Spider-Man: No Way Home 4K UHD

Blu-ray Review

Sony Pictures Home, 12.04.2022
Sony Pictures Home, 12.04.2022

OT: Spider-Man: No Way Home

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Alte Feinde, neue Freunde

Peter Parker öffnet das Multiversum.

Inhalt

Nichts wie weg

Spider-Man ist enttarnt. Kurz vor seinem Ableben hat Mysterio den Kameras erzählt, wer im Spinnenkostüm steckt. Da er zudem die Welt hat glauben lassen, dass Spidey verantwortlich für seinen Tod ist, hat die Öffentlichkeit mittlerweile ein Problem mit dem einstigen Helden. Angetrieben von J. Jonah Jameson, der über den Daily Bugle Stimmung gegen Parker aka Spider-Man macht, wird es auch für Peters Freundin MJ und Kumpel Ned schwierig, da sie an keinem College mehr angenommen werden. Kein Wunder, dass sich Peter nichts anderes wünscht, als dass die Welt wieder vergisst, wer er ist. Um das zu erreichen, sucht er Dr. Strange auf, der sich trotz eindringlicher Warnungen dazu überreden lässt, Parkers Wunsch zu entsprechen. Doch als Peter wahrnimmt, dass der Zauber auch Einfluss darauf haben wird, was MJ und Tante May denken und wissen würden, unterbricht er die Prozedur. Keine gute Idee, wie sich herausstellt, denn die Tür zu alternativen Universen haben sich bereits geöffnet. Noch schlimmer: Durch sie hindurch schlüpft gleich ein halbes Dutzend früherer Widersacher von Spider-Man. Und mit denen muss Peter es nun ganz alleine aufnehmen, oder …?

Die Welt soll vergessen, wer Spider-Man ist

Da geht ein Film nach dem anderen den Covid-19-Bach hinunter und bleibt (teils massiv) hinter den Erwartungen zurück. Da schmieren selbst die erfolgsverwöhnten Marvel-Studios mit Black Widow, Shang-Chi und Eternals überraschend deutlich ab und spielen mitunter gerade mal die Herstellungs- und Vermarktungskosten wieder ein – und dann kommt Spider-Man: No Way Home. Als hätte es nie eine weltweite Pandemie gegeben, startete er mit 253 Mio. Dollar Einspiel am ersten Wochenende und hielt sich überragend. So überragend, dass er der mittlerweile erst dritte Film ist, der in den USA die Schallmauer von 800 Mio. Dollar durchbrechen konnte (nach Avengers: Endgame und Star Wars: Das Erwachen der Macht). Weltweit stehen gar 1.8 Mrd. Dollar auf dem Konto – und das OHNE einen Release in China. Hätte man dort auch noch eine Kinoauswertung bekommen, wäre vermutlich locker der viertbeste Platz aller Zeiten drin gewesen (nach Endgame, Avatar, und Titanic). Ich bin mir sicher, Analysten werden weltweit grübeln, warum der dritte Soloausflug von Tom Hollands Spider-Man so völlig aus der restlichen Masse herausstach. Denn pandemiemüde war das Publikum schon lange. Und lechzend nach neuen Kinofilmen ebenso. Doch das half selbst einem James Bond zuletzt nur bedingt.

Stau auf dem Highway zum Ticket zur Uni

Dass es No Way Home überhaupt gab, ist indes (auch) den Fans zu verdanken. Denn als Kooperation zwischen Sony Pictures und Marvel Studios hat Spider-Man einen gewissen Sonderstatus. Die Verhandlungen über eine neuerliche gemeinsame Arbeit an einem dritten Film begannen zwar recht zügig nach Spider-Man: Far From Home, endeten jedoch in Uneinigkeit über Vertragsangelegenheiten. Sony hätte deshalb alleine weitergemacht und die Figur zum Mittelpunkt in Sony’s Spider-Man Universe gemacht. Weder Sony, noch Disney, noch Marvel hatten jedoch mit dem Fanprotest und Tom Hollands Engagement gerechnet. In Summe brachten diese zwei Faktoren die Studios wieder an einen gemeinsamen Tisch und führten zu einem neuen Deal. Das dürfte für eine große Vorfreude der weltweiten Fans gesorgt haben, die sich aber noch steigern ließ. Denn als durchsickerte, dass man Dr. Strange integrieren und ein Multiversum öffnen würde, wurden die Spekulationen immer wilder. Keiner konnte jedoch ahnen, dass die versammelten Mutmaßungen letztlich in die Tat umgesetzt wurden. Und zwar mehr als gedacht. Denn neben den frühzeitig ins Spiel gebrachten Gegenspielern aus den Spider-Man-Filmen mit Tobey Maguire und Andrew Garfield wollten Fans gewisse Informationen gehört haben, dass auch Garfield und Maguire erneut in ihren Rollen zu sehen sein würden. Der im November 2021 veröffentlichte brasilianische Trailer heizte die Spekulationen erneut an, als man vermutete, dort sei einer der anderen Spideys herausretuschiert worden.

Wer zur Hölle …?

Und die Gerüchteküche sollte Recht behalten. Denn Spider-Man: No Way Home dürfte als Comicfilm mit dem größtmöglichen Fanservice in die Geschichte eingehen. Stellte sich lediglich die Frage, ob auch der erneut von Jon Watts inszenierte dritte Spider-Man mit Tom Holland mehr kann, als nur Fanservice.
Jon Watts lässt die Geschehnisse von No Way Home zunächst direkt an den Vorgänger anschließen und beginnt mit einem famosen Tempo. Die Flucht Peters und MJs vor dem Zugriff der gierigen Reporter und der Bevölkerung wirkt fast wie eine eigene Actionkampf-Szene. Selbst das Chaos in Tante Mays Wohnung wird noch äußerst rasant inszeniert, da die Kamera ständig in Bewegung und dabei flüssig im Ablauf ist. Und weil Tom Holland sich mittlerweile richtig gut in seine Rolle eingegroovt hat, geht’s dem Zuschauer ähnlich: Er fühlt sich wohl. Er sieht alte Bekannte und geschätzte (Film)Freunde. Die Chemie zwischen Holland, Zendaya, Jon Favreau und Tomei wird mit jedem Film besser und eigentlich möchte man gar nicht mehr, dass das aufhört. Erstaunlich genug, dass Sony und Marvel es geschafft haben, in der Kürze von 20 Jahren insgesamt acht Spider-Man-Filme mit drei unterschiedlichen Hauptdarstellern und Storylines zu realisieren, die allesamt vorzüglich funktionieren und unterhalten. Und das auch zusammen tun. Aber dazu gleich mehr.

Peter macht eine außerkörperliche Erfahrung

Hier und da übertreibt es No Way Home bisweilen etwas mit dem albernen Humor. Es ist schwer anzunehmen, dass ausgerechnet der eher konservative und skeptische Dr. Strange so mirnichtsdirnichts den Zauber des Vergessens anwendet und ihn dann auch noch sechs Mal (oder waren’s fünf Mal?) abändert, weil der sprunghafte Peter ständig dazwischenfährt. Das entzaubert (sorry, für den flachen Wortwitz) Strange in diesem Moment ein kleines bisschen. Glücklicherweise findet er danach zu seinen brummeligen Ton zurück und irgendwie musste man die Multiversum-Geschichte ja in Gang bringen. Und sobald Strange wieder der grantelige Zauberer sein darf, ist er in seinem Element. Die Szenen, in denen er und Peter sich um die Box kabbeln, sind nicht nur tricktechnisch allererste Sahne, sondern schlicht die besten Actionszenen des Films. Und Cumberbatch zeigt mehrfach, dass er die interessanteste, außergewöhnlichste und vielleicht coolste Figur des MCU spielen darf – die Vorfreude auf Doctor Strange 2 steigt. Apropos Freude: Es gibt schon ein paar echt gute Gags, die mehr als nur zum Schmunzeln anregen. Wenn MJ voller Misstrauen dem Peter Parker aus dem Multiversum begegnet und ihn mit Brot beschmeißt, beweisen sowohl Zendaya als auch Garfield großartiges komödiantisches Talent. Und dennoch hat der Film seine stärksten Momente, wenn das Spider-Man-Trio unter Schmerzen feststellt, dass von einem bestimmten Moment jeder der drei seine Unschuld auf seine Art und Weise verloren hat. Das Thema „aus großer Kraft folgt große Verantwortung“ wird erneut aufgenommen und die Ereignisse sorgen rund zehn Minuten für einen dicken Kloß im Hals. Als humoristischen Gegenpart gibt’s dann Rückenbeschwerden und Psychosomatiken unter Spinnen-Helden, was wirklich witzig ist. Die Vereinigung der drei Spider-Man-Charaktere ist, ohne Übertreibung, der ganz große Griff. Fanservice? Ja, sicher. Aber eben auch wirklich emotionales Blockbuster-Kino. Und, ganz ehrlich: Es wird schwer, in einem möglichen vierten Teil oder einer neuen Trilogie mit (oder ohne) Holland nur noch einen Spider-Man bewundern zu dürfen.

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Studio:
Format: Blu-ray
Spieldauer:
Erscheinungstermin: Tue, 12 Apr 2022
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Bild- und Tonqualität BD

Noch so einer, den der Peter Parker aus diesem Universum nicht kennt

Zweieinhalb Stunden Laufzeit und einiges an Bonusmaterial – die Blu-ray hat’s nicht unbedingt leicht, mit dem verfügbaren Platz hauszuhalten. Der digital gedrehte Spider-Man: No Way Home ist aber zunächst mal sehr clean und rauscharm, was maximal in den dunkleren Szenen etwas herausfordernd wird. Dort fehlt es hier und da auch mal etwas an Durchzeichnung. Ebenfalls nicht schön, aber auch nicht das erste Mal im MCU: Das leichte Banding im Rot rund um das Marvel Studios nach einer Minute. Farben werden insgesamt neutral (in den meisten Außenszenen) bis warm (in vielen Innenräumem) wiedergegeben, was stets gut zum Setting passt und nie überdramatische Züge annimmt. Das Rot in Peters Spider-Man-Anzug sticht knallig und satt hervor, was immer wieder ein toller Kontrast zum Rest ist. Wirklich gut funktionieren die generellen Kontraste während der Tageslichtszenen und auch die Schärfe in Close-ups weiß zu gefallen, auch wenn Gesichter schon mal etwas wachsig-soft wirken. Vom 1.90:1-IMAX-Format ist bei der Blu-ray (und auch der UHD Blu-ray) nichts übrig. Formatwechsel werden hier nicht genutzt.

Drei Gegner aus unterschiedlichen Parallel-Welten

Die Blu-ray von Spider-Man: No Way Home bietet DTS-HD-Master-Tonspuren für beide Sprachen. Erst einmal gute Voraussetzungen für ein schönes und dynamisches Soundvergnügen. Und eine erste Kostprobe gibt es nach 2’40, wenn die U-Bahn knapp an Peter und MJ vorbeirauscht. Das donnert schon mal ganz gut. Klasse auch der Sound der schweren Türen des Anwesens von Steven Strange sowie die leicht verhallte Atmosphäre im Inneren. Wenn der Zauber dann eskaliert, bekommt das Heimkino die volle Breitseite an Surroundeffekten und Tiefbass. Auch wenn es durchaus noch ein bisschen kräftiger zupacken dürfte. Was wiederum nicht bedeutet, dass es hier nicht zackig zugeht. Wenn Octavius erstmalig auftritt und seine Metallarme den Asphalt umgraben, ist das durchaus satt. Dazu wirbelt Peters Stimme im Zweikampf über sämtliche Speaker und wenn Osborns erste  Granaten explodieren, gibt’s noch ein bisschen mehr Bass. Richtig fetzig wird’s dann, wenn Electro seine Energieblitze schickt, die wirklich dynamisch einschlagen und eine Menge Tiefbass erzeugen. Allerdings hätte gerade den großen Auseinandersetzungen zwischen den Spideys und ihren Widersachern mehr Differenzierung gut getan.
UPDATE vom 02.04.2022: Nach nochmaligem Hören – vornehmlich blind – muss eine leichte Korrektor vorgenommen werden. Während der Actionszenen fehlt es dann doch deutlich an Differenzierung. Die Surroundkulisse ist wunderbar präsent und Tiefbass gibt’s auch. Aber im Frequenzbereich oberhalb der ganz tiefen Frequenzen bleibt es zu breiig und unklar. Spannend wird sein, ob zumindest die englische Atmos-Fassung der UHD-BD es besser macht.

Spider-Man: No Way Home [Blu-ray]
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Format: Blu-ray
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Bild- und Tonqualität UHD

Peter im getunten Kostüm

Spider-Man: No Way Home wurde (wie oben erwähnt) digital aufgenommen. Zum Einsatz kamen die ARRI Alexa LF sowie die Mini LF, die beide fürs IMAX-Format zertifiziert sind. Für die Heimkino-Auswertung verzichtete man jedoch auf Formatwechsel und bleibt im Breitbildformat von 2,39:1. Die UHD Blu-ray basiert leider nicht auf einem 4K DI – trotz der 4.5K-Basisauflösung. Das Digital Intermediate wurde auf 2K gesetzt und für die UHD-BD wurde wieder hochskaliert. Oben drauf gab’s immerhin HDR10 und Dolby Vision als Kontrastdynamik-Formate – natürlich im Verbund mit einem im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum. Und Letzterer kommt immer dann wirklich klasse zur Geltung, wenn der rote Spider-Man-Anzug bei Tageslicht zu sehen ist. Das ist schon deutlich satter Rot im Vergleich zur Blu-ray (1’24). Auch andere Farben profitieren, wenngleich der Film gerade im späteren Verlauf viel Zeit bei Dunkelheit verbringt und die UHD-BD insgesamt noch dunkler erscheint. Hauttöne gelingen etwas neutraler und braunbetonter, bzw. etwas vom Gelbanteil befreit. Dezente Überstrahlungen der Blu-ray vermeidet die UHD-BD und zeigt bspw. das Muster im Fenster der Tür bei 37’21 deutlicher. Spitzlichter hätten allerdings noch kräftiger ausfallen dürfen, da sich die HDR-Scheibe hier nur bedingt von der SDR-Disk absetzen kann (78’29). Dolby Vision ist in Farben und Kontrasten noch mal etwas kräftiger, ohne sich entscheidende Vorteile gegenüber hDR10 heraus zu arbeiten. Bei der Auflösung lässt sich aufgrund des 2K-DI zwar nicht sagen, dass hier Welten zwischen BD und UHD-BD liegen, aber bedingt durch das bessere Encoding und die scheinbar etwas geringere Filterung, werden Feinheiten in Totalen wie bei 2’23 deutlicher gezeigt. Teilweise offenbart hier nur die UHD-BD mehrere Stahlseile, die über die BD zu einem Ganzen verschmelzen. Insgesamt das bessere, aber auch etwas dunklere Bild.

Blu-ray (2’23): (Slider ganz nach rechts): Durchaus erkennbar: Die Blu-ray ist sichtbar aufgehellt.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD kommt dunkler, aber gleichzeitig kontraststärker daher.

Blu-ray (12’31): (Slider ganz nach rechts): Hier liegt die Belichtung ausschließlich auf dem Gesicht. Man erkennt die etwas gelblicheren Anteile der Blu-ray …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … gegenüber der neutraler gefärbten UHD-BD.

Blu-ray (131’34): (Slider ganz nach rechts): Beim Kampf zwischen Peter und Strange sind helle Hintergründe über die Blu-ray etwas kontrastarm.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD zeigt hier mehr Tiefe und farbliche Kraft.

Der Green Goblin hat noch eine Rechnung mit Spider-Man offen

Typisch für Sony-Outputs: Der deutsche Ton bleibt bei DTS HD-Master, während es fürs Englische ein Upgrade auf Dolby Atmos gibt. Spannend ist nun, ob die Atmos-Kulisse etwas mehr Differenzierung bietet als die DTS-HD-MA-Version der Blu-ray. Nun, zumindest hat sie etwas mehr Dynamik und auch Geräusche, die über die reguläre DTS-HD-Master-Fassung nicht in dieser Weise vorhanden sind. So rotieren beispielsweise die magischen Kreise von Strange bei 24’40 hörbar vehementer und nehmen den Zuschauer viel mehr in die Mitte als über die reguläre DTS-HD-MA-Kulisse. Während des finalen Kampfes der drei Spider-Men mit ihren Widersachern klingt das Geschehen durchaus etwas präsenter und auch homogener. Es wirkt nicht mehr ganz so undifferenziert. Entsprechend ist für O-Ton-Hörer die Atmos-Version auf der regulären Ebene die bessere Wahl. Wie sieht es mit der Höhen-Ebene aus?
Nun, die bekommmt direkt mal das klasse Organ von J.K. Simmons als Daily-Bugle-Chef. Außerdem gesellen sich Windgeräusche hinzu und hier und da auch das Abfeuern des Spinnenfadens. Die U-Bahn hätte man allerdings deutlicher nach oben mixen dürfen – immerhin fährt sie mitten durch die Kamera hindurch. Die Alarmsirene in Happys Wohnung kommt bei 9’30 allerdings sehr cool von oben. Erstmalig richtig aktiv werden die Höhen-Speaker dann erwartbar während der ausgedehnten Beschwörungsformeln von Dr. Strange, um die Erinnerungen an Peter zu löschen. Der oben angesprochene Moment, in dem die magischen Kreise rotieren, wird hier ebenfalls sehr dynamisch von oben wiedergegeben – was wiederum zeigt, dass man diese Sounds nicht gleichermaßen gut in die DTS-HD-Masterspur runterskaliert hat. Die nächsten Töne geben die Höhenkanäle von sich, wenn die Helis bei Minute 27 über dem verstopften Highway kreisen. Das tun sie auch später während es Kampfes mit Octavius noch weiter. Dessen Kampfhandlungen hätte man aber noch etwas mehr auf die Heights legen können. Hier und da hört man die Arme mal leicht wuschen und ein großes Betonrohr sorgt ebenfalls für Signale. Cooler ist aber Peters Stimme, wenn er rund um das hängende Auto der Direktorin kreist. Trifft er dann auf Electro, säuseln dessen Aufladegeräusche hörbar von oben und wenn Max Dillon dann so richtig losfeuert, bekommen die Höhen-Speaker richtig gut und auch richtig dynamisch zu tun. Das klingt auch in der vollen Soundumgebung im 5.1.4-Setup viel kräftiger als im regulären 5.1-DTS-HD-Master. Ebenso ertönt dann die Stimme von Willem Dafoe von oben, wenn er als Green Goblin zu seinem menschlichen Ich spricht. Hübsch sind auch die Stimmeneffekte, nachdem Dr. Strange Peter aus seiner physischen Hülle extrahiert hat. Und wenn die beiden durch die geometrischen Verwerfungen fighten, setzt es zahlreiche, teils sehr fetzige 3D-Sounds – sicherlich eine der aktivsten Szenen in Sachen Höhen-Effekte. Auch die Spider-Vision bekommt natürlich 3D-Sounds und im finalen Kampf ist es dann selten mal still von oben. Zwischen Elektros Blitzgeräuschen, dem gegenwärtigen Score, und unter Spannung sich kräuselnder Stahlseile und Sandmans Stimme bleibt kaum noch Platz für Leerlauf. Hier und da hätten die Sounds noch etwas direktionaler und präziser sein dürfen, aber in ihrer Fülle überzeugen sie. Richtig fetzig sind dann noch mal die Risse im Multiversum, die sich nach knapp 116 Minuten offenbaren.

Preis: 18,95 €
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Studio:
Format: Blu-ray
Spieldauer:
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Bonusmaterial

Freunde für immer

Das Bonusmaterial, das direkt nach dem Ende der Blu-ray von selbst zu laufen beginnt, startet mit den Outtakes, geht mit dem Featurette über die Action-Choreografie weiter, die eine ganze Menge Wire-Work zeigt. In „Spider-Journey“ wird noch einmal aufgearbeitet, welche Reise Tom Holland in seinen sieben Jahren als Spider-Man durchgemacht hat. Im nächsten Featurette treffen wir dann noch mal auf alle drei Spider-Man-Darsteller und bekommen ein paar wirklich bewegende Eindrücke – ebenso wie witzige Anekdoten über die krassen Geheimhaltungsmaßnahmen. In „Graduating“ geht’s dann um die Nebenfiguren MJ, Ned und Flash. Ein weiteres Featurette kümmert sich dann um Doctor Strange und das nächste um Regisseur Jon Watts. „Easter-Egg-Hunt“ offenbart einige der Querverweise der verschiedenen Spider-Man-Filme. Noch ein Featurette kümmert sich um die altbekannten Antagonisten und „A Meeting“ führt die drei Spider-Man-Darsteller in einem gemeinsamen Interview zusammen. Das Gleiche gibt’s dann noch mal mit den drei Haupt-Bösewichtern. Ein paar Daily-Bugle-Trailer, ein Lügendetektor-Test mit Holland und Batalon sowie ein paar kürzere Snippets beschließen das Material.

Fazit

Spider-Man: No Way Home beschließt die erste Trilogie mit Tom Holland in der Hauptrolle des Titelhelden. Und das mit einem fulminanten Film, der über seine komplette Laufzeit hinweg blendend unterhält. Man kann ihm Fanservice unterstellen, aber das in einem Maße, dass selbst die Antagonisten mehr Tiefe und Glaubwürdigkeit bekommen als in den jeweiligen Erstlingsfilmen, in denen sie Tobey Maguire oder Andrew Garfield gegenüberstanden. Das ist nicht einfach ein „Best-of“ von acht Filmen, sondern eine Erweiterung des Spidey-Universums, das kaum Wünsche offen lässt – inkl. einem konsequenten Ende.
Ach ja: Und schon wieder schafft ein Spider-Man-Film, was einem George Lucas nicht gelang: Das Erzählen einer Love-Story, die zu Herzen geht, wenn schwierige Entscheidungen getroffen werden (müssen).
Die Blu-ray bietet ein gutes, aber teils etwas softes und nicht ganz artefaktfreies Bild. Der DTS-HD-Master-Sound ist dynamisch, sehr effekt- und druckvoll. Die englische Atmos-Fassung macht es etwas besser und liefert zahlreiche 3D-Sounds. Das Bild der UHD-BD ist jenem der Blu-ray überlegen, wenngleich nicht meilenweit.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 80%
Bildqualität UHD: 80%

Tonqualität BD/UHD (dt. Fassung): 75%
Tonqualität BD (Originalversion): 75%

Tonqualität UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 80%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 70%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 80%

Bonusmaterial: 70%
Film: 90%

Anbieter: Sony Pictures Home
Land/Jahr: USA 2021
Regie: Jon Watts
Darsteller: Tom Holland, Zendaya, Benedict Cumberbatch, Jacob Batalon, Tobey Maguire, Andrew Garfield, Jon Favreau, Jamie Foxx, Willem Dafoe, Marisa Tomei, Thomas Haden Church, Alfred Molina
Tonformate BD: dts-HD-Master 5.1: de, en
Tonformate UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): en // dts-HD-Master 5.1: de
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 148
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-66/BD-100
Real 4K: Nein (2K DI)
High Dynamic Range: HDR10, Dolby Vision
Maximale Lichtstärke: 9978 Nit
FSK: 12

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots: © 2021 COLUMBIA PICTURES INDUSTRIES, INC. AND MARVEL CHARACTERS, INC. ALL RIGHTS RESERVED. MARVEL AND ALL RELATED CHARACTER NAMES: © & ™ 2022 MARVEL.)
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Trailer zu Spider-Man: No Way Home

Spider-Man: No Way Home - HD Trailer


So testet Blu-ray-rezensionen.net

Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.

Dort findet ihr auch das aktuelle Referenz-Gerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:

Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild“verbesserern“ zu verfälschen.

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Bernd

Das sollte eine Antwort auf Helmuts Kommentar sein….sorry.

Helmut

Ich bin immer wieder irritiert wie unentspannt mit „objektiven“ Sachargumenten wie Plotholes, absurden Handlungswendungen etc. gegen reine Popcornfilme argumentiert wird. Ob ein Film für einen selber funktioniert, hat mit solchen Kriterien nichts zu tun und es gibt es auch keine objektiven Maßstäbe, wieviel Punkte ein Film „verdient „. Unter reinen Sachkriterien kann man einen Popcornklassiker wie „Das Imperium schlägt zurück “ komplett auseinander nehmen (was damals die zeitgenössische Kritik teilweise auch getan hat). Der Film hat offensichtlich vielen gefallen, das ist deswegen nicht gleich ein „Hype“ gegen den man zu Felde ziehen muss. Aber natürlich darf ihn jeder für sich Sch… finden, jedem das seine.

MeisterTV

7/10 kann ich bei dem Film ja verstehen, aber 9/10 niemals.

Für mich ein weiter Superhelden Film den man nicht gesehen haben muss. Etwas Popcornfeeling aber die Story, die Tiefe und genauso Bild und Ton sind mMn alles nicht auf dem Niveau, das einen die ganzen Rezensionen und Bewertungen erahnen lassen.

Da ich Batman noch nicht gesehen habe, hoffe ich zumindest hier nicht zu enttäuscht zu werden.

Bernd

Sehe ich ähnlich. Wer ihn nicht mag, mag ihn nicht. Ist ok.

Für mich war No Way Home aber seit Endgame der erste Superhelden-Film, der mir rundum Spaß gemacht hat. Spidey-Nostalgie und eine gut harmonierende Besetzung inklusive.

Danke für die prima Rezension, die mich genau richtig abgeholt hat.

Michael

Die Bildqualität hat mich völlig enttäuscht, wie so oft bei aktuellen Filmen. Kurz danach „Sie Leben“ von Carpenter gesehen. SO MUSS das Bild in 4k aussehen.
Die 80% hier fürs Bild sind ein Scherz. Ich würde maximal 60 geben.
Und 90% für den Film? Wieso? Der hat nur das Gimmick der alten Darsteller. Der Rest ist lang (weilig) völlig konstruiert und bietet den selben 08/15 Käse wie üblich.
Sorry, aber selbst der o.g. Sie Leben ist bedeutend besser. 6,5/10 von mir, eher weniger.

Schmuserkadser

Die Story vom Film fand ich solala. Eigentlich ähnlich schwach wie die anderen Tom Holland Spider-man Fime. Von den Dreien aber noch am Besten. Das einzig positive in Sachen Inhalt an dem Film war IMHO der respektvolle Umgang mit den alten Spider-mans und mit den anderen Figuren aus den alten Filmen. Das haben die tatsächlich gut hinbekommen. Kann der Verwunderung in den Kommentar aber in der Summe nur zustimmen, über die von vielen gehypte Story. Darüberhinaus sah das Dolby Vision wirklich gut aus. Die restliche Bildqualität war auch eher bescheiden. Muss man ehrlich gesagt auch nicht mehr verstehen, dass die Studios weiterhin 2K DIs nutzen, obwohl das Ausgangsmaterial in >4K vorliegt. Der Ton war zwar in Ordnung, aber auch nicht ansatzweise in der Nähe von „Referenz“.

Für mich bleibt es also dabei, dass Tobey Maguires Spider-Man Filme unangefochten an der Spitze bleiben. Die Filme von Andrew Garfield machen sich es dahinter bequem. Ich hoffe, dass wir hier wenigstens noch die Fortsetzung bekommen, die Andrew Garfield sich verdient hat. Aber mit den Tom Holland Filmen kann ich in der Summe echt nichts anfangen. Liegt aber vermutlich an dieser ganzen penetranten Avangers Einstreuung in den Filmen.

k-ulf

Wenn schätzungsweise mindestens 50 Prozent des Films CGI sind, dann liegen natürlich keine 4,5K am Ausgang vor.
Damit die in 2K gerenderten Effekte dann nicht zu sehr herausstechen, belässt man lieber alles bei 2K.
Ist doch nicht verwunderlich.

Schmuserkadser

Ich bezog mich hier aber auf die Aufnahmen. Im Jahre 2022 kann man die Vorhandenen Ressourcen auch durchaus mal für 4k Rendering der CGI Effekte einsetzen und diese dann an das Filmmatefial anpassen. Und nicht umgekehrt.

Gibt genug andere Filme die einen ähnlich hohen Anteil CGI haben und das auch schaffen.

k-ulf

Mit Verlaub, du kennst dich wohl nicht so ganz mit Visual Effects und der Arbeit daran aus.
No Way Home hat sehr viele sehr rechenintensive Renderings, selbst in 2022 ist das für einen Franchisefilm nicht möglich, schon aufgrund der unmöglichen Fristen für die Visual Effect Artists.

Schmuserkadser

Filme wie Godzilla vs. Kong, Rogue One usw. haben es auch geschafft. Fristen sind kein Argument. Die müssen nur mal realistisch gesetzt werden. Ist im Audio Bereich ja nicht anders. Da scheitert eine gute Atmos Spur ja auch an den Fristen. Eine Rechtfertigung ist das dennoch nicht.

Oliver

Also ich fand den Film so was von durchschnittlich. Der typische Fehler der Blockbuster in den letzten Jahren, einfach zu lang und mit so viel Lückenfüller Material oder in diesem Falle, total unlustige Mätzchen, versehen. Früher haben Regisseure noch erkannt, was raus muss um ein besseres Pacing zu bekommen. Heute wird fast alles auf Zelluloid gebannt. Diese ganzen Mätzchen machen im Endeffekt auch den Spannungsbogen kaputt. Auch so ein MCU Phänomen. Mit den letzten beiden Avengers oder Captain America Filmen, hat man aber auch das Gegenteil beweisen können.
Nö, Sam Raimis erste beiden Spideys bleiben unerreicht was Charakter, Drama und Spannung betrifft…und das Pacing. Selbst Raimis dritten und „Homecoming“ mit Holland finde ich besser.
Hier wollte man zuviel und dennoch ist der Film eine halbe Stunde zu lang.
Sehr ich im Übrigen beim letzten Bond auch so und selbst „The Batman“, welcher mir von den letzten Blockbustern (seit 2018!), am besten gefiel, war zu lang.

David

Danke. Einfach nur danke. Ich habe gerade eine Amazon-Rezension verfasst, well ich nicht glauben konnte, dass der Film so gehyped wurde.

Der Humor ist einfach unterirdisch. Das Pacing stimmt gar nicht. Die Charaktere werden zu Randgestalten, weil jegliche Spannung dem selten dämlichen Humor geopfert wird.

Das Wiedersehen mit ‚alten Bekannten‘ war das Spektakulärste am Film. Der Rest war für mich absoluter Durchschnitt. Ich werde wohl zu alt für die Marvel-Filme. Oder mit fehlt einfach komplett die Abwechslung. Immerhin war der Film besser als Shang-Chi. Da war ich kurz davor abzuschalten. Die Handlung war hirnrissig. Ich habe absolut nicht nachvollziehen können, was die Charaktere machen. Das war hier zum Teil besser. Ich habe wohl einfach nochmal was Großes erwartet – und würde maßlos enttäuscht.

David

Achso: Und der Charakter „Dr. Strange“ wird so dermaßen verheizt, dass sich mir die Haare sträuben. Eine der mächtigsten im MCU wird in seinem eigenen Universum 12 Stunden gefangenen, weil Spiderman gut in Geometrie war? Er lässt sich von Spiderman zu 4 Änderungen in seinem ‚Zauberspruch‘ überreden, worauf er er aus Versehen den Zugang zu den Mutliversen öffnet? Weil Peter Parker will, dass seine Freunde auf die Uni können? Was denken sich die Verantwortlichen dabei? Das ist einfach unterirdisch.

Jens

Die Story um Strange und Spidey hat mir den Film auch vollends verdorben. Vor allem weil Strange durch Spideys vorpubertäre Blödeleien zur Lachnummer verkommt.
Spidey soll die Avengers anführen, Strange ist „megamächtig“ – und dann so ein Quark?
Als noch der „Gut in Geometrie“ Spruch kam, war es das für mich.
Das Wiedersehen mit Andrew Garfield hat mich zum Kauf des Boxsets „Amazing Spiderman“ motiviert.

Ich hoffe inständig, daß Strange 2 das MCU für mich wieder nach vorne bringt.
Bislang war das nach Endgame nüscht.

Jack

Gibt es große Unterschiede zum Disney Stream? Denke, Ton auf jeden Fall, aber sieht man es beim Bild auch?

muhl.erhard

Aus Amerika kommen natürlich wieder die vollkommen unkritischen Lobeshymnen mit Bestnoten für Bild & Ton.
Mein Steelbook kam gestern (wie von Amazon gewohnt verbeult) an und sowohl was Bild als auch den Ton betrifft ist noch viel Luft nach oben.
Der englische Atmos Sound ist ja ganz nett, aber für so einen dicken Blockbuster ist mir dass dann doch noch zu schwachbrünstig und breiig, wirklich extrem tiefe Bässe gibt es nicht und auch die Höhen wirken teilweise recht dumpf.
Dem 4K Bild hingegen fehlt es an echten Highlights, HDR wird dann doch nur sehr spärlich eingesetzt. Electros Blitze sollten einem regelrecht entgegenleuchten, tun sie aber nicht.
Auch die Zauberportale könnten ruhig kräftiger orange strahlen.

Der Film ist vollkommen in Ordnung, würde hier tatsächlich für einen Marvelfilm recht gute 5,5/10 Punkten geben.

ondy

Ich war total gut drauf nach dem film. Er hat so viel spaß gemacht, lachen weinen spannung. Sich in den alten spider filmen wieder finden das war so genial. Es ist für mich einer der besten marvel filme aller zeiten.

Julian

Dankeee. Ich dachte, ich wäre der Einzige im Kino gewesen dem das aufgefallen ist. Ich befürchtete erst es läge ein techn. Defekt vor weil ich zuvor immer total zufrieden mit dem Kino Sound war. Der miese Sound hat den Film leider total runtergezogen… wie kann sowas eigentlich durchgehen? Man sollte doch meinen es gäbe Testvorführungen.. Wohl gemerkt, ich war in der OV Vorstellung.

k-ulf

Kommt zu der Pate 3 auch noch eine Review?

Hans Georg

Liest sich schonmal besser als erwartet.
Nach dem undynamischen Soundbrei der sich Dolby Atmos schimpfte, und der im regulären Kino zu hören war, hatte ich wirklich schlimmstes befürchtet.
Und nein es lag nicht am Kino, ich kenne diesen Saal seit 2014 und schaue dort quasi jede Woche große Blockbuster.
MCU Titel der letzten Jahre waren zwar immer sehr laut, jedoch sehr undifferenziert, undynamisch und sehr brummelig im Bassbereich.