Sonic The Hedgehog 4K UHD

Blu-ray Review

Paramount Home Entertainment Germany, 25.06.2020
Paramount Home Entertainment Germany, 25.06.2020

OT: Sonic The Hedgehog

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Speeeeeed

Nach Nintendos Pokémons darf nun SEGAs Spielklassiker-Held ran.

Inhalt

Tom hat eigentlich keine Lust mehr auf Dorfsheriff

Sonic ist ein Igel. Ein blauer Igel. Noch dazu ein pfeilschneller und hyperaktiver Igel. In seiner Welt wurde er aufgrund seiner Fähigkeiten von bösen Ameisenigeln gejagt. Mit Mühe konnte Sonics Beschützerin, die Eule Longclaw, ihm ein Portal zur Erde öffnen, wo er sich nun schon seit einigen Jahren versteckt hält. Immer wieder beobachtet er den lokalen Sheriff Tom, der ihm aufgrund seiner hilfsbereiten und natürlichen Art imponiert.
Da Sonic sich nichts anderes wünscht als endlich einen Freund zu haben, wäre Tom seine erste Wahl. Und bald hat der blaue Überschall-Igel gar keine andere Möglichkeit, als genau zu ihm Kontakt aufzunehmen. Denn nachdem Sonic während eines Baseballspiels mit sich selbst durch seine irrsinnige Geschwindigkeit einen Stromausfall provoziert, heftet sich ein gewisser Dr. Robotnik an seine Fersen. Der mit ultramodernen technischen Gadgets operierende Robotik-Wissenschaftler hat ohnehin Allmachtsfantasien und wähnt sich mit Sonics Fähigkeiten unbesiegbar. Tom und Sonic jedoch werden bald zu Freunden und bilden ein schlagkräftiges Team in der Abwehr von Robotniks Zugriffsversuchen …

Wer schnell ist wie der Schall, um den verlangsamt sich alles rundherum

Irgendwann merkt auch der fortgeschritten jugendliche Autor dieser Zeilen, dass er unaufhaltsam alt wird. Der Fall ist das dann, wenn er zwar die Titelfigur dieses Mixes aus Real- und Animationsfilm sowie das dazugehörige Konsolen-Game kennt, beim prominent auf dem Cover prangenden „Julien Bam spricht Sonic“ aber passen muss.
Julien WER?? [bahm]? [bamm]? oder gar [bämm]?
Wie auch immer. Es scheint sich bei der deutschen Synchronstimme um einen prominenten VideoBlogger zu handeln. Und in Zeiten, in denen das schon als Berufsbild gilt, ist die Zielgruppe für Sonic the Hedgehog auch schnell gefunden. Offenbar soll die Verfilmung eines DER Sega-Videospielklassiker vor allem die Jüngeren und Jüngsten ansprechen. Jene Heranwachsenden, die Fernsehen nur deshalb kennen, weil der Papa Abends um 20h eine stinklangweilige Viertelstunden-Sendung einschaltet, in der ein Onkel oder ein Tante Dinge von einem Blatt abliest.
Nein, das ist nicht die Art und Weise, wie junge Menschen von heute Information und Kultur konsumieren. Videoplattformen scheinen da eher Anlaufstelle zu sein.
Man möge mir also meine Ignoranz bezüglich der deutschen Synchronstimme des Titelhelden verzeihen, aber jemand, der Anfang der 90er mit Sonic the Hedgehog 2 auf dem Sega Mega Drive eines Freundes seine ersten Gehversuche in virtuellem Gaming gemacht hatte, ist halt irgendwie oldschool.

Ist da gerade ein blauer Igel mit 300 mph an ihm vorbeigerauscht?

Nun, da die Tricktechnik entsprechend fortgeschritten sind und zuletzt auch Nintendos Pokémons zu filmischen Ehren kamen, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis man den hyperaktiven blauen Igel für eine Verfilmung heranziehen würde.
Naja, eigentlich geisterten Vorhaben, einer Kinoadaption schon lange durch Hollywood. Doch was in den 90ern begann, nahm erst 2013 Formen an, als Sony Pictures für eine kurze Zeit die Rechte erwarb. 2017 trennte man sich allerdings wieder davon und übergab an Paramount. Für den immer etwas angeschlagenen Verleih stellte die nicht ganz günstige Produktion durchaus ein Risiko dar. Doch ein weltweites Einspiel von etwas über 300 Mio. Dollar stehen 85 Mio. Dollar Produktionskosten gegenüber – es war also tatsächlich ein veritabler Hit für Paramount.
Und den kann man sich jetzt auch im Heimkino anschauen. Was Spaß macht. Ehrlich. Und ganz ohne olschool-Sarkasmus. Mehr noch sogar als Pokémon, dem der Autor dieser Zeilen maximal vorurteilsbeladen entgegen trat und sich dann doch überraschend gut unterhalten fühlte.
Für Sonic aber gilt: Die Figur kannte der Verfasser dieser Zeilen. Und er mochte ihn. Dieser in Schallgeschwindigkeit sprintenden und goldene Ringe sammelnde 2D-(später 3D)-Konsolen-Igel hat den Charme, den auch der später entwickelte Sonys Crash Bandicoot besitzt.
Dieses gewitzte und schelmische Element, das schon die (rudimentären) Storys der Spielereihe boten, musste doch recht locker auf einen Film zu übertragen sein.

Freunden sich langsam an: Tom und Sonic

Und tatsächlich: Unter der Regie von Langfilmdebütant Jeff Fowler hat man es geschafft, die anarchischen Elemente der Videospiel-Charaktere in den Realfilm zu integrieren, ohne dass es bemüht oder gekünstelt wirkt. Fast organisch erscheint die spätere Freundschaft zwischen dem Titelhelden und Dorfsheriff Tom. Das Chaos, das Sonic beim Erscheinen auf der Erde anzettelt, sorgt für viele vor Witz sprühende Szenen aus Verwirrung und Kulturclash und die jüngste Computertechnik macht’s möglich, dass man auch die Superfähigkeiten des blauen Igels für optische Gags nutzen kann. Wenn Sonic im Alleingang und in Schallgeschwindigkeit eine Country-Bar und die prügelnden Cowboys auseinander nimmt, sieht das nicht nur klasse aus, sondern macht auch eine Menge Spaß.
Dass James Marsden als Tom in der Interaktion mehr oder minder untergeht, weil sein Charakter viel zu naiv und devot angelegt ist, ist schade. Immerhin harmoniert er mit dem forschen Sonic aber ganz gut – Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an.
Beiden stiehlt aber Jim Carrey mehr (im Vergleich zu Marsden) oder weniger (im Vergleich zum Titelhelden) die Show. Was das legendäre Gummigesicht hier in Person von Dr. Robotnik für Grimassen und Gestiken aus seiner Gesichts- und Körpermuskulatur heraus wringt, ist schon ein großer Spaß. Mit betont übertriebenem Bart, der an eine Mischung aus Otto von Bismarck und Salvador Dali erinnert, steht Carrey der Wahnsinn seiner Filmfigur ins Antlitz geschrieben. Seine Performance ist von videospielartiger Boshaftigkeit und deshalb perfekt für die Rolle. Wenn alle Film-Antagonisten so leidenschaftlich dargestellt würden, hätte man in vielen Filmen kein Problem mit dem (auch hier) arg konventionellen Storyverlauf nach Schema-F.

Wie aus einem Pick-up in Sekunden ein Cabrio wird, demonstrieren die Gadgets von Dr. Robotnik
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Studio:
Format: Blu-ray
Spieldauer:
Erscheinungstermin: Thu, 25 Jun 2020
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Bild- und Tonqualität BD

Dr. Robotnik ist höher als die Armee. Eigentlich sogar höher als Gott

Die Blu-ray von Sonic the Hedgehog bietet ein sehr harmonisch kontrastiertes Bild, dessen nächtliche Aufnahmen in Innenräumen aber schon mal zu betont rotbräunlich sind. Hier wirken Farbkontraste einfach zu kräftig. Bei Tageslicht, beispielsweise während der Szenen auf dem Highway, kommen Farben natürlicher rüber. Gerade der Asphalt erscheint sehr neutral grau. Sonics blaues Fell“ kommt lebhaft zum Betrachter, wirkt in Windbewegungen aber nicht ganz ruhig. Hier macht sich die fehlende Auflösung der CGIs bemerkbar.
Close-ups der Gesichter indes sind wirklich knackig und toll aufgelöst. Vor allem die älteren Herren der Ministerien und des Militärs, die nach 17 Minuten beisammen sitzen. Ihre Falten und Furchen kommen sehr plastisch rüber. Während der dunkleren Szenen (bspw. in der Bar nach 42 Minuten) bleibt trotz der etwas übertriebenen Farbkontraste die Durchzeichnung im Schwarz recht ordentlich. Hauttöne dürften allerdings noch etwas natürlicher sein, da sie etwas gelblich wirken.

Herr über eine Armee von Drohnen

Sonic the Hedgehog beginnt mit einer rasanten und äußerst dynamischen Szene, die bereits zeigt, dass auch Dolby-Digital-Spuren heutzutage noch abliefern können. Selbst wenn es nach wie vor sehr ärgerlich ist, dass Paramount seine Strategie nach wie vor nicht wirklich ändert: DD fürs Deutsche und hoch aufgelöste (in diesem Fall Dolby Atmos) fürs Englische – und zwar für Blu-ray und UHD gleichermaßen.
Das ist zu kritisieren und wirklich keine feine Art, wenn man das mit den zahlreichen Labels vergleicht, die dauerhaft dts-HD-Master (oder eben auch Atmos) für die deutsche Fassung bieten.
Dennoch: Die druckvollen Sounds während der Actionszenen in den ersten Minuten sind wuchtig umgesetzt und landen im Verbund mit den zahlreichen Surroundeffekten überraschend dynamisch im Heimkino. Wechseln wir hier auf die Originalspur, wird allerdings deutlich, dass deren Mix noch mal deutlich weiter in den Tiefbass reicht und tatsächlich auch noch mehr Dynamik bereit hält. Zwar gehen Stimmen in den Actionszenen (bspw. in Kapitel 10) schon mal etwas unter, aber die Explosion bei 59’35 ist dann doch druckvoller und wirkt noch breiter aufgestellt als über die – wirklich nicht schlechte – deutsche DD-Fassung. Selbst wenn man die Lautstärke etwas anhebt, bleibt die Synchro etwas dünner – gut hörbar auch beim virtuellen T-Rex nach 63’40 und dem „anarchistischen“ Soundtrack, der im Hintergrund läuft. Und vor allem gut hörbar beim Bass-Sweep nach 15’30, der über die US-Fassung noch vibriert und nachwirkt, während die deutsche Synchro hier schon nicht mehr liefert (15’41).
Klasse über beide Tonspuren sind die akustischen Sequenzen, in denen die Szenerie rund um Sonic „einfriert“, während die Kamera dessen Speed aufnimmt.

Sonic fällt immer was Irres ein

Hören wir uns die englische Fassung inklusive ihrer 3D-Sound-Funktionalität an, beginnt es bereits mit den Ringen, die aufs Paramount-Logo zufliegen und über die Heights huschen. Der dramatische Score im Anschluss brandet dann oben herum auf, das Wuschen von Sonic sowie die Drohne, die hinter ihm her fliegt, bleiben allerdings sehr dezent und im Einklang mit dem Rest kaum hörbar. Die Pfeile nach 2’40 zischen dann aber tatsächlich sehr griffig über die Köpfe hinweg.
Danach bleibt es allerdings in den ersten Actionszenen erstaunlich blass von oben. Man hätte durchaus mehr Möglichkeiten gehabt, hier 3D-Sounds zu setzen – bspw. auch während Sonics Baseballspiel nach 13 Minuten. Erst wenn er bei 15’19 richtig aufdreht, wuscht es hörbar aus den Heights, was mit Donner ergänzt wird, während der Bass-Sweep seinen Lauf nimmt. Danach sind’s meist Drohnen, die für Akzente sorgen (21’00, 32’10,72’40). Die Super-Slow-Motion während der Kneipenkeilerei bei 46’40 hält dann ein paar coole Sounds parat, hätte aber auch hier noch mehr bieten können. Während einer Superzeitlupe ist akustisch im Prinzip alles erlaubt und es muss nicht zwingend realistisch zugehen. Bei 52’53 gibt’s dann einen der bis dato heftigsten Toneffekte über die Höhen-Speaker, wenn Dr. Robotnik seine Hologramm-Installation hochfährt.
Dass die darauf folgende Action-Sequenz trotz zahlreicher Möglichkeiten wiederum nur zwei, drei 3D-Sounds bietet, ist erneut ein bisschen zu wenig – was auch für das Highspeed-Finale nach 82 Minuten gilt, in dem Lichtblitze allgegenwärtig sind, die Bassaktivität hoch, aber die Heights seltsam unterbeschäftigt bleiben.
Insgesamt sind die vorhandenen 3D-Sounds zwar gut, aber in Summe bleibt hier Potenzial ungenutzt liegen.

Bildqualität UHD

Robotnik macht seinen Standpunkt deutlich

Die Realfilm-Szenen von Sonic the Hedgehog wurden mit Kameras vom Typ ARRI Alexa Mini und ARRI Alexa XT Plus aufgenommen. Die Auflösung lag bei 3.4K und wurde für die Kino- und Heimkino-Auswertung über ein 4K DI gemastert. Die UHD ist also eine (fast) native 4K-Scheibe.
Mittlerweile wurden die Angaben auf ein 2K DI korrigiert. Also haben wir es NICHT mit einer „Fast“-Real-4K-Scheibe zu tun, sondern mit einem Upscale.
Paramount spendierte HDR10 und Dolby Vision als erweiterte Kontrastformate und selbstverständlich kommt der Film auch innerhalb eines im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraums.
In der Praxis zeigt sich die UHD allerdings nur bedingt unterschiedlich zur BD. Farbgebung und Kontrastierung sind nicht weit voneinander entfernt und bei der Detailschärfe muss man schon SEHR genau hinschauen, um Unterschiede zu sehen. Ausmachen kann man sie dann schon mal bei geschwungen verlegten Oberleitungen oder auf Kennzeichen (siehe Screenshot unten).
Was aber ein deutlich stärker sichtbarer Vorteil ist, sind die dann doch im Vergleich sichtbaren Pixelunruhen, die von der Blu-ray ausgehen. Das Bild der UHD ist noch deutlich ruhiger, weniger beeindruckt von leichten Kompressionsartefakten.
Dadurch wirken Details auch etwas klarer abgegrenzt, ohne jedoch deutlich mehr Auflösung an sich zu bieten. Angenehmer sind Hautfarben, die natürlicher und weniger gelblich sind. Rote Farben (wie bspw. Robotniks Anzug im Finale) kommen sichtbar kräftiger rüber. Spitzlichter bleiben erstaunlich unauffällig und setzen nicht die stärksten Akzente.
Dolby Vision ist im Vergleich zu HDR10 bei den kontrastintensiven Szenen etwas ausgewogener und zeigt bei hellen Himmelsbildern mehr Details und nuanciertere Wolkengebilde. Allerdings sind Hautfarben hier wieder etwas weniger natürlich.

Blu-ray (3’59): (Slider ganz nach rechts): Während die grundsätzliche Kontrastgebung von BD und UHD sehr ähnlich sind…

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … kommen Hautfarben weniger gelblich und damit natürlicher rüber.

Blu-ray (65’45): (Slider ganz nach rechts): Das Gleiche gilt für die dunkle Hautfarbe von Tika Sumpter.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Auch diese erscheint realistischer braun und ohne sichtbaren Gelbanteil.

Blu-ray (70’45): (Slider ganz nach rechts): Sonics blaues Fell bleibt zwischen den Disks …

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … nur geringfügig unterschiedlich. Die UHD zeigt etwas mehr Kontrastdynamik.

Blu-ray (73’16): (Slider ganz nach rechts): Gut sichtbar ist der über die BD weniger intensive rote Mantel von Robotnik.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Hier ist die UHD erkennbar kräftiger.

UHD HDR10 (70’20): (Slider ganz nach rechts): ein Vergleich zwischen HDR10 und Dolby Vision.

UHD Dolby Vision (Slider ganz nach links): Dolby Vision kommt etwas dramatischer und zeichnet im Himmel besser durch.

Blu-ray (51’24): (Slider ganz nach rechts): Nehmen wir uns einen Zoom aus einem Bild, zeigt die BD etwas deutlichere Unruhen. Dadurch wirkt auch das Kennzeichen nicht ganz so detailliert.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD ist ruhiger, weniger rauschig und wirk dadurch etwas detaillierter.

Zum Vergleich das Bild in voller Größe
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Format: Blu-ray
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Bonusmaterial

Jim Carrey mit einer gnadenlos guten Performance

Während die UHD keinerlei Bonusmaterial enthält, kommt die Blu-ray mit einem Audiokommentar, den Jeff Fowler mit der US-Stimme von Sonic, Ben Schwartz eingesprochen hat. Dazu gesellen sich fünf entfernte/erweiterte Szenen, ein kurzes Bloopers-Featurette und ein Musikvideo zu „Speed me up“. Vier relativ kurze Featurettes schließen sich an. In „Aus Liebe zu Sonic“ erzählen Macher und Darsteller von ihren Begegnungen mit dem ursprünglichen Videospiel. „Die Entstehung von Robotnik“ kümmert sich um Jim Carreys Charakter und dessen genialer Darstellstung des Dr. Robotnik. „Der blaue Blitz“ bezieht sich noch mal auf die Relevanz des Spiels innerhalb der Videospiel-Kultur und „Sonic am Set“ zeigt Ben Schwartz und James Marsden am Set und
„In 80 Sekunden um die Welt“ ist eine Art Skizzenbuch, in dem Sonic einige Schauplätze besucht.

Fazit

Sonic the Hedgehog macht durchweg Spaß und ist rasant inszeniert. Jim Carreys Spiel bietet zudem eine Glanzvorstellung in Sachen irrer Bösewicht – muss man gesehen haben.
Die UHD ist etwas harmonischer kontrastiert, hat natürlichere Hauttöne und in einigen Farben mehr Kraft. Dazu ist sie laufruhiger und hat insgesamt das bessere Bild – wenn auch nicht dramatisch. Der deutsche DD-Ton ist effektvoll und dynamisch, hat gegenüber dem O-Ton aber vor allem in der Tiefbass-Aktivität das Nachsehen. Allerdings lässt die englische Fassung in Sachen 3D-Sound viel Potenzial liegen.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 80%
Bildqualität UHD (HDR10): 80%
Bildqualität UHD (Dolby Vision): 80%

Tonqualität BD/UHD (dt. Fassung): 80%

Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 90%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 50%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 80%

Bonusmaterial: 60%
Film: 70%

Anbieter: Paramount Home Entertainment Germany
Land/Jahr: Kanada/Japan/USA 2020
Regie: Jeff Fowler
Darsteller: James Marsden, Jim Carrey, Tika Sumpter, Adam Pally, Neal McDonough, Shannon Chan-Kent
Tonformate BD/UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): en // Dolby Digital 5.1: de
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 99
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-66
Real 4K: Nein (2K DI)
High Dynamic Range: HDR10, Dolby Vision
Maximale Lichtstärke: 698 Nit
FSK: 6

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots: © Paramount Pictures. Alle Rechte vorbehalten)

Trailer zu Sonic the Hedgehog

SONIC THE HEDGEHOG | OFFIZIELLER TRAILER | Paramount Pictures Germany
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3 thoughts on “Sonic The Hedgehog 4K UHD

  1. Avatar Erhard M.

    Dank der mieserablen Sonic Synchronstimme des Internetstars Julien Bam kann mir die deutsche Tonspur vollkommen wurscht sein.
    Wo gibt’s denn sowas,
    irgendwelche Influencer die Hauptrollen sprechen sollen?
    Was habt ihr euch nur dabei gedacht Paramount Deutschland?!
    Wofür gibt’s denn (schlecht bezahlte,) ausgebildete Synchronsprecher?

    • Avatar Christian

      Auch wenn ich Sonic noch nicht gesehen habe… Leider scheint das ein Trend zu sein dass man irgendwelche Youtube/Social Media „Stars“ als Synchronsprecher holt anstatt professionelle Sprecher\innen ihren (meistens) sehr guten Job machen zu lassen.

      Eine sehr bedauerliche Entwicklung wie ich finde.

  2. Avatar Lukas

    Wie ist das 4K Bild gegenüber vom ITunes stream ?

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