Referenz-Setup Ton

So testet blu-ray-rezensionen.net
die Tonqualität

Referenz-Setup im Testkino von blu-ray-rezensionen.net

Referenz-Geräte

Zwei Canton 12 R Subs sorgen für ausreichend Fundament im Testkino

Um die Tonqualität, akustische Dynamik und tonale Ausgewogenheit der unterschiedlichen Tonformate und -spuren von Blu-rays oder Ultra-HD-Blu-rays zu testen, bedarf es zumindest halbwegs angemessener Elektronik und Lautsprechertechnik.
Die Vielfalt unterschiedlicher Lautsprecher- und AV-Receiver-Hersteller ist allerdings groß. Und viele Mütter haben schöne Töchter. Hier eine Aussage bezüglich „optimaler“ Wiedergabeketten zu geben, wäre vermessen und unsinnig. Jeder Heimkino-Freund hat einen anderen Geschmack für Tonfarbe, Frequenzgänge und Dynamik. Und so kann für den einen Hersteller X und für den anderen Hersteller Y das Ideale sein.
Um möglichst aufeinander abgestimmt zu sein, habe ich mich schon vor Jahren für ein System der Firma Canton aus dem hessischen Weilrod entschieden.
Mir sagen akustische Klangfarbe und Design zu, sodass sich mein Setup hier allmählich entsprechend entwickelt hat.
Eingesetzt wird für die Reviews eine 5.2.4-Konfiguration im Dolby-Atmos-Layout, das wahlweise von einem Pioneer- oder einem Denon-Receiver befeuert wird. Die beiden Subwoofer werden zusätzlich über einen Mini-DSP angesteuert, um diese bestmöglich in den akustischen Raum zu setzen.
Im Folgenden eine kurze Auflistung der Hardware.

Auf dem Weg zum guten Ton: Raumoptimierung

Lange war es angekündigt und doch gab es eine gewisse Hürde bei der Aufführung des Setups für die Tontests. Während ein Bericht über das Referenz-Setup fürs Bild bereits seit langer Zeit über den Blog zu finden ist, fehlte jenes für den Ton.
Der Grund war letztlich simpel. Das bisherige Heimkino war eine Wohnrauminstallation. Diese war zwar akustisch optimiert und eingemessen und dementsprechend repräsentativ, hätte aber in jeder Darstellungsform zu viel aus dem Privatleben preisgegeben.
Doch vor Kurzem fand ein Umzug statt und mit dem Umzug ergab sich die Möglichkeit, ein dediziertes Heimkino einzurichten.
Die Voraussetzungen waren ähnlich wie bei zahlreichen Heimkino-Fans. Denn es handelt sich um einen Kellerraum. Mit den Maßen 423 x 301 cm und entsprechend 12 qm zwar relativ klein, aber dafür auch mit verhältnismäßig wenig Aufwand zu realisieren.

Der Raum im nackten Vorher-Zustand
Die andere Seite

Aus dem vollkommen nackten Raum mit Fliesen, zwei Außen- und zwei relativ dicken Innenwänden sollte in kurzer Zeit ein heimkino- und testtauglicher Raum werden, der nicht nur für Bild- sondern vor allem auch für die Tontests möglichst optimal eingerichtet sein sollte.
Aller Anfang ist natürlich Farbe an der Wand und ein Teppich auf dem Boden. Dort finden sich bei nackten Fliesen natürlich Erstreflexionspunkte, die ein Teppich bereits weitgehend eliminieren kann. Außerdem ist’s nicht so kalt an den Füßen und mindert Streulicht.
Gestrichen wurde in neutralem Grau, der Teppich (leider keine Fotos) wurde in kuscheligem Weinrot gelegt.

Grau auf Gelb streichen ist bei stark strukturiertem Putz an der Wand auch kein Spaß
So weit, so grau

Von Beginn an war klar, dass ein Teil der Decke (reguläre Höhe 250 cm) um acht Zentimeter abgehängt werden sollte. Zum einen, um die Raumakustik an der Decke bereits zu verbessern, zum anderen, um einen Lichtschacht an den Seiten zu lassen, der mit indirekten LED-Stripes versehen werden sollte.
Die abgehängte Decke wurde mit fachmännischer und im besten Sinne penibler Hilfe innerhalb von zwei Tagen installiert.
Der Aufbau besteht aus einer doppelten Lattung, deren zweite Ebene alle 20 cm gesetzt wurde, um so wenig wie möglich an Dachlatten-Eigenschwingung zu verursachen. In die Zwischenräume beider Ebenen wurde Akustikdämmwolle eingebracht. In Ermangelung an Steinwolle (Lieferprobleme) war es zwar leider Glaswolle – und zwar die Isover Akustic SSP 2 30 mm 1250 x 600 mm Schallschutzplatte. „Leider“ erklärt sich für jeden, der mal mit Glaswolle arbeiten musste, von selbst. Die Unwissenden (so wie ich zuvor) husten dann halt einfach mal ein paar Tage lang.
Als Abschluss kamen keine Rigips-Platten zum Einsatz, sondern etwas Massiveres. In längeren Vorgesprächen mit meinem fachkundigen Helfer entschieden wir uns für die Clickboards von Parador in der 1200er Länge. Der Grund: Weniger Dreck, weniger Arbeit im Nachhinein (kein Spachteln und Schleifen nötig) und das insgesamt auch akustisch stabilere Resultat. Natürlich wurden zuvor noch alle Kabel verlegt (was im Falle des HDMI-Kabels für den Beamer fast zum Fail führte) und es wurde noch eine Verstärkung für die Beamerhalterung angebracht. Am dritten Tag folgte dann der graue Anstrich auch dieser abgehängten Decke, um das Ganze optisch anzugleichen.

Die erste Ebene der Lattung liegt
Die zweite Reihe Lattung beginnt. Die erste Ebene ist bereits gedämmt
Die zweite Lattung im Abstand von 20 cm
Die Verstärkung für die Beamer-Halterung
Dämmung der zweiten Ebene sitzt, die Parador-Clickboards werden nach und nach verarbeitet
Endergebnis von zwei Tagen Arbeit
Grau gestrichen und mit installiertem Beamer

Akustische Optimierung

Die größeren baulichen Maßnahmen waren damit beendet. Eine eingezogene Podest-Wand auf der Frontseite für eine eingelassene Leinwand kam nicht in Frage, da die Bildtests hauptsächlich auf OLED-TVs vorgenommen werden und dieser dann vor der Leinwand stehen würde. Es wird also in naher Zukunft eine Rollo-Leinwand Einzug halten, die sich vor dem TV herablässt.
Es war entsprechend soweit, dass das Equipment Einzug halten konnte. Die abgehängte Decke hatte akustisch eine Menge gegen den zuvor massiven Nachhall getan, doch das war natürlich noch nicht genug.
Um den Raum bestmöglich auf das Equipment abzustimmen, mussten selbstverständlich noch entsprechende Absorber errechnet und integriert werden.
Etwas einfacher machte es die Tatsache, dass das Kino ein Ein-Mann-Kino ist und bleibt. Zum einen erlaubt die Raumgröße kaum mehr, zum anderen ist der Hauptsitzplatz schlicht die unabänderbare Referenz. Es würde sich also alles auf diesen ausrichten.
Für die akustische Optimierung holte ich mir Hilfe vom lieben Alexander Leewe von Lexxicon Acoustic Consulting, der sich schon seit Jahren nebenher intensiv mit der Berechnung und Optimierung von Heimkinos befasst. Ich lieferte ihm die Raummaße und Standorte von abgehängter Decke, TV und Referenzplatz und er schmiss das entsprechende Programm an. Heraus kam die entsprechende Aufstellung im Bild unten.
Auf dem Bild fehlen die Decken-Segel-Elemente, die natürlich noch dazu kamen. Auf der Tür selbst ist kein Element geplant, da dort ein komplettes, selbstklebendes Tür-Dämmset von AixFOAM zum Einsatz kommt, das die Erstreflexions-„Vernichtung“ übernimmt, die eigentlich der zweite 242 Absorber dort hätte übernehmen sollen.
Berechnung des Raums mit den Akustik-Elementen. Die Deckensegel sind in dieser Zeichnung noch nicht mit drin, wurden aber eingeplant

Absorber und Bassfallen vom Profi

Eine der beiden Bassfallen hinter den Surroundspeakern in der rückwärtigen Ecke des Kinos

Die Absorber und Bassfallen hätte man mit dem entsprechenden Geschick sicherlich selbst bauen können. Ich wollte es aber aus einem Guss und von den Profis machen lassen. Die Wahl fiel hier auf GIK Acoustics, die in der Branche einen hervorragenden Ruf genießen. Nach der Empfehlung von Alexander für die entsprechenden Teile folgte ein Telefonat mit dem super netten Lukas Rimbach, der meine Bestellung entsprechend mit mir durchsprach und dann in die Auftragsbücher geschrieben hat. Nur rund 14 Tage später trafen die Pakete dann ein. Wer einen großen Heimkinoraum mit vielen Absorbern versehen muss, der sollte einplanen, eine große Lieferung Altpapier zur Deponie bringen zu müssen. Denn sämtliche Teile werden sorgfältig in Folien und dann in robuste Kartons verpackt. Alleine das Auspacken der insgesamt 13 Elemente war ein Akt für sich.
Vor mir standen also vier Soffit Bassfallen in angepasster Maßung, drei 242 Akustik Absorber in 60×120 cm, zwei 244 Bassfallen mit Range Limiter in 60×120 cm und vier 242 Akustik Absorber in 60×60 cm für das Deckensegel.
Die Anbringung war indes wieder easy und erfolgte unter nochmaliger Rücksprache mit Alexander, der mir die Berechnungen erstellt hatte. Per Spiegel-Methode wurden die Plätze an der Decke für die Deckensegel gefunden (die oben in der Zeichnung noch nicht enthalten sind) und ein paar Tage später war alles an seinem Platz.
Da ich die Bespannung der Absorber und Bassfallen in Weinrot bestellt hatte, bekam das bisher sehr in Grau gehaltene Kino ein wenig mehr optische Lebendigkeit und passt sehr gut zum Teppich. Das Auge isst ja auch mit. Insgesamt sah das dann so aus:

Die beiden 244 Bassfallen mit Range Limiter hinter den Mainspeakern
Die beiden 242 Akustik Absorber auf der rechten Seite des Kinos
Die vier 242 Akustik Absorber, die als Deckensegel fungieren

Einmessung und Justierung

Eine weitere akustische Maßnahme war im Übrigen das Anbringen eines doppelten Vorhangs vor dem rückwärtigen Fenster. Zum Einsatz kam hier ein schwerer Molton-Bühnen-Stoff (Backdrop Schwarz Hohlsaum) mit 300 g/m2, der in zwei Bahnen hintereinander angebracht wurde und noch mal für eine Verbesserung der Akustik sorgen konnte.
Im Nachgang an die Anbringung der Absorber und Bassfallen wurden die beiden Subwoofer noch mit einem DSP versorgt, der extrem zügig von Variant Hifi verschickt wurde. Genutzt werden sollte er, um wie ein Mini-DBA den hinteren Sub zur aktiven Auslöschung im tieffrequenten Bassbereich zu nutzen.
Das so aufgebaute System, das im (relativ) klassischen Dolby-Atmos-Setup (Elevationswinkel ~42°) aufgestellt ist, wurde dann von Alexander per Umic-1-Mikrofon und über den Room EQ Wizard eingemessen und in puncto Abstände, Frequenzgang, Lautstärke und Subwoofer-Harmonie eingepegelt. Knapp fünf Stunden Fernwartungs-Arbeit später sah es so aus, dass Raum und Speaker weitgehend aufeinander optimiert erschienen. Eine kleine Raummode bei 40 Hz sowie eine leichte Anhebung im Center bei ca. 200 Hz blieben übrig, lassen sich aber ganz gut im laufenden als solche erkennen und entsprechend aus der Wertung der Filmton-Qualität heraus halten. In Diagrammen schaut das nun so aus:
Wasserfall VOR der Einmessung und Justierung

 

Wasserfall NACH der Einmessung und Justierung mit kleiner Mode bei 40 Hz
Als kleines Beispiel noch der Frequenzgang des linken Main-Speakers

Fazit

Es ist schon immer wieder erstaunlich, was akustisch heraus zu holen ist, wenn man Raum und Anlage aufeinander optimiert. Die Absorber- und Bassfallen taten bereits ohne die Einmessung immens viel, um vorhandenen Nachhall und unerwünschte Resonanzen zu eliminieren. Die abschließende Einmessung war (obwohl mit relativ geringen Mitteln in puncto Hardware vollzogen) aber die Krönung auf dem Gesamt-Sound. Die Präzision und Klarheit, mit der die Subs sich nun gegenseitig ergänzen und im Gesamtbild mit der regulären Ebene spielen, ist fantastisch. Auf diese Weise kann selbst ein verhältnismäßig preisgünstiger AV-Receiver in einem derart kleinen Raum für ausreichend Druck und Dynamik bei gleichzeitig hoher Klarheit und Definition sorgen. Mein Dank geht an Alexander für die ganze Arbeit in der Beratung und Einmessung sowie an alle Hersteller, die mich ebenso gut beraten und zügig beliefert haben. Der Aufwand hat sich mehr als gelohnt und der Spaß sitzt bei jedem Film im breiten Grinsen in den Backen.
Timo Wolters


(Copyright des Produktbilds liegt bei Canton)

24 thoughts on “Referenz-Setup Ton

  1. Avatar dc_coder_84

    Uiii, sieht sehr aufwendig aus…

  2. Avatar vanjx

    Das sieht schon sehr gut aus. Ich freue mich das du Canton Boxen hast, ich bin ein großer Fan von Canton. Leider habe ich kein Platz für so ein aufwändiges Heimkino. Ich bin jetzt schon überdimensioniert, für meine kleine Wohnung. Technik Nerd halt. ..lol.
    Obwohl so ein paar Deckensegel, sehen schon gut aus.
    Vielen Dank, für die Einblicke, bin schon etwas neidisch.
    Und auch ein großen dank, für die tolle Arbeit hier. Top 🙂

  3. Avatar Thorben

    Wann gehts denn an ein erwachsenes Bild mit Beamer und Leinwand? Ich finde deinen Bildvergleiche genial, aber bei dem Mäusekinofernseher sieht man das bei akustisch idealen Sitzplatz ja gar nicht mehr… ansonsten schönes Kino, ich nutze auch ausschließlich Canton Vento. Der Klang gefällt mir sehr sehr gut!

    • Die Vento-Serie in der Tat eine wirklich gute Wahl.
      Die Leinwand ist für Anfang nächstes Jahr geplant. Beamer hängt ja bereits. 😉
      Der Sitzabstand zum TV ist aufgrund der geringen Abmessungen des Raumes tatsächlich sehr gering, was zur Bildbewertung mehr als ausreichend ist. Ich bin zwischendurch Pixel gezählt werden müssen, bleibt ja immer noch die Möglichkeit, aufzustehen und näher ran zu gehen.;)
      Leinwand und Beamer sind natürlich schön, aber stets nur eine Ergänzung, wenn es um die Qualitätsbewertung des Bildes geht. Zumal HDR Formate wie Dolby Vision von Beamern ja immer noch nicht wiedergegeben werden können.

  4. Avatar Benjamin Ciolek

    Ein tolles Heimkino und ein toller Bericht!

    Ich abe auch schon öfter überlegt bei mir einen Keller zu aktivieren. Allerdings spielt sich das Leben ja hauptsächlich im Wohnzimmer ab und würde ich ein Heimkino hier vermutlich nicht so häufig nutzen. Ich habe mich daher daran gewöhnt mit einem Kompromiss im Wohnzimmer zu leben, wobei man hier mit einem 7.2.4 Setup auch schon die ein oder andere Diskussion führt… 🙂

    Einzig die vier Dolby-Reflekt-Lautsprecher würde ich auf Dauer noch gerne an der Decke anbringen. Und den 86″ TV evtl. gegen einen UST tauschen. Und… 😉

    • Ja, man hört nie auf, mit dem Erweitern. Ich habe in der Tat das Glück, dass meine Partnerin große Speaker auch cool findet. Also gäbe es die Möglichkeit, das neue Wohnzimmer ebenso zu bestücken – quasi als Zweit-Heimkino 😉

  5. Avatar Ralph

    Das sieht sehr beeindruckend aus! Vielen Dank für den wirklich interessanten Bericht, Timo.

  6. Avatar Christian

    Sehr cool.
    Auch wenn mir ein Sitzplatz etwas wenig scheint. 🙂

    Ende näcshtes Jahr gehts bei mir auch dran ein kleines Heimkino einzurichten. Etwas professioneller als mein bisheriges, welches quasi nicht Akkustisch optimiert ist.

    Dank deines Berichts werde ich mich wohl auch an die Firma GIK wenden. Macht einen sehr vernünftigen Eindruck.

    Danke für die Verstellung deines Kinos und die Empfehlungen.

    Viel Spaß

    • Ein Sitzplatz reicht für mich vollkommen aus 😛
      Spaß beiseite: Wenn zu Zweit geschaut wird, geht das auch noch. Das ist dann aber ja „für Spaß“ und nicht zum Ton bewerten. Und dann ist’s auch okay, wenn man mal etwas aus der Mitten-Messung raus ist.
      GIK ist ein wirklich kompetenter Partner. Das ging auch super schnell. Dafür, dass die Dinger nicht in D. produziert werden. Lukas Rimbach ist dazu ein sehr kompetenter Ratgeber.

      • Avatar Christian

        Na dann, musst du nicht immer allein in deinem Keller sitzen 🙂

        Und die abgehängte Decke bringt auch was akkustisch obwohl sie mit Holz verkleidet ist?

  7. Avatar Ondy

    klasse mal alles zu sehen wie du deine filme dir anschaust und bewertest. der einbruch um bis zu 10dB zwischen 80 und 400 hz ist aber doch schon recht ausgeprägt. der frequenzgang ist ja ziemlich wichtig für die stimmenwiedergabe und en kickbass. haste da schon eine lösung gefunden um das doch noch ein wenig an zu heben in diesen bereich? oder sagst du dir es macht kein sinn da noch weiter zu optimieren? alles darüber ist ja aller erste sahne 😀 klasse

    schade das man hier keine bilder senden kann würde auch gerne mal meine anlage und frequnzmessung euch zeigen.

    aber ich kann ja mal etwas darüber schreiben.

    ich habe damals mit Bose 601 serie 3 angefangen. bin dann zu JBL L 90 umgestiegen da ich 2 wege klanglich besser empfunden habe. alles was über 2 wege ist macht doch schon ein sehr schweren frequenzweichen bau erforderlich den die meisten hersteller einfach nicht mehr machen. sprich die sprungantwort, das ausklingen und das zeittliche eintreffen der schallwellen beim hörer der einzelnen chassis. da mir alles nach ein paar jahren dann doch nicht mehr zu sagte und ich immer auf der suche wa nach perfektion bin ich dann in der diy boxenbau gemeinde eingestiegen und habe ca. 15 jahre meine eigenen lautsprecehr gebaut. angefangen mit klang und ton bzw. hobby hifi zeitschriften und später dann eigene konstruktionen. in laufe der jahre wurden dann die breitbandlautsprecher immer besser und besser und vor ca. 2 jahren habe ich dann mein kompletten system auf breitband umgestellt.

    zur zeit habe ich 11 mal Tang Band W5-2143 im Dolby Atmos Layout. Frequenzweichen die den klang noch mal beeinflussen habe ich nicht verbaut dafür hat der Yamaha einen hervorragenden Parametrischen Equalizer den man perfekt einstellen kann. 4 mal Versacube Subwoofer mit Mivoc AW 3000 bestückung. 2 vorne und 2 hinten. dazu Yamaha CX-A5100 Vorstufe und 2 Onkyo TX-NR 905. LG OLED und ne Himedia Q10Pro mediabox. 4K Filme schaue ich mir über diese Himedia Box an oder mein ´High End PC mit LG UHD player. DVD mit Denon DVD 3910. einen Panasonic DMP-BDT 100 für Blurays. einen UHD Player habe ich nicht da ich 4K filme e Rippe. wenn die Quallität der Player mal wieder besser wird kommt natürlich ein 4K player ins haus aber alles was im moment auf dem markt ist, ist für mich totaler schrott.

    ja was soll ich zu den klang schreiben. 😀 für mich das beste was ich an räumlichkeit, bühnenaufbau und dreidimensionalität je gehört habe. ich besitze auch noch meine alten Infinity RS3 B aber die kommen an der dreidimensionalität und an den klangeigenschaften der einzelnen instumente und stimmen nicht an diese günstigen tang band heran. ok sie klingen spektakulärer als die tang band aber ich vergleiche gerne mit dem was man so auf der straße und in der wirklichen umgebung höre und diese klangfarbern der tangband kommen den original doch sehr nahe. man hört auch nicht wo sie stehen da der schall sich so wunderbar von den chassi löst als wären dort keine lautspercher. in mein kleinen 20 m² kinozimmer könnte man meinen das man auf ein freilichtkino event sich filme anschaut, vorrausgesezt sie sind gut abgemischt. meine wände habe ich auch gedämpft mit akustikschallmatten. aber blll ich habe ein sofa und kann freunde mit schauen lassen hehe.

    ps. danke fürs lesen und nicht böse sein wenn mal was falsch geschrieben ist oder grammatik unter aller sau ist 😀

  8. Avatar Tim

    Was für eine Leinwand ist denn geplant?

    • Aktuell gehe ich von einer Multiformat-Leinwand von Alphaluxx aus.

      • Avatar Tim

        Ah ok.
        Rahmenleinwand geht ja wegen Fenster nicht 🙂

      • Avatar Tim

        Und den Pioneer LX59 hast im Wohnzimmer?
        Noch zufrieden damit?
        Hab den ja auch.

        • Der Pioneer wechselt zwischen Wohnzimmer und Kino. Bei potenten Titeln checke ich gerne noch mal mit dem Pioneer nach, da er einfach mehr Dynamik verträgt. Zufrieden natürlich immer noch 😉

  9. Avatar Nico

    Der Denon 4500 ist eingezogen.
    Gibt es dann mittlerweile Erkenntnisse zu IMAX Enhanced Titeln? Und werden in Zukunft auch Auro 3D Tonspuren getestet?
    Ansonsten immer wieder…weiter so und Danke für Deine Arbeit

    • Wenn Auro-3D-Tonspuren auf Disks sind, werden sie natürlich auch mit einbezogen. Jep. Der Denon 4500 ist es geworden.
      Zu IMAX Enhanced habe ich jetzt rückblickend noch keine Zeit gehabt, mir die relevanten Titel noch mal anzuhören. Da braucht es ein bisschen Muße zu, während das normale „Tagesgeschäft“ ja auch erledigt werden will. Aber es wird ja irgendwann auch wieder neue Titel mit IMAX Enhanced geben, sodass es dann spätestens die Möglichkeit gibt, das noch mal gegen zu checken. Bin gespannt, ob dort der Sub dann ähnlich agiert wie über die DTS-HD-Spur oder ebenfalls schwächer bleibt…

  10. Avatar Basti

    Moin Timo,
    echt interessant was du da für ein Equipment hast und mit welcher Akribie du von der Akustik her alles eingerichtet hast.
    Mir fallen gerade noch zwei Dinge ein, die ich akustisch damals sehr interessant fand.
    Zum einen die Q-Sound Technologie bei Audio CDs (Madonna’s The Immaculate Collection war die erste CD mit der Technik 1990) und der Headphone Surround Sound bei manchen Filmen (zum Beispiel bei High Tension auf DVD).

    Anbei mal mein Equipment, was natürlich „ein Witz“ gegenüber deiner Technik ist. Ich habe das Soundsystem und den Receiver erst neu im Juli bekommen, Fernseher und Player sind älter.

    Soundsystem: Canton Movie 95 Heimkinosystem (100/120 Watt) schwarz (Set)
    Receiver: Denon AVR-S950H 7.2-Kanal AV-Receiver
    Player: Panasonic DMP-BDT385EG 3D Blu-ray Player (4K Upscaling)
    Monitor: LG 42LM620S, 42 Zoll / 107 cm, Full-HD, 3D.

    Greetz,
    Basti

  11. Avatar Scorpion66

    Hallo Timo,

    das sieht doch gar nicht mal so schlecht aus. Das mit dem selbstklebenden Tür-Dämmset von AixFOAM zur Dämmung der Erstreflexionen würde ich mir noch überlegen. Ich habe die Erfahrung damit gemacht, dass es durch diese Filzkaschierung, die an die Absorber–Oberfläche geklebt wird, die höheren Frequenzen überwiegend reflektiert werden. In meinem Fall wären Absorber ohne Filzkaschierung deutlich besser geeignet.

    Gruß

    Roman

    • Hi Roman.
      Das Risiko besteht natürlich. Allerdings hat die AixFOAM-Geschichte auch noch den Hintergrund der Tür-Schalldämmung nach außen. Da muss noch ein bisschen was getan werden, damit ich die gewünschten Pegel fahren kann. Sollte die ganze Sache zu Problemen führen, wird noch mal gemessen und überlegt.

  12. Avatar Christian

    Schönes Heimkino hast du dir da aufgebaut!

    Noch viel Spaß im dedizierten Filmraum 🙂

  13. Avatar Martin

    Sehr sehr nice! Danke für den Einblick. Ich wollte mal fragen wie zufrieden bist du mit den X.3 Höhenlautsprechern? Ich überlege mir gerade 4x GLE 416.2 anzuschaffen. Die sind aber schon relativ teuer für die Decke finde ich. Hast du diese zufällig auch mal verglichen?

    • Die GLE 416.2 sind tolle Speaker, absolut. Sicherlich tonal noch etwas besser.
      Verglichen habe ich sie nicht, nein. Aber in meinem Setup funktionierten die x.3 sehr gut. Da besteht aktuell nicht der Wunsch nach „MEHR“. Aber 2021 will ja auch noch ein bisschen was Neues investiert werden 😉

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