The Gentlemen 4k UHD

Blu-ray Review

Concorde Home Entertainment GmbH, 20.07.2020
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OT: The Gentlemen

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„Shit!“

Guy Ritchie kehrt zu seinen Wurzeln zurück.

Inhalt

Mickey Pearson hat sein Imperium mit Disziplin und Härte aufgebaut

Mickey Pearson kommt eigentlich aus den Staaten, hat sich aber in und um London über die Jahrzehnte ein stattliches Marihuana-Imperium aufgebaut. Nun, da er langsam älter wird und auch eigentlich nicht mehr reicher werden kann, beschließt er, sein Geschäft zu verkaufen und sich mit seiner Frau zur Ruhe zu setzen. Doch daraus scheint nichts zu werden. Denn bevor er seinem Wunschkandidaten Matthew Berger den Laden für 400 Millionen Pfund verkaufen kann, mischt sich auch die chinesische Mafia in das Geschehen ein. Als wäre das nicht schon genug Stress, tauchen plötzlich auch noch ein paar YouTube/Vlogger/Rapper auf, die aus einem seiner unterirdischen Anbaugebiete Stoff klauen – natürlich nicht ahnend, WEN sie da gerade bestohlen haben. Und als wäre das noch nicht genug, erscheint auch noch ein schmieriger Privatdetektiv auf der Bildfläche, der Pearson mit all seinen erschnüffelten Fakten unter Druck setzen und erpressen will. Es hilft nichts, Mickey muss wieder aktiv werden und die Flucht nach vorne antreten …

Ray ist Mickeys treue rechte Hand

Es brauchte nur zwei Filme und der britische Regisseur Guy Ritchie war zur Legende geworden: Bube, Dame, König, GrAs und Snatch sind bis heute als Gauner-Komödien unerreicht. Auch in meiner Top-Ten hat sich der zweite Film verewigt, wobei des genauso gut Ritchies Debüt hätte sein können.
Der geneigte Fan muss natürlich auch ehrlich sein und zugegen, dass es nur einen einzigen Film brauchte, um vom Olymp der Legendenbildung in den Schlund des Ultra-Trash zu fallen. Was musste der Regisseur aber auch ausgerechnet mit Pop-Ikone Madonna kuscheln und sie dann auch noch in einem unausgegorenen Mix aus Komödie und Erotikdrama inszenieren, auf dass einem beim Zusehen 90 Minuten lang die Fremscham hochkocht?
Nee, das war nix, Mr. Ritchie. Und das hat der Brite vermutlich auch schnell selbst gemerkt. Nicht umsonst versuchte er, mit Revolver wieder an die Erfolge seiner beiden Erstlinge anzuknüpfen. Erfolglos. Leider. Von erotischem Geschwurbel ließ er aber fortan glücklicherweise die Finger und durch die Trennung von der britischen Sängerin machte er sich zumindest finanziell unabhängig. Man kolportiert ca. 60 Mio. Euro Abfindung, was kein schlechtes Sümmchen ist und zu einem gewissen Teil die Ausgaben für seinen 2007er Rock N Rolla refinanzierte. Der vierte Gangsterfilm seiner Vita knüpfte erzählerisch und stilistisch wieder an Snatch an und verquickte ein gute aufgelegtes Darsteller-Ensemble wieder mit zackigen Schnitten, lockeren Sprüchen und comichafter Gewalt.Krimikomödie, mit der Guy Ritchie an die frühen Hits seiner Karriere wie u.a. „Bube, Dame, König, GrAs“ und „Snatch“ anknüpft und ein prominentes, britisch-amerikanisches Ensemble in den Kampf um ein Marihuana-Imperium schickt. Matthew McConaughey, Hugh Grant, Charlie Hunnam, als Ritchies „King Arthur“ zu sehen, und Henry Golding aus „Crazy Rich“ geben gut gelaunt die Gangster-Mischpoke im Action-geladenen, Rauch-geschwängerten und schwarzhumorigen Treiben.

Fletcher hat ein teures Drehbuch geschrieben

Zu alter Form fand Ritchie dann endgültig zurück, als er den mittlerweile wieder gern in Filmen besetzten und durch Iron Man gerade wieder auf dem Olymp angekommenen Robert Downey jr. als Sherlock Holmes in der gleichnamigen Adaption der Buchreihe besetzte. Seine Version des Detektivs und seines treuen Begleiters Watson hatte genau die erzählerische und inszenatorische Frische, mit der Ritchie etwas über zehn Jahre zuvor das Gangsterfilm-Genre reanimierte. Mit ungeahnter Eleganz inszenierter er die Action-Zeitlupen-Szenen und kombinierte die Auffassungsgabe des Meisterdetektivs mit Quasi-Martial-Arts. Das mag nicht jedem Traditionalisten gefallen haben, unterhielt aber blendend.
Nach kurzen Ausflügen ins Fantastische (King Arthur) und einem viel besser als befürchteten Aladdin kehrt der Regisseur nun erneut zu seinen Wurzeln zurück. 22 Jahre nach Bude, Dame … und 13 Jahre nach Rock N Rolla seziert Ritchie wieder das britische Gaunertum und garniert es mit allerfeinstem schwarzem Humor.
Als einer der wenigen Filme, die vor der Corona-Krise noch halbwegs erfolgreich im Kino liefen, bekommen wir es mit einer Story rund um den Verkauf eines Marihuana-Imperiums zu tun – viel Rauch um nichts (wie es zwei berühmte Filmkiffer sagen würden) oder heißer Shit?
Nun, The Gentlemen erreicht nicht ganz das perfekte Niveau von Snatch und Bube, Dame … ist aber verdammt noch mal nahe dran!
Es dauert nur wenige Augenblicke, bis man dieses unnachahmliche Flair, diese einzigartige Art und Weise, die Kamera und Schnittfolgen zu einem eigenen Darsteller zu machen, wieder verinnerlicht und aufgesogen hat.

Betreibt ihr eigenes Geschäft: Mickeys Angetraute Rosalind

The Gentlemen bedient sich außerdem des erzählerischen Kniffs, die Story rückblickend zu erzählen, was noch einmal eine weitere Ebene hinzufügt. Und wenn ein Film schon so heißt, dann treten natürlich auch ein paar sehr eloquente und mit guten Manieren ausgestattete Herren auf. In Gestalt von Matthew McConaughey und Charlie Hunnam trifft US-Lässigkeit auf britische Distinguiertheit. Wenn dann diese illustren Herren auf Typen wie „Coach“ oder seine „Schüler“ treffen, ist es einfach köstlich anzusehen, wie sich ein Colin Farrell als Coach bemüht, auf dem intellektuellen Niveau seiner Gegenüber zu agieren.
Ohnehin, Farrell: Was fühlt der sich wohl in seiner Rolle, die ihm die wohl exzentrischsten Trainingsanzüge der Filmgeschichte auf den Leib schneiderte. Wenn Karl Lagerfeld diesen Typen sehen würde – er nähme vermutlich seine Aussage mit dem Trainingsanzug und dem Kontrollverlust über das Leben wieder zurück.
Aber auch die anderen Darsteller machen richtig Spaß und selbst ohne Jason Statham (der erste Gangsterfilm, den Ritchie ohne ihn dreht) freut man sich über einen herrlich überdrehten, ständig an der Grenze zum Wahnsinn agierenden Eddie Marsan als Big Dave oder über Henry Golding als Dry Eye.
Ein paar extra Worte darf und sollte man über Hugh Grant verlieren. Der auf Komödien und Romanzen abonnierte Brite spielt erstmalig in einem Genrefilm und darf den schlüpfrigen Privatschnüffler Fletcher geben. Das tut er überraschend ernst und mit überheblichem Tenor. Und erstaunlicherweise nimmt man es ihm ab. Klar, es dauert ein bisschen, nicht mehr an About a Boy oder Vier Hochzeiten … zu denken. Aber mit ungepflegtem Kinnbart und gelbbraun verspiegelter Sonnenbrille ist er schmierig genug, um eine eigenständige Figur zu kreieren. Noch besser bekommt er das übrigens im Original hin, weil sein harter Dialekt weit weg ist vom romantischen Komödien-Star und er sensationelle Sprüche fallen lässt.

Matthew ist Mickeys Wunschkäufer

Charlie Hunnam bleibt zwar etwas reduziert als Mickeys treuer Begleiter, ist in seiner in sich ruhenden Art aber perfekt besetzt und hat in der langen Sequenz im Sozialbau ein paar wirklich großartige Momente.
McConaughey selbst wirkt in all dem Schauspiel wie ein Fels in der Brandung. Niemals zweifel man an, dass ihm die Situation entgleiten könnte. Schon lange nicht mehr hat man ihn so entspannt und souverän gesehen. Schade, dass Michelle Dockery als seine Frau Rosalind etwas zu wenig Screentime hat – immerhin füllt sie ihre Szenen mit Präsenz und herrlich dominanten Ansagen.
Und dann sind da ja auch immer noch diese herrlich absurden Dialoge, die an die guten alten Zeiten erinnern. Zum Beispiel, wenn Coach und Ray sich über die Aussprache von Phuc – Fack? F-Hack? Fahack? – nicht einigen können. Oder wenn Mickey Ray empfiehlt, mal in Fallschirme zu investieren.
Da auch Struktur mit der Geschichte in der Geschichte (inklusive Zurückspul-Effekten, Korrekturen seitens Ray oder ähnlichen Spielereien) immer mal wieder für Überraschungen sorgt, ist trotz des fast komplett dialoglastigen Films dauerhaft ein hoher Unterhaltungswert gesichert.
Es mag ein bisschen die Bösartigkeit und das Radikale von Snatch oder erzählerische Frische und das Überraschungsmoment von Bube, Dame … fehlen. Ab und an fehlt’s auch ein bisschen an Tempo. Dafür aber ist The Gentlemen eleganter gefilmt, filmischer und edler bebildert. Es brauchte zwar acht weitere Filme nach Snatch, aber umso herzlicher ist uns Guy Ritchie nun wieder willkommen. Mehr davon. Gerne und bald.

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Format: Blu-ray
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Erscheinungstermin: Fri, 10 Jul 2020
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Bild- und Tonqualität BD

Der Couch hat einen exquisiten Geschmack für Trainingsanzüge

Die Blu-ray beginnt mit sehr warmen und angenehmen Einstellungen während der Intro-Szene in der Bar. Das Close-up von McConaughey wirkt bei normalem Sitzabstand wirklich knackig scharf. Vielleicht sind die Hauttöne etwas zu gelblich im insgesamt sehr gesund wirkenden Teint. Aber das ist dann in der Szene auch schon alles. In der Folge sind es immer wieder die Innenraumszenen, die von hoher Qualität sind und mit tollen Kontrasten punkten. Schwarz ist satt, Farben sind kräftig und die hohe Bildruhe offenbart während der Innenraumszenen kaum ein Körnchen. Hin und wieder (gerade während Fletchers Ausführungen zu Beginn) ist der Hintergrund mal arg dunkel und scheint Probleme bei der Durchzeichnung zu haben. Allerdings wirkt das beabsichtigt, um das Antlitz des Privatdetektivs plastisch heraus zu arbeiten. Ebenso hin und wieder hat man den Eindruck, dass während kurzer Bewegungen Gesichter mal etwas verschwimmen, bzw. wachsig werden. Eventuell kam hier ein leichter Rauschfilter zum Einsatz. Während der Außenaufnahmen lässt die Kontrastdynamik meist etwas nach und gibt trübe britische Tage authentisch wieder. Ein paar Randunschärfen (vornehmlich im unteren Bereich) fallen auf, erreichen aber kein störendes Maß.

Da mischt sich jemand in Mickeys Geschäfte ein

The Gentlemen kommt für die deutsche Auswertung mit 7.1-dts-HD-Master-Spuren – gleichermaßen für die BD als auch für die UHD. Die Atmos-Fassung der US-UHD ist leider nicht mit auf die Scheibe gelangt.
Aber auch so macht der Ton Spaß. Die Musikszenen werden stets sehr luftig und räumlich dargeboten und erhalten durchaus auch etwas Unterstützung vom Tiefbass (ab 39’50). Wenn die YouTube-Gang ihre Kunststückchen im Video abzieht, werden die Surroundspeaker sehr direktional mit einbezogen und liefern zahlreiche nette und sehr griffige Sounds (ab 40’00). Das gilt im gleichen Maße für sämtliche Schnitt- und Kameraspielereien, die Ritchie einfließen lässt. Aufpoppende Likes im Internet, Drohnen, die kurz auftauchen, Rauschen, wenn plötzlich ein Schnitt auf ein anderes Gebäude gezeigt wird, ein tiefer Zug an einer Zigarette oder der pfeifende Turbo eines Custom Made BMW – alles in allem eine sehr ansprechende Vertonung. Wenn Dry Eye mal eine Salve aus seiner MP abgibt, wird’s plötzlich dann auch recht dynamisch (23’09). Richtig knallen tut’s spätestens, wenn bei 106’50 fetzig geballert wird oder wenn bei 81’26 der Autounfall mit satten Zeitlupen vertont wird.

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Format: Blu-ray
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Bild- und Tonqualität UHD

Die Trainingshosen-YouTube-Gang

The Gentlemen wurde mit Kameras vom Typ ARRI Alexa XT volldigital aufgenommen und lieferte an deren Ausgang 3.4K. Davon ausgehend hat man nach derzeitigem Stand ein 4K DI gezogen, was den Film zu einem FAST nativen 4K-Film werden lässt. Ergänzt wurde die UHD um einen im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum mit statischem HDR10.
Wenden wir uns zunächst der Auflösung zu, die aufgrund der nahezu echten 4K gegenüber der BD sichtbar besser sein sollte. Exemplarisch gibt’s nach knapp 90 Minuten eine Totale über London. Diese ist zwar grundsätzlich nicht knackscharf fotografiert (oder aber durch Filter etwas abgesoftet worden), zeigt aber durchaus sichtbare Differenzen. Nimmt man sich die feinen Verstrebung am London Eye, sind diese über die UHD noch auszumachen, während die Blu-ray sie nicht mehr differenziert. Der Southbank Tower in der Bildmitte oben offenbart über die 4K-Scheibe noch erkennbare Abgrenzungen bei den Fenstern, wo die Blu-ray nur noch trüben Matsch abbildet. Und die Seile an den beiden Kränen zwischen der Blackfriars- und der Millennium-Bridge kann man bei der BD nur mehr erahnen.
Ein gutes und scharfes Close-up wie jenes von McConaughey nach knapp 80 Minuten offenbart dann auch im Gesicht eine bessere Detaildarstellung. Fältchen kommen noch definierter heraus, Haare haben an den Spitzen keine leichten Artefakte und die feinen Wollfäden an der Tweed-Jacke sind sichtbarer.
Aus kontrastdynamischer Sicht betrachtet liefert die UHD mit 932 Nits Spitzenhelligkeit durchaus prägnante Spitzlichter ab, die für hellere Oberlächen in Außenszenen sorgen und auch Reflexionen in Augen eindrucksvoller abliefern. Vor allem, wenn es drum herum besonders viel Kontrast gibt (Bunnys Augen bei 36’58). Hauttöne wirken weniger gelblich und deshalb noch natürlicher, obwohl auch hier mitunter sehr gebräunter Teint zu sehen ist. In puncto HDR ist der Unterschied zwischen BD und UHD dennoch nicht gigantisch groß, weshalb hier vor allem in der Auflösung und der Freiheit von typischen Blu-ray-Komprimierungsartefakten um bewegte Objekte herum der Vorteil der 4K-Scheibe zu suchen ist.

Blu-ray (47’05): (Slider ganz nach rechts): Während die Blu-ray bereits gute Farbkontraste aufweist…

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … bietet die UHD noch etwas mehr Schattierung auf dem Gebäude und den intensiveren Himmel.

Blu-ray (100’12): (Slider ganz nach rechts): Hugh Grants Hautfarben über die Blu-ray.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Und über die UHD. Letztere wirkt wärmer und etwas kräftiger.

Blu-ray (79’31): (Slider ganz nach rechts): McConaughey Antlitz ist über die BD schon sehr gesund-gebräunt, im Vergleich aber ein wenig gelblich.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Hier erscheint die UHD mit dem brauneren Gesicht natürlicher.

Blu-ray (89’23): (Slider ganz nach rechts): Ein typisches Vergleichsbild zwischen BD und UHD bei Totalen auf große Städte: Während die BD schon reichlich diesig erscheint …

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … gibt’s über die UHD mehr Kontrast und weniger Dunst. Selbst wenn dieser Shot an sich nicht sonderlich scharf ist, kann man im nächsten Bild (Vergleichsausschnitt dieses Screenshots) den Unterschied zwischen FHD und 4K erkennen.

Blu-ray (89’23): (Slider ganz nach rechts): Exemplarisch sei der hohe Southbank Tower genommen, der auf beiden Bildern nicht mehr scharf abgebildet wird, aber bei der Blu-ray praktisch nur noch aus matschigen Farbtexturen besteht.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD legt die Struktur der Fenster wieder offen. Wie gesagt: Der Shot an sich ist nicht sonderlich scharf. Dennoch hat die UHD hier die Nase vorne.

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Format: Blu-ray
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Bonusmaterial

Entspannte Drehpause zwischen aromatisch duftenden Pflanzen

Das Bonusmaterial von The Gentlemen befindet sich ausschließlich auf der Blu-ray und besteht aus drei Kinotrailern und vier Featurettes. In „Glossary of Cannabis“ gibt’s nur einen kurzen Zusammenschnitt der im Film vorkommenden Marihuana-Sorten. Alse nicht wirklich ein Featurette. „Best Gentleman Quips“ bietet einen ähnlichen Zusammenschnitt aus netten Kommentaren, Schimpfwörtern und Beschreibungen der aristokratischen Gesellschaft. Das „Behind the Scenes“ läuft gerade mal 95 Sekunden und blickt ganz kurz hinter die Kamera und „What is a Guy Ritchie Film?“, das mit knapp sechs Minuten längste Featurette zeigt den Regisseur bei der Arbeit. Interviewschnipsel sind, wie der Rest des Bonusmaterials, nicht untertitelt.

Fazit

Guy Ritchie is back!
Seit Snatch hat er nicht mehr so elegant, zackig und pointiert inszeniert. Seine Rückkehr ins Gangsterfach und in die Erkundung exzentrischer britischer (und amerikanischer) Charaktere ist rundum gelungen, sensationell besetzt und erlesen fotografiert.
Die UHD setzt sich zwar nicht meilenweit von der Blu-ray ab, ist aber auf allen relevanten Parametern einen Tick besser. Vor allem ihre Bildruhe, harmonische Kontrastgebung und bessere Detailschärfe überzeugt.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 85%
Bildqualität UHD: 85%

Tonqualität BD/UHD (dt. Fassung): 80%
Tonqualität BD/UHD (Originalversion): 80%

Bonusmaterial: 30%
Film: 85%

Anbieter: Concorde Home Entertainment GmbH
Land/Jahr: GB/USA 2019
Regie: Guy Ritchie
Darsteller: Matthew McConaughey, Charlie Hunnam, Henry Golding, Michelle Dockery, Jeremy Strong, Eddie Marsan, Colin Farrell, Hugh Grant, Lyne Renee, Tom Wu
Tonformate BD/UHD: dts-HD-Master 7.1: de, en
Bildformat: 2,39:1 / 1,85:1
Laufzeit: 114
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-66
Real 4K: Jein (4K DI vom 3.4K-Material)
High Dynamic Range: HDR10
Maximale Lichtstärke: 932 Nit
FSK: 16

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots: © 2020 Concorde Filmverleih GmbH. All Rights Reserved.)

Trailer zu The Gentlemen

THE GENTLEMEN Trailer German Deutsch (2020)
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5 thoughts on “The Gentlemen 4k UHD

  1. Avatar Dennis

    Es gibt gar keine Atmos Fassung, weder bei der BD noch bei der UHD?
    https://www.avsforum.com/wordpress/gentlemen-ultra-hd-blu-ray-review/
    Hier hat die Disc Atmos, andere Land?

    • Leider nein. In D. hat ein anderer Anbieter den Film unter seinen Fittiche als in den USA. Dort haben BD und UHD den O-Ton in Atmos.

      • Avatar Dennis

        Danke für die Aufklärung, dann wird eben die USA Disc geholt, ist vom Kostenfaktor ja genau das gleiche. Gucke eh nur O-Ton, aber Atmos darf es schon sein, wenn es irgendwo auch vorliegt.

  2. Avatar Simon

    Ohmann – auf den Film freue ich mich schon ein Bein ab!! 😀 😀 😀

    Dass dei Scheibe kein Atmos hat, finde ich zwar schade, stört mich bei dem Film aber nicht so massiv.
    Einerseits sind die Ritchie-Gangster-Filme eher von Mono-/Dialogen geprägt als von Action.
    Andererseits sind (gute) DTS-HD 7.1-Spuren auch schon echt gut und auch mein Upmixer macht das auch immer Schönes draus.
    Nicht zuletzt hat es in der jüngeren Vergangenheit öfter schon Atmos-Spuren gegeben, die in Sachen Dynamik & Bass ihren DTS-Pendants unterlegen waren… 🙁

    Eine tolle Atmos-/DTS:X-Spur ist etwas Tolles, aber eine maue hilft nicht weiter und dann lieber eine in 80%-DTS-HD. 😉

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