Unhinged – Außer Kontrolle 4K UHD

Blu-ray Review

Leonine Distribution, 27.11.2020
Leonine Distribution, 27.11.2020

OT: Unhinged

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711 TPX

Russell Crowe macht Jagd auf eine unschuldige Frau.

Inhalt

Was will der Kerl da in dem anderen Fahrzeug?

Rachel lebt in Trennung, die Scheidung scheint teuer zu werden. Das Geld ist knapp und Sohn Kyle will täglich zur Schule gebracht werden. Das Ganze findet in einem alten klapprigen Volvo statt und zuletzt kam Kyle immer wieder zu spät, weil der Verkehr einfach zu dicht war. Auch heute ist die Zeit knapp. Und dann ruft auch noch der Ex an und cancelt ein geplantes Spiel mit Kyle ab. Die Voraussetzungen für einen schlechten Start in den Tag könnten „besser“ kaum sein. Als auch noch eine Kundin von Rachel aufgrund der bevorstehenden Unpünktlichkeit absagt, ist der Tag für Rachel gelaufen. Also warum nicht einfach mal aus dem Trott ausbrechen. Denkt sich Rachel und schlägt sich mehr illegal als legal durch die Schlange der Fahrzeuge. Die anderen Verkehrsteilnehmer quittieren es mit einem Hupen. Etwas, das Rachel auch tut, als vor ihr ein dicker Pick-up nicht losfährt, nachdem die Ampel auf Grün springt. Doch diese Aktion war leider diese eine Aktion zu viel. Denn der so auf sein Fehlverhalten hingewiesene Fahrer verlangt an der nächsten Ampel eine kleine Entschuldigung. Rachel und der Kerl legen sich miteinander an, weil sie sich nicht entschuldigen möchte. Hätte Rachel es doch getan. Denn von nun an hat sie ihn am Hals. Und auch alle, die Rachel wichtig sind. Der Typ geht soweit, dass alle in tödlicher Gefahr sind …

Rachel fürchtet, dass der Mann sie immer noch verfolgt

Im Jahr 27 nach Falling Down mit Michael Douglas ist die Welt eine andere. Reichte damals ein einfacher Verkehrsstau bei Gluthitze, sind es heute die zahlreichen Ablenkungen des digitalen Lebens, die dafür sorgen, dass Menschen nicht mehr im Miteinander sondern im ständigen Gegeneinander sind.
Das bildet den zunächst diffusen Hintergrund dieses Thrillers, der im sommerlichen Kino so etwas wie die erste Rückkehr zu einer ersten Normalität in den Lichtspielhäusern sein sollte (bis wir nun erneut an diesem Punkt sind). Unhinged war der erste Film, der nicht dauerverschoben wurde und dennoch eine gewisse Zugkraft hatte. Immerhin ist Russell Crowe der Hauptdarsteller und die Story versprach Thrill.
Nach einer kurzen Vorlaufszeit, in der der Antagonist während des Vorspanns und die Protagonistin in der Folge vorgestellt werden, ist Unhingend von dem Moment an, in dem Rachel dem Fahrer begegnet, über weite Strecken praktisch in Echtzeit gedreht. Dadurch vermittelt sich recht eindrücklich das Gefühl der Beklemmung, das Rachel verspürt.
Der Mix aus Steven Spielbergs Duell und Falling Down lebt aber vor allem von der Präsenz Russell Crowes. Der Darsteller der sich für die Rolle einen ziemlich krassen Fatsuit unter das blaue Hemd gepackt hat, wirkt äußerst wuchtig in der Rolle des ausrastenden vermeintlichen Normalos. Er spielt die Rolle mit einer glaubwürdigen unterschwellige Aggression. Keinen Moment zweifelt man daran, dass mit ihm nicht gut Kirschen essen ist.

Er hatte einen schlechten Tag

Zusätzlich zur Performance von Crowe verlässt sich der Film aber auch noch auf eine ziemlich außergewöhnliche Brutalität. Schon die Eröffnungsszene dürfte aufgrund des Gezeigten dem einen oder anderen Crowe-Fan auf den Magen schlagen. Und nach etwa 30 Minuten, wenn Unhinged einen Gang höher schaltet, setzt es eine ziemlich offensive Verkehrsunfall-Situation, die dem Zuschauer klar macht, dass der Film es wirklich ernst meint. Jegliche Hilfe, die sich Rachel für einen Moment bietet, nimmt Regisseur Derrick Borte (American Dreamer) sofort aus dem Spiel. Und das durchaus blutig, wie man anhand der Szene mit Rachels Anwalt Andy im Schnellrestaurant sehen kann. Auch hier gehen Film und Hauptdarsteller ziemlich drastisch zur Sache.
Vielleicht ist das aber auch schon ein Problem der ganzen Sache. Denn während das Tempo stimmt, Crowe sein Bestes gibt und viele Szenen intensiv geraten, wirkt Unhinged oberflächlich und etwas schludrig. Dazu gesellen sich zahlreiche Logiklöcher. Ist es wirklich gar so leicht, sämtliche privaten Infos aus einem Handy zu ziehen? Ist es logisch, dass Rachel nicht direkt zu Beginn der Verfolgungen eine Polizei-Dienststelle aufsucht?
Am schwersten wiegt allerdings, dass Rachel zu unsympathisch rüber kommt. Der Zuschauer muss sich bei solch einem Film mit einer der Figuren identifizieren. In der Regel mit der Protagonistin. Und erst Recht, wenn der Antagonist dermaßen skrupellos rüberkommt wie Russell Crowes Bösewicht hier. Rachels Figur taugt aber nicht zur Identifikation. Der Film lässt nur wenig gute Haare an ihr. Sie ist unpünktlich, schnell gestresst, nimmt kleinere und größere Rückschläge offenbar emotionslos hin, um dann im entscheidenden Moment die Zicke raushängen zu lassen, ohne die Gefahr des Gegners zu wittern. Das wirkt leider ziemlich unglaubwürdig.
Während Crowe immerhin darstellerisch überzeugt, bleibt seine Motivation bis auf leise Andeutungen während einer vor verletztem Männerstolz getränkten Dialogszene komplett im Dunkeln. Man erfährt auch nicht wirklich, wer da zu Beginn des Films seine Opfer sind.

Eine Entschuldigung hätte er gerne

Joel Schumacher, der seinerzeit den langsam ausrastenden Michael Douglas inszeniert hatte, bot viel mehr Potenzial für den Zuschauer, sich mit der Figur des D-Fens zu identifizieren. Selbst wenn der seinerzeit völlig überzogen reagiert hat (man denke nur an die Szene im Schnellrestaurant), so konnte man doch nachvollziehen warum er so ausrastet, hat man sich doch selbst eventuell schon mal in ähnlichen Situationen wütend werden sehen. Die überzogene Gewalt und das kaum unterfütterte Verhalten macht die gleiche Identifikation in Unhinged allerdings sehr schwer. Selbst wenn der Film uns mit der Tatsache, dass der Kerl keinen Namen hat und immer nur als „Der Mann“ genannt wird, suggeriert, dass es ein Jedermann ist. Ein freundlicher Nachbar, den ein Ereignis zum Amokläufer macht.
Zu kaschieren sucht Borte die fehlenden Identifikationsmöglichkeiten der Figuren mit der genannten Gewaltschraube, seiner Unerbittlichkeit und dem hohen Tempo. Man merkt ihm zwar an, dass das Budget nicht gigantisch hoch gewesen ist, doch die Verfolgungsjagden in den beiden Fahrzeugen sind durchaus packend inszeniert. Und es wird eine erkleckliche Menge an Blech kaltverformt. Die kurze und knackige Spielzeit von gerade mal 90 Minuten inklusive Abspann tut ihr übriges dazu, dass nach der 20-minütigen Einführung der Figuren kaum Zeit zum Atmen bleibt – und das bis zum (erneut) ziemlich heftigen Schluss. Es ist schon ein wenig befremdlich, einen Brocken wie Russell Crowe, der in diesem Film noch mal um 30 kg schwerer gemacht wurde, dabei zuzusehen, wie er eine Frau mehrfach mit voller Wucht und geballter Faust praktisch bewusstlos schlägt und noch nachtritt. Es darf durchaus die Frage gestellt werden, ob das sein musste, um zu schildern, dass hier eine tickende Zeitbombe explodiert. Inszenatorisch hätte man das sicherlich auch anders hinbekommen und dennoch für Thrill gesorgt.
Was außerdem etwas schade ist: Unhinged beginnt, wie erwähnt, im Vorspann mit deutlicher Kritik an der verrohenden Gesellschaft, die sich durch ihr Dasein und irrelevantes Geposte in sozialen Netzwerken definiert. Mit unterlegten Archivbildern von Unfällen, Gewaltausbrüchen und Konfrontationen bekommen wir einen Eindruck davon, wie sich die Gesellschaft nach und nach durch die Digitalisierung und das exzessive Nutzen von Smartphone, Netzwerken und virtueller Welt entzweit hat. Sieht man davon ab, dass Russell Crowes Antagonist den Film über ausrastet und durchdreht, wird diese suggerierte Metaebene während der eigentlichen Story zu keiner Zeit mehr aufgegriffen.

Preis: 23,00 €
(Stand von: 2020/12/02 3:42 pm - Details
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Produktpreise und -verfügbarkeit sind zum angegebenen Datum / Uhrzeit korrekt und können sich ändern. Alle Preis- und Verfügbarkeitsinformationen auf https://www.amazon.de/ zum Zeitpunkt des Kaufs gelten für den Kauf dieses Produkts.
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6 neu von 23,00 €0 gebraucht
Studio:
Format: Blu-ray
Spieldauer:
Erscheinungstermin: Fri, 27 Nov 2020
(* = Affiliate-Link / Bildquelle: Amazon-Partnerprogramm)

Bild- und Tonqualität BD

Fühlt sich im Recht: Der Mann

Das „Negative“ vorweg: Die schlechtesten Aufnahmen kommen direkt zu Beginn. Während der Zooms ins Innere des Autos bei fast völliger Dunkelheit macht sich Rauschen durch das Erhöhen der ISO Rauschen bemerkbar. Vor allem im Hintergrund von Crowe wuselt es sichtlich. Im Prinzip war es das dann aber mit der nötigen Kritik – was ohnehin relativ zu sehen ist, denn allzu schlimm körnt es dann doch nicht.
Sobald das Bild heller wird, ist es extrem ruhig und fast völlig frei von Körnung. Man merkt deutlich die Qualität der genutzten Hi-Res-Kamera, die in praktisch jeder Einstellung sehr scharfe Bilder mit einer herausragenden Detailtiefe liefert. Während Schwarzwerte noch ein bisschen knackiger sein könnten, sind Kontraste insgesamt sehr harmonisch. Nicht herausragend dynamisch, aber harmonisch. Farben sind meist warm gehalten, wenn das Geschehen in Innenräumen spielt, werden neutraler, wenn’s nach Draußen geht. Insgesamt ist Unhinged – Außer Kontrolle relativ düster gehalten. Auch in den Außenaufnahmen – zumal viele Szenen innerhalb von Fahrzeugen spielen. Farben sind durchweg etwas reduziert und eher soft als knallig.
Unhinged – Außer Kontrolle beginnt wunderbar räumlich, während der prasselnde Regen auf sämtlichen Speakern niedergeht. Der sich in den ersten Minuten immer stärker intensivierende Score sorgt für eine schöne Dynamik und die Explosion nach 5’03 sorgt für ein respektables Rappeln in der Kiste. Klasse ist auch der großhubige Motor des Antagonisten, der immer wieder brabbelnd über die Speaker wummert. Kurze Attacken wie der Angriff des Mannes auf Andy im Diner werden dynamisch wiedergegeben und wenn die späteren Verfolgungsjagd-Sequenzen gleich ein gutes Dutzend an Fahrzeugen platt machen und dabei auch schon mal ein Truck einen Polizeiwagen überrollt, wird das durchaus kraftvoll ins Heimkino transportiert.

Schmerzen fühlt er nicht

Schön außerdem, dass Anbieter Leonine schon auf der Blu-ray die englische Dolby-Atmos-Fassung integriert hat, die mit ihrem True-HD-Kern schon die Eingangsszene wunderbar inszeniert. Akustisch absolut korrekt prasselt der Regen auf das Autodach, nachdem sich zuvor das Gewitter bedrohlich über Kopf bemerkbar gemacht hat. Ein wirklich schöner Beginn in Sachen 3D-Sound.
Auf der regulären Ebenen ähneln sich DTS-HD-MA-Variante und Atmos-Spur sehr. Während die Synchro im Bassbereich etwas mehr Obertöne liefert, drückt Atmos im unteren Frequenzbereich etwas definierter. In Sachen 3D-Klänge gibt’s nach 12 Minuten zwitschernde Vögel, die erstaunlich viel Naturatmosphäre erzeugen. Eine ähnliche Naturkulisse kommt noch einmal kurz darauf und während der dramatischeren Actionsequenzen kann auch der Score ein wenig zum 3D-Sound beitragen. Jetzt ist Unhinged grundsätzlich visuell kein großer Lieferant für zwingend notwendige oder nachvollziehbare Geräusche aus der Höhe. Da muss es dann schon mal das leise Radio-Gedudel im Diner tun oder eine Seitenscheibe im Auto, die nach oben gefahren wird. Vielmehr Möglichkeiten bieten sich ansonsten nicht. Im Finale hingegen hört man dann mal leises Knacken von Holzbohlen, wenn sich Kyle auf dem Dachboden versteckt hält. Der Hubschrauber bei 79’17 ist dann ein netter Abschluss auf einem 3D-Atmos-Sound, der zwar nur wenig Anlass für die Aktivität auf den Höhen-Speakern gibt, aber die wenigen Signale korrekt und ansprechend vertont.

Preis: 13,00 €
(Stand von: 2020/12/02 3:42 pm - Details
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7 neu von 13,00 €1 gebraucht von 15,99 €
Studio:
Format: Blu-ray
Spieldauer:
Erscheinungstermin: Fri, 27 Nov 2020
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Bild- und Tonqualität UHD

Crowe wirkt in seiner Rolle unzerstörbar wie ein Berserker

Unhinged wurde mit der Sony CineAlta Venice aufgezeichnet, an deren Ausgang maximal 6K anliegen. Ausgehend von diesem Material hat man – wie es den Anschein macht – ein 4K-Digital-Intermediate gezogen, was bedeutet, dass der Film derzeit eine der wenigen aktuellen Digital-Produktionen mit einem durchgängigen 4K-Workflow sind. Obendrauf spendierte man noch das statische HDR10 sowie einen im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum.
Die beiden letzteren Eigenschaften sind im laufenden Bild der UHD-BD allerdings eher unauffällig. Der HDR-Effekt beschränkt sich schon rein dadurch, dass der Film zu weiten Teilen bei etwas grau-verregneten Einheits-Helligkeiten spielt. Anlass für besonders gleißende Spitzlichter gibt’s deshalb nicht. Auch die Farben an sich unterscheiden sich nur bedingt. Hauttöne sind allerdings etwas wärmer, natürlicher und angenehmer. Die Kontrastdynamik erscheint etwas knackiger, da helle Bereiche etwas normalisiert werden und schwarz knackiger erscheint. Der deutlichste Unterschied liegt in der Detailtiefe und Schärfe. Während Hintergründe klarer abgegrenzte Feinheiten (Überland-Telefonkabel, Reklameschriften etc.) bieten, sind Close-ups von Gesichtern noch plastischer. Wenn Rachel und ihrem Gegner die ersten Schweißperlen am Gesicht entlang rinnen, scheinen diese fast aus dem Fernseher zu triefen. Währe das Bild nicht insgesamt eher entsättigt und deshalb meist unspektakulär, würde die UHD-BD noch mehr beeindruckender abliefern. Natürlich ist das der gewollte Look des Films und deshalb kaum zu kritisieren. Aber trotz wirklich vorzüglicher Schärfewerte und einer extrem hohen Laufruhe reicht es halt nicht ganz für eine Referenzscheibe im Stile von Lucy.

Blu-ray (8’11): (Slider ganz nach rechts): Rein von den Farben her ist die BD etwas weniger kräftig.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD liefert etwas satteres Grün.

Blu-ray (41’17): (Slider ganz nach rechts): Hautfarben sind über die BD schon recht angenehm.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die Ultra-HD Blu-ray stellt die Brauntöne aber noch etwas weniger gelblich und deshalb noch etwas natürlicher dar.

Blu-ray (64’21): (Slider ganz nach rechts): Szenen, die über die Blu-ray noch etwas trüb(er) sind…

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … bekommen bei der UHD-BD etwas mehr Kontrast und wirken plastischer. Auch die Zeichnung auf den hellen Scheinwerfern und Blinkern kommt besser raus.

Blu-ray (28’42): (Slider ganz nach rechts): Der deutlichste Unterschied ist aber bei der Auflösung zu suchen.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die native 4K-UHD-BD-Scheibe kann in der Tiefe sichtbar mehr Details heraus holen. Nicht nur die Leitungen sind klarer abgegrenzt, auch die Schrift auf den Schildern ist wesentlich besser lesbar.

Die Szene zum Vergleich in voller Größe
Beim Ton tut sich nichts. Es bleiben die gleichen (guten Tonspuren) wie auf der Blu-ray.
Preis: 23,00 €
(Stand von: 2020/12/02 3:42 pm - Details
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6 neu von 23,00 €0 gebraucht
Studio:
Format: Blu-ray
Spieldauer:
Erscheinungstermin: Fri, 27 Nov 2020
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Bonusmaterial

Der im Bonusmaterial von Unhinged enthaltene Audiokommentar mit Derrick Borte, Brendan Galvin, Fredrick Waff und Denise Wingate fällt trotz der vier Teilnehmer ziemlich nüchtern und sprachlos aus. Das Featurette „This Side of Rage“ ist da schon interessanter. In knapp 30 Minuten bekommt man hier durchaus intensivere Einblicke in die Produktion – Interviews und Behind-the-Scenes-Footage inklusive. Leider ist weder der Audiokommentar untertitelt, noch das Featurette.

Fazit

Unhinged war zwar nicht die erhoffte Wiederbelebung fürs Nach-Corona-Kino, und Bortes Film ist auch ansonsten eher nachlässig und löchrig – rasant ist er aber allemal. Außerdem zeigt er Crowe in einer sehr ungewöhnlichen und harten Rolle. Das muss man mögen, aber eigentlich auch mal gesehen haben. Man sollte allerdings mit der Brutalität des Films umgehen können, denn die ist wirklich nicht von schlechten Eltern.
Die BD und UHD-BD liefern beide ein absolut sauberes, sehr scharfes und detailreiches Bild, das im Falle der UHD-BD natives 4K liefert.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 90%
Bildqualität UHD: 90%

Tonqualität BD/UHD (dt. Fassung): 80%

Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 80%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 40%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 80%

Bonusmaterial: 40%
Film: 60%

Anbieter: Leonine Distribution
Land/Jahr: USA 2020
Regie: Derrick Borte
Darsteller: Russell Crowe, Caren Pistorius, Gabriel Bateman, Jimmy Simpson, Austin P. McKenzie
Tonformate BD/UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): en // dts-HD-Master 5.1: de
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 91
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-100
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10
Maximale Lichtstärke: 1126
FSK: 16

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Leonine Distribution)
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Trailer zu Unhinged – Außer Kontrolle

Unhinged - Trailer (deutsch/german; FSK 12)

 

2 thoughts on “Unhinged – Außer Kontrolle 4K UHD

  1. Avatar Rüdiger Petersen

    Kann den Film wirklich nur weiterempfehlen. Hier geht’s ordentlich zur Sache.

  2. Avatar Audionymous

    Fand den film auch hammer, allerdings war ich mit der Schärfe nicht ganz so zufrieden.

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