Predator: Prey [Disney +]

Disney+ Review

OT: Prey

 


Kühtaamia

Film #5 aus dem Predator-Franchise geht ganz weit zurück zu den Wurzeln des Franchise.

Inhalt

Naru weiß, dass sie zum Jagen geboren ist

Naru gehört zum Stamm der Comanchen. Und sie fühlt sich als geborene Jägerin. Dumm, dass sie eine Frau ist und von den männlichen Stammesmitgliedern nicht für voll genommen wird. Geht sie gemeinsam mit den Jungs auf die Jagd, erwarten sie Sprüche wie: „geh nach Hause, wir können bald eine Köchin gebrauchen“. Doch Naru weiß, was sie kann und sieht nicht im Geringsten ein, sich unterzuordnen. Als sie eines Tages auf die Hirschjagd geht, hört sie ein bedrohliches Geräusch am Himmel und sieht kurz darauf einen Donnervogel durch die Wolken blitzen. Natürlich glaubt ihr keiner, was sie beobachtet hat. Doch kurz darauf wird Narus Stamm von dem Invasoren angegriffen. Und der nimmt es sogar mit einem ausgewachsenen Bären auf. Naru wird bald auf die Prüfung gestellt, ob sie diesem Jäger gewachsen ist …

Nuras Brüder halten nichts von ihren Ambitionen

Noch heute gehört der 1987er Predator mit Arnold Schwarzenegger zu den besten und überzeugendsten SciFi-Horror-Action-Filmen aller Zeiten. Womit er sich bei Perlen wie Stirb Langsam, Terminator oder Lethal Weapon einreiht, was die Tatsache angeht, dass diese Streifen allesamt gut gealtert sind. Für den Autoren dieser Zeilen ist Predator eines der prägendsten Ereignisse überhaupt gewesen. Neben Alien saß ich seither nie mehr mit ähnlicher Spannung vor einem Fernseher. Leider hat man die Qualität des ersten Teils bei den Predator-Nachfolgefilmen nicht im gleichen Maße konservieren können. Schon bei Predator 2 gab es (außer einem hohen Gewaltlevel) leichte Ausfallerscheinungen und Predators von 2010 konnte trotz Rückkehr in den Dschungel zu keiner Zeit die Klasse oder gar Spannung des Originals erreichen. Als dann Ende 2018 Predator: Upgrade erschien wussten noch nicht viele, dass praktisch parallel ein weiterer Film des Franchises geplant wurde. Regisseur Dan Trachtenberg und sein Autor Patrick Aison gingen während der Produktion von Predator: Upgrade auf den Produzenten der Filmreihe zu und unterbreiteten den Vorschlag, eine Art Prequel zu inszenieren, bei dem das Jäger-Alien weit vor der Zeit von Dutch Schaefer auf die Erde kommen sollte. Sehr weit vor dieser Zeit. Und zwar ins Jahr 1719.

Gar kein gutes Zeichen

Die besonders reizvolle Prämisse von Prey liegt darin begründet, dass hier ein Jäger auf Jäger trifft. Während die Zivilisation des 20. Jahrhunderts zwar gerne mal schwer bewaffnete Kriege führt, besteht sie nicht mehr aus Menschen, die für ihre Nahrung in den Wald gehen (müssen), um sich dort Wild zu erlegen. Ganz anders war das noch bei den indigenen Stämmen des Amerika zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Und hier besonders bei den Comanchen, die nach und nach die zuvor dominierenden Apachen aus dem Gebiet von Oklahoma bis Süd-Texas vertrieben hatten. Von außen betrachtet darf man sich erst einmal den Kopf kratzen und sich fragen, wie ein Volk, das mit Pfeil und Bogen auf die Jagd geht, gegen einen Außerirdischen bestehen soll, der über modernste Geräte und die Fähigkeit, sich unsichtbar zu machen verfügt. Aber Jäger sind nun mal Jäger und keine verweichlichten (sorry, Arnold) Softies aus der Zeit rund um das 20. und 21. Jahrhundert. Den Filmemachern war es unterdessen ein großes Anliegen, mit Prey einen Film zu kreieren, der das Volk der Comanchen so realistisch wie möglich präsentiert und eine Authentizität vermittelt, die den indigenen Völkern gerecht wird. Dafür zeichnet vor allem Produzentin Jhane Myers verantwortlich, die Comanche- und Blackfoot-Wurzeln hat. Myers ist bekannt dafür, genau auf Details zu achten, wenn es um indigene Sprachen und die Kultur der Ureinwohner der USA geht. Da ist dann auch vollkommen selbstverständlich, dass man den größten Teil der Besetzung aus Talenten der kanadischen First Nations und der Native Americans rekrutierte.

Erstes Aufeinandertreffen

Was im Verbund mit der Ausstattung und dem authentisch wirkenden Brauchtum der Comanchen wiederum dazu führt, dass Prey von Beginn an fesselt. Ohne in der Geschichte der Native Americans sonderlich bewandert zu sein, kann man natürlich nur vermuten. Aber das, was Trachtenberg und Myers hier gemeinsam auf die Beine gestellt haben, zollt auch der Tatsache Respekt, dass das Projekt insgesamt sechs Jahre entwickelt und vorangetrieben wurde. Dazu kommen die wirklich tollen Naturaufnahmen des in Alberta/Kanada gedrehten Films, die im Verbund mit dem kongenialen und auf traditionelle Instrumentierung setzenden Score von Sarah Schachner eine tolle Wirkung entfalten. Ausnahmslos gut gespielt, fühlt man sich immer mal wieder in einer Mischung aus Predator und Apocalypto – die besten Eigenschaften beider Filme vereinend. Denn was die meisten Predator-Filme vernachlässigte, war, auch abseits der Action und dem Jagdszenario eine gute Geschichte zu erzählen. Oft waren es Abziehbilder von Klischees, die bedient wurden und die in Prey aufgebrochen werden. Dabei begeht Aisons Skript nicht den Fehler, eine abgeschmackte Emanzipationsvariante zu erzählen, sondern legt seine Charaktere für einen Film dieser Art überraschend vielschichtig an. Es passt schon vieles, in diesem Film, der sich erst einmal Zeit nimmt, seine Figuren vorzustellen, bis der Predator aktiv ins Geschehen eingreift.

Manchmal ist Deckung der halbe Sieg

Und auch das gelingt gut. Muss man bei den vereinzelten Tieranimationen noch gnädig die Augen zudrücken (der Bär nach etwas über 40 Minuten sieht wirklich schlimm aus), funktionieren die CGI-Effekte des unsichtbaren Jägers nach wie vor super. Die oldschoolig angelegten Wärmebilder wecken Erinnerungen an den 87er Ur-Film, während man in Prey wesentlich öfter durch den Predator hindurchschauen darf, was stets ein cooler Effekt ist. Blutig geht’s im Übrigen immer noch zu, auch wenn die ganz groben Splattereffekte der ersten beiden Filme weitgehend ausbleiben oder aus der Entfernung gezeigt werden. Dennoch ist der Jäger aus dem All nach wie vor gnadenlos beim Anfertigen seiner Trophäen und reißt nach einer halben Stunde auch mal einem Wolf Schädel und Rückgrat recht grafisch aus dem aufgeschlitzten Leib. Schade allerdings, dass man bei den Splatter-Effekten zumeist auf CGI-Blut gesetzt hat, was zudem recht auffällig ist. Besser gelingen die Actionszenen, die natürlich ohne großes Geballer auskommen müssen. Das wiederum ist der Atmosphäre des Films aber eher zuträglich. Die Konzentration auf den Jagd-Aspekt ist es, was Spannung und Unterhaltungswert ausmacht. Noch genauer: Der Kampf des erfahrenen Jägers aus dem All, der gegen die ambitionierte Novizin von der Erde antritt, die den Mangel an Equipment mit unbändigem Willen und Geschicklichkeit wettmacht. Dabei entsteht gleich eine Vielzahl an spannenden Momenten, die alles übertreffen, was in den bisherigen Sequels zu sehen war. Jedes direkte Aufeinandertreffen von Nura und dem Predator wird zum kleinen Highlight – auch weil Amber Midthunter hier weit besser besetzt ist und auch glaubwürdiger spielt als in der nervigen Rolle bei The Ice Road.

Bild- und Tonqualität

Naru ist dem Predatoren in bestimmten Dingen voraus

Prey läuft auf Disney+ in 4K mit Dolby Vision, was über ein natives 4K-DI gemastert wurde. Dass Prey digital gefilmt wurde (auch wenn derzeit keine verlässlichen Angaben dazu zu finden sind), sieht man auf den ersten Blick. Das Bild ist blitzsauber und sehr rauscharm. Es dominieren Brauntöne während der Szenen in Innenräumen (bzw. Zelten), während Außenszenen zwar immer noch verhältnismäßig warm gefiltert sind, aber sehr angenehm und authentisch wirken. Der Kontrastumfang ist wirklich gut. Die schwarzen Haare kommen äußerst satt rüber und grüne Nadelbäume wirken sehr lebendig. In Sachen Bilddynamik gibt sich der Stream keinerlei Blöße, zeichnet im Himmel sehr gut durch und versumpft zu keiner Zeit im Schwarz – ganz im Gegenteil zum Predator-4K-Stream, der auf D+ unter massiven Durchzeichnungsproblemen im Schwarz zu kämpfen hat. Selbst in den Höhlenszenen von Prey, die nur mit Fackeln ausgeleuchtet werden, bleibt das Bild fehlerfrei. Natürlich sieht man hier im Schwarz einfach mal gar nichts, was aber in diesem Fall auch logisch und richtig ist. Die Schärfe in Close-ups offenbart feine Details auf Baumrinden ebenso wie auf den Gesichtern. Lediglich Vogelperspektiven und Totale auf die bewaldete Umgebung wirken etwas soft. Beim Ton muss man Respekt zollen. Während Disney-Titel oft unter ihrem Mangel an Dynamik leiden, geht man bei Fox-Titeln offenbar immer noch einen etwas anderen Weg – unabhängig davon, dass auch hier mit Dolby Digital Plus kodiert wurde. Allerdings ist bereits die Räumlichkeit großartig. Zum einen ist der tolle Score sehr schön rundum zu hören, zum anderen wispern bereits nach knapp zwei Minuten Stimmen ganz sachte um den Zuhörer herum. Richtig klasse sind dann die im Echo widerhallenden Sounds der Axtwürfe von Naru. Wer sich hier nicht mitten im Wald fühlt, der hat ein schlechtes Setup. Denn das klingt wirklich toll (ab 2’40). Hört man dann am Himmel das „Ereignis“, wird auch das klasse wiedergegeben – und zwar auch durchaus mit Druck 5’18. Warum Sound bei vielen Filmen wirklich einen großen Teil der Stimmung ausmacht, wird immer dann deutlich wenn die typisch glucksenden Geräusche des Predatoren zu hören sind. Gerade die Aufsplittung auf die jeweiligen Lautsprecher, also die griffige räumliche Darstellung, ist fantastisch gelungen (12’38). Wenn dann später mal eine Explosion ein kleines Waldgebiet zerstört, glaubt man kaum, es hier mit einer Tonspur unter dem Dach von Disney zu tun zu haben (67’30). Die englische Atmos-Spur bleibt im Grund-Codec bei DD+, was auf der regulären Ebene erst einmal unveränderten Sound liefert. Tatsächlich saß hier jemand am Mischpult, der wirklich gute Arbeit geleistet hat. Zwitschernde Vögel im Wald, das Donnergrollen des ankommenden Predator-Raumschiffs oder da krasse Grölen des Bärs nach 44 Minuten – Prey mag zunächst nicht viel Anlass für 3D-Sounds bieten, aber wenn welche kommen, sind diese korrekt gesetzt und bisweilen wirklich dynamisch. Wirklich sensationell und über alle vier Speaker verteilt sind dann die Geräusche des Predators, die hier wirklich Gänsehaut erregen.

Fazit

Prey ist der mit Abstand beste Predator-Film seit dem Original von 1987. Kompliment an die Macher, dass man mit etwas Mut und dem Willen, aus ausgetretenen Pfaden herauszutreten, auch noch etwas Originäres und wirklich Originelles erschaffen kann. Atmosphärisch ist Trachtenbergs Prequel sogar fast noch stärker als McTiernans Original und in puncto Spannung hält er gut mit. Dazu gibt’s ein blitzsauberes und kontrastreiches Streamingbild, das mit einem überraschend effektvollen Sound überzeugen kann. Ein absoluter Jammer, dass dieser Hit-Film (Stand jetzt) nicht auf Disk erscheint.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität: 85%

Tonqualität (dt. Fassung): 90%

Tonqualität 2D-Soundebene (Originalversion): 90%
Tonqualität 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 60%
Tonqualität 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 85

Film: 85%

Anbieter: Disney+
Land/Jahr: USA 2022
Regie: Dan Trachtenberg
Darsteller: Amber Midthunter, Dane DeLiegro, Dakota Beavers, Harlan Blayne Kytwayhat, TroyMundle, Stormee Kip
Tonformate: Dolby Atmos (DD+-Kern): en // Dolby Digital Plus: de
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 100
Real 4K: Ja
HDR: HDR10, Dolby Vision
Datenrate: ?
Altersfreigabe: 16

(Copyright der Cover und Szenenbilder liegt bei: © 2022 20th Century Studios. All Rights Reserved)

Trailer zu Predator: Prey

Prey | Official Trailer | Disney+


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Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Streams, BDs und UHD-BDs bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
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Dort findet ihr auch das aktuelle Referenz-Gerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:

Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild“verbesserern“ zu verfälschen. Streaming-Filme werden zudem über mehrere unterschiedliche Apps Kontrolle geschaut, um etwaige deutliche Differenzen auszumachen.

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Lex

Zitat: „Prey ist der mit Abstand beste Predator-Film seit dem Original von 1987.“
So unterschiedlich können Geschmäcker sein.
Ich fand den Streifen so schlecht das ich ihn nach nicht mal einer Stunde aus gemacht habe.
Habe alle Predator Filme (auch die Alien vs Predator) Zuhause und bin großer Fan des Franchise. Gegen den Mist den die da aber verzapft haben finde ich ist sogar Predator Upgrade ein Premium Deluxe Extra Gold Film.
Nur vom Technischen Standpunkt aus gibt es nix zu meckern besonders in Anbetracht das es sich um einen Stream gehandelt hat.

Dennis

Der Film ist echt Mega Gut. absolut Geiler Streifen.

Darusch

Bild und Ton richtig gut. Wäre ein guter Kinofilm. Ich stimme voll und ganz zuder beste Teil seit dem ersten! Juhu…hoffe der film erscheint mal auf 4k disc!!!

Stefan B.

Hallo zusammen, ich kann mir noch keine Meinung über den Film bilden, da ich erst – der Telekom sei dank – seit gestern einen Disney + Account habe. Witzig, ich meide fast alle Disney Veröffentlichungen auf Disk, da ich mit dem Ton zumeist nicht glücklich werde und nun das!

Ich habe daher auch eher einmal eine technische Frage – ich hoffe, dass ist ok hier, nämlich, wie sieht bei Euch die Kette aus – sprich, worüber ladet ih Disney+? Mein Panasonic Player hat leider keine entsprechende App und mein OLED TV habe ich nicht mit meinem Verstärker verbunden. Playstation hat kein UHD. Lade daher über Sky Q. WIe wäre hier das beste Bild- und Ton Ergebnis zu erreichen?

Danke vorab und liebe Grüße, Stefan

PS: ich schaue mir 1 Mal im Jahr Predator auf DVD an :o)

Stefan B.

Hi Timo, vielen Dank für den Tipp. Macht dann wohl Sinn, wobei das Bild über Sky Q ganz brauchbar ist – aber am Ende wollen wir alle ja auch einen guten Ton ;o)

Stefan B.

Hallo Timo, bin Deinem Rat gefolgt und habe mir Apple TV 4K angeschafft. Du hattest absolut recht, sehr gutes Streaming Bild, bei durchgängig allen Diensten die mir zur Verfügung stehen. Ich habe zwar noch nicht genau verstanden, warum der Ton – ausser bei Atmos im engl. Original, als PCM Signal ausgegeben und damit bei meinem Verstärker als Multi Channel (und nicht als Dolby Digital Plus) läuft, aber es funzt ganz gut.
Zum Film, denn darum ging es ja letztendlich – mir hat er sehr gut gefallen. Bin auch bei Dir mit der Atmosphäre. Man darf einfach nicht vergessen, dass die heutigen Sehgewohnheiten bereits eine über 35 jährige Predator Historie hinter sich haben und daher auch nochmals ca. 3.785.328 weitere „Monsterfilme“ auf dem Markt sind.
Bild war für einen Stream sehr gut. Klar und sehr schön in DV aufgelöst. Ton war auch sehr gut – ich hatte kurzfristig Lust, mit unserer Feuerholzaxt an der hauseigenen Birke zu üben. Na klar kommt niemals nix an das Original vom begnadeten John McTiernan heran – was war das herrlich 1987 (oder war es 1988) im kleinen dunklen Kino zu sitzen und zu schauen, was ein unsichtbares Ding so anrichtet…

Danke nochmals für den Tipp.

blooob

Comanche ist leider nur eine sehr schlechte Synchro. Ähnlich wie wenn die Amis z.B. n deutschen Film nachvertonen. Echt gruselig. Hauptsprache in dem Film ist Englisch und das französische von den Trappern.

Wernerbros

Dieses Natur Setting mit den tollen Landschaften und den Jagd Aspekt in den Vordergrund zu setzen hat mich total abgeholt. Das Bild war übrigens auch erste Sahne und ich würde mich sehr über ein tolles Steelbook hier freuen. (Träumen darf man ja)

Dazu gute Action, eine klasse Hauptdarstellerin und die Rückbesinnung auf Survival Action und kein dauernd erklärender Sci-Fi Käse. Schnörkellos und gut !
Note 1 für mich.

Alexander

Moin,
für einen Streaminganbieter, zumal Disney+, war ich tatsächlich von Bild und Ton (heights und Körperschallwandler hatten gut zu tun) angenehm überrascht. Auf diesem Level kann es gerne weitergehen.
Das ist es aber auch schon an Positiven.
Der Film ist mäßig, sehr vorhersagbar und riss mich im Allgemeinen nicht mit, und besonders nicht im finalen Kampf.
Beim animierten Bär musste ich unfreiwillig an Doping denken; die Bewegung war dann doch etwas unangepasst an die Filmgeschwindigkeit.
Und die Pistole – hmmm- ja, das soll wohl der Wink mit dem Zaunpfahl sein, dass wir wohl mehr von diesem Franchise erwarten dürfen.

Schade, dass ich erst nach dem Film erfahren habe, dass man den Film auch komplett in Comanche hören darf. Da überlege ich tatsächlich, ihn mir allein deswegen noch ein zweites Mal anzuschauen.

Ansonsten bin ich bei den Kritikern, die es den Studios übel nehmen, dass diese Filme nicht ins Kino kommen – da gehören sie hin. Diese „Exklusivität“, um den eigenen Streamingdienst zu befeuern, geht mir mächtig auf die Nerven.
Angeblich soll Prey sogar im Kino gewesen sein, für einen Tag(!), uiihh…

Björn

Naja. Keine Vollkatastrophe, aber leider ein Film wie es sie heutige Regisseure halt oft inszenieren: Videospiel-Style. Sieht halt alles aus wie in einer Zwischensequenz von Horizon Zero Dawn. Man schaue sich nur mal die Bewegungen der Hauptfigur beim Rennen und Springen an. Teilweise dann 3rd Person Kamera die hinter ihr schwebt, wenn sie läuft. Alles schnell geschnitten, weil diese Bewegungen eigentlich unmöglich sind – vor allem schnell hintereinander. EDIT durch Moderation: Spoiler-Vermeidung. Story: Keiner will dem kleinen Mädchen zugestehen, eine tolle Jägerin zu sein. Sie beweist es dann allen. Sehr überraschend. Das Sounddesign ist super – das Bild etwas zu künstlich, aber in diesem digitalen Bild kann man die Videogame-CGI natürlich besser verstecken. Trotz der vielen Kritikpunkte fand ich den Film durchaus unterhaltsam – ich würde ihn durchaus hinter Predator 1 und 2 als akzeptable Fortsetzung einordnen. Nur leider im furchbarten „modernen“ Inszenierungsstil.

Alex

Danke fürs den Spoiler. Nicht schön.
@Timo: Bitte bearbeiten, damit’s nicht noch mehreren so geht.

Rüdiger Petersen

Mir hat der Film sehr gut gefallen. Es braucht zwar etwas Zeit, aber dann geht es richtig zur Sache. Die Tiere sind wirklich nicht gut animiert aber die Action macht das wieder wett wie ich finde. Bild und Ton sind super und es gibt mal nix zu meckern. Auf jeden Fall ist dieser Film ein Blick wert.

ondy

Den muss ich sehen, toll jetzt muss ich jemanden finden der diesen stream diest zu hause hat. Ich hoffe das er auf disc rauskommt. Danke für diese info ohne dich würde ich den glatt verpassen

Karl

Als ich mir den Film gestern angeschaut hatte,waren meine Erwartungen recht gering.
Der erste ein Klassiker.Der zweite auch gut.Die danach naja.
Also gut Film an
1719 spielt der Film.
Ich wundere mich nach kurzer Zeit,warum überhaupt kein Feeling rüber kommen will.
Das Bild blitzsauber.top.
Aber irgendwie ,nach 1719 wirkt das alles nicht.
Es folgen die ersten Dialoge.
Auch da habe ich nicht das geringste Gefühl 1917 dabei zu sein.
Denk man sich das 1917 weg könnte man auch meinen das wären Collegestudenten im Ferienlager.
Spannung kommt über den kompletteb Film keine auf.
Die paar wenigen Figuren die vorgestellt werden bleiben komplett blass.
Der Film ist komplett auf die Hauptdarstellerin abgerichtet.
Handlung gibt es keine.

Mädchen will ein Jäger sein.Jeder im Stamm sagt das geht nicht weil sie ein Mädchen ist.
Doch sie will es beweisen.

Also wartet man locker 50-60 min bis es endlich mal Action gibt.
Da man die Figuren eh nicht vorgestellt bekommt ,ist es auch egal sobald sie das zeitliche Segnen.
Man weis nicht wer da grad stirbt.Es ist einem auch einfach egal
Alle sterben im laufe des Films, ausser die Hauptdarstellerin.Sie wird in jeder erdenklichen Szene vom Predator verschont.
Sie bekommt nichtmal ein Kratzer ab.Am gefährlichsten für sie ,sind die Franzosen ,die sie später gefangen nehmen.
Der Predator wirkt sogar regelrecht dumm ,wenn es zum Aufeinendertreffen zwischen beiden kommt.
Ansonsten erlegt er einen Bären mit Leichtigkeit.einen Wolf.Für.ca 30 Kämpfer zeigt er keine Gnade trotz Feuerkraft.
Früher konnte eine muskelbepackte Special Force Einheit ihm nicht das Wasser reichen.
Gangmitglieder putzte er easy weg.
Aber das kleine Collegemädchen legt ihn im Nahkampf mit leichtigkeit ,als wäre er der größte Schwächling der Galaxie.
Disney weis, warum sie diese Gurke nicht ins Kino brachte

Meiner Meinung nach ,der größte Flop des Jahres.
Der schlechteste Predator Film von allen und pure Zeitverschwendung.

Ronny

Man sollte sich dahingehend dann doch etwas mehr mit der zeitlichen Schiene beschäftigen! Das „Können“ und die technische Ausrüstung des Predators waren halt 1719 auch noch nicht so perfektioniert wie zu Arnis Zeiten! 😉

Karl

Das würde Sinn ergeben ,wenn der Predator nicht im Gegenzug jeden mit Leichtigkeit tötet ,der ihm über den Weg läuft.
Ja dem Predator fehlt in dem Film zb die Schulterkanone , aber ich nehme mal an , dass sie das wegließen ,da es sonst noch dämlicher geworden wäre, wenn er jeden über den Haufen geschossen hätte.

Auch die Argumentatation,dass er 1719 nicht so weit entwickelt sein kann ,wie zu Arnis Zeiten, ist doch quatsch.

Wenn dem so wäre , wie soll der Predator dann mit seinem Raumschiff quer durch die Galaxy zur Erde reisen.
Auch kann er sich tarnen,er besitzt die Thermalsicht und hat an seinem Arm die Waffe.
Er besitzt ein säureartiges Netz usw.

Hollywood hält ihre Kundschaft doch für die letzten Vollidioten,denen sie bereits seit zig Jahren (aber in letzter Zeit vermehrt und immer deutlicher)
jeden Dreck vorsetzen können.

Leider wird sich dieser Negativtrend auch so schnell nicht mehr ändern ,da ja jeder noch so beschissene Film entweder im Kino zig Millionen einspielt oder im Falle von Streaminganbieter mit utopisch hohen Wertungsspiegel die Abos nach oben schnellen lassen.

Eine spannende Handlung, die das fundament eines jeden Filmes sein sollte, vermisst man heutzutage bei den „Blockbustern“ gänzlich.

Beste aktuelles Beispiele sind die ganzen Marvel Filme, Uncharted, Jurassic Park, Prey.Ambulance usw usw.

Oliver

Also Atmosphärisch ist Prey garantiert bestimmt nicht besser als das Original. Never. Wird auch kein weiterer Predator Film mehr sein. Auch waren Arnie und seine Jungs alles andere als Abziehbilder. Anfangs noch als ganz starke Jungs präsentiert, merkt man dann bei ihnen Unbehagen und Furcht. Dadurch bleibt das Original bis zum Ende sauspannend. Das Original macht im Prinzip alles richtig, deshalb ist es ein Meisterwerk und für mich immer noch völlig unverständlich warum ein Alien von Ridley Scott immer besser bewertet wird.
Ich finde auch den zweiten Predator Film mit Danny Glover klasse. Nichts neues? Natürlich gibt es da sehr viel neues. Ganz anderes Setting, ganz anderer Protagonist und Typ, neue Waffen, das Ende und die U-Bahn Sequenz ist vielleicht die beste aus dem ganzen Franchise.
Ich stimme aber zu, dass Prey danach der beste Eintrag ist.
Diese völlig bescheuerte Prämisse und Klamauk vom 2018er Film wird Gottseidank vermieden. Knallchargen, die in Marvel Manier einen 3-4 m Predator hinterherjagen, Aliens Killer Hunde, die Cartoon Abziehbilder sind.
Prey geht back to the basics. Der Predator gefiel mir auch mit seinem Look und Nauru wird nicht gleich als Superkämpferin dargestellt.
Ich war insgesamt zufrieden, nur hätte ich mir Alan Silvestris Score gewünscht.

Außerdem wollte ich den Film in Commanchen Sprache gucken, aber wenn nur englische Untertitel für Schwerhörige präsentiert wird und man lesen muss, dass der Wind weht oder der Hund bellt, nervt es. Also dann ganz normal auf deutsch geguckt.

k-ulf

Servus Timo, hast du die Version vollständig in Comanchensprache auch schon getestet?
Ist unter Extras zu finden.

Grüße Karsten

Sven

Auf dein Review zu Everything Everywhere All at One freue ich mich schon, genau so wie ich mich auf Freitag freue, wenn er dann endlich auch hier bei mir liegt. Für mich der Überraschungshit dieses Jahr.

Prey gefällt mir auch sehr gut, besonders der Sound ist klasse.

Alexander

Hi Timo, hi alle zusammen, als Fan des Ur-Pradator-Films hier auch mein Senf zum Thema: Also Prey ist durchaus solide, gut für einen netten Film-Abend. Was aber lässt auch diesen Teil so viel schwächer sein als den Film von 1987? Ganz einfach: Da wären zunächst mal die Charaktere: Im McTiernan-Film hat jede Figur das Maß an Tiefgang, um einen mit ihr mitfiebern zu lassen. Billy ist der Erste der kapiert, dass da was faul ist, hat Charisma, Dillon ist der verlogene CIA-Mann, Mac der loyale Freud etc. Hier in Prey gibts bloß die angedeutete Geschwister-Dynamik und das wars. Dann ein Thema, das mir am Herzen liegt: Cinematography! Predator von 1987 gehört zum Besten was es in Sachen Kameraarbeit gibt! Wahnsinnseinstellungen, Bewegungen, und das über den gesamten Film hinweg. In Prey gibt es diesbezüglich hier und da ein paar Ansätze, aber eben doch auch sehr viel Statisches. Da schwenkt die Kamera hoch, das Monster springt herab, Schwenk nach unten, das wars. Allein dieser Shot hätte bei McTiernan viel dramatischer ausgesehen. Diese lustlose Kameraarbeit ist im Zeitalter von CGI ein echtes Problem. Man vergleiche die Helikopter-jagt-Van-Szene aus Terminator 2 mit der entsprechenden in Genysis. Prey hat eine so gute Grundidee, und herausgekommen ist solide Couch-UNterhaltung, aber werden wir uns in 3 Jahren noch dran erinnern. Werden wir ihn 30 Mal sehen wollen? Also die Dialoge in Predator kann ich mitsprechen … 😉 Gruß, Alexander
P.S. Merci Timo für diese Seite, ein MUss für jeden Filmliebhaber!!

Erhard M.

Als noch immer begeisterter Kinogänger ärgert mich da weitaus mehr, dass es der Film nicht auf die große Leinwand geschafft hat.
Die Schauwerte dafür bietet er jedenfalls, das ist wirklich ganz großes Kino, und gehört auch eben dort hin.
Im Heimkino war es natürlich auch ganz nett, aber es ist eben doch nicht dasselbe.
Kino versprüht eine ganz eigene Magie die ich sehr schätze.
Das macht auch kein Heimkino mit viel besserer Bild- und Tonqualität wett.

Erhard M.

Ist es möglich den Namen noch zu ändern Timo? Ich hatte eigentlich nicht die Absicht meine private Email-Adresse öffentlich zu machen.
Das war ein Versehen.
Alternativ einfach den Kommentar löschen.

Danke schon mal!

HG123

Zuerst das Positive, die Protagonistin spielt ihre Rolle sehr gut, obwohl ich als hereosexuelle Frau eher gerne den männlichen Actionhelden bevorzuge, trotzdem, Amber Midhunter macht ihre Sache durchaus gut. Sehr positiv ist in diesem Zusammenhang auch, dass die Heldin eben nicht halbnackt und völlig übersexualisiert herumspring wie in vielen anderen Filmen mit weiblichen Actionhelden.
Jetzt aber leider auch das Negative: Der Predator wirkt äusserlich und auch in seinen Handlungen eher wie ein Tier, er agiert völlig intelligenzbefreit. Man hätte durchaus auch ein Alien, einen sehr grossen Löwen oder King Kong statt diesem benutzen können und es hätte sich an der Aussage und Wirkung des Film nicht das Geringste geändert.
Alles in allem für mich der bisher schwächste Predator Film, leider, trotzdem besser als nichts.

HG123

Nunja, ich sehe das so dass dieser Predator wohl ein misslungenes Upgrade Experiment war, welches nach diesem Fiasko niemals mehr wiederholt wurde 🙂

Aber mal im Ernst, man hatte sich etwas mehr erhofft, z. B. kleine weitere Einblicke in die Kultur der P. oder wenigstens einen Hinweis darauf, wie der P. in Predator 2 an die Pistole gekommen ist o.ä.

Aber nichts dergleichen. Stattdessen wurde eine Art Tier präsentiert, welches kaum in der Lage war, seine Waffen effektiv einzusetzen. Markenzeichen wie das gruselige Lachen oder die Eigenart, bestimmte Wörter nachzusprechen, fehlten ganz. Dieser P. macht leider einen etwas gehirnamputierten Eindruck.

Hans Ingo Trompeter

Finde diese Kritik durchaus berechtigt; schliesslich verfügt die Spezies der Predatoren ja über die Intelligenz, Raumschiffe zu bauen, die offenkundig fremde Planeten erreichen können; von den Waffenkonstruktionen ganz zu schweigen. Das passt hier nicht ganz zusammen, zumal ich die Maske des guten Kevin Peter Hall im Originalfilm deutlich besser fand. Da kam mir die aktuelle Variante des Predators eher wie ein Veganer vor… Den Spass an dem guten Film hat‘s mir allerdings keinesfalls verdorben. Bitte eine UHD herausbringen!

Oliver

Da bin ich bei Timo. Fans wissen, was es mit der Waffe auf sich hat. Und bitte den animierten Abspann gucken! Da erfährt man noch mehr.

Ansonsten, gerade weil der Film exakt 268 Jahre vor McTiernans Film spielt, fand ich den Look, die Intelligenz und die Technik des Predators alles andere als widersprüchlich.

HG123

300 Jahre und so ein Evolutionssprung bei den Predatoren? Dann mutieren die aber schnell, immerhin ist bei den Menschen nichts dergleichen zu sehen, zumindest laufen da keine Affen rum 🙂

HG123

Ach hab vergessen zu sagen dass ich jetzt gehört habe, dass die besagte Pistole vorkam. Leider wurde der dazu gehörige Comics ignoriert was ich nicht gut finde. Wenn sich jeder seine eigene Wahrheit bastelt wird das Franchise zerstückelt.

Oliver

Und? Ich gebe nichts auf die Comics. Denke mal 90 % der Predator Gucker haben sogar nie was von den Comics gehört. Sorry, dass das böse Filmuniversum keine Rücksicht darauf nimmt.
Ich trenne Bücher/Comics immer strikt von den Filmen.
Im Übrigen kann die Pistole ja immer noch zum Pirat kommen, erst aber wird es wieder ein Predator zurückholen ..Film mit animierten Abspann gucken.

HG123

Natürlich habe ich den gesehen (nur den Abspann nicht, war zu frustriert), habe mir sogar einen Monat Disney plus dafür gekauft.
„Gehört“ im übertragenen Sinn natürlich, ich habe gelesen dass eine Erklärung im Abspann zu sehen war.

Oliver

Hallo? Wir haben es immer noch mit einem Science Fiction Film zu tun und nicht einer Doku über die Evolution diverser Rassen.

HG123

Jeder bastelt sich nunmal seine Argumente zusammen, dafür oder dagegen, über Geschmack lässt sich halt nicht streiten. Ich gönne euch ja euren Fimgenuss nur ich hatte leider keinen.

G W

Wenig überraschend, gehen die Meinungen über den Film hier ja ein bisschen auseinander. Ich habe ihn auch noch nicht gesichtet und das liegt hauptsächlich an Frau Midthunter.
Kenne die Dame nur von der TV-Serie „Legion“ und war dort weder von ihren schauspielerischen Vermögen in den ruhigeren Szenen, noch von ihrem athletisch/kampftechnischen Können in den Actionsequenzen besonders angetan. Aber untere Umständen hat sie sich ja mittlerweile verbessert…

PS: Dass die Bekleidung der Darstellerin nicht allzu freizügig ausfällt, mag manch Einer ja begrüßen oder beklagen, hilft mir aber bei meiner Entscheidungsfindung wenig, ob man die Portion Lebenszeit für den Film opfern sollte 😉

Hans Ingo Trompeter

Aha, ein Netflix Review eines Disney+ Films, das ist ja auch mal was…. Aber Scherz beiseite, ein wirklich toller Film, der die Erwartungen deutlich übertrifft. Nur der Predator Darsteller wirkt ein wenig hänflinghaft. Bild und Ton sind hier wirklich gut, Timo‘s Review trifft‘s auf den Punkt! Dicke Empfehlung.

Oliver

Kevin Peter Hall war physisch gesehen auch kein Muskelpaket, wenn nicht sogar schmaler als der aktuelle Darsteller.