Resident Evil 4K UHD

Blu-ray Review

Highlight Communications, 01.07.2021

OT: Resident Evil

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Im Bienenstock

Der Auftakt zu einem der erfolgreichsten Horror-Franchises auf 4K-UHD-BD.

Inhalt

Teure Villa, billiger Duschvorhang aus schwedischer Produktion

Ein geheimes Forschungslabor unter der Erde. Hier lässt die Umbrella Corporation an einem Virus experimentieren, das möglicherweise tote Zellen wiederbeleben kann. Als das Virus im Labor von einem Mitarbeiter freigesetzt wird, gelangt es über das Lüftungssystem in den kompletten Bau. Und wenn der Zentralcomputer („Red Queen“ genannt) nicht den Komplex abgedichtet, verriegelt und alle Menschen darin getötet hätte – wer weiß, was hätte passieren können. Doch die Sicherheit trügt. Denn die Red Queen ist außer Kontrolle geraten. Um zu verhindern, dass noch Schlimmeres passiert, wird ein Sicherheitstrupp in die unterirdische Anlage entsendet. Über einen geheimen Zugang in einer Villa wollen sie sich Zutritt verschaffen. Dort stoßen sie auf Alice, eine junge Frau, die offenbar unter Gedächtnisverlust leidet. Und weil Alice irgendwas mit der Sache zu tun hat, nehmen sie sie der Einfachheit halber mit. Nachdem es dem Trupp gelingt, den Zentralcomputer abzuschalten, entsteht aber ein größeres Problem. Denn die Abschaltung öffnet auch die Türen der Labore. Und in denen tummeln sich mittlerweile jene durch Alice getöteten Mitarbeitet, die durch das auströmende T-Virus zu Zombies mutiert sind …

Rain ist härter als jeder Typ

Wohl kaum ein Playstation-Zocker, der in den ausgehenden 90er Jahren nicht wenigstens einmal in den Horror-Survival-Game-Schocker Resident Evil reingespielt hat. In einer Zeit, in der die Ur-Playstation (und ihre Spiele) noch wenig Power hatten und fast jedes Öffnen einer Tür mit Ladezeiten verbunden war, saß man gebannt vor dem Fernseher und wusste nie, ob man das, was im nächsten Raum wartet, nur ein paar Informationen bzw. Munition war oder doch der nächste zombifizierte Wissenschaftler. Und obwohl Steuerung und Bewegungen der Figuren hakelig waren und die Ladezeiten wirklich tödlich nervten, hat man das Ding gezockt, bis einem die Nackenhaare zu Berge standen. Kein Wunder, dass frühzeitig jemand kam und sich die Verfilmungsrechte von Capcom sicherte.
Umso erfreulicher (fürs deutsche Publikum) war es, als dies ausgerechnet Bernd Eichinger für Constantin Film tat. „Ausgerechnet“ deshalb, weil der hiesige Erfolgsproduzent zuvor bereits einmal an einem großen Filmrechteerwerb krachend scheiterte (The Fantastic Four). Und es durfte durchaus die Frage gestellt werden, warum er nun ein erfolgreiches (mögliches) Franchise eines Popkulturphänomens ins Leben rufen können sollte, wenn es doch schon mal so in die sprichwörtliche Hose gegangen war.
Zunächst einmal war seine Idee, die Adaption des Gaming-Hits keinem Geringeren als George A. Romero anzuvertrauen. Der Zombie-Regisseur sollte zudem das Drehbuch schreiben. Das allerdings wurde (so sagt man) von Eichinger abgelehnt, worauf Romero absprang. Andere sagten aber wohl, dass Romeros Drehbuch tatsächlich ziemlich mies gewesen sei. Wer’s überprüfen möchte, kann das hier tun —> Romeros Drehbuch zu Resident Evil.

Auf was schießen sie denn hier?

Paul W.S. Anderson, dem dann später die Regie zufiel, hatte 1995 mit Mortal Kombat eine zumindest finanziell erstaunlich erfolgreiche Videospieladaption realisiert und entwickelte auf eigene Faust ein Skript zu Resident Evil. Als dieses über Umwege Eichinger in die Hände fiel, war er begeistert und Anderson hatte den Job. Dass er kurz darauf auch Milla Jovovich zu daten begann und die beiden bis heute ein Paar (mit mittlerweile drei Kindern) sind, hätte er sich vor dem Engagement als Autor/Regisseur für den Film wohl auch nicht einfallen lassen. Steht aber auf einem andere Blatt und gehört eher in die Bunte als hierher.
Also zurück zur Adaption des Videogames. Da die Constantin Film als Produktionsstudio verantwortlich zeichnete, wurde Resident Evil größtenteils in den Berliner Adlershof Studios gedreht. Besonders interessant: Einer der Drehorte war die damals noch nicht fertige U-Bahn-Stelle „Bundestag“, deren Bau aufgrund von finanzieller Klammheit immer wieder pausiert wurde. Auch Szenen von Æon Flux oder Equilibrium wurden dort gedreht.
Dem Film sieht man zwar ein wenig an, dass seine Drehorte etwas improvisiert und nicht unbedingt so richtig auf internationalem Niveau wirken, doch der erste Teil des mittlerweile sechs Teile umfassenden Franchises besticht durch seine dem Spiel recht nahe Atmosphäre.

Ah, auf Untote

Gegenüber den folgenden Filmen 2 – 6 zählte hier noch nicht das „höher, schneller, weiter“, sondern vornehmlich der Spannungsaufbau. Und so dauert es auch eine ganze Weile, bevor man die ersten untoten Labor- und Sicherheitskräfte zu sehen bekommt. Bis dahin gilt es, in den unterirdischen Gängen und Räumen nicht sein Leben zu verlieren, weil’s auch noch andere gemeine Fallen gibt – ganz unabhängig von den Zombies. Anderson machte das seinerzeit ganz gut und aus heutiger Sicht muss man ihm attestieren, dass er mit Alice eine Horrorfilm-Ikone erschaffen hat. Man kann von seinen RE-Filmen halten, was man will. Man kann sie als Quatsch, Murks oder Guilty Pleasure abtun. Aber man kann nicht leugnen, dass eine der tapfersten und taffsten Horrorfilm-Hauptfiguren nun mal die von Milla Jovovich dargestellte Alice ist. Das wieder war 2002 sooooo selbstverständlich nicht. Nach Ripley in Scotts Alien gab es längere Zeit keine so emanzipierte Actionheroine mehr – bei gleichzeitig ziemlich hohl agierenden Herren der Schöpfung. Und weil eine nicht reichte, stellte man Jovovich damals auch noch Michelle Rodriguez an die Seite. Dies allerdings in dermaßen überzogener Manier, dass die Macho-Attitüde der Söldnerin nach kurzer Zeit höllisch nervt. Starke Frauenrollen sind dufte, wenn sie aber die Verhaltensweisen der testosterongesteuerten Männer schlicht kopieren, hilft das weder der Unterhaltung noch dem emanzipatorischen Gedanken.
Unterhaltung gibt’s aber trotzdem genug, weil sich atmosphärische Spannung und spätere Action hier noch die Waage halten und die Zombieszenen durchaus schaurig gerieten. Dass man bei den Tricks tricksen musste und die Zombie-Hunde bspw. aus Dobermännern mit umgehängten „Fleischmänteln“ bestehen oder aus still stehenden Puppen, ist dann vielleicht auch ein bisschen dem niedrigen Budget geschuldet. Mit verhältnismäßig geringem Budget ließ sich aber doch realisieren, zahlreiche Querverweise auf die Spiele zu integrieren, um die Fans auf seine Seite zu ziehen: S.T.A.R.S.-Logos, Krähen vor dem Gebäude oder die Statue vor dem Gebäude – alles nette Zitate aus den Spielen.

Preis: 19,99 €
(Stand von: 2021/09/23 9:51 am - Details
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Studio:
Format: Blu-ray
Spieldauer:
Erscheinungstermin: Thu, 01 Jul 2021
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Bild- und Tonqualität BD

Die Red Queen, bzw. ihr virtuelles Konterfei

Die bisherige Blu-ray, die dem Set mit der 4K-Scheibe beiliegt, datiert bereits aus dem Jahr 2007. Und dass man damals nicht unbedingt so wahnsinnig qualitätsbewusst an die Sache ging, sieht man ihr an. Mit ihrem MPEG-2-Codec ist sie schon alleine aufgrund dessen heute einfach nicht mehr zeitgemäß. Mal abgesehen von nicht seltenen Schmutzpartikeln ist die Schärfe durchweg schwach. Eine Rauschminderung ist ebenfalls zu erkennen, was oft für eine etwas inkonsistente Körnung sorgt oder sogar für teils klumpige Ansammlungen. Der Codec lässt teils massive Artefakte zu, die sich zwischen Macroblocking und Treppenstufen abspielen (Gesicht bei 4’06). Auch die Farben wirken wenig natürlich. Zu hell, oft gelblich, manchmal auch mit leichtem Hang zum Grünlichen lassen sie die Hauttöne beständig eher künstlich und wenig realistisch wirken. Und auch beim Kontrast geht’s maximal mittelmäßig zu. In hellen Szenen gibt’s nur wenig Dynamik. Oft überstrahlen Hintergründe. In dunklen versumpfen Details gerne mal. Hinzu kommen die dauerhaft sichtbaren Kompressions- und Encoding-Artefakte rund um Objekte.
Was für das Bild gilt, gilt leider auch für den Ton. Zwar hat dieser (immerhin) eine mit 2 Mbps laufende DTS-HD-High-Resolution-Kodierung erhalten, doch während die Stimmen oftmals viel zu leise daher kommen. Vor allem im Vergleich zu den Soundeffekten sind die Sprachorgane viel zu dünn und klingen alles andere als glücklich eingebettet. Wenn die Sprinkleranlage nach 4’18 anspringt, hört man die Stimmen fast nicht und im Prinzip ändert sich dieses Missverhältnis auch nie richtig. Wenn Alice nach 12’40 ein „Hallo“ nach draußen ruft und man den Ton auf Hörbarkeit einpegelt, drohen die aufgescheuchten Vögel im Nachgang sämtliche Trommelfelle zu zerstören – das ist schlicht viel zu aggressiv abgemischt (verglichen mit den Stimmen).Noch dazu gibt’s zu viel Nachhall in vielen Effektsituationen und wenn die Action auch vom dröhnenden Score von Marco Beltrami und Marilyn Manson überlagert wird, klingt das Ganze eher nach einem üblen und wenig differenzierten Soundbrei. Immerhin gibt’s ab und an recht annehmbaren Tiefbass. Aber insgesamt ist das eine wirklich unausgewogene und wenig überzeugende Tonspur. Der einzige Trost für hiesige Zuschauer: Der englische Sound ist genauso mies und breiig. Einzig die Dialoge sind ein wenig harmonischer.

Bild- und Tonqualität UHD

Alice wehrt sich – zur Not auch gegen untote Dobermänner

Resident Evil wurde 2002 noch analog gefilmt. Zum Einsatz kamen zwei Moviecam-Kameras, die „Compact“ und die leichtere SL. Ausgehend von dem 35-mm-Filmmaterial wurde für die UHD-Blu-ray ein 4K-Transfer erstellt, der im Nachgang mit einer HDR10-Kontrastdynamik und einem im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum gemastert wurde.
Das alles führt zu einem wesentlich besseren Bildeindruck als man über die alte Blu-ray gewohnt war. Wesentlich! Es fängt bei den Hauttönen an, die nun deutlich natürlicher und angenehmer gefärbt sind, geht über das viel authentischere, gleichzeitig aber fein eingefangene Filmkorn weiter und hört bei der deutlich besseren Schärfe und Detailtiefe noch nicht auf. Um Welten besser ist auch der Kontrastumfang, der nun die über die Blu-ray ausreißenden hellen Flächen (vor allem während der letzten fünf Minuten) wieder einfängt und konturiert abgrenzt. Gerade die letzten Szenen mit Alice im hell ausgeleuchteten Behandlungsraum schlagen die milchig-trübe und gelblich wirkende Blu-ray um Längen. Was man hier allerdings doch ein wenig wahrnehmen kann, sind ganz leichte Filterungen auf ihrer Haut, sobald sie von der Liege hinunterfällt. Dafür entfallen aber sämtliche Encoding- und Komprimierungsprobleme der Blu-ray. Macroblocking auf Gesichtern ist kein Thema mehr (4’06) und in eben dieser Einstellung sieht man Details auf der Haut (Poren, kleine Fältchen etc.), die von der Blu-ray schlicht zugematscht wurden. Glücklicherweise ist auch der Schwarzwert nun richtig knackig und nicht mehr bläulich eingefärbt wie bei der BD. Rein vom Ursprung her mag Resident Evil vielleicht nicht die besten Möglichkeiten bieten, aber die 4K-UHD-BD holt nahezu das Maximale aus dem vorhandenen Filmmaterial heraus.

Blu-ray (73’13): (Slider ganz nach rechts): Die Blu-ray wirkt durchgängig wenig kontrastreich und zweidimensional.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die HDR10-Scheibe kann deutlich mehr Dynamik erzeugen.

Blu-ray (8’21): (Slider ganz nach rechts): Die Haut zu gelb, der Kontrast zwischen Auge und umliegender Haut ist kaum vorhanden.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD arbeitet das alles viel besser und eindrucksvoller heraus.

Blu-ray (8’21): (Slider ganz nach rechts): Auch im Close-up bleibt die Blu-ray unscharf, trüb und flach.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Schauen wir näher hin, sieht man die Aderverästelungen im Auge viel besser und auch die Details in der Iris kommen viel stärker zur Geltung

Blu-ray (4’06): (Slider ganz nach rechts): Wer sich diese Szene im Aufzug über die alte BD anschaut, wird merken, wie unscharf diese wirklich ist. Mal ganz abgesehen von den unnatürlich gelblichen Hauttönen.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die 4K-Scheibe ist hervorragend aufgelöst in dieser Szene und von der Farbstimmung her viel natürlicher.

Blu-ray (4’06): (Slider ganz nach rechts): Auch hier zeigen sich sichtbare Artefakte, die fast schon Treppenstufen-Niveau erreichen (Pfeile). (Das Moiré ist dem Screenshot geschuldet).
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Fein aufgelöstes Korn, gutes Encoding und keinerlei digitale Artefakte: Die UHD-BD.

Blu-ray (4’06): (Slider ganz nach rechts): Tausche gefiltert-softe Stirn ohne Details …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … gegen detailreiche Haut mit Fältchen und Hautporen.

Blu-ray (19’55): (Slider ganz nach rechts): Die Blu-ray ist in dieser Szene kühler, weist schon im Vollbild sichtbare Artefakte auf und das Rot im Logo ist eher orange.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD zeigt das kräftigere Rot, holt das ursprüngliche analoge Korn zurück und ist wärmer in dieser Szene.

Blu-ray (19’55): (Slider ganz nach rechts): Schauen wir näher hin, zeigen sich bei der Blu-ray die deutlichen Probleme von Kompression und Encoding. Erkennbar ist hier nur Matsch.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-Blu-ray offenbart wieder die ursprüngliche Körnung, kommt ohne Artefakte aus und lässt den Text unten (fast) wieder lesbar erscheinen.

Blu-ray (89’12): (Slider ganz nach rechts): An den Umrissen der Kittel der beiden lässt sich gut ausmachen, wie deutlich die Blu-ray mitunter überkontrastiert.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD holt per HDR10 die Umrisse wieder sichtbar zurück. Die beiden Herren schälen sich vor dem Hintergrund wieder ab und zerfließen nicht vor diesem.

Blu-ray (91’15): (Slider ganz nach rechts): In den finalen Szenen ist die Blu-ray extrem trüb und kontrastarm.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD kann hier deutlich mehr Dynamik aus dem Bild holen.

Beim Ton ändert sich nichts. Es bleibt bei den DTS-HD-HR-Spuren der Blu-ray.
Preis: 19,99 €
(Stand von: 2021/09/23 9:51 am - Details
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Format: Blu-ray
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Bonusmaterial

Zombies und kein Ende

Das Bonusmaterial der UHD-BD beschränkt sich auf den (nicht untertitelten) Audiokommentar von Anderson, Jeremy Bolt, Milla Jovovich und Michelle Rodriguez.
Die Blu-ray enthält dann die bekannten Extras. Von Kameratest der Zombies und Milla Jovovich über das halbstündige Making-of (mit deutschem Voice-Over) und Featurettes zur Filmmusik sowie der Game-Adaption (beide untertitelt) bis hin zu drei Charakterbetrachtungen hinter den Kulissen

Fazit

Resident Evil mag keine große Charaktertiefe bieten, gehört aber im Nachhinein betrachtet zu den gelungeneren Videospielverfilmungen. Und er hat mit Milla Jovovichs Alice eine ikonische Kultfigur erschaffen, die für willkommene weibliche Emanzipation im Horrorfach sorgte. Der Startschuss für ein Franchise, das bis zum sechsten Teil immer mehr Fans fand.
Und für eben jene Fans ist die 4K UHD-Blu-ray, die das Bild in wesentlich dynamischerer, schärferer und farblich harmonischerer Weise abliefert. Leider ist der Ton alles andere als ein Gedicht.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 55%
Bildqualität UHD: 80%

Tonqualität BD/UHD (dt. Fassung): 55%
Tonqualität BD/UHD (Originalversion): 60%

Bonusmaterial: 60%
Film: 70%

Anbieter: Constantin Film / Highlight Communications
Land/Jahr: USA 2002
Regie: Paul W. S. Anderson
Darsteller: Milla Jovovich, James Purefoy, Michelle Rodriguez, Ryan McCluskey, Heike Makatsch, Stephen Billington
Tonformate BD/UHD: DTS HD-High-Resolution: de, en
Bildformat: 1,85:1
Laufzeit: 100
Codec BD: MPEG-2
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-66
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10
Maximale Lichtstärke: 996 Nit
FSK: 16

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Constantin Film)
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Trailer zu Resident Evil


So testet Blu-ray-rezensionen.net

Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.

Dort findet ihr auch das aktuelle Referenz-Gerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:

Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild“verbesserern“ zu verfälschen.

4 thoughts on “Resident Evil 4K UHD

  1. blooob

    die deutsche UHD ist sogar n minitick besser als die US UHD …

    • Hi blooob.
      Danke dir für die Idee, den Vergleich zu posten.
      Ich bitte aber darum, keine links zu Seiten zu verlinken, die kein Impressum haben und bei denen die Copyrights für die Screenshots nicht erkenntlich sind.

    • Dennis

      Die US-UHD hat aber den deutlich besseren englischen Dolby Dolby Atmos Ton auf der Scheibe den die deutsche UHD nicht bietet.

  2. Sigi

    Wen es interessiert:
    Es gibt eine skandinavische Gesamtbox der Resident Evil UHD´s bei coolshop. Die Filme haben alle den englischen Atmos-Mix, aber es gibt keine DE Tonspur oder DE Untertitel. Aber wer braucht das schon bei dieser Filmreihe. Die Box kostet nur 49,- Euro mit den sechs Filmen…

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