The Frighteners – Ultimate Edition 4K UHD

Blu-ray Review

Turbine Medien, 02.12.2022
Turbine Medien, 02.12.2022

OT: The Frighteners

Unterstützt die Arbeit an meinem Blog, indem ihr die limitierte 6-Disk Ultimate Ed. bei Turbine im Shop bestellt. *
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Murdered by Numbers

Peter Jacksons Geister-Gruselkomödie kommt im ultimativen 4K-Set.

Inhalt

Frank ist ein Schlitzohr

Frank Bannister kann Geister sehen. Und mit ihnen reden. Ein Autounfall, bei dem er seine Frau verlor und der ihm selbst eine Nahtod-Erfahrung beibrachte, trägt die Schuld an diesem Zustand. Und weil Frank ein windiger Fuchs ist, schlägt er daraus Kapital. Gemeinsam mit seinen drei toten Kumpanen Cyrus, Stuart und dem alten „Judge“ nimmt er gutgläubige Familien aus, bei denen er den zuvor selbst veranstalteten Spuk austreibt und dafür kräftig abkassiert. Nachdem er durch so eine Aktion bei Lucy und Ray Lynskey für „Ordnung“ gesorgt hat, entdeckt er eine glühende Zahl auf Rays Stirn. Von seinen drei Quälgeistern kommt sie nicht, doch sie birgt Konsequenzen. Denn kurz darauf ist Ray tot. Da er nicht der einzige mit einer Nummer auf der Stirn bleibt, tut sich Frank mit Rays Hinterbliebener Lucy zusammen. Die hat nämlich eine Idee, wer hinter den Todesfällen stecken könnte. Doch weder Frank noch Lucy wird gefallen, welche Option ihnen bleibt, um das Töten zu stoppen …

Stuart hätte gerne eine Gewerkschaft für die Rechte der Toten

Peter Jackson und seine angestammte Ko-Autorin/Partnerin Fran Walsh schrieben gerade am Skript zum (später) vielbeachteten Heavenly Creatures, als man sie mit der Idee konfrontierte, ein Drehbuch zu einer Geisterkomödie zu schreiben. Der Absender dieser Idee war kein Geringer als Zurück-in-die-Zukunft-Mastermind Robert Zemeckis. Der hatte ursprünglich vor, das Ganze als Spin-off-Film zur Tales From the Crypt Serie zu realisieren. Doch als er den ersten Entwurf von Jackson und Walsh las, sah er das Potenzial, The Frighteners als eigenständigen Film außerhalb des Crypt-Universum umzusetzen – und zwar mit ihm als Produzenten und Jackson als Regisseur. Dass es gut zwei Jahre dauerte, bis man das finale Werk begutachten konnte, lag vor allem an den umfangreichen visuellen Effekten, für die seinerzeit bereits von Jacksons Weta Digital erstellt wurden. Das Studio hatte man erst kurz zuvor gegründet, um die Spezialeffekte für Heavenly Creatures zu realisieren. Doch dessen Anteil an visuellen Effekten war vergleichbar gering. Äußerst gering. Denn The Frighteners lieferte zum damaligen Zeitpunkt mehr visuelle Effekte als nahezu jeder andere, bis dato produzierte Film. Und das von einem Studio, das bis dato kaum mit Computereffekten gearbeitet hatte. Außerdem war die Drehzeit überdurchschnittlich lang, was vor allem daran lag, dass jede Szene, in der Geister mit Menschen agierten, zweimal gedreht werden musste.

Cyrus hätte gerne Zigarren

Dass The Frighteners am Ende weltweit gerade mal sein Budget einspielen konnte, macht ihn zu Jacksons einzigem (relativen) Kinoflop unter US-Produktion – man mag sich wundern, warum man ihm dann drei Jahre später ein gigantisches Budget anvertraute, um die Herr-der-Ringe-Saga zu verfilmen. Vielleicht hat man rückblickend aber auch verstanden, dass es nicht gerade schlau war, The Frighteners parallel zu Emmerichs Independence Day und dem Start der Olympischen Spiele in Atlanta in Kino zu schieben. Denn inszenatorisch und vom Unterhaltungsfaktor her ist Jacksons Geisterkomödie nicht umsonst zum veritablen Kultfilm gereift. Mit dem typischen Jackson-Look in puncto Kameraeinstellungen und -fahrten (sehr nahe Close-ups und schnelle Zooms auf Gesichter) versehen triggert der Film sowohl die Horrorfilmfans als auch die Freunde lockerer Geisterkomödien wie Ghostbusters. Michael J. Fox in seiner letzten Kino-Hauptrolle trägt das Geschehen trotz des Bewusstseins um den Beginn seiner Parkinson-Krankheit souverän und mit viel Marty-haftem Witz. Trini Alvarado als Lucy bietet ihm gekonnt die Stirn und John Astin, Chi McBride sowie Jim Fyfe als Geister-Trio sind brüllkomisch. Absolut grandios ist (erneut) Jeffrey Combs. Der Hauptdarsteller aus den Re-Animator-Filmen gibt den Special Agent mit Hitler-Frisur, der sich selbstbewussten Frauen nur in Abwehrhaltung nähern kann und sofort einen Würgereiz bekommt, wenn Frauen gar zu schreiben beginnen. Combs macht das mit einem lustvollen Hang zum Overacting, das hier allerdings nicht deplatziert wirkt, sondern dem schrullig-exzentrischen Charakter viel Dynamik verleiht.

Der Richter hätte gerne einen festen Unterkiefer

Mancher mag The Frighteners tonale Unausgewogenheit zwischen Komödie und Horror vorgeworfen haben, doch gerade rückblickend betrachtet funktioniert der Mix viel besser als man damals dachte. Und der Score von Danny Elfman (der nach Heavenly Creatures unbedingt einen Film von Jackson vertonen wollte) ist nicht die einzige Verbindung zu Tim Burtons Beetlejuice. Tatsächlich sind beide Filme aus heutiger Sicht nahe Verwandte mit ähnlicher Fanbasis. Und man kann sich beide Filme auch heute noch anschauen, während man sich sehr gut unterhalten fühlen darf. Dass Jacksons Film den Gruselaspekt etwas höher hängt, sollte niemanden überraschen, der sich mit seinen vorherigen Werken beschäftigt hat. Es ist ja auch nicht so, als hätte selbst Der Herr der Ringe noch einige zünftige Splattereffekte. Jackson hier tonale Unausgewogenheit vorzuwerfen, seine visuellen Effekte als hässlich/schäbig zu bezeichnen, ist fast schon als böswillig zu bezeichnen – jedenfalls zeugt es nicht von einer objektiven Herangehensweise. Und wenn Jackson auf eins verzichten kann, dann auf die Meinung von Filmkritikern, deren tradierte Haltung die Summe zum Quadrat der Größe des Stocks in ihrem Allerwertesten ist. Turbine Medien gehört zu denjenigen, die den Wert des Films stets wertgeschätzt haben, weshalb man gut zwei Jahre zubrachte, um die umfassende (Restaurations)Arbeit für The Frighteners zu bewerkstelligen. Ein Glück, dass sie es getan haben, denn das Ergebnis ist wirklich klasse geworden.

Bild- und Tonqualität BD

Old Lady Bradley

Die 2011er Blu-ray von The Frighteners kam von Universal und punktete mit einer relativ filmischen Körnung, die nicht komplett vernichtet wurde. Ohne eine Rauschfilterung und anschließende Nachschärfung ging’s aber nicht ab, was sich hier und da in Überschärfungsartefakten an Randbereichen von Objekten sowie an leicht wachsigen Oberflächen zeigt. Außerdem säuft das Bild aufgrund seiner steilen Kontrastflanken in dunklen Szenen gerne mal etwas ab. Allerdings ist das auch ein bisschen Jacksons Look früherer Filme gewesen, da auch Braindead im Kino ganz ähnlich ausgesehen hat. Farben sind okay, Hauttöne kommen recht natürlich, mit einem ganz leichten Hang ins Grünliche (8’55) rüber. Im späteren Verlauf sind sie aber auch mal überraschend warm, wo man eigentlich Kühle vermuten würde (Combs im Polizeirevier). Während der hell ausgeleuchteten Sequenzen ist die Kontrastierung gut, könnte aber noch etwas ausgewogener sein. Durchaus also vorhandenes Potenzial für die neue Blu-ray von Turbine. Diese basiert auf der 4K-Abtastung, die man extra für diese Veröffentlichung vornahm (mehr dazu im Kapitel: Bildqualität UHD Blu-ray). Und sie ist richtig klasse geworden. Gegen die teils harschen Kontrastflanken in dunklen Szenen ist zwar auch die neue BD etwas wehrlos, aber alles andere ist der alten Blu-ray deutlich überlegen. Zunächst sei gesagt, dass sie durchweg mehr Bildinhalt zeigt als die bisherige BD. Dazu gelingt die Körnung noch wesentlich authentischer und filmischer. Wer ein DNR-Massaker befürchtete, weil Peter Jackson das Mastering abnahm (und beim Herr der Ringe aufgrund teils wachsartiger Bilder berechtigterweise kritisiert wurde), darf aufatmen. Gefiltert wirkt das Bild zu keiner Zeit. Dafür gibt’s Detailschärfe, wo man sie zuvor eher vermutete (und das trotz leichter Nachschärfung der alten Blu-ray). Schaut man sich das Close-up von Old Lady Bradley an, kann man nicht nur jede Falte im Gesicht erkennen, sondern auch jede Feinheit in ihrem Brokatumhang. Die Vorteile in der Auflösung sind allgegenwärtig und man braucht keine sprichwörtliche Lupe, um das festzustellen. Auch die Farbdifferenzierung gelingt besser und in den ganz dunklen Bereichen gibt’s doch noch etwas mehr Zeichnung (Wiesenhügel bei 17’27). Dass die neue Blu-ray auch weit mehr Dynamik bei Lichtquellen in dunklen Szenen herausholt, lässt sich schön nach 33’14 erkennen. Hier erstrahlen die hell beleuchteten Fenster des Excaliburs Restaurants um ein Vielfaches heller und zudem kann man das Schild des Restaurants jetzt auch lesen. Da auch das Encoding deutlich besser ist, kann man eigentlich nur voll des Lobes über die neue Blu-ray sein. Vielleicht ist sie hier und da etwas zu hell, was über die 4K-Scheibe eventuell noch etwas harmonischer wiedergegeben sein könnte.

Blu-ray (2011) (8’52): (Slider ganz nach rechts): Hervorragend im direkten Vergleich zu sehen: Die alte Blu-ray ist kontrastärmer, weniger leuchtkräftig, matschiger und zeigt weniger Bildinhalt.
Blu-ray (2022) (Slider ganz nach links): Die neue BD ist eine kleine Offenbarung – in jeder Hinsicht.

Blu-ray (2011) (8’52): (Slider ganz nach rechts): Nimmt man sich das Bild mal näher vor, wird’s noch deutlicher. Die alte BD ist sichtbar matschiger auf der Textur der Haut – ein unschön digitaler Look bei einem analogen Film.
Blu-ray (2022) (Slider ganz nach links): Die Turbine-BD holt das Analoge zurück. Und damit die Feinauflösung inklusive Körnung.

Blu-ray (2011) (24’49): (Slider ganz nach rechts): Auch hier ein ähnliches Bild. Die alte BD ist im Kontrast flacher, die Farben wirken weniger lebendig, die Oberflächen irgendwie soft.
Blu-ray (2022) (Slider ganz nach links): Die neue BD holt das Beste aus dem Material heraus.

Blu-ray (2011) (31’27): (Slider ganz nach rechts): Bei den Geistererscheinungen hat man für die alte BD deutlich am Schärfe-/Kontrastregler gearbeitet. Sie wirken dadurch aber viel zu künstlich.
Blu-ray (2022) (Slider ganz nach links): Viel hübscher und ausgewogener gelingt die Darstellung über das neue Mastering/Grading.

Blu-ray (2011) (33’04): (Slider ganz nach rechts): Deutlich zu sehen sind hier die Überschärfungskonturen.
Blu-ray (2022) (Slider ganz nach links): Bedeutend harmonischer und ausgewogener ist das filmische Bild der neuen BD.

Blu-ray (2011) (33’04): (Slider ganz nach rechts): Was oben auf den ersten Blick subjektiv „schärfer“ wirkt, ist es bei näherem Hinsehen mitnichten.
Blu-ray (2022) (Slider ganz nach links): Die neue BD verweist die alte in puncto Detaildarstellung in allen Belangen in die Schranken.

Blu-ray (2011) (33’13): (Slider ganz nach rechts): Über die alte BD soffen Details im Dunklen stärker ab.
Blu-ray (2022) (Slider ganz nach links): Die neue Blu-ray zeigt von allem mehr: Mehr Durchzeichnung, mehr Farbkraft, mehr Oberflächentextur auf dem Haus.

Blu-ray (2011) (46’22): (Slider ganz nach rechts): Interessanterweise sehr warme Einstellung von Combs im Polizeirevier.
Blu-ray (2022) (Slider ganz nach links): Hier ist das neue Grading neutraler, was an der Stelle passender erscheint.

Blu-ray (2011) (58’03): (Slider ganz nach rechts): Auch bei der Verhörsituation hat die alte BD das Nachsehen. Die Kontrastierung ist nicht harmonisch, das grünliche Gesicht wirkt kränklich.
Blu-ray (2022) (Slider ganz nach links): Gesünder, harmonischer, filmischer: Die neue BD.

 

Frank untersucht das Haus der Lynskeys

Das ist schon ganz ordentlich, was die bisherige Blu-ray von The Frighteners hier aufs Parkett legte – jedenfalls für die Originalsprache, die in DTS-HD-Master kodiert war. Die deutsche DTS-Fassung kam da nicht ganz mit. Schon das lebhafte Gewitter zu Beginn ist zwar räumlich, aber ihm fehlen gegenüber dem O-Ton dann doch etwas der Druck und die Dynamik. Klirrendes Geschirr splittert nicht so sauber und der Sound wirkt insgesamt etwas phasenverschoben. Die englische Tonspur lockt hingegen mit satten Tiefbass-Attacken während des Geisterangriffs zu Beginn und ist auch durchgängig die dynamischere Wahl. Die neue Blu-ray der Kinofassung liefert zunächst eine DTS-HD-Master-Spur nun auch fürs Deutsche. Allerdings wurde diese Fassung nicht neu abgemischt, sodass auch hier das Verhältnis der dynamischen englischen Spur gegenüber der weniger dynamischen deutschen Tonfassung bestehen bleibt. Interessant hingegen ist die Blu-ray im Director’s Cut, denn für diesen wurde ein komplett neuer Atmos-Mix erstellt – natürlich für beide Sprachfassungen. Dies geschah auf Basis des original Director’s Cut ProTools Projekts. Dialoge, Musik und Effekte wurden neu in den 3D-Soundmix eingebettet und für die deutsche Sprachfassung wurde wiederum auf dieser Grundlage ein Mix angefertigt, wofür die Dialoge getauscht bzw. die Neuaufnahmen eingesetzt wurden. Und WAS IST DAS FÜR EIN MIX geworden! Man verzeihe mir ausnahmsweise mal die kapitalen Letter. Aber was die beiden Atmos-Fassungen hier schon in der Intro-Sequenz wegfetzen, lässt anzweifeln, dass man es mit einem 26 Jahre alten Film zu tun hat. Das Gewitter langt dermaßen kräftig und auf allen Speakern zu, dass es einem Angst und Bange wird. War die bisherige DTS-HD-MA-Fassung des O-Tons schon klasse, wird diese hier noch mal deutlich getoppt. Jeder Zugriff des Geistes in der Eröffnungssequenz ist ein Muster an Tiefbass-Dynamik. Wenn der gute R. Lee Ermey dann zu seinen Geisterwaffen greift, wird das Heimkino in Schutt und Asche gelegt. Da kommen selbst aktuelle Kriegsfilme nicht unbedingt mit. Hervorragend integrieren sich übrigens die neu nachsynchronisierten Stellen des Dir. Cut. Die Übergänge nimmt man tonal nicht wahr und selbst Sven Hasper, die deutsche Stimme von Michael J. Fox, bekommt den jugendlichen Tonfall nach 26 Jahren immer noch hin.

Ray ist zerknirscht

Hören wir uns die Höhen-Ebene isoliert an, so wird Danny Elfmans Score durchweg mit von oben wiedergegeben. Echte dedizierte 3D-Sounds gibt’s aber schon während des Gewitters zu Beginn und auch die scheppernden Haushaltsgegenstände sind von oben zu vernehmen. Fliegt der Geist auf die Kamera zu, gibt’s einen recht vehementen Sound von oben zu hören. Was nicht so realistisch und authentisch ist: Die deutschen Dialoge kommen fast durchweg ebenfalls als Hall aus den Deckenspeakern – hier trennt die englische Atmos-Fassung sauberer ab. Zwar gibt das der deutschen Fassung noch etwas mehr Räumlichkeit, aber eben nicht zwingend unter dem Banner realistischer 3D-Toneffekte. Klasse zischen dann aber die Schüsse aus des Richters Waffe nach 23 Minuten und witzig sind die fluiden Sounds, wenn Frank durch die Geistererscheinung von Hiles boxt. Dessen Schüsse aus den MGs bieten dann ebenfalls dedizierte 3D-Sounds, wenn die Projektile als Querschläger durch den Raum zischen. Krass dann die Geräusche des Sensenmanns nach 44’15, wenn er durch den Spiegel greift. Im Prinzip wird dieses Muster auch in der Folge weiter verfolgt. Jede Actionsequenz erhält reichhaltig Unterstützung von den Heights, der Score ist immer von oben mit dabei und die Dialoge der Synchro manchmal etwas zu offensiv. In Verbindung mit der regulären Ebene führt das dennoch zu einem sehr räumlichen und dynamischen Erlebnis, das man dem Film in der Form wirklich nicht zugetraut hätte.

Kleines Update: Es hat sich ein kleiner Fehler in der neuen Tonspur eingeschlichen. Bei 1’56“27 des Director’s Cut antwortet Michael J. Fox (ein wenig von der Kamera weg gerichtet) auf des Sheriffs Frage: „Frank, weißt du irgendwas über Hexenbretter?“ eigentlich mit „So gut wie nichts“. Dieser Satz fehlt in der neuen Tonspur. Sobald es nähere Informationen darüber gibt, ob eventuell eine Korrektur seitens Turbine vorgenommen wird, werde ich das hier ergänzen. 

Bild- und Tonqualität UHD

Der Tod kommt in bestimmter Reihenfolge

The Frighteners wurde 1996 mit zwei Kameras vom Typ Arriflex 35 BL-III und –IIC in Super 35 aufgenommen. Ausgehend vom originalen Negativ hat man bei Universal Post in den USA eine 4K-Abtastung vornehmen lassen. Turbine hat das Material dann von LSP Medien im ursprünglichen Seitenformat von 2,35:1 für die UHD Blu-ray der Kino- und Director’s-Cut-Fassung mastern lassen. Das Grading erfolgte inklusive HDR10 und Dolby Vision mit einem im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum. Die Restauration wurde im Anschluss von Peter Jackson in Neuseeland freigegeben. In der Praxis ist die 4K-Fassung glücklicherweise nicht so dunkel gemastert wie zuletzt Titel von anderen Studios. Man hat gerade so viel reduziert, dass die zu hellen Bereiche der Blu-ray nicht mehr überstrahlen. So hat die goldene Brosche an Old Lady Bradleys blauem Kostüm noch Zeichnung, was die Blu-ray überstrahlt (8’53). Auch in ihren silbergrauen Haaren ist noch mehr Differenzierung und Hauttöne gelingen etwas kräftiger. Die native 4K-Auflösung kann in den allerfeinsten Details noch ein wenig mehr herausholen, was man an den zwei Verschlussbroschen an ihrem Revers erkennen kann. Die Außenansicht vom Excaliburs Restaurant zeichnet auf den hellen Fenstern besser durch und die höhere Farbauflösung lässt die roten Jacken der beiden Angestellten plastischer erscheinen – die Blu-ray leidet auf diesen Jacken etwas unter Farbartefakten. Die Körnung ist generell noch etwas feiner und das Encoding hat die schwierigen, teils nebligen Geisterscheinungen noch besser im Griff. Wirklich erstaunlich, was man hier aus dem 26 Jahre alten Material herausgeholt hat – gerade, was die schwierige Mischung aus Realszenen und visuellen Effekten angeht. Natürlich kann auch die 4K-Blu-ray nicht verhindern, dass bei einigen Szenen die Kamera (bzw. das Objekt) aus dem Fokus rutscht (41’30). Auch leichte Randunschärfen sind nicht das Problem der Disk, sondern schon ausgangsseitig vorhanden gewesen. Ganz wenige Einstellungen leiden noch unter den etwas harschen Kontrasten – oft, wenn man ein Zusammenspiel aus Geistererscheinungen und Schauspielern sieht (67’40). Ansonsten bleibt hier nur zu sagen, dass man The Frighteners noch nie in besserer Qualität gesehen hat.

Blu-ray (8’52): (Slider ganz nach rechts): Ja, gegenüber der neuen BD …
UHD Blu-ray (2022) (Slider ganz nach links): … ist die UHD-BD etwas dunkler. Allerdings deutlich weniger als einige der letzten Veröffentlichungen und in Summe per HDR und erweitertem Farbraum auch kräftiger und dynamischer. Leider lässt sich das über Screenshots nicht in der Form vermitteln wie es im Live-Bild zu sehen ist.

Blu-ray (8’52): (Slider ganz nach rechts): Wer im laufenden Bild genau hinschaut, sieht …
UHD Blu-ray (2022) (Slider ganz nach links): … dass die UHD-BD noch feiner auflöst und das Encoding noch sauberer präsentiert.

Blu-ray (24’49): (Slider ganz nach rechts): Die neue Blu-ray lieferte schon kräftigere Farben.
UHD Blu-ray (2022) (Slider ganz nach links): Die 4K-Disk mit erweitertem Farbraum legt noch ein bisschen drauf, ohne aber zu übertreiben.

Blu-ray (33’13): (Slider ganz nach rechts): Farben, Kontraste und Durchzeichnung …
UHD Blu-ray (2022) (Slider ganz nach links): … sind auch bei diesem Vergleich über die 4K-Disk mit HDR noch ausgeprägter und stimmiger.

Blu-ray (31’27): (Slider ganz nach rechts): Die Geistereffekte …
UHD Blu-ray (2022) (Slider ganz nach links): … erlangen über die UHD Blu-ray etwas mehr Dynamik.

Blu-ray (58’03): (Slider ganz nach rechts): Über den Screenshot schwer zu erkennen …
UHD Blu-ray (2022) (Slider ganz nach links): … aber die 4K-Disk sieht noch filmischer und feiner aus.

Blu-ray (33’04): (Slider ganz nach rechts): Ein ähnliches Bild hier: Die neue Blu-ray ist zweifelsohne gut.
UHD Blu-ray (2022) (Slider ganz nach links): Die UHD-BD ist im laufenden Bild knackiger und beeindruckender in der Tiefe.

Blu-ray (33’04): (Slider ganz nach rechts): Geht man näher ran …
UHD Blu-ray (2022) (Slider ganz nach links): … wird das langsam deutlicher.

Blu-ray (33’04): (Slider ganz nach rechts): Geht man noch näher ran …
UHD Blu-ray (2022) (Slider ganz nach links): … weist die 4K-Disk die BD in die Schranken.

Blu-ray (24’46): (Slider ganz nach rechts): Selbst bei nicht allzu großer Ausschnittsvergrößerung …
UHD Blu-ray (2022) (Slider ganz nach links): … zeigt die 4K-Scheibe klarere Schriften und ist dreidimensionaler.

Das Bild in voller Darstellung
Keine Änderung beim Ton: Die Kinofassung als 4K-Variante liefert die DTS-HD-Master-Tonspuren, der Director’s Cut bekommt die beiden Atmos-Vertonungen.

Bonusmaterial

Jeffrey Combs als komplexbehafteter Special Agent

Auf den Filmdisks des Dir. Cut von The Frighteners gibt’s zunächst mal einen Audiokommentar von Peter Jackson – übrigens den ersten, den er überhaupt einsprach. Hinzu kommt der Film als Open-Matte-Version auf einer zusätzlichen Blu-ray. Da der Film im Super-35-Format gedreht wurde und auf dem Negativ oben und unten mehr Bild enthält als das auf 2,35:1 maskierte Kinoformat zeigt, entschloss man sich dazu, erstmals eine von Jackson autorisierte Widescreen-Fassung in 1,78:1 beizulegen. Diese Fassung ist nach oben und unten geöffnet, wird also ohne Maskierung gezeigt. Sie kommt außerdem ebenfalls mit dem Dolby-Atmos-Soundtrack und im Director’s Cut! Auf der sechsten Blu-ray gibt’s dann neben dem umfassenden Making of, das in den 90er-Jahren für die LaserDisK-Veröffentlichung hergestellt wurde, eine brandneue Interview-Dokumentation. 25 Jahre nach Entstehung des Films holte Filmemacher Christian Genzel exklusiv für Turbine Mitglieder von Cast & Crew vor die Kamera bzw. vor die Webcam. In diesem „No Way to Make a Living“ kommen Dee Wallace (Patricia Bradley), Grant Major (Szenenbildner), Jake Busey (Johnny Bartlett), Jamie Selkirk (Cutter und Produzent), John Blick (Kameramann), Richard Taylor (Spezialeffektkünstler) und Wes Takahashi (Spezialeffekt-Supervisor) zu Wort. Da die Interviews während der Corona-Zeit aufgenommen wurden, sind diese per Laptop-Cam angeliefert worden. Um die ohnehin nicht allzu gute Qualität etwas zu kaschieren, legte Turbine absichtlich Störeffekte drüber. Das kann man gut oder weniger gut finden, der Inhalt aber ist unglaublich spannend. Gerade die langjährigen Wegbegleiter von Jackson (bspw. Cutter Selkirk oder Weta-Workshop-Leiter Richard Taylor) haben unglaublich spannende Anekdoten in petto. Taylor hört man schon deshalb immer gerne zu, weil er diesen ultrabreiten Neuseeland-Dialekt pflegt. Wer das nicht im Original versteht, kann auf deutsche Untertitel bei allen Extras vertrauen. Das über vierstündige Making-of wurde für die Blu-ray einem Upscale unterzogen. Dadurch wurde zwar die Bildqualität nicht besser, aber allein schon die Untertitel kommen wesentlich besser lesbar daher als auf DVD. Die Doku umfasst nahezu sämtliche Aspekte des Drehs und ist auch heute noch super spannend anzuschauen. Obendrauf gibt’s noch das 196-seitige Buch „Die Welt von Peter Jacksons THE FRIGHTENERS“, in dem Autor Christoph N. Kellerbach ausführliche Informationen zu der Entstehungsgeschichte des Films liefert.

Bildvergleich Widescreen-Fassung vs. Open-Matte-Version

Um einen kleinen Eindruck zu geben, wie unterschiedlich die Bildinhalte bei der geöffneten (Open Matte) Fassung sind, gibt’s hier noch ein paar zusätzliche Bildvergleiche zur regulären Widescreen-Version. Welche man letztlich bevorzugt, fällt auf den individuellen Geschmack zurück.

Widescreen-Fassung (7’17): (Slider ganz nach rechts)
Open-Matte-Fassung (Slider ganz nach links)

Widescreen-Fassung (33’35): (Slider ganz nach rechts)
Open-Matte-Fassung (Slider ganz nach links)

Widescreen-Fassung (104’36): (Slider ganz nach rechts)
Open-Matte-Fassung (Slider ganz nach links)

Widescreen-Fassung (111’41): (Slider ganz nach rechts)
Open-Matte-Fassung (Slider ganz nach links)

Fazit

The Frighteners hat seine Zeit erstaunlich gut überstanden und funktioniert als Horrorkomödie auch heute noch vorzüglich. Das liegt vor allem an den hervorragend aufgelegten Darstellern, den großartigen verbalen Streitereien zwischen Frank und seinen Geistern und auch ein wenig an den Computereffekten. Sie mögen nicht mehr den heutigen Status Quo abbilden, sind aber aufgrund ihrer charmanten Interpretation von Geisterwesen einfach zeitlos. Zeitlos dürfte nun auch die Box von Turbine sein, die den Film audiovisuell in bisher unerreichter Qualität bietet. Das Bild der neuen Blu-rays und 4K-Blu-rays ist klasse und der Atmos-Sound rockt das Haus mit unerwarteter Dynamik. Da die Boxen limitiert sind, lohnt sich trotz des hohen Preises das Zugreifen.
Einzige Wehrmutstropfen: Die Open-Matte-Version gibt’s nur in Full-HD-Auflösung und die Kinofassung muss ohne Dolby Atmos auskommen.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD (2011): 65%
Bildqualität BD (2022): 90%
Bildqualität UHD: 90%

Tonqualität BD (2011) (dt. Fassung): 75%
Tonqualität BD/UHD (2022) Kinofassung (dt. Fassung): 75%

Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (Dir. Cut, dt. Fassung): 95%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (Dir. Cut, dt. Fassung): 70%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (Dir. Cut, dt. Fassung): 65%

Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (Dir. Cut, Originalversion): 95%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (Dir. Cut, Originalversion): 60%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (Dir. Cut, Originalversion): 70%

Bonusmaterial: 100%
Film: 85%

Anbieter: Turbine Medien
Land/Jahr: NZ 1996
Regie: Peter Jackson
Darsteller: Michael J. Fox, Trini Alvarado, John Astin, Dee Wallace Stone, Jake Busey, Jeffrey Combs, Chi McBride, R. Lee Ermey
Tonformate BD/UHD Kinofassung: dts-HD-Master 5.1: de, en // dts-HD-Master 2.0: de, en
Tonformate BD/UHD Dir. Cut & Open Matte Fassung: Dolby Atmos (True-HD-Kern): de, en // dts-HD-Master 5.1, 2.0: en
Untertitel: de, en
Bildformat: 2,35:1 / 1,78:1 (Open Matte)
Laufzeit: 109/123
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-100
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10, Dolby Vision
Maximale Lichtstärke: 1000 Nit
FSK: 16

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Turbine Medien)
*Affiliate-Links sind mit * gekennzeichnet. Für Einkäufe über diese Affiliate-Links erhalten wir eine Provision. Für den Käufer entstehen keine Mehrkosten. Infos zum Datenschutz findet ihr hier.


So testet Blu-ray-rezensionen.net

Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.

Dort findet ihr auch das aktuelle Referenz-Gerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:

Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild“verbesserern“ zu verfälschen.

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13 Kommentare
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Uli

Danke für die neuen Screenshots UHD/BD Vergleich.
Mir persönlich sieht das einfach ZU Dunkel aus auf der UHD. Wollte schon blind kaufen, jetzt warte ich bestenfalls auf ne günstige Amaray Version.

Logan

Ui, das klingt alles sehr vielversprechend! Schade das es keine Open Matte 4K Version gibt. Aber dennoch RESPEKT und GROẞEN DANK an Turbine, das sie die Veröffentlichung doch noch geschafft haben. Hatte sich ja verzögert. Damit haben wir den Amerikanern eine tolle Veröffentlichtung voraus. Die USA Disc Liebhaber werden neidisch darauf schauen.

Lex

Ganz klar ein Top Film der mir tatsächlich noch in meiner Sammlung fehlt.
Aber bei aller liebe zum Hobby, der Preis geht aber mal so was von absolut ganz und gar nicht.
Ich gehöre nicht zu den Menschen die einen Film in einer Spezial Super Sonder Mega Steelbook Edition mit viel Firlefanz dazu brauchen oder gar wollen.
Der Film als solcher ist das A und O und der reicht mir völlig im simplen Plastik Behälter.
Somit hoffe und bete ich gerade zu Odin das der Film auch als simple Amary Version erscheint da ich nach diesem Artikel jetzt richtig angefixt bin.

Didi

…Turbine will am Ende des Tages natürlich auch Geld verdienen, und in Anbetracht des hier Gebotenen (sowohl qualitativ wie auch quantitativ) sind die 66 Euro natürlich viel Geld, meiner Meinung nach aber nicht überzogen. Es ist nun mal ne Sammleredition, und die Vergangenheit hat gezeigt, dass wahrscheinlich später eine einfachere Amaray Version nachgeschoben wird.

Lex

Ob 66€ zu viel sind oder nicht werden am Ende eben die Sammler solcher Editionen entscheiden.
Da ich nicht die genauen Kosten kenne die Anfallen um solch eine Edition zusammen zu stellen kann ich eben nur auf mein Gefühl und den Vergleich mit anderen Boxen setzen und für mich die Meinung vertreten das 66€ zu hoch angesetzt sind.

Nico

Brauchen tut man es sicher nicht, aber sieht schick aus in der Vitrine.
Und Turbine veröffentlicht ihre Produkte mit soviel Liebe zum Detail, dass ich das gern mit einem Kauf zum Veröffentlichungsdatum honoriere. Schon allein vor dem Hauptfilm wieder einen Soundtrailer zu sehen, steigert bei mir das Kinoerlebnis. Um nur eine Kleinigkeit zu nennen, was Turbine (für mich) besser macht und so den großen Major Studio zeigt, wie man es machen kann, wenn man nicht nur Dollar Zeichen in den Augen hat.
Lieber warte ich bei aktuellen Produktionen von Disney, Paramount und co Monate oder gar Jahre mit einem Kauf, bis mein Preis zwischen 10 bis maximal 20€ für die meist lieblos auf den Markt geklatschten Filme in Standard Amarays (mit dem unerträglichen FSK-Flatschen ohne Wendecover) erreicht wird.
Aber das ist nur die Meinung von jemandem, der schon seit Laserdisc Zeiten Filme sammelt und viele Filme mehrfach auf unterschiedlichen Medien zu Hause stehen hat.

Olli

Das sieht wirklich gut aus! Danke für die ausführliche Rezension! Wie immer top!

Stellt sich die Frage an die Auguren, ob in absehbarer Zeit auch eine Einzelveröffentlichung der überarbeiteten BluRay ins Haus steht. Weiß jemand mehr?

Vielen Dank!

OLLI

Re-Animator

Danke für das super Review!

PS: Kleiner Schreibfehler im Inhalt: „wenn Frauen gar zu schrei(B)en beginnen“

Thommy

Vielen Dank für das Review und auch die Vorankündigung. Ich hatte schon lange auf eine UHD-Version gewartet, endlich ist es soweit!

ondy

So aufgeregt war ich das letzte mal als ich mein führerschein bekommen habe

Simon

Sehr cool!

Da freue ich mich schon sehr auf die „Normalversion“. 😀 😀 😀