
4K Blu-ray Review

OT:

Paula Schultz
Vom Eastern-Martial-Arts zum Western …
Inhalt

Die Braut hat die Hälfte ihrer Liste abgearbeitet, doch die gefährlichsten Namen stehen noch aus. Was bleibt, sind die Schatten ihrer Vergangenheit. Die Lehrer, die sie formten, die Freunde, die sie verrieten, und der Mann, der ihr alles nahm: Bill. Auf ihrem weiteren Weg gräbt sie tiefer als je zuvor: in staubigen Trailerlandschaften und sich selbst aus einem Grab. Doch je näher sie Bill kommt, desto deutlicher spürt sie das Gewicht der Wahrheit, die hinter der Nacht ihrer Hochzeit lag. Nichts war so, wie sie glaubte. Und niemand ist so vorbereitet wie der Mann, den sie am meisten hasst und am tiefsten kennt. Was folgt, ist kein Sturm mehr, sondern ein stiller, präziser Schlag: ein Showdown aus Worten, Wunden und Entscheidungen, der sie nicht nur an ihr Ziel, sondern an den Abgrund ihrer eigenen Geschichte führt …

Hatte man sich am Ende von Vol. 1 noch atemlos gefragt, wann die Braut endlich ihrem ehemaligen Liebhaber und Peiniger gegenübersteht, tritt Quentin Tarantino im zweiten Akt erst einmal voll auf die Bremse. Wer nach dem blutigen Ballett im Haus der blauen Blätter eine Steigerung des Bodycounts erwartet hat, sah sich getäuscht. War der Vorgänger noch eine verbeugende Hommage an den Eastern und das Schwertkampf-Kino, so tauscht Tarantino nun das Katana gegen den Colt und die verschneiten Gärten Tokios gegen die staubige Weite der kalifornischen Wüste. Kill Bill Vol. 2 ist reinster Italowestern, gepaart mit dem, was der Regisseur eigentlich am besten kann: kammerspielartige Dialoge schreiben. Der radikale Stilbruch zwischen den beiden Hälften ist kein Versehen, sondern pure Absicht. Während Vol. 1 die physische Reise der Rache abbildete, widmet sich Vol. 2 der emotionalen Ebene. Wir erfahren endlich die Hintergründe des Massakers von Two Pines. Wir sehen die Braut nicht mehr nur als mythische Tötungsmaschine, sondern als Beatrix Kiddo. Die Braut bekommt also endlich einen Namen, und damit wechselt auch der gesamte Puls des Films. Uma Thurman spielt hier spürbar tiefer, verletzlicher, kontrollierter. Ihre Figur ist weniger Siegesmaschine und mehr Mensch, der durch höchst persönliche Höllen wandert. Tarantino gibt seinen Figuren Raum zum Atmen, was sich neben Thurman insbesondere bei Michael Madsens Figur Budd zeigt. Statt eines glamourösen Showdowns zwischen ihm und Kiddo erleben wir einen abgewrackten Alkoholiker, der als Rausschmeißer in einer Stripbar arbeitet und in einem Wohnwagen haust. Die Konfrontation zwischen ihm und Beatrix ist herrlich antiklimaktisch und führt zu einer der klaustrophobischsten Szenen der Filmgeschichte. Wenn Beatrix lebendig begraben wird, verengt Tarantino schon durch die Beleuchtung den Raum und zieht den Zuschauer mit in die Dunkelheit des Sarges. Er lässt uns physisch spüren, wie die Erde auf den Holzdeckel prasselt und wie die Braut verzweifelt gegen die Wand ihres hölzernen Gefängnisses trommelt. Hier spielt er meisterhaft mit unseren Urängsten, nur um sie kurz darauf mit den Klängen von Ennio Morricones L’Arena triumphal aufzulösen. Thurmans Spiel in dieser Szene ist wahrlich meisterlich.

Überhaupt die Musik. Hatte RZA im ersten Teil noch treibende Beats beigesteuert, verlässt sich Tarantino hier fast vollständig auf die atmosphärischen Klänge von Morricone, Luis Bacalov und Johnny Cash. Die Musik unterstreicht die Schwere und die Melancholie, die über dem Geschehen liegt. Selbst die Trainingssequenz beim legendären Pai Mei, herrlich streng und mit inbrünstigem Antiamerikanismus und Frauenfeindlichkeit, gespielt von Gordon Liu (der im ersten Teil noch den Chef der Crazy 88 verkörperte), wirkt wie ein klassischer Kung-Fu-Lehrfilm der 70er Jahre und fügt sich organisch in den Western-Look ein. Doch das Herzstück dieses Films ist David Carradine. Sein Bill war im ersten Teil nur eine Stimme, eine unsichtbare Bedrohung. Hier manifestiert er sich als sanftmütiger Sadist mit einer hypnotischen Präsenz. Dass die Rolle ursprünglich für Warren Beatty vorgesehen war, scheint im Nachhinein unvorstellbar. Carradine verleiht dem Charakter eine väterliche Wärme, die den Verrat umso schmerzhafter macht. Das finale Aufeinandertreffen ist kein wildes Gemetzel, sondern ein langes Gespräch an Bar und Terrassentisch. Tarantino dreht das Tempo radikal runter und läuft zu textlicher Hochform auf. Bills Monolog über Superman und die Alter Egos der Superhelden ist nicht nur popkulturelle Philosophie, sondern der Schlüssel zum Verständnis der Beziehung zwischen ihm und Beatrix. Er sieht in ihr den geborenen Killer, der sich nicht hinter einer bürgerlichen Fassade verstecken kann. Carradine liefert hier wahrscheinlich seine beste späte Rolle: tieftraurig, selbstverliebt, philosophisch, manipulierend, und doch immer menschlich.

Visuell bleibt Tarantino seiner Linie treu und zitiert sich munter durch die Filmgeschichte, von John Fords Der Schwarze Falke hin zu Lucio Fulcis Horrorfilmen. Wenn sich Elle Driver und Beatrix im engen Trailer von Budd duellieren, ist das pure Zerstörungswut auf engstem Raum, bei der am Ende buchstäblich ein Auge zugedrückt wird. Betrachtet man beide Teile zusammen, ergibt sich ein monumentales Epos von über vier Stunden Laufzeit. Vol. 1 ist das ultimative Fanboy-Projekt eines Regisseurs, der das Kino mehr zu lieben scheint als das Leben selbst. Kill Bill Vol. 2 erdet die überhöhte Action des Vorgängers und gibt der Rache eine Seele. Vol. 2 ist also praktisch das Gegenteil von Vol. 1 und gleichzeitig dessen notwendige Ergänzung. Ein Duett aus Raserei und Reflexion, das erst im Zusammenspiel sein volles Gewicht entwickelt. Das Ende, in dem Beatrix unter Tränen lacht, ist einer der kathartischsten Momente in Tarantinos Filmografie. Es ist der Beweis, dass dieser Mann nicht nur Gewalt inszenieren kann, sondern auch ganz genau weiß, wie man Herzen bricht. Oder sie mit einer Fünf-Punkte-Pressur-Herzexplosions-Technik zum Stillstand bringt.
Bild- und Tonqualität BD

Die alte Blu-ray von Kill Bill Vol. 2 weist ebenfalls ähnliche Probleme auf wie jene des Vorgängers. So sieht man im rechten Teil des Himmels beim Anflug auf die Kapelle von Two Pines im rechten Bereich keinerlei Zeichnung. Die Stromleitungen werden völlig überstrahlt und das Filmkorn wuselt wenig homogen über die Flächen. Das bleibt auch während der gesamten Schwarzweiß-Szenerie in der Form gegenwärtig und zeigt sich auf jeder helleren Oberfläche. Während Bills Treffen mit Budd sieht man es auf dem Kennzeichen, in der Bar auf dem Shirt (19’00) und in der Flashback-Szene nach 44 Minuten auf jedem helleren Bereich. Ohnehin ist das Pai-Mei-Kapitel bewusst stilisiert und im Kontrast noch stärker betont. Dadurch überstrahlt hier mitunter der halbe Bildschirm – in jedem Fall aber stets Pai Meis weiße Robe, sobald Licht darauf fällt. Auch die Erde bei 64’02 oder die Fenster in Budds Trailer – Teil 2 ist ebenso voll von diesen überkontrastierenden Flächen. Und auch für diese Blu-ray hat man scheinbar rauschgefiltert, was einige etwas softere Einstellungen sowie das teils nicht authentische Korn erklären würde. In halbwegs harmonisch ausgeleuchteten/gemasterten Szenen ist die Körnung allerdings einigermaßen erhalten geblieben. Nicht unbedingt immer wirklich filmisch, manchmal bewegt sie sich etwas seltsam, aber wachsweich ist es hier immerhin nicht. Während der Szenen der Ausbildung bei Pai Mei wurde zudem gröberer Filmstock verwendet, dessen Körnung die Blu-ray sehr schön reproduziert. Gegenüber der Lionsgate-Disk, die keine neue Blu-ray spendiert bekam, liefert Studiocanal diese den deutschen Käufern an. Hierbei handelt es sich, wie auch beim ersten Teil, eine BD, die von der UHD Blu-ray praktisch downkonvertiert wurde. Das führt gelegentlich zu einem etwas eigenen Look, was die Farben angeht, aber auf der Habenseite steht auch hier bereits, dass die Überstrahlungen weitgehend beseitigt sind.

Wie schon beim Vorgänger so gab es auch bei der alten Blu-ray von Kill Bill Vol. 2 Dolby Digital und DTS fürs Deutsche. Die englischen Tonspuren kommen mit PCM- und Dolby-Digital-Kodierung sowie mit DTS-HD-Master, wenn man über das vorgeschaltete Menü die englische Fassung wählt. Und wie schon bei Kill Bill Vol. 1 bekommt man über die deutsche DTS-Fassung sehr präsente, angenehm warme und tonal ausgewogene Stimmen, die mitunter echte Gänsehaut erzeugen. Gänsehaut bekommt man auch heute noch, wenn Budd die Braut lebendig begräbt und die ausgehobene Erde auf den Sarg geschaufelt wird. Diese Soundeffekt ist so unmittelbar und beklemmend, dass man selbst die Luft anhält. Der Schuss aus Budds Schrotflinte ist ein wunderbar dynamischer Moment, und wenn Elle sich mit der Braut in dessen Trailer bis aufs Letzte (Auge) bekämpfen, merkt man, wie viel Dynamik Tonspuren vor 20 Jahren noch haben durften, obwohl man es nicht mit verlustfrei komprimierten Fassungen zu tun hatte. Die englischen Pendants in Dolby Digital, DTS-HD-Master und PCM 5.1 sind gleichsam dynamisch und räumlich, liefern dazu die noch etwas präsenteren Dialoge.
Die neue Blu-ray bekommt nun (analog zum ersten Teil) bereits eine verlustfrei komprimierte DTS-HD-Master-Version fürs Deutsche und Englische. Und ebenso wie bei Vol. 1 ist auch die englische Fassung absolut identisch, nur rund 4 dB leiser gepegelt. Die deutsche Fassung ist ebenfalls etwas leiser eingepegelt, hier allerdings nur um rund 1,5 dB (also weniger als beim ersten Teil). Hebt man den Pegel an, lassen sich noch weniger Unterschiede zwischen der alten DTS-Fassung und der DTS-HD-Master-Version erkennen. Das herauszuhören, was man im Messschrieb nicht mal sehen kann, lag nicht im Bereich meines Möglichen. Also Entwarnung für alle, die Wert auf den Ton legen.


![Kill Bill: Volume 2 [Blu-ray]](https://m.media-amazon.com/images/I/51DqcJl61XL._SL500_.jpg)
- FSK 16
Bild- und Tonqualität UHD

Gegenüber dem ersten Teil ändert sich natürlich eine Sache nicht. Auch Kill Bill Vol. 2 wurde bereits mit einem 2K-DI fürs Kino bedacht. Es gilt also auch hier: Vol. 2 wurde nicht mit einem 4K-DI “from scratch” neu aufgebaut. Die 4K-Disk basiert entsprechend ebenfalls auf dem 2K-DI und bietet deshalb (immerhin) die marginal höhere Auflösung von 138.240 Pixeln gegenüber der Blu-ray. Tarantino und sein Kameramann fügten neben den beiden Panavision-Panaflex-Kameras für den zweiten Teil noch eine Arriflex 435 hinzu. Und auch hier wurde die UHD Blu-ray mit HDR10 und Dolby Vision inkl. eines im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraums gegradet. Analog zum ersten Teil sind die überstrahlten, clippenden Helligkeitsbereiche nun Geschichte. Sämtliche Überkontrastierungen werden nun durch gut durchzeichnete Oberflächen abgelöst. Man erkennt sandigen Wüstenboden, wo es zuvor nur clippte. Man erkennt Details und Zeichnung auf Pai Meis Robe und man erkennt das KFZ-Kennzeichen während Bills Treffen mit Budd. Dazu kommen die Felsenfarben vor Budds Trailer mehr Farbdifferenzierung und Nuancierung, der sandige Boden in der Umgebung ist brauner, weniger gelblich. Hautfarben wirken natürlicher, nicht so übertönt. Da gegenüber dem ersten Teil poppige, neonbunte Farben nicht wirklich auftauchen, gab es hier nichts Grundlegendes zu reduzieren. Auch hier gilt: Die UHD Blu-ray ist sichtbar besser als die alte BD – selbst wenn auch sie nicht ohne Filterung und Nachschmiereffekte bzw. unnatürliches Korn auskommt. In einer idealen Welt hätten wir 4K-Neuabtastungen und komplett neu aufgebaute Filme bekommen. In einer semiidealen Welt kann man mit dem Ergebnis aber gut leben.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD Blu-ray zeigt etwas mehr Differenzierung in den Farben, wirkt natürlicher.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die HDR-Disk lässt ihn gebräunter erscheinen, was aufgrund seines Wohnorts mitten in der Wüste nicht unrealistisch wirkt.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … wirkt die 4K-Scheibe durch das dynamischere Grading etwas tiefer und plastischer – ohne wirklich mehr Details zu liefern.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD ist nach wie vor hell auf der T-Shirt-Front, durchzeichnet die Oberfläche des Shirts aber komplett ohne Überstrahlungen.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD neutralisiert das sichtbar.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … über die UHD Blu-ray sichtbar wird, darf zumindest Zweifel daran wecken, ob die BD damals wirklich so gewollt war.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … gesellen sich auch Farbartefakte hinzu.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD ist nach wie vor hell und verschweigt das Gleißende keineswegs (vor allem nicht auf einem HDR-Display, was dieser HDR-SDR-downkonvertierte Screenshot nicht abbilden kann).


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … erscheint die 4K-Disk etwas plastischer.
Bonusmaterial
Im Bonusmaterial von Kill Bill Vol. 2 (das nur auf der Blu-ray vorliegt) wartet ebenfalls ein Making-of mit einer Länge von 26 Minuten auf und liefert zusätzlich noch die zusätzliche Szene “Damoe” sowie einen Auftritt der Band Chingon bei der Premiere. Das in SD-Auflösung vorliegende Making-of eröffnet mit Tarantinos Worten: “Vol. 1 stellt die Fragen, Vol. 2 liefert die Antworten”. Und das liefert auch das Making-of.
Fazit
Kill Bill Vol. 2 wechselt den Tonfall nahezu maximal. Wo der erste Teil das scharfe Schwert, das Chaos, die Wucht war und seine Hommage an das fernöstliche Kino zelebrierte, ist die Fortsetzung die Reflexion, das Innehalten, das mit gelegentlichen Ausbrüchen überrascht und vor allem dem (Italo)Western seine Aufwartung macht. Tarantino schafft es trotz des stark gedrosselten Tempos, eine unnachahmliche Atmosphäre zu kreieren, die in einer der spannendsten Szenen des Genrekinos gipfelt und die finale Begegnung zwischen der Braut und Bill förmlich feiert. Die UHD Blu-ray ist auch hier gegenüber der alten Blu-ray die bessere Wahl – prinzipiell aus den gleichen Gründen. Der deutsche Ton bleibt in seiner Qualität bestehen, ist nur eine Spur leiser abgemischt.
Timo Wolters
Bewertung
Bildqualität BD (alt): 55%
Bildqualität BD (neu): 70%
Bildqualität UHD: 70%
Tonqualität BD/UHD (dt. Fassung): 80%
Tonqualität BD/UHD (Originalversion): 85%
Bonusmaterial: 50%
Film: 85%
Anbieter: Studiocanal
Land/Jahr: USA / 2003
Regie: Quentin Tarantino
Darsteller: Uma Thurman, David Carradine,
Tonformate BD (alt): dts 5.1: de // Dolby Digital 5.1: de, en // PCM 5.1: en // DTS-HD-Master: en (nur im englischen Menü)
Tonformate BD: dts-HD-Master 5.1: de, en
Tonformate UHD: dts-HD-Master 5.1: de, en
Untertitel: de
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 137
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-100
Real 4K: Nein (2K DI)
High Dynamic Range: HDR10, Dolby Vision
Maximale Lichtstärke: 1000 Nit
FSK: 16
(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots: Miramax / Studiocanal)
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So testet Blu-ray-rezensionen.net
Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professionelle Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder Ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.
Dort findet ihr auch das aktuelle Referenzgerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:
- Mainspeaker: 2 x Canton Reference 5.2 DC
- Center: Canton Vento 858.2
- Surroundspeaker: 2 x Canton Vento 890.2 DC
- Subwoofer: 2 x Canton Sub 12 R
- Heights: 4 x Canton Plus X.3
- AV-Receiver: Denon AVR-X4500H
- AV-Receiver: Pioneer SC-LX59
- Mini-DSP 2x4HD Boxed
Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierte Bild”verbesserer” zu verfälschen.
- Panasonic DMP-UB900
- Panasonic DP-UB824EGK
- Panasonic TX-55GZW954
- Apple 4K TV
- LG 65G39LA
- Epson EH-TW9400
- HDMI-Kabel: Audioquest Forest-Serie