Sisu: Road to Revenge 4K UHD

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Beitragsbewertung

4K Blu-ray Review

Sony Pictures, 19.02.2026
Sony Pictures, 19.02.2026

OT: Sisu 2

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Verdammtes Unkraut

Er ist zurück, der unzerstörbare Finne.

Inhalt

Aatami will einfach nur nach Hause

Die finnisch-russische Grenze im Jahre 1946. Der große Krieg ist vorüber und Aatami Korpi kehrt über die Grenze nach Russland zurück, nachdem er sich zwei Jahre zuvor mit Obersturmführer Bruno Helldorf einen Kampf auf Leben und Tod irgendwo in Lappland geliefert hatte. Nun ist sein Ziel das Haus, in dem seine Familie während des Winterkriegs von der Roten Armee ermordet wurde. Verantwortlich dafür war Igor Draganov, der seit längerer Zeit aufgrund seiner Kriegsverbrechen in einem sibirischen Gulag eingekerkert ist. Doch es gibt Verantwortliche, denen es immer noch ein Dorn im Auge ist, dass Korpis Rache mehr als 300 russischen Soldaten das Leben kostete. Und als die Wind davon bekommen, dass Korpi im Land ist, stellen sie Draganov sofortige Straffreiheit in Aussicht, wenn er ein für allemal seine “Scheiße aufräumt”. Aatami baut derweil das Holzhaus vor Ort auseinander, um es in der Heimat im Angedenken an seine Familie wieder aufzubauen. Mit einem Laster voller Holz macht er sich auf den Weg und wird bald von Draganov abgefangen …

Igor will das nicht

Plot 0, Entertainment 10 – dieses Zitat entstammt der Überschrift einer Rezension auf der imdb und man kann die Fortsetzung zum finnischen Actionkracher von 2022 kaum besser beschreiben. Denn abseits des “alte Feinde treffen aufeinander”-Themas gibt’s hier storytechnisch nichts anderes zu entdecken. Was bleibt, ist ein Quasi-Roadmovie vor der kargen Kulisse Esltands, das während der ersten Stunde reichlich Parallelen zu Mad Max aufweist und durch eine Vielzahl handgemachter Effekte positiv auffällt. Dass diese bisweilen noch ein wenig drastischer ausfallen als im Vorgänger, ist sicherlich der Sequel-Logik geschuldet. Macht aber nichts. Wer Sisu: Road to Revenge kauft, ausleiht oder sich anschaut, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit auch den ersten Teil gesehen und weiß, was ihn erwartet. Was man aber nicht unbedingt erwartet, ist das hohe Tempo, dass Regisseur Jalmari Helander hier durchweg fährt. Mit einer effektiven Laufzeit von 85 Minuten kommt man endlich mal wieder etwas weg von all den in epischer Länge ausgewalzten Filmen, deren Inhalt aber oft auch nur für anderthalb Stunden gereicht hätte. Zeit zum Verschnaufen gibt’s jedenfalls kaum, während Stephen – Quaritch – Lang Jagd auf unseren Helden macht. Ein Besetzungscoup, der wesentlich stärker als im ersten Teil verdeutlicht, dass Protagonist und Antagonist auf Augenhöhe unterwegs sind. Denn hier sind zwei zähe Leder unterwegs, die erst dann stoppen, wenn einer von beiden das Zeitliche gesegnet hat. Ihre visuelle Ähnlichkeit verdeutlicht, dass irgendwo in ihnen eine ganz ähnliche Ader schlägt. Beide kennen das In-sich-gekehrt-sein und beide sind hervorragende Beobachter. Zu einer anderen Zeit und mit einer anderen Herkunft – wer weiß, ob sie nicht jeweils auf der anderen Seite stehen würden.

Korpi macht nach wie vor keine Gefangenen, wenn man ihm an den Kragen will

Ja, man sollte hier keine Innovationen erwarten. Aber warum auch. Reicht’s nicht schon, wenn wir mal einen europäischen Mad Max zu sehen bekommen, dessen Held über weite Strecken ausschließlich im Inneren eines klapprigen und rostigen LKWs oder Panzers unterwegs ist? Dazu kommt der schon aus dem Vorgänger bekannte Humor, der nicht selten absurde und fast karikaturartige Splatterszenen nutzt, um auch in Sisu: Road to Revenge für Lacher zu sorgen. Doch Vorsicht: Das Lachen bleibt einem hier öfter im Halse stecken als noch im ersten Teil. Wenn Helander die Folterschraube anzieht und unseren Protagonisten in einer Sequenz, die selbst hartgesottene Gorehounds zusammenzucken lässt, physisch fast demontiert, sind wir weit weg vom Comic-Relief. Das ist handgemachtes Kino, bei dem man den Schmerz selbst spürt, aber eben auch jene unbändige Sisu-Kraft, die Korpi immer wieder aufstehen lässt. Frei nach seinem Ruf, unkaputtbar zu sein. Visuell tauscht der Film dabei die weiten, teils goldenen Ebenen Lapplands gegen die graubraune Tristesse Estlands. Ein kluger Schachzug, denn dieser Look passt hervorragend zur Road-Movie-Attitüde. Die Setpieces rund um die donnernden Bomber und die ausufernde Action mit dem LKW wirken dabei erfrischend wuchtig. Hier sieht nichts nach Green-Screen-Hintergrund aus. Der Schlamm spritzt echtes Dreckwasser und das Metall des LKWs wirkt ebenso echt wie schwer. Helander gelingt es abseits der Mad-Max-Analogien seinem Film eine ganz eigene, nordisch-unterkühlte Note zu verleihen. Sisus Welt besteht aus Diesel, Blut und kaltem Stahl. Und sie dient als perfekter Spielplatz für zwei Urgewalten wie Tommila und Lang. Jorma Tommila ist es auch, der inmitten dieses lärmenden Infernos und der fast opernhaften Gewalt den Film erdet und davor bewahrt, zur reinen Gewaltorgie zu verkommen. Es sind die ruhigen Momente, in denen die Kamera nah auf seinem zerfurchten Gesicht verweilt, die den eigentlichen Kern des Films offenbaren. Da ist nicht nur die wütende Entschlossenheit des Soldaten; in seinen Augen liegt eine tiefe, schwere Melancholie. Der Verlust seiner Familie ist ihm ins Gesicht geschrieben, und diese stille Trauer gibt jedem seiner brutalen Hiebe ein emotionales Gewicht. Er metzelt sich nicht durch die Gegnerhorden, weil es ihm Spaß macht, sondern weil er schlichtweg nichts mehr zu verlieren hat. Und genau diese tragische Aura macht Korpi auch in der Fortsetzung zur faszinierendsten Ein-Mann-Armee des aktuellen Actionkinos. Erstaunlich, dass Road to Revenge es abseits seiner zahlreichen Actionszenen auch noch schafft, eine unglaublich packende und spannende Szene zu integrieren, die einem nach gut einer Stunde fast den Atem raubt. Wie sich Korpi hier blutverschmiert und praktisch nackt durch Wagons mit schlafenden Soldaten schleichen muss, wird nicht nur mit schmerzhaftem und typisch finnischem Humor garniert (wo zum Teufel kommt diese Mausefalle her?), sondern ist der ruhige Beginn für einen grandios inszenierten Showdown mit zahlreichen skurrilen Einfällen.

Sisu: Road to Revenge (4K-UHD, Blu-ray)
Preis: 34,99 €
Stand von: 2026/02/14 11:08 p.m. - Details
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Produktpreise und -verfügbarkeit sind zum angegebenen Datum / Uhrzeit korrekt und können sich ändern. Alle Preis- und Verfügbarkeitsinformationen auf https://www.amazon.de/ zum Zeitpunkt des Kaufs gelten für den Kauf dieses Produkts.
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Format: Blu-ray
Erscheinungstermin: Thu, 19 Feb 2026
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Bild- und Tonqualität BD

Leider stand mir zum Review ausschließlich die UHD Blu-ray zur Verfügung. Deshalb muss die Bewertung für die Blu-ray an dieser Stelle entfallen.

Preis: 16,99 €
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Format: Blu-ray
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Bild- und Tonqualität UHD

Igor auch nicht

Sisu: Road to Revenge wurde digital gedreht. Genannt wird hier die Sony Venice, im Bonusmaterial sieht man aber auch kurz einmal eine ARRI Alexa 35. Ausgehend vom 4.6K- oder 6K-Material wurde mit großer Wahrscheinlichkeit ein 4K-DI gezogen, auch wenn das nicht offiziell verzeichnet zu finden ist. Sony Pictures gradete das Ganze mit HDR10 und Dolby Vision im Rahmen eines  erweiterten Farbraums. Da ich dieses Mal keine Vergleichsmöglichkeit mit einer Blu-ray habe, müssen die Beschreibung für die 4K-Disk ausreichen, um einen Eindruck zu gewinnen, wie gut das Ganze hier aufgelöst ist. Und beim Schauen des Films kann es eigentlich keinen Zweifel daran geben, dass wir es hier mit nativem 4K-Material zu tun haben. Die Furchen in Jorma Tommilas Gesicht, Close-ups seiner von Öl und Dreck vollgestopften Gesichts- und Handporen, die Naheinstellungen von Stephen Langs Antlitz – das ist alles so scharf und detailliert, dass die Gesichter fast dreidimensional aus dem Bildschirm hervortreten. Begünstigt wird das noch durch ein über weite Strecken vorzügliches Encoding, das die nachträglich dezent zugefügte Körnung harmonisch und gleichmäßig wiedergibt. Ebenfalls zum Gelingen trägt bei, dass die Kontrastdynamik mit satten Schwarzwerten punktet und auch Highlights strahlend erscheinen, ohne jedoch zu überzeichnen. Die Bildsprache ist über weite Strecken bis ins Sepia driftenden Brauntönen verpflichtet, die auch den Himmel ein wenig gelblich wirken lassen. Durchbrochen wird das nur vom rostigblauen LKW und dem Grün der Wiesen. Einziges Manko ist ein geringfügig auftretender Mangel an Durchzeichnung im Schwarz bei den dunklen Szenen nach rund 50 Minuten

Ein Bildabgleich folgt in den nächsten Tagen: Screenshots mit Zoom-Ins innerhalb der UHD Blu-ray.

Showdown

Ach wie wunderbar, es gibt sie noch, die dynamischen und effektvollen Tonspuren, die noch dazu mit sehr präsenter Dialogwiedergabe punkten können. In der Intro-Erklärung hören wir das Gewitter bereits sehr raumfüllend von überall, bis die tiefe Stimme des Erzählers übernimmt und Gänsehaut erzeugt. Spätestens, wenn dann der LKW mit Aatami Korpi zum Grenzübergang rollt, wissen wir, dass wir es mit einer wirklich spaßigen, treibenden und satten Tonspur zu tun bekommen werden – und zwar in DTS-HD-Master-Kodierung. Der O-Ton liefert dazu noch Dolby Atmos, dazu kommen wir aber später noch. Bleiben wir zunächst beim deutschen Ton von Sisu: Road to Revenge, der durchweg Spaß macht. Denn abgesehen vom supersatt hämmernden LKW-Sound (21’37) gibt’s auch noch isolierte Schussgeräusche, die oft unvermittelt aus der Stille herausreißen und atmosphärisch in der Steppe verhallen. Tauchen dann nach einer halben Stunde die beiden Bomber auf, bleibt erst Recht kein Grashalm mehr auf dem anderen, was auch für den Absturz nach rund 36 Minuten gilt. Das ist mit Abstand eine der besten und dynamischsten sowie basskräftigsten Tonspuren seit Mission: Impossible – Final Reckoning. Im Gegensatz zum O-Ton. Denn die beiden Tonspuren (DTS HD-Master 5.1 und Dolby Atmos) stinken auf der regulären Ebene gegenüber der deutschen Synchro ab – hörbar und messbar. Zwar sind die Dialoge bereits 2 dB zu leise eingepegelt, doch wenn man das angleicht, sind die Actionszenen weder auf dem Center, den Mains oder im LFE auch nur annähernd so dynamisch. Hier fehlen spürbar der Wums und die Lautstärkespreizung. Schade um die Atmosfassung, die “obenrum” eigentlich ganz nett ist. So beginnt es mit dezenten Anteilen des Scores sowie hörbarem Gewitterrumoren und nach zwei Minuten mit dem über die Kamera rollenden LKW. Auch in der Folge hört man immer wieder den quietschenden LKW, die leichten Score-Anteile und atmosphärische Windgeräusche. Sobald Action im Führerhaus des LKW oder um ihn herum zu sehen ist, gibt’s ebenfalls Sounds von oben. Schüsse verhallen hörbar über die weite Steppe und nach knapp 29 Minuten donnern dann (noch etwas dezent) die beiden Flieger über die Köpfe. Sobald die Action mit dem Duo aber deutlicher wird, gesellen sich auch dynamischere Fliegersounds auf die Heights. Und nicht nur das. Wenn nach 30’48 die MG-Salven im Schuppen einschlagen, fetzt das ordentlich über dem Kopf. Geht’s nach 39 Minuten ins Wasser, wird auch das authentisch-atmosphärisch wiedergegeben und passt sich glucksend an. Nach 44’34 hört man dann Vögel, die aufgescheucht werden und das Geklacker der Ketten bei 46’55 macht schon richtig Spaß. Nachdem etwa eine Stunde vorbei ist, rumort es schlechtwetterbedingt dann immer wieder deutlich von oben und es sind Gewitter zu hören. Nach 65/66 Minuten zischen dann immer wieder Querschläger über den Köpfen und nach 77 Minuten rollt die Explosion dann wuchtig über den Zuschauer hinweg.

Sisu: Road to Revenge (4K-UHD, Blu-ray)
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Stand von: 2026/02/14 11:08 p.m. - Details
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Format: Blu-ray
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Bonusmaterial

Im Bonusmaterial versteckt sich mit “Upping the Ante” ein dreiminütiger Einblick in die Dreharbeiten mit ein paar Kommentaren sowie eine alternative (End)Szene. Mehr gibt’s nicht zu holen.

Fazit

Wenn man sich Sisu: Road to Revenge und Marco im Vergleich anschaut, kann man nur erneut erkennen, dass die indische Brutalo-Action knallhart abstinkt. Was der überlange Bollywood-Actioner mit gespielter Coolness zu erreichen versucht, schafft das finnische Pendant ganz von selbst, ohne auch nur einmal cool wirken zu wollen. Während man dem Protagonisten in Marco außer seiner Tabaksucht rein gar nichts abnimmt, sind sowohl Tommila als auch Lang in ihren Rollen authentisch und man ist emotional bei ihnen. Oder, ums mit einem Satz zu sagen: In Korpis blutiger Zehenspitze steckt mehr Leidenschaft fürs Kino als in 57 Minuten Zeitlupen-Proleten-Action von Marco. Und wenn ein Film, dessen Story hauchdünn ist und der darauf ausgerichtet ist, durch kurzweilig-blutige Action zu unterhalten, es schafft, dass man nach dem letzten Bild mit Pipi in den Augen zurückbleibt, dann darf man auch mal ein Sequel besser finden als das Original. Lob auch für den extrem dynamischen, fett abgemischten deutschen Ton, der dem Zuschauer gratis die Haare föhnt.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: keine Wertung möglich
Bildqualität UHD: 80%

Tonqualität UHD (dt. Fassung): 95%

Tonqualität UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 75%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 60%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 80%

Bonusmaterial: 20%
Film: 85%

Anbieter: Sony Pictures
Land/Jahr: Estland, Finnland, USA 2025
Regie: Jalmari Helander
Darsteller: Jorma Tommila, Richard Brake, Stephen Lang, Anton Klink, Einar Haraldsson, Ergo Küppas, Jaakko Hutchings
Tonformate UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): en // dts-HD-Master 5.1: de, en
Untertitel: de, en
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 89
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-66
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10, Dolby Vision
Maximale Lichtstärke: 633 Nit
FSK: 18 (ungeschnitten)

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Sony Pictures)
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So testet Blu-ray-rezensionen.net

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