Star Trek: Der Film [Director’s Edition] [Complete Adventure] 4K UHD

Blu-ray Review

Paramount Home, 08.09.2022
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OT: Star Trek: The Motion Picture

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Jetzt endlich rund

Vom unfertigen zum fertigen Film – mit der Director’s Edition von Star Trek: Der Film.

Inhalt

Scotty freut sich über Kirks Rückkehr

Die Klingonen kann ja so schnell nichts aus der Bahn werfen. Umso erstaunter ist ein Trio von K’t’inga-Kriegsschiffen, als sie von einer seltsamen Wolke geschluckt und vernichtet werden. Auch die Raumstation Epsilon 9 wird von dem bunten Nebelgebilde zerstört. Da die Föderation fürchtet, die Wolke könnte auf die Erde zusteuern und dort für Zerstörung sorgen, schickt sie die Enterprise, um das Gebilde abzufangen. Der frisch gebackene Admiral Kirk schnappt sich kurzerhand das Kommando vom derzeitigen Captain Decker und gibt Befehl, den noch im Versuchsstadium befindlichen Warp-Antrieb zu nutzen. Während die Durchführung beinahe zur Katastrophe führt, kommt Spock wieder an Bord der Enterprise und kann sie erneut manövrierfähig machen. Bei der Wolke angekommen, attackiert eine Sonde die Navigatorin Ilia. Doch das ist erst der Anfang, denn die Crew der Enterprise wird bald ihr blaues Wunder erleben …

Runderneuerte NCC-1701

Im September 2021 erschien bereits eine Box mit den Teilen I bis IV in neuer 4K-Abstastung. Allerdings enthielt diese Edition Star Trek: Der Film lediglich in der Kinofassung. Umso enttäuschter (hier und da auch verärgerter) war man, als bekannt wurde, dass man die unter Fankreisen bevorzugte Director’s Edition Anfang April auf Paramounts eigenem Streaming-Kanal veröffentlichen wollte. Doppelt ärgerlich, da Paramount+ hierzulande noch gar nicht verfügbar ist. Der offizielle Grund für die Premiere auf dem Streaming-Portal war die aufwändige Restaurierung und Überarbeitung der Effekte, die man zum Veröffentlichungszeitpunkt der 4K-Veröffentlichung im September 2021 nicht abschließen konnte. Nicht abschließen können ist ein gutes Stichwort. Denn exakt das trifft auch auf Robert Wise‘ ursprünglichen Kinofilm zu. Die Trickeffekte-Firma Robert Abel and Associates sollte ursprünglich bahnbrechende Effekte liefern, brauchte dann aber viel zu lange und lieferte schlechte Ergebnisse, sodass Paramount die Firma einige Monate vor Kinostart stoppte und die Tricks von Douglas Trumbull und John Dykstra realisieren ließ (die man ohnehin ursprünglich vorgesehen hatte). Da der Zeitdruck enorm war, wurden viele Shots einfach nicht fertig – jedenfalls nicht so, wie sich Robert Wise das eigentlich gedacht und erhofft hatte. Und das trotz der Tatsache, dass Trumbull sein Team in drei Schichten sieben Tage die Woche 24 Stunden am Tag arbeiten ließ. Als Ende der 90er Jahre mit David C. Fein und Michael Matessino zwei Mitglieder von Robert Wise‘ Produktionsfirma an den Regisseur herantraten, um den Filmemacher zu einer tricktechnisch aktualisierten Version zu überreden, erschuf man gemeinsam eine überarbeitete Fassung, die im November 2001 unter anderem als DVD erschien und den Namen Director’s Edition erhielt.

Hat wieder das Kommando auf der Brücke: Kirk

Die zwischenzeitlich mal fürs US-TV angefertigte „Special Longer Version“ (die in Deutschland nicht Bestandteil der Dir. Edition Veröffentlichtungen ist) diente hier nicht als Basis, da diese größtenteils einfach nur entfernte Szenen integrierte, während die Director’s Edition mitunter ganz neu geschnitten wurde. Zusätzlich zu einigen Kürzungen wurden insgesamt 90 neue und neu gestaltete Effekte erstellt, die ihre größte Ausprägung in den Ansichten der Enterprise im Trockendock haben. Die Tatsache, dass die Director’s Edition nie auf Blu-ray erschien, lag daran, dass diese aufwändigen Arbeiten Anfang der 2000er nur in SD produziert wurden.
Erneut waren es Matessino und Fein, die sich nun an das Material setzten und insgesamt sechs Monate darauf verwendeten, die Restaurierung und neue Komposition der Effekte in 4K vorzunehmen. Die auf 65-mm-Film vorliegenden Effektshots von Trumbull wurden tatsächlich wieder aufgetrieben und mit 8K-Auflösung gescannt. Jene, die Dykstra auf VistaVision gefilmt hatte, bekamen einen 6K-Scan. Und weil man gerade dabei war, hat man hier und da (weitgehend dezent) noch ein paar Effekte ergänzt. Allerdings immer im Sinne des Originalfilms und nie nach dem Motto eines George Lucas und seinen CGI-Eskapaden in den klassischen Star-Wars-Filmen. Herausgekommen ist nun nicht mehr nur die rundeste Fassung des Films, sondern auch die hübscheste – sieht man mal von einer paar Ausrutschern wie jenen in der kuscheligen Couchzone ab, wo man die Darsteller so dermaßen schlecht vor dem (nun größeren) Sternenfenster ausgeschnitten hat, dass sie wie Pappkameraden aussehen (ab 53’26).

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Bild- und Tonqualität BD Director’s Edition vs. Kinofassung

Unendliche Weiten

Wie die Kinofassung auch, wurde auch für die Director’s Edition eine Blu-ray erstellt, die auf dem neuen 4K-Master basiert. Gegenüber der Kinofassung (deren Bild- und Tontest könnt ihr hier noch mal nachlesen) selbst fällt neben dem etwas schmaleren Bildformat (die Dir. Ed. ist 2,39:1, die Kinofassung 2,35:1) auf, dass man mitunter durchaus noch mal ein anderes Grading hat wirken lassen. Auf Vulkan ist es nun sichtbar weniger rotgefärbt. Das gibt Spock wieder ein etwas natürlicher wirkendes Gesicht zurück. Was allerdings (leider) auch auffällt: Gegenüber der letztjährigen Neufassung der Kinoversion wurde eine dezente Rauschfilterung vorgenommen. Spocks Gesicht ist fast frei von Körnung, wo es bei der Kinofassung noch wuselte. Auch auf Oberflächen im Hintergrund sieht man nun weniger Rauschen. Prinzipiell darf man das kritisieren, auch wenn es hier nicht zu einem gefürchteten Wachsfigurenkabinett wird. Die neu hinzugefügten / neu komponierten visuellen Effekten sehen indes fabelhaft aus.

Blu-ray (Kinofassung) (11’08): (Slider ganz nach rechts): Die Szenen auf Vulkan waren bei der Kinofassung sehr rot geworden.
Blu-ray (Dir. Edition) (11’55): (Slider ganz nach links): Die Director’s Edition nimmt das arg satte Rot wieder etwas zurück. Sichtbar schon hier, dass eine geringe Filterung eingesetzt wurde.

Blu-ray (Kinofassung) (13’26): (Slider ganz nach rechts): Eine der beeindruckendsten Szenen, in denen die Unterschiede in den Effekten sichtbar werden.
Blu-ray (Dir. Edition) (14’22): (Slider ganz nach links): Die Collector’s Edition weist so viel mehr Auflösung und Plastizität auf, differenziert die Lichter viel schöner und hat nun auch das Shuttle am Dock unten links, was der Kinofassung fehlte.

Blu-ray (Kinofassung) (28’49): (Slider ganz nach rechts): Die Kinofassung war durchweg etwas wärmer gegradet.
Blu-ray (Dir. Edition) (29’47): (Slider ganz nach links): Die Director’s Edition ist etwas neutraler in der Farbgebung.

Blu-ray (Kinofassung) (31’31): (Slider ganz nach rechts): Auch in den Effect-Shots sieht man den Unterschied im Rauschverhalten.
Blu-ray (Dir. Edition) (32’12): (Slider ganz nach links): Die Dir. Edition ist sauberer, aber eben auch etwas glatter.

Blu-ray (Kinofassung) (48’07): (Slider ganz nach rechts): Die Enterprise über die Kinofassung: Nahezu ein undefinierter Matschhaufen.
Blu-ray (Dir. Edition) (48’49): (Slider ganz nach links): Wahnsinn, was die Nachbearbeitung der Effekte hier herausgeholt hat.

Blu-ray (Kinofassung) (98’14): (Slider ganz nach rechts): Auch Spock hatte über die Kinofassung mehr Korn.
Blu-ray (Dir. Edition) (98’48): (Slider ganz nach links): Zwar ist die Dir. Ed. nicht wachsweich, aber eben doch etwas gefiltert.

Blu-ray (Kinofassung) (98’14): (Slider ganz nach rechts): Etwas näher ran: Bitte das Moiré außer acht lassen, das durch die Aufnahme selbst entstand. Dennoch gut zu sehen, dass die Kinofassung mehr Korn hatte.
Blu-ray (Dir. Edition) (98’48): (Slider ganz nach links): Die Dir. Ed. ist kornärmer/gefiltert.

Gruppenfoto fürs Familienalbum

Gegenüber der alten Blu-ray hatte die UHD-BD der Kinofassung zwar immer noch einen 2.0-Sound, allerdings in Dolby-True-HD-Kodierung, nicht mehr nur in 2.0 Dolby Surround. Auch mit True-HD-Codec wird’s natürlich kein Surroundspektakel. Aber schon die ersten Töne des Orchesters nach der kurzen Ouvertüre klingen toll. Während der DD-2.0-Sound der alten BD im Vergleich 50 Meter weiter entfernt spielt, baut der True-HD-Ton der UHD Blu-ray die Bühne viel näher und direkter auf. Das Gleiche gilt auch für die Dialoge, deren Muffigkeit zu den Akten gelegt wurde. Die neue Blu-ray der Kinofassung bot leider nicht die in True HD kodierte Variante.
Die Director’s Edition kommt nun mit einem 5.1-Sound in Dolby Digital, welcher der alten DVD entnommen sein könnte (die ich nicht kenne oder zur Verfügung habe), wenn man ihn nicht sogar neu abgemischt hat.
Update: Wie sich nach dem Vergleich mit der alten DVD-5.1-Spur gezeigt hat: Die 5.1-Fassung der Dir. Edition ist neu gemixt und basiert auf den Geräuscheffekten und der Atmosphäre des neuen englischen O-Tons. Hier hat Paramount also wirklich Aufwand betrieben (der Dank gilt Leser DVD Schweizer, der den Vergleich mit der alten DVD-Tonspur möglich gemacht hat). Und es hat sich wirklich gelohnt. Denn der 5.1 Sound klingt schon in der Ouvertüre wirklich gut. Er bringt Fundament mit, klingt recht fein aufgelöst und wird vom englischen Atmos-Sound allenfalls in der Hochtonsauberkeit noch mal geschlagen. Dass wir es hier „nur“ mit einer Dolby Digital Tonspur zu tun haben, merkt man weder durch beschränkte Tiefbasstätigkeit noch aufgrund komprimierter Dynamik. Das Ding klingt wirklich gut. Selbst in der berühmten Titelmelodie lässt sich die deutsche Fassung nicht sonderlich vom Atmos-Sound der englischen Spur abhängen. Die tieffrequenten Anfangs-Akzente werden von sauberen Hochtonsignalen begleitet und wenn die Klingonen-Kreuzer auftauchen, werden die Geräuscheffekte wunderbar räumlich verteilt. Kaum zu glauben, dass wir es mit einem Film zu tun haben, der mittlerweile über 40 Jahre alt ist. Auch bei den Soundeffekten ist das ganz großes und wirklich wuchtiges Kino. Die Klingonen sprechen übrigens in ihrer eigenen Sprache, deren deutsche Untertitel sich (bei Bedarf) zwar nicht über das Haupt-, sehr wohl aber über das Playermenü ausschalten lassen. Apropos Sprache: Für die Nachsynchronisation der neuen Szenen kamen größtenteils andere Sprecher zum Einsatz. In Summe sind es nicht ganz zehn Minuten, in denen andere Stimmen zu hören sind, was aber nicht zu sehr ablenkt, da die Sprecher hier wirklich mit Elan bei der Sache sind und sich soweit von ihren „Originalen“ gar nicht entfernen.

Standen sich mal sehr nahe: Decker und Ilia

Wie beschrieben, ist nun auch der O-Ton aufgepeppt wurden und kommt für die Director’s Edition in Dolby Atmos. Wie die deutsche 5.1-Spur haut die schon im Tiefbass mächtig rein. Deutlich wuchtiger und satter als die bisherige True-HD-Fassung geht’s hier zur Sache, was dem Film wirklich gut steht und ihn fast auf das Niveau von heutigen Produktionen hebt (75’30). Hinzu kommt, dass man noch Original-Produktions-Dialogbänder fand, die für sehr klare und feine Dialoge sorgten. Auf der Höhen-Ebene tut sich natürlich auch was. Schon während der Ouvertüre hört man ein paar Instrumente sanft von oben säuseln. Und diese wurden dediziert dort abgelegt – es ist also nicht einfach eine „Hochmischen“ der Filmmusik. Alleine dafür gebührt schon einmal Lob, denn das klingt nach Sinn und Verstand an den Reglern. Ziemlich cool ist der düstere Piano-Ton beim Auftauchen der Wolke nach 4’40. Auch während der Sequenz mit den Klingonen gesellen sich immer wieder Einzeltöne aus den Heights zum Geschehen. Der Abschuss der Waffen wird dann sogar richtig wuchtig aus den Heights begleitet und auch die Durchsagen der Space Station nach sieben Minuten sorgen für authentische Immersion. Doch nicht alles ist Gold, was glänzt. Das Shuttle nach 12’48 fliegt sichtbar unter der Kamera hindurch, wird aber von den Heights wiedergegeben. Und auch die berühmte Titelmelodie klingt etwas komprimiert und wenig rund aus den Heights. Cool wiederum sind die Geräusche nach 31 Minuten, die wie eine Mischung aus Elektrizitäts-Spratzeln und Wasserrauschen aus den Heights kommen. Während des Flugs nach etwas über 40 Minuten gibt es dann zahlreiche Wusch-Geräusche von den Höhen-Lautsprechern und im weiteren Verlauf, während sich die Enterprise tiefer ins All bewegt, setzt es immer wieder interessante, etwas dissonant klingende Sounds wie von einer großen Sprungfeder. Während des Finales hört man dann zahlreiche 3D-Sounds, die verdeutlichen, dass die ganze Sache ziemlich unter Spannung steht.

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(Stand von: 2022/09/30 10:31 am - Details
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Bildqualität UHD Kinofassung vs. Director’s Edition

Upsala. Damit hatte Spock nicht gerechnet

Star Trek: Der Film wurde damals natürlich analog auf 35 mm Film aufgenommen. Zum Einsatz kamen Kameras vom Typ Panavision Panaflex sowie eine Panavision PSR R-200. Für die 4K UHD Blu-ray wurde nun ein neuer 4K-Scan des Filmmaterials vorgenommen und die Scheibe wurde im Nachgang mit erweitertem Farbraum im Rahmen von Rec.2020 sowie mit HDR10 und Dolby Vision gemastert. Gegenüber der Kinofassung kommt die Director’s Edition zum Teil einen Hauch dunkler, zum Teil auch mal etwas heller (56’17) daher, was man aber nur im direkten Vergleich erkennt. Besser erkennt man auch hier die leichte Rauschfilterung gegenüber der 4K-Scheibe der Kinofassung. Da die UHD BDs insgesamt dunkler gemastert sind, fällt es etwas weniger ins Gewicht als bei den Blu-rays, die durch das hellere Bild Körnung noch etwas deutlicher offenbaren. Doch selbst wenn man beklagen kann, dass man für die Dir. Edition leicht gefiltert hat, so sind die verbesserten Effekte einfach Gold wert. Schaut man sich die Enterprise in der Tiefe des Alls nach 48’49 (Dir. Ed.) an, so hat sie unterschiedlich farbliche Beleuchtung, man erkennt die Positionslichter und es ist die typische Enterprise. Über die Kinofassung ist es ein matschiges verschwommenes Etwas. Im Übrigen sind ein paar Lichtfarben geändert worden. Leuchtet der Navigationsdeflektor des Schiffes bei 87’51 (Dir. Ed.) über die Kinofassung in blau, ist er über den Director’s Cut orangegelb. Was analog zum Vergleich der BD Kinofassung vs. Dir. Ed. auch für die 4K-Scheiben gilt: Die Director’s Edition UHD Blu-ray ist in der Farbgebung neutraler und weniger kräftig. Das übertriebene Rot auf Vulkan ist auch hier neutralisiert. Die Farbgebung ist grundsätzlich neutraler als bei der Kinofassung. Gegenüber der Director’s Edition Blu-ray ist die UHD Blu-ray nicht astronomisch unterschiedlich, bietet aber die noch mal etwas neutralere Darstellung, hat intensivere Spitzlichter und einen satteren Schwarzwert. Bei der Detailauflösung wird es schwierig, da der Film schon ausgangsseitig viele nicht ganz scharfe Shots hat und die Filterung ebenfalls etwas von der Detailschärfe nimmt.

Blu-ray (Dir. Ed.) (11’55): (Slider ganz nach rechts): Gegenüber der Blu-ray …
UHD HDR10 (Dir. Ed.) (Slider ganz nach links): … wirkt die UHD BD noch etwas souveräner und noch eine Spur weniger stark farbig.

Blu-ray (Dir. Ed.) (14’22): (Slider ganz nach rechts): Auf neutralen Flächen ist die BD einen Hauch roter.
UHD HDR10 (Dir. Ed.) (Slider ganz nach links): Die UHD Blu-ray liefert auch die besseren Spitzlichter, was über den Screenshot aber mangels HDR-Darstellung kaum zur Geltung kommt.

Blu-ray (Dir. Ed.) (29’47): (Slider ganz nach rechts): Ein ähnliches Bild hier.
UHD HDR10 (Dir. Ed.) (Slider ganz nach links): Die 4K-Scheibe ist noch mal etwas neutraler in der Farbgebung

Blu-ray (Dir. Ed.) (98’48): (Slider ganz nach rechts): Der Unterschied zwischen BD und UHD-BD …
UHD HDR10 (Dir. Ed.) (Slider ganz nach links): … ist in Summe aber nicht gigantisch.

Beim Ton der UHD Blu-ray keine Änderung. Auch sie liefert die englische Fassung in Dolby Atmos und die deutsche Tonspur in 5.1 Dolby Digital.

 

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Bonusmaterial

Die Wolke verändert Ilia

Die Filmdisks der Director’s Editions enthalten jeweils die Audiokommentare von David C. Fein, Mike Matessino und Daren Dochterman, sowie jenen von Robert Wise, Douglas Trumbull, John Dykstra, Jerry Goldsmith und Stephen Collins. Dazu gesellt sich der Textkommentar von Michael und Denise Okuda. Die beiden Filmdisks der Kinofassung beinhalten wiederum den Audiokommentar von Michael & Denise Okuda, Judith & Garfield Reeves-Stevens und Daren Dochterman sowie eine isolierte Tonspur mit der Filmmusik.
Die Blu-ray der Kinofassung weist dann zwei zusätzliche Featurettes sowie elf entfernte Szenen, die Computer-Datenbank und Storyboards auf. Das Featurette „Eine lange Reise“ läuft knapp elf Minuten und rollt die Geschichte hinter dem ersten Kinofilm der Serie auf. „Das Star-Trek-Universum“ ist zweiteilig und gibt ein paar Geheimnisse über V’Ger preis. Der größte Schwung an Bonusmaterial liegt dann auf der fünften Scheibe (die man im Complete Adventure Set etwas suchen muss). Dort finden sich mit „Das menschliche Abenteuer“, „Effektetests“, „Kostümtests“ und „Computergrafik“ sowie drei entfernten Szenen auch die neuen Bonusmaterialien. „Das menschliche Abenteuer“ ist bspw. ein achtteiliges, knapp 50-minütiges Featurette, das sich auch auf die drei Rekonstrukteure/Produzenten Matessino, Dochterman und Fein konzentriert, die aufrollen, wie man den ersten Star-Trek-Film doch noch in die Fassung brachte, die jeder haben wollte. Robert Wise kommt (in Archivaufnahmen) ebenfalls zu Wort und natürlich bekommt man extrem spannende Einblicke in die damalige Modellarbeit von Trumbull und seinem Team. Unter dem alten Bonusmaterial finden sich dann auch elf entfernte Szenen, welche die 1983er TV-Version enthalten hatte, die aber wiederum nicht in die Director’s Edition integriert wurden. Außerdem ist hier auch das ältere achtteilige Featurette „Star Trek Universum“ enthalten. Diese Bonusdisk ist auch Bestandteil der 3-Disk-4K-UHD-Director’s-Edition in der Amaray-Verpackung. Nur die 5-Disk Complete Adventure Box enthält zusätzlich die Kinofassung auf BD und UHD-BD sowie Poster, Artcards, Aufkleber und ein schickes Booklet.
Wichtig für Komplettisten und Fans: Die Special Longer TV Version ist NICHT in der deutschen Complete Adventure Box enthalten. Sie lässt sich nicht über die Kinofassung abrufen – auch nicht bei englischer Sprach-Vorauswahl.

Fazit

Star Trek: Der Film mag immer noch nicht der Liebling eines jeden SciFi-Fans und sogar Trekkies sein. Aber in der Director’s Edition ist er über weite Strecken ein ganz anderer, ja: ein besserer Film. Alles wirkt runder, etwas stimmiger und die verbesserten Effekte machen wirklich Spaß. Man kann die fünfminütige Trockendock-Sequenz ja gerne als überdehnt und schwelgerisch betrachten, das macht sie aber nicht weniger hübsch und beeindruckend, wenn man sich das Alter des Films vor Augen führt. Die 4K UHD Blu-ray ist über weite Strecken mit jener der Kinofassung qualitativ auf einem Level, hat aber eine leichte Rauschfilterung zu verkraften. Wer das nicht mag, könnte sich etwas ärgern. Auch wenn es dezent gemacht wurde und nicht zu völlig glatten Oberflächen führt. Die englische Atmos-Tonspur und der deutsche 5.1-Sound sind ein Gedicht, da gibt’s gar kein Vertun.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD (Kinofassung): 85%
Bildqualität UHD (Kinofassung): 85%
Bildqualität BD (Dir. Edition): 80%
Bildqualität UHD (Dir. Edition): 80%

Tonqualität BD/UHD Kinofassung: 75%
Tonqualität BD/UHD (Director’s Edition): 90%

Tonqualität BD/UHD (Kinofassung) (Originalversion): 85%
Tonqualität BD/UHD (Dir. Edition) 2D-Soundebene (Originalversion): 90%
Tonqualität BD/UHD (Dir. Edition) 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 70%
Tonqualität BD/UHD (Dir. Edition) 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 75%

Bonusmaterial: 100%
Film: 80%

Anbieter: Paramount Pictures
Land/Jahr: USA 1979
Regie: Robert Wise
Darsteller: William Shatner, Leonard Nimoy, James Doohan, DeForest Kelley, George Takei, Walter Koenig, Nichelle Nichols, Persis Khambatta, Stephen Collins
Tonformate BD/UHD (Kinofassung): Dolby True HD 7.1: en // Dolby True HD 2.0: de
Tonformate BD/UHD (Dir. Edition): Dolby Atmos: en // Dolby Digital 5.1: de
Bildformat: 2,35:1
Laufzeit: 132/137
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-100
Real 4K: Ja (4K DI vom 35-mm-Film)
High Dynamic Range: HDR10, Dolby Vision
Maximale Lichtstärke: keine Angabe
FSK: 12

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots: 1979 Paramount Pictures. STAR TREK and related marks and logos are trademarks of CBS Studios Inc. All Rights Reserved.)
*Affiliate-Links sind mit * gekennzeichnet. Für Einkäufe über diese Affiliate-Links erhalten wir eine Provision. Für den Käufer entstehen keine Mehrkosten. Infos zum Datenschutz findet ihr hier.

Trailer zu Star Trek: Der Film [Director’s Edition]

STAR TREK: DER FILM The Director's Edition | Trailer deutsch | ab 08.09 in 4K Ultra HD erhältlich


So testet Blu-ray-rezensionen.net

Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.

Dort findet ihr auch das aktuelle Referenz-Gerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:

Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild“verbesserern“ zu verfälschen.

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Weyoun 5

Was ich noch wissen wollte: gibt es die Regiefassung nur einzeln oder ist sie in einem Set mit den anderen Filmen (II-VI) dabei?

Zorni

Das ist sehr schade. Dann hätte es vieleicht auch für die anderen einen ordentlichen deutschen Ton gegeben. Besteht eine Chance, dass das noch passiert?

Zorni

Na dann: Fingers crossed! 🙂

Weyoun 5

Ich bin wohl einer von wenigen, die Star Trek I mehr mögen, als die II, deshalb freue ich mich auch sehr, daß es die Regiefassung nun endlich als 4k gibt. Meine Frage an Dich, Timo: hier auf der Seite stehen zwei Werbebanner von amazon; in Angebot von 75,00 Euro und eines für 25,00 Euro. Was ist der Unterschied und wo ist die Regiefassung enthalten, denn nur die interessiert mich?

Bob

Leider muss man der dt. Veröffentlichung als Etikettenschwindel bezeichnen, sie ist ohne die Langfassung eben nicht „THE COMPLETE ADVENTURE“, welches international beworben und vorbestellt wurde.

Helmut

Planst du auch noch ein Review von V u. VI? Ich schätze mal, dass man da eher von ähnlichen Transferen wie bei den Vorgängern ausgehen kann, also weniger DNR (Vor allem der ungeliebte 5. Teil ist sicher nicht wichtig genug, um ihn zu „verbessern „; der 6. Teil war auf Blu-ray damals offensichtlich im Einzelbildverfahren mit Wachskreide übermalt worden, das kann nur besser werden)

Helmut

Kann ich verstehen, hab mir auch nur VI bestellt. Vielleicht mal bei Ramschangeboten der Vollständigkeit halber…

Count Dooku

Das Review von Teil VI wird interessant.
Ich hab gelesen, dass auf Wunsch der Regisseurs das Bildformat von 2,00:1 auf 2:39:1 geändert wurde.
Würde mich interessieren, ob dadurch viel Bildinformation verloren geht.

Teil V habe ich mir selber schon zugelegt. Bin gespannt ob das Bild jetzt heller ist als bei der BD-Erstauflage.

Helmut

Im Prinzip war es umgekehrt. Der Film wurde nur für den Director’s cut auf DVD auf 2,00:1 geöffnet und lief im Kino 2,35:1; ich glaube so war es auch bei der DVD Erstauflage und sicher auch bei der alten Blu-ray. 2,35:1 ist also das ursprüngliche Originalformat, unabhängig davon, ob bei 2.00 mehr Bildinformationen sichtbar sind (das kann dann bei zu weiter Öffnung auch schon mal ein Mikro sein)

Count Dooku

Danke für die Info.
Gab es einen besonderen Grund für diesen Format-Wechsel? Vor allem weil das der einzige Film der Reihe ist mit diesem speziellen Format.

Helmut

Vielleicht weil wir damals alle nur kleine Flimmerkisten hatten?(die Älteren werden sich erinnern). War aber vielleicht auch nur so ein Trend (wie bei Apocalypse Now Redux), wegen des Da Vinci Idealformats analog zum letzten Abendmahl, da fühlt sich der Kameramann gleich wie ein alter Meister

Helmut

Dass es der einzige Film ist, liegt vermutlich daran, dass er als einziger im Super35 Verfahren hergestellt wurde ( So habe ich zumindest gelesen). Open Matte geht zumindest bei anamorph 35mm Cinemascope nicht, dh. Für 2:1 müsste man dann seitlich was abschneiden

Markus_K

Star Trek 6 ist der einzige Film der Reihe, der im „Super 35“ Format gedreht ist. Dabei wird der Film im Format 4:3 auf Film belichtet und der Kameramann hat während des Drehs einen Ausschnitt von 2,35:1 im Blick (ob das im Kamerasucher oder beim Überwachungsmonitor ist, weiß ich nicht). Somit wird der Film in 2,35:1 „komponiert“ und man konnte damals eine 4:3 Fassung fürs TV erstellen, ohne links und rechts etwas beschneiden zu müssen, man „öffnet“ das Bild einfach nach oben und unten.

Und somit konnte man damals eine DVD im Format 2:1 erstellen. Man hat einfach das Bild nach oben und unten geöffnet! Aber das Originalformat bleibt 2,35:1!

Markus_K

Für dein Review brauchst du nicht zufällig die DVD von 1999 (Teil 6) vom Directors Cut?

Markus_K

Dann bin ich mal gespannt

Count Dooku

Danke für die Bewertung.
Im Vergleich zu den anderen Star-Trek-Filmen ist dieser Film ziemlich ruhig. Trotzdem finde ich ihn durchaus interessant. Vor allem durch die Musik von Jerry Goldsmith.
Beim Bild ist mir auch aufgefallen, dass es irgendwie „blasser“ aussieht als bei der Neuauflage der Kinofassung. In dem neuen Audiokommentar wird erwähnt, dass das Filmkorn entfernt wurde.

Gege

Danke für das tolle Review. Frage: sind die 11 entfernten Szenen der Kinofassung Discs dieselben 11 wie auf der Dir.Edition?

Gege

Danke für die Antwort.
Ich bezog mich auf die 2 Passagen im Review:
„Die Blu-ray der Kinofassung weist dann zwei zusätzliche Featurettes sowie elf entfernte Szenen“ und „Unter dem alten Bonusmaterial finden sich dann auch elf entfernte Szenen, welche die 1983er TV-Version enthalten hatte, die aber wiederum nicht in die Director’s Edition integriert wurden“.

Sind das somit die selben?

Gege

Ok, alles klar! Danke.

Tom

Hallo

Ein wirklich gelungenes Review von dir. Die Ton und Effekt Überarbeitung ist wirklich fantastisch, aber was man sich bei der von dir angesprochen kuscheligen Couchzone gedacht hat ist mir ein Rätsel so unscharf ist dort nicht mal die DVD. Wie kann man sowas absegnen das sieht wirklich miserabel aus und trübt den Eindruck etwas.

Sven

Ich hoffe man kann die 6-Movie Collection auch bald mal bestellen. Donnerstag soll die ja schon erscheinen.

Hans-Ingo Trompeter

Für D ist eine solche Box nicht angekündigt. Es gibt sie teils im europäischen Ausland.

Sven

Ach so, ich habe die doch bei Amazon in meiner Wunschliste. Ich dachte das wäre die für Deutschland.
Das ist ja blöd, dann kostet mich der Spaß ja 150 €.

Markus_K

Laut Amazon ist eine solche Box für D schon produziert. Anscheinend wurde sie nur noch nicht ausgeliefert.

Alex L.

Hallo Timo,

Wie dick ist die Hülle der Amaray? 15mm oder 11mm wie die restlichen 5 Einzel VÖ in 4K

Alex L.

Ok, danke trotzdem 🙂

Stefan

11mm ist die Hülle der DE dick

Markus_K

Herzlichen Dank für dieses Review! Dass man die Effekte neu digitalisiert hat, finde ich super. Ist in dem Vergleich gut zu erkennen, dass die „neue“ Qualität da besser ist. Etwas ärgerlich finde ich, dass man die Director’s Edition etwas gefiltert hat. Vielleicht wollte man ja so die in 4K geränderten CGI Effekte besser integrieren. Man hätte es natürlich auch „perfekter“ machen können, und bei den CGI Effekten einfach Rauschen hinzu fügen können. Aber ich vermute das alles nur.

Ich bin jedenfalls gespannt auf die 6-er Box. Gelistet ist sie schon bei Amazon. Aber bei einem anderen Händler kann man sie glaub ich schon vorbestellen. Dann müsse wir uns wohl noch etwas gedulden.

Danke Timo und viele Grüße
Markus

Lex

Nun bin ich ein wenig hin und her gerissen zwischen kaufen und warten.
Der erste Teil ist, wie von so vielen andern auch, nicht mein Favorit aber Lust auf den Directors Cut hätte ich jetzt schon.
25€ pro neuer UHD plus Blu Ray ist kein schlechter Preis aber ich würde lieber noch ein wenig mehr bezahlen und dafür eine komplett Box bekommen mit allen 10 Teilen.
Von daher warte ich wohl ab bis eine Box kommt und es kommt hoffentlich sehr bald eine.

Seit ich meine Star Trek DVD’s damals verkauft habe habe ich die Filme nicht mehr gesehen und ich hätte große Lust sie mir mal wieder anzusehen.

Helmut

Tja, Paramount hielt scheinbar die Kinofassung wieder für zu unwichtig, um sie durch Rauschfilterung zu „verbessern“. Das Studio zeigt leider hier wieder eine Tendenz zu ihren Jugendsünden. Ich hatte sowas schon befürchtet, trotz der Superlative aus den USA (vorneweg wieder Bill Hunt, der irgendwie immer unkritischer wird); war wohl auch im Stream so, aber es hätte ja für die Disc noch anders werden können. Vielleicht wollte man auch mehr Konsistenz mit den neuen digitalen Effekten erzielen… angeblich hat man aber auch alte Originaleffeke in bis zu 8k neu gescannt- und dann filtert man die Details wieder raus. Wirklich schade. Werde nicht stornieren, dafür scheinen die Vorteile zu überwiegen, aber echt ärgerlich!

Erhard M.

Ach nö Paramount, du hast das doch bei den bisherigen Star Trek UHDs so gut gemacht.
Wieso jetzt doch wieder Madame Tussauds-Visagen?
Das trübt die Vorfreude jetzt leider ein wenig, auf der 4 Meter breiten Leinwand fallen Rauschfilter leider sehr stark negativ auf.

Hans-Ingo Trompeter

Danke Dir für das schöne Review. Ich verstehe das jetzt so (und somit als Bestätigung), dass die grosse Box im Gegensatz zum europäischen Ausland und den USA NICHT die verlängerte TV-Fassung enthält. In den USA kommt die Kinofassung auf UHD mit deutschem Ton und die TV-Fasssung ist (mit englischem Ton) via Seamless Branching integriert. In D ist die UHD der Kinofassung wohl identisch mit der bereits erhältlichen UHD aus der I-IV Box. Mal wieder ein schönes Beispiel, wie die Kunden in D für dumm verkauft werden. Habe also die 75€ Box mangels irgendeines Mehrwertes storniert und mich der Einzeldisc zugewendet. Besagte l-lV Box hab ich nämlich schon. In den USA kommt auch eine l-Vl Box, aber davon reden wir hierzulande ja auch nicht…

Dennis B

Ja aber eine Bestätigung, das die extra long version definitiv nicht dabei ist wäre super

Hans-Ingo Trompeter

So wie es ausschaut, fehlt die TV Fassung nur bei der deutschen Box. In USA ist sie via Seamless Branching integriert und verfügt nur über englischen Ton, während die Kinofassung dort auch in Deutsch läuft. Dito wohl UK. Diese Disc der Kinofassung wird uns hier wohl vorenthalten.

Andrej Limbeck

Ein Blick auf die Rückseite der deutschen Box sollte Aufklärung bringen!

Auf der UK Box wird die Special Longer Version (SLV Cut) auf Disc 3 verortet. Disc 3 ist die Ultra HD Scheibe auf der auch die remasterte Kinoversion zu finden ist. (Quelle: YT Unboxing vom Kanal 4k CollectivE)

Andrej Limbeck

Alternativ einfach die dt. Disc 3 (UHD Blu-Ray) mit dem Kino-Cut in den Player legen. Nach der Auswahl der Sprache kommt die Auswahl zwischen der SLV und dem Theatrical Cut Version (Die Deleted Scenes vom Theatrical Cut sind separat unter gebracht!)

Sorry das hätte ich gestern dazu schreiben sollen. Aber nach 2,5 Stunden Internetrecherche rauchte mir etwas der Kopf.

Andrej Limbeck

Ja, das ist die große Frage die ich mir seit gestern stelle. Hat die dt. Veröffentlichung nun diese Auswahlmöglichkeit oder nicht. Ich hatte gehofft jemand mit einem dt. Rezensionsmuster könnte diese Frage beantworten.

Entweder haben wir in Deutschland ein Repack der alten UHD Blu-Ray (Kinofassung) oder eben diese neue Disc. Ich habe jetzt zur Sicherheit noch mal eine Bestellung der UK Box getätigt. Wenn ich vor Freitag Gewissheit habe wird eine Bestellung storniert.

Hans-Ingo Trompeter

Nichts für ungut, aber, lieber Timo, warum bewegst Du hier immer im Bereich des sprachlich ungefähren?

2 simple Fragen, Timo:

a) welche Box hast Du reviewt, die deutsche oder eine ausländische?

b) wenn die deutsche Box, hat diese die TV Fassung mit drauf oder nicht?

Oder möchte der Vertrieb die Infos solange zurückhalten, bis die Box physikalisch verfügbar ist (das böse Wort wäre „Maulkorb“)?

Hans-Ingo Trompeter

War auch nicht als Kritik an Dir, sondern an Parmount gemeint. Die Entscheidung, in der deutschen Sammlerbox die TV Fassung gerade NICHT zu veröffentlichen, ist ja absolut fragwürdig, wenn überall im Ausland Discs publiziert werden, die deutschen Ton bieten (TV-Fassung nur englisch). Kann man nicht verstehen, muss man auch nicht, aber man kann (und sollte) stornieren, was ich unlängst schon getan habe, zumal ich die Kinofassung ja in der I-IV-Box eh‘ schon habe.

Danke für die Aufklärung, Timo!

Magicwaldo

Genau, und mit deutschen Untertiteln. Und die UK Box hat auf der UHD der Kinofassung, auf welcher die Langfassung mit enthalten ist, sogar ein FSK 12 Logo.

https://youtu.be/zdPKnYAADEE?t=502

Andrej Limbeck

Ja, man hat ein wenig an einander vorbei kommuniziert. Ich selbst nehme mich mit meinen Beiträgen hier nicht aus. Bei mir persönlich hat dann noch für zusätzliche Verwirrung gesorgt das anderenorts im (deutschsprachigen) Netz die Deleted Scenes als TV-Cut bezeichnet wurden; Das man behauptet hat der TV-Cut wäre auf der Blu-Ray Bonus Disc was ja bedeutet hätte das der TV-Cut auch in der kommenden UHD Amaray Veröffentlichung dabei wäre uswusf. Die Amazon Produktbeschreibungen in Frankreich, Großbritannien, Deutschland sind auch dermaßen unterschiedlich und ungenau das man eigentlich nichts definitives in Erfahrung bringen kann .

YT Unboxings können manchmal sehr informativ sein aber zuletzt hatte ich einem Franzosen zugesehen der nicht mal die fünfte Disc im Set gefunden hat . In Amerika und Großbritannien gibt es nun auch Trekkies die keine Schnitt- und Fassungsexperten sind und da werden dann die Delted TV-Cut Scenes auch mal schnell zur Super Longer Version erhoben

Kurzum, ich fühle mich hier auf dieser Seite eigentlich immer gut und umfassend informiert und finde das die Reviews und Rezensionen sehr sorgfältig und nachvollziehbar für die Leser gestaltet sind .

Abschließend muß ich sagen eine gewisse Enttäuschung gegenüber Paramount ist da. Die fehlende dt. Tonspur bei der SLV ist eine Sache aber deswegen gleich den kompletten Cut von der Scheibe zu verbannen obwohl doch deutsche Untertitel verfügbar sind, das ist für mich nicht nachvollziehbar und das möchte ich dann auch finanziell nicht unterstützen. Die Storno der deutschen Verkaufsversion ist raus.

Tom

Die SLV wurde aber auf VHS veröffentlicht in DE und sogar komplett synchronisiert aber nur in Vollbild 4:3, ist diese hier habe ich auch noch zuhause

https://www.ofdb.de/view.php?page=fassung&fid=2256&vid=6801

Magicwaldo

Ich würde noch hinzufügen: Stand die komplette deutschen Box überhaupt zur Verfügung oder nur die Discs? Wenn die originale deutsche Box vorlag, kann man einfach ein Bild der Rückseite veröffentlichen, denn dies ist bislang nirgendwo zu finden (in Gegensatz zur US und UK Box).

Magicwaldo

Besten Dank… 🙂 Insgesamt ein Armutszeugnis für Paramount. Die Box richtet sich an Sammler und niemand wird diese Box kaufen, die kann gleich wieder eingestampft werden. Die UK Box ist sogar etwas günstiger, wenn man direkt bei Amazon UK bestellt.