
4K Blu-ray Review


OT: Boogie Nights ⭐ IMDb 7.9

XXXL
Back to the roots of Paul Thomas Anderson.
Inhalt

Wir schreiben das Jahr 1977. Im San Fernando Valley vibriert die Luft vor Hitze, Disco-Beats und dem Versprechen von schneller Ekstase. Eddie Adams ist ein junger Niemand, der als Tellerwäscher in einem Nachtclub arbeitet und zu Hause unter der Tyrannei seiner Mutter leidet. Doch Eddie spürt, dass er für Größeres bestimmt ist. Er will ein Star sein, hell und leuchtend, und er besitzt ein ganz besonderes, wenn auch gut verpacktes Talent, das nur darauf wartet, entdeckt zu werden. Genau dieses Potenzial erkennt Jack Horner. Horner ist nicht irgendein Regisseur, sondern ein Visionär der Erwachsenenunterhaltung und stets auf der Suche nach dem nächsten großen Ding. Er nimmt den naiven Eddie unter seine Fittiche, gibt ihm den klangvollen Namen Dirk Diggler und führt ihn in eine Welt ein, die glitzernder und verruchter kaum sein könnte. In Horners Villa, umgeben von der mütterlichen Amber Waves, dem stets auf Rollschuhen gleitenden Rollergirl und dem verklemmten Tonmann Scotty, findet Dirk endlich die Familie, die er nie hatte. Der Aufstieg ist kometenhaft. Dirk wird zur Sensation der Branche, die Kassen klingeln und das Leben scheint eine einzige, endlose Party aus Sex, Drogen und Anerkennung zu sein. Doch mit dem Anbruch der 80er Jahre beginnt sich der Wind zu drehen …

Nachdem ich mich zuletzt durch die fragmentarischen Trümmer und das nervenzehrende Klaviergeklimper von Paul Thomas Andersons One Battle After Another gekämpft habe, ist es Zeit für eine cineastische Rückbesinnung. Denn um zu verstehen, warum Anderson heute quasi Narrenfreiheit genießt und warum man ihm selbst sperrigste Experimente verzeiht, müssen wir zurück spulen. Zurück in das Jahr 1997. Zurück zu Boogie Nights. Während der neue Anderson uns emotional auf Distanz hält, ist Boogie Nights eine warme, wenn auch tragische Umarmung. Es ist der Film, der den damals blutjungen Regisseur zum Wunderkind machte und ihn als legitimen Erben von Robert Altman etablierte. Pünktlich zum aktuellen PTA-Hype gibt es sein Frühwerk nun frisch restauriert im Heimkino. Und es ist die perfekte Gelegenheit, noch einmal in eine Ära einzutauchen, in der das Filmemachen noch eine gewisse Unschuld besaß. Und das, obwohl es um Pornographie ging. Anderson hat diesen Film nicht einfach “gemacht”, er hat ihn gelebt. Schon als Teenager war er interessiert an der Figur des John Holmes, dem Pornostar mit dem wohl berühmtesten Einsatzwerkzeug des Genres. Basierend auf seinem eigenen Kurzfilm The Dirk Diggler Story und inspiriert von der Doku Exhausted, schuf Anderson ein Epos, das weit über eine bloße Biografie hinausgeht.

Er macht aus Holmes den fiktiven Dirk Diggler (Mark Wahlberg in der Rolle seines Lebens). Eddie Adams, so Dirks bürgerlicher Name, ist ein naiver Tellerwäscher, der vor allem eines will: gesehen werden. Er will ein Star sein, hell und leuchtend. Dass sein Ticket zum Ruhm nicht sein schauspielerisches Talent, sondern seine anatomische Anomalie von angeblich 33 Zentimetern ist, spielt für ihn keine Rolle. Anderson inszeniert das aber nicht als schlüpfrigen Herrenwitz, sondern als klassische “Rise and Fall”-Geschichte, die sich tief vor Martin Scorseses GoodFellas verneigt. Nur werden hier (zunächst) keine Morde begangen, hier sind Körperflüssigkeiten und Zelluloid die Währung. Interessant ist dabei, was Anderson weglässt: Die reale Vorlage John Holmes war später in die brutalen Wonderland-Morde verwickelt. Anderson blendet diesen Horror bewusst aus. Ihm geht es nicht um True Crime, sondern um den Zerfall einer (Ersatz)Familie. Wir befinden uns im “Golden Age of Porn”. Nach Deep Throat war Schmuddel plötzlich schick. Man ging ins Kino, nicht in die Kabine. Darsteller verdienten Unsummen – im Falle von Holmes bis zu 3000 Dollar pro Drehtag. Eine damals unanständig hohe Summe. Anderson zeigt uns diese Welt mit einer nüchternen, fast desillusionierten Sachlichkeit, die im krassen Gegensatz zu den knallbunten 70er-Jahre-Outfits steht. Sex ist hier Arbeit. Mechanisch, routiniert, unromantisch. Der emotionale Kern des Films liegt hinter den Kulissen. Die Villa von Regisseur Jack Horner wird zum Zufluchtsort für gestrandete Seelen. Menschen, die von der bürgerlichen Gesellschaft ausgespuckt wurden, finden hier eine neue, dysfunktionale, aber liebevolle Familie. Anderson zeichnet dieses Sittengemälde mit einer Empathie, die in seinem aktuellen Werk One Battle After Another etwas fehlt. Er verurteilt nicht, er beobachtet – mal mit sanfter Satire, mal mit tiefem Mitgefühl.

Apropos Burt Reynolds: Seine Performance als Pornoregisseur Jack Horner, der davon träumt, Kunst zu schaffen, ist das Herzstück des Films. Es war sein großes Comeback, es brachte ihm den Golden Globe und eine Oscar-Nominierung. Die Ironie an der Geschichte ist allerdings bezeichnent: Reynolds konnte den Film nie leiden, sah nur einen Rohschnitt und feuerte danach seinen Agenten, da er ihm zu der Rolle geraten hatte. Er konnte mit dem jungen Schnösel Anderson nichts anfangen und hat sich den fertigen Film nach eigener Aussage nie angesehen. Doch genau diese Spannung zwischen dem alten Hollywood-Haudegen und dem jungen Wilden überträgt sich auf die Leinwand. Reynolds verleiht Horner eine tragische Würde, die man so von ihm selten gesehen hat. Flankiert wird er von einem großartigen Ensemble: Julianne Moore als zerbrechliche Mutterfigur Amber Waves, Heather Graham als dauerrollendes Rollergirl und natürlich der schmerzlich vermisste Philip Seymour Hoffman als verklemmter Tonmann, dessen unerwiderte Liebe zu Dirk in einer der fremdschämigsten und zugleich traurigsten Szenen des Films gipfelt. Für die Technik-Nerds und Cineasten unter uns bietet Boogie Nights noch eine weitere Ebene: Den Tod des Films durch das Video. Der Streifen ist strikt zweigeteilt. Die 70er sind ein Rausch aus dynamischen Kamerafahrten, rauschartigen Erlebnissen und warmen Farben. Doch mit dem Wechsel in die 80er wird alles kühler, härter und hässlicher. Jack Horner, der sich als Künstler auf 35mm versteht, muss sich dem billigen Videoband beugen. Anderson inszeniert diesen Medienwechsel als echte Tragödie. Video ist billig, Video sieht furchtbar aus, Video tötet das Handwerk. Wenn Horner widerwillig akzeptiert, auf Magnetband zu drehen, stirbt ein Teil seiner Seele. Anderson, selbst ein analoger Purist (siehe das genutzte VistaVision bei seinem aktuellen Film), setzt hier dem klassischen Filmemachen ein Denkmal. Das “Goldene Zeitalter” endete nicht durch Moralgesetze, sondern durch VHS. Und dann ist da noch dieser Soundtrack. Im Gegensatz zu Jonny Greenwoods nervösem, atonalem Hämmern in One Battle After Another, das mich stellenweise in den Wahnsinn trieb, ist die Musik in Boogie Nights der emotionale Herzschlag. Von “Best of My Love” bis zu “Sister Christian” oder Jethro Tulls “Fat Man” – jeder Song sitzt perfekt. Die Szene beim Drogendealer, in der permanent Knallfrösche explodieren, während im Hintergrund Night Rangers Power-Ballade läuft, ist ein Meisterkurs in Sachen Spannungsaufbau. Hier greifen Bild, Ton und Musik so perfekt ineinander, dass man fast vergisst zu atmen.






Bild- und Tonqualität BD

Die bisherige Blu-ray von Boogie Nights ist auch Bestandteil der 4K-UHD-Blu-ray. Und sie hat aus heutiger Sicht wirklich ihren Zenit überschritten. Noch VC-1 kodiert kämpft die 2010 erstmalig erschienene Scheibe nicht nur mit dem schwachen Encoding, sondern ist visuell der Anfangszeit der Blu-ray verpflichtet. Der damalige Trend, alles möglichst magentalastig zu graden, ist nicht zu übersehen. Und selbst damals hätte man schon attestieren können, dass das nicht zum Film und seiner Atmosphäre passt. Überdies leidet sie unter schwacher Schärfe, sichtbarer Filterung und nachträglicher Schärfung. Objektränder zeigen Doppelkonturen und die ursprüngliche Filmkörnung tritt kaum zu Tage. Offenbar nur ein HD-Scan von einem Interpositiv hat man hier nahezu alle Möglichkeiten nicht ausgeschöpft.

Boogie Nights lieferte über die alte Blu-ray eine Dolby-Digital-Tonspur fürs Deutsche und eine True-HD-Fassung für den O-Ton. Der deutschen Tonspur fehlt es allerdings spürbar und hörbar an Dynamik, was die Dialoge und den hauptsächlichen Kanal, den Center angeht. Hier liefert die englische Fassung hörbar mehr Laut-Leise-Spreizung und sorgt deshalb für mehr Freude am Gesamtgeschehen. Auffällig ist zudem, dass der O-Ton die Stimmen strikt von den Musikanteilen getrennt hat, wenn man sich die Wiedergabe aus dem Center anhört. Die Musik kommt indes nur über die Mainspeaker und (etwas) über die Surrounds, während bei der Synchro die Stimmen auch noch in die Hauptlautsprecher übersprechen und die Musik sehr deutlich auch auf dem Center liegt. Im Resultat wirkt das weniger differenziert, bietet aber mehr Präsenz bei der Musik. Was einem besser gefällt, ist vielleicht Geschmackssache, nicht aber die genannte geringere Dynamik des dt. Tons. Einzig im Tiefbass hat die deutsche Spur etwas die Nase vorn, da der O-Ton hier praktisch keinerlei Möglichkeit nutzt, die Musik entsprechend zu unterstützen. Da gibt’s für die Synchro etwas mehr Bums an 2-3 Stellen.
Bild- und Tonqualität UHD

Boogie Nights wurde mit drei unterschiedlichen Kameras gedreht. Zum Einsatz kamen die Moviecam Compact sowie die Panavision Panaflex Gold und Gold II. Das Ausgangsmaterial war 35 mm, wovon für die 4K-Disk aber kein frischer 4K-Scan angefertigt wurde – jedenfalls nicht vom Original Kameranegativ. Wahrscheinlicher ist eine Digitalisierung eines Interpositivs, was bei Anderson stets die bevorzugte Ausgangsbasis für die digitalen Heimkinoveröffentlichungen seiner Filme war. Eine auf einem Negativ-Scan basierende 4K-Disk wäre schärfer und knackiger, während eine Reproduktion von einem Interpositiv ein weicheres, mehr dem entsprechendes Bild zeigen würde, das man auch in den Kinos gesehen hat. Zudem weniger körnig und eben softer. Und das sieht man durchweg auch der 4K-Disk an. Sie ist nicht knackscharf, wie man es bei einem Scan vom OCN erwarten könnte. Durch das Fehlen einer Nachschärfung wirkt sie oft sogar weniger “knackig” als die BD, was bei der Blu-ray indes ein künstlich erzeugter Trugschluss ist. Die Körnung ist hier ebenfalls nicht allzu präsent und auch die UHD scheint noch etwas gefiltert worden zu sein. Da der Bildausschnitt und vor allem die Proportionen nicht identisch zu dem der Blu-ray sind, wurde hier definitiv Hand angelegt – und das teils sehr deutlich. Das sieht man auch dem Grading (hier nur in HDR10 vorliegend) an, das bedeutend verändert auftritt. Vom alten Magenta-Stich und den kühlen Farben geht es nun in wesentlich wärmere, braunbetonte Gefilde. Das mag zunächst verwirren, wer das alte Bild gewohnt ist, allerdings passt es weit besser zum 70er-Jahre-Porn-Chic-Flair. Man sollte also wissen: Hier gibt’s kein superscharfes, maximal analoges Bild, sondern eher eine softere, nicht ganz so körnige, aber immer noch filmische Variante des Films, die farblich weit mehr ins Braun- und Bronzefarbene geht.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die 4K UHD Blu-ray kommt mit einem wärmeren und besser zum Film passenden Grading.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … gibt es kaum mehr zu entdecken.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Heather Graham ist über die 4K-Disk nun etwas runder im Gesicht.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die 4K-Disk holt hier ein wenig mehr Zeichnung raus.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Bildausschnitt und Proportionen sind deutlich anders.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … zeigt sich dennoch nicht mehr Auflösung.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … kommt die HDR-Scheibe stimmiger rüber.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Das Bild der 4K-Disk hat einfach mehr 70er-Jahre-Flair.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Das ist hier dann schon die nätürlichere Hautfarbe.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):






Bonusmaterial

Im Bonusmaterial finden sich neben zehn entfernten Szenen auch die beiden Audiokommentare von Paul Thomas Anderson und den Cast-Mitgliedern Mark Wahlberg, John C. Reilly, Don Cheadle, Julianne Moore, William H. Macy und Heather Graham. Darüber hinaus gibt’s noch das Musikvideo “Try”, das ebenso wie die entfernten Szenen optional von Anderson kommentiert ist. In den John C. Reilly Files bekommen wir 15 Minuten lang weitere Einstellung des Darstellers (in schummriger VHS-Qualität). Die Audiokommentare (auch der entfernten Szenen) sind nicht untertitelbar. Die John C. Reilly Files indes schon, und auch die entfernten Szenen ohne Audiokommentar. Während diese Featurettes allesamt auf der Blu-ray vorliegen, hält die UHD Blu-ray exklusiv noch ein American-Cinematheque-Panel zum 100-jährigen Bestehen von Warner Bros. Während der insgesamt 50 Minuten bekommen wir Interviews mit Anderson und Reilly sowie noch eins mit Anderson alleine – beide sind untertitelbar.
Fazit
Boogie Nights ist mehr als ein Film über die Pornoindustrie. Es ist eine Parabel über den amerikanischen Traum, über den Wunsch nach Zugehörigkeit und über die Unausweichlichkeit des Wandels. Während One Battle After Another uns intellektuell fordert und politisch aufrüttelt, trifft uns Boogie Nights viel mehr ins Herz (und manchmal in die Magengrube). Es ist der Beweis, dass Anderson nicht nur ein technischer Virtuose ist, sondern auch ein Geschichtenerzähler, der seine Figuren liebt. Wer den aktuellen Oscar-Kandidaten gesehen hat und sich fragt, woher dieser Regisseur eigentlich kommt: Hier ist die Antwort. Und eine wirklich gute noch dazu. Optisch kommt die 4K-Disk nun mit einem komplett veränderten, aber besser zum Film passenden Grading, während die Auflösung nicht ausschlaggebend besser geraten ist. Beim Ton gibt’s die altbekannten Fassungen, die über die UHD Blu-ray im Falle des O-Tons nur anders kodiert sind.
Timo Wolters
Bewertung
Bildqualität BD: 60%
Bildqualität UHD: 70%
Tonqualität BD/UHD (dt. Fassung): 60%
Tonqualität BD/UHD (Originalversion): 75%
Bonusmaterial: 70%
Film: 80%
Anbieter: Warner Home Video
Land/Jahr: USA 1997
Regie: Paul Thomas Anderson
Darsteller: Mark Wahlberg, Burt Reynolds, Don Cheadle, Heather Graham, John C. Reilly, Julianne Moore, Luis Guzman, William H. Macy
Tonformate BD: Dolby True-HD: en // Dolby Digital 5.1: de
Tonformate UHD: dts-HD-Master 5.1: en // Dolby Digital 5.1: de
Untertitel: de, en
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 155
Codec BD: VC-1
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-100
Real 4K: vermutlich nein (??)
High Dynamic Range: HDR10
Maximale Lichtstärke:
FSK: 16
(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Warner Home Video)
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So testet Blu-ray-rezensionen.net
Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professionelle Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder Ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.
Dort findet ihr auch das aktuelle Referenzgerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:
- Mainspeaker: 2 x Canton Reference 5.2 DC
- Center: Canton Vento 858.2
- Surroundspeaker: 2 x Canton Vento 890.2 DC
- Subwoofer: 2 x Canton Sub 12 R
- Heights: 4 x Canton Plus X.3
- AV-Receiver: Denon AVR-X4500H
- AV-Receiver: Pioneer SC-LX59
- Mini-DSP 2x4HD Boxed
Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierte Bild”verbesserer” zu verfälschen.
- Panasonic DP-UB9004
- Panasonic DP-UB824EGK
- LG 65G39LA
- Apple 4K TV
- Epson EH-TW9400
- HDMI-Kabel: Audioquest Forest-Serie