SAW X [Uncut] 4K UHD

Blu-ray Review

Studiocanal, 14.03.2024
Studiocanal, 14.03.2024

OT: SAW X

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Unvorhergesehene Konsequenz

Zum zehnten Mal tauchen wir ins SAW-Universum ein.

Inhalt

John Kramer wie wir ihn kennen    Photo Credit: Alexandro Bolaños Escamilla

John Kramer hat Dr. Lawrence Gordon und Adam Stanheight eine wirkungs- und schmerzvolle Lektion erteilt, was seinen Krebs allerdings auch nicht geheilt hat. Da die Erkrankung schnell fortschreitet, sieht er dem Tod ins Auge. Dann allerdings erhält er über Henry Kessler, einen Teilnehmer aus Kramers Selbsthilfegruppe, einen Hinweis auf Cecilia Pederson. Die Ärztin experimentiert mit einer bisher nicht zugelassenen Behandlungsmethode in Bezug auf Krebs. Pederson verspricht Kramer, dass sie den Tumor entfernen kann. Dafür reist John nach Mexiko-Stadt, unterzieht sich der OP und hat damit laut Aussage der Operateure Erfolg. Doch als er sich bedanken möchte, sind die Verantwortlichen weg und das Labor ist verlassen. Offenbar hat man ihn übers Ohr gehauen und um sein Geld betrogen. Der Tumor ist immer noch im Hirn. Kramer nimmt daraufhin Kontakt zu Amanda Young auf, um gemeinsam mit ihr die an der OP beteiligten Personen zu entführen und sie in blutigen Prüfungen büßen zu lassen …

John hat Helfer …

Zwölf Teile Freitag, der 13., 13 Teile Halloween, elf Teile Hellraiser, neun Teile Nightmare, acht Teile Chucky – kein anderes Genre lebt so sehr von Fortsetzungen innerhalb eines Franchise wie der Horrorfilm. Und nach einer kurzen Stotterphase im Motor von SAW zählt die 2004 gegründete Filmreihe zu den beständigsten Vertretern des Horrorfilms im Kino. Mit SAW X feiert man nun Jubiläum und bringt es im Schnitt auf einen Film alle zwei Jahre. Kein Wunder, dass man an John Kramer und seinen Taten festhält, denn bei einem Budget von 107 Mio. Dollar (für alle zehn Teile, wohlgemerkt) steht ein Einspielergebnis von 1,13 Mrd. Dollar auf der Habenseite – also etwas mehr als das zehnfache Einspiel-Kosten-Verhältnis. Nimmt man den künstlerisch und finanziell schwächsten Teil, SAW: Spiral, raus (der mit 20 Mio. Dollar das größte Budget und mit 40 Mio. Dollar das geringste Einspiel aufwies), kommt man auf einen Schnitt von 12,5 und damit rund 120 Mio. Dollar Einspiel bei rund zehn Mio. Dollar Budget pro Film. Soweit der kurze Ausflug ins Buchhalterische. Dass die Reihe rund um die Taten von John Kramer aka Jigsaw so erfolgreich läuft, liegt maßgeblich (und spätestens seit dem dritten Teil) an den kreativen und äußerst blutigen Fallen. Kein Wunder, dass es in Deutschland immer wieder zu Indizierungsanträgen kam, denen die entsprechenden Institutionen nicht selten folgten. Kaum eine moderne Horrorfilmreihe wurde dermaßen von Schnitten heimgesucht wie das SAW-Franchise.

… bzw. Helferinnen

Doch 2010 schien man mit dem siebten Teil, SAW 3D – Vollendung, erst einmal einen Deckel draufzumachen. Sieben Jahre dauerte es, bevor mit Jigsaw ein neues Kapitel aufgeschlagen wurde, das einen ganz neuen Blickwinkel erlaubte. Weitere vier Jahre zogen ins Land, bis dann mit SAW: Spiral eine Art Spin-off erschien, bei dem sich vor allem Hauptdarsteller Chris Rock hervortat. Rock hatte sich persönlich für ein Sequel starkgemacht, was zwar zu einem veritabel brutalen Film führte, den aber im Kino nicht viele sehen wollten. Dass es nun, drei Jahre später, mit SAW X wieder ein „Back to the Roots“ gibt, ist tatsächlich genau dieser Tatsache zu verdanken. Denn der mehr oder weniger gefloppte Spiral machte den Weg für eine Geschichte frei, die bereits in der Schublade lag, die man dann aber zugunsten von Rocks Vision erst einmal hinten angestellt hatte. Klar war, dass man wieder zu den Wurzeln des Franchise zurückgehen musste. Und da man offenbar auf Nummer sicher gehen wollte, kam man nicht umhin, auch Tobin Bell wieder als Hauptdarsteller anzufragen. Da dessen Alter Ego aber bereits vor einigen Jahren den Filmtod fand, musste man sich zeitlich in die Vergangenheit orientieren. SAW X spielt deshalb zwischen dem ersten und zweiten Teil. Als Regisseur gewann man Kevin Greutert zurück, der bereits den sechsten und siebten Teil inszeniert hatte.

Valentina geht’s wortwörtlich an den Kragen  Photo Credit: Alexandro Bolaños Escamilla

Gewohnt ist man es, dass es mit einer Falle beginnt und die Geschichte des Films dann nach und nach (teils in Rückblenden) erzählt wird – immer wieder unterbrochen vom Wechsel in die Folterszenarien. Bei SAW X wird deutlich stärker und deutlich mehr Geschichte erzählt als bisher. Zwar gibt’s zu Beginn eine kurze Foltersequenz, die aber nur im Kopf von Kramer stattfindet. Ansonsten dauert es 35 Minuten, bevor der erste von Jigsaws auserkorenen Kandidatinnen und Kandidaten sein Schreckensszenario erleben darf. Das wird die Gorehound-Fans der Vorgänger vermutlich etwas anstrengen oder sogar langweilen. Dafür bekommt man allerdings mehr Einblick in die Seele Kramers als in allen bisherigen Filmen zusammengenommen. Und John tritt auch seinen Opfern gegenüber viel deutlicher und aggressiver in Erscheinung. In keinem anderen Film gibt er so viele Erklärungen selbst ab und lässt sie nicht einfach durch eine Minikassette verkünden. Das bietet zwar mehr Charaktertiefe, hält aber auch unnötige, bzw. redundante Beschreibungen parat. Amandas Sätze wirken mitunter sogar völlig obsolet. Herausragend ist dieses Mal die Darstellung eines der Jigsaw-Opfer: Synnøve Macody Lund in der Rolle der Hochstapler-Ärztin Pederson macht einen herausragend guten Job und dürfte von allen Gefolterten im SAW-Universum am meisten Eindruck hinterlassen. Als Zuschauer ist man geneigt, sie aus tiefstem Herzen zu verabscheuen, was einzig der Performance der Norwegerin zu verdanken ist. Vor allem in der letzten halben Stunde läuft sie zur Hochform auf und verpasst dem Film eine (kurze) Wendung, die es in der Form im SAW-Universum bisher auch noch nicht gab. Jigsaw mit seinen eigenen kruden Moralvorstellungen zu konfrontieren, hatte noch kein Film der Reihe auf diese Weise gewagt.

Cecilia Perderson hat Kramer nicht nur um Geld gebracht   Photo Credit: Alexandro Bolaños Escamilla

Ja, das ist überkonstruiert wie alle SAW-Filme. Die Tatsache, dass Kramer hier erneut innerhalb von kürzester Zeit seine Fallen aufgebaut hat und mit allen Eventualitäten rechnet, ist schlicht albern. Aber das war es bisher ebenso und irgendwo liegt darin ja auch ein gewisser Reiz der Filme. Dankbar darf man übrigens sein, dass die Produzenten und Regisseur Greutert sich dafür entschieden, die sehr oft zu sehenden Gesichter von Kramer und Amanda nicht digital zu verjüngen, um die vergangenen 18-20 Jahre, die seit dem ersten Teil vergangen sind, zu egalisieren. Man vermutete, dass das angestammte SAW-Publikum diese Maßnahme (die selbst in deutlich höher budgetierten Filmen oft unglücklich aussieht) nicht akzeptieren würden. Und, so viel sei gesagt: Tobin Bell sieht ohnehin kaum verändert aus (und muss als Krebskranker im Endstadium auch nicht 20 Jahre jünger wirken), während Shawnee Smith nicht mal im Ansatz nach den 54 Jahren aussieht, die sie mittlerweile zählt (okay, die Perücke ist gruselig). Dennoch gut, dass man sich gegen CGI-Deaging entschieden hat. Für den beschlossenen elften Teil gibt’s allerdings ein wehmütiges Detail für die deutschen Fans zu verkraften. Bodo Wolf, der Synchronsprecher von Jigsaw, war kurz vor dem Kinostart von SAW X verstorben. Sollte John Kramer im nächsten Teil mitspielen, werden wir ihn mit einer anderen Stimme hören.

Preis: 31,99 €
(Stand von: 2024/04/19 7:35 am - Details
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Studio:
Format: Blu-ray
Spieldauer:
Erscheinungstermin: Thu, 14 Mar 2024
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Bild- und Tonqualität BD

Mateos Aufgabe ist besonders delikat   Photo Credit: Alexandro Bolaños Escamilla

Ein SAW-Film ohne körniges Bild wäre ungefähr wie ein Hühnerei ohne Salz. Während aber die Ursprünge der Serie noch in der analogen Fotografie zu finden waren, ist der aktuelle Teil digital gedreht. Das vorhandene Rauschen ist also entsprechend nachträglich hinzugefügt worden, wo nicht etwaige dunkle Szenen durch hohe ISO-Werte bereits stärker gerauscht haben. Für eine digitale Produktion ist SAW X allerdings erstaunlich filmisch-körnig. Allzu künstlich erscheint das Rauschen nicht. Allerdings hat die Blu-ray ihre liebe Mühe, die Unruhen in den teils schütteligen Kamerabewegungen adäquat einzufangen. Das Encoding schafft das oft nicht wirklich gut und hinterlässt klumpige Anhäufungen von Rauschfeldern nebst softeren Bereichen (7’15). Die Szenen mit John Kramer weisen einen teils überhöhten Kontrast auf, bei dem die hellen Oberflächen bewusst überstrahlen und schwarze Stellen auch mal versumpfen – zumal der Film oft alles andere als hell daherkommt. Kramers Haut ist bisweilen betont rosig und fast ätherisch, um seine Krankheit zu verdeutlichen. Farblich ist das sehr stilisiert (manchmal auch extrem gelbbetont), aber perfekt zum Look des Films passend. Die Schärfe ist unabhängig vom Rauschfaktor in den Close-ups teils bestechend und offenbart jede kleine Falte auf den Gesichtern.

Billy, die Puppe rollt wieder

Studiocanal macht’s mal wieder richtig und spendiert SAW X schon über die Blu-ray Dolby Atmos für beide Sprachausgaben. Die zahlreichen Licht- und Stroboskopeffekte eingangs des Films werden mit sehr aktiven und räumlichen Geräuschen wiedergegeben. Das Gleiche gilt für die Sounds, nach Jigsaws Vision bei Minute 7’00. Erstmals etwas dynamischer wird’s, wenn nach knapp 40 Minuten die Rohrbomben explodieren und kurz darauf geht’s auch in der Disko etwas lauter zu. Allerdings bleibt der Subwoofer dauerhaft eher unterfordert und so richtig viel Dynamik möchte nicht aufkommen. Die deutsche Synchro ist außerdem ein wenig zu leise eingebettet. Widmen wir uns der Signale auf den Heights, so schwingt sich schon der Twisted-Pictures-Nagel direkt zu Beginn und noch vor Filmeröffnung effektvoll von oben in den Stacheldraht. Daraufhin gibt’s Blitz-Sounds während der Szenen innerhalb des Kernspintomografen. Die Schreie des Opfers nach 6’45 hört man dann ebenfalls von oben, während der Score und atmosphärische Geräusche ohnehin fast dauerhaft mit auf die Heights gelegt wurden. Das Flugzeug nach knapp 15 Minuten düst natürlich auch greifbar über die Köpfe der Zuschauer hinweg und die Stimme der Ärztin nach 25’40 hallt sehr deutlich von oben nach. Das Gleiche gilt auch für die Stimmen im OP-Saal während des Eingriffs und bei 33’00. Die Diskoszene nach etwas über 40 Minuten bekommt dann ebenfalls Atmosphäre und sogar etwas Druck von oben. Bei 47’48 scheppert dann Glas äußerst überraschend und laut von oben auf den Zuschauer herab. Der Bohrer nach rund 80 Minuten ist ebenfalls quietschend zu hören. Allerdings hätte man dessen Geräusche noch wesentlich kraftvoller und verstörender integrieren dürfen. Gerade die diversen Fallen und Apparaturen böten genug Möglichkeit, für nervenzehrende 3D-Sounds. Leider wurde hier aber nicht das maximal Mögliche rausgeholt.

Preis: 16,99 €
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Format: Blu-ray
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Bild- und Tonqualität UHD

Wenn John Kramer fantasiert    Photo Credit: Alexandro Bolaños Escamilla

SAW X wurde mit einer Sony CineAlta Venice aufgenommen, die in 6K aufzeichnet. Ausgehend davon wurde ein 4K-DI erstellt, das von Studiocanal mit HDR10 gegradet wurde – selbstverständlich inklusive eines im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum. Von Letzterem sieht man allerdings nur bedingt etwas. Wobei, es gibt Szenen und Bestandteile des Films, die tatsächlich davon profitieren. Das rote Licht der Bestrahlungsmaschine wird mit mehr Kirschrotanteilen zum Zuschauer gebracht und ist durch die höhere Kontrastdynamik auch noch etwas leuchtender in den hellen Bereichen. Das Gleiche gilt für die nicht selten zu sehenden Neonröhren, die noch etwas mehr Punch haben. Was die UHD Blu-ray ein wenig neutralisiert, sind die arg gelben Oberflächen. Die Blu-ray ist hier bisweilen etwas übertrieben gelb, während die UHD Blu-ray vor allem neutralen grauen Asphalt authentischer wiedergibt. Sehr deutlich zu erkennen ist die höhere Auflösung der 4K-Scheibe. Das lässt sich in Totalen erkennen (bspw. die Außenansicht auf das Gebäude, in dem die Operation stattfinden soll), aber auch bei Close-ups. Tobin Bells Haare und Falten kommen sichtbar detailreicher zum Auge. Noch mehr Unterschied zur Blu-ray sieht man im Encoding. Wo die Blu-ray teils sehr deutlich vermatscht, ist die 4K-Disk wesentlich feiner im Digitalrauschen und gibt sich auch bei näherem Hinsehen keine Blöße. Dadurch wirkt das fließende Bild souveräner und homogener als die Blu-ray. Und das sieht man wirklich deutlich, wenn man’s direkt miteinander vergleicht.

Blu-ray (3’24): (Slider ganz nach rechts): Gegenüber der Blu-ray …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … ist die UHD Blu-ray dezent dunkler gemastert, im laufenden Bild aber etwas dynamischer.

Blu-ray (3’24): (Slider ganz nach rechts): Schaut man näher hin …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … sieht man sehr deutlich, dass die 4K-Disk deutlich besser aufgelöst ist.

Blu-ray (7’15): (Slider ganz nach rechts): Ein Bild zur Demonstration des Unterschieds im Encoding.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Man betrachte das Close-up im nächsten Bildvergleich.

Blu-ray (7’15): (Slider ganz nach rechts): Die Blu-ray matscht im Encoding und zeigt das Rauschen sehr grob.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Ja, das ist exakt der gleiche Bildausschnitt. Die UHD Blu-ray ist im Encoding um Welten besser.

Blu-ray (19’47): (Slider ganz nach rechts): Gegenüber der etwas gelblastigen Blu-ray …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … ist die UHD Blu-ray etwas neutraler, aber immer noch stilisiert.

Blu-ray (19’47): (Slider ganz nach rechts): Näher hingeschaut zeigt sich der deutliche Unterschied in der Auflösung.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Oberflächen, Details – die 4K-Disk zeigt sich durchweg besser aufgelöst.

Blu-ray (30’59): (Slider ganz nach rechts): Gegenüber der Blu-ray …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … hat die HDR-Scheibe eine etwas nachmittäglichere Stimmung. Im laufenden Film passt das besser und wirkt authentischer.

Blu-ray (30’59): (Slider ganz nach rechts): Hier noch mal gut zu sehen:
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD Blu-ray ist neutraler und weniger gelbbetont.

Blu-ray (49’04): (Slider ganz nach rechts): Noch mal ein Bild zum Auflösungsvergleich.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): siehe nächster Bildvergleich.

Blu-ray (49’04): (Slider ganz nach rechts): Auch in den dunklen Szenen …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … kann man erkennen, dass die Oberflächen dreidimensionaler sind.

Blu-ray (87’13): (Slider ganz nach rechts): Die Blu-ray ist im Rot etwas orangebetonter.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD Blu-ray kommt satter rot rüber.

Keine Änderung beim Ton. Auch die UHD Blu-ray liefert die Atmos-Spuren der Blu-ray.
Preis: 31,99 €
(Stand von: 2024/04/19 7:35 am - Details
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Format: Blu-ray
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Bonusmaterial

Im Bonusmaterial von SAW X findet sich neben dem Audiokommentar vom Regisseur, dem Kameramann und Produktionsdesigner noch ein sechsteiliges und insgesamt fast 90-minütiges Featurette, das zunächst auf die Entwicklung der Geschichte eingeht, gleichzeitig aber auch die Geschichte mit Chris Rock erzählt. Des Weiteren kümmert man sich um die Tatsache, dass der zehnte Film sich viel stärker auf John konzentriert. Natürlich werden aber auch die starken Frauenrollen oder jene der anderen Nebencharaktere näher beleuchtet und auch zum Drehort und der Kameraarbeit wird referiert. Ebenso redet man über die Fallen und das Make-up. Der „Fallen-Test“ beschreibt genau das: Test-Screenings der einzelnen Fallen und Vorrichtungen. Obendrauf gibt’s geschnittene Szenen mit einer Laufzeit von 37 Minuten, die zum Teil sehr lang sind und noch mal sehr viel mehr von Kramers Seelenleben offenbaren. Alle Extras sind untertitelt.

Fazit

Ja, viele halten die Reihe für mausetot. Und lange nicht alle SAW-Fans werden den zehnten Teil mögen. Doch die Konzentration auf Kramer und seine Geschichte gibt seiner Figur mehr Tiefe als je zuvor. Und das funktioniert hier wirklich gut. Ebenso liefert Synnøve Macody Lund eine beeindruckende Vorstellung ab und dürfte damit als coolste Gegenspielerin von Jigsaw überhaupt in die Geschichte eingehen. Die 4K-Disk ist der Blu-ray vor allem in der Auflösung und dem deutlich besseren Encoding überlegen, bei dem die Blu-ray wirklich schwächelt. Der Ton hätte insgesamt dynamischer und auf dem Höhensektor auch effektvoller ausfallen dürfen.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 75%
Bildqualität UHD: 85%

Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (dt. Fassung): 70%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (dt. Fassung): 40%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (dt. Fassung): 70%

Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 70%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 40%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 70%

Bonusmaterial: 70%
Film: 75%

Anbieter: Studiocanal
Land/Jahr: USA/CA/MEX 2023
Regie: Kevin Greutert
Darsteller: Tobin Bell, Shawnee Smith, Steven Brand, Synnøve Macody Lund, Costas Mandylor, Joshua Okamoto, Michael Beach, Octavio Hinojosa
Tonformate BD/UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): de, en
Untertitel: de
Bildformat: 1,85:1
Laufzeit: 119
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-100
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10
Maximale Lichtstärke: 1034 Nit
FSK: 18 (uncut)

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Studiocanal)
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So testet Blu-ray-rezensionen.net

Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
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Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild“verbesserern“ zu verfälschen.

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1 Kommentar
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Stefan

Der erste gute Saw Film seit langem. „Spiral“ fand ich nur ok, Saw X immerhin gut gemacht, spannend und unterhaltsam. Teil 1 wird aber wohl immer mein absoluter Favorit der Reihe bleiben. Da ich ihn nur als 4k-Stream im Microsoft Store (XBox) geliehen hatte, kann ich zur Bildqualität der Disk leider nichts sagen. Die Streams werden aber mittlerweile qualitativ auch immer besser habe ich das Gefühl.