Triple Frontier – Netflix

Blu-ray Review

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Netflix, 13.03.2019

OT: Triple Frontier

 


Ein einfacher Rein-Raus-Job

Netflix liefert einen hochkarätig besetzten Actionthriller. Ob er auf die Liste sollte oder nicht, lest ihr im Review.

Inhalt

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Fünf Kumpels mit Vergangenheit

Santiago Garcia war mal ein US-Elite-Soldat, verdient sich nun aber seit einiger Zeit seine Brötchen als Berater der brasilianischen Regierung. Vornehmlich verfolgt er dabei das Ziel, den lokalen Drogenbaron Lorea zur Strecke zu bringen. Doch weil sich das immer mehr in die Länge zieht und er das Verhalten der lokalen Polizei kritisiert, lässt Garcias Motivation spürbar nach. Seine Informantin Yovanna, die Garcia durch sein Verhalten mehr und mehr in Gefahr bringt, versorgt ihn indes mit der Info, dass Lorea offenbar 75 Millionen Dollar auf seinem Anwesen haben soll. Eine reizvolle Summe, um der Legalität den Rücken zu kehren. Und so beginnt Garcia, Kontakt zu seinen ehemaligen Kumpanen aus der Army aufzunehmen. Gemeinsam will man das schwer bewachte Grundstück kapern, Lorea töten und das Geld außer Landes fliegen. Nicht alle Ex-Kumpels sind davon begeistert. Vor allem Tom Davis zögert. Doch auch ihn locken die versprochenen Scheine und zu Fünft begibt man sich auf eine Selbstmordmission sondergleichen …

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Garcia und seine Informantin Yovanna

Schon die Entstehungsgeschichte des Actionthrillers Triple Frontier liest sich spannend wie ein Krimi: 2010 bereits in Planung waren zunächst Tom Hanks und Johnny Depp für die Hauptrollen vorgesehen, während Kathryn Bigelow (Detroit) den Film inszenieren sollte. Das Ganze verzögerte sich dann so lange, bis 2015 (Bigelow war längst abgesprungen) J. C. Chandor (Margin Call) für die Regie engagiert wurde. Paramount Film sollte derweil die Produktion übernehmen und mittlerweile brachte man Will Smith ins Gespräch, eine zweite Hauptrolle zu übernehmen. Doch wieder verging ein Jahr. Smith verließ das Projekt für Collateral Beauty und Depp sowie Hanks stiegen dann auch irgendwann aus. Anfang 2017 brachte man dann Channing Tatum und Tom Hardy auf die Agenda. Auch Mahershala Ali stieß hinzu. Alle drei unterschrieben die entsprechenden Verträge. Doch dann, knapp vier Wochen vor Drehstart, ließ Paramount die Produktion fallen. Wer zuletzt Filme von Paramount verfolgt hat, weiß, dass der Anbieter seine Rechte entweder ganz oder teilweise an Streaming-Anbieter Netflix verkauft. Und so war es dann auch bei Triple Frontier. Netflix übernahm im Mai 2017. Besetzt werden sollten nunmehr Ben Affleck und Bruder Casey. Im Juli sprang Ben allerdings weider ab und Mark Wahlberg wurde als Ersatz diskutiert. Mittlerweile waren Charlie Hunnam, Garrett Hedlund und Pedro Pascal hinzu gestoßen. Erneut verzögerte sich der Drehstart, sodass Ben Affleck nun doch wieder zurück kam und man im Mai 2018 endlich mit der Produktion begann.

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Die Infiltration beginnt

Normalerweise sind solche Hochs und Tiefs bei Produktionen nicht gerade Garant für einen gelungenen Film – zumal sich auch das Drehbuch im Laufe der Zeit immer wieder änderte. Doch mit Triple Frontier dürfte Netflix einen echten Hit landen. Nicht nur sieht man hier zünftige Action und bekommt einen Mix aus Heist-Thriller, Actionfilm und Survivaldrama. Vielmehr liefert der Film in der Meta-Ebene durchaus noch jene Differenzierung, die man sich bereits erwartete, als Bigelow mit ihrem angestammten Drehbuchautor Mark Boal noch an Bord des Projektes waren. Zwar hat Chandor die Story bearbeitet, aber man kann immer noch erahnen, was eigentlich Tenor sein sollte. Denn unter der machohaften Männlichkeitsmaske unterliegen Bigelows Filmen stets tiefgründige moralische Fragen. Tödliches Kommando, Zero Dark Thirty – beide Filme des Regie- und Autoren-Gespanns waren geprägt von harten Kerlen, die irgendwann ihre Männlichkeits-Mechanismen in Frage stellen mussten.
Wenn Triple Frontier in der zweiten Hälfte vom eigentlich Story-Aufhänger abweicht, die fünf Ex-Soldaten immer deutlicher gegen Moralvorstellungen und ihre eigenen Ideale verstoßen; wenn Unschuldige getötet werden und es mehr und mehr ums blanke Überleben geht, wird deutlich, dass es nicht ein bloßer Actionfilm ist, mit dem man es hier zu tun hat.
Schon die Charakterisierung der fünf Protagonisten lässt das erahnen. Allesamt verdiente Soldaten, die nun mehr schlecht als recht über die Runden kommen: Davis, der sich als Makler gerade so über Wasser halten kann, während seine Scheidung ihn in den Alkohol trieb und er vom eigenen Haus nur noch die Garage betreten darf. Ben, der sich als Amateur-MMA-Fighter für ein paar Kröten prügelt oder Francisco, der seine Fliegerlizenz wegen eines Drogendelikts verlor – nein, Gewinner sind das nicht.

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Pedro: Pilot und verlässlicher Partner

Besonders deutlich wird der Konflikt auch in der Figur Hunnams. Sein William Miller hält Vorträge vor Soldaten und erzählt von posttraumatischen Belastungsstörungen. Davon, was das Soldatensein mit dem Mensch in der Uniform macht und davon, wie schwer es ist, ins normale Leben zurück zu kehren. Man nimmt ihm in seiner ersten Szene ab, dass er eine differenzierte Sichtweise auf das Thema hat. Und dennoch tut auch er später, was er tut.
Jetzt kann man kritisieren, dass Chandor seine Figuren zwar sorgsam einführt und man gerade genug Identifikationspotenzial an die Hand bekommt, um ihnen Sympathien entgegen zu bringen, die wirkliche Tiefe ihrer Konflikte aber dann doch nur anreißt. Denn natürlich ist Triple Frontier auch ein Actionfilm – und zwar ein recht guter. Schon die Eröffnungs-Sequenz, in der ein Nest von Kriminellen ausgeräuchert wird, gerät feurig und explosiv. Perfekt funktioniert auch das Setting in Kolumbien, das ein Höchstmaß an Authentizität gewährleistet. Man muss danach allerdings gut 40 Minuten Geduld haben. Denn der zweite (berechtigte) Kritikpunkt an Chandors Film ist seine Länge. Die teils obsoleten Momente zwischen den fünf Protagonisten ziehen sich bisweilen etwas, weil man versäumt hat, es ein wenig klischeeärmer zu gestalten. So sind es dann halt doch nur die üblichen Dialoge zwischen Soldaten-Machos, die über die Zeit retten müssen. Dann jedoch steigert sich die Spannung während der Infiltration des Anwesens. Im Schutze von Dunkelheit und starkem Regen entern die Fünf das Haus. Und während sie das Geld einsammeln, weiß auch der unbedarfteste Zuschauer, dass sich Unheil ankündigt. Gut 15 Minuten lang steigert sich die Atmosphäre, bis sie sich dann in den ersten echten Shoot-outs entlädt. Denn natürlich läuft nicht alles nach Plan und vor allem Davis sorgt für Konfliktpotenzial.

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Kurzes Innehalten

Rückkehrer Affleck spielt den Davis mit betont düsterer Note. Fast wirkt es, als wäre sein wortkarger Bruce Wayne in den Film geschlüpft – nur um ein paar Kilo um den Bauch reicher geworden. Das Gewissen des Films, bzw. des Zuschauer ist allerdings Sons-of-Anarchy-Star Charlie Hunnam, der sich mehr und mehr zum charismatischen Genre-Darsteller mausert und neben Affleck und Isaac locker besteht. Schön auch, dass man Garrett Hedlund (Tron: Legacy) mal wieder in einem großen Film sieht – als Bruder von William bekommt er zunächst allerdings nur wenig Entfaltungsmöglichkeiten abseits eines muskelbepackten Auftritts vor einem MMA-Fight.
Doch dann gibt’s ja noch die zweite Hälfte von Triple Frontier. Und in der nehmen die Dynamiken in der Gruppe zu. Auch Hedlund bekommt nun seinen Auftritt, wenn er sich mit Filmbruder Hunnam anlegt. Durchweg herausragend ist auch dann noch das Setting. Es geht über Berge, durch Urwälder und über Stock und Stein. Und selbst wenn sich echte Rasanz erst wieder zum Finale hin offenbart, bleibt die Atmosphäre durchweg packend. Schade, dass die wirklich actionreichen Szenen etwas wirken wie mit angezogener Handbremse umgesetzt – sieht man von der spektakulären Helikopterszene ab.
Ach ja: Das aufgesetzt wirkende Ende hätte es nun wirklich nicht gebraucht.

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Auf den Hund, ähm … das Maultier gekommen

Bild- und Tonqualität

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Tom lässt die Hütte brennen

Triple Frontier wurde komplett digital gefilmt – und zwar mit der großen ARRI Alexa 65. An deren Ausgang lagen Full-Frame-6.5K an, von denen ein 4K-Digital-Intermediate erstellt wurde. Wie bei Netflix-Produktionen zuletzt öfter zu sehen, ist das Bildseiten-Verhältnis ungewöhnlich. Hier liegt es in 2.11:1 vor. Netflix liefert es zudem im dynamischen HDR-Kontrastformat Dolby Vision. Dessen Bildgestaltung ist ungewöhnlich dunkel. In den Innenräumen zu Beginn versumpfen Gesichter schon mal etwas. Dafür sind die Schwarzwerte in den gut ausgeleuchteten Außenaufnahmen sensationell gut. Obwohl das Szenario natürlich mit gesättigten braunen Farben wiedergegeben wird und damit dem Schauplatz passend entspricht, fügte man keine Körnung hinzu. Selbst in den dunklen Dschungelszenen sieht man keinerlei Rauschen. Und die Bildschärfe sowie Detailtiefe ist absolut bestechend. Da sieht man noch einzelne Palmwedel in 100 Meter Entfernung von der Kamera (33’25) Auch die Close-ups von Gesichtern sind vorzüglich. Wie gesagt: Mit der einzigen Einschränkung, dass während der dunklen szenen schon der unmittelbare Hintergrund von Gesichtern im Schwarz verschwindet. Abgesehen davon gehört Triple Frontier visuell zum Besten, was Netflix derzeit zu bieten hat.

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Tom und Santiago sind nicht immer einer Meinung

Beim Ton wartet Netflix mit der typischen Konfiguration auf: Dolby Atmos für die Orginalfassung und Dolby Digital Plus für die deutsche Version. Beide sind zunächst einmal überraschend leise eingepegelt. Man muss entsprechend das Volumen DEUTLICH nach oben drehen, um auf die übliche Lautstärke zu kommen. Explosionen kommen dann zwar immerhin wuchtig, aber ziemlich brummelig und wenig differenziert zum Ohr (5’35/6’55). Die umherflitzenden Querschläger der anfänglichen Schießerei kommen zwar hörbar aus den Surrounds, klingen aber fast etwas phasenverschoben und wie ein schwacher Upmix. Das Gleiche gilt für die Surroundkulisse kurz vor dem Fight nach knapp 28 Minuten. Die Zuschauer sind hörbar auf den Rears abgelegt, aber ebenso wie der Song kurz darauf wirkt der Nachhall zu stark und es will sich kein homogenes Ganzes einstellen. Schüsse auf der Front, die direkt in die Kamera gefeuert werden hätten außerdem wesentlich mehr Offenheit verdient, sie tönen zaghaft und etwas muffig.
Sehr lebhaft ist dagegen der Dschungel nach etwa einer halben Stunde. Hier darf’s aber auch viel Hall und Rear-Effekt sein, da es ja eh diffuse Geräusche sind.

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Trotz Verletzung noch stark genug für eine Gebirgs-Kraxelei: William

Ziemlich druckvoll sind dann zwar die Schüsse im Inneren von Loreas Anwesen, doch so richtig nachvollziehbar klingt auch das nicht. Gelungen ist hingegen die authentisch wirkende Krach-Kulisse innerhalb des Helis kurz vor dem Absturz. Hier scheppert und klappert es ausgiebig und recht dynamisch aus allen Speakern und man wähnt sich durchaus mittendrin. Auch der Niedergang selbst liefert zahlreiche Surround-Effekte, aber kaum Bassdruck. Und so fehlt auch hier irgendwie etwas. Der Originalsound kann’s übrigens nicht besser und klingt identisch inkonsistent.
Legen wir unsere Konzentration auf dessen Höhen-Effekte der Atmos-Fassung, muss man leider sagen, das Triple Frontier auch hier enttäuscht:
Gehört über ein Apple-4K-TV-System gibt’s beispielsweise kein Hubschraubergeräusch von oben, obwohl die Kamera drin sitzt (2’35), dafür hört man die Rotoren ein bisschen, während der Heli kurz darauf NEBEN der Kamera fliegt. Die Musik indes wird fast dauerhaft auch auf die Heights gelegt, sobald sie etwas dynamischer wird. Auch einige Schüsse verhallen zart von oben, doch so richtige/echte direktionale Höhen-Effekte, die das Geschehen authentisch erweitern, bleiben aus. Es gibt zwar immer wieder irgendwelche Sound, aber diese wirken oft, als hätte man jene aus der regulären Ebene in die Höhe versetzt. Während des Heli-Absturzes kracht und rumpelt es dann endlich etwas mehr und ab 75’30 säbeln auch mal die Rotorblätter über die Köpfe hinweg. Dennoch wird man das Gefühl nicht so richtig los, als hätte man hier lediglich die Signale der Rears anteilig auf die Höhenspeaker gemischt. Das klingt schön im Falle der Geräusche der Dschungeltiere, aber ziemlich falsch, wenn man das bröckelnde und fallende Gestein von oben hört, das UNTERHALB der Kamera wegbricht, wenn das Maultier in die Tiefe stürzt.

Fazit

Triple Frontier ist einer der bis dato aufwändigsten Produktionen, die Netflix realisiert hat – und das nicht nur aufgrund der hochkarätigen Besetzung. Dass sich die Story bisweilen etwas zieht und echte, große Action-Momente etwas fehlen, machen die starken Performances zum Teil wieder wett. Den Rest erledigt das Setting.
Während das (4K)-Bild satte Kontraste und eine herausragende Schärfe liefert, enttäuschen sowohl der deutsche als auch der englische Ton mit zu viel Hall, undynamischer und nicht gerade druckvoller Gangart und einer ziemlich schwachen Atmos-Fassung im Original.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität: 90%

Tonqualität (dt. Fassung): 70%

Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 70%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 70%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 50%

Film: 70%

Anbieter: Netflix
Land/Jahr: USA 2018
Regie: J. C. Chandor
Darsteller: Oscar Isaac, Ben Affleck, Charlie Hunnam, Garrett Hedlund, Adria Arjona, Pedro Pascal
Tonformate: Dolby Atmos (DD+-Kern): en // Dolby Digital Plus: de
Bildformat: 2,11:1
Laufzeit: 125
Real 4K: Ja (Dolby Vision)
Datenrate: 15,25 Mbps
FSK: 16

(Copyright der Cover und Szenenbilder liegt bei Anbieter Netflix)

Trailer zu Triple Frontier

Triple Frontier | Official Trailer [HD] | Netflix

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5 thoughts on “Triple Frontier – Netflix

  1. Avatar UHDFan

    Der Film an sich wirkte schon etwas unliebsam heruntergedreht worden zu sein!
    Als hätte man keine Zeit gehabt sich mit einer gut ausgeklügelten und gut durchdachten Story zu befassen.
    Der Ton könnte besser sein. Bei meiner Soundbar klang es von den Höhen her viel zu blechernd.
    Schön das du jetzt auch die Datenrate mit angibst!

  2. Avatar Paul Trench

    Na ja,
    bei dem Film hätte mir der Trailer gereicht, denn der liefert den gesamten Plot mit Spannung.

    Der gesamte Film ist langatmig und mit Fehlern in Details, die ich Mitgliedern von Elite-Einheiten nicht zugetraut hätte;
    (Überschreitung Deadline wegen Dollars, Feuer in den Bergen, …)
    sorry, aber da sind die lokalen Pfadfinder besser aufgestellt …

    Also, der Trailer liefert alles, zwei Stunden Film zerstören die Illusion!

  3. Avatar Niko Giering

    Der Film ist nicht gut umgesetzt. Zu viele Logikfehler, unglaubhaft umgesetzt, viel zu oft vorhersehbar und durchschaubar. Dabei besitzt die Story an sich durchaus Potential, beginnt auch gar nicht schlecht und erzeugt Spannung. Aber schon bevor der Film Halbzeit erreicht hat, geht es nur noch bergab. Tiefgang wurde zwar versucht, in die Story einzubauen, aber zu unglaubhaft wird dies dem Zuschauer präsentiert. Der Film ist meiner Meinung nach nicht mal mehr gut genug, um als mittelmäßig durchzugehen.

  4. Avatar Dominik Diesing

    Ich kann all den “ Vorredner“/ bis dato abgegebenen Kommentaren in keinsterweise zustimmen. Der Film hat eine packende und in sich stimmige Handlung. Wer Actionfilme mag, wird an diesem Film seine Freude haben. Einer der anderen Kommentatoren bemängelte u.a. die Nichteinhaltung der DEADLINE und gab zu bedenken: „wahre Elite- Einheiten“ würden sowas nicht tun. Darauf kann ich nur erwidern, der Film nimmt sich fast 20 Minuten Zeit in einer Form von Vorgeschichte, alle Beteiligten/ Gruppenmitglieder einer EHEMALIGEN Eliteeinheit dem Zuschauer näherzubringen. Jeder von ihnen, ist vom Leben nach dem aktiven Dienst enttäuscht und finanziell abgehängt. Gerade das, und dieser schier unglaubliche Geldhaufen, lässt die Mitglieder all ihre Proffessionalität vergessen. Und darauf baut sich ja dann der Spannungsbogen/ das Desaster ja auf. Ich für meinen Teil war von dem Film HELLAUFBEGEISTERT! Bitte gern auch als Kaufversion veröffentlichen!

  5. Avatar Philipp

    Muss hier Dominik Diesing voll zustimmen, ist einer meiner neuen Lieblingsfilme, gerade weil er so ist wie er ist gefällt er, kann mir auch nicht erklären warum der Film so stark gemischte Kritiken bekommen hat, vielleicht weil alle die üblichen Ami Kriegsfilme der Neuzeit gewöhnt sind, die alle immer nach Schema F ablaufen, ich finde den Film nahezu perfekt.

    Zum technischen lässt sich sagen das das Bild nahezu perfekt ist, aber doch der Ton leider deutlich abfällt, auch die englische DTS Spur kann da leider nichts retten.

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