
4K Blu-ray Review

OT: Warfare ⭐ IMDb 7.2

Eingekesselt
Viel näher am echten Kriegsgeschehen war man vermutlich nie …
Inhalt

Irak im November 2006. Die zweite Schlacht um Ramadi läuft bereits seit mehr als einem halben Jahr. Der Navy-SEAL-Zug “Alpha One” verschafft sich im Schutz der Dunkelheit die Kontrolle über ein lokales Wohnhaus. Von dort aus koordiniert Kommunikationsoffizier Ray Mendoza die Luftunterstützung. Derweil sichert Scharfschütze Elliott Miller die umliegende Gegend durch ein Loch in der Mauer des Hauses. Den gegenüberliegenden Markt hat er von hier gut im Blick. Ebenfalls mit dabei sind Farid und Noor, die als Übersetzer fungieren und den beiden Familien, die ebenfalls im Haus sind, bedeuten, dass sie an Ort und Stelle bleiben sollen. Doch dann ändert sich die Situation plötzlich. Farid und Noor warnen die SEALs, dass die lokalen Milizen zum Angriff gerufen haben. Plötzlich fliegt eine Granate in das Gebäude und Elliott wird verletzt. Während die US-Soldaten ein CASEVAC anfordern, um Elliott zu evakuieren, trifft man Vorbereitungen, über einen wartenden Panzer das Gebiet zu verlassen …

Ray Mendoza ist ehemaliger Navy SEAL und hat als Produzent bereits mehrere TV-Serien begleitet, die sich mit den Geschehnissen oder Auswirkungen des letzten Irak- sowie des Afghanistan-Kriegs beschäftigt haben (u. a. Live to tell oder The Warfighters). Doch ein Erlebnis hat ihn bis heute nicht mehr losgelassen: die Geschehnisse vom 19. November in Ramadi. Mendoza koordinierte als Kommunikationsoffizier die Überwachung der Operation durch die Luftunterstützung. Binnen kurzer Zeit spitzte sich die Situation zu und sein Trupp geriet unter massiven Beschuss. Gemeinsam mit Drehbuchautor und Regisseur Alex Garland verarbeitet er diese Erlebnisse nun in Warfare. Garland, der zuletzt noch das Skript zu 28 Years Later beigesteuert hatte, kehrt nach Civil War erneut ins Kriegsgebiet zurück. Nur geht es dieses Mal um reale Geschehnisse in einem echten Kriegsszenario, nicht um eine dystopische Zukunftsvision. Das Szenario, das sich hier vor dem Zuschauer entfaltet atmet unverkennbar die Atmosphäre eines Black Hawk Down, auch wenn dessen Intensität nicht gleichermaßen erreicht wird. Oder eher anders erreicht wird. Wo Scotts Kriegsdrama stärker von Schusswechseln und Panik geprägt war, geht es in Warfare zunächst sehr ruhig zu. Es dauert eine gute halbe Stunde, bevor die Dramatik ihren Lauf nimmt. Und auch dann konzentriert sich der Film sehr auf seinen realistischen Hintergrund, dramatisiert nicht unnötig hollywoodlike. Das dürfte der Verdienst von Mendoza sein, denn man sieht dem Film an, dass sich die Darsteller beständig an das halten, was NAVY Seals lernen. Die Art, wie man miteinander kommuniziert, wie man sich auf der Straße in kleinen Grüppchen deckt und (be)schützt – das hat schon viel von einem Anschauungsvideo für junge Rekruten.

Nicht verwunderlich, dass die Darsteller unter Mendozas Leitung vor dem Dreh ein dreiwöchiges Bootcamp durchliefen, in dem nicht nur militärische Verhaltensweisen und der Umgang mit den Waffen geübt, sondern auch die Gemeinschaft der Gruppe gestärkt wurde. Dazu gesellt sich im Film eine Kameraführung, die Warfare eine dokumentarische Atmosphäre einverleibt. Man beschloss, eine spezielle Kameraausstattung zu verwenden (mehr dazu im Kapitel “Bildqualität UHD”), die extrem unmittelbare, fast schon rohdokumentarische Aufnahmen ermöglicht. Die Tatsache, dass quasi in Echtzeit gefilmt wurde, es keinerlei Score gibt, man oft nur das Atmen der Protagonisten hört und die Takes bewusst lang und ohne Schnitte gehalten sind, versetzt den Zuschauer mitten ins Geschehen. Es gibt kaum klassische Schnitte oder typische Winkel – vielmehr bleibt die Kamera dicht an den Figuren, fast wie ein unsichtbarer Begleiter, der auf Schritt und Tritt die Intensität ihres Erlebens aufnimmt. Der Zuschauer bekommt so das Gefühl, nicht nur Zeuge eines Kriegsereignisses zu sein, sondern tatsächlich Teil des Trupps. Die ruhigen, fast meditativen ersten Minuten steigern sich dann durch die kontinuierliche Spannung und plötzliche Gewalt zu einem aufwühlenden Erlebnis. Erfreulich dabei: Pathos und Kriegstümelei bleiben komplett außen vor, ebenso wie pseudokritische Antikriegshaltung. Es ist mehr eine Rekonstruktion der Geschehnisse als eine politische Aussage, die Garland und Mendoza hier verfolgen. Es gibt Kritiker, die dem Film vorwerfen, keinerlei Hintergrundwissen zu vermitteln. Nichts über die Schlacht von Ramadi oder die Gründe für den Irak-Krieg. Doch, mit Verlaub: Das ist genau die Stärke von Warfare. Die Entschlackung und Konzentration aufs Wesentliche fördern die Intensität des Films.

In diesem Fokus kommen die Darsteller besonders stark zur Geltung – bis auf Will Poulter, der als Officer Erik ein bekanntes Gesicht ist, stammen alle aus der zweiten oder dritten Reihe Hollywoods. Anders als bei großen Namen vermittelt gerade ihre relative Unerfahrenheit Authentizität – man sieht keine Stars, sondern junge Männer in Uniform, nervös, unprätentiös und intensiv. Es könnten tatsächlich Soldaten sein, keine Schauspieler – das dachte ich während des Schauens des Öfteren. Cosmo Jarvis als Elliott überzeugt als körperlich etwas erschöpfter, aber fokussierter Scharfschütze, dessen Atem immer wieder den Film bestimmt – eine großartige Verbindung von Körpersprache, Akustik und Kamera. Joseph Quinns Sam schreit dann gemeinsam mit Jarvis in einer langen, qualvollen Sequenz – Töne, die ungeschnitten bleiben, begleiten minutenlang das Bild und erzeugen physische Unbehaglichkeit beim Zuschauer. Will Poulter als Erik zeigt, wie auch ein erfahrener Schauspieler sich perfekt in den dokumentarischen Grundton einfügt – er agiert weder heroisch noch fehlerfrei, sondern wirkt ständig am Limit, nervös unterlässt er Entscheidungen, ohne unnötige Überhöhung. Die Atmosphäre des Films entsteht also durch ein Zusammenspiel aus intensiver Kameraführung, langen, realzeitlichen Takes, minimalistischem Schnitt, konsequentem Sounddesign (kein Score, nur das Atmen der Darsteller in den besonders ruhigen Szenen, Funken, Funkverkehr, Schüsse, Schreie und Explosionen) und einem Ensemble ohne große Namen, aber mit großer Präsenz. Auch wenn es an dramaturgischem Tiefgang, politischer Reflexion oder psychologischer Aufarbeitung fehlen mag – Warfare funktioniert dramaturgisch und visuell allein durch Atmosphäre und Präsenz. Das Gefühl, unter Beschuss zu stehen, ist so real, dass man dem Film kaum entkommen kann. Und spätestens nach rund 45 Minuten geht der Film an die Schmerzgrenze des Zuschauers.


Bild- und Tonqualität BD

Warfare kommt im etwas offeneren Bildformat von 2,00:1, was das Geschehen zwar etwas weniger cineastisch wirken lässt, aber ein größeres Mittendrin-Gefühl ermöglicht. Die Blu-ray geht mit dem digitalen Material sehr gut um und schafft es, das vorhandene Digitalrauschen sauber und artefaktfrei zu reproduzieren. Sichtbar wird dies bspw. auf hellen Hintergründen (Himmel bei 58’57). Ziemlich knackig geraten die gut ausgeleuchteten Close-ups. So sieht man auf dem Gesicht bei 28’01 tatsächlich fast sämtliche Details. Auch die Kontrastierung gerät angenehm und dynamisch. Die leicht rötlich gestimmten Bilder, die im Inneren des Hauses aufgrund der Vorhangfarbe und des einfallenden Lichts zum Auge kommen, sind eindrucksvoll. Gleichzeitig bleibt die Durchzeichnung in den dunklen Szenen ab Minute drei trotz erhöhtem Digitalrauschen gut, allerdings nicht ohne leichtes Farbrauschen auf sehr dunklen Bereichen (4’43 rechts unten). Etwas zu hell erscheint das Bild allerdings während der Tageslichtszenen – selbst wenn hier nicht die Sonne vom Himmel scheint, sondern klar erkennbar Wolken am Himmel sind (8’01).

Warfare bekam bereits für die Blu-ray (und natürlich auch für die UHD Blu-ray) eine Dolby-Atmos-Tonspur. Natürlich für beide Sprachen, Deutsch und Englisch. Das ist löblich, da Anbieter Leonine in der Vergangenheit die Atmos-Fassungen oftmals nicht lizenziert hat. Im direkten Vergleich hört man eine leichte Differenz im Nachdruck während der Schusswechsel und Explosionen. Hier liefert der O-Ton etwas mehr Bums. Nicht, dass die Synchro krass dynamikbegrenzt wäre, wie man es von Disney-Tonspuren kennt, aber während der ersten Granatenexplosion kann man einen Unterschied feststellen. Das gilt nicht mehr für die Explosionen, die darauf folgen und die über beide Sprachfassungen nahezu identisch klingen. Die echte Atmosphäre geht bei Warfare indes vor allem von der Dynamik aus sehr! leisen Szenen und den dann eruptiv stattfindenden Scharmützeln aus. Aufgrund des fehlenden Scores wird man nicht selten mit absoluter Stille bedient. Während der Szenen, die nur die Sicht des Sniper-Gewehrs abbilden, hört man lediglich das leise Atmen von Elliott – realistischer und hautnaher geht es kaum. Wenn dann eine Granate explodiert und die MGs sprechen, reißt es den Zuschauer aus seinem Schlaf. Das könnte insgesamt noch etwas mehr Tiefbassunterstützung haben, weiß aber durchaus (und trotz der Differenz zum O-Ton) zu gefallen. Unglaublich intensiv sind die akustisch bedämpften Minuten nach knapp 45 Minuten, die sich an die Explosion nahe des Panzers anschließen. Das ist fast gruselig intensiv.

Was die Höhen-Ebene angeht, darf man rein quantitativ nicht allzu viel erwarten. Die erste halbe Stunde passiert dort schlicht gar nichts. Das aber auch, weil es nicht wirklich Anlass dafür gibt. Dann rieselt plötzlich klirrend und säuselnd Schutt nach der Explosion bei 29’12. In der Folge dieser hört man die SEALS dann in den engen Räumen schreien und einige MG-Salven kommen ebenfalls ergänzend von oben. Bei 42’55 gibt es dann den nächsten 3D-Sound, wenn die Jungs durch den Rauch schreiten und man gasartiges Zischen hört. Die darauffolgende Explosion liefert noch einmal ähnliche Geräusche von oben, wie sie nach 29 Minuten zu hören waren. Nach rund 52 Minuten hört man eine Art Taktgeber, der wie eine Mischung aus Uhrenticken und Herzschlag daherkommt. Und dann folgt in der 59. Minute der heftigste 3D-Soundeffekt, wenn der Kampfjet über das Haus fliegt und die Wände zum Wackeln bringt. Geht es nach 66 Minuten in die Häuserschluchten, fetzen dauerhaft zischende Kugeln durch die Luft. Immer wieder hört man diese Sounds von den Heights. Ebenso nach 74’50. Und die Einschläge im Panzer nach gut 82 Minuten hinterlassen tatsächlich Eindruck. Ebenso die fetten Geschosse nach 83’40, die krachend in den Häusern einschlagen. Interessant ist jedoch, dass während der Szene nach 66 Minuten der O-Ton hörbar unterschiedlich agiert. Dieser liefert dort noch wesentlich mehr Querschläger und MG-Geknatter als die deutsche Version, die das vornehmlich auf die Hauptebene beschränkt. Erstaunlicherweise ist es gerade andersherum, wenn der Trupp nach etwas über 81 Minuten Richtung Panzer unterwegs ist. Dort bietet die Synchro wiederum mehr Querschläger von oben.
Bild- und Tonqualität UHD

Warfare wurde mit der DJI Ronin 4D-6K gedreht, einer Vollformat-Gimbal-Kamera, die mit 120 fps bei 4K und 60 fps bei 6K aufzeichnen kann. Garland und Kameramann Rob Hardy nutzten diese bereits bei einigen Szenen von Civil War. Dieses Mal aber konzentrierte sich Garland (jetzt mit DP David J. Thompson) vollständig auf deren kompakte Eigenschaften. Die DJI Ronin 4D-6K wird ohnehin immer beliebter für actionbetonte Shots, in denen kompakte Gehäuse benötigt werden. So wurde sie bspw. auch beim aktuellen Kinofilm F1 mit Brad Pitt und beim kommenden Remake von Running Man eingesetzt. In Warfare sieht man immer wieder, wie nahe und unmittelbar man am Geschehen ist. Thompson duckt sich neben die Protagonisten, wirft sich mit ihnen auf den Boden, filmt den wartenden Sniper entlang seines Gewehrlaufs und bleibt unmittelbar mittendrin. Schaut man sich die Kompaktheit der DJI Ronin 4D und die gleichzeitige Integration in ein DJI-Gimbal an, weiß man, warum die Aufnahmen so faszinierend dokumentarisch erscheinen. Die Grundlage für das Bild liefert ein 4K-DI, das vom Anbieter noch mit HDR10 und Dolby Vision sowie einem im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum gegradet wurde. Gegenüber der Blu-ray ist die HDR-Scheibe etwas dunkler gemastert, was die Tageslichtaufnahmen realistischer und mit weniger Überstrahlungen einfängt (Mauerwerk bei 8’01). Die dunklen Szenen zwischen Minute drei und Minute sieben offenbaren keinerlei Farbrauschen auf den dunklen Bereichen und sind dort knackig schwarz. Man könnte hier subjektiv und im Vergleich mit der BD einen Mangel an Durchzeichnung attestieren, meiner Meinung nach ist es aber in der Form und an der Stelle gewünscht. Es IST Nacht und die Soldaten sind (bei der Führungsperson) mit Nachtsichtgerät unterwegs. Außer ein paar wenigen Straßenlaternen erleuchtet hier nichts die Szenerie. Und da es kein Black Crush gibt und die Schatten auf den Gesichtern schlicht realistisch sind, ist das hier kein Fehler im Mastering. Allerdings kann man diese Szenen nicht bei Tages-/Restlicht schauen. Es sollte rundherum dunkel sein. Das Rauschverhalten der 4K-Disk ist noch einmal sichtbar besser und deutlich feiner als über die Blu-ray, was dem Film einen organischeren Look gibt. Die Farben sind durchweg etwas kräftiger, überkochen aber auf den Gesichtern nicht, und die Detailtiefe ist bei den (wenigen) Totalen noch souveräner (Gitter am Wasserspeicher bei 58’57).


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … eventuell einkopiert worden …


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … erscheint selbst im bewegten Bild etwas seltsam.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die HDR-Scheibe ist hier zwar noch etwas dunkler, leidet aber auf einem HDR-Display nicht unter Black Crush. Wohlgemerkt ist das hier bewusst so gestaltet.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD Blu-ray zeichnet dort besser und etwas kontraststärker durch.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die 4K-Scheibe ist etwas souveräner in der Tiefe.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … eine sehr gute Kontrastierung.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die 4K-Disk grenzt hier besser ab.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … arbeitet die UHD Blu-ray zwar nicht exorbitant, aber doch etwas souveräner Details heraus.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Bei der UHD Blu-ray gibt’s das Digitalrauschen deutlich feiner.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … spielt die 4K-Scheibe ihre Vorteile aus (siehe Zoom).


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … werden von der 4K-Disk sichtbar schärfer und detailreicher abgebildet.


Bonusmaterial
Was das Bonusmaterial angeht, so gibt’s davon auf der UHD Blu-ray lediglich einen Audiokommentar. Dieser ist, typisch Leonine, nicht untertitelt. Wie schon öfter zuvor hat der Anbieter auch auf den Menüpunkt “Kapitelauswahl” verzichtet. Es gibt Kapitel, durch die man zappen kann, sie werden aber im Hauptmenü nicht gelistet.
Fazit
Man hat Mendoza (und Garland) teilweise vorgeworfen, dass Warfare stets im Soldaten-/Kriegsjargon bleibt und nicht jeder Zuschauer einfach einen Zugang dazu findet. Darauf angesprochen, gab Mendoza an, was auch am Ende des Films steht: Er hat Warfare für Elliott machen wollen. Dafür, dass sich dessen Erinnerungslücken aus den Geschehnissen mit seiner filmischen Nacherzählung ein wenig schließen. Garland und Mendoza haben es damit vermutlich geschafft, so nahe wie nur irgend möglich am echten Kriegsgeschehen zu bleiben. Wer sich darauf einlassen kann und auch durch die sehr ruhige erste halbe Stunde nicht abgeschreckt wird, bekommt hier 90 Minuten intensivste Atmosphäre und größtmögliche Authentizität. Dazu gibt’s ein sattes und kontraststarkes Bild und einen äußerst realistischen Ton, der vor allem effektvoll ist und auf einen Score bewusst verzichtet.
Timo Wolters
Bewertung
Bildqualität BD: 75%
Bildqualität UHD: 80%
Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (dt. Fassung): 80%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (dt. Fassung): 70%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (dt. Fassung): 85%
Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 85%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 70%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 85%
Bonusmaterial: 30%
Film: 85%
Anbieter: Leonine Distribution
Land/Jahr: USA 2025
Regie: Alex Garland & Ray Mendoza
Darsteller: D’Pharaoh Woon-A-Tai, Cosmo Jarvis, Will Poulter, Joseph Quinn, Aaron Mackenzie
Tonformate BD/UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): de, en
Untertitel: de, en
Bildformat: 2,00:1
Laufzeit: 97
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-66
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10, Dolby Vision
Maximale Lichtstärke: 1004 Nit
FSK: 16
(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Leonine Distribution)
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- Heights: 4 x Canton Plus X.3
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- AV-Receiver: Pioneer SC-LX59
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