Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung 4K UHD & Disney+

Blu-ray Review

The Walt Disney Company (Germany), 30.04.2020

OT: Star Wars: Episode IV -- A New Hope

Unterstützt die Arbeit an meinem Blog, indem ihr den Film bei Amazon kauft.
Unterstützt die Arbeit an meinem Blog, indem ihr den Film bei Amazon kauft.
Mit dem Abschluss eines Abos unterstützt ihr die Arbeit an meinem Blog.

Raumfahrtoper

Der Start des populärsten Franchises aller Zeiten.

Inhalt

Lukes Heimatplanet

Luke Skywalker wuchs bei seinem Onkel auf dem Wüsten-Planeten Tatooine auf. Dort reparieren und verkaufen sie Droiden. Als sie von den fahrenden Schrotthändlern der Jawas eine R2-Einheit sowie den Protokolldroiden C-3PO verkauft bekommen, wittern sie ein gutes Geschäft. Doch R2-D2 macht sich aus dem Staub. Luke folgt dem Androiden und stößt dabei auf Ben Kenobi. Dieser rettet Luke und R2-D2 vor den Sandleuten und nimmt sie mit zu sich. Vor Ort spielt die R2-Einheit einen Hilferuf von Prinzessin Leia ab. Diese erzählt von geheimen Plänen des Imperiums, die mit einer gigantischen Waffe ganze Planeten auslöschen könnten. Diese Pläne müssen zur Führung der Rebellen gebracht werden, damit ein Gegenschlag ermöglicht wird. Doch bevor Ben Kenobi und Luke, dessen Onkel und Tante mittlerweile von imperialen Sturmtruppen getötet wurden, zu ihrem Ziel gelangen, müssen sie diverse Abenteuer bestehen, bei denen ihnen auch ein ziemlich arroganter Weltraumschmuggler und sein Wookie zur Seite stehen …

Das sympathischste Roboterpaar der Filmgeschichte

Tja, wie fängt man ein Review zu diesem Titel an?
Was soll man zu einem Film sagen, der zigtausendfach besprochen wurde – zu dem vermutlich so ziemlich alles erzählt wurde, was es zu erzählen gibt?
Ist eine Rezension zu Star Wars – Krieg der Sterne nicht von Beginn an zum Scheitern verurteilt, weil es einfach viel zu viele Hardcore-Fans gibt, die jede Zeile, jedes Wort genau analysieren und auf Echtheit überprüfen?
Zumal – und jetzt kommt der Frevel: Der Autor dieser Zeilen gehört nicht zu den aller-allergrößten Fans der Saga. Er war auch noch nie auf einer Convention oder lief als Sturmtruppler verkleidet im Karneval zum Zug.
Was aber durchaus der Fall ist: Schon früh in der Entwicklung zum Kino- und Videofan – also lange lange Zeit vor der Nutzung von überall verfügbarer Information kam die Sensibilisierung für das, was George Lucas hier erdacht, geleistet und auf den Weg gebracht hatte.
Damals wurden solche Filme noch per Mundpropaganda von Freund zu Freund, von Fan zu Fan getragen. Und wenn man Glück hatte, hat ein Elternteil mal die VHS-Kassetten der Trilogie ausgeliehen.

Eine wichtige Botschaft zur Rettung des Universums

Noch zu jung, um auch nur einen Teil der drei Filme im Kino gesehen zu haben, fand die erste Sicht der Trilogie bei einer Videonacht statt. So etwas machte man in den 80ern, um sich mit Schulfreunden möglichst verbotenen Quatsch rein zu ziehen – Tanz der Teufel, zum Beispiel.
Doch für diesen einen Abend waren es eben sechs Stunden Sternensaga. Und von da an musste sich in der Tat so ziemlich jeder SciFi-Film an Lucas‘ epischer Trilogie messen lassen.
Denn längst war Star Wars ja nicht mehr nur irgendein Film, sondern ein popkulturelles Phänomen. Das, was George Lucas in seinem ersten Werk nach dem ’73er American Graffiti erschaffen hatte, definierte das spätere Aussehen von so ziemlich jeder Alien-Spezies in anderen SciFi-Filmen oder -Serien. Das, was die Sounddesigner hier erschufen, ist derart ikonisch geworden, dass man einen Star-Wars-Film heute auch ohne Dialoge und Musik laufen lassen könnte und immer noch eine Gänsehaut bekäme. Egal, ob das die heiseren Schreie der Wookiees sind, das kreischende Vorbeifliegen der Tie-Fighter, das legendäre Geräusch der Lichtschwerter oder der berühmteste Röchel-Atem der Filmgeschichte – Star Wars hat das moderne Sounddesign praktisch mit erschaffen.

Der ikonischste Bösewicht der Filmgeschichte

Gleichzeitig revolutionierte man die Tricktechnik seinerzeit maßgeblich. Wo zuvor noch häufig Stop-Motion genutzt wurde, setzte Lucas für seine Sternen-Oper auf Miniaturmodelle und neuartige Technologien. Eigens dafür gründete Lucas sogar eine neue Firma – und zwar keine Geringere als jene, die 14 Jahre später mit Terminator II – Tag der Abrechnung erneut in die Geschichte eingehen sollte: Industrial Light & Magic (ILM).
Diese Vorgehensweise entstand auch ein wenig aus der Not heraus. Denn Lucas erntete in der Vor-Produktionsphase praktisch nur Absagen von den Hollywoodstudios. Erst spät konnte er den Studioboss von 20th Century Fox dazu überreden, knapp acht Mio. Dollar locker zu machen. Am Ende wurden es zwar zehn Mio. Dollar, aber selbst nach damaligen Maßstäben war das nicht sonderlich viel. Kaum einer traute der Sternensaga wirklich zu, Publikum anzulocken. Selbst die Schauspieler waren teilweise alles andere als vom Erfolg ihres Films überzeugt.
Lucas hingegen tat damals das, was ihn im Nachhinein zum gemachten Mann werden ließ: Er sicherte sich die Rechte für etwaiges Merchandise. Reich und einflussreich ist der Regisseur/Produzent in der Folge nicht MIT seinen Filmen geworden, sondern DURCH diese. Denn in puncto Merchandise kann bis heute kein anderes Film-Franchise dem Star-Wars-Universum das Wasser reichen.

Obi Wan erkennt Lukes Talent für die Macht

Ähnliches gilt für die bunte und vielfältige Welt, die hier von Setdesignern, Puppenkünstlern und Maskenbildnern geschaffen wurde. Star Wars – Krieg der Sterne ist auch heute noch eine kunterbunte Mischung aus Western, SciFi und Märchen. Und das spiegelt sich auch in den zahlreichen Wesen, Kreaturen und Aliens wider.
Erstaunlich, dass zeitgenössische Kritiken den Film als „öde“ bezeichneten oder das SciFi-Kino zum reinen „Disney-Land“ im All verkommen sahen. Was diese Kritiken letztlich ausdrücken, ist die Veränderung, die zu diesem Zeitpunkt letztlich stattfand – nämlich jene vom Kino als Schauplatz für weitgehend intellektuelle Genrefilme hin zum waschechten Blockbuster; hin zu einem „sich berieseln“ lassen. Dass die Charaktere dabei auch nach heutiger Sicht ziemlich schablonenhaft geraten sind, stört deshalb nur jene, die hier einen neuen Kubrick erwartet hatten. Selbst wenn ein Mark Hamill als Luke Skywalker durch alle drei Filme hindurch leichenblass blieb, hat Star Wars einen entscheidenden Vorteil: Den charismatischsten, furchterregendsten und ikonischsten Bösewicht der Filmgeschichte, Darth Vader.
Und solche Figuren entschädigen dann auch dafür, dass Star Wars erzählerisch nicht mal sonderlich originell geraten ist, auch wenn sich das Drehbuch nach diversen Abänderungen zumindest wieder etwas von Kurosawas Die verborgene Festung entfernt hatte. Es ist dieses Gut gegen Böse, dieses Schwarz gegen Weiß, das Star Wars perfektioniert und emotional aufgeladen hat wie kaum ein anderer Film zuvor. Und das nicht mal ohne gewisse überraschende Wendungen. Denn wenn Lucas seinen Film gerne selbst als „Raumfahrtoper“ bezeichnet, dann ist das durchaus eine zutreffende Beschreibung. Immerhin geht’s in einer Oper auch sehr oft tragisch zu. Und tragisch sollte sie noch enden, die dreiteilige Geschichte rund um Luke Skywalker, Han Solo und Darth Vader.

Im Millennium Falken durch die Lichtmauer

Bild- und Tonqualität BD 2011 vs. 2020

Das zickigste Paar der Filmgeschichte?

Selbstverständlich basierend auf analogem Filmmaterial wurde die klassische Trilogie seinerzeit für die 2011er BD erstmalig hochauflösend gescannt und auf Disk gebannt. Herausgekommen ist ein wirklich guter Transfer, der die Klassiker auf ein neues Qualitätsniveau brachte. Stets war Lucasfilm an vorderster Front, wenn es um die Umsetzung auf modernen Technologien ging. Die damaligen VHS-Kassetten gehörten qualitativ zum Besten, was man auf dem Medium zu sehen bekam und so war es auch mit den DVDs. Die Bearbeitung eliminierte praktisch jedes Staubkörnchen und jeden Blitzer, ohne die eigentliche Körnung des analogen Materials anzugreifen. Diese gelangte wunderbar authentisch zum Auge, wenngleich es nach zehn Minuten auch mal sehr deutliche Rauschmuster auf den Sandhintergründen setzte. Diese werden dann auch noch besonders unschön von starker Filterung rund um C-3PO flankiert, was beinahe wie ein Geisterwesen rund um ihn herum aussieht (10’05). Dieser Effekt bleibt dann auch bei fast allen anderen Figuren, die vor dem Sand-/Wüstenhintergrund gefilmt werden. Alle sind von einer Filterung umgeben, die in kurzen, schnellen Bewegungen auch schon mal aus dem Tritt gerät.
Davon abgesehen ist die Auflösung um so viel besser als auf allen vorherigen Veröffentlichungen, dass es eine Pracht ist. Ob das Details und Schrammen auf R2-D2 sind oder die feine Struktur von Obi-Wan Kenobis Umhang – alles sieht wunderbar aufgelöst aus. Auch Farben und Kontraste gelingen, auch wenn Schwarzwerte schon mal etwas absaufen. Softere Bilder und Randbereiche resultieren meist schon von den eigentlichen Aufnahmen her, was man der BD nicht zu Lasten legen kann. Sehr wohl aber erneute Korrekturen bei den Farben der Lichtschwerter, was Fans seinerzeit erzürnte.

Ob die neue BD wirklich neu ist. Ob sie diesen Look behält, Teilbereiche besser oder schlechter macht, lest ihr, sobald die UHD/BD-Fassungen Ende April verfügbar sind.

Eine Gemeinschaft wider Willen

Wie schon die Episoden I-III, so kam auch die 2011er Blu-ray der Teile IV-VI mit einem unkomprimierten Ton in dts-HD-Master. Deshalb galt die Vorabkritik an der Skywalker-Saga auf UHD natürlich auch für die klassischen drei Teile, die über die neuen Disks mit einem stärker komprimierten Dolby-Digital-Plus-Codec kommen.
Jetzt sollte und darf man natürlich von den klassischen Episoden IV-VI nicht die dynamischen Feuerwerke erwarten, die von I-III abgeliefert wurden – und das gilt schon für die alten dts-HD-Master-Fassungen.
Die größte Einzelkritik an diesen gilt dabei den zischelnden S- und T-Lauten. Viele der deutschen Stimmen klingen beständig dünn und zischeln schon mal sehr unangenehm. Das hört man in leiseren Passagen, aber auch innerhalb von Actionszenen – beispielsweise, wenn die Gruppe im Millennium Falken erstmalig den Sprung durch die Lichtmauer wagen. Sieht man davon ab, hat man den Filmen für ihr Alter zumindest eine sehr aktive Surroundkulisse mitgegeben. Und durchaus sogar etwas Fundament. Wenn allerdings der große Sternenzerstörer zu Beginn über die Kamera rauscht und aufgrund seines Feuers Explosionen verursacht, bleibt das schon noch etwas krachledern. So richtig wuchtig ist das nicht. Und das ist auch vollkommen okay so. Immerhin sind die Filme mittlerweile rund 40 Jahre alt. Ausgehend von den Original-Soundeffekten ist das aber dennoch sehr anständig und authentisch. Sicherlich wäre der Aufschrei beim Sound ähnlich groß gewesen wie bei den hinzugefügten CGI-Wesen, hätte man hier einen komplett neue Vertonung mit modernen Geräuschen integriert. Gegenüber Episode I-III fällt dennoch auf, dass schon die berühmte Eingangsmelodie von John Williams etwas spitzer und höhenbetonter klingt, wenn man sie bei Episode IV anwählt. Dennoch: Für einen Film dieses Alters klingt das sehr ordentlich. Ab und an gibt’s dann sogar etwas Druck. Beispielsweise, wenn R2-D2 umkippt oder der Todesstern seine Macht beweist (12’25, 59’09).

Auch hier lest ihr zum Start der BD/UHD Ende April, ob die neue Blu-ray mit ihrem DD+-Ton grundlegend anders klingt.

Bild- und Tonqualität UHD vs BD vs Disney+

Ein bisschen stolz ist 3PO ja schon auf seinen R2D2

Vorabinformation: Dies ist ein Review „in progress“. Solange die UHDs noch nicht erschienen sind, kann der Vergleich zwischen BD und UHD noch nicht vorgenommen werden. Deshalb gibt es an dieser Stelle zunächst einmal einen Vergleich zwischen der ALTEN Blu-ray und dem Disney+-Stream. Und auch das unter Vorbehalt!
Denn wie allgemein bekannt, startete Disney+ mit einer um ca. 25% reduzierten Datenrate.
Was sich allerdings mit großer Wahrscheinlichkeit ableiten lässt, ist der Blick auf das neue Color Grading und den Kontrast. Nicht jedoch lässt sich die Detailtiefe und Bildruhe beurteilen. Eine finale Bewertung folgt dann erst, wenn die Datenraten entsprechend wieder normalisiert sind.

Star Wars – Eine neue Hoffnung ist selbstredend analog gefilmt. Zum Einsatz kamen neben einigen Panavision-Kameras auch die Arriflex 35-III. Von dem mittlerweile über 40 Jahre alten Material hatte George Lucas in Kooperation mit Reliance Media schon vor der Übernahme durch Disney begonnen, eine 4K-Version anzufertigen, um eine 3D-Edition auf den Weg zu bringen. Dies geschah auf Basis der „ältesten“ verfügbaren Negative – nämlich jener, die für die 1997er Special Edition genutzt wurden.
Die Arbeit daran pausierte dann jedoch aufgrund des Kaufs von Lucasfilm durch Disney. Erst für Disney+ nahm man das Projekt dann wieder auf. Und man beseitigte einige der vorherigen Fehler im Color Grading. So ist Lukes Lichtschwert nun wieder blau, wo es zuvor bei der BD grünlich erschien (59’40). Und natürlich hat man erneut (und zum x-ten Mal) die Han-und-Greedo-Schuss-Sequenz bearbeitet.
Nach dem erfolgten 4K Scan und dem neuen Color Grading fügte man noch HDR10 und Dolby Vision hinzu. Dolby Vision allerdings (wie es aktuell aussieht) nur für Disney+ und nicht für die kommenden UHDs.
Im Folgenden geht es nun zunächst ausschließlich um den Vergleich zwischen Blu-ray (2011) und Disney+-Stream:
Grundsätzlich gilt zu sagen, dass das Color Grading für Disney+ gegenüber der 2011er BD deutlich zurück genommen wurde. Wo die Blu-ray noch sehr bunt und kräftig ist, teils zu rosige Gesichter und sogar leicht magenta- bis violettfarbenen Rauch bei den Schusswechseln hatte, ist das neue Grading neutraler. Allerdings tendiert es sehr oft ins Gelbliche und reduziert Farben so sehr, dass sie gegenüber der BD fast blass aussehen. Wenn man allen Aussagen, die man von Insidern liest, Glauben schenken kann, ist dies allerdings näher am ursprünglichen Look. Das muss man dann auch einfach mal glauben. Allerdings wechselte das Color Grading von Star Wars bereits derart oft, dass man als Fan irgendwann wirklich nicht mehr wusste, was denn jetzt der Original-Look ist.
Des Weiteren kommen die Disney+-Streams (und später auch die UHDs) mit dem Bildseitenformat 2,39:1, anstelle der 2,35:1, die noch die alte Blu-ray aufwies. Es fehlt also oben und unten teilweise ein bisschen mehr Inhalt.
Was mir persönlich aufgefallen ist: Schaut man sich nur die direkten Vergleichsbilder an (oder wechselt häufig zwischen D+ und BD), wirkt der Stream kraftlos. Lässt man Disney+ aber mal etwas länger laufen, gewöhnt man sich schnell an den neutraleren und weniger aggressiven Look, findet DANN beim Wechsel auf die Blu-ray alles viel zu bunt und übersättigt. Am Ende dürfte das Color Grading weitgehend Geschmacksache sein.
Was dem Stream allerdings fehlt, ist Punch und Leuchtkraft. Ein wirklich sattes HDR-Gefühl mag sich nicht einstellen. Spitzlichter bleiben verhältnismäßig müde und selbst die Lichtschwerter können keine heftigen Akzente setzen. HDTVTest hat das in einem Video recht eindrücklich gezeigt und analysiert; spricht gar von „Fake“ HDR. Ganz offensichtlich ist zweifelsohne, dass hier Potenzial ungenutzt blieb.

Blu-ray 2011 (7’28): (Slider ganz nach rechts): Gegenüber der recht farbigen Blu-ray von 2011…

Disney+ (Slider ganz nach links): … ist der Disney+-Stream wesentlich neutraler.

Blu-ray 2011 (7’44): (Slider ganz nach rechts): Das Color Grading der alten BD war etwas kühler, was man an der Wand im Hintergrund sehen kann. Dazu auch hier die farbigeren Gesichter.

Disney+ (Slider ganz nach links): Disney+ tendiert eher in einen wärmeren, gelblicheren Look auf den weißen Oberflächen und reduziert auch hier die Kraft der Hautfarben. Auch erkennbar: Das schmalere Bildseitenverhältnis von 2,39:1.

Blu-ray 2011 (15’39): (Slider ganz nach rechts): Teils sind die Unterschiede in der Farbgewalt wirklich krass. Die Blu-ray ist hier in allen Bereichen intensiver und satter.

Disney+ (Slider ganz nach links): Disney+ ist aufgehellter, weniger satt, dafür aber etwas ausgewogener und nicht so harsch kontrastiert.

Blu-ray 2011 (18’31): (Slider ganz nach rechts): Ein ähnliches Bild ergibt sich bei R2D2, dessen blaue Oberflächen über die alte BD trotz leichter Kontrastschleier-Korona intensiver wirken.

Disney+ (Slider ganz nach links): Disney+ bleibt auch hier dezenter und ändert das Color Grading von kühl-bläulich auf warm-gelblich.

Blu-ray 2011 (25’40): (Slider ganz nach rechts): Eine der Szenen mit der deutlichsten Veränderung. Die alte Blu-ray bot Blau und Magenta im Himmel.

Disney+ (Slider ganz nach links): Disney+ geht von einem leichten Pink über Magenta fast ins Violette. Dafür überstrahlt die untere Sonne nicht und zeigt noch die Wolkenschwaden, die von der Blu-ray krass überstrahlt werden.

Eine Beschreibung der englischen Atmos-Spur erfolgt zum Start der UHDs.

Bonusmaterial

Eine Beschreibung des Bonusmaterials erfolgt zum Start der UHDs.

Fazit

Star Wars – Eine neue Hoffnung ist ein unbestrittener SciFi-Klassiker. Da gibt’s nichts dran zu deuten. Und das wird vermutlich für die Ewigkeit so bleiben. Es ist erfreulich, dass sich immer noch so viele Menschen – Fans wie Filmtechniker – an ihm erfreuen und an ihm arbeiten.
Welche Fassung nun die Bevorzugte ist, wird spätestens Ende April dann deutlich, wenn die UHDs ebenfalls verfügbar sein. Dann gibt’s auch ein abschließendes Fazit.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD 2011: 75%
Bildqualität BD 2020: Bewertung folgt Anfang Mai
Bildqualität UHD: Bewertung folgt Anfang Mai
Bildqualität Disney+: Bewertung folgt sobald die Datenreduktion aufgehoben ist

Tonqualität BD 2011 (dt. Fassung): 75%
Tonqualität BD/UHD 2020 (dt. Fassung): Bewertung folgt Anfang Mai
Tonqualität BD 2020 (Originalversion): Bewertung folgt Anfang Mai

Tonqualität UHD 2D-Soundebene (Originalversion): Bewertung folgt Anfang Mai
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): Bewertung folgt Anfang Mai
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): Bewertung folgt Anfang Mai

Bonusmaterial: Bewertung folgt Anfang Mai
Film: 90%

Anbieter: Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany
Land/Jahr: USA 1977
Regie: George Lucas
Darsteller: Mark Hamill, Harrison Ford, Carrie Fisher, Sir Alec Guinness, Peter Cushing, David Prowse, Anthony Daniels, Kenny Baker, Denis Lawson, Peter Mayhew
Tonformate BD: dts-HD-Master 7.1: en // Dolby Digital Plus 7.1: de
Tonformate UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): en // Dolby Digital Plus 7.1: de
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 125
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-66/BD-100
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10 (UHD) // Dolby Vision (Disney+)
Maximale Lichtstärke: folgt
FSK: 6

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots: © Lucasfilm Ltd. & TM. All rights reserved. Used with permission.)

Trailer zu Star Wars: Episode IV -- Eine neue Hoffnung

Star Wars A New Hope 4K Original Trailer 1976
*Hinweis: Diese Seite nutzt WP YouTube Lyte, um YouTube-Videos einzubinden. Das Vorschaubild wurde vom YouTube-Server geladen, ohne dass dabei Daten getrackt wurden (es wurden keine Cookies gesetzt). Durch Anklicken des Play-Knopfes, kann und wird YouTube allerdings Informationen über Dich sammeln. This site uses WP YouTube Lyte to embed YouTube video’s. The thumbnails are loaded from YouTube servers, but those are not tracked by YouTube (no cookies are being set). Upon clicking on the play button however, YouTube can and will collect information about you.

 

9 thoughts on “Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung 4K UHD & Disney+

  1. Avatar j

    Wird auch noch ein Review zu „The Mandalorian“ folgen?

    • Aufgrund derzeit nur zwei vorhandener Episoden warte ich mit dem Review noch ein kleines bisschen. Vielleicht hat sich dann an der Datenrate auch noch etwas getan, damit man das Bild final bewerten kann. Zumal aktuell noch kein englischer Atmos-Sound abrufbar ist.
      Aber es kommt, ja 🙂

  2. Avatar Castiel

    Gestern Abend sind Updates für die Disney+ App erschienen, mit dem Vermerk, die Bildqualität auf allen Bildschirmen zu verbessern.
    Und in der Tat ist Dolby Vision jetzt besser geworden. Kannst du das mal testen mit Star Wars. evtl. ist es jetzt anders.

  3. Avatar Hans-Ingo Trompeter

    Die ersten Reviews der UHD Discs der Teile 1-6 hat Bill Hunt auf http://www.thedigitalbits.com geschrieben. Sein Kurzfazit: Teile 1-3 nur etwas besser als die BDs (kein Wunder eingedenk der technischen Produktionsgeschichte), Teile 4-6 sehr gelungen. In jedem Falle seien die Discs aufgrund der hohen Datenraten von >50Mbps dem Stream überlegen. Bin hochgespannt, was Disney hierzulande mit dem deutschen Ton so anstellt….

  4. Avatar Tim

    Bin hier echt mal gespannt wie es mit dem dt. Ton aussehen wird.
    Alte DTS HD MA 5.1 gegen DD Plus 7.1
    Vielleicht schaffe ich es ja irgendwann noch mal zum O-Ton gucker zu werden 🙂

    • Das wird definitiv die Frage der Fragen werden. Ich bin auch gespannt 🙂

  5. Avatar Hans-Ingo Trompeter

    Es geht primär gar nicht so sehr um DTS HD MA 5.1 vs. DD+ 7.1, sondern um die Frage unkomprimierte Dynamik vs. „familienfreundliche“ Kompression derselben. Auch wenn HD MA natürlich besser ist, kann man mit DD+ leben, solange der Ton dabei nicht zum lauen Lüftchen verschlimmbessert wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.