Verschwörung 4K UHD

Blu-ray Review

Sony Pictures Entertainment Deutschland, 06.06.2019
Sony Pictures Entertainment Deutschland, 06.06.2019

OT: The Girl in the Spider’s Web

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Firefall

Ein explosives Wiedersehen mit Lisbeth Salander.

Inhalt

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Lisbeth übt mal wieder Vergeltung an einem übergriffigen Kerl

Lisbeth Salander, Hackerin und Freizeit-Racheengel im Namen der missbrauchten Frauen, wird von Programmierer Frans Balder kontaktiert. Der bereut, dereinst eine kleine Datei entwickelt zu haben, mit der sich sämtliche Atomraketen der Welt fernsteuern lassen. Also bittet er Lisbeth, dieses File zu stehlen – von einem Rechner der NSA. Das bleibt natürlich nicht ungesehen. Und so hat Salander bald nicht nur einen US-Agenten, sondern auch den schwedischen Geheimdienst und eine Killertruppe am Hals. Letztere hat ganz eigene Interessen an der Datei und schreckt auch vor Mord und Kindesentführung nicht zurück. Während Lisbeth alles daran setzt, die Datei zu öffnen, entgleitet ihr die Situation zunehmend. Um Hilfe zu erhalten, kontaktiert sie Mikael Blomkvist. Doch den zieht sie nur mit hinein in ein tödliches Abenteuer, deren Gegner Lisbeth am Ende bekannter sind als ihr lieb ist …

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Mikael ist nicht glücklich über die Entwicklungen in der Redaktion

Stieg Larsson hatte zu seinen Lebzeiten (unter anderem) drei Romane verfasst, deren Veröffentlichung der im November 2004 verstorbene Journalist und Autor nicht mehr erleben sollte. Ursprünglich auf zehn Teile angelegt, vollendete er nur drei (dt.: Verblendung, Verdammnis, Vergebung). Und diese wurden postum bekannt unter der Millennium-Trilogie. Deren schwedische Verfilmung mit Michael Nyqvist und Noomi Rapace in den Hauptrollen kam hierzulande dann ab Oktober 2009 in Kinos und legte den Grundstein für die nachhaltige Beliebtheit des schwedischen Krimis (auch) in Deutschland. Eine TV-Ausstrahlung der Langfassungen der Filme folgte und 2011 sorgte David Fincher für einen Neuaufguss des ersten Teils fürs US-Publikum. Zwar liegen noch drei weitere Romane in ihrer Rohfassung vor, doch die Rechteinhaber (unter anderem Larssons Bruder und Vater) schließen aus, dass diese jemals von einem anderen Autoren fertiggestellt werden.
Wie kommt es dann, dass jetzt ein vierter Teil mit dem Namen Verschwörung das Licht der Leinwand erblickt?
Nun, auch für diesen Film gibt es eine literarische Vorlage. Diese kommt allerdings nicht von Larsson und basiert auch nicht auf dessen Entwürfen für die weiteren Teile, sondern ist ein eigenständiger Roman aus dem Universum der Lisbeth Salander. Den wiederum hat der Journalist und Schriftsteller David Lagercrantz mit dem Segen der Nachlassverwalter von Larsson geschrieben und veröffentlicht.
Wir haben es also eher mit einem „sanften“ Reboot als mit einer Fortführung der bisherigen drei Teile zu tun.

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Gabriella Grane von der schwedischen Säkerhetspolisen ist hinter der Datei her

Doch das muss ja nichts Schlimmes sein. Allerdings sollte man sich als Fan der ersten drei Filme ein wenig von deren Atmosphäre lösen. Denn Fede Alvarez lässt Lisbeth Salander in Verschwörung ein bisschen zur Actionheldin im James-Bond-Modus mutieren. Wenn sie mit ihrem Zweirad über eine vereiste Wasserfläche donnert, um der Polizei zu entwischen, dann hat das mit der jungen Hackerin aus der Millennium-Trilogie (und deren Verfilmungen) nur noch wenig zu tun.
Was allerdings nicht an der Hauptdarstellerin liegt. Nach Noomi Rapace und Rooney Mara darf nun Claire Foy die Rolle der taffen Hackerin mit Feminismus-Attitüde geben. Für Foy war es ein Wagnis, ist sie schauspielerisch doch eher auf royale Rollen in TV-Serien (The Crown) oder auf die liebende Ehefrau in Dramen (Aufbruch zum Mond) abonniert. Der Mut, sie zu besetzen hat sich allerdings gelohnt. Denn in ihren Augen spiegelt sich durchaus der Geist der geschundenen Salander-Seele wider. Was allerdings kolossal nervt, ist das Macho-Getue mit dem ständigen Quarzen von Kippen. Weder Foy noch Lisbeth haben das nötig, um cool oder besonders hart zu wirken.
Hart ist indes ein gutes Stichwort. Denn sowohl die dunkle Atmosphäre, die schon mal an Hannibal erinnert (und das nicht nur wegen der Gesichtsmaske) als auch die grafische Gewalt sind ziemlich erbarmungslos. Das Vorgehen der Killer schreckt nicht vor Kopfschüssen zurück und außer ein paar wenigen Momenten im Zusammenspiel mit Balders Sohn (Stichwort: Lamborghini) bleibt das Ganze auch weitgehend humorfrei.

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Die Killer gehen mit äußerster Brutalität vor

Und so ist Verschwörung ein thematisch und seitens der zahlreichen Charaktere hin und wieder etwas überfrachteter Film, dessen initiale Story-Auslösung kaum Bedeutung erhält. Doch wenn man das eben nicht zwingend unter dem Aspekt betrachtet, das gleiche erzählerische Niveau wie in der ursprünglichen Trilogie zu erhalten, kann man 120 Minuten auch weniger spannend zubringen. Denn was Alvarez und sein Kameramann Pedro Luque hier in Sachen Bildgestaltung abgeliefert haben, ist schon klasse. Und das ganz unabhängig davon, ob man sich auf den verschneiten Straßen Stockholms, in kühlen Loftgebäuden oder in abgerockten Ruinen bewegt. Und wenn die James-Bond-Reihe mal einen neuen Mann auf dem Regiestuhl braucht, hat er sich hier zumindest ein wenig ins Gespräch gebracht.
Die arg plakative Fetisch-Optik im Finale hätte es allerdings nicht gebraucht. Sie wirkt am Ende auch überflüssig und jubelt dem Film eine sexuelle Konnotation unter, die auch nicht zu der Geschwister-Geschichte passt. Schade ist zudem, dass die Rolle des Mikael Blomkvist praktisch nicht stattfindet. Die Konzentration liegt ganz eindeutig auf Salander. Besonders ärgerlich ist das, weil die durchaus dramatischen Entwicklungen in Mikaels Redaktion nach einer kurzen Erwähnung überhaupt nicht mehr aufgegriffen werden. Unter diesen Aspekten hätte man sich dieses Detail dann auch sparen können.

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Lisbeth gibt Gummi

Bild- und Tonqualität BD

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Lisbeth sucht Zerstreuung in der Disko

Wer sich schon länger mal nach Demonstrationsmaterial in Sachen Life-Action-Bildqualität gefragt hat, der möge sich Verschwörung zulegen. Der vollständig digital gefilmte und hzu großen Teilen mit 6,5K gedrehte Film ist ein Musterexemplar in Sachen Bildruhe, Rauschfreiheit und Schärfe. Was Gesichter hier an Detailtiefe liefern, ist fast schon beängstigend gut und sucht im Realfilm-Sektor seinesgleichen. Selbst dunkle Szenen sind dabei nahezu vollständig ohne Körnung und zeigen ebenfalls eine famose Schärfe (Stirn 35’03). Die Farbgebung ist dem Thema entsprechend sehr kühl und technisch gehalten. Meist dominieren blaue und graue Farben, wenn es die Beleuchtung nicht mal bewusst anders will. Wenn man überhaupt etwas am Bild von Die Verschwörung aussetzen möchte, dann die Tatsache, dass es bisweilen arg dunkel zugeht und nicht bei jedem Shot die Kamera perfekt im Fokus steht.
Verschwörung kommt für beide Sprachen in dts-HD-Master-Kodierung. Und beide klingen dazu auch praktisch identisch. Nimmt man die wuchtige Explosion in der 24. Minute, kann man keinen Unterschied in puncto Differenziertheit, Direktheit und LFE-Aktivität wahrnehmen. Zwar könnte der Sub hier noch kräftiger zupacken, aber die Surroundkulisse ist sensationell gut. Dazu rauscht der Ton zu keiner Zeit – auch nicht in den ganz leisen Passagen. Diese Dynamik zwischen lauten und leisen Situationen sorgt bisweilen für Gänsehaut – und das, obwohl es hier nicht pausenlos kracht und bummt. Allerdings lässt genau das Spielraum für heraus stechende Sounds wie das Abfeuern der schallgedämpften Waffe nach 48 Minuten, was richtig satt im Heimkino landet. Ebenso satt wie die Einzelschüsse aus der großkalibrigen Gun im Finale, die nicht nur die Schergen wuchtig aus dem Weg räumen, sondern auch das Sofa erzittern lassen. Und dann gibt es noch diesen gewaltigen Hochgeschwindigkeits-Unfall kurz vor Schluss, der mal so richtig die Fetzen fliegen lässt (102’59).

Bild- und Tonqualität UHD

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Begegnung mit der Vergangenheit

Verschwörung wurde hauptsächlich mit der Arri Alexa 65 aufgenommen. Während der schwerer zu kontrollierenden Außenszenen kam die Alexa Mini zum Einsatz, die etwas flexibler im Umgang mit vorhandenem Licht ist. Etwa 15% der Aufnahmen entstanden mit der Mini. Der Rest wurde im Open-Gate-Mode der 65er bei voller Chip-Auflösung von 6560×3102 Pixeln aufgenommen, während die Alexa Mini „nur“ 3.4K am Ausgang liefert. Von dem gemischten Material wurde dann ein 4K-Digital-Intermediate gezogen, sodass die UHD weitgehend nativ in 4K vorliegt (ausgenommen eben die Szenen, die mit der Alexa Mini gefilmt wurden). Hinzu kommt ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum sowie die höhere Bilddynamik – allerdings nur mit statischem HDR10.
Tja, wo das Bild der Blu-ray schon nicht zu den hellsten gehört, ist jenes der UHD dann noch mal dunkler. Der Stimmung des düsteren Actionthrillers wird nochmals stärker unterstützt. Gleichzeitig ist das Schwarz in den Nachtshots auf Stockholm beeindruckender, lässt aber bei Resthelligkeit gegenüber der Blu-ray ein wenig nach. Hier hebt HDR10 die Details in dunklen Szenen eher etwas an, was für einen gleichförmigeren und nicht ganz so harten Look sorgt. Die Farbgebung ist weitgehend identisch – einzig Hauttöne sind ein wenig wärmer und wirken natürlicher.
Extrem gut gerät dann die tatsächliche Auflösung der Scheibe. Wo die Blu-ray schon scharf war, setzt die UHD in jeder Situation noch eins drauf. Die Antenne am Redaktionsgebäude (10’23), die Wimpern in Close-ups oder die fantastisch definierte 6,5K-Nachtaufnahme von Stockholm. Das ist insgesamt Detailtiefe auf ganz hohem Niveau. Gerade während der Nachtaufnahme (8’56) sieht man punktuelle Lichter von Fahrzeugen, Ampeln oder Laternen, die über die Blu-ray zwar gut aussehen, im direkten Vergleich aber fast ausreißen und schwammig wirken. Spätestens beim Close-up von Sylvia Hoeks im Profil meint man, es mit einer hoch aufgelösten Modefotografie zu tun zu haben. Was um Hoeks Augenpartie an Details im Lidstrich und dem Auge zu sehen ist, besteht sogar dem Test mit der Nase direkt auf dem Screen – fantastisch. Wären nicht die leichten Mängel, die teilweise den Schwarzwert etwas runterziehen sowie das in Teilen arg dunkle Bild, würde Verschwörung in jede Referenzkiste gehören.

Blu-ray (10’23): (Slider ganz nach rechts): Die grundsätzlich dunkle Abstimmung der Blu-ray …

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … wird von der UHD noch mal intensiviert. Die Gebäudeoberflächen wirken etwas neutraler und haben etwas mehr Differenzierung in den Grautönen. Im laufenden Bild lässt sich besser erkennen als auf dem Screenshot, dass die Antenne auf dem Dach des rechten Gebäudes definierter bleibt.

Blu-ray (58’39): (Slider ganz nach rechts): Die Blu-ray ist in den trüber ausgeleuchteten Szenen etwas kontrastärmer.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD zeigt das etwas dynamischere Bild und liefert das kräftigere Rot – Erweiterter Farbraum sei Dank.

Blu-ray (8’56): (Slider ganz nach rechts): Die ARRI Alexa 65 liefert beeindruckende Totale – auch bei Nacht.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Dennoch stellt die UHD hier (noch besser sichtbar im laufenden Bild als über den Screenshot) sämtliche punktuellen Lichter klarer, heller und definierter dar – ein Musterbeispiel für die höhere Brillanz und Helligkeit bei Highlights.

Blu-ray (29’55): (Slider ganz nach rechts): Die Blu-ray ist bereits sehr gut aufgelöst und detailliert.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Über die native 4K-Scheibe erkennt man dennoch mehr Details, besser sichtbare Poren und Fältchen im Gesicht.

Blu-ray: (Slider ganz nach rechts): Gehen wir so nahe ran, dass das Pixelraster erkennbar ist, bleibt die BD hinter der UHD zurück.

UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Gerade die Wimpern sind wesentlich klarer und auch die feinen Details in der Iris kommen besser zum Ausdruck. Im Live-Bild erscheint das noch eindrucksvoller als über den Screenshot, der die Auflösung in der Form nicht komplett wiedergeben kann.

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Ed Neeham ist US-Spezial … ähm … „irgendwas“ und will die Datei ebenfalls sicherstellen

Während der deutsche Ton bei verlustfreiem dts-HD-Master bleibt, erfährt die UHD ein Upgrade für den Originalsound – und zwar auf Dolby Atmos. Während die reguläre Ebene praktisch identisch zum dts-HD-Master-Sound tönt, gesellt sich mit den Heights die Höhenebene hinzu. Und die ist von Beginn an schon mal deshalb aktiv, da sie die Filmmusik komplett mit einbezieht. Im Intro weht außerdem schon der Wind beim Fall vom Balkon massiv aus allen Speakern. Hängt dann der Typ nach sieben Minuten von der Decke, knirscht der Strick hörbar von oben. Atmosphäre kommt auch immer dann auf, wenn Protagonisten durch große Büros oder auf Flughäfen wandern und die Stimmen der Angestellten von den Decken widerhallen (bspw. 17’50, 30’30). Vor und während der Explosion setzt es dann auch zahlreiche Sounds aus der Höhe (ab 23’30), auch wenn nicht alle absolut logisch auch von dort oben kommen sollten – was übrigens auch für den Regen nach 39 Minuten gilt, der mal wieder inkorrekterweise aus den Heights zu hören ist. Immerhin passt das Gewittergrollen, das gleichzeitig stattfindet. Und auch die gurrenden und aufstiebenden Tauben sind korrekt auf den Höhen-Speakern verortet (46. Minute). Klasse ist auch der Aufzug nach etwas über 70 Minuten sowie das rege Treiben und die Durchsagen am Flughafen. Einen der deutlichsten 3D-Soundeffekte gibt’s dann nach knapp 90 Minuten, wenn es in den Rohren zu dampfen und rumoren beginnt. Unweigerlich schaut man dann nach oben und fühlt sich mittendrin (89’50).
Alles in allem ist das nicht sonderlich viel, was aber daran liegt, dass der Film eben nicht mit pausenloser Action um sich wirft. Die Qualität der Sounds indes ist wirklich gut.

Bonusmaterial

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Claire Foy macht ihre Sache als Lisbeth Salander gut

Das Bonusmaterial von Verschwörung wartet zunächst mit einem Audiokommentar vom Regisseur und seinem Drehbuchautor auf. Des Weiteren findet man acht entfallene, wahlweise vom Regisseur kommentierte Szenen und zwei Featurettes: In „Claire Foy: Lisbeth werden“ geht es ausschließlich um die Hauptdarstellerin. Foy gibt zum Besten, warum sie ausgerechnet in diese Rolle schlüpfen wollte, was sie mit der Lisbeth-Salander-Reihe verbindet und wie sie sich für die Actionszenen vorbereitete. „Alles über die Stunts“ klärt über die zahlreichen praktischen Stunts auf, wie den heftigen Unfall mit dem Fahrzeug, der vor allem deshalb so roh ist, weil das Auto ferngesteuert wurde. „Die Welt schaffen“ ist ein Making-of mit gut 16 Minuten Laufzeit. Hier schildern Regisseur und Produzenten, welche Chance sie gerade aufgrund des vierten Romans sahen und warum sie nicht einfach ein weiteres Remake eines der anderen Teile realisierten. „Geheimnisse der Salander-Schwestern“ führt hinter die gute und dunkle Seite der Geschwister. Dieses Feature sollte man sich aufsparen, bis man den Film gesehen hat.

Fazit

„Die Frau, die Männern weh tut, die Frauen weh tun“ entert zum fünften Mal (US-Remake von Teil I eingeschlossen) das Heimkino. Wer die Story und den Film innerhalb des Millennium-Kanons verortet sehen möchte, wird zweifelsohne eine leichte Enttäuschung erleben. Ganz anders dürfte es sich für diejenigen darstellen, denen der schwedische Dreiteiler zu verkopft war und die sich mehr Thrill und Action erhoffen. Denn als harter Thriller funktioniert Verschwörung durchaus.
UHD und Blu-ray sind dabei mustergültige Demo-Disks für (fast) hyperreale Schärfe und Detailauflösung in Close-ups. Die dunkle Abstimmung ist bewusst gewählt, sollte bei der Wiedergabe der UHD aber in dunkler Umgebung geschehen, um Details nicht zu verpassen. Der Atmos-Soundtrack des englischen O-Tons kann gezielte Akzente setzen und wirkt rundum atmosphärisch, obwohl die rein quantitative Anzahl an echten 3D-Soundeffekten filmbedingt nicht allzu groß ist.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 90%
Bildqualität UHD: 90%

Tonqualität BD/UHD (dt. Fassung): 85%
Tonqualität BD (Originalversion): 85%

Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 85%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 50%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 70%

Bonusmaterial: 60%
Film: 65%

Anbieter: Sony Pictures Entertainment Deutschland
Land/Jahr: USA 2018
Regie: Fede Alvarez
Darsteller: Claire Foy, Sverrir Gudnason, Sylvia Hoeks, Keith Stanfield, Stephen Merchant
Tonformate BD: dts-HD-Master 5.1: de, en
Tonformate UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): // dts-HD-Master 5.1: de
Bildformat: 2,35:1
Laufzeit: 115
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-66
Real 4K: Jein (4K DI vom 3.4K und 6.5K Quellmaterial)
High Dynamic Range: HDR10
Maximale Lichtstärke: 3894 Nit
FSK: 16

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots: © 2018 Columbia Pictures Industries, Inc., Metro-Goldwyn-Mayer Pictures Inc., Monarchy Enterprises S.a r.l. and Regency Entertainment (USA), Inc. All Rights Reserved.)

Trailer zu Verschwörung

Verschwörung – HD Trailer

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2 thoughts on “Verschwörung 4K UHD

  1. Avatar Patrick Bach

    Hm… ich persönlich mag James Bond. 😀 Kannst Du mir bitte sagen, ob man einen der Vorgänger unbedingt gesehen haben muss? Übrigens ist die 4K-Rezi von Split doppelt gelistet. Mach weiter so und ganz liebe Grüße!

    • Hallo Patrick.
      Es lohnt sich definitiv die Original-Trilogie anzusehen. Gerade der erste Teil ist an Spannung und Intensität kaum zu überbieten.
      Danke für den Hinweis zu SPLIT.

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