
4K Blu-ray Review

OT: Lethal Weapon ⭐ IMDb 7.6

Überschrift
Die 80er. Das Jahrzehnt der pathetischen Actionhelden. Eine Rezension, die diesem Umstand gerecht zu werden versucht. Wenn man in den folgenden Zeilen hier und da das typische Voice-Over einer markigen Männerstimme zu hören meint, das den Trailern der damaligen Filme unterlag, möge man mir das verzeihen.
Inhalt

Los Angeles. Weihnachten. Eine Stadt voller Lichter – und voller Schatten. Als Amanda Hunsaker, Tochter eines alten Weggefährten, tot aus einem Hochhaus stürzt, scheint es zunächst ein tragisches Ende ohne Bedeutung. Doch unter der Oberfläche brodelt ein Netz aus Korruption, Verrat und Gewalt, das bald zwei Männer zueinander führt, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Detective Roger Murtaugh, ein erfahrener Familienvater, steht kurz vor dem Ruhestand. Sergeant Martin Riggs, ein gebrochener Einzelgänger, der alles verloren hat, was ihm je etwas bedeutete. Zwei Leben, zwei Welten – zusammengeworfen in einem Kampf gegen eine unsichtbare Armee aus der Vergangenheit: die Shadow Company, eine paramilitärische Organisation, geboren aus dem Wahnsinn des Vietnamkriegs, heute ein brutales Syndikat im Drogensumpf von Kalifornien. Was als routinäre Ermittlung beginnt, wird zum persönlichen Rachefeldzug – und zur Feuertaufe einer Freundschaft, die in der Hitze des Gefechts geschmiedet wird. Gegen Maschinengewehre, gegen Helikopter, gegen einen übermächtigen Gegner, der keine Gnade kennt. Murtaugh und Riggs kämpfen nicht nur um ihr Leben – sie kämpfen für das, was bleibt, wenn der Rauch sich legt: Vertrauen, Loyalität und die Erkenntnis, dass selbst im Chaos Hoffnung keimt …

Es gibt Filme, die nicht nur ein Genre bedienen, sondern es definieren – Lethal Weapon ist solch ein Film. Richard Donners Action-Manifest aus dem Jahr 1987 hat mehr getan, als bloß zwei gegensätzliche Cops in einen Streifenwagen zu setzen. Es hat ein ganzes Jahrzehnt filmischer Männlichkeitsfantasien verdichtet, standardisiert und doch mit einer emotionalen Tiefe versehen, die viele seiner Epigonen nie wieder erreichten. Dass ausgerechnet dieser Film, der so sehr nach Pulverdampf, Punchlines und Polizeimarke riecht, ein fast zärtliches Porträt zweier beschädigter Männer zeichnet, ist sein größter Triumph. Auf dem Papier ist das Konzept simpel: Roger Murtaugh, gesetzter Vorstadtvater kurz vor der Rente, trifft auf Martin Riggs, traumatisierter Ex-Soldat mit Todessehnsucht. Was folgt, ist eine Annäherung in Etappen, die Shane Blacks Drehbuch mit klug gesetzten Reibungen und kleinen Momenten der Menschlichkeit erzählt. Das “Buddy”-Prinzip ist hier nicht bloß strukturelle Spielerei, sondern emotionale Notwendigkeit. Riggs braucht Murtaugh, um sich wieder zu verankern, und Murtaugh braucht Riggs, um seinen moralischen Kompass neu zu kalibrieren. Diese Beziehung, so archaisch sie mitunter auch daherkommt, ist glaubhaft, weil sie Zeit bekommt. Und weil sie von zwei Schauspielern getragen wird, die mehr tun, als bloß Dialogzeilen aufzusagen.

Danny Glover bringt eine stoische Wärme in die Rolle, die den Film erdet. Er ist kein strahlender Held, sondern ein erfahrener Mann, der mit zunehmender Lebensmüdigkeit kämpft. Mel Gibson wiederum kanalisiert eine innere Zerrissenheit, die fast unangenehm real wirkt. Doch gerade, weil das Grundgerüst so passgenau ist, hallen die Risse deutlicher nach. Mel Gibson bestand angeblich darauf, im Selbstmord‑Monolog eine echte Patrone in der Kammer zu haben – ein Zug, der schon damals ahnen ließ, dass der Mann ein Problem mit Gewalt als Selbsttherapie hat. Donner musste tagelang warten, bis Gibson “bereit” für die Szene war; am Ende weinten Kameramann und Regisseur, während Riggs sich den Lauf in den Mund drückte. Die Intensität ist unbestreitbar, aber sie wirft einen Schatten: Wenn der Cop sein Trauma mit der Magnum abrechnet, knistert es gefährlich nah an der Verherrlichung – ein Widerspruch, der die Filmreihe bis heute begleitet. Donner ließ ihn gewähren – und drehte eine Sequenz, die bis heute irritiert, weil sie für einen Mainstream-Actionfilm dieser Zeit fast zu intim ist. Dass Lethal Weapon zum Urknall des modernen Buddy-Actioners wurde, liegt nicht nur am Zusammenspiel seiner Hauptdarsteller, sondern an der Art, wie Richard Donner das Genre strukturierte. Zwischen Schusswechseln, Einbrüchen und zynischen Bösewichten gibt es immer wieder Platz für Alltagsszenen, für Lachen, für Gespräche über den Sinn von Moral, Verlust und Loyalität. Das macht den Film zugänglich – nicht nur für Adrenalinjunkies, sondern auch für ein Publikum, das Figuren will, keine Abziehbilder. Gleichzeitig markiert der Film einen Wandel in der Darstellung von Polizeigewalt. Während Clint Eastwood in den 70ern mit Dirty Harry noch mit eiskalter Konsequenz operierte, wird Gewalt in *Lethal Weapon* zum Ausdruck psychischer Not. Das verleiht dem Film eine gewisse Ambivalenz – und macht ihn zugleich reicher als viele seiner Nachfolger, die den humanistischen Kern zugunsten billiger Krawallrhetorik vergessen haben.

In der Rückschau ist Lethal Weapon nicht nur der Auftakt zu einer erfolgreichen Franchise, sondern auch ein Meilenstein des Hollywood-Actionfilms. Donners Regie kombiniert handfeste Stunts mit rhythmischer Präzision, die heute fast nostalgisch wirkt. Eric Claptons Gitarrenlicks, Michael Kamens melancholische Saxofonlinien – das alles gehört zum Soundtrack einer Ära, in der Actionfilme noch Zeit für Melancholie hatten. Dass die Chemie zwischen Riggs und Murtaugh zur Blaupause wurde – von Die Hard with a Vengeance bis Rush Hour -, ist weniger einem cleveren Drehbuch geschuldet als dem Umstand, dass man hier zwei Männer sieht, die sich gegenseitig tragen. Nicht im pathetischen Sinn, sondern im wörtlichen: Wenn Murtaugh den verletzten Riggs aus dem Kugelhagel zieht, dann tut er das nicht, weil das Drehbuch es verlangt, sondern weil es sich verdient anfühlt. Lethal Weapon ist mehr als ein Actionfilm. Es ist eine Studie über männliche Fragilität im Korsett eines bleihaltigen Hollywood-Märchens. Richard Donner inszeniert mit Energie und Gefühl, Shane Black liefert ein Script voller Subtext und trockenem Humor, und Gibson & Glover lassen ihre Figuren wachsen, statt sie zu karikieren. Dass der Film dabei nie seine Genre-Wurzeln vergisst, macht ihn umso größer. Ein Klassiker, der mit jeder Sichtung reift – und in einer Zeit voller gesichtsloser Franchises daran erinnert, dass es in der Action nicht nur ums Schießen geht, sondern ums Menschsein im Chaos.



- Limited Steelbook
Bild- und Tonqualität BD

Die alte/bisherige Blu-ray im Format 1,78:1 ist auch jene, die jetzt im Set mit der 4K-Disk enthalten ist. Es handelt sich um jene Fassung, die 2010 als Neuauflage kam, nachdem die 2006er-Disk wirklich nicht gut gewesen war. Die Neuauflage gehörte zu den etwas besseren Scheiben der damaligen Zeit – zumindest im Bezug auf die Erhaltung der Körnung. Zwar ist das Bild nicht durchweg sauber, aber für eine Blu-ray aus der damaligen Zeit hat man hier nicht die sonst teils typische Rauschfilterung walten lassen. Die Körnung ist also gut sichtbar, wird vom etwas schwachen Encoding aber konterkariert. So wirkt’s hin und wieder etwas matschig. Matschig sind auch die Farben weiterhin etwas. Rot ist eher orange und in der Durchzeichnung teils extrem schwach. Es gibt eine Szene, in der Riggs und Murtaugh in rotem Licht gefilmt werden und die sieht wahrlich nicht gut aus. Noch schlimmer der rote Kapuzenpullover des Jungen kurz vor und nach der Hausexplosion. Hauttöne leiden ebenfalls unter den nicht wirklich natürlichen Farben, die hier gelblastig sind. Es ist ein wenig dieser typische “Orange/Teal”-Look, der hier weitgehend zum Tragen kommt. Auch die Kontrastierung könnte etwas besser sein. Gerade in dunklen Bereichen wird es schon mal schwächer mit der Durchzeichnung. Schwächer ist hier und da auch die Schärfe, die ab und an möglicherweise auch darunter leidet, dass der Fokus nicht perfekt sitzt oder es nicht die beste Beleuchtung gab. Akustisch lieferte die Blu-ray damals deutsches Dolby Digital in 5.1, was für eine zwar wahrnehmbare Surroundkulisse und erstaunlich präsente Dialoge sorgte, doch die Action- und Soundeffekte sind dermaßen in den Hintergrund gemischt und in ihrer Dynamik beschnitten worden, dass es im Vergleich zur offenen, kraftvollen Originalspur leider ein Trauerspiel ist. Außer die recht griffigen Dialoge kann man über diese deutsche Tonspur nicht viel Gutes sagen. Und sie ist nun auch erneut auf der UHD Blu-ray integriert worden. Für Synchrofans und “Nicht-O-Ton-Hörer” ist das schade, war aber bei einem Major wie Warner auch nicht anders zu erwarten.



- Limited Steelbook
Bild- und Tonqualität UHD

Lethal Weapon wurde 1987 selbstverständlich analog gefilmt. Eingesetzt wurde die Panavision Panaflex Gold, die auf 35-mm-Material aufzeichnete. Davon fertigte Warner nun sogar einen frischen 8K-Scan an (Quelle) (danke an Leser dc_coder84 für den Hinweis), konvertierte das Ganze für die UHD-BD auf 4K runter und masterte die UHD Blu-ray mit HDR10 und einem im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum. Schaut man sich das Bild der UHD Blu-ray an, fällt zunächst der andere Bildausschnitt auf. Die 4K-DIsk liegt (wieder) im Originalformat von 1,85:1 vor (Blu-ray: 1,78:1). Freunde von möglichst viel Bildinhalt wird das stören. Allerdings nicht (nur), weil oben und unten der leichte Beschnitt zu vermelden ist, sondern das Bild rundherum eingezoomt wurde. Entgegen der möglichen Erwartung, dass man lediglich das Bild oben und unten gekappt hat oder aber (was noch etwas schöner gewesen wäre), etwas rausgezoomt hätte, sodass an den linken und rechten Rändern mehr Inhalt zu sehen gewesen wäre. Dies zunächst als Beobachtung vorab. Ansonsten zeigt sich das Bild auf nahezu sämtlichen Parametern verbessert. Möchte man etwas kritisieren dann, dass es nicht komplett ohne ganz dezente Filterung auskommt. Zwar ist die feinere Körnung gegenüber der Blu-ray vor allem durch das wesentlich bessere Encoding bedingt, doch hier und da ist es etwas zu rauscharm für den analog gedrehten Film. Dass hier teilweise digital eingegriffen/korrigiert wurde, ist ohnehin nicht von der Hand zu weisen, da bei wenigstens einer Einstellung (Minute 63’44) Statisten am rechten Bildrand retouchiert wurden. Farblich wurde insofern verbessert, als es nun neutraler zugeht und die deutliche Gelb-/Orange-/Cyan-Tendenz revidiert wurde. Hautfarben sind nun realistischer braun und nicht mehr so gelblich (was gerade bei Danny Glover auffällt). Starke Rottöne sind allerdings etwas weniger kirschrot als zuvor. Wo wir aber gerade bei dieser Farbe sind: Herausragend ist die Farbauflösung, die oben kritisierte, in rot getauchte Szene, wesentlich besser auflöst und abstuft. Noch deutlicher beim roten Pulli und dem Feuerwehrfahrzeug rund um die Hausexplosion. In solchen Szenen zeigt sich immer wieder, wie deutlich die UHD Blu-ray mit der regulären Blu-ray kurzen Prozess machen kann. Was die Auflösung angeht, sind zwar jene Einstellungen, die aus dem Fokus der Kamera geraten sind, immer noch nicht knackscharf, dafür aber die gut fokussierten Shots. In diesen sieht man dann doch deutlich mehr Feinheiten auf den Mustern der Hemden, auf den Gesichtern oder den Schriften der Leuchtreklamen.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD Blu-ray zeigt das neutralere Hinterteil.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Und die ist dann doch deutlich besser aufgelöst.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die 1,85:1-4K-Disk zeigt das Original-Bildformat, ist aber nicht nur oben und unten beschnitten, sondern zeigt auch links und rechts weniger.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … ist besser aufgelöst.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … nicht ganz ohne Filtereingriffe aus. Man achte hier auf die Handinnenfläche und vor allem auf das Foto.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die 4K-Disk ist in der Tat besser aufgelöst, was man an den Linien in der Hand erkennen kann. Aber die auffällig geringe Körnung in dieser Szene verursacht auch eine etwas künstliche Oberfläche und kann nicht alleine daher rühren, dass das Encoding (tatsächlich) besser und feiner ist.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Wer sich hier das Muster auf dem Anzug und die feinen Linien auf dem Hemd anschaut, hat keine zwei Meinungen, welche Disk besser auflöst.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Das sind die Momente, in denen UHD Blu-rays so massiv punkten können.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Ganz anders die HDR-Disk, die zwar etwas orangebetonter ist, aber die Farbe um Welten besser auflöst.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Man beachte erneut die Kapuze.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Und die 4K-Disk löst es im Gegenzug fast perfekt auf.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Für die 4K-Disk hat man sie wegretuschiert.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … einfach noch mal rechts einkopiert hat.

Gegenüber der alten Blu-ray hält die UHD Blu-ray Dolby Atmos für den O-Ton parat – sowohl für den Kino- als auch für den Extended Cut. Die deutsche Synchro bleibt derweil bei Dolby Digital. Auf der regulären Ebene klingt die Atmos-Version tatsächlich noch einmal hör- und spürbar anders als die bisherige DTS-HD-MA-Fassung. Vor allem der Subwoofer bekam ein Upgrade. Nehmen wir uns die Explosion von Dixies Haus, so ist die Atmos-Variante im direkten Vergleich zwar nicht lauter (sogar etwas leiser) eingepegelt, aber die Art, wie der Subwoofer mit einem gezielten Kick das Ganze unterstützt, lässt die Fassung nicht nur wirkungsvoller, sondern subjektiv auch deutlich dynamischer erscheinen. Dass die Atmos-Abmischung tatsächlich etwas leiser abgemischt ist (zwischen 2 und 3 dB, je nach Szene) hört man im direkten Vergleich gut. Allerdings gab man der Atmos-Fassung etwas mehr Dynamikspreizung. Für Fans von absoluter Originalität sei angemerkt, dass Schusgeräusche teils deutlich anders klingen als bei der alten DTS-HD-Master-Version – das allerdings alles, um dem Ganzen mehr Fundament zu geben und die typische, etwas spitze 80er-Jahre-Klirr-Atmosphäre zu neutralisieren. Vom reinen Soundgenuss her ist Lethal Weapon nun für O-Ton-Freunde ein echtes Highlight. Hören wir uns auf den Heights um, so ist dort in Summe allerdings nicht allzu viel zu vermelden. Während der Score von Beginn an mal mehr und mal weniger deutlich wahrnehmbar von oben mitspielt, gibt es erste dedizierte 3D-Sounds während der Schüsse nach etwas über 13 Minuten. Diese verhallen gut hörbar auch auf den Heights. Schüsse sind dann auch der zweite Anlass, wenn es nach 40 Minuten erneut kracht. Krachend geht auch die Explosion bei 58’20 über die Speaker, was zu einem dezenten Hagel von Holzsplittern und Staub aus den Höhenspeakern führt. Gut eine Minute später hört man auch noch kurz eine leise Sirene. Bei 66’46 hört man den Helikopter dann mehrfach von oben, was allerdings dynamischer hätte ausfallen dürfen.



- Limited Steelbook
Bonusmaterial

Beim Bonusmaterial gibt’s jetzt zwei Disks mit unterschiedlichen Features. Die alte BD liefert 14 zusätzliche Szenen, die noch komplett unbearbeitet sind und direkt vom Filmmaterial zu kommen scheinen. Dazu gibt’s den launigen Audiokommentar von Donner, der hier mit japanischen? Untertiteln verfügbar ist. Das Musikvideo “Lethal Weapon” von Honeymoon Suite rundet das Ganze ab. Die UHD Blu-ray enthält dann zum einen den “Dir. Cut” (der eigentlich nur Ext. Cut heißen sollte, da Donner ihn nicht persönlich autorisiert hat), der vor allem zu Beginn deutlich länger ist und eine redundante (zweite Vorstellung von Riggs liefert). Darüber hinaus gibt es die zwei Featurettes: “A Legacy of Inpiration: Remembering Dick Donner” und “I’m Too Old for This …”. Ersteres läuft sieben Minuten und ist eine Quasi-Liebeserklärung an den Regisseur von zahlreichen Beteiligten seiner Filme. Das zweite Featurette behandelt dann die Buddy-Geschichte und Chemie zwischen Gibson und Glover.
Fazit
Lethal Weapon – Zwei stahlharte Profis ist mehr als ein Actionfilm. Es ist die Geschichte zweier Männer, die am Abgrund stehen – und beschließen, nicht zu fallen. Sondern zu springen. Gemeinsam. Die beiden geraten zunehmend ins Fadenkreuz der Bösewichte – was natürlich bedeutet: Explosionen, Schlägereien, Autofahrten durch Weihnachtsbaumplantagen und die uralte Cop-Faustregel “Erst schießen, dann fragen”. Schießen sollte man schnell, um noch eine der 4K-Disks zu ergattern. Denn die liefert einfach das wesentlich bessere Bild und einen ziemlich gut gelungenen (englischen) Atmos-Ton. Und im YouTube-Video gibt’s noch ein paar mehr Screenshotvergleiche zwischen beiden Disks. Gerne vorbeischauen und ein Abo/Like/Kommentar dalassen.
Timo Wolters
Bewertung
Bildqualität BD: 60%
Bildqualität UHD: 80%
Tonqualität BD/UHD (dt. Fassung): 55%
Tonqualität BD (Originalversion): 80%
Tonqualität UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 85%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 30%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 65%
Bonusmaterial: 70%
Film: 80%
Anbieter: Warner Home
Land/Jahr: USA 1987
Regie: Richard Donner
Darsteller: Mel Gibson, Danny Glover, Gary Busey, Tom Atkins, Mitch Ryan, Traci Wolfe
Tonformate BD: dts-HD-Master 5.1: en // Dolby Digital 5.1: de
Tonformate UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): en // Dolby Digital 5.1: de
Untertitel: de, en
Bildformat: 1,85:1
Laufzeit: 109/116
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-100
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10
Maximale Lichtstärke:
FSK: 18
(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Warner Bros.)
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So testet Blu-ray-rezensionen.net
Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.
Dort findet ihr auch das aktuelle Referenz-Gerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:
- Mainspeaker: 2 x Canton Reference 5.2 DC
- Center: Canton Vento 858.2
- Surroundspeaker: 2 x Canton Vento 890.2 DC
- Subwoofer: 2 x Canton Sub 12 R
- Heights: 4 x Canton Plus X.3
- AV-Receiver: Denon AVR-X4500H
- AV-Receiver: Pioneer SC-LX59
- Mini-DSP 2x4HD Boxed
Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild”verbesserern” zu verfälschen.
- Panasonic DMP-UB900
- Panasonic DP-UB824EGK
- Panasonic TX-55GZW954
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- LG 65G39LA
- Epson EH-TW9400
- HDMI-Kabel: Audioquest Forest-Serie