Silent Night – Stumme Rache 4K UHD

Blu-ray Review

Leonine Distribution, 28.03.2024
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OT: Silent Night

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Rache ist ein Gericht, das am besten stumm serviert wird

John Woo ist zurück in Hollywood.

Inhalt

Die Trauer über den Verlust wirkt auf beiden Seiten

Weihnachten in Las Palomas, Texas: Brian und Saya hatten soeben noch mit seinem Sohn Taylor im Garten gespielt, als Schüsse aus zwei Autos rivalisierender Gangs fallen. Mitten im Kreuzfeuer erwischt es Taylor, der in den Händen seiner Eltern stirbt. Brian macht sich augenblicklich an die Verfolgung der Täter, fängt eines der Fahrzeuge ab, wird dann jedoch von einem der Gangleader angeschossen. Eine der Kugeln trifft seine Stimmbänder, die fortan ihren Dienst verweigern. Körperlich halbwegs wieder hergestellt, aber voller Bitterkeit und Trauer kehrt er nach langem Krankenhausaufenthalt nach Hause zurück und ertränkt seinen Schmerz im Alkohol. Saya findet keinen Zugang mehr zu ihm. Die Erinnerungen an die Tat wecken Brian dann aber aus seiner Lethargie. Fest entschlossen, die Täter zur Strecke zu bringen, beginnt er, seinen Körper zu trainieren und sich Selbstverteidigungsvideos anzuschauen. Genau ein Jahr später, so sein Plan, will er sie alle umbringen. Und keiner wird ihn aufhalten …

Brian fasst einen Entschluss

John Woo. Ein Name. Ein Wort. Ein Donnerhall. So, oder so ähnlich könnte dereinst eine Dokumentation über den Regisseur chinesischer Abstammung lauten, der als Fünfjähriger mit seiner Familie nach Hongkong floh und dort lange unter ärmsten Verhältnissen lebte. Drogenhandel, Prostitution und Gewalt waren stets um Woo herum, dessen Vater in den Slums an Tuberkulose erkrankte und seine Familie dadurch nicht ernähren konnte. Woo selbst litt nach einer Wirbelsäulen-Operation in ganz jungen Jahren bis zu seinem achten Lebensjahr darunter, praktisch nicht normal laufen zu können. Auf seine Zukunft angesprochen, hegte er während seiner Schulzeit immer wieder den Wunsch, Priester zu werden (seine Eltern waren christlichen Glaubens, weshalb sie auch vor der kommunistischen Revolution Maos flüchteten). Doch aufgrund von zahlreichen Kinobesuchen mit seiner Mutter änderten sich seine Wünsche. Fortan wollte er im Filmbusiness aktiv, evtl. gar Regisseur werden. Stark beeinflusst vom US-Western und Filmen wie Butch Cassidy and the Sundance Kid (aber auch großer Fan von Fantasywerken wie Der Zauberer von Oz), finden sich immer wieder sichtbare Einflüsse aus diesen Werken in Woos Filmen. So ist die doppelhändige Schusswaffenführung, die seine Protagonisten oftmals zelebrieren, ganz offensichtlich beim US-Western angelehnt. John Woo gelangte Ende der 60er zum Film und arbeitete zunächst als Produktionsassistent und Skriptüberwacher bei den Cathay Studios. Dann macht er den großen Schritt nach vorn und wurde Regieassistent in den Shaw Studios. Nach Bruce Lees Die Todesfaust des Cheng Li war Woo dermaßen beeindruckt, dass er sich zu seinem ersten eigenen Film inspiriert sah. 1974 folgte sein Debüt mit The Young Dragons, bei dem kein Geringerer als Jackie Chan die Kampfchoreografie übernahm. Weitere Werke folgten, in denen Woo hauptsächlich bei (Action)Komödien blieb.

Brians erste Zielperson

Doch dann kamen die 80er und ab der Mitte des Jahrzehnts die große Zeit des harten Actionfilms von John Woo. Den Start für das, was später seinerseits zahlreiche Genre-Regisseur beeinflusste, bildete City Wolf / A Better Tomorrow von 1986 mit Chow Yun-Fat. 1989, 1990 und 1992 folgten die drei Werke, die ihm final den Status einer Legende einbrachten: The Killer, Bullet in the Head und Hard Boiled. Die ganz bestimmte Art der Gewaltdarstellung und Inszenierung bezeichnete der Chefredakteur des Eastern Heroes Martial Arts Magazin Ende der 80er als Heroic Bloodshed. Damit fasste er jene Hongkong-Filme unter einem Begriff zusammen, in denen es nicht mehr um Kung-Fu, sondern vor allem um Waffen und Gangster ging – Gung-Fu-Szenen (also Martial-Arts-Sequenzen, in denen Waffen im Close-Combat zum Einsatz kommen) inklusive. Mitte der 90er hatten die USA natürlich Wind von Woos Erfolgen bekommen. Und wie es oft ist, wenn im eigenen Land Regisseure scheinbar kaum mehr aus einem kreativen Tief kommen, engagiert man hoffnungsvolle Kollegen aus anderen Ländern (wobei der erste Ausflug in die USA bereits einige Zeit früher auf Einladung von Oliver Stone erfolgt war). Nun, im zweiten Anlauf, bot man Woo die Regie für einen Jean-Claude-van-Damme-Film an: Harte Ziele. Drei Jahre später durfte er mit John Travolta und Christian Slater dann schon einen Quasi-A-Liga-Actionfilm inszenieren und war 1997 mit Face/Off – Im Körper des Feindes sicherlich auf dem Höhepunkt der Kreativität seiner US-Periode. Bis heute ist der Actionthriller mit Nicolas Cage und John Travolta einer der spektakulärsten Actionfilme des 20. Jahrhunderts. Dass er mit Mission: Impossible II dann in die absolute Königsklasse vorstieß, war sicherlich konsequent. Allerdings gilt Woos Beitrag im Franchise bei Fans nicht gerade als der beste Teil der Serie. M:I 2 markierte den bis dato erfolgreichsten Film des Regisseurs, bevor er mit Windtalkers zwar einen ambitionierte, im Kino aber gefloppten Kriegsfilm inszenierte. Nach dem ebenfalls an den Kassen untergegangenen Paycheck mit Ben Affleck kehrte Woo Hollywood den Rücken und kehrte ab 2008 mit dem epischen Kriegs-Zweiteiler Red Cliff ins asiatische Kino zurück. Dort drehte er bis 2017 weitere Filme, bevor er 2021 erneut ein Angebot aus Hollywood annahm.

Wild entschlossen

Und das liegt mit Silent Night nun vor. Wer aufgrund des Titels an Weihnachten denkt, liegt allerdings nur teilweise richtig. Denn der Filmtitel ist natürlich ein Wortspiel im Doppelsinne. Zum einen beginnt die Geschichte tatsächlich an Heiligabend, zum anderen bezieht sich das „Silent“ („still“) natürlich darauf, dass der Protagonist nach dem initialen Ereignis nicht mehr sprechen kann und der Film komplett ohne Dialoge auskommt. Ja, KOMPLETT ohne Dialoge (sieht man von ein paar Radioschnipseln und ganz wenigen ab). „Still“ im Sinne eines Stummfilms ist Woos Rückkehr ins US-Kino hingegen nicht. Denn was ohne Dialoge auskommt, fokussiert sich umso mehr auf die Action. Woo gab zu Protokoll, dass er die Geschichte aufgrund der dialogfreien Prämisse mithilfe von Bildern erzählen und Musik anstelle von Sprache nutzen konnte, um zu zeigen, wie sich die Figur fühlt (Quelle). Leider war das Budget auch relativ knapp, sodass Woo gezwungen war, während des Drehs besonders effizient zu arbeiten. Nicht gerade das, was man sich für sein US-Comeback wünscht. Herausgekommen ist zunächst ein simpel gestrickter Rachefilm, dessen Motivation für den Rächer allerdings kaum größer ausfallen könnte. Durch ein brutales „Zufallsereignis“ seines Sohnes beraubt, schwört Brian Vergeltung für den Tod Taylors und gibt keine Ruhe, bevor er dieses Ziel nicht erreicht hat. Und das merkt man von Beginn an: Der Film startet mit einem Stilmittel, das Woo immer wieder genutzt hat: Zeitlupen. In Silent Night nutzt er die Eingangsszene dafür, seinen bereits blutverschmierten Helden und dessen wilde Entschlossenheit im Gesicht zu zeigen. Woo lässt keinen Zweifel daran, dass dieser Kerl es ernst meint – was auch immer er vorhat. Vielleicht einen Hauch zu ausgedehnt sehen wir Hauptdarsteller Joel Kinnaman dabei zu, wie er sich an den Geräuschen der Fahrzeuge orientierend durch die Straßen rennt. Doch die ruhigen Zeitlupeneinstellungen werden kurz darauf bereits von rasanter Action unterbrochen, die in ein paar erstaunlich brutalen und blutigen Einstellungen enden.

Brian dringt in das Wespennest ein

Wenn sich der Film danach (bis auf Murmeln, undefinierbare Geräusche und ein paar ganz wenige Sätze von Brians Frau) auf seine stumme Prämisse konzentriert, wird das mal logisch, mal dramatisch-bitter (Brians lautlose Schreie vor dem Spiegel), nicht selten aber auch etwas gewollt inszeniert. Es gibt durchaus Momente, in denen man sich fragt, warum die anderen Charaktere so konsequent den Mund halten. Und führt zwischendurch auch schon mal dazu, dass man etwas aus dem Film gerissen wird, bzw. gewisse Erklärungen für Verhaltensweisen nicht gegeben werden. Je weiter Brian allerdings mit seinem Training fortschreitet, desto leichter fällt es, der Rachestory zu folgen. Von Kinnaman erfordert es natürlich, dass er sich maßgeblich über Mimik und sein Schauspiel mitteilt. Das gelingt ihm allerdings nicht durch die Bank so beeindruckend, dass man stets bei ihm bleibt. Silent Night verlässt sich bei der Motivation für den Vater praktisch ausschließlich auf die Rückblende zum Tag der Tat. Es fehlen Momente aus glücklich vereinten Zeiten, die die Beziehung der beiden emotionaler werden lässt. Zudem verhält er sich seiner Frau gegenüber wie der letzte Hänger. Das gibt auch beim Zuschauer Sympathieabzüge, was dem Film zunächst nicht hilft. Respekt muss man Woo aber dafür zollen, dass er Brians Rachefeldzug mitnichten zu einem Selbstläufer werden lässt. Schon der erste Widersacher wehrt sich derart vehement, dass man eher nicht für möglich hält, dass Brians Vergeltung überhaupt noch gelingt. Woo zeigt und beweist, dass er es immer noch drauf hat, rohe Fights zu inszenieren, bei denen man immer mal wieder die Luft zwischen den Zähnen durchzieht und den Atem anhält. Und diese NICHT-Souveränität setzt sich durchaus fort, sodass die Sympathie, die Brian aufgrund seines Verhaltens Saya gegenüber verspielt hatte, nach und nach zurückkehrt. Ohnehin überzeugt die zweite Hälfte des Films weit mehr als die erste. Wenn der Regisseur aus Hongkong endlich den Woo raushängen lassen kann und auf begrenztem Raum eines Hinterhofs einen Bandenkrieg auslöst, fetzen die Schusswechsel ebenso wie die spätere Action mit den Autos. Schade, dass sich Silent Night ein wenig durch die etwas zähe erste Hälfte kämpfen muss.

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Studio:
Format: Blu-ray
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Erscheinungstermin: Thu, 28 Mar 2024
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Bild- und Tonqualität BD

Die Bewertungen der Bild- und Tonqualität der Blu-ray entfallen an dieser Stelle, da ich lediglich die nackte 4K-Disk zum Review erhalten habe.

Preis: 17,99 €
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Studio:
Format: Blu-ray
Spieldauer:
Erscheinungstermin: Thu, 28 Mar 2024
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Bild- und Tonqualität UHD

Hätte er das tun sollen, was Brian nun macht?

Silent Night basiert auf digitalen Aufnahmen, die auf der 4K Blu-ray mit HDR10 und Dolby Vision – inklusive eines erweiterten Farbraums im Rahmen von Rec.2020 – wiedergegeben werden. Ob die Disk auf einem nativen 4K-DI basiert und welche Kameras zum Einsatz kamen, lässt sich final nicht beantworten. Da der Vergleich mit der Blu-ray ausfallen muss, lässt sich auch anhand dessen nicht sagen, ob hier in 4K gemastert wurde. Sehr wohl lässt sich aber sagen, dass das Bild ein wenig stilisiert daherkommt. Farben wirken zu Beginn etwas entsättigt und finden sich außerdem im warmen Spektrum wieder. Schwül wirkt die Szenerie. Dazu hat man einen gewissen Grad an künstlichem Korn über das Bild gelegt – nicht viel, aber gerade so, dass der Film etwas schmutziger wirkt. Gesichtsfarben tendieren schon mal ins Überbräunte, fast Rötliche, während der generelle Kontrastumfang in Ordnung geht. Was die Schärfe angeht, spielen Woo und sein Kameramann Sharone Meir nicht selten mit sehr zentraler Fokussierung und umgebendem Bokeh. Für die Unschärfen rund um die Objekte ist deshalb nicht die Disk verantwortlich. Am meisten Auflösung und Wow-Effekt bekommt man während der Operation im Krankenhaus nach rund sieben Minuten. Dort ist das Bild extrem hell und die Close-ups von entfernten Projektilen, Tupfern oder Barthaaren sind messerscharf. Da die zweite Hälfte des Films weitgehend in Dunkelheit spielt, kann man dort eine gute Durchzeichnung ausmachen, wobei der Schwarzwert hier und da etwas knackiger sein dürfte. Aus Ermangelung der Blu-ray nachfolgend „nur“ ein paar Screenshots von der 4K-Disk.

In den Krankenhausszenen sind Blu-ray und 4K Blu-ray bewusst sehr hell
Die Close-ups während der OP sind messerscharf
Ob’s wirklich ein natives 4K-DI ist …
… lässt sich auch anhand der Zooms nur bedingt einschätzen
Die eigentlich scharfe Einstellung des Hauses …
… dürfte im Zoom noch detaillierter auf Mauerwerk und Dach sein, wenn’s wirklich ein 4K-DI wäre
Dafür ist das Encoding …
über weite Strecken recht okay. Nicht perfekt, aber okay.
Bis zum bitteren Ende    Photo Credit: Carlos Latapi

Silent Night macht seinem Namen von Beginn an Ehre. Denn während man Brian in Zeitlupe rennen sieht, hört man die Geräusche der beiden Gangsterfahrzeuge im Hintergrund quietschen. Wir ahnen, dass die Autos etwas mit der Story zu tun haben und Brian sich an ihren Sounds orientiert. Das Ganze lösen die beiden DTS-HD-Masterspuren auf identisch räumliche Art und Weise. Es gibt keine Dynamikunterschiede zwischen der englischen und der deutschen Tonspur. Allerdings kommen beide nicht gerade als Dynamikmonstren daher. Vereinzelte Schüsse werden zwar knackig ins Heimkino produziert, aber gerade die Filmmusik bleibt dynamisch eher flach. Zum Finale hin wird’s dann spürbar aktiver. Sowohl die Schusswechsel im Hinterhof, als auch die Action zwischen den Autos unterschiedlicher Kategorie kommt sehr kräftig rüber. Querschläger fetzen fast im Sekundentakt über alle Lautsprecher und das kaltverformte Blech von Mustang & Co. wird krachend ins Heimkino transportiert. Bleibt nur noch zu sagen, dass man über die Dialogverständlichkeit in Silent Night keine Worte (haha) verlieren muss.

Preis: 29,99 €
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Format: Blu-ray
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Bonusmaterial

Das Featurette „Action Speaks Louder Than Words“ befindet sich auf der Blu-ray und kann deshalb nicht bewertet werden. Die 4K-Disk enthält derweil nicht einmal eine Kapitelanwahl.

Fazit

Silent Night atmet in der zweiten Hälfte eine Menge John-Woo-Spirit. Die erste Hälfte muss man allerdings ein bisschen überwinden, da dort einfach nicht alles so richtig stimmig wirkt. Auch die Prämisse mit der Dialogfreiheit passt nicht immer, bzw. wirkt mitunter angestrengt. Die Actionszenen sind allerdings aller Ehren wert und entschädigen für erzählerische Schwächen. Die 4K Blu-ray liefert ein solides, dezent stilisiertes Bild und einen respektabel dynamischen sowie effektvollen Sound.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: Bewertung entfällt
Bildqualität UHD: 75%

Tonqualität BD/UHD (dt. Fassung): 80%
Tonqualität BD/UHD (Originalversion): 80%

Bonusmaterial: Wertung entfällt
Film: 65%

Anbieter: Leonine Distribution
Land/Jahr: USA/Mex 2023
Regie: John Woo
Darsteller: Joel Kinnaman, Anthony Giulietti, Catalina Sandino Moreno, Harold Torres, John Pollack, Kid Cudi
Tonformate BD/UHD: dts-HD-Master 5.1: de, en
Untertitel: de
Bildformat: 2,00:1
Laufzeit: 105
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-66
Real 4K: Ja/Nein (?? DI)
High Dynamic Range: HDR10, Dolby Vision
Maximale Lichtstärke: 1010 Nit
FSK: 18 (ungeschnitten)

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Leonine Distribution // Photo Credit: Carlos Latapi.)
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Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
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Dort findet ihr auch das aktuelle Referenz-Gerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:

Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild“verbesserern“ zu verfälschen.

 

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6 Kommentare
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Stefan B.

Ich habe bisher ca. 1,5 John Woo Filme gesehen und das genügt für dieses und die kommenden Leben.
Der eine, vor dem Komma, war dummerweise im Kino, da geht „man“ ja nicht so einfach während der Vorstellung raus – wobei ich das im Theater schon mehrfach geschafft habe…. Ich mag zwar Zeitlupe, aber eben auch nur wenn es passt und nicht so inflationär wie bei Woo oder seinem Fan Snyder (siehe in gut bei: „Panzerkreuzer Potemkin Ehrung“ in The Untouchables). Nun, auf den freien Geschmack.. :o) By the way, wenn wirklich alle (außer mir) Tauben suchen, bei uns im Garten landet immer eine ziemlich mollige – die ist aber schnell, denn sonst hätte unser Kater sie schon erwischt…

Phil

hier ist die US UHD zu empfehlen, da diese im Gegensatz zur deutschen Scheibe Dolby Atmos Ton bietet. Schüsse sind druckvoller und es gibt auch paar Höheneffekte. Die fehlende Synchro ist bei diesem Film zu verschmerzen.

Frank

Weil’s als Screenshot fehlt stell ich hier stellvertretend die Frage, die alle interessiert:
Gibt’s ne Szene, wo ne Taube durch’s Bild fliegt? 🙂

Geier79

Eine Taube habe ich auch nicht gesehen, nur einen kleinen Papagei. 🙂