The Contractor 4K UHD

Blu-ray Review

Leonine Distribution, 29.07.2022
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OT: The Contractor

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Schlipsträger babysitten

Chris Pine darf auf Jason Bourne machen – Berlin-Stippvisite inklusive.

Inhalt

Kein Job, kein Geld, aber jede Menge Schulden

Ein zertrümmertes Knie, eine miese Lunge – trotz Einschränkungen körperlicher Natur ist Special Forces Mann James Harper willensstark und will weitere Einsätze für seine Einheit ableisten. Der neue Vorgesetzte sieht das allerdings anders und entlässt ihn – ehrenhaft, immerhin. Fortan ohne jeden Bezug von Sozialleistungen sieht es dennoch düster aus für den Familienvater, denn es stehen schon Schuldeneintreiber vor der Tür. Die einzige Lösung wären private Militärdienstleister. Doch deren Ruf ist zweifelhaft. Nach der Beerdigung eines Kameraden trifft er auf seinen alten Vorgesetzten Mike, dem er einst das Leben rettete. Als er von James Entlassung hört, bietet er ihm an, Kontakt zu einem gewissen Rusty Jennings aufzunehmen. Auch Mike arbeitet für ihn. Jennings leitet Black Ops – angeblich unter direkter präsidialer Autorität. Rusty ist sofort bereit, James anzuheuern. 50.000 Dollar gibt’s als Vorschuss, damit die Familie ein Auskommen hat, während er gemeinsam mit Mike einen Job in Berlin erledigen soll. Allerdings zeigt sich in der deutschen Hauptstadt schnell, dass nicht alles koscher ist und James in große Gefahr gerät …

Alter Freund und Weggefährte: Mike

Paramount war einer der ersten Anbieter, die vakante oder für das eigene Sicherheitsempfinden zu riskante Filmprojekte an einen Streaming-Anbieter abgaben und das in der Folge auch noch weitere Male getan haben. Auch während der Pandemie war man mitunter vorsichtig. Umso erstaunlicher, dass man im Februar 2022 die US-Vermarktungsrechte an einem Projekt erwarb, das bereits im Oktober/November 2019 fertig abgedreht in den Schubladen lag: The Contractor. Vielleicht brauchte man noch etwas mehr Futter für den hauseigenen Streaming-Kanal Paramount+, allerdings war auch eine Kino-Veröffentlichung geplant. Und die ging so richtig daneben. Mit einem Budget von 50 Mio. Dollar zwar nicht sonderlich teuer, aber eben auch kein Schnapper schickte man den Thriller mit Chris Pine und Kiefer Sutherland ins Rennen. Der Erlös von zwei Mio. Dollar fiel dann erschreckend niedrig aus – trotz der hochkarätigen Besetzung. Woran lag’s?
Zunächst einmal ist es gar nicht unbedingt nachvollziehbar. Denn im Gegensatz zu vielen anderen ähnlich gelagerten Filmen der letzten Jahre nimmt sich Tarik Saleh in seinem US-Langfilmdebüt genug Zeit, um seine Figuren und ihre inneren Kämpfe vorzustellen. Während der ersten halben Stunde, die hier und da auch Rückblicke in James‘ Vergangenheit bietet, baut The Contractor eine wirklich annehmbare Atmosphäre und Spannung auf. Chris Pine agiert nachvollziehbar und mit angenehmem Understatement in der Hauptrolle, was erneut zeigt, dass man ihm viel öfter Charakterrollen zuteilen darf.

Verlockendes Angebot

Wechselt das Szenario nach Berlin (der Wiedererkennungswert der Stadt ist während der Szenen, die wirklich vor Ort und nicht in Rumänien als Berlin-Stand-in gedreht wurden, hoch), bleibt es ebenfalls noch spannend. Die Art, wie Saleh den Observationsalltag von James beschreibt, macht den Einstieg in den diesen Teil der Geschichte leicht und durchaus packend. Für die deutschen Filmzuschauer gibt’s außerdem Nina Hoss als bekanntes Gesicht. Von dem Moment an, da in James die Zweifel an der Operation gesät werden, nimmt The Contractor dann einen leider sehr typischen Verlauf von Verschwörung und Verrat – und das nicht gerade mit Überraschungen gespickt. Jetzt kann man bspw. die zweite Actionszene noch als recht spannend ansehen, ärgert sich aber gleichermaßen über das alles andere als diplomatische Vorgehen, wo man doch eh schon so „exponiert“ ist, wie eine wichtige Figur zuvor zu verstehen gibt. Mal abgesehen davon, dass sich die deutsche Polizei in der ersten Schießerei unfassbar dumm verhält. Neben seiner Verschwörungsgeschichte kommen außerdem zwei weitere Aspekte zu kurz, die durchaus prominent angedeutet werden. Zum einen ist da die Sache mit James‘ Herkunft, die in Rückblicken mehrfach gezeigt wird, aber in der Gegenwart nicht gleichermaßen zur Reflexion kommt. Wenn es auch eine doppelte Vater-Sohn-Geschichte sein soll, hat man hier viel zu wenig Futter mitgegeben. Ebenso wie dem wahren Hintergrund der Operation, der nach knapp 90 Minuten ganz plötzlich aufs Tablett kommt. Wenn’s dann ins Finale geht, muss man auch noch mit ansehen, wie sich die Herren Elitesoldaten benehmen wie das dümmste KI-Kanonenfutter aus Uralt-Shootern. Schade, dass man The Contractor derart belanglos enden lässt, zwei seiner Hauptfiguren sinnlos verheizt, obwohl so viel Potenzial vorhanden war.

Preis: 27,99 €
(Stand von: 2022/11/29 12:04 am - Details
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Produktpreise und -verfügbarkeit sind zum angegebenen Datum / Uhrzeit korrekt und können sich ändern. Alle Preis- und Verfügbarkeitsinformationen auf https://www.amazon.de/ zum Zeitpunkt des Kaufs gelten für den Kauf dieses Produkts.
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14 neu von 27,99 €5 gebraucht von 20,23 €
Studio:
Format: Blu-ray
Spieldauer:
Erscheinungstermin: Fri, 29 Jul 2022
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Bild- und Tonqualität BD

Nina Hoss spielt auch (kurz) mit

The Contractor beginnt leider mit wenig überzeugendem Encoding der Wolkendecke bei 1’10. Das leichte Digitalrauschen vereint sich hier bisweilen zu etwas matschigen Clustern und wirkt nicht organisch. Ab und an rechnet das Encoding auch Stromleitungen weg, wenn das Bild in Bewegung ist (5’02). Besser wird’s, wenn Licht ins Spiel kommt und die Detailvielfalt größer wird. Farben sind betont nüchtern gehalten, um der herbstlichen Stimmung gerecht zu werden. Bei Tageslicht ist Haut vor allem relativ blass und hat kaum wärmere Anteile. In Naheinstellungen ist die Schärfe wunderbar und sehr natürlich – daran hindert auch die leichte, hinzugefügte Körnung nichts. Digital und glatt sollte man den Film allerdings nicht erwarten. In Summe ist das Bild der Blu-ray durchweg etwas zu hell. Besonders schmerzlich wird das sichtbar, wenn man die Nachtaufnahme der Skyline von Berlin bei 50’03 anschaut, deren nächtlicher Himmel nicht schwarz, sondern eher dunkelgrau ist und innerhalb dieser Aufhellung auch leichte Artefakte offenbart. Der Kampf in der Kanalisation ist zwar gut erkennbar, doch Schwarz ist nicht wirklich satt, verfärbt sich auch leicht ins Grünliche. Die beiden DTS-HD-Master-Tonspuren in 7.1 geben sich grundsätzlich keine Blöße. Zwar werden sie in der ersten Hälfte des Films kaum mal für irgendwelche ausgeprägten Effektspektakel oder Dynamikattacken genutzt, doch schon die Dialogverständlichkeit ist gut und der Score legt sich angenehm auf die Speaker. Geht es dann nach 38 Minuten mit einem etwas zackigeren Score zur Sache, werden die Mainspeaker und auch der Tiefbass stärker mit einbezogen. Fallen nach gut 45 Minuten die ersten Schüsse, zerreißen diese furztrocken die nächtliche Waldluft und haben auch im Tiefton reichlich Fundament. Und auf diese Weise werden die drei relevanten Actionszenen allesamt sehr ansprechend und auch dynamisch vertont.

Preis: 12,74 €
(Stand von: 2022/11/29 12:04 am - Details
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Studio:
Format: Blu-ray
Spieldauer:
Erscheinungstermin: Fri, 29 Jul 2022
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Bild- und Tonqualität UHD

Im Safehouse

The Contractor wurde digital gefilmt. Allerdings lassen sich keine Angabe dazu finden, welche verwendet wurden. Es gibt auch keine gesicherte Information darüber, ob es sich um ein 4K-DI handelt, was anhand der kaum besseren Detailauflösung aber angezweifelt werden darf. Der hiesige Anbieter liefert die UHD Blu-ray mit HDR10 und erweitertem Farbraum aus. Jetzt hatten Universum-/Leonine-Titel von UHD Blu-ray hierzulande nicht nur einmal damit zu kämpfen, dass sie (gerade gegenüber den US-Pendants) zu dunkel gemastert wurden. Und das gilt in nicht wenigen Einstellungen auch für The Contractor. War die Nachtszene von Berlin über die Blu-ray zu hell, ist sie über die UHD-BD zu dunkel. Man erkennt zwar die Spitzlichter und die farbigen Leuchtmittel, doch in der Tiefe versumpft das Bild. Das gilt auch für die Aufnahme der Straße bei 11’15 oder den Kampf in der Kanalisation nach 63 Minuten. Es ist einfach zu dunkel. Schaut man sich das Ganze bei Restlich auf einem OLED an, wird man nicht wahnsinnig viel erkennen. Bei voller Abdunklung geht das zwar gerade noch so in Ordnung, aber gerade der drastische Unterschied zwischen Blu-ray und UHD Blu-ray ist hier auffällig. Ansonsten sind die Farben etwas kräftiger und bei guter Ausleuchtung erscheint das Bild plastischer. Größter Vorteil ist das weit bessere Encoding, das ohne Artefakte auskommt und der Blu-ray damit deutlich überlegen ist. Ansonsten eine eher durchschnittliche Disk, was aber auch für die Blu-ray gilt.

Blu-ray (11’15): (Slider ganz nach rechts): Über die Blu-ray ist das nächtliche Schwarz leicht aufgehellt. Hier allerdings noch in erträglichem Maße.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Über die UHD Blu-ray säuft es hingegen ab. Das Schild ist praktisch nicht mehr erkennbar.

Blu-ray (17’30): (Slider ganz nach rechts): Bei den gut ausgeleuchteten Szenen ist die Blu-ray extrem kräftig in ihrer hellen Darstellung.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD ist auch hier deutlich dunkler, hat dafür die kräftigeren und lebhafteren Farben. Aber: Bei dieser Szene handelt es sich um eines der hellsten Bilder des gesamten Films. Da dürfte die UHD-BD nicht so dunkel sein.

Blu-ray (50’03): (Slider ganz nach rechts): Der Extremvergleich kommt hier. Die Skyline von Berlin wirkt über die Blu-ray unnötig aufgehellt und offenbart Artefakte im Encoding.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Über die UHD Blu-ray säuft es hingegen ab.

Blu-ray (59’38): (Slider ganz nach rechts): Auch hier ist der Unterschied signifikant. Die Blu-ray lässt das Geschehen nach Tageslicht aussehen.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die 4K-Scheibe wirkt zwar etwas satter in den Farben, ist aber für die Tageszeit einfach zu dunkel.

Blu-ray (91’11): (Slider ganz nach rechts): Das gleiche Bild auch hier. Die Blu-ray im Himmel etwas zu hell und nicht frei von Artefakten.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD in Summe einfach zu dunkel.

Keine Änderung beim Ton. Auch die UHD Blu-ray liefert den 7.1-DTS-HD-Master-Track.
Preis: 27,99 €
(Stand von: 2022/11/29 12:04 am - Details
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Format: Blu-ray
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Bonusmaterial

Das Bonusmaterial von The Contractor besteht lediglich aus einer Trailershow, dem Originaltrailer sowie Interviews mit Pine, Foster, Hoss und Fares Fares. Letztere, wie bei Leonine üblich, nicht untertitelt (und auch Nina Hoss spricht hier englisch). Witzig, dass die Interviews natürlich noch während der Dreharbeiten gemacht wurden, als der Film noch Violence of Action hieß. Wie bei Studiocanal mittlerweile auch, gibt es auch hier weder bei der BD noch bei der UHD-BD eine direkte Kapitelanwahl aus dem Menü heraus.

Fazit

Die starke erste Halbzeit wird von einer zweiten Hälfte abgelöst, die belangloser und teils ärgerlicher nicht hätte ausfallen können. Schade auch um zwei der drei bekannten Darsteller, die viel blasser bleiben als man es von ihnen gewohnt ist. Chris Pine schlägt sich wacker, hat dann aber auch damit zu kämpfen, dass sich das Drehbuch nicht genug traut. Dem eher durchschnittlichen Film passt sich das Bild von Blu-ray und UHD Blu-ray an. Einzig der Ton von The Contractor weiß zu überzeugen.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 70%
Bildqualität UHD: 70%

Tonqualität BD/UHD (dt. Fassung): 85%
Tonqualität BD/UHD (Originalversion): 85%

Bonusmaterial: 30%
Film: 55%

Anbieter: Leonine Distribution
Land/Jahr: USA 2021
Regie: Tarik Saleh
Darsteller: Chris Pine, Kiefer Sutherland, Ben Foster, Gillian Jacobs, Eddie Marsan, JD Pardo
Tonformate BD/UHD: dts-HD-Master 7.1: de, en
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 104
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-66
Real 4K: Nein (2K DI)
High Dynamic Range: HDR10, Dolby Vision
Maximale Lichtstärke: 998
FSK: 16

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Leonine Distribution)
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Trailer zu The Contractor

The Contractor - Trailer (deutsch/german; FSK 12)


So testet Blu-ray-rezensionen.net

Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.

Dort findet ihr auch das aktuelle Referenz-Gerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:

Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild“verbesserern“ zu verfälschen.

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5 Kommentare
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Nemesis200SX

hier muss ich ne Lanze für Leonine brechen, bei diesem Film haben sie ausnahmsweise nichts verbockt. Das Bild sieht auf der US UHD ident aus, wird aber (zumindest auf meinem TV) nicht so dunkel dargestellt wie auf deinen Screenshots. Ja die UHD ist allgemein etwas dunkler (aber das ist sie ja meistens), jedoch immer gut durchzeichnet. Da säuft nichts ab bei mir.

Michael

Hatte mir den Film auf Amazon angeguckt, die Streaming-Qualität da war okay, verglichen mit anderen Filmen. Ich habe ein Faible für Filme dieser Art und Thematik, und fand ihn daher sehr gut. Das beinahe durchweg schlechte Echo auf den Film kann ich nicht nachvollziehen, aber die Geschmäcker sind eben verschieden. Das Ben Foster sich am Ende mega dumm verhält, fand ich auch schade

SPOILER-ALERT!!! (wieso nicht einfach mal hinter dem blöden Auto in Deckung gehen, anstatt daneben im Freien stehen und dreimal hintereinander oder so eine Ladung einfangen?) SPOILER ENDE

sah aber zumindest recht dynamisch aus. Und nach meinem Empfinden kam die deutsche Polizei ziemlich gut weg, immerhin hätten sie beinahe drei top trainierte Übersoldaten gestoppt. Aber auch hier wird deiner Review nach die BluRay genügen. Worin nun genau der Vorteil von HDR und Dolby Vision liegen soll, wenn beinahe alle mir bekannten Quellen gerade bei letzterem einfach nur stumpf grau und dunkel aussehen, erschließt sich mir nicht. Und zumindest laut Internet kann mein TV das mit am Besten darstellen … strange.

Michael

Ah shit, sorry, daran habe nicht gedacht!!!