Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück 4K UHD & Disney+

Blu-ray Review

The Walt Disney Company (Germany), 30.04.2020

OT: Star Wars: Episode V – The Empire Strikes Back

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Die Rache der dunklen Seite

Für Viele der beste Film aus dem Star-Wars-Universum.

Inhalt

Luke hat eine Vision auf Hoth

Luke Skywalker hat es im Verbund mit den Rebellen und durch die Hilfe der Macht geschafft: Der Todesstern wurde vernichtet und die imperialen Truppen fürs Erste besiegt. Darth Vader, dessen Schiff in den Weltraum katapultiert wurde, hat jedoch überlebt. Und drei Jahre später taucht ein Suchdroide auch auf dem Eisplaneten Hoth auf. Dorthin haben sich die Rebellen seit ihrem Sieg zurückgezogen. Han Solo kann den Droiden zwar zerstören, doch die Daten wurden bereits gesendet und von Vader empfangen. Durch den darauf folgenden Angriff der imperialen Truppen wird die Gruppe getrennt. Luke flieht ins Dagobah-System, wo er sich von Meister Yoda zum Jedi-Ritter ausbilden lässt. Leia, Solo und C-3PO können sich im Falken retten. Doch Vader ist ihnen auf den Fersen und um sie zu finden, hat er Kopfgeldjäger auf sie angesetzt. Doch es geht ihm nicht um Solo und Leia, sondern um Luke. Denn dessen Macht wird spürbar größer und der Imperator will den jungen Skywalker tot sehen …

Mittlerweile eine Team

Drei Jahre nach dem unerwartet erfolgreichen Star Wars – Krieg der Sterne legte George Lucas nach. Drei Jahre, in denen sich der Kult rund um Star Wars bereits verselbständigt hatte und in denen die Kinozuschauer der Fortsetzung entgegenfieberten. Und das, obwohl der Schöpfer des Ganzen lange Zeit selbst nicht vom Erfolg überzeugt war. Erst TV-Berichte über den Andrang vor den Kinos und das massive Feedback der Zuschauer ließen Lucas realisieren, was er da erschaffen hatte. Star Wars lief derartig erfolgreich, dass mehrere Dutzend Kinos den Film über ein ganzes Jahr im Programm hielten – so erfolgreich, dass der deutsche Kinostart seinerzeit verschoben werden musste. Schlicht aus dem Grund, weil 20th Century Fox nicht genügend Kopien angefertigt hatte. 640 Mio. Dollar US-Einspiel bedeuteten seinerzeit, dass er den Weißen Hai als erfolgreichsten Film aller Zeiten abgelöst hatte. Das Ganze wohlgemerkt bei 11 Mio. Dollar Produktionskosten.
Eine Fortsetzung schien also unvermeidbar. Allerdings hatte Lucas anfänglich überhaupt keine Lust, sich diese Strapazen erneut anzutun. Während des Drehs zum Vorgänger kam er mehrfach an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit.
Allerdings war er auch nie wirklich zufrieden mit Star Wars und schätzte die Idee einer Fortsetzung dann doch irgendwann. Er wollte die Geschichte zu einem Ende bringen und noch viel mehr Ideen einbringen.

Was sich liebt, ….

Allerdings musste er fast von vorne beginnen, denn zahlreiche Mitarbeiter des ersten Films waren zu anderen Produktionen „übergelaufen“ und mit einigen (wie ILM-Stratege John Dykstra) hatte er sich zudem überworfen. Parallel gründete er zudem seine eigene Firma Lucasfilm und schaffte es, mit 20th Century Fox einen einzigartigen Deal auszuhandeln. Da Lucas vorhatte, das komplette Budget praktisch selbst aufzubringen, behielt er die vollständige kreative Kontrolle. Dazu über Lucasfilm über 70% der Einnahmen, wenn der zweite Teil über 100 Mio. Dollar einspielen sollte. Da er nun jedoch voll und ganz mit den unterschiedlichen Produzentenrollen und der Kontrolle über die kreativen Prozesse beschäftigt war, kam die Regie nicht mehr in Frage. Irvin Kershner, einer seiner damaligen Professoren an der School of Cinematic Arts übernahm den Stuhl des Filmdirigenten.
Als solcher begann er im März 1979 mit den Dreharbeiten im frostigen Norwegen – teils bei Temperaturen von -30° C.
Doch der Aufwand lohnte sich: Das Imperium schlägt zurück ist tatsächlich der Star-Wars-Film, der bis heute am meisten Zuspruch hat und von den allermeisten Fans und Kritikern als der beste sämtlicher (nun neun) Teile angesehen wird. Noch 2006 wählte ihn die Zeitschrift Empire gar zum besten Film aller Zeiten.

Yodas großer Auftritt

Und selbst wenn man soweit mit seiner Meinung gar nicht gehen möchte, kann man nicht umhin, den zweiten Teil als besser zu bezeichnen als seinen Vorgänger. Selten schaffte es ein Sequel, die einmal etablierten Figuren, tatsächlich relevant zu vertiefen und gleichzeitig für eine Intensivierung der zuvor eher dünnen Story zu sorgen.
Die hinzugekommenen Figuren wie Meister Yoda, Boba Fett oder Lando Calrissian bereicherten das Universum um höchst interessante Charaktere, die mittlerweile selbst kultisch verehrt werden. Vermutlich dürfte Yoda neben E.T. die bekannteste nicht menschlichen Kinofigur aller Zeiten sein. Und das trotz oder gerade wegen seiner durcheinandergewürfelten Grammatik. Was 19 Jahre später bei einem gewissen Jar Jar Binks nicht mal mehr im Ansatz funktionierte und nur unnötig-albern wirkte, machte Yoda auch zur Sprachikone, deren Sprüche heute T-shirts zieren.
Die Szenen zwischen Luke und dem kleinen grünen Wesen auf Dagobah gehören ohnehin zum Stärksten, was die Saga in neun Teilen zu bieten hatte und erkunden sehr genau das Wesen des jungen Skywalker und die Philosophie, die hinter „der Macht“ steht.

Luke ein guter Jedi-Ritter wird

Parallel dazu entfaltet sich im Hintergrund ein neues Aufeinandertreffen der Mächte, das von Vader durch die Hintertür eingeleitet wird und demonstriert, dass der Imperator und sein Gefolge wirklich jeden über die Klinge springen lassen – ob er ihnen mal nützlich war oder nicht.
Atmosphärisch verknüpfen sich die unterschiedlichen Handlungsebenen dichter als im Vorgänger und die unterschiedlichen Schauplätze bieten noch mehr Abwechslung. Immerhin ließ man in den Studios mehr als doppelt so viele Sets errichten und konnte durch das gesteigerte Budget auch noch atemberaubendere Spezialeffekte liefern.
Kershner, so viel Kritik an George Lucas muss erlaubt sein, ist schlicht der fähigere Regisseur – vor allem auch im Umgang mit den Darstellern. Während diese nach dem ersten Teil oft kritisierten, dass Lucas kaum Anweisungen gab und am Set eher schüchtern erschien.
Dem Imperium schlägt zurück merkt man an, dass er zielstrebiger und entschlossener umgesetzt wurde.
Das gefiel zwar vielen zeitgenössischen Kritikern nicht (die sich inzwischen von Star-Wars-Kritikern zu -Fans entwickelt hatten), sorgte aber vor allem in der Nachbetrachtung für mehr Lob als Tadel. Und selbst wenn es sich hier um einen Mittelteil einer dreiteiligen Saga handelt, die ohne echten Anfang und ohne echtes Ende auskommen muss, ist es doch der beste Mittelteil einer Trilogie.
Und er hält wohl eine der schockierendsten und überraschendsten Wendungen der Filmgeschichte parat, wenn Luke von …. ähm … es soll ja Leute, geben, die die klassische Trilogie noch nicht gesehen haben. Deshalb: Psssst!

Der Imperator lenkt die Geschicke von Darth Vader

Bild- und Tonqualität BD 2011 vs. 2020

Es wird brenzlig für Luke

Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück basiert natürlich ebenfalls noch auf analogem Filmmaterial, das für die 2011er in HD abgetastet wurde und in einer bis dato fast ungeahnten Qualität auf die Blu-ray gelangte.
Gegenüber Episode IV fällt das Bild allerdings ein wenig ab. Zwar finden sich hier nicht die Rauschfilter-Geister rund um Figuren (bspw. vor dem Schneehintergrund), doch dafür sind Rauschmuster im Schnee schon mal stehend und helle Bereiche neigen bisweilen etwas stärker zum Überstrahlen. Gleichzeitig sind Kontraste etwas harscher, was nicht selten zu sichtbarem Detailverlust im Schwarz führt und das arg kühle Color Grading sowie die teils zu bunten Gesichter sind gewöhnungsbedürftig. Dennoch gilt auch hier: Besser sah Episode V zuvor noch nicht aus und gerade die Schärfe in Close-ups, der Detailreichtum und die Defektfreiheit sind wirklich mustergültig gut.
Die 2020er Blu-ray negiert leider nicht die teils starke Rauschfilterung. Im Gegenteil: Oft fällt es subjektiv sogar noch deutlicher aus. Gesichter erscheinen nun immer mal wieder etwas deutlicher wachsartig als noch bei Episode IV. Wer das hasst, wird mit der neuen BD (und auch mit der UHD) nicht glücklich.
Doch dafür hat man deutliche Arbeit an der Durchzeichnung geleistet. Wo die alte BD viel zu hart kontrastiert war und zahlreiche Details im Schwarz verschwanden (exemplarisch oft bei Vaders Montur und Maske), zeichnet die neue BD wirklich deutlich besser durch. Egal, ob das die Untenansicht des Sternenzerstörers ist, praktisch sämtliche Szenen auf Dagobah oder eben die Details in Vaders komplett schwarzem Outfit. Beispielsweise kann man Falten in seinem Brustumhang erkennen, die bei der alten BD völlig abgesoffen sind (112’15). Das ist neben dem deutlich harmonischeren, weil nicht mehr so kühlen Color Grading die maßgebliche Differenz und der Pluspunkt der neuen Blu-ray. Natürlich gilt auch hier: Wer das alte Color Grading lieber mochte, wird hier eher nicht zur neuen Disk greifen. Wem’s 2011 aber zu bunt war (im wahrsten Wortsinne), der wird sich über das neue Grading freuen. Wenn da nur nicht diese Rauschfilterung wäre …

Blu-ray 2011 (2’12): (Slider ganz nach rechts): Schon beim Sternenzerstörer zu Beginn verschluckte die alte BD Details.

Blu-ray 2020 (Slider ganz nach links): Die neue Blu-ray zeichnet schon hier besser durch.

Blu-ray 2011 (10’16): (Slider ganz nach rechts): Auf Hoth war die alte BD fast durchweg sehr kühl abgestimmt.

Blu-ray 2020 (Slider ganz nach links): Die 2020er BD ist hier sichtbar neutraler und bildet den Tauntaun plastischer und weniger vernebelt ab.

Blu-ray 2011 (35’55): (Slider ganz nach rechts): Auch hier muss man den kühlen und sehr blauen Look der alten BD schon mögen.

Blu-ray 2020 (Slider ganz nach links): Die neue Blu-ray wirkt natürlicher. Das Orange leuchtet mehr.

Blu-ray 2011 (54’20): (Slider ganz nach rechts): In Sachen Durchzeichnung waren die Szenen auf Dagobah über die alte BD wirklich schwierig und zudem allesamt zu grün.

Blu-ray 2020 (Slider ganz nach links): Die neue BD ist erdiger und zeigt auch dort noch Details, wo die alte komplett absoff.

Blu-ray 2011 (79’46): (Slider ganz nach rechts): Noch ein schönes Beispiel für den zu harschen Kontrast der alten BD.

Blu-ray 2020 (Slider ganz nach links): Die neue BD ist hier wesentlich souveräner.

Blu-ray 2011 (85’38): (Slider ganz nach rechts): Die Unterschiede liegen aber nicht nur in dunklen Szenen.

Blu-ray 2020 (Slider ganz nach links): Auch bei hellen Sequenzen bietet die neue BD mehr Dynamik und Kontrast. Erstaunlich, wie viel besser die Plattform herausgearbeitet wird.

Blu-ray 2011 (17’15): (Slider ganz nach rechts): Chewie sah 2011 viel zu rötlich aus.

Blu-ray 2020 (Slider ganz nach links): Die neue Blu-ray mischt mehr Gelb hinzu, was zu einem viel authentischeren Fell führt.

Blu-ray 2011 (17’15): (Slider ganz nach rechts): Das gleiche Bild im Ausschnitt, der deutliche Unterschiede in der Detailauflösung zeigt.

Blu-ray 2020 (Slider ganz nach links): Das neue 4K-Master holt schon bei der Blu-ray ein Vielfaches an Feinheiten und Details heraus.

Ob der X-Wing je wieder fit zu machen ist?

Was für Episode IV gilt, gilt natürlich im gleichen Maße auch für Episode V – Das Imperium schlägt zurück: Die alten BDs lieferten dts-HD-Master und die neue hat mit dem stärker komprimierten Dolby-Digital-Plus-Codec vorlieb zu nehmen. Dafür gab’s viel Kritik vorab.
Auch beim zweiten Teil der klassischen Trilogie entwickelte aber schon der damalige dts-HD-Master-Sound nicht die gleiche Dynamik wie jener der Episoden I-III. Allerdings wurde gegenüber Episode IV das Zischeln der S- und T-Laute behoben. Die deutsche Synchro klingt hier bedeutend harmonischer und viel weniger angestrengt.
Auch Tiefbass ist noch etwas reichlicher vorhanden und wirkt auch präziser. Beispielsweise, wenn der Wampa nach etwas über acht Minuten grunzend seinen Knochen abnagt oder in der Eiswüste eine zünftige Explosion stattfindet (19’28). Auch die Räumlichkeit bleibt gleichsam hochwertig und die Überquerung eines Sternenzerstörers nach 19’54 sorgt für mächtig Druck. Gleichzeitig zerschneiden die Tie-Fighter den Heimkino-Raum mit ihren typischen Geräuschen und das Plasma-Feuer aus den Blastern zischt effektvoll an den Köpfen vorbei.
Schnitt in Episode IV der neue Dolby-Digital-Soundtrack (nach Anhebung der Lautstärke) auf ähnlich gutem Niveau ab wie der alte dts-HD-Master-Ton, ist nun entscheidend, ob das konsistent auch bei den beiden anderen Klassikern weiter so bleibt.
Episode V – Das Imperium schlägt zurück macht jedenfalls keinen Schritt zurück. Allerdings dürfen’s hier bei der Lautstärke-Anhebung eher 8-9 dB sein, um auf den gleichen Pegel zu kommen. Ist dies geschehen, sorgt der auch hier mit 896 Kbps laufende DD+-Ton für eine absolut respektable Vorstellung. Gerade in Anbetracht des Filmalters schafft auch der datenreduzierte Score beeindruckende Gewalt und erstaunlichen Effektereichtum.
Das Ganze klingt auch noch etwas ausgewogener als bei Episode IV und nicht mehr so krachig. Man kann dem bisherigen dts-HD-Master-Sound der alten BDs etwas mehr Feinzeichnung unterstellen, muss ihn dafür aber im direkten (und möglichst zügigen) Vergleich hören. Allerdings punktet die DD+-Spur dafür mit dem etwas runderen Hörvergnügen, das einen Hauch weniger angestrengt klingt.
Generell (mal abgesehen von der benötigten Lautstärke-Anhebung) darf auch diese DD+-Vertonung als überraschend hochwertig, räumlich und druckvoll bezeichnet werden. Die vorab geäußerte Kritik erscheint auch hier vollkommen überzogen – ohne in Frage zu stellen, dass es schöner gewesen wäre, bspw. auch fürs Deutsche eine unkomprimierte Atmos-Fassung zu bekommen.
Der englische dts-HD-Master-Sound ist ebenfalls ein wenig leiser eingepegelt als das dts-Pendant der alten BD. Nach Anhebung liegen auch diese aber auf sehr vergleichbarem Niveau.

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Bild- und Tonqualität BD 2020 vs UHD vs Disney+

„Spüre die dunkle Seite der Macht“

Star Wars – Das Imperium schlägt zurück ist natürlich ebenfalls analog gefilmt. Zum Einsatz kamen (wie beim Vorgänger auch) Panavision-Kameras und solche vom Typ Arriflex 35-III.
Wie bei Eine neue Hoffnung auch entstand im Zuge der Übernahme von Disney ein neuer 4K Scan mit 16-Bit-Abtastung durch Reliance Media Works. Erneut griff Lucas hier aktiv ein, um noch einmal leichte Veränderungen an den Visual Effects (Veränderungen von Explosionen, Laserstrahlen etc.) und natürlich auch am Color Grading vorzunehmen. Für Disney+ integrierte man Dolby Vision, während die UHD auch hier lediglich HDR10 enthält (nebst erweitertem Farbraum).
Das Positive zur UHD von Episode V vorab: Gegenüber Episode IV sind in der Regel Kontraste prägnanter und Farben wieder etwas kräftiger. Speziell R2D2 wirkt wieder satter blau, was in Innenraum-Szenen Eindruck schindet. Dazu ist auch hier die Durchzeichnung (analog zur Blu-ray) besser als bei der alten BD von 2011 und die Detailschärfe ist bei GUT fokussierten Einstellungen noch mal etwas besser.
Allerdings gibt’s doch eindeutige Einschränkungen:
Zum einen leidet die UHD wie die neue Blu-ray auch unter wesentlich deutlicherer Rauschfilterung als Episode IV.
Das wird leider durch teils sichtbar festsitzende Körnung offenbar und betrifft vor allem die ausgiebigen Szenen auf Hoth. Denn gerade auf dem weißen Schnee-Hintergrund kommt der Rauschfilter überhaupt nicht mit den Details der Körnung und dem Schnee selbst zurecht. Immer wieder friert das Korn ein (19’04 oben) und erzeugt dazu leichte Posterisationseffekte.
Das Problem ist zusätzlich auch die ursprüngliche Inkonsistenz des Filmmaterials. Einige Aufnahmen sind knackscharf, andere deutlich weniger fokussiert. Während in den Ersteren immer noch viele Details zu sehen sind und sie besser aussehen als je zuvor (23’50, 24’23, 27’19, 51’44), leiden teils in den gleichen Sequenzen andere Shots unter rauschgefilterter und unansehnlicher Unschärfe (23’24).
Dazu kommt, dass Episode V über die UHD leider auf der generellen Oberfläche deutlich dunkler abgestimmt ist als die neue Blu-ray. Auf Dagobah wird’s mitunter schwierig, Details zu erkennen, wenn der Raum nicht abgedunkelt ist. Bei nächtlichem (oder eben abgedunkeltem) Genuss überzeugen dann zwar satte Schwarzwerte, aber bisweilen ist das anstrengend zu schauen. Unabhängig aber tatsächlich von einer immer noch harmonischeren und besseren Kontrastierung als bei der alten Blu-ray. Das Color Grading addiert noch eine Spur mehr Gelb- und Grünanteile hinzu, was am Ende Geschmackssache ist.

Blu-ray 2020 (2’12): (Slider ganz nach rechts): Die neue Blu-ray ist, wie gesagt, etwas heller.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD generell etwas dunkler, hier aber etwas neutraler.

UHD HDR10 (2’12): (Slider ganz nach rechts): Das gleiche Bild zwischen HDR10 der UHD und Disney+-Stream.

Disney+ (Slider ganz nach links): Wie schon bei Episode IV ähnelt das Bild des Streams eher jenem der neuen Blu-ray.

UHD HDR10 (2’50): (Slider ganz nach rechts): Auf Hooth ist die UHD etwas kühler.

Disney+ (Slider ganz nach links): Disney+ hat hier per Dolby Vision mehr Gelbanteile im Bild.

Blu-ray 2020 (17’15): (Slider ganz nach rechts): Die neue Blu-ray zeigt hier mehr Anteile auf dunklen Bildbereichen.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD erscheint noch neutraler braun im Fell, aber eben auch dunkler.

Blu-ray 2020 (85’38): (Slider ganz nach rechts): Eine Szene, in der die UHD aber gegenüber der Blu-ray mehr Kontrast rausholt.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD lässt Wolken, Plattform und Himmel noch dramatischer erscheinen.

Blu-ray 2020 (106’50): (Slider ganz nach rechts): Die Beinahe-Absturzszene ist über die neue BD zwar noch etwas bläulicher und weniger neutral…

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … doch das sattere Schwarz erkauft sich die UHD mit schwieriger zu erkennenden Details im Schwarz.

Blu-ray 2011 (106’50): (Slider ganz nach rechts): Weil es so eindrucksvoll ist, der Vergleich zwischen alter Blu-ray…

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … und UHD. Da liegen dann schon Welten dazwischen – unabhängig, was man nun lieber mag.

Blu-ray 2011 (106’54): (Slider ganz nach rechts): Und die gleiche Szene (nicht der exakt gleiche Frame, aber die Farbgebung ändert sich dadurch nicht) noch einmal zwischen UHD und Disney+-Stream.

Disney+ (Slider ganz nach links): Disney+ reiht sich hier in puncto Bilddynamik irgendwo zwischen der neuen Blu-ray und der UHD ein.

Blu-ray 2020 (17’15): (Slider ganz nach rechts): Vom Bild mit Chewbacca noch ein Zoom zwischen neuer Blu-ray und UHD.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD ist sichtbar dunkler, in den Details aber durchaus noch etwas genauer und feiner.

Es kommt zum Showdown

Auch für den Mittelteil der klassischen Trilogie gibt es DD+ fürs Deutsche (nun mit 1.0 Mbps) und Dolby Atmos für die englische Tonfassung. Auf der regulären Ebene alles wie gehabt: Sie klingt nahezu identisch, wenn man sie mit der dts-HD-Master-Fassung der BD vergleicht. Auch sie muss man gegenüber der alten englischen Tonspur natürlich um einige dB in der Lautstärke anheben.
Im Falle von Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück beginnt es auf der Höhen-Ebene aber nicht nur mit den Fanfaren, sondern direkt mit den abgeschossenen Kameradrohnen, die vom Sternenzerstörer ausgesendet werden. Man hört sie über die Höhen-Speaker pfeifen und den Widerhall von deren Niedergang auch noch authentisch von den Bergen zurück geworfen. Ebenfalls realistisch ist das Röhren der Tauntauns, die ja oberhalb der Kameras Laute von sich geben und der Wind in der Eiswüste trägt sein Übriges zur Atmosphäre bei (14’07).
Nicht wirklich korrekt (auch wenn’s cool klingt) sind die Geräusche der vier Rebellenflieger, die von hinten anfliegen und über die Heights zischen. Nicht korrekt deshalb, da sie unterhalb der Kameraposition unterwegs sind (15’18). In Teilen gilt das auch für die Tie-Fighter nach 20’00, die allesamt für eine erweiterte Raumkulisse sorgen, aber nur bedingt oberhalb der Kamera fliegen.
Passend wiederum das Hinwegfetzen der X-Wings bei 24’55 und auch die Lautsprecher-Durchsage kurz darauf kommt knackig von oben. Auch akustisch wirkt das etwas hochwertiger als beim ersten Teil – qualitativ einfach etwas besser. Sehr nett hat man auch die explodierenden Geschosse vertont, die neben den X-Wings zerplatzen (ab 27’10) und während des offenen Gefechts, das sich daran anschließt, gibt es reichlich Aktivität von allen Seiten. Was im Übrigen auch für die Flucht des Falken vor den Tie-Fightern nach gut 35 Minuten sowie für Lukes Absturz nach 41 Minuten gilt. Die Fauna von Dagobah ist mit Frosch- und ähnlichen Geräuschen ebenfalls recht lebhaft auf die Höhen-Speaker gelegt worden. und nach 54’30 regnet es auch mal eindrucksvoll aus der Höhe. Ben Kenobis Stimme erklingt dann sehr prsäent bei Minute 56 und vermittelt eindrücklich, dass ein Geist um den Zuschauer herum ist.
Heftig fällt der angriff der fliegenden Vicher bei 59’30 aus, der das Getier um die Köpfe herumschwirren lässt. Klasse auch das Geplätscher beim Anheben des X-Wings nach 72’26. Und wenn Vaders Stimme mal über die Heights hinzu kommt wie bei 100’50, dann darf man auch mal eine Gänsehaut bekommen.
Zum Finale hin weht es Luke dann noch mal kräftig um die Nase, der Falken bekommt eine von überall hörbare elektronische Störung und ein paar Gefechte zwischen ihm und den Tie-Fightern gibt’s ebenfalls zu hören.
In Summe gegenüber Episode IV die noch etwas gelungenere Atmos-Spur in puncto 3D-Sound.

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Bonusmaterial

Tschüss, Han Solo

Das Bonusmaterial von Episode V ist identisch aufgeteilt wie bei allen neuen Veröffentlichungen.
Zum einen gibt’s zwei Audiokommentare auf der Film-Blu-ray. Dazu kommt die zusätzliche Bonus-Disk, die Featurettes enthält.
Unter „Die verschollenen Interviews“ finden sich neun Minuten an tatsächlich bis jetzt verloren geglaubten Interviews mit Cast & Crew, die Filmproduzent Charles Lippincott zwischen 75-78 aufgenommen hatte. Es sind keine Video-, sondern Ton-Interviews.
In „Hinter den Kulissen: Matte Paintings“ gibt’s fünf Minuten Einblicke von J.W. Rinzler, der mit Matte Painting Supervisor Harrison Ellenshaw über die entsprechenden Kunstzeichnungen für Star Wars spricht. „Making-of-Sammlung“ beherbergt dann Hintergrundberichte sowie entfernte Szenen und zahlreiche Interviews. Kernstück ist hier „30 Jahre Das Imperium schlägt zurück“, was ein gut 25-minütiges Gespräch mit Kershner und Lucas enthält.

Fazit

Der zweite Teil der klassischen Star-Wars-Trilogie ist bis heute sicher einer der besten, wenn nicht DER beste Film des gesamten Franchise. Gerade aufgrund der abwechslungsreichen Szenerie und der stärkeren Dynamik zwischen den Figuren.
Die Blu-ray von 2011 lieferte bisher ein zu buntes und oft überstrahltes Bild. Das neutralisiert die neue Blu-ray, die trotz des immer noch vorhandenen Rauschfilters das in Summe beste Bild aller vier Varianten (BD alt, BD neu, UHD, Disney+) liefert.
Die UHD hat zwar bei gut fokussierten Shots noch mehr Detailauflösung ist aber zu dunkel abgestimmt und bei ihr ist das DNR noch ärgerlicher, da sie feines Korn reproduzieren könnte. Der Disney+-Stream ist weder herausragend gut, noch sehr schlecht. Er reiht sich ein bisschen zwischen den Stühlen ein.
Beim Ton darf auch für Das Imperium schlägt zurück Entwarnung gegeben werden. Die Dolby-Digital-Plus-Spur schlägt sich nach (deutlicher) Anhebung wirklich gut. Kein Vergleich zu Dynamik-Krücken Disneys der jüngeren Vergangenheit. Die englische Atmosfassung ist in Summe noch etwas stimmiger als jene von Episode IV.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD 2011: 70%
Bildqualität BD 2020: 80% (DNR-empfindliche Gemüter werden hier weitere Prozente abziehen)
Bildqualität UHD: 70%
Bildqualität Disney+: Bewertung folgt sobald die Datenreduktion aufgehoben ist

Tonqualität BD 2011 (dt. Fassung): 85%
Tonqualität BD/UHD 2020 (dt. Fassung): 85%

Tonqualität BD 2020 (Originalversion): 85%

Tonqualität UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 85%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 75%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 80%

Bonusmaterial: 70%
Film: 100%

Anbieter: Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany
Land/Jahr: USA 1980
Regie: Irvin Kershner
Darsteller: Mark Hamill, Harrison Ford, Carrie Fisher, Sir Alec Guinness, Anthony Daniels, Kenny Baker, David Prowse, Denis Lawson, Peter Mayhew, Frank Oz, Jeremy Bulloch, Billy Dee Williams
Tonformate BD: dts-HD-Master 7.1: en // Dolby Digital Plus 7.1: de
Tonformate UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): en // Dolby Digital Plus 7.1: de
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 128
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-66
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10 (UHD) // Dolby Vision (Disney+)
Maximale Lichtstärke:
FSK: 12

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots: © Lucasfilm Ltd. & TM. All rights reserved. Used with permission.)

Trailer zu Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück

Das Imperium schlägt zurück - Trailer (1980), deutsch, 720p, remastered V1.0

 

23 thoughts on “Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück 4K UHD & Disney+

  1. Avatar Michael

    Also zumindest die Szenen auf Hoth finde ich in den Vergleichsbildern bei der BD besser, kälteres weiß, im Stream ist mir das zu grau/schmutzig. Dass die Explosionen überstrahlen finde ich eher authentisch, da wird ja viel Energie ins Auge geworfen:-).

  2. Avatar Jochen

    Danke für Dein wie immer sehr gelungenes Review.
    Schön zu sehen, dass der Autor bei einer Filmbewertung auch mal 100% vergibt – hier vollkommen zu Recht 😉

  3. Avatar Hans-Ingo Trompeter

    Das komische an der Filmkorn / DNR Debatte für mich ist immer: am OLED TV kann ich die Kritik am DNR nachvollziehen, da gibt es hier an einigen Stellen in der Tat unangenehme Artefakte zu besichtigen (zum Glück nur kurzzeitig), aber: am Beamer (Sony 320) mit 3m Leinwand fallen sie nicht mehr ins Auge und stattdessen rücken die gegenüber der BD2011 drastisch verbesserte Detailzeichnung / Schärfe / Auflösung samt HDR-Vorteil und Color-Grading in den Vordergrund der Wahrnehmung. Ich habe den naturgemäss viel geringeren In-Bild Kontrast des Beamers im Verdacht, die Diskrepanz zu verursachen. Da SW, wie alle UHDs von Kinofilmen, auf die Leinwand gehört, kriegt die UHD von mir 90%.

  4. Avatar Andreas Pump

    Dieses komplette durcheinander der Formate lies ich mir gar nicht mehr durch. Die Krönung ist ein Disney+ Stream mit in den Vergleich auf zu nehmen wo keiner weis was an dem Final ist. Bedauerlich… MfG

    • … weshalb ganz unten auch steht, dass die finale Bewertung erst vorgenommen wird, wenn die Datenreduktion vorbei ist.
      … und weshalb auch keinerlei Aussage zur Detailschärfe des D+-Streams gemacht wurde, da nicht mal 4K übertragen wird, sondern nur 2560×1440.
      Der Vergleich bezieht sich aufs Color Grading, das sich imo nicht mehr relevant verändern wird, wenn die Datenreduktion behoben ist.
      Sollte das der Fall sein, wird’s im Review korrigiert.
      Der Vergleich mit D+ ist vielfach gewünscht worden, weshalb ich ihn mit reingenommen habe.

      • Avatar Andreas Pump

        ja wunderbar. Dann können wir uns in ein paar Wochen den Fließtext zum dritten mal durchlesen. 9x versteht sich. Ganz bestimmt.

        • Musst du ja nicht tun.
          Weiß ehrlich gesagt nicht, warum du dich so aufregst. Ich kann die Datenreduktion bei Disney+ leider nicht aufheben. Muss also mit dem arbeiten, was da ist. Wenn dir aufgrund der Datenreduktion die Vergleichsbilder zu unsicher sind, scroll drüber weg. Ob ich sie nun integriere oder nicht, ist für dich nur ein kurzer Dreh am Mausrad. Für andere aber von Interesse.

      • Avatar PatrickB

        Gibt es schon Informationen von den Streaming Anbietern, wann die Datenreduktion aufgehoben wird???

        • Hallo Patrick.
          Nein, leider nicht. Derzeit ist absolut noch nicht absehbar, wann das geschehen wird.

        • Avatar Schmuserkadser

          Solange da keiner gegen klagt, werden sie es nicht aufheben.
          Netflix wollte nur 30 Tage drosseln, hat die Drossel aber auch nach
          30 Tagen beibehalten. Der Rest hatte keinen Zeitraum genannt.

          Da es ja kein Gesetz seitens der Politik ist, sondern die Anbieter haben ihr
          ganz selbstlos (/s) reagiert und die Drossel eigenständig umgesetzt. Von daher obliegt es
          halt einzig und alleine den Anbietern die auch wieder zu entfernen. Und die werden wahrscheinlich sagen,
          dass die Corona-Krise ja nicht ausgestanden ist, weswegen sie die Drossel also „unbedingt“ beibehalten müssen.
          Und das würden die ggf. so lange machen, bis sie wirklich ausgestanden ist. Also irgendwann in 1 – 2 Jahren. Wobei die selbst dann, mit ziemlicher Sicherheit, eben nicht die Drossel entfernen, weil sich dann sowieso keiner mehr dran erinnert,
          dass gedrosselt wird ^__^

          • Avatar PatrickB

            Netflix-Update vom 21. April 2020: „Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir mit Internetdienstanbietern (ISPs) zusammenarbeiten, um die Datenkapazität zu erhöhen. Allein im letzten Monat konnten wir die normale Datenmenge vervierfachen. Wenn sich die Situation verbessert, werden wir diese Beschränkungen aufheben.“

  5. Avatar Torsten

    Schönes Review.
    Bei der Bildqualität habe ich eine Frage. Bei Bd von 2020 bewertest du mit 80% und die Uhd mit 70%. .
    Ist die UHD schlechter oder kann man die Prozentzahlen eher nur fürs gleiche Medium sehen ?
    Gruß Torsten

    • Wie Erhard sagt:
      Blu rays werden im Rahmen von Blu-rays bewertet, UHDs werden im Rahmen von UHDs bewertet. Eine UHD mit 70% kann immer noch besser sein als eine Blu-ray mit 80%. Je nachdem, welche Kriterien man anlegt. In diesem Fall würde ich mich für die Blu-ray entscheiden. Aus dem einfachen Grund, weil die UHD schlicht durchweg zu dunkel ist. Und weil die Blu-ray ebenfalls schon sehr gut aufgelöst ist, sieht man vom starken Einsatz eines Rauschfilters ab, der aber beide Scheiben gleichermaßen betrifft.

      • Avatar Torsten

        Danke für deine Antwort und für dein Mühe

  6. Avatar Erhard M.

    Die BD wird vermutlich im Rahmen von BDs, die UHD im Rahmen von UHDs, bewertet worden sein.

  7. Avatar Torsten

    Hätte bei der Dunkelheit der Uhd nicht Hdr10+ was raus holen können. Wenn ich mich recht entsinne ist es wie Dolby Vision nur das die Lizenz nichts kostet.

    • HDR10+ hat bisher auf keiner der erschienenen Disks eine Differenz zu HDR10 gezeigt.
      Mittlerweile ist relativ deutlich geworden, dass HDR10+ wohl nur als „Fall-Back-Modus“ zu sehen ist.
      Hollywood-Colorist Dado Valentic erklärte das so, dass HDR10+ nur als „Fallback-System“ für TVs konzipiert ist, die nicht die HDR-Bildqualität der Topmodelle erreichen.
      Bisher konnte ich mit keiner HDR10+-Disk auf meinem Panasonic OLED eine Differenz zu HDR10 feststellen.
      Nein, hier hätte von Grund auf besser gemastert werden müssen. Die UHD ist in dem Punkt leider misslungen.

      • Avatar Torsten

        Deine Erklären sind immer Klasse. Danke . Weiter so

  8. Avatar k

    Kleine Notiz an alle, die es noch nicht wissen: Der Ton bei Disney+ kommt in Deutschland zurzeit nur in DD+ mit lächerlichen 256 kbps am Receiver an.
    Also nicht wundern, wenn der Ton mieserabel klingt.

    • … und ihn deshalb auch nicht mit dem DD+ der Disks gleichsetzen…
      Danke für den Hinweis!

  9. Avatar Mark

    Ich muss nochmal mein Kompliment für diese Seite loswerdenAbsolut top und schön geschrieben. Hat sich auch wirklich super weiterentwickelt und ist für mich die Top-Adresse in Deutschland wenn es um Blu-Ray Rezensionen geht. Macht echt Spass Nur die 75% Bewertung für die vermurkste deutsche Tonspur von der Gladiator Uhd kann ich nicht nachvollziehen

  10. Avatar Ingwerscheibe

    Krass wie groß der Unterschied im Schärfegrad zwischen alter und neuer 1080p BR ist, wie man beim Chewie-Slider toll erkennen kann. Wundert mich aber nicht, da die erhöhte Schärfe schon im D+ Stream sehr augenfällig ist (auf nem 1080p TV)

    Ick freu mir schon wie Bolle auf die Review zu Episode 6 .

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