisch ist.

Blu-ray (64’18): (Slider ganz nach rechts): Zunächst einmal wirkt es so …
UHD Blu-ray (Slider ganz nach links): … als würde „nur“ die Kontrastdynamik hier für etwas mehr Detailauflösung und Dreidimensionalität sorgen.

Blu-ray: (Slider ganz nach rechts): Bei näherem Hinsehen fällt aber auf …
UHD Blu-ray (Slider ganz nach links): … dass die UHD Blu-ray durchaus mehr Auflösung bietet.

Kein Unterschied beim Ton. Auch die UHD Blu-ray liefert deutschen dts-HD-Master-Sound und französisches Atmos.
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Bonusmaterial

In Gedanken an die Zeit

Das Bonusmaterial von Pakt der Wölfe verteilt sich auf die beiden bekannten (und untertitelten) Audiokommentare (einer von Gans, einer von Cassel und Le Bihan), die auf den Filmdisks vorliegen sowie auf die Specials, für die man eine Bonus-Blu-ray beipackte. Dort findet sich unter anderem ein neues Interview mit Christophe Gans & Jean-Baptiste Thoret. Dazu gesellen sich sechs entfernte Szenen und zwei Featurettes. In „Das Innere der Bestie“ bekommen wir 78 Minuten Einblick in die Produktion – ein zwar altes (in 4:3 gefilmtes) Feature, aber nach wie vor interessant. Und ein Zeichen seiner Zeit, wenn Regisseur Gans vor einem riesigen Stapel an VHS-Kassetten sitzt. Das „Hinter den Kulissen“ hat noch einmal die gleiche Laufzeit, ist ebenfalls in 4:3 und kommt eher einer Doku gleich. Denn hier wird auch mal unverblümt Tacheles geredet. Man bekommt direkt zu Beginn den Eindruck, dass Gans während der Produktion nicht immer mit voller Unterstützung rechnen konnte. Und die Dreharbeiten unter ziemlich widrigen Wetterbedingungen waren alles andere als einfach. Das genannte Interview mit Gans, das komplett neu ist, läuft noch einmal 90 Minuten und ist untertitelt. Offenbar hört sich Filmhistoriker, Filmkritiker und Interviewer Thoret aber allzu gerne selbst reden. Man ist nach fast fünf Minuten Quasi-Monolog Thorets erstaunt ob solcher fast schon Respektlosigkeit dem Filmemacher gegenüber. Die Tatsache, dass er es offenbar auch nicht 90 Minuten lang aushält, ohne ständig an seiner E-Zigarette zu paffen, macht’s nicht sympathischer. Glücklicherweise ist Gans geduldig und wenn er zu Wort kommt, hat er dann auch eine Menge zu erzählen. Wer mehr über die Bestie erfahren will, der hört sich das Interview mit Michel Louis an, das allerdings ebenfalls schon altbekannt ist.

Fazit

Pakt der Wölfe funktioniert auch heute noch ganz hervorragend als Mix aus Fantasy-, Action- und Horrorkino. Klasse bebildert, düster und atmosphärisch – viel besser war europäisches Genrekino nie. Die neue Blu-ray und UHD Blu-ray macht dazu endgültige Schluss mit der unglaublich schlechten Vorgänger-Disk und zeigt das Bild in hervorragender Kontrastierung und mit wunderbar analogem Look. Lediglich ein leichter Cyan-Touch wird mit eingekauft. Beim deutschen Ton hätte es noch etwas Potenzial für Verbesserungen gegeben, er ist aber nach wie vor räumlich und dynamisch. Und der Dir. Cut hat jetzt erstmals die beiden zugefügten Szenen mit deutscher Synchro Die französische Atmos-Fassung klingt dennoch besser.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD (2011): 40%
Bildqualität BD (2023): 75%
Bildqualität UHD: 80%

Tonqualität BD (2011) (dt. Fassung): 70%
Tonqualität BD/UHD (2023) (dt. Fassung): 70%

Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 85%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 60%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 70%

Bonusmaterial: 90%
Film: 80%

Anbieter: Studiocanal
Land/Jahr: Frankreich 2001
Regie: Christophe Gans
Darsteller: Vincent Cassel, Samuel Le Bihan, Monica Bellucci, Émilie Dequenne, Jean Yanne, Jérémie Renier, Mark Dacascos, Jean-François Stévenin
Tonformate BD/UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): fr // dts-HD-Master 5.1: de, en
Untertitel: de, en
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 143/151
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-100
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10, Dolby Vision
Maximale Lichtstärke: keine Angabe
FSK: 16

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Studiocanal)
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Trailer zu Pakt der Wölfe

PAKT DER WÖLFE DIRECTOR’S CUT IN 4K | Restaurierter Original Trailer | Ab dem 11.05.2023 erhältlich!


So testet Blu-ray-rezensionen.net

Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.

Dort findet ihr auch das aktuelle Referenz-Gerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:

Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild“verbesserern“ zu verfälschen.

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13 Kommentare
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umimatsu

Der ist ziemlich durchwachsen. Mit Crying Freeman hat Gans einen wesentlich besseren Film gedreht, der hoffentlich auch bald als 4k-Release erscheint.

MooMooMooMooMoo

Crying Freeman wurde bereits 2020 von Turbine auf 4K veröffentlicht und ist aktuell out of print.

Chris

Besten Dank für die Kritik, Timo! Ist wieder wunderbar ausführlich geworden. Dann freue ich mich noch auf den Nachtrag mit dem Bildvergleich zur UHD und warte bis dahin noch mit der Kaufentscheidung. 😉

Stefan

Bei Dir ließt es sich so als wäre der Cyan-Touch ein Mangel. Denke es ist wohl eher so gewollt und damit ein Stilmittel und weniger ein Fehler oder Umstand den man hinnehmen müsste.
Für mich sah das bei Betrachtung der UHD in HDR10 alles sehr passend aus.

Hans-Ingo Trompeter

Ist aber leider nicht das erste Mal, dass Hiventy ein Color Grade mit Cyan vermurkst. Mir fallen da spontan die UHDs von Red Sonja und King Kong (1976) ein. Daher würde ich hier beim Pakt der Wölfe nicht von einem Stilmittel, sondern von Schlamperei ausgehen. Ich warte noch auf Deinen UHD Bildvergleich, bin aber skeptisch, was einen Kauf angeht.

Sherlock

Steelbook liegt seit 3 Tagen hier.
Pakt der Wölfe hat KEIN Cyanstich. Im Bewegtbild sieht es fantastisch aus.
Der Himmel hat genau die Farbe, wie es sein soll.
In meinem 4K-TV von TCL sind neutrale Farben eingestellt!

Kein Blackcrush oder Artefakte wie die alte BD von 2011.
Toller Schwarzwert und sehr gutes HDR.

Die Neusynchro für den DC ist mehr als gelungen – da sind wir anderes gewöhnt (Tonhöhe!).
Die Sprecher von Samuel Le Bihan, Monica Belucci und Vincent Cassel hören sich genauso an, wie 2001.

Sah den Film im Kino, dann auf VHS, DVD, BD und jetzt als 4K-BD.
Für das Steelbook gibt es ein klare Kaufempfehlung.

Hans-Ingo Trompeter

Habe das Steelbook mal geholt und auf der Lumagen/NZ8 Kombination, bei mir vor Ort kalibriert, angeschaut. Generell gefällt mir die etwas bräunlich-warme Farbabstimmung nicht so recht. Das wirkt stets etwas künstlich, zumal in einer häufig Winter-dominierten Umgebung, als auch in vielen Innenraumszenen. Cyan ist sichtbar aber längst nicht so stark, wie die Screenshots, auf dem iPad betrachtet, suggerieren. Dennoch: Schnee ist nunmal weiss und nicht Cyan, hier stimmt also grundsätzlich etwas nicht. Ansonsten stimme ich Deinem Review völlig zu.

Christian Wietzke

Leider ist das Color Grading bei vielen UHD Veröffentlichungen nicht sehr glücklich. Der Dschungel in King Kong von Peter Jackson z.B. zeigt sich leider in eher bräunlichen als grünen Farbtönen. Auch der erste Jurassic Park ist hiervon betroffen. Scheinbar sind wir mittlerweile von farbenblinden Bildbearbeitern in den Studios gestraft.
Werde mir die UHD dennoch gönnen.
Ich schätze Timos Arbeit sehr. Vielen Dank für deine Mühe.

tom

Sehe ich genauso. Da ist was schiefgelaufen. Einschränkend, kann ich aber nur über die paar Vergleichsbilder sprechen. Über 20 Jahre war der Hemdkragen von Mani fast weiß. Jetzt ist er blau. Auch das Vergleichsbild im Winter bei Schnee ist grausig, dass von der neuen Blu-Ray! Lieber schaue ich weiter meine miserable, undiskutable Ascot-Blu-Ray. Da ist der Schnee wenigstens weiß. Die Farbgebung der alten Blu-Ray trifft die spätherbstlich/winterliche Stimmung des Films sehr gut. PdW ist einer meiner Lieblingsfilme, der läuft bei mir gefühlt einmal im Monat. Hatte mich tierisch auf die Restaurierung gefreut. Kein Upgrade für mich. Leider.

Patrick

Sorry aber die alte Blu Ray insgesamt als farblich besser anzusehen ist für mich 0 Prozent nachvollziehbar. Bis auf den teilweise sichtbare Cyan Einschlag hat die neue BD die weitaus differenziertere Farbgebung während die alte BD eine extrem starke Grün-Tendenz hatte.

Ich habe auch einen Bildvergleich alte vs. neue BD gemacht mit 38 Shots. Hier bitteschön:
https://slow.pics/c/Flk3qcC5

Da siehst du schon bei Shot 2 mit dem Wolf die hässliche Grün Tendenz des bisherigen Masters während bei der neuen BD der Wolf realistische Farben hat.
Auch sonst ist sehr gut die gesamthaft weitaus differenziertere Farbgebung der neuen BD zu erkennen!
Gerade die von dir erwähnte Herbst/winter Stimmung kommt ja bei der neuen Blu Ray WEITAUS stimmiger rüber.

Nichts für ungut ich meine das nicht böse. Aber verstehe wirklich nicht wie man gesamthaft gesehen ausgerechnet hier die Farbgebung der alten BD besser finden kann.
Die alte BD hat ua. auch viel zu wenig Differenzierung in den Farben wodurch auch die Bild Dynamik stark eingeschränkt ist.
Ja das mit dem Cyan Einschlag mag eine Modeerscheinung sein aber ist ja nicht durchweg so. An deiner Stelle würde ich dir zumindest empfehlen mal einen Vergleich in Bewegung anzusehen bevor du die neue Scheibe einfach als nicht kaufenswert einstufst.

Sunny

Volle Zustimmung. Und soweit ich das auf anderen Vergleichsseiten sehen konnte, gibt es das Cyan-Problem bei der französischen UHD von Metropolitan nicht. Hätte ich zu Release gleich geordert, aber die Franzosen bieten ja leider so gut wie nie englische Untertitel. Meine Erinnerungen an mein Schulfranzösisch reichen da leider nicht mehr aus 🙁 Auch die französische BluRay von „Silent Hill“ ist bis heute die weltweit beste VÖ – alle anderen Releases saufen leider in einem viel zu hellen grauen Matsch ab. Die deutsche 4K vom „Crying Freeman“ hingegen hat mir richtig gut gefallen.